DE19525374A1 - Dach eines Bauwerkes - Google Patents
Dach eines BauwerkesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft das Dach eines Bauwerkes, insbesondere
von gebäudeartigen Einrichtungen wie Hallen, Messestände, Frei
luft-Überdachungen oder dergleichen.
Bekannte Dächer dieser Art bestehen aus einer fachwerkartigen
Dachkonstruktion mit einer von dieser getragenen Dachhaut, die
regelmäßig aus plattenförmigen Elementen zusammengesetzt ist.
Bei einem in dem Gebrauchsmuster G 94 18 076.8 beschriebenen
Bauwerk ist ein Dach eingangs genannter Art vorhanden, das aus
einzelnen flächenhaften Dachelementen zusammengesetzt ist, die
einzeln an Stützen aufgehängt sind. Um die Handhabung zu er
leichtern, sind die Dachelemente von mit Druckluft gefüllten,
luftdichten Hohlkörpern gebildet. Die Vielzahl der erforderli
chen Stützen beeinträchtigt allerdings die Nutzbarkeit der über
dachten Fläche.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Dach der ein
gangs genannten Art zu schaffen, das bei einfacher Verlegbarkeit
die freitragende Überdachung großer Flächen ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Hohlkörperkonstruktion mit
untereinander verbundenen Wänden aus flexiblem und zumindest im
wesentlichen luftundurchlässigem Material vorgesehen, wobei die
Wände in einer Reihenrichtung längsseits aufeinanderfolgend an
geordnete längliche Hohlkammern begrenzen, die abwechselnd als
unter einem Überdruck stehende Überdruckkammern und unter einem
Unterdruck stehende Unterdruckkammern ausgebildet sind, und wo
bei Maßnahmen getroffen sind, um die Wände benachbarter Über
druckkammern auf Abstand zu halten.
Ein derartig aufgebautes Dach ermöglicht die Verwirklichung
großer freitragender Ausdehnungen. Dadurch lassen sich große
Flächen überdachen, ohne auf Zwischenstützen angewiesen zu sein.
Die Ausgestaltung aus flexiblem Material gestattet einen einfa
chen Transport zum Montageort und ermöglicht bei der Montage
eine einfache Handhabung. Durch die abwechselnde Beaufschlagung
der unmittelbar aneinandergesetzten Hohlkammern mit Überdruck
und Unterdruck (jeweils mit Bezug zur Atmosphäre) ergibt sich
ein sehr steifer und formstabiler Dachaufbau relativ geringen
Gewichts. Die eigentliche Stützwirkung wird hierbei überwiegend
von den innen unter Überdruck stehenden Elementen ausgeübt, die
die auftretenden Kräfte bei Bedarf über randseitig vorgesehene
Stützen bzw. ein geeignetes Tragwerk an den Untergrund abgegeben
werden können. In den Unterdruckkammern genügt bereits ein ge
ringer Unterdruck, beispielsweise in der Größenordnung von 0,005
bar, um die erforderliche Schubsteifigkeit längs der Reihenrich
tung zu erhalten, und ein Flattern der die Unterdruckkammern be
grenzenden Wände im Wind zu verhindern. Auf diese Weise lassen
sich nicht nur große Spannweiten, sondern auch in Reihenrichtung
große Baulängen verwirklichen. Im übrigen hat ein nur geringer
Unterdruck zur Folge, daß die Überdruckkammern allein aufgrund
ihres Eigengewichtes an Ort und Stelle verbleiben und nicht ge
geneinandergezogen werden. Bei Bedarf kann jedoch zusätzlich
oder alternativ auch beispielsweise die Abstützung bzw. Lage
fixierung der Wände einiger Überdruckkammern als Maßnahme zur
Einhaltung des von den Überdruckkammern eingenommenen gegensei
tigen Abstandes vorgesehen werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen aufgeführt.
Die Wände der Überdruckkammern sind zweckmäßigerweise so ge
formt, daß einzelne Elemente in Gestalt schlauchartiger Hohl
körper vorliegen, die jeweils eine Überdruckkammer begrenzen.
Derartige Schlauchkörper lassen sich verhältnismäßig einfach
herstellen. Ihre Querschnittsgestalt ist aus statischen Gründen
zweckmäßigerweise rund und dabei vorzugsweise kreisrund.
Um zwischen zwei benachbarten schlauchartigen Hohlkörpern je
weils eine Unterdruckkammer zu bilden, erstrecken sich in dem
Zwischenraum zweckmäßigerweise jeweils zwei quer zur Ausdeh
nungsrichtung des Daches ständig beabstandete Membranelemente,
die zusammen mit den einander zugewandten Wandabschnitten der
schlauchartigen Hohlkörper oder diesen vorgelagerten Wandab
schnitten die Wand der betreffenden Unterdruckkammer bilden.
Derartige Membranelemente lassen sich als flächenhafte Elemente
einfach herstellen. Sie können bei Bedarf unlösbar an den Wänden
der Überdruckkammern angebracht sein, beispielsweise durch An
kleben oder Anschweißen. Zweckmäßiger ist es jedoch, eine lös
bare Verbindung vorzusehen, um insgesamt einen modularen Aufbau
zur Verfügung zu stellen, der nach Bedarf die Erstellung von Dä
chern unterschiedlicher Ausdehnungen und Formen ermöglicht.
Die Membranelemente können selbst auch Bestandteil von die Un
terdruckkammern begrenzenden schlauchartigen Hohlkörpern sein.
Über die Form der Membranelemente und/oder der schlauchartigen
Hohlkörper läßt sich beispielsweise Einfluß darauf nehmen, ob es
sich bei dem Dach um ein Gebilde mit linearer Reihenerstreckung
oder mit gekrümmter, bogenförmiger Reihenerstreckung handelt.
Auf diese Weise können beispielsweise Dächer mit rechteckiger
oder abgerundeter Außenkontur verwirklicht werden, beispiels
weise auch Dächer mit kreisförmiger Außenkontur der Dächer, die
sich lediglich über einen Teilwinkel von 360° erstrecken. Dar
über hinaus können auch problemlos gewölbte Verläufe vorgesehen
werden, insbesondere derart, daß die Hohlkammern in ihrer Längs
richtung einen gebogenen und somit seitlich ausgewölbten Verlauf
besitzen.
Um die gewünschten Druckverhältnisse bereitzustellen, können die
Hohlkammern mit dem gewünschten Druck beaufschlagt und anschlie
ßend fest verschlossen werden. Vorteilhafter ist allerdings eine
Ausgestaltung, bei der die Überdruckkammern ständig an minde
stens einen Druckerzeuger und die Unterdruckkammern ständig an
mindestens eine Absaugeinrichtung angeschlossen sind, so daß
eine ständige Regelung des Druckes auf die gewünschten Druck
werte möglich ist.
Bevorzugt kommt eine Bauform zum Einsatz, bei der die Überdruck
kammern und die Unterdruckkammern insbesondere paarweise unter
Zwischenschaltung einer Pumpeinrichtung zu einem System zusam
mengeschaltet sind, wobei die Pumpeinrichtung aus der Unter
druckkammer absaugt und gleichzeitig in die zugeordnete Über
druckkammer einbläst. Hierbei kann eine ständige Luftströmung
vorgesehen sein, bei der ständig von der Umgebung Luft in die
Unterdruckkammern nachströmt sowie überschüssige Luft aus den
Überdruckkammern an die Umgebung ausströmt. Erreichen läßt sich
dies sehr einfach mit geeigneten Einlaß- bzw. Auslaßventilen,
über die bei Bedarf auch eine Druckregelung erfolgen kann. Die
ständige Luftströmung hat den weiteren Effekt, daß eine Feuch
tigkeitsabfuhr stattfindet und ein Niederschlag von Kondensat in
den Hohlkammern verhindert wird.
Das Dach läßt sich in besonders vorteilhafter Weise in Zusammen
hang mit einem Tragwerk verwenden, wie es aus dem Gebrauchsmu
ster G 94 18 076.8 hervorgeht. Aufgrund der dort vorhandenen,
mit Druckluft gefüllten Stützen verfügt das Tragwerk wie auch
das Dach über eine gewisse Elastizität, aus der eine gute stati
sche Verträglichkeit resultiert.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine hallenähnliche gebäudeartige Einrichtung
mit einem erfindungsgemäßen Dach in bevorzug
ter Bauform in Draufsicht mit Blick gemäß
Pfeil I aus Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht der gebäudeartigen Ein
richtung aus Fig. 1 mit Blickrichtung gemäß
Pfeil II aus Fig. 1,
Fig. 3 die gebäudeartige Einrichtung aus Fig. 1 im
Querschnitt gemäß Schnittlinie III-III aus
Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht der gebäudeartigen Ein
richtung aus Fig. 1 mit Blickrichtung gemäß
Pfeil IV,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Dach aus Fig. 1
gemäß Schnittlinie V-V in einer ausschnitts
weisen vergrößerten Darstellung, stark sche
matisiert, und
Fig. 6 bis 8 Ausführungsbeispiele für weitere realisier
bare Dachformen.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein allgemein mit 1 bezeichnetes Bau
werk in Gestalt einer gebäudeartigen Einrichtung, die als Aus
stellungshalle konzipiert ist.
Das Bauwerk verfügt über ein am Boden 2 abgestütztes und veran
kertes Tragwerk 3, das eine Mehrzahl von Stützen 4 umfaßt, die
in zwei zueinander parallelen Längsreihen 5, 5′ aufeinanderfol
gend angeordnet sind.
Die Stützen 4 sind grundsätzlich beliebiger Art, vorzugsweise
handelt es sich jedoch um Stützen der in dem deutschen Ge
brauchsmuster G 94 18 076.8 beschriebenen Art, die als mit
Druckluft gefüllte Hohlkörper konzipiert sind. Beispielsgemäß
verfügt jede Stütze 4 über eine vom Boden hochragende Stützsäule
6 mit zwei an ihrem oberen Ende in gabelartiger Konfiguration
auskragenden Kragarmen 7. Die Stützen 4 sind so angeordnet, daß
in Draufsicht gesehen, die die am freien Ende angeordneten
Stützabschnitte 8 der Kragarme 7 einer jeweiligen Stütze 4 ver
bindenden gedachten Verbindungslinien 12 eine Zickzack- bzw.
Dreieckkonfiguration innerhalb einer jeweiligen Längsreihe 5, 5′
bilden. Abgesehen von den beiden endseitig angeordneten Stützab
schnitten 8 sind somit jeweils zwei Stützabschnitte 8 aufeinan
derfolgender Stützen 4 zu Stützbereichen 13 zusammengefaßt.
Das Bauwerk 1 hat eine durch die Längsachse 14 verdeutlichte
Längserstreckung mit im wesentlichen rechteckigem Grundriß. Die
vier Seiten sind durch Wände 15 abgeschlossen, wobei die in
Längsrichtung verlaufenden Seitenwände 15′ innerhalb der beiden
Längsreihen 5, 5′ von Stützen 4 angeordnet sind, die somit vom
Gebäudeinnenraum 16 abgetrennt sind.
Das Tragwerk 3 trägt ein Dach 17, das sich auf den Stützab
schnitten 8 der Kragarme 7 abstützt. Die Traglast des Daches 17
wird somit von den Stützen 4 aufgefangen und an den Untergrund 2
abgeleitet. Das Dach 17 überdeckt sowohl den Gebäudeinnenraum 16
als auch das Tragwerk 3.
Das Dach 17 ist als Hohlkörperkonstruktion ausgeführt, deren nä
herer Aufbau insbesondere aus der Fig. 5 hervorgeht. Sie ent
hält untereinander verbundene Wände 18, 19, aus flexiblem und
vorzugsweise luftundurchlässigem Material, die so geformt und
angeordnet sind, daß sie ein Mehrzahl länglicher Hohlkammern 22
begrenzen bzw. bilden. Die Hohlkammern 22 sind so ausgerichtet,
daß ihre Längsachsen 25 quer und insbesondere rechtwinklig zu
der erwähnten Längsachse 14 verlaufen, wobei sie längsseitig
aufeinanderfolgend angeordnet sind, so daß sie eine Reihe von
Hohlkammern 22 bilden, deren Reihenrichtung 26 mit der
Längsachse 14 zusammenfällt.
Die erwähnten Wände 18, 19 sind unmittelbar miteinander verbun
den, so daß das Dach 17 ein einheitliches, zusammenhängendes
Flächengebilde darstellt. Es ist an seinen längsseitigen Randbe
reichen 20 auf den Stützen 4 abgestützt, wobei infolge der noch
zu erläuternden Konstruktion im Bereich des Gebäudeinnenraumes
16, d. h. innerhalb des von den Stützen 4 begrenzten Bereiches
keine weiteren Stützmaßnahmen mehr erforderlich sind. Es handelt
sich also um ein freitragendes bzw. selbsttragendes Dach.
Die Stabilität des Daches 17 resultiert maßgeblich daraus, daß
die Hohlkammern 22 teilweise als Überdruckkammern 23 und teil
weise als Unterdruckkammern 24 ausgebildet sind, die in Reihen
richtung 26 alternierend angeordnet sind. Beginnend mit einer an
den beiden Bauwerksstirnseiten jeweils angeordneten Überdruck
kammer 23 folgt jeweils eine Unterdruckkammer 24, worauf mit
gleichbleibender Reihenfolge weitere Paare von Überdruck- und
Unterdruckkammern 23, 24 folgen.
Als Material für die Wände 18, 19 ist beispielsweise ein flexi
bles Kunststoffmaterial vorgesehen, das eine ausreichende Druck
festigkeit aufweist. Beispielsweise wäre faserverstärktes Kunst
stoffmaterial wie Aramid-verstärktes Nylon verwendbar. Auch kann
es sich bei dem Material um ein Kunststoffgewebe handeln, das
zumindest einseitig und vorzugsweise beidseitig mit einer gas
dichten Beschichtung versehen ist. Denkbar wäre auch die Verwen
dung eines sogenannten Zweiwand-Kunststoffgewebes, bei dem zwei
Kunststoffgewebewände über Fäden miteinander verbunden sind, so
daß sich ein gewisser Zwischenraum ergibt. Die erwähnten Mate
rialien ermöglichen die Verwirklichung von Hohlkörpern mit hoher
Formentreue, sowohl bei Beaufschlagung mit Überdruck als auch
mit Unterdruck. Gleichwohl können sie im drucklosen Zustand auf
grund ihrer Flexibilität leicht transportiert und gehandhabt
werden.
Beim Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Überdruckkam
mern unter einem Überdruck bezüglich dem Atmosphärendruck von
etwa 0,5 bar stehen, wobei allgemein ein Überdruck im Bereich
zwischen 0,2 und 0,5 bar als zweckmäßig angesehen wird. Die
Wände 18 der Überdruckkammern 23 sind so gestaltet, daß sie
schlauchartige Hohlkörper 27 bilden, die unter diesem Innendruck
prall gefüllt sind und als extrem biegesteife Dachträger fungie
ren. Jeder der schlauchartigen Hohlkörper 27 liegt an beiden
Endbereichen auf einem Stützabschnitt 8 bzw. einem Stützbereich
13 auf und ist dort zweckmäßigerweise mittels geeigneter Verbin
dungsmittel lagefixiert. Aufgrund der erwähnten Zickzackanord
nung sind die aufeinanderfolgenden schlauchartigen Hohlkörper 27
abwechselnd relativ weit außenliegend und weiter innenliegend an
ihren Endbereichen abgestützt.
In den Unterdruckkammern 24 herrscht ein nur minimaler Unter
druck bezüglich dem Atmosphärendruck. Er liegt beim Ausführungs
beispiel in der Größenordnung von 0,005 bar. Dieser Unterdruck
reicht aus, um die Wände 19 der Unterdruckkammern 24 auszustei
fen und einen von Wind- und Wettereinflüssen unabhängigen Wand
verlauf zu gewährleisten. Der nur geringe Unterdruck stellt da
bei eine Maßnahme dar, die dazu beiträgt, die Wände 18 jeweils
benachbarter Überdruckkammern 23, d. h. also die jeweils benach
barten schlauchartigen Hohlkörper 27, auf Abstand zu halten. Der
Saugeffekt reicht nicht aus, die gewichtskraftbedingt auf den
Stützen 4 ruhenden schlauchartigen Hohlkörper 27 gegeneinander
zuziehen.
Sollte aufgrund der gewählten Druckverhältnisse und/oder Materi
alwahl für die Wände 18, 19 einmal die Neigung zu einem Zusam
menrücken der schlauchartigen Hohlkörper 27 entstehen, kann dem
einfach dadurch entgegengewirkt werden, daß man beim Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 wenigstens die beiden stirn
seitig außen angeordneten schlauchartigen Hohlkörper 27 unver
rückbar fixiert, was durch geeignete Befestigung an den Stützen 4
erfolgen kann. Zweckmäßigerweise wird man allerdings sämtliche
Stützen entsprechend lagefixieren.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, besitzen die schlauchartigen Hohl
körper 27 vorzugsweise eine runde Querschnittsgestalt, die
zweckmäßigerweise kreisrund ausfällt. Aus statischen Gründen ist
vorzugsweise vorgesehen, daß der Schlauchquerschnitt an den bei
den einander entgegengesetzten freien Endbereichen 21 der
schlauchartigen Hohlkörper 27 ein Minimum aufweist, und sich
ausgehend von dort zur Längsmitte hin vergrößert, so daß sich
die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche, im mittleren Bereich aus
gebauchte und zu den Enden hin verjüngende Schlauchform ein
stellt.
Zur Bildung der zwischen jeweils aufeinanderfolgenden schlauch
artigen Hohlkörpern 27 angeordneten Unterdruckkammern 24 sind
prinzipiell ebenfalls schlauchartige Hohlkörper geeigneter Form
gebung verwendbar. Vorzugsweise sind jedoch, wie abgebildet, je
weils zwei Flachgestalt aufweisende Membranelemente 28 vorgese
hen. Sie verlaufen quer zu der von der Reihenrichtung 26 und den
Längsachsen 25 aufgespannten Ausdehnungsebenen 32 des Daches 17
mit Abstand zueinander und sind jeweils mit ihren beiden längs
seitigen Randbereichen 31 an der Wand 18 des zugeordneten
schlauchartigen Hohlkörpers 27 festgelegt. An ihren den Endbe
reichen 21 der schlauchartigen Hohlkörper 27 zugeordneten Endbe
reichen 33 sind sie fest und vorzugsweise einstückig miteinander
verbunden, so daß die beiden Membranelemente 28 praktisch vom
oberen und unteren Längsabschnitt eines in sich geschlossenen
bandartigen Körpers gebildet sind. Die endseitigen Bereiche 33
sind zweckmäßigerweise abgerundet und können dabei, wie aus
Fig. 4 hervorgeht, über ihre Breite konkav eingezogen sein.
Auch der Querschnitt der Unterdruckkammern 24 kann sich zu den
Endseiten 33 hin verjüngen, was beim Ausführungsbeispiel aller
dings nicht verwirklicht ist.
Infolge der Unterdruckbeaufschlagung der Unterdruckkammern 23
nehmen die Membranelemente 28 die aus Fig. 5 ersichtliche, kon
kav nach innen und aufeinander zu gewölbte Gestalt an. Ihre in
Reihenrichtung 26 gemessene Breite ist so bemessen, daß sie sich
trotz der Unterdruckbeaufschlagung nicht gegenseitig berühren
bzw. gegenseitig abstützen, so daß sie unter nach innen zur Un
terdruckkammer 24 hin gerichteter negativer Vorspannung stehen,
die eine Aussteifung hervorruft.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel bilden die einander zu
gewandten Wandabschnitte 34 der Wände 18 der Überdruckkammern 23
gleichzeitig die seitlichen Wandabschnitte der Wand 19 der da
zwischen angeordneten Unterdruckkammer 24. Dadurch läßt sich
eine erhebliche Materialeinsparung erzielen.
Im betriebsbereiten Zustand des Daches weisen die in Fig. 4
und 5 nach oben und unten gerichteten, äußeren und inneren
Dachoberflächen 30, 30′ jeweils eine wellenförmige Kontur auf.
Man könnte von einer Art pneumatischem Wellblech sprechen. Die
Einwölbungen sind von den einerseits vom Unterdruck beaufschlag
ten Membranelemente 28 verursacht, die Auswölbungen von den nach
oben bzw. unten weisenden Wandabschnitten 35 der unter Überdruck
stehenden schlauchartigen Hohlkörper 27.
Es wäre grundsätzlich möglich, die Membranelemente 28 und die
schlauchartigen Hohlkörper 27 fest und unlösbar miteinander zu
verbinden, beispielsweise durch Ankleben, Anschweißen oder ein
stückige Ausgestaltung.
Das Dach 17 des Ausführungsbeispieles hat einen modularen Auf
bau. Es läßt sich aus Einzelelementen lösbar zu einer zusammen
hängenden Gesamtstruktur beliebiger Länge zusammensetzen. Zu
diesem Zweck sind die schlauchartigen Hohlkörper 27 und die Mem
branelemente 28 als voneinander unabhängige getrennte Teile aus
gebildet, die über in der Zeichnung nur schematisch angedeutete
geeignete Verbindungseinrichtungen 36 lösbar unmittelbar anein
ander befestigt sind.
Die beispielsgemäßen Verbindungseinrichtungen 36 erstrecken sich
entlang des gesamten längsseitigen Randes der Membranelemente
28. Sie sind beim Ausführungsbeispiel von Reißverschlüssen ge
bildet, deren eine Hälfte am schlauchartigen Hohlkörper 27 und
deren andere Hälfte am betreffenden Membranelement 28 angeordnet
ist. Alternative Bauformen für Verbindungseinrichtungen 36 kön
nen beispielsweise sogenannte Klettenverbindungseinrichtungen,
Haftverbindungseinrichtungen oder Haken- bzw. Rastverbindungs
einrichtungen sein. Sie sind auf jeden Fall derart ausgelegt,
daß ein selbsttätiges Lösen durch die auftretenden Kräfte nicht
möglich ist.
Der modulare Aufbau aus Einzelelementen macht es besonders ein
fach, unterschiedliche Dachformen zu realisieren. Während das
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 über eine lineare Er
streckung der Reihenrichtung 26 verfügt, sind ohne weiteres auch
nicht lineare Verläufe der Reihenrichtung realisiserbar. Die
Fig. 6 bis 8 zeigen exemplarisch einige mögliche Modifikatio
nen, bei denen die Reihenrichtung 26 einen Kreisbogen be
schreibt. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise ein Dach mit
kreisförmigem Umriß (Fig. 6) oder ein halbkreisförmig kontu
riertes Dach (Fig. 7) realisieren. Die Längsachsen 25 der ein
zelnen Hohlkammern 22 verlaufen hierbei im wesentlichen radial
bezüglich eines Zentrums 37.
Durch Veränderung des Längsverlaufs 25 läßt sich ferner errei
chen, daß die Ausdehnungsebene 32 des Daches 17 eine Wölbung
erfährt. Gemäß Fig. 3 kann der Verlauf der Hohlkammern 22 so
gewählt werden, daß das Dach 17 zumindest im Bereich ihrer äuße
ren Dachoberfläche 30 über ihre Spannweite hinweg nach oben hin
ausgewölbt ist. Die Längsachsen 25 steigen also ausgehend von
den Endbereichen 21, 33 zur Längsmitte einer jeweiligen Hohlkam
mer 22 hin an. Neben einer Verbesserung der statischen Eigen
schaften hat dies auch den Effekt, daß sich in den von den Ein
wölbungen der Membranelemente 28 hervorgerufenen rinnenförmigen
Bereichen kein Regenwasser ansammelt. Dieses fließt auf den zu
den Endbereichen 33 hin abfallenden Außenflächen problemlos ab.
Indem man der Längserstreckung 25 einen bogenförmigen Längsver
lauf auferlegt, lassen sich ohne weiteres auch komplizierte
Dachformen verwirklichen, beispielsweise die in Fig. 8 angedeu
tete Muschelform.
Speziell auch die nicht linearen Verläufe der Reihenrichtung 26
lassen sich besonders einfach dadurch realisieren, daß man den
Zuschnitt der Membranelemente 28 und somit den Verlauf deren
längsseitiger Ränder 31 modifiziert. So unterscheidet sich der
Aufbau der Dächer gemäß Fig. 6 und 7 vom Aufbau des Daches
gemäß Fig. 1 bis 5 im wesentlichen nur dadurch, daß Membran
elemente 28 mit anderem Zuschnitt zum Einsatz kommen, die an den
äußeren Endbereichen 33 relativ breit sind und sich in Richtung
zur entgegengesetzten Endseite, die dem Dachzentrum 37 zugeord
net ist, verjüngen.
Zweckmäßigerweise mündet in jede Hohlkammer 22 mindestens eine
Öffnung 38, über die den Überdruckkammern 23 unter Druck stehen
des Gas zugeführt und die Unterdruckkammern 24 bedarfsgemäß eva
kuiert werden. Bevorzugt handelt es sich insgesamt um eine pneu
matische Anordnung, bei der Luft als Druckmedium verwendet wird,
doch könnte prinzipiell auch ein geeignetes Gas, beispielsweise
Helium verwendet werden.
Jeder Öffnung 38 kann ein dicht abschließender Verschluß zuge
ordnet sein, der einen gasdichten Abschluß ermöglicht, nachdem
die Druckverhältnisse bedarfsgemäß eingestellt sind. Speziell
der Unterdruck wird sich in der Praxis aufgrund nicht zu vermei
dender Undichtigkeiten allerdings nur schwer beibehalten lassen,
wenn nicht zusätzliche Maßnahmen vorgesehen sind. Aus diesem
Grund ist es von Vorteil, wenn alle Unterdruckkammern 24 an Ab
saugeinrichtungen 42, beispielsweise Pumpen, angeschlossen sind,
die ständig für eine Aufrechterhaltung des benötigten Unterdruckes
sorgen. Dabei ist es möglich, jeder Unterdruckkammer eine
eigene Absaugeinrichtung 42 zuzuordnen. Aus Kostengründen ist es
jedoch empfehlenswerter, einzelne Gruppen von mehreren Unter
druckkammern oder gar sämtliche Unterdruckkammern an eine ge
meinsame Absaugeinrichtung anzuschließen. Entsprechendes gilt
für die Überdruckkammern 23 in Bezug auf den Druck bereitstel
lende Druckerzeuger 43.
Mit Hilfe der ständig angeschlossenen Absaugeinrichtungen 42 und
Druckerzeugern 43 ist es möglich, gewünschte Druckniveaus vorzu
geben, die im Rahmen einer Regelung ständig überwacht und einge
halten werden. Erforderlichenfalls kann man dabei die Hohlkam
mern 22 noch an Ventile anschließen, die die Regelungstätigkeit
unterstützen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zur Bereitstellung der
erforderlichen Druckwerte ist in Fig. 5 angedeutet. Demnach ist
eine Unterdruckkammer 24 über eine Leitung 44 an eine Überdruck
kammer 23 angeschlossen, wobei in den Verlauf der Leitung 44
eine beispielsweise von einem Verdichter oder Gebläse gebildete
Pumpe 45 zwischengeschaltet ist, die in Bezug auf die Unter
druckkammer 24 als Absaugeinrichtung 42 und in Bezug auf die
Überdruckkammer 23 als Druckerzeuger 43 fungiert. Die Luft wird
also aus der Unterdruckkammer abgezogen und der Überdruckkammer
zugeführt.
Dabei kann es empfehlenswert sein, Maßnahmen vorzusehen, die be
wußt eine ständige Luftströmung herbeiführen. Diese Maßnahmen
können gemäß Ausführungsbeispiel unter anderem darin bestehen,
daß die Unterdruckkammer 24 über ein an eine Öffnung 38 ange
schlossenes Einlaßventil 46 mit der Umgebung kommuniziert, des
gleichen die Überdruckkammer 23 über ein Auslaßventil 47. Das
Einlaßventil 46 ist zweckmäßigerweise ein Drosselventil mit ein
stellbarer Drosselungsintensität. Das Auslaßventil 47 ist vor
zugsweise ein Überdruckventil mit einstellbarer Schließkraft.
Über die Einstellungen der Ventile 46, 47 läßt sich z. B. der
Volumenstrom und somit der Druck in den Hohlkammern 22 be
einflussen.
Die vorstehenden Ausführungen machen deutlich, daß im Bereich der
Verbindungseinrichtungen 36 zwischen den Membranelementen 28 und
den schlauchartigen Hohlkörpern 27 nicht notwendigerweise gas
dichte Verhältnisse herrschen müssen. Es kann sogar bewußt eine
gewisse Luftdurchlässigkeit bzw. Undichtigkeit im Bereich der
Verbindungseinrichtungen 36 in Kauf genommen werden, um die er
wähnte Luftzirkulation bzw. Luftströmung zu erhalten, wobei dann
unter Umständen sogar auf ein zusätzliches Einlaßventil 46 ver
zichtet werden kann. Gleiches trifft für den Fall zu, daß man
als Material für die Wände 18, 19 der Hohlkammern 22 geringfügig
luftdurchlässiges Material einsetzt.
Wählt man eine Bauform, bei der wie beschrieben zwischen einer
Unterdruckkammer 24 und einer Überdruckkammer 23 eine Strömungs
verbindung 44 vorliegt, besteht die Möglichkeit, gleichzeitig
mehrere Unterdruckkammern 24 an den Eingang der Pumpe 45 und
gleichzeitig mehrere Überdruckkammern 23 an den Ausgang der
Pumpe 45 anzuschließen. Man setzt hier als Pumpe 45 zweckmäßi
gerweise ein hohe Volumenströme erlaubendes Radialgebläse ein.
Das erfindungsgemäße Dach ist nicht nur in sich stabil und
selbsttragend, sondern vermag auch witterungsbedingt auftretende
Dachlasten aufzunehmen und ohne Beschädigungsgefahr an den Un
tergrund abzugeben.
Claims (21)
1. Dach eines Bauwerkes, insbesondere von gebäudeartigen Ein
richtungen wie Hallen, Messestände, Freiluft-Überdachungen oder
dergleichen, gekennzeichnet durch eine Hohlkörperkonstruktion
mit untereinander verbundenen Wänden (18, 19) aus flexiblem und
zumindest im wesentlichen luftundurchlässigem Material, wobei
die Wände (18, 19) in einer Reihenrichtung (26) längsseits auf
einanderfolgend angeordnete längliche Hohlkammern (22) begren
zen, die abwechselnd als unter einem Überdruck stehende Über
druckkammern (23) und unter einem Unterdruck stehende Unter
druckkammern (24) ausgebildet sind, und wobei Maßnahmen getrof
fen sind, um die Wände (18, 19) benachbarter Überdruckkammern
(23) auf Abstand zu halten.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände
der Überdruckkammern (23) schlauchartige Hohlkörper (27) bilden,
die die Überdruckkammern (23) begrenzen.
3. Dach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
schlauchartigen Hohlkörper (27) eine runde Querschnittsgestalt
aufweisen.
4. Dach nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Bildung der Unterdruckkammern (23) zwischen in Reihenrichtung
(26) jeweils benachbarten schlauchartigen Hohlkörpern (27) zwei
beabstandete Membranelemente (28) verlaufen, die vorzugsweise
zusammen mit den einander zugewandten Wandabschnitten (34) der
schlauchartigen Hohlkörper (27) die Wand (19) der zugeordneten
Unterdruckkammer (24) bilden.
5. Dach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mem
branelemente (28) über Verbindungseinrichtungen (36) lösbar an
den zugeordneten schlauchartigen Hohlkörpern (27) festgelegt
sind, beispielsweise mittels Reißverschlüssen, Haftverbindungs
einrichtungen, Rastverbindungseinrichtungen oder sogenannten
Klettenverbindungseinrichtungen.
6. Dach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
bindungseinrichtungen (36) derart ausgebildet sind, daß sie zu
mindest stellenweise luftdurchlässig sind.
7. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß die die Überdruckkammern (23) begrenzenden Wände (18)
konvex nach außen und die die Unterdruckkammern (24) begrenzen
den Wände (19) konkav nach innen gewölbt sind.
8. Dach nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere und die innere Dachoberfläche (30, 30′) wel
lenförmig konturiert ist und sich aus von den schlauchartigen
Hohlkörpern (27) gebildeten Auswölbungen und von den Membranele
menten (28) gebildeten Einwölbungen zusammensetzt.
9. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß als Maßnahme zur Gewährleistung des Abstandes benach
barter Überdruckkammern (23) bzw. schlauchartiger Hohlkörper
(27) in den Unterdruckkammern (24) ein nur geringer Unterdruck
relativ zum Atmosphärendruck vorgesehen ist, beispielsweise in
der Größenordnung von 0,005 bar.
10. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch
einen Überdruck mit Bezug zum Atmosphärendruck in den Überdruck
kammern (23) in der Größenordnung von 0,2 bis 0,5 bar.
11. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß als Maßnahme zur Gewährleistung des Abstandes benach
barter Überdruckkammern (23) bzw. schlauchartiger Hohlkörper
(27) die Wände (18) wenigstens zweier Überdruckkammern abge
stützt sind, beispielsweise an Stützen (4) eines das Dach (17)
tragenden Tragwerkes (3).
12. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Überdruckkammern (23) an Druckerzeuger (43) ange
schlossen sind, die eine geregelte Aufrechterhaltung des Über
druckes gewährleisten.
13. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Unterdruckkammern (24) an Absaugeinrichtungen (42)
angeschlossen sind, die eine geregelte Aufrechterhaltung des Un
terdruckes gewährleisten.
14. Dach nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Überdruckkammern (23) und/oder die Unterdruckkammern (24)
jeweils einzeln oder zu mehreren gemeinsam an Druckerzeuger (43)
bzw. Absaugeinrichtungen (42) angeschlossen sind.
15. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß wenigstens eine Unterdruckkammer (24) und mindestens
eine Überdruckkammer (23) über eine zwischengeschaltete Pumpein
richtung (45) bzw. eine kombinierte Absaug- und Druckerzeuger
einrichtung (42, 43) miteinander verbunden sind, die in Bezug
auf die Unterdruckkammer als Absaugeinrichtung und in Bezug auf
die Überdruckkammer als Druckerzeuger fungiert.
16. Dach nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Unterdruckkammern (24) über ein hinsichtlich
des Strömungsquerschnittes insbesondere einstellbares Einlaßven
til (46), vorzugsweise ein Drosselventil, mit der Umgebung ver
bunden sind.
17. Dach nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Überdruckkammern (23) über ein insbesondere
als einstellbares Überdruckventil ausgebildetes Auslaßventil
(47) mit der Umgebung verbunden sind.
18. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Hohlkammern (22) entlang ihres Längsverlaufes zur
Dachaußenseite (30) hin ausgewölbt sind.
19. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeich
net, daß der Querschnitt der Überdruckkammern (23) und/oder der
Unterdruckkammern (24) von den geschlossenen Endbereichen (21,
33) her zur Mitte hin zunimmt.
20. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Reihenrichtung (26) linear verläuft.
21. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Reihenrichtung (26) zumindest teilweise einen Bogen
beschreibt.
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