DE195381C - - Google Patents
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- DE195381C DE195381C DENDAT195381D DE195381DA DE195381C DE 195381 C DE195381 C DE 195381C DE NDAT195381 D DENDAT195381 D DE NDAT195381D DE 195381D A DE195381D A DE 195381DA DE 195381 C DE195381 C DE 195381C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/64—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor for making damp-proof; Protection against corrosion
- E04B1/644—Damp-proof courses
- E04B1/648—Damp-proof courses obtained by injection or infiltration of water-proofing agents into an existing wall
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
Οίϊί>
KAISERLICHES
PATENTSC
PATENT
LJUBO
Verfahren und Vorrichtunqizum
Verfahren und Vorrichtunqizum
- JVI 1 ron JJiiinden, Steinen und anderen Baukörpern
Tettstoffen.
Es ist bekannt, Wände Und Steine durch Tränken mit Fettstoffen zu entfeuchten und
wasserdicht zu machen. Je dünner die Tränkungsflüssigkeit und je höher ihre und der
Mauern Temperatur ist, desto wirksamer ist ein solches Tränkungsverfahren. Bei der vorliegenden
Erfindung werden "die Tränkungsstoffe aus einem heizbaren Behälter an oder
in die zu behandelnde Wand und von dieser
ίο in den Behälter zurückgeleitet; es wird also
die Tränkungsflüssigkeit in Umlauf versetzt. Dies hat den Vorteil, daß die in den Behälter
zurückströmenden Massen stets von neuem angewärmt und dadurch Wärmeverluste wieder
ausgeglichen werden. Die für den Umlauf vorgesehenen mehrfachen Leitungen können
entweder unmittelbar in die Wand eingeführt oder aber an einen gegen die Wand abgedichteten
Hohlraum angeschlossen werden, von dem aus die Tränkungsflüssigkeit in die Wand eindringt. Die unmittelbar in die
Wand einzuführenden Leitungsenden werden zweckmäßig je mit einem besonders ausgebildeten
mehrteiligen Mundstück versehen, da dann der eine Teil des Mundstückes unabhängig
von dem.anderen in die Wand eingeführt werden kann und erst durch das Aufstecken
des anderen an den Fettbehälter angeschlossenen Teiles mit diesem verbunden wird.
Die Anordnung eines mit dem Fettbehälter verbundenen Hohlraumes vor der Wand bietet
namentlich dann Vorteile, wenn die Entfeuchtung von nur stellenweise nassen Wänden
erforderlich ist, da in diesem Fall mittels des Hohlraumes auf eine größere Wandfläche
eingewirkt werden kann. Soll dagegen das Vordringen der aus dem Boden steigenden
Feuchtigkeit verhindert werden, so werden die Leitungen in der vorbeschriebenen Weise
mit Mundstücken ausgerüstet und unmittelbar in die Wand eingesteckt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Beispiele für die Ausführung des Verfahrens und der
Vorrichtung dargestellt:
Fig. I und 2 zeigen eine Mauer in der Ansicht und im Querschnitt mit einer Ausführungsform
der Tränkungsvorrichtung.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Einrichtung zur Schaffung eines Hohlraumes vor
der Wand.
Fig. 4 zeigt im Längenschnitt ein zweiteiliges Mundstück für die Leitungsenden.
Bei dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die bei 2 in die Mauer 1 eingedrungene,
durch einfache Schraffur angedeutete Feuchtigkeit verdrängt werden soll, daß also die Wand nur an einzelnen Stellen
naß geworden ist.
Der die Tränkungsflüssigkeit 5 enthaltende Behälter 4 wird an einer öse 22 vor der
feuchten Wand aufgehängt. Unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters 4 befindet sich eine
Heizvorrichtung beliebiger Art, z. B. eine Spirituslampe 14. Um nun die Wirkung
dieser Heizvorrichtung auf den Behälter beliebig regeln zu können, ist es vorteilhaft,
wenn der Tragboden 23- für die Lampe 14
in der Höhenrichtung beispielsweise an Führungsstangen verstellbar ist.
Der heizbare Behälter 4 ist durch mehrere übereinanderliegende Leitungen 21 mit einem
70
\ror der feuchten Wand gebildeten Hohlraum
20 verbunden. Zur Schaffung dieses Hohlraumes dient eine aus beliebigem Baustoff
(z. B. Holz, Metall oder Drahtglas) bestehende Platte 17, an der Einlaßstutzen 16 für den
Anschluß der Leitungen 21 vorgesehen sind. Die Platte wird in beliebiger Weise, z. B.
durch Bankeisen 18, an der feuchten Wand befestigt und dagegen durch einen Dichtungsstreifen
19 aus Gummi oder ähnlichem Stoff abgedichtet. Auf diese Weise entsteht gemäß
Fig. 3 zwischen der Platte 17 und der Wand ι der Hohlraum 20, der während der
Durchführung des Verfahrens von den aus dem Behälter 4 fließenden Fettmassen 5 angefüllt
wird.
Damit die Tränkungsflüssigkeit wirksam in die Wand eindringen kann, empfiehlt es sich,
an dem Teil der Wand, der- durch die Platte 17 bedeckt werden soll, die etwa vorhandenen
Mauerfugen in bekannter Weise durch Abschlagen des Putzes freizulegen.
Mit Hilfe einer solchen Platte lassen sich die Fettstoffe auf eine beliebig große Wandfläche
verteilen. Es kann somit leicht die ganze etwa durch einen Rohrbruch naß gewordene
Wandstelle bedeckt werden. Eine Platte läßt sich jedoch auch verwenden, wenn die aus der Erde aufsteigende Feuchtigkeit
zurückgedrängt werden soll. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, die Tränkungsflüssigkeit
gegenüber der Stelle des Eindringens der Feuchtigkeit in die Wand einzuführen; in diesem Fall wird die Platte
auf der der feuchten Stelle gegenüberliegenden anderen Seite der Mauer angeordnet.
Die Wirksamkeit" und Schnelligkeit des Eindringens der Flüssigkeit in die Wand
hängt von dem Druck und der Wärme der Flüssigkeit ab. Der Behälter 4 muß deshalb
in entsprechender Höhe über der Einführungsstelle angeordnet werden.
Durch die Anordnung mehrerer Leitungen
21 übereinander werden die mittels der Heizvorrichtung
14 erwärmten Fettstoffe in Umlauf versetzt. Die wärmeren Teile der Flüssigkeit
fließen durch die oberen Leitungen 21 in den Hohlraum 20, während das in diesem
oder in der Wand- bereits abgekühlte Fett durch die unteren Leitungen 21 in 'den Behälter
4 zurückströmt, um dort aufs neue angewärmt zu werden. Es wird auf diese Weise jeder Wärmeverlust, den die Tränkungsflüssigkeit an der Wand erleidet, wieder aus-
geglichen.
Um Mauern gegen das Vordringen der aus dem Grundmauerwerk aufsteigenden Feuchtigkeit
zu schützen, empfiehlt es sich, die Leitungsenden 21 oberhalb der Feuchtigkeitsgrenze unter Fortfall des Hohlraumes 20
unmittelbar in die Mauer einzuführen und mit Mundstücken zu versehen, wie dies beim Einführen
von flüssigem Zement ins Mauerwerk üblich ist.
Zweckmäßig besteht das Mundstück aus zwei Teilen 7 und 9 (Fig. 4). Der Teil 9
wird mit dem Ende einer Leitung 21 verbunden und in den äußeren Mundstückteil 7
eingesteckt, der daher unabhängig von dem an der Leitung 21 sitzenden Innenteil 9 in
die Mauer eingeführt werden kann. Der äußere Mundstückteil 7 ist mit mehreren Auslaßöffnungen
10 versehen, die so über die Länge des Mundstückes verteilt sind, daß die
Flüssigkeit an vielen Stellen in die Mauer eindringen kann. Das Einstecken des Rohrteiles
7 in die Mauer wird zweckmäßig durch eine Verjüngung 11 am vorderen Ende erleichtert.
Als Tränkungsflüssigkeit können alle flüssigen Fette und Öle benutzt werden. In jedem
Fall ist es wesentlich, daß die Tränkungsflüssigkeit von einem heizbaren Behälter aus
in Umlauf versetzt und nach Abkühlung an oder in der Wand stets von neuem wieder
angewärmt wird.
Claims (2)
1. Verfahren zum Tränken von Wänden, Steinen und anderen Baukörpern mit erwärmten
Fettstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränkungsstoffe aus einem
heizbaren Behälter (4) der zu · behandelnden Fläche durch obere Leitungen zugeführt
werden, von wo sie nach Abkühlung an oder in der Wand durch untere Leitungen wieder in den Behälter zurückfließen.
2. Vorrichtung zum Tränken von Wänden, Steinen und anderen Baukörpern für
das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (21)
für die Tränkungsflüssigkeit mit je einem Mundstück verbunden sind, das aus zwei
ineinandergesteckten Teilen (7, 9) besteht, von denen der verjüngt verlaufende und
mit seitlichen Austrittsöffnungen für die Tränkungsstoffe versehene äußere Teil (7)
vor dem Aufsetzen des inneren Teiles (9) in die Wand eingeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195381C true DE195381C (de) |
Family
ID=458444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195381D Active DE195381C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195381C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1164626B (de) * | 1959-12-31 | 1964-03-05 | Iaatlasia Spezialunternehmen F | Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten von Massivbauteilen gegen Feuchtigkeit |
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| DE4418441A1 (de) * | 1994-05-26 | 1995-11-30 | Hoecker Hans Peter | Verfahren zum Trockenlegen von Mauerwerk |
| WO1996016237A1 (de) * | 1994-11-23 | 1996-05-30 | Isotec Franchise-Systeme Gmbh | Verfahren zur feuchtigkeitsabdichtung von mauerwerk |
| US6050051A (en) * | 1997-05-06 | 2000-04-18 | Isotec Franchise-Systeme Gmbh | Process for damp-proofing masonry |
| DE102017114282A1 (de) * | 2017-06-27 | 2018-12-27 | BKM.Mannesmann AG | Verfahren zum zerstörungsfreien nachträglichen Einbau einer Horizontalsperre in eine gemauerte Denkmalswand |
-
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- DE DENDAT195381D patent/DE195381C/de active Active
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| DE4418441C2 (de) * | 1994-05-26 | 1998-03-19 | Hoecker Hans Peter Dipl Ing Fh | Verfahren zum Trockenlegen von Mauerwerk |
| WO1996016237A1 (de) * | 1994-11-23 | 1996-05-30 | Isotec Franchise-Systeme Gmbh | Verfahren zur feuchtigkeitsabdichtung von mauerwerk |
| RU2135716C1 (ru) * | 1994-11-23 | 1999-08-27 | Изотек Франхизе-Зюстеме ГмбХ | Способ гидроизоляции кирпичной кладки, устройство для его осуществления и покрытие, выполненное этим способом |
| US6050051A (en) * | 1997-05-06 | 2000-04-18 | Isotec Franchise-Systeme Gmbh | Process for damp-proofing masonry |
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