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DE19526650A1 - Verfahren und Bausatz zum bevorzugten Farbauftrag und/oder zur Bilddarstellung auf Fingernägeln o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Bausatz zum bevorzugten Farbauftrag und/oder zur Bilddarstellung auf Fingernägeln o. dgl.

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Publication number
DE19526650A1
DE19526650A1 DE1995126650 DE19526650A DE19526650A1 DE 19526650 A1 DE19526650 A1 DE 19526650A1 DE 1995126650 DE1995126650 DE 1995126650 DE 19526650 A DE19526650 A DE 19526650A DE 19526650 A1 DE19526650 A1 DE 19526650A1
Authority
DE
Germany
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preferred
color
paint
coordinates
image
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1995126650
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Dr Schreiber
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A45D44/005Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms for selecting or displaying personal cosmetic colours or hairstyle
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    • A45D2029/005Printing or stamping devices for applying images or ornaments to nails

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

Zur Verschönerung spielt das Auftragen von Nagellack bzw. das Einfärben von Finger- und Fußnägeln bei Frauen in den verschiedensten Kulturkreisen eine wichtige Rolle.
Dies ist einerseits zeitaufwendig und erfordert ande­ rerseits ein gewisses Maß an Geschicklichkeit.
Beide Grunde veranlassen viele Frauen, trotz bestehen­ den Wunsches, Nagellack aufzutragen, schon aus Zeitnot darauf zu verzichten, wobei gleichzeitig zu berücksich­ tigen ist, daß der Nagellack selbst bzw. die Finger­ nägel nach kosmetischer Behandlung geschont werden müs­ sen, was mit der Ausübung vieler Berufe nicht vereinbar ist. Darüber hinaus leidet auch bei der alltäglichen Hausarbeit der Nagellack, löst sich vom Nagel ab und vermittelt einen ungepflegten Eindruck.
Aus diesem Grunde ist es wünschenswert, das Auftragen von Nagellack bzw. das Einfärben der Nagel so zu ver­ einfachen, daß sich daraus kein wesentlicher Zeitfaktor ergibt und daß das Ergebnis ein den Vorstellungen der Anwenderin entsprechendes Bild liefert.
Bisher wird Nagellack durch Pinselführung auf die Nägel appliziert und erfordert damit zumindest bei einer Hand ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.
Durch die modernen Möglichkeiten der Elektronik wird nun ein Sprühvorgang möglich, der einem Tintenstrahl­ drucker nahekommt, wobei zusätzlich die Möglichkeit ge­ schaffen ist, aus Farbpatronen Mischfarben, Fließfar­ ben, Effektfarben oder gar Bilder u. dgl. zur Darstel­ lung zu bringen.
Selbstverständlich ist es bei einer so angedachten au­ tomatisierten Farbauftragung notwendig, die entsprechende Nagelfläche zu erfassen, um durch die arbeitende Sprühdüse nur dieses Feld abzuarbeiten.
Gleichzeitig ergibt sich die Notwendigkeit, beim Sprüh­ vorgang selbst den Nagel reproduzierbar zu lagern, um auch bei folgenden Einfärbungen immer gleiche oder ver­ gleichbare Ergebnisse zu erzielen.
Unter der Voraussetzung, daß insbesondere für jüngere Anwenderinnen ein solches System finanziell tragbar seien muß, erscheint es notwendig, den Arbeitsablauf bis zum ersten Farbauftrag aufzugliedern.
Die Fläche des Nagels mit seiner Krümmung und Ausrich­ tung muß erfaßt werden, was durch ein optisches Abtast­ system mit nachgeschaltetem Rechner möglich ist, wobei in einem vorhergehenden Arbeitsschritt eine Auflage ge­ schaffen wird, die den Nagel reproduzierbar zur Sprüh­ düse bzw. zu den Sprühdüsen lagert.
Mit dieser geschaffenen Lagervorrichtung wird nun z. B. im Kosmetikinstudio die Nagelfläche erfaßt und elektro­ nisch gespeichert, wobei z. B. als Speichermedium CD- Discs Verwendung finden können.
Gleichzeitig wird mit der Erfassung der Nagelfläche ein Anfahrpunkt festgelegt, von dem aus der Sprühvorgang bevorzugt zeilenartig abläuft. Mit der Information der jeweiligen Nagelfläche und des Anfahrpunktes kann aus einer programmierten Vielzahl von Motiven auf dem je­ weiligen Datenträger der Nagel dem Wunsche der Anwende­ rin entsprechend eingefärbt werden, wobei z. B. die programmierten Motive katalogisiert erfaßt sind und von der Kosmetikindustrie angeboten werden.
Damit reduziert sich für die Anwenderin die Anschaffung auf die Lagervorrichtung, die Sprühvorrichtung und die notwendigen Farbpatronen.
Weiterhin eröffnet sich die Möglichkeit, mit z. B. wasserlöslichen Farben zu arbeiten und diese anschließend mit einer Lackschicht zu schützen.
Es ist verständlich, daß bei der vorgeschlagenen Sprüh­ vorrichtung der Zeitaufwand auf ein Mindestmaß redu­ ziert wird und daß mit der entsprechenden Fingerauflage immer reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen sind.
Die Erfindung wird nun anhand der Ansprüche 1-32 und der schematisierten Ablaufskizze von Fig. 1 näher er­ läutert.
Dabei zeigt Fig. 1 in schematisierter Darstellung die Gesamtvorrichtung (1) mit einer perspektifischen Auf­ lage (2) mit Fingerimpression (3). Über Kamera (4) mit dem Abtastkopf (15) erfolgt über Rechner (5) die drei­ dimensionale Vermessung des Nagels, die vergrößert ein kontrastverstärktes Videobild auf Monitor (16) abzeich­ net.
Im Sinne aktiver Triangulation wird z. B. ein Streifen­ muster auf die Nagelfläche aufprojiziert, das durch seitliche Verschiebung unterschiedliche Bildmuster lie­ fert, aus denen der Bildsensor in Form von Helligkeits­ werten die Möglichkeit eröffnet, die Z-Koordinate, d. h. die Höhe des jeweiligen Erfassungspunktes zum Ab­ tastkopf und damit in Integration mit den X- und Y- Koordinaten die Krümmung der Fläche bzw. die Umrandung zu erfassen.
Das kontrastverstärkte pseudoplastische Videobild re­ präsentiert damit die volle dreidimensionale Information, so daß gegebenenfalls mit Hilfe von Zu­ satzelementen wie Zeichenkugel, Tastatur o. dgl. die wesentlichen Rahmenkonturlinien eingezeichnet und vom Rechner automatisch ergänzt und dreidimensional zuge­ ordnet werden. Diese Information bildet die Grundlage für jegliches aufzubringende Motiv, das in diesen Rah­ men einprojizierbar ist und somit auf den Datenträger (6) übernommen werden kann.
Dieser Vorgang wird für jede Nagelfläche wiederholt und bildet ein einmaliges Ereignis.
Jedes weitere Motiv wird somit in die erfaßte Rahmen­ kontur einprojiziert bzw. einprogrammiert, wobei die Anwenderin im kaufe der Zeit eine Vielzahl von Motiven ansammeln kann.
In die Sprühvorrichtung (7) wird nun Datenträger (6) eingespielt, womit es gelingt, daß in Abhängigkeit der Nagelflächengröße die Sprühdüse/n (9) den programmier­ ten Verfahrweg nimmt/nehmen und dabei aus den mit der/den Sprühdüse/n (9) verbundenen Farbpatronen (11) die jeweilige Farbe mittels bevorzugt Piezoelementen (10, 12) stoßwellenartig auf den Nagel auf­ bringt/aufbringen.
Die Sprühdüsen (9) selbst beinhalten bevorzugt jeweils eine auswechselbare Kapillare (13).
Die Diodensymbole sollen Ventilmechanismen darstellen.
Letztlich wird jedoch der Gebrauch zeigen, ob die Ele­ mente (12, 14, . . . ) notwendig sind.
Abschließend sei auf die Möglichkeit hingewiesen, die dreidimensionalen Punktkoordinaten zweidimensional um­ zurechnen, wobei mit diesen Koordinaten eine Vorrichtung geeignet ist, nach dreidimensionaler opti­ scher Flächenerfassung der natürlichen Nagelflächen aus einer ebenen Platine künstliche Nägel herauszutrennen, die es ermöglichen, nach Farbauftrag o. dgl. dem natür­ lichen Nagel adaptiert und auf diesem fixiert zu wer­ den.

Claims (32)

1. Verfahren zum bevorzugten Farbauftrag und/oder zur Bilddarstellung auf Fingernägeln o. dgl. dadurch gekennzeichnet, daß nach Erstellung mindestens einer flächenrepro­ duzierbaren Vorrichtung und nach Erfassen der Fläche und Bestimmung der Umgrenzung bei definier­ tem Verfahrweg z. B. mindestens einer Sprühdüse, die aus Farbpatronen o. dgl. versorgt wird, pro­ grammierte Farb- oder Bildmotive und/oder Schutz­ lack o. dgl. auf diese (Fläche) aufgebracht wird, wobei der Größe und Lokalisation bzw. Ausrichtung des Motivs zur Fläche Rechnung getragen wird und das Motiv bzw. der Farb- oder Lackauftrag o. dgl. z. B. auf geeigneten Datenträgern gespeichert bzw. der jeweilige Datenträger z. B. nach Katalog er­ worben und über eine gesonderte Auftragvorrichtung abgerufen wird, die den Farb-, Bild- oder Lack- o. dgl. Auftrag mittels mindestens einer weiteren oder der ursprünglichen flächenreproduzierbaren Zusatzvorrichtung ausführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor Farbauftrag zunächst eine Vorrichtung be­ nutzt wird, die es gestattet, z. B. mindestens einen Finger so zu plazieren, daß die Fläche des entsprechenden Fingernagels immer reproduzierbar plaziert wird.
3. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung des Flächenumfangs und der Flächenkrümmung bevorzugt ein optisches Abtastsy­ stem verwendet wird, dessen nachgeschaltete Prozessoreinheit bevorzugt ein vergrößertes Videobild darstellt und die X-Y-Z-Koordinaten für jeden Bildpunkt speichert.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Kamera mit nachgeschaltetem Rechner die dreidimensionale Vermessung durchgeführt und gespeichert wird, wobei z. B. für die Z-Koordinate (Höhe) bevorzugt ein verschiebbares Streifenmuster der Fläche aufprojeziert wird, aus dem z. B. durch Helligkeitsdifferenzen die Z-Koordinaten bestimmt werden.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt die optische Abtasteinheit und der nachgeschaltete Rechner bei festgelegten X-Y-Koor­ dinaten die Z-Koordinaten z. B. durch Phasendiffe­ renz nach Reflexion elektromagnetischer Wellen wie z. B. Laserlicht bestimmt.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt das pseudoplastische Videobild ver­ messen und entsprechend programmiert das Ergebnis gespeichert wird.
7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer Kamera eine elektro-mechanische Abtastvorrichtung verwendet wird, die bevorzugt wiederum mit einem Rechner verbunden ist, wobei Zwischenwerte approximiert werden.
8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das bevorzugte Farb- und/oder Bildmotiv der Größe der ermittelten Fläche durch Umrechnung der entsprechenden X-Y- Z-Koordinaten angepaßt wird.
9. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß vor Farbauftrag bevorzugt durch die Auftrag­ vorrichtung ein definierter Punkt angefahren wird, von dem aus der Rechner den Farb- und/oder Lack­ auftrag o. dgl. steuert.
10. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe und/oder der Lack o. dgl. bevorzugt im Sinne eines Sprühvorgangs und bevorzugt zeilen­ artig aufgebracht wird.
11. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühvorrichtung bevorzugt durch Piezo­ element/e tröpfchenförmig Farbe o. dgl. stoß­ wellenartig aufbringt.
12. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugt verwendete Sprühvorrichtung aus mindestens einer Sprühdüse mit bevorzugt auswech­ selbarer Kapillare je Farbe, Lack o. dgl. besteht, die von entsprechenden Farb-, Lack- o. dgl. patro­ nen versorgt wird.
13. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die ermittelten X-Y-Z-Koordinaten auf einem entsprechenden Speichermedium, wie z. B. einer CD- Disc, einem einem Streamerband o. dgl. gespeichert werden, das/die bevorzugt mittels Katalog in den Handel kommt/kommen.
14. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß in der praktischen Anwendung die Programmie­ rung bevorzugt in einem Kosmetik-Institut o. dgl. durchgeführt und daß dabei gleichzeitig die flächenreproduzierbare Vorrichtung hergestellt wird, die gegebenenfalls im Gebrauch bevorzugt zur krümmungsbedingten Flächenabarbeitung eine Eigen­ rotationsbewegung o. dgl. durchführt.
15. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Flächenabarbeitung bevorzugt der Sprühkopf eine zusätzliche krümmungsbedingte und koordinatenabhängige Winkelstellung einnimmt.
16. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß zum Farbauftrag bevorzugt wasserlösliche Far­ ben verwendet werden, die anschließend bevorzugt durch eine Lackschicht geschützt werden.
17. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß Effektfarben, Leuchtfarben o. dgl. verwendet werden.
18. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßwelle der Sprühvorrichtung so intensiv ist, daß sie zur Tätowierung verwendet wird, wobei geeignete Farbpigmente Verwendung finden.
19. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erstellung von Datenträgern Bildmotive, z. B. mittels Kamera in X-Y-Koordinaten als Bild­ punkte erfaßt werden, wobei zur Übertragung auf gekrümmte Flächen zur Erstellung eines verzer­ rungsfreien Bildes die Z-Koordinate entsprechend nach Abtastvorgang errechnet wird, was ggf. Ein­ fluß auf die Tröpfchengröße hat.
20. Verfahren zum Fertigen künstlicher Nägel, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erfassung der X-Y-Z-Koordinaten und deren Umrechnung in reine X-Y-Koordinaten der Kunstnagel aus einer flächigen und bevorzugten Kunststoffpla­ tine herausgetrennt wird, woran sich die Einfär­ bung und/oder das Anmodellieren und Fixieren auf der natürlichen Nagelfläche anschließt.
21. Bausatz zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 20, dadurch gekennzeichnet, daß dieser (1) aus einer flächenreproduzierbaren Vorrichtung (2) mit Aufnahme (3), einer optischen Abtastvorrichtung (4, 15), einem Rechner (5), Monitor (16), mindestens einem Datenträger (6), einer Auftragvorrichtung (7) mit Sprühdü­ sen (9) Verfahrvorrichtung (8), Sprühdüsen (9) mit bevorzugten Piezoelementen (10) und auswechselbaren Kapillaren (13), Farbpatronen (11) mit ebenfalls Piezoelementen (12) und Ventil­ elementen (14) besteht.
22. Bausatz zum Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die flächenreproduzierbare Vorrichtung (2) mindestens eine Aufnahme (3) besitzt, die geeignet ist/sind, bevorzugt die Fläche/n eines oder mehre­ rer Fingernägel o. dgl. durch Adaptation des/der entsprechenden Finger o. dgl. exakt reproduzierbar auszurichten.
23. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-22, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera (4) und/oder ein Abtastkopf (scan head) (15) geeignet ist/sind, einen optischen Ab­ druck einer gekrümmten Fläche wie die eines Fin­ gernagels zu erzeugen, wobei die Meßdaten bevor­ zugt als kontrastverstärktes Videobild (video pro­ cessing) über einen Monitor (16) vergrößert zur Darstellung kommen, der (16) wiederum geeignet ist, das Bildmotiv o. dgl. auszurichten, wobei Rechner (5) geeignet ist, den Verfahrweg der Sprühdüse/n (9) festzulegen, so daß bevorzugt durch Piezoelemente (10,12) über jeweils eine Stoßwelle ein geeigneter Farbtropfen o. dgl. auf­ bringbar ist.
24. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-23, dadurch gekennzeichnet, daß als Datenträger (6) bevorzugt CD-Discs Verwen­ dung finden.
25. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragvorrichtung (7) geeignet ist, den Datenträger (6) aufzunehmen und den Verfahrweg der Sprühdüse/n (9) mit bevorzugt auswechselbaren Ka­ pillaren (13) auszuführen (8), wobei Farbpatronen (11) als Farbvorratsbehältnisse dienen, die bevor­ zugt ebenfalls durch Piezoelemente (12) gesteuert druckbeaufschlagt werden, und die z. B. durch Ven­ tilelemente (14) die Farbe aufzubringen in der Lage sind.
26. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-25, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragvorrichtung (7) geeignet ist, durch einfache Tastenwahl das entsprechende Farb- und/oder Bildmotiv o. dgl. zu erzeugen.
27. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-26, dadurch gekennzeichnet, daß bei entsprechender Flächenkrümmung die flä­ chenreproduzierbare Vorrichtung (2) geeignet ist, eine Rotationsbewegung in der y-Achse durchzufüh­ ren.
28. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-27, dadurch gekennzeichnet, daß die flächenreproduzierbare Vorrichtung (2) be­ vorzugt durch einen Silikonabdruck o. dgl. her­ stellbar ist und daß sie geeignet ist, einen oder mehrere Finger o. dgl. aufzunehmen.
29. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-28, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüse/n (9) geeignet sind, eine der Flächenkrümmung entsprechende Kippbewegung auszuführen und bevorzugt jeweils einer Farb­ patrone zugeordnet sind.
30. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-29, dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt wasserlösliche und biologisch unbe­ denkliche Farben und Schutzlacke Verwendung fin­ den, die bevorzugt mittels Farbpatronen (11) in die Auftragvorrichtung (7) einbringbar sind.
31. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 21-30, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragvorrichtung (7) mit ihrer Sprühdü­ senverfahrvorrichtung (8) geeignet ist, die X-Y-Z- Koordinaten abzufahren und ggf. zusätzlich die flächenbedingte Kippbewegung der Sprühdüse/n (9) durchzuführen.
32. Bausatz nach mindestens einem der Ansprüche 20, 21-31, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Abtast-, Rechen- und Speicherein­ heit geeignet ist, aus umgerechneten zweidimen­ sionalen X-Y-Koordinaten mittels einer Hilfsvor­ richtung aus einer Platine Kunstnägel zu schnei­ den, die eingefärbt, lackiert o. dgl. geeignet sind, den natürlichen Nagelflächen adaptiert und auf diesen fixiert zu werden.
DE1995126650 1995-07-21 1995-07-21 Verfahren und Bausatz zum bevorzugten Farbauftrag und/oder zur Bilddarstellung auf Fingernägeln o. dgl. Withdrawn DE19526650A1 (de)

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