DE19530538A1 - Toleranzflexible Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer Modellbasis - Google Patents
Toleranzflexible Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer ModellbasisInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindung zur
Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer Modell
basis, bestehend aus einem Stift und einer dazu passenden
Hülse, in der der Stift einen festen, durch Gegendruck wieder
lösbaren Sitz hat, wobei der Stift aus einem permanent fi
xierbaren Fixierschaft und einem lösbaren Steckschaft be
steht.
Eine derartige Steckverbindung ist beispielsweise in der
DE-PS 38 07 591 der Anmelderin beschrieben.
Bei den bisher bekannten Steckverbindungen wird dabei jedes
Mal ein vorzugsweise zylindrisch ausgebildeter Stift in eine
Hülse geschoben, deren Durchmesser identisch ist mit dem
Durchmesser des Stiftes. Durch die identischen Durchmesser
entsteht durch Reibung zwischen der äußeren Stiftoberfläche
und der inneren Hülsenoberfläche eine festsitzende aber lös
bare Steckverbindung. Teilweise treten dabei, wie beispiels
weise in der oben angegebenen deutschen Patentschrift be
schrieben, Stift und Hülse nicht in ihrer vollständigen
Längserstreckung miteinander in Berührung, sondern Hülse und
Stift weisen in ihrer Längserstreckung zueinander passende
Kupplungsbereiche unterschiedlichen Durchmessers auf, um so
neben der sicheren Verbindung, die Lösbarkeit der Verbindung
zu erleichtern.
Nachteilig ist bei allen diesen Steckverbindungen, daß der
Außendurchmesser des Stiftes und der Innendurchmesser der
Hülse zumindest in ihren Kupplungsbereichen sehr genau zuein
ander passen müssen. Bei der Herstellung der Hülsen und Stif
te sind prinzipiell gewisse Maßtoleranzen nicht zu vermeiden.
Es kann dabei in einem ungünstigen Fall vorkommen, daß der
Stift, zumindest in seinen Kupplungsbereichen, einen relativ
kleinen, an der unteren Toleranzgrenze (Minustoleranz) lie
genden Durchmesser aufweist, während die zugehörige Hülse,
zumindest in ihren Kupplungsbereichen, einen relativ großen,
an der oberen Toleranzgrenze liegenden Durchmesser aufweist,
so daß es in Abhängigkeit von den Herstellungstoleranzen von
Stift und Hülse vorkommen kann, daß der Stift keinen festen
Sitz in der Hülse hat oder im umgekehrten Fall, daß der Stift
nicht mehr in die Hülse eingeschoben werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Steck
verbindung zu schaffen, die einerseits zuverlässig gewährlei
stet, daß der Stift auch dann in die zugehörige Hülse einge
schoben werden kann, wenn aufgrund von Toleranzen beispiels
weise der Stift einen großen Außendurchmesser und die Hülse
einen geringen Innendurchmesser aufweist, es andererseits
aber auch gewährleistet ist, daß im umgekehrten Fall, also
bei einem Stift mit kleinem Außendurchmesser und einer Hülse
mit großem Innendurchmesser noch eine ausreichende feste
Steckverbindung gegeben ist.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der Stift zumindest in
seinen Kupplungsbereichen eine zylindrische Außenfläche auf
weist, während die Hülse zumindest in ihren Kupplungsberei
chen keinen zylindrischen Innendurchmesser besitzt, sondern
eine innere Querschnittsfläche in Form eines Vielecks auf
weist, wobei die Toleranzbereiche des Stiftes und der Hülse
so gewählt sind, daß der Außendurchmesser des Stiftes minde
stens dem Durchmesser des dem Vieleck der inneren Quer
schnittsfläche der Hülse einschreibbaren Kreises entspricht,
wobei die Hülse aus einem verformbaren, vorzugsweise ela
stisch verformbaren Material hergestellt ist.
Dadurch wird erreicht, daß im einen Extremfall, das heißt,
wenn der Stift einen relativ kleinen Außendurchmesser an sei
ner unteren Toleranzgrenze aufweist und die Hülse einen rela
tiv großen Innendurchmesser an ihrer oberen Toleranzgrenze
aufweist, die zylindrische Stiftaußenfläche gerade noch die
einzelnen Flächen, aus denen der Innendurchmesser der Hülse
aufgebaut ist, berührt und sich somit eine ausreichend feste,
Steckverbindung ergibt. Gleichzeitig wird aber auch erreicht,
daß im anderen Extremfall, das heißt, wenn der Stift einen
relativ großen Außendurchmesser an-seiner oberen Toleranz
grenze aufweist und die Hülse einen relativ kleinen Innen
durchmesser an ihrer unteren Toleranzgrenze aufweist, der
Stift doch noch in die Hülse gesteckt werden kann. In diesem
Fall biegen sich die verformbaren Flächen, aus denen der In
nendurchmesser der Hülse aufgebaut ist, nach außen, erhöhen
dadurch den Durchmesser des dem polygonalen Innendurchmesser
der Hülse einschreibbaren Kreises und gestatten es so, daß
der relativ dicke Stift doch noch in die relativ enge Hülse
geschoben werden kann.
Das Material der Hülse muß dabei so gewählt werden, daß es
sich einerseits leicht verformen kann, um dem relativ großen
Stift Platz zu machen, daß es andererseits aber doch so viel
Spannung aufweist, daß es sich mit ausreichender und stets
gleicher Friktion um den Stift legt und ihn sicher hält. Um
dies zu erreichen wird man, wenn das verformbare Material,
aus dem die Hülse hergestellt ist, relativ hart ist, die Hül
senwand dünn ausgestalten, wenn aber das verformbare Materi
al, aus dem die Hülse hergestellt ist, relativ weich ist, die
Hülsenwand dick ausgestalten.
Nachdem Stift und Hülse ineinander gesteckt sind, wird die
Hülse in der Gipsmodellbasis befestigt. Durch den Gips wird
ein zusätzlicher Druck auf die Hülse ausgeübt, der die Frik
tion zwischen Hülse und Stift unterstützt.
Da diese erfindungsgemäße Kombination aus zylinderförmigem
Stift und vieleckigem Innendurchmesser der Hülse nur in den
Kupplungsbereichen, also in den Bereichen, wo Hülse und Stift
miteinander in Verbindung treten, gegeben sein muß, können
neben einer Ausgestaltung von Stift und Hülse, bei denen sich
der Kupplungsbereich über die gesamte Stiftlänge erstreckt
auch Ausgestaltungen von Stift und Hülse verwendet werden,
wie sie in der obigen deutschen Patentschrift beschrieben
sind, also Ausgestaltungen mit mehreren Kupplungsbereichen
verschiedenen Durchmessers und auch mit dazwischengefügten
Bereichen, in denen Stift und Hülse überhaupt nicht miteinan
der in Berührung treten. Natürlich sind auch weitere aus dem
Stand der Technik bekannte Ausgestaltungen von Stift und
Hülse, wie beispielsweise die Anfasung des Stiftendes, um das
Einstecken des Stiftes zu erleichtern, möglich.
Sofern Stift und Hülse mehrere Kupplungsbereiche aufweisen,
ist es natürlich auch möglich, nur einige dieser Kupplungsbe
reiche mit einem vieleckigen Hülseninnendurchmesser auszuge
stalten, die übrigen Kupplungsbereiche dagegen mit dem schon
bekannten runden Hülseninnendurchmesser.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungsfiguren 1
bis 9 beispielhaft erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Steckverbindung, wobei Stift und Hülse
auseinandergezogen sind;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Steckverbindung aus
Fig. 1, wobei Stift und Hülse im zusammengesteckten
Zustand gezeigt sind und sich die Hülse im Gips befin
det;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie III-III in
Fig. 2;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in
Fig. 2;
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie V-V in Fig.
2;
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in
Fig. 2;
Fig. 7 zeigt eine sechseckförmige Ausgestaltung des Innen
durchmessers der Hülse im unteren Teil im Bereich der
Schnittlinie V-V;
Fig. 8 zeigt eine dreieckförmige Ausgestaltung des Innen
durchmessers der Hülse im unteren Teil im Bereich der
Schnittlinie V-V; und
Fig. 9 zeigt eine abgewandelte quadratische Ausgestaltung des
Innendurchmessers der Hülse im unteren Teil im Bereich
der Schnittlinie V-V.
In den Figuren und in den entsprechenden Beschreibungsteilen
haben die Bezugsziffern folgende Bedeutung:
Bezugszeichenliste
1 Stift
2 Hülse
3 Fixierschaft
4 Steckschaft
5 Steckschaftbereich mit großem Außendurchmesser
6 Steckschaftbereich mit mittlerem Außendurchmesser
7 Steckschaftbereich mit kleinem Außendurchmesser
8 Hülsenbereich mit großem Innendurchmesser
9 Hülsenbereich mit mittlerem Innendurchmesser
10 Hülsenbereich mit kleinem Innendurchmesser
11 Berührungslinie
12 berührungsfreies Gebiet
2 Hülse
3 Fixierschaft
4 Steckschaft
5 Steckschaftbereich mit großem Außendurchmesser
6 Steckschaftbereich mit mittlerem Außendurchmesser
7 Steckschaftbereich mit kleinem Außendurchmesser
8 Hülsenbereich mit großem Innendurchmesser
9 Hülsenbereich mit mittlerem Innendurchmesser
10 Hülsenbereich mit kleinem Innendurchmesser
11 Berührungslinie
12 berührungsfreies Gebiet
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Steckverbindung in perspektivischer Darstellung gezeigt. Die
Steckverbindung besteht aus dem Stift 1 und der Hülse 2. Der
Stift besteht aus einem Fixierschaft 3, mit dem er fest in
der Gipsmodellbasis durch Einkleben befestigt ist und dem
Steckschaft 4, der in die Hülse 2 eingesteckt wird. Im vor
liegenden Ausführungsbeispiel weist der Steckschaft drei ver
schiedene Abschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern auf,
namlich den Abschnitt 5 mit einem großen Außendurchmesser,
den Abschnitt 6 mit einem mittleren Außendurchmesser und den
Abschnitt 7 mit einem kleinen Außendurchmesser. Wie man bes
ser in Fig. 2 sieht, weist die Hülse entsprechende Abschnitte
auf, nämlich einen Abschnitt 8 mit großem Innendurchmesser,
einen Abschnitt 9 mit mittlerem Innendurchmesser und einen
Abschnitt 10 mit kleinem Innendurchmesser. Es sind aber auch
andere, hier nicht dargestellte Ausführungsformen möglich,
bei denen der Steckschaft beispielsweise nur einen durchge
hend gleichen Durchmesser aufweist oder nur zwei Abschnitte
mit verschiedenen Durchmessern besitzt, wobei die Hülse dann
entsprechend angepaßte Abschnitte aufweist. Auch die längsmä
ßige Ausgestaltung der einzelnen Abschnitte kann variiert
werden. Wichtig ist nur, daß mindestens einer oder mehrere
einzelne Kupplungsbereiche existieren, in denen der Steck
schaft 4 des Stiftes 1 mit dem Innendurchmesser der Hülse 2
in Berührung tritt, denn in diesen Berührungsbereichen oder
Kupplungsbereichen findet die eigentliche Halterung des Stif
tes in der Hülse statt. Bei den Kupplungsbereichen können da
bei einige einen vieleckigen Hülseninnendurchmesser aufwei
sen, wobei bei den einzelnen Kupplungsbereichen die Polygona
lität der Hülseninnendurchmesser unterschiedlich gestaltet
sein kann, und andere Kupplungsbereiche können einen runden
Hülseninnendurchmesser aufweisen. Im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind, wie man der Fig. 2 entnehmen kann, solche
Kupplungsbereiche im oberen Teil zwischen dem Steckschaftbe
reich 5 mit großem Außendurchmesser und dem Hülsenbereich 8
mit großem Innendurchmesser (im Bereich der Schnittlinie III-III,
im unteren Teil zwischen dem Steckschaftbereich 6 mit
mittlerem Außendurchmesser und dem Hülsenbereich 9 mit mitt
lerem Durchmesser (Schnittlinie V-V) und im ganz unteren Teil
zwischen dem Steckschaftbereich 7 mit kleinem Außendurchmes
ser und dem Hülsenbereich 10 mit kleinem Innendurchmesser
(Schnittlinie VI-VI) gegeben. Im mittleren Teil (Schnittlinie
IV-IV) berühren sich Schaftaußenwand und Hülseninnenwand gar
nicht.
Diese Ausgestaltung wird auch nochmals deutlich anhand der
Schnittbilder der Fig. 3, 4, 5 und 6. Die Fig. 3 und 5
zeigen ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung,
nämlich, daß zumindest in einigen Kupplungsbereichen der
Steckverbindung, also hier im Bereich der oberen Schnittlinie
III-III und der unteren Schnittlinie V-V, der Steckschaft des
Stiftes zylinderförmig ausgeführt ist, der Innendurchmesser
der Hülse dagegen in Form einer vieleckigen Querschnittsflä
che, hier im gezeigten Beispiel in Form eines Quadrates mit
abgeschrägten Kanten. Der Steckschaft 4 berührt dabei an den
sich in der Schnittansicht punktförmig darstellenden Berüh
rungslinien 11 die Innenseite der Hülse 2 und gewährleistet
dadurch einen sicheren Sitz des Stiftes in der Hülse. Die ge
zeigten Querschnitte geben den Fall wieder, bei dem auf Grund
von Toleranzabweichungen der Steckschaft einen relativ klei
nen Durchmesser an seiner unteren Toleranzgrenze (Minus
toleranz), die Hülse dagegen einen relativ großen In
nendurchmesser an ihrer oberen Toleranzgrenze aufweist. In
diesem Fall tritt praktisch keine Verformung der Hülse auf.
Wie man aus den Querschnittsdarstellungen sieht, gibt es ne
ben den Berührungslinien zwischen Stift und Hülse gleichzei
tig aber auch Bereiche 12, in denen keine Berührung zwischen
Steckschaft 4 und der Innenseite der Hülse 2 stattfindet.
Diese Bereiche 12 sind ganz wichtig, denn sie stellen Reser
vebereiche dar, durch die es der Hülse ermöglicht wird sich,
wenn der Steckschaft 4 einen größeren Durchmesser aufweist,
zu verformen und somit auch die Aufnahme dieses eigentlich zu
großen Steckschaftes zu gestatten. Besteht die Hülse aus ei
nem relativ weichen und dicken Material, so kann die Verfor
mung sowohl aus einer Veränderung der äußeren Hülsenform als
auch einem Zusammendrücken von Wandbereichen der Hülse beste
hen.
Die Ausgestaltung von Stift und Hülse in den Bereichen, die
keine Kupplungsbereiche darstellen, wo sich Stift und Hülse
nicht berühren, hier also im Bereich der Schnittlinie IV-IV
der Fig. 2, ist beliebig. Hier im Beispiel ist in Fig. 4 die
Ausgestaltung des Querschnitts des Hülseninnendurchmessers in
Form eines Quadrats gezeigt.
Die Fig. 7, 8 und 9 geben andere vieleckige Querschnitts
flächen des Hülseninnendurchmessers im Kupplungsbereich der
Schnittlinie V-V in Fig. 2 an, nämlich in Fig. 7 einen sechs
eckigen Querschnitt, in Fig. 8 einen dreieckigen Querschnitt
mit abgerundeten Kanten und in Fig. 9 einen quadratischen
Querschnitt, wobei aber die Mittelteile der Quadratseiten
nochmals nach außen versetzt sind.
Diese und beliebige weitere vieleckige Ausgestaltungen des
Hülseninnendurchmessers sind in allen Kupplungsbereichen mög
lich, wobei auch verschiedene vieleckige Ausgestaltungen mit
einander oder mit runden Ausführungsformen kombiniert werden
können.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in
Fig. 2. Da hier ein dichter Abschluß des Hülseninneren gegen
über der Gipsmodellbasis erreicht werden soll, ist der Hül
seninnendurchmesser rund ausgeführt.
Insgesamt gibt die hier beschriebene Erfindung dem Benutzer
eine Steckverbindung, bestehend aus Stift und Hülse, an die
Hand, die auch bei den unvermeidlichen Fertigungstoleranzen
von Stift und Hülse stets eine sichere, ausreichend klemmende
Verbindung ermöglicht. Das erfindungsgemäße Prinzip läßt sich
dabei auf verschiedene, aus dem Stand der Technik bekannte
und bewährte Längsgestaltungen von Stift und Hülse anwenden.
Claims (10)
1. Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kieferseg
menten auf einer Modellbasis, bestehend aus einem Stift
(1) und einer dazu passenden Hülse (2), in der der Stift
(1) einen festen, durch Gegendruck wieder lösbaren Sitz
hat, wobei der Stift (1) aus einem permanent fixierbaren
Fixierschaft (3) und einem lösbaren Steckschaft (4) be
steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (1) im Be
reich des Steckschaftes (4) zylindrisch ausgebildet ist
und die Hülse (2) eine innere Querschnittsfläche in Form
eines Vielecks aufweist, wobei die Toleranzbereiche des
Steckschaftes (4) und der Hülse (2) so gewählt sind, daß
der Außendurchmesser des Steckschaftes (4) mindestens dem
Durchmesser des dem Vieleck der inneren Querschnittsflä
che der Hülse (2) einschreibbaren Kreises entspricht, wo
bei die Hülse (2) aus einem verformbaren Material herge
stellt ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (2) aus einem sich elastisch verformbaren
Material hergestellt ist.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die innere Querschnittsfläche der Hülse (2)
in Form eines regelmäßigen Vielecks ausgebildet ist.
4. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die innere Querschnittsfläche
der Hülse (2) in Form eines Quadrats oder eines Dreiecks
ausgebildet ist.
5. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß, wenn das verformbare Materi
al der Hülse (2) relativ hart ist, die Hülsenwandung re
lativ dünn ausgebildet ist, wohingegen, wenn das ela
stisch verformbare Material der Hülse (2) relativ weich
ist, die Hülsenwandung relativ dick ausgebildet ist.
6. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelflächen, die die
polygonale Innenfläche der Hülse (2) bilden, mit einer
sanften Rundung ineinander übergehen.
7. Steckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der lösbare Steckschaft (4)
des Stiftes (1) aus einem in Nachbarschaft zum Fixier
schaft (3) befindlichen im Querschnitt größeren Kupp
lungsbereich (5) und einem sich daran anschließenden, ge
genüber dem größeren Kupplungsbereich (5) im Querschnitt
kleineren Kupplungsbereich (6) besteht, und daß die Hülse
(2) aus einem größeren polygonalen Hohlzylinderbereich
(8), der einen Innendurchmesser in Form eines einschreib
baren Kreises aufweist, der dem Durchmesser des größeren
Kupplungsbereiches (5) entspricht und aus einen kleineren
polygonalen Hohlzylinderbereich (9) besteht, der einen
Innendurchmesser in Form eines einschreibbaren Kreises
aufweist, der dem Durchmesser des kleineren Kupplungsbe
reiches (6) entspricht.
8. Steckverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des größeren Kupplungsbereichs (5) des
Stiftes (1) kleiner oder gleich ist der Länge des größe
ren polygonalen Hohlzylinderbereichs (8) der Hülse (2).
9. Steckverbindung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich zu dem größeren und kleineren
Bereichen des Stiftes (1) und der Hülse (2) noch weitere,
zueinander passende, von den obigen beiden Bereichen sich
im Durchmesser unterscheidende Durchmesserbereiche des
Stiftes (1) und der Hülse (2) vorgesehen sind.
10. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Ende des Steckschaftes (4) mit
einer Führungsfase versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130538 DE19530538C2 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer Modellbasis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130538 DE19530538C2 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer Modellbasis |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19530538A1 true DE19530538A1 (de) | 1997-02-20 |
| DE19530538C2 DE19530538C2 (de) | 2001-03-01 |
Family
ID=7769888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995130538 Expired - Fee Related DE19530538C2 (de) | 1995-08-19 | 1995-08-19 | Steckverbindung zur Befestigung von Zahn- oder Kiefersegmenten auf einer Modellbasis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19530538C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2003279C2 (nl) * | 2009-07-24 | 2011-01-25 | Koenders Tandtechniek | Werkwijze en samenstel voor het verbinden van een tandboogafgietsel aan een modelvoet. |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005023153B4 (de) * | 2005-05-13 | 2007-02-22 | Robert Laux | Führungshülse für einen Modellstift |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7709640U1 (de) * | 1978-09-21 | Mediadent Medizinisch-Technische Produktions- Und Vertriebsgesellschaft Mbh, 8000 Muenchen | Gerätesatz zur Sicherung der Parallelanordnung und -führung in eine Gebißabdruck- und -ausgußmasse einsetzbarer Fixiermittel | |
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-
1995
- 1995-08-19 DE DE1995130538 patent/DE19530538C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2003279C2 (nl) * | 2009-07-24 | 2011-01-25 | Koenders Tandtechniek | Werkwijze en samenstel voor het verbinden van een tandboogafgietsel aan een modelvoet. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19530538C2 (de) | 2001-03-01 |
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