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CH91114A - Verfahren zum gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die Herstellung von Mörtel- und Betonwänden. - Google Patents

Verfahren zum gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die Herstellung von Mörtel- und Betonwänden.

Info

Publication number
CH91114A
CH91114A CH91114DA CH91114A CH 91114 A CH91114 A CH 91114A CH 91114D A CH91114D A CH 91114DA CH 91114 A CH91114 A CH 91114A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
planks
pair
formwork
pairs
scaffolding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Melzer
Original Assignee
Albert Melzer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Melzer filed Critical Albert Melzer
Publication of CH91114A publication Critical patent/CH91114A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/02Connecting or fastening means for non-metallic forming or stiffening elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description


  Verfahren zum gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die Herstellung von  Mörtel- und Betonwänden.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die  ununterbrochene Hochführung von     Mörtel-          und    Betonwänden unter Benutzung von zwei  oder mehreren durch Haltebügel in ihrer Ar  beitsstellung festgehaltenen     Bohlenpaare.     



  Nach den     bekannt    gewordenen Verfahren  dieser Art werden die durch die Haltebügel  miteinander     verbundenen    Bohlen oder sonsti  gen Schalteile bis zu ihrer Oberkante mit  dem bildsamen Beton oder Mörtelmaterial       ausgestampft;    nun muss so lange gewartet.  werden, bis der     ausgestampfte    Teil vollkom  men erhärtet ist.

   Alsdann werden die Halte  bügel abgenommen und, unter der Voraus  setzung, dass mit nur zwei     Bohlenpaaren    ge  arbeitet wird, auf das obere     Bohlenpaar    von  neuem aufgesetzt; das letztere muss aber in  zwischen durch besondere Mittel in einer  Stellung gehalten werden, denn um die Um  stellung vornehmen zu können, müssen sämt  liche Haltebügel entfernt werden. Diese ab  satzweise     Arbeitsausführung    ist mit einem  erheblichen Aufwand von Zeit und Arbeit  verknüpft. Die     Erfindung    zeigt, wie diese    Übelstände durch eine kontinuierliche Hoch  führung der Beton- oder     1VIürtelwände    besei  tigt werden können.  



  Nach der Erfindung geschieht es dadurch,  dass für die Hochführung der     111auer    minde  stens ein     Bohlenpaar    auf die zweiteilig aus  gebildeten und seitlich     herausschiebbaren     Haltebügel aufgesetzt und durch senkrecht  gestellte Bügel mit dem nach unten zunächst  anschliessenden und den bereits     ausgestampf-          ten    Wandteil umgebenden     Bohlenpaar    ver  bunden wird, worauf die untern Haltebügel  entfernt und die obern zusammen mit dem  eingeschlossenen     Bohlenpaar    so weit herunter  gedreht werden, bis das obere     Bohlenpaar     sich auf das untere aufsetzt.  



  Zur Erläuterung des     Erfindungsgedankens     ist auf der Zeichnung ein Ausführungsbei  spiel einer Vorrichtung zur Ausübung des  Verfahrens gemäss der Erfindung dargestellt,  und zwar zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht derselben,       Fig.    2 einen Schnitt durch die in der  Herstellung     begriffene    Wand nach 2-2 der           Fig.    1, gesehen in der Richtung des Pfeils x  unter Weglassung einzelner Teile,       Fig.    3 eine Aufsicht, gesehen in der Rich  tung des Pfeils x' der     Fig.    2,       Fig.    4 einen Querschnitt eines Mauervier  ecks,

       dessen    Ausführung mit Hilfe der ge  rüstlosen Schalung nach der Erfindung er  folgt. Ferner zeigen in grösserem     Massstabe:          Fig.    5, 6 und 7     Winkelkörper    für die       Zusammenhaltung    der     gerüstlösen    Schalung.

         Fig.    8     eine    teilweise im Schnitt gehaltene       Seitenansicht    einer     Eckverbindung    zweier  Bohlen,       Fig.    9 einen Schnitt nach 9-9 der     Fig.    8,       gesehen    in der Richtung des Pfeils     x2,          Fig.    10 eine Ansicht der Einrichtung nach       Fig.    8 in der Richtung des Pfeils     x3.     



  Auf der Zeichnung     (Fig.    2) bezeichnen       AA-1    und B B' zwei zusammengehörige     Boh-          lenpaare.    CC' bezeichnet ein drittes Bohlen  paar, welches für die Hochführung der zu er  richtenden Mauer benutzt wird.  



  Diese an sich bekannten     Bohlenpaare    wer  den nun wie gezeichnet durch einen Halte  bügel zusammengehalten, derart, dass weder  ein     Abwärtsgleiten,    noch eine sonstige Be  wegung bei der Herstellung der Betonwand  möglich ist. Es können beliebig viele Halte  bügel für die jeweiligen     Bauabschnitte    be  nutzt werden.   Der einzelne Haltebügel wird gebildet aus  zwei     Winkeln        EEI    und     DD'        (Fig.    3-7).

    Der     Schenkel        E'    besteht aus einem Flach  eisen mit Einkerbungen     e'.    Der Schenkel<I>D'</I>  ist zweckmässig ein     U-Eisen.    In dem Schenkel  D befindet sich eine rechteckige     Durchbre-          chUng        d2,    durch welche der Schenkel     EI    hin  durchtreten kann.     e3    und     d3    sind Klemm  schrauben     zum    Festklemmen und Ausrichten  der gegenüberstehenden     Bohlenpaare.     



  Für die Errichtung einer Mauer mit der  gerüstlosen Schalung wird     folgendermassen          verfahren     Die an die Betonwand angelegten     Bohlen-          paare        AA'    und<I>B B'</I> werden durch die Halte  winkel in ihrer Lage an der Betonwand fest  gehalten. (Siehe     Fig.    2.) Nach dieser Figur  werden die Bohlen A, B und A',     BI    an ihren    Stosskanten durch kleine     T-Stücke        a-,    die     nu     Bohlen     AAI    befestigt sind, in     Eingriff    ge  halten.

   Als Ersatz hierfür -könnte     -aueh-eine          Längsnutung    der schmalen Kanten der     Boh-          lenpaare    in Anwendung kommen. Nach     Fig.        \?     tritt     keir_    Teil des Haltebügels ins     Innere    der  Mauer, beziehungsweise durch die Bohlen  hindurch.     Viefmehr    werden der obere, jeweils  gerade in der Errichtung befindliche Teil der  Mauer, sowie die erforderlichen     Bohlenpaare     durch den Haltebügel vollständig umschlossen.

    Hierbei steht der     Winkelschenkel        EI    mit  seiner Einkerbung     e2    in     Eingriff    mit dein  senkrechten Schenkel,<B>D.</B> Das Anpressen und  Festhalten der     fehlen,    sowie deren genaue  winkelrechte Einstellung erfolgt durch die       Pressschrauben    es     wrd        d3.    Vor und während  der Betonierung erfolgt eine innere     Abstei-          fung    der     Bohlenpaare    durch zwischen die ein  zelnen Bohlen gesetzte Streben,

   deren Länge  genau der Breite der zu erstellenden     Manier     entspricht und die zweckmässig in der Ebene  der Haltebügel zwischen die Bohle gesetzt  werden. Die genaue Einstellung der letzteren  wird dann durch Anziehen der     Pressschrauben     es und     d3    ohne weiteres erzwungen. Die Stre  ben werden bei genügender Ausfüllung des  von den Bohlen umschlossenen Raumes wie  der herausgenommen; sie können aber auch  aus Kunststein,     Zementbetonstützen    oder der  gleichen bestehen, die in der Mauer ver  bleiben.  



  In besonders einfacher Weise ist nun die  Hochführung der gerüstlosen Schalung mit  Hilfe der Haltebügel ermöglicht. Das dritte       Bohlenpaar    CC' wird, solange noch die untern  Bohlen AA' und     BBI    sich in ihrer Arbeits  stellung befinden, auf die Schenkel     EI    und     Dl     der die untern Bohlen festhaltenden, schräg  stehenden Haltebügel aufgestellt. (Siehe     Fig.     1 und 2.) Um die     Bohlenpaare        BB',   <I>A A'</I>  werden weitere Halterahmen zunächst in senk  rechter Stellung angebracht und deren untere  Druckschrauben     d3    so weit angezogen, dass  die Haltebügel feststehen.

   In dieser Stellung  könnte jedoch ein     Ausstampfen    und die Höher  führung der Mauer nicht erfolgen, weil sich  ja zwischen den Bohlen     BB'    und<I>CC'</I> ein      der Höhe der Schenkel E' und D'     eutspre-          chender    freier     Rauxn    befindet. Es werden des  halb nunmehr die     Pressschrauben    derjenigen  Haltebügel, die zu den untern     Bohlenpaaren          :1    A' und B B' gehören, gelöst.

   Hierdurch ge  langen die Teile E' und D' ausser     Eingriff;     die Winkelstücke     EE'    und     DDI        können    ent  fernt werden. Es fällt dann nur das untere       Bohlenpaar        AA'    ab, denn das obere Kohlen  paar B B' wird durch die Druckschraube     d3     der     obern    Bügel gehalten.

   (Siehe     Fig.    1.) Da  mit nun die entsprechenden Kanten der     Boh-          lenpaare    B     BI    und<I>CC'</I> sich nähern, ist es  nur notwendig, die obern Haltebügel in Rich  tung des Pfeils y der     Fig.    1 so weit zu dre  hen, bis die     Bohlenpaare        aufeinanderstossen.     Diese Schrägstellung der Haltebügel ist für  alle     Bohlenpaare    mit Ausnahme der dein Erd  boden zunächst befindlichen erforderlich.

   Das  geschilderte     Aufeinandersetzen    der dritten  Kohlenpaare, das Abnehmen der untersten  Kohlenpaare und das     Herabdrehen    der ober  sten     Kohlenpaare    erfolgt in gleicher Weise  bis zur Vollendung der Mauer.  



  Das angegebene Verfahren ist auch für  die Herstellung geschlossener     Mauervierecke          (vergl.        Fig.    4) anwendbar; doch sind dann in  bekannter Weise Einrichtungen zu     treffen,    die  ein Einschwenken der     innern    Bügelteile er  möglichen. Zwei in einer Ecke zusammen  stossende     Bohlenenden    zweier Bohlen C und       C2    sind in     Fig.    8, 9 und 10 dargestellt. Die  Bohle C besitzt eine Schiene F     von    geeigne  ter     Querschnittsform    (in dem Ausführungs  beispiel ist ein     U-Eisen    gewählt).

   Die Schiene  F ist nun an ihrem rechten Ende     (vergl.        Fig.     8) unter Vermittlung eines Bolzens f' dreh  bar mit der Bohle     C"-    verbunden. Die Ver  bindung ist zweckmässig so gewählt, dass das  rechte Ende der Schiene F einen kleinen Ab  stand von der Bohle     C2    besitzt. Für die feste  Verbindung der Schiene F mit der Bohle C  dienen Klemmschrauben<B>f l.</B> Die Länge der  Bohle C ist so gewählt, dass die Breite     bezw.     Tiefe des zu ummauernden Raumes nicht er  reicht wird.

   Der zwischen je zwei     aufein-          anderfölgenden    Bohlen entstehende freie Raum  R     (Fig.    3) wird durch ein Eisenblech g ab-    gedeckt gehalten, und auch der Zusammen  bau der aufeinanderfolgenden Bohlen erfolgt  in der gleichen Weise wie früher.

   Zum Ab  nehmen der in dein Raum eingeschlossenen  Bohlen werden die Bolzen f' gelöst, und nun  ist es möglich, jeweils die entsprechenden  Bohlen in Richtung der Pfeile y' der     Fig.    4  aus ihrer Arbeitslage     heraus    und in den Raum       hereinzudrehen.    Der Abstand zwischen dem  rechten Ende der Schiene F und der an  schliessenden Bohle     C2    ist notwendig, um diese  Drehbewegung ohne     Behinderung    ausführen  zu können.  



  Die Hilfsmittel, welche für den     Umschluss     der in ihrer Arbeitsstellung zu haltenden       Bohlenpaare    dienen, können noch mannigfach  abgeändert werden, ohne dass hierdurch das  Wesen der Erfindung, beziehungsweise an  dein Arbeitsverfahren für den gerüstlosen  Aufbau von Schalungen etwas geändert würde.

    Es ist auch möglich,     durch    eine     senkrechte     Verschiebung des aufgesetzten obersten     Boh-          lenpaares    CC' nach abwärts seine Kanten  mit dem     darunterstehenden        Bohlenpaar   <I>B B'</I>  zum     Eingriff    zu bringen, während die zuge  hörigen Haltebügel für sich allein in die Schräg  lage nach     Fig.    1 gedreht werden. Jetzt wer  den die obern Druckschrauben so weit an  gezogen, bis die Bohlen CC' genau senkrecht  stehen.  



       Iin    übrigen werden die     zusammengehöri-          gen    Bohlen in der     früher    beschriebenen Weise  durch die Haltebügel     zusammengehalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum gerüstlosen Aufbau voll Schalungen für die ununterbrochene Hoch führung von Mörtel- und Betonwänden unter Benutzung von zwei oder mehreren durch Haltebügel in ihrer Arbeitsstellung festgehal tenen Kohlenpaaren, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hochführung der Mauer minde stens ein Kohlenpaar auf die zweiteilig aus gebildeten und seitlich herausschiebbaren Haltebügel aufgesetzt und durch senkrecht gestellte Bügel mit dem nach unten zunächst anschliessenden und den bereits ausgestampf- ten Wandteil umgebenden Bohlenpaar ver bunden wird,
    worauf die untern Haltebügel entfernt und die obern zusammen mit dem eingeschlossenen Bohlenpaar soweit herunter- gedreht werden, bis das obere Bohlenpaar sich auf das untere aufsetzt.
CH91114D 1920-12-27 1920-12-27 Verfahren zum gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die Herstellung von Mörtel- und Betonwänden. CH91114A (de)

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CH91114T 1920-12-27

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CH91114D CH91114A (de) 1920-12-27 1920-12-27 Verfahren zum gerüstlosen Aufbau von Schalungen für die Herstellung von Mörtel- und Betonwänden.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074451B (de) * 1960-01-28
WO1993004248A1 (en) * 1991-08-12 1993-03-04 Colin Graham Sattler Formwork jig

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074451B (de) * 1960-01-28
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