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DE1952507C - Naßentstaubungsanlage - Google Patents

Naßentstaubungsanlage

Info

Publication number
DE1952507C
DE1952507C DE1952507C DE 1952507 C DE1952507 C DE 1952507C DE 1952507 C DE1952507 C DE 1952507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
inner cylinder
plant according
wet
wet separator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Karl Frhr von Dipl Ing 8771 Steinbach Hütten
Original Assignee
Hütten, Friedrich Karl Frhr von Dipl Ing , Sprenger, Hermann Oskar, 6078 Neu Isenburg
Publication date

Links

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Naßentstau- ist diese Anlage daher im Betrieb nicht zufrieden-
umgsanlage, bestehend aus einem vertikalen Naß- stellend, unwirtschaftlich und unzuverlässig.
Abscheider mil einem Sprühdtisensystem zu Erzeu- Sodann ist eine Naßentstaubungsvorrichtung be-
iung eines Wassernebels und einer mit dem Naß- kannt, bei der das staubhaltige Gas in einen Raum abscheider zu einer baulichen Einheit verbundenen 5 eingeblasen und durch den Raum hindurch nach
Kläreinrichtung für das verunreinigte Wasser sowie oben gesaugt und oben wieder abgesaugt wird. In
Vorrichtungen zur Rückführung des Wassers in den dem Raum ist eine Sprühdüse vorgesehen, die Was-
Naßabscheider. ser in den Strönuingsweg des Gases sprüht. Die Was-
Es sind bereits Naßentstaubungsanlagen bekannt, sertropfen sollen den im Gas enthaltenen Γ-taub bintiei denen die Kläreinrichtungen zur Kärung des zum to den. Die Wassertropfen fallen unter ihrer Schwer-
Binden des Staubes verwendeten Wassers in Form kraft nach unten. Der Behälter ist an seinem unteren
cirtsfester, beispielsweise in den Boden eingelassenei· Ende als Wasserreservoir ausgebildet, in das die
Becken ausgebildet sind. Derartige Anlagen sind auf- Wassertropfen fallen. Das Wasserreservoir erstreckt
wendig in der Herstellung und ungünstig wegen des ?ich seitlich noch aus dem Behälter heraus und ent-Platzbedarfs für die Kläreinrichtung. Außerdem sind 15 hält in diesem seitlichen Anbau eine Anzahl von im
lange Verbindungsleitungen zwischen dem Naßab- Abstand voneinander angeordneten Prallblechen, die
scheider und der Kläreinrichtung erforderlich. Die abwechselnd am Boden des Wasserbeckens bzw. an
Anlagekosten und die Wirkungsweise der Naßant- einer oberen Abschlußwand des Wasserbeckens an-
Kaubungsanlage verden dadurch ungünstig beein- gebracht sind. Das Wasser wird mittels einer Pumpe Wüßt. Bei Verlegung einer derartigen bekannten Naß- ao durch den Wasserbehälter hindurch und aus diesem
entstaubungsanlage zu einem neuen Aufstellungsort wieder heraus zurück zur Sprühdüse gepumpt. Das
muß dort ein neues Klärbecken geschaffen werden, Wasser muß dabei auf einem labyrinthartigen Weg
und es müssen dann erneut Verbindungen zwischen um die einzelnen Prallbleche herumströmen. Die
dem Naßabscheider und dem Klärbecken hergestellt Prallbleche sollen dabei den im Wasser enthaltenen werden. Diese bekannten Naße.Uslaubungsanlagen as Staub anhalten und zur Ablagerung am Boden des
lind daher zur Verwendung in Verbindung mit Wasserbeckens biingen, soweit der Staub nicht be-
Iransportablen Aufbereitungsanlagen, beispielsweise reits vorher unter Schwerkraftwirkung zum Boden
Drehrohröfen od. dgl., nicht oder nur mit großen abgesunken ist. Zwischen dem Gaseinlaß und der im
wirtschaftlichen N 'enteilen verwendbar. Behälter vorgesehenen Wassersprühdüse ist auf dem
Weiter ist eine Naßentstaubungsanlage bekannt, 30 Strömungsweg de·; Gases ein Filter vorgesehen, durch bei der das staubhaltige vlas durch einen Diffusor den das Gas hindurchgesaugt werden muß, bevor geleitet wird, auf dessen Innenwand? Wasser gesprüht es an der Sprühdüse vorbeiströmt. Das aus der Sprühwird. Das Wasser soll in dem Dntusor die im Gas düse kommende Wasser soll nicht nur die im Gas enthaltenen Staubteilchen binden. Die Wassertröpf- enthaltenen Staubteilchen binden, sondern auch den chen fallen nach unten in ein am unteren Ende der 35 Filter laufend reinigen. Auch diese bekannte Anlage Anlage vorgesehenes Wasserbecken. Die Gase wer- hat einige wesentliche Nachteile. Es besteht Gefahr, den nach ihrem Austritt aus dem unteren Ende des daß der Filter, durch den das verunreinigte Gas aus-Diffusors durch einen ringförmigen Filter geführt und strömen muß, mit der Zeit verstopft wird, insbesondann nach außen abgesaugt. Im Filter soll eine wei- dere in denjenigen Bereichen, die sich in größerer tere Reinigung der Gase erfolgen. Der Staub, der m t 40 Entfernung von der im Behälter vorgesehenen Wasden Wassertröpfchen in den Wasserbehälter fällt, sersprühdüse befinden. Das durch den Filter nach soll dv.Tl unter der Schwerkraft nach unten fallen und oben strömende Gas wird außerdem nur zum Teil sich am Boden des Wasserbehälters absetzen. Knapp durch das von der Sprühdüse kommende Wasser zuunterhalb des Wasserspiegels ist eine Ansaugleitung sätzlich gereinigt, da das Gas über den gesamten vorgesehen, durch welche Wasser aus dem Behälter 45 Behälterquerschnitt nach oben strömen kann und wieder heraus und wieder nach oben in den Diffu- nicht gezwungen wird, in der Nachbarschaft der sor hineingepumpt wird. Bei dieser bekannten Naß- Sprühdüse vorbcizuströmcn. Es besteht außerdem die entstaubungsanlage soll die Klärung des zum Binden Gefahr, daiß das mit Staub angereicherte, von der des Staubs verwendeten Wassers durch einfaches Ab- Sprühdüse kommende Wasser, das auf den Filter sinken der Staubteilchen unter Schwjrkraftwirkung 50 auftrifft, diesen nicht reinigt, sondern unter Umstänerfolgen. Eine derartige Klärung dauert sehr lange den noch zusätzlich verstopft, indem es zusätzliche Zeit u'id wird bereits durch geringfügige Bewegungen Staubteilchen dem Filter zuführt. Die Klärung des des Wassers im Behälter gestört oder unterbrochen. mit Staub beladenen Wassers ist bei dieser bekannten Eine zufriedenstellende Klärung des Wassers wird Anlage aufwendig und unwirtschaftlich. Soweit sich daher bei dieser bekannten Naßentstaubungsanlage 55 der Staub in dem Wasserbecken unter Schwerkraft nicht erreicht. Es besteht die Gefahr, daß stark ver- absetzen soll, dauert dies sehr lange, und es wird schmutztes Wasser wieder nach oben in den Diffu- auch keine vollständige Klarung erreicht. Durch das sor des Naßab«:chciders gepumpt wird und somit zu- Vorbeipumpen des Wassers an einer Anzahl von '.üt/licher Staub und Schlamm in den Naßabscheider Prallblechen wird zwar die Kärung verbessert, dit hineingetragen wird. Die Düsen im Naßabscheider 60 Staubteilchen setzen sich jedoch zwischen den Prallkönnen auf diese Weise leicht verstopft werden, und blechen ab und müssen aus den einzelnen zwischen auch der Filter am unteren Ende des Naßabscheiders den Prallblechen gebildeten Kammern jeweils separat kann leicht zugelegt werden. Mit dieser bekannten entfernt werden. Dadurch ergibt sich eine umständ-Naßentstaubungsanlage ist daher eine zufriedenstel- liehe Wartung. Das mit Prallblechen versehene Bcklende Gasenlstaubung nicht möglich. Außerdem be- 65 ken hat außerdem einen großen Raumbedarf und steht bei dieser bekannten Anlage laufend die Gc- erstreckt sich weit über die Außenumrisse des Naßfahr einer Betriebsstörung. Di? Anlage muß ständig abscheiders hinaus. Hierdurch kann die Anlage in überwacht und gereinigt werden. Insgesamt gesehen vielen Fällen infolge von Raummangel überhaupt
licht verwendet werden. Insgesamt gesehen gewülweistiit auch diese bekannte Anlage keine zufriedenstellende Naßentstaubung, und sie ist im Betrieb aufwendig und infolge ihre» großen Raumbedarfs als transportable Anlage nicht geeignet.
Weiterhin ist eine Anlage zum Entstauben von Hochofengasen bekannt, bei welcher das staubhaltige Gas in einen Behälter eingeblasen und am oberen Ende des Behälters wieder abgesaugt wird. Aul" seinem Weg durch den Behälter wird das Gas an einer Anzahl von Wassersjirühdüsen vorbeigeführt. Das in das Gas gesprühte Wasser soll die Staubteilchen binden und dann unter der Schwerkraft nach unten fallen. Das staubbeladene Wasser fällt dabei in ein am unteren Ende der Anlage vorgesehenes Wasserbekken. Dort soll sich der Staub unter der Schwerkraft nach unten absetzen. Das Wasser soll sich auf diese Weise unter der Schwerkraftwirkung wieder klären. Im oberen Bereich des Wasserbeckens ist eine Absaugleitung vorgesehen, durch welche das Wasser mittels einer Pumpe abgesaugt und wieder den Sprühdüsen zugeführt wird. Auch bei dieser bekannten Anlage ist eine zufriedenstellende Kärung des mit Staub beladenen Wassevs durch Schwerkraftwirkung allein nicht möglich, da. es einmal sehr lange dauert, bis sich die im Wasser enthaltenen Staubteilchen nach unten absetzen und diese Klärwirkung außerdem bereits durch geringfügige Strömungen und Bewegungen des Wassers im Behälter beeinträchtigt und unterbrochen wird. Es besteht auch bei dieser Anlage die Gefahr, daß verschmutztes Wasser wieder den Düsen zugeführt wird und diese verstopft oder die Staubteilchen wieder in das zu reinigende Gas hineinträgt. Auch diese bekannte Anlage ist daher hinsichtlich ihrer Entstaubungswirkung unzureichend und im Betrieb unzuverlässig und unwirtschaftlich.
Schlii 31ich ist eine Naßentstaubungsanlage bekannt, bei welcher das zu reinigende Gas durch einen Behälter hindurchgeführt wird, in dem es durch Wasserschleier und Bereiche, in die Wasser gesprüht wird, hindurchgeführt wird. Das Gas strömt dabei im wesentlichen von unten nach oben, und das Wasser zur Bindung der Staubteilchen itrömt im wesentlichen von oben nach unten. Am unteren Ende des Behälters ist ein Wasseneservoir vorgesehen, in das die mit Staub beladenen Wassertröpfchen fallen. Das Wasser wird aus dem Wasserbehälter mittels einer Pumpe wieder nach oben gepumpt und von neuem in den Behälter des Naßabscheiders eingeführt. Auch bei dieser bekannten Anlage soll die Klärung des mit Staub beladenen Wassers durch Schwerkraftwirkung erfolgen. Die sich dabei ergebenden Nachteile wurden im Hinblick auf die vorstehend diskutierten bekannten Anlagen bereits dargelegt. Auch diese bekannte Anlage hat daher insgesamt gesehen keine zufriedenstellende Lintstaubungswirkung. Sie ist im übrigen sehr kompliziert aufgebaut und daher schwierig zu warten. Es besteht auch bei dieser Anlage die Gefahr, daß die perforierten Wasscrvertcilungsleitungcn im Behälter des Naßabscheiders durch wiedereingepumptes, noch verschmutztes Wasser mit der Zeit verstopft werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Naßentstaubungsanlage der eingangs beschriebenen Art zu s'.haffcn, die bei einfachem Aufbau und wirtschaftlicher Herstellung einen geringen Platzbedarf hat, überall ohne großen Aufwand installiert kann, eine zuverlässige und optimale Entstaubung gewährleistet und wirtschaftlich arbeitet.
Diese Aufgabe wird erftncliingsgemüß dadurch gelöst, daß sowohl der Naßabscheider als auch du· Kläreinrichtung jeweils einen innerhalb eines Außenmantels angeordneten, unten offenen Innenzylinder aufweist, so üaß sowohl im Naßabscheider als auch in der Kläreinrichlung ein innerer Strömungskanal innerhalb des jeweiligen Innenzylinders und ein dio-
sen umgebender äußerer Strömungskanal zwischen Innenzylinder und Außenzylinder vorhanden ist, daß im Naßabscheider die Zuleitung des verunreinigten Gases am oberen Ende des vom Innenzylinder umschlossenen Kanals und in der Kläreinrichtung die Zuleitung des verschmutzten Wassers am oberen Ende des von Innenzylinder und Außenmantel umschlossenen Kanals vorgesehen sind und die Abführung des jeweiligen gereinigten Mediums (Gas bzw. Wasser) am oberen Ende des jeweils anderen KanaK
aa vorgesehen ist und daß im ,nnenzylinder des Naßabscheiders Sprühdüsen vertiKa" übereinander angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Naßentstaubungsanlage hai eine Reihe wesentlicher Vorteile. Bei dieser Naßentstaubungsanlage wird sowohl die Entstaubung als auch die Klärung des zur Staubbildung verwendeten Wassers in sehr günstiger Weise durch die Strömun^sführung der Medien gefördert und bewerkstelligt. Sowohl das zu entstaubende Gas als auch das zu klärende Wasser werden nämlich am unteren Ende de·* Innenzylinders des Naßabscheiders bzw. der Kläreinrichtung in einer Strömungsrichtung um 180 umgelenkt. Dabei findet eine wirksame zusätzliche Entstaubung bzw. zusätzliche Abtrennung von Sehmutzteilen vom Wasser statt. Der Aufbau sowohl des Naßentstaubers als auch der Kläreinrichtung als im wesentlichen zylindrische Einrichtungen mit konzentrischen Strömungskanäler. ermöglichen einen Zusammenbau von Naßabscheider und Kläreinrichtung zu einer kompakten, leicht transportablen Einheit, die nur sehr wenig Raum beansprucht. Diese Einheit läßt sich als Ganzes leicht transportieren, so daß die erfindungsgemäße Naßentstaubungsanlage sehr rasch von einem Aufstellungsort zu einem anderen gebracht werden kann. Die erfindungemäße Naßentstaubungsanlage ist nach einem Ortswechsel in kürzester Zeit wieder betriebsbereit. Infolge des sehr einfachen Aufbaus, insbesondere infolge des Fehlens von Filtern (und wegen der übersichtlichen Arbeitsweise), ist die erfindungsgemaße Naßentstaubungsanlage leicht zu warten. Die Gefahr von Verstopfungen und Verminderungen der Entstaubungsleistung während des Betriebs besteht im Gegensatz zu ilen bekannten, vorstehend diskutierten Anlagen nicht. Der einfache
55, geometrische Aufbau der erfindungsgemäßen Anlage erlaubt auch eine sehr wirtschaftliche Herstellung, so daß die Anschaffungskosten der Anlage niedrig sind. Insgesamt gesehen hat die erfindungsgemäße Naßentstaubungsanlage eine hohe Durchsatzkapazitat bei sehr guter Entstaubungswirkung, und sie ist im Betrieh zuverlässig und wirtschaftlich und leicht transportierbar.
Eine besonders platzsparende Ausführungsform der erfiridungsgemäßcn Entstaubungsanlage ergibt sich dadurch, daß der Naßabscheider und die Klareinrichtung übereinander angeordnet sind. Beide können beispielsweise Zylinderform und dabei etwa gleiche Außendurchmesser aufweisen. Die gesamte
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\nlage benötigt dann nicht mehr Aufstellplatz als der Naßentstaubungsanlage die Folge. Ein Großteil der
Saßabscheider allein beanspruchen würde. Die sich mit dem Gas aufsteigenden Tropfen prallt gegen die
Jabei ergebende Bauhöhe ist dabei als Vorteil n\ wer- schräge Abdeckung und wird somit von weiterem
len, weil damit gegebenenfalls die Notwendigkeit ent- Aufstieg abgehalten, je nach Geschwindigkeit auch
fällt, die dem Naßabscheider entströmenden gereinig- 5 zersprüht. Das Gas erhält bei Durchströmen der die
ten Gasn noch einem Kamin zuzuführen. Ausströmöffnung umgebenden Leitbleche eine Drall-
Bei einer anderen Ausführungsform sind der Naß- bewegung, die das Ausfallen der noch darin befind-
abscheider und die Kläreinrichtung ineinander an- liehen Tropfen begünstigt. Ein etwa immer noch
geordnet. Diese Anlage baut niedriger und breiter. darin befindlicher Rest von Tropfen im Gas kann
Bei einer für die erfindumgsgemäße Naßentstuu- ίο durch eine Aufprallfläche ausgeschieden werden, die
bungsanlage besonders günstigen Bauform des Naß- im Abstand über der Leitblechanordnung schräg ge-
abscheiders mündet die Zuleitung für die staubhalti- stellt angeordnet ist.
gen Gase tangential in den Innenzylinder. Dadurch Um dem ausströmenden Gas trotz der mannig-
ergibt sich eine Zirkulationsströmung, bei der Zentri- fachen Hindernisse, insbesondere im Aufsatz, eine
fugalkräfte die Schmutzteilchen verstärkt nach außen 15 vorteilhafte Geschwindigkeit zu verleihen, ist der
reißen und zur Abscheidung bringen. obere Rand des Aufsatzes im Abstand von einem
Wenn der Naßabscheider über der Kläreinrichtung Beschleunigungsring umgeben. In dem Ringraum zwiangeordnet ist, kann eine Pumpe vorteilhaft in einem sehen dem Beschleunigungsring und dem Aufsatz erRaum unter dem Boden des Naßabscheiders angeord- gibt sich eine Luftströmung von unten nach oben, die net sein, der geneigt als Ablauffläche ausgebildet ist. ao auf das ausströmende Gas eine Injektorwirkung aus-Die Pumpe ist durch eine Tür mit dem Wandteil des übt und ihm damit die gewünschte Beschleunigung Außenzylinders unter der höchstgelegenen Stelle des erteilt.
Bodens zugänglich. Der schräge Boden begünstigt Bei einer vorteilhaften Weiterentwicklung der er-
gleiehzeiiig die Weiterleitung des verunreinigten Was- findungsgf mäßen Anlage ist zwischen dem Außen-
sers zur Kläranlage. as zylinder und dem Innenzylinder des Naßabscheiders
Vorteilhafterweise ragt der Ansaugstutzen der in an sich trekannter Weise eine mehrere Windungen
Pumpe in den Innenzylinder der unmittelbar darunter aufweisende Wendelfläche von unten nach oben füh-
angeordneten Kläreinrichtung, und das Anisström- rend angeordnet. Die aufsteigenden Gase müssen die-
endc der Pumpe ist durch den Boden hindurch mit ser Wendelfläche folgen. Die dadurch erzwungene
dem Mittelrohr des Sprühdüsensystems verbunden. 30 Bewegung führt zu einem weiteren Abscheiden von
Bei dieser Pumpenanordnung entfallen Zu- und mitgerissenen Tropfen.
Abführleitungen, so daß ihr Wirkungsgrad und damit Vorteilhaft weist die Wendelfläche etwa ab ihrer
ihre Wirtschaftlichkeit sehr groß sind. zweiten Windung radiale Schlitze, auf, durch die das
Ein Zuführungsrohr für das verunreinigte Wasser ausgeschiedene Wasser nach unten tropfen kann. Dies
steht mit seinem oberen Ende mit der Ablauffläche 35 bringt zwei Vorteile mit sich. Das Wasser braucht
in Verbindung, führt durch den Boden des Naßab- nicht die Wendelfläche hinunterzufließen, was zu
scheiders in die Kläreinrichtung und mündet dort einem Absetzen von Schmutz auf dieser Fläche füh-
tangentia! in den äußeren Behälter. Der Weg für das ien könnte. Außerdem bildet das durch die Schlitze
verunreinigte Wasser zwischen dem Naßabscheider nach unten regnende Wasser Schleier, die das auf-
und der Kläreinrichtung ist damit vorteilhaft kurz, 40 steigende Gas passieren muß, so daß sich eine zu-
so daß kein nennenswerter Geschwindigkeitsverlust sätzliche Reinigung ergibt.
auftritt. Durch die tangential Mündung des Zu- Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
leitungsrohres erhält das verunreinigte Wasser, das in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
im äußeren Behälter der Kläreinrichtung nach unten F i g. 1 eine Ausfühningsform einer erfindungsge-
strömt, einen Drall, der das Absinken der darin ent- 45 mäßen Naßentstaubungsanlage im Längsschnitt in
haltenen Schlammteilchen nach unten begünstigt und weitgehend schematisierter Darstellung,
deren Eindringen in den unten offenen Innenzylinder F i g. 2 einen Horizontalschnitt durch die Anlage
weitgehend verhindert. Damit steigt im Innenzylinder nach Fig. 1,
nur gereinigtes Wasser auf, das von der Pumpe an- F i g. 3 einen weiteren Horizontalschnitt durch die
gesaugt und dem Sprühdüsensystem wieder zugeführt 50 Anlage nach Fig. I,
wird. Fig. 4 das Schema einer anderen Ausführungs-
Bei einer vorteilhaften Weiterentwicklung der er- form einer erfindungsgemäßen Anlage, und
findungsgemäßen Anlage weist der Naßabscheider in Fig. 5 eine Detaildarstellung einer weiteren Aus
seinem oberen Bereich einen Aufsatz mit einer führungsform.
Zwangsführungsstrecke für das ausströmende Gas 55 Die Naßentstaubungsanlage nach F i g. 1 weis zum Ausfällen mitgerissener Tropfen auf, und der einen Naßabscheider 1 und eine Kläreinrichtung i
Aufsatz weist unten eine nach innen geneigte Ab- auf, die miteinander zu einer baulichen Einheit zu
deckfläche für den Naßabscheider mit einer Aus- sammengebaut sind. Der Naßabscheider ist dabe
strömöffnung und eine die Ausströmöffnung an der über der Kläreinrichtung angeordnet. Die Baueinhei
Oberseite der Abdeckung umgebende an sich be- 60 ist mittels nicht gezeichneter Stütz- oder Trägerein
kannte Leitblechanordnung, zur Erzeugung eines richtungen an jedem beliebigen Platz aufstellbar.
Dralles im Gas auf. Im Naßabscheider können sich Der Naßabscheider 1 weist einen Außenzylinder
je nach der chemischen Beschaffenheit der Staubteil- und einen Innenzylinder 6 auf. Der Innenzylinder
chen Tropfen verunreinigter) Wassers mit einer Ober- ist unten offen. In seinem oberen Bereich münde flächenspannung bilden, die das Ausfällen dieser 65 tangential eine Zuleitung? für staubhaltige Gast Tropfen verhindert. Würden diese Tropfen mit dem deren Einströ.nrichtung durch den Pfeil A gekenr ausströmenden Gas ins Freie gelangen, so wäre eine zeichnet ist. Im Innenzylinder ist ein vertikales Sprüh unerwünschte Verunreinigung der Umgebung der düsensystem 8 mit einem Mittelrohr9 und davo
annenbaumartig abstehenden Sprührohren 10 an- Randll des Innenzylinders einen kontinuierlichen
geordnet. Die Düsen der oberen Sprührohre 10« sind Wasserschleicr. Die Gase, die den Innenzylinder in
dabei schräg nach unten, die Düsen der unteren Richtung der Pfeile B verlassen, um im äußeren Zy-
Sprührohre 10 6 schräg nach oben gerichtet. Die linder des Naßabscheiders wieder aufzusteigen, müs-
Sprühdüsen der oberen Sprührohre 10« sprühen 5 sen diese Wasserschleier passieren, wodurch eine wei-
nach unten, also gleichsinnig mit den Gasen; die tere Reinigungswirkung erzielt wird.
S, ndüsen der unteren Sprührohre 10 b sprühen Am oberen Ende des Naßabi>cheiders ( bildet der
nach oben, also entgegengesetzt zur Strömungsrich- Aufsatz 25 eine Zwangsführungsstrecke für die auf-
tung der Gase. Der untere Rand 11 des Innenzylin- steigenden Gase, mit deren Hilfe Wassertropfen aus-
ders ist abgeschrägt, damit das nach unten abfließende io gefällt werden, die von den aufsteigenden Gasen mit-
Wasser einen kontinuierlichen Schleier bilden kann. gerissen wurden. Ein Teil der Tropfen wird beim
Das Mittelrohr 9 ist an eine Pumpe 12 angeschlossen. Aufprall :iuf die geneigte Abdeckfläche 15 aus-
die das Sprühdüsensystem mit Wasser versorgt. Die geschieden. Die aus der Ausströmöffnung 26 austre-
Pumpe 12 ist am Boden 4 des Naßabscheiders an- tenden Gase erhalten durch die Leitblechanordnung
geordnet, und zwar in einem Raum 13, der aus die- i5 27 eine Drallbcwcgung, die dis Absinken noch vor-
sem geneigten Boden 4 sowie einem Teil der äußeren handencr Ttopfen während der Höherbewegung be-
Zylinderwand gebildet ist. Dieser Wandteil weist eine günstigt. Ein etwa \ erblichener Tropfenrest wird beim
Tür 15 auf, durch die die Pumpe 12 zugänglich ist. Strömen des Gases gegen die Aufprallfläche 28 zu-
Der Ansaugstutzen 16 der Pumpe 12 ragt in einen rückgehalten.
Innenzylinder 17 der Kläreinrichtung 2. Dieses ao Die aus dem Aufsatz ausströmenden Gase erhal-
Innenrohr 17 ist an U-Schienen 3 aufgehängt und ten eine Beschleunigung durch eine Injektorwirkung,
von dem Außenmantel 18 der Kläreinrichtung um- hervorgerufen durch Luft, die in Richtung der
geben. Im oberen Bereich des Innenrohres mündet Pfeile C zwischen dem Bcschleunigungsring 29 und
eine Frischwasserleitung 19 mit einem selbsttätig dem Aufsatz 24 strömt
niveaugesteuerten Ventil 20, das untere Ende des as Das aus dem llnnenzylinder und von dessen Rand
Innenrohres 17 ist offen. Im oberen Bereich des nach unten fließende verunreinigte Wasser wird von
Außenbehälters 18 mündet tangential ein Zufüh- der Ablaufflächc: 4 zur oberen öffnung des Zufüh-
rungsioh' 21, dessien obere öffnung mit der Ablauf- rungsrohres 21 geleitet und von diesem in den äuße-
fläche 4 im Naßabscheider in Verbindung steht. Der ren Behälter 18 der Kläreinrichtung 2. Diese Strö-
tangentiale Verlauf des Zuleitungsrohrs 21 ist aus 30 mungsrichtung ist durch die Pfeile D angedeutet.
Fig. 2 ersichtlich. Durch die tangentiale Anordnung des Zuführungs-
Der äußere Behälter 18 der Kläreinrichturig läuft rohres 21 erhält das verunreinigte Wasser der Klär-
an seinem unteren Ende konisch zu und ist dort mit einrichtung eine Drallbewegung, die ein rascheres
einem Auslaßventil 22 versehen, an das eine Absinken der Schlammteilchen nach unten zur Folge
Schlammabführleitung 23 anschließt. Auf diese 35 hat. Der Schlamm sammelt sich im unteren, konisch
Weise kann der Schlamm unmittelbar auf einen unter zulaufenden Teil des äußeren Behälters und wird von
die Mündung der Srhlammführleitung 23 gefahrenen dort über die Schlammabführleitung 23 heraus-
Lastwagen aufgegeben und mit diesem weggefahren gedruckt. Zum Herausdrücken ist keine Pumpe er-
werden. forderlich, es erfolgt durch das Eigengewicht des Was-
Der Naßabscheider 1 trägt einen mit 24 bezeich- 40 sers in der Kläreinrichtung. Das gereinigte Wasser
neten Aufsatz. Dieser weist eine der Mitte zu nach steigt in Richtung der Pfeile E im Innenrohr der
unten geneigte Abdeckfläche 25 für den Naßabschei- Kläreinrichtung nach oben, von wo es die Pumpe 12
der auf mit einer zentralen Ausströmöffnung 26. erneut dem Sprühdüsensystem zuführt. Die notwen-
Diese ist an der Oberseite der Abdeckfläche 25 mit dige Höhe des Wasserstandes in der Kläreinrichtung
einer turbinenähnlichen Leitblechanordnung unnge- 45 wird durch die Frischwasserleitung 19 gewährleiste!
ben, die eine Zwangsführungsstrecke für das durch bzw. durch das selbsttätig niveaugesteuerte Ventil 2C
die Ausströmöffnung 26 austretende Gas bildet. in dieser Leitung, das bei zu starkem Absinken de?
Einen Schnitt durch die Leitblechanordnung 27 zeigt Wasserspiegels im Innenrohr Frischwasser nachströ-
Fi g. 3. Im Abstand über der Leitblechanordnurig 27 men läßt. Das Ventil 20 kann z. B. als Schwimmvcnti'
ist am. Innenumfang der Wand des Aufsatzes eine 50 ausgebildet sein.
ichräg gerichtete Aufprallfläche28 in Form einet zur Fig. 4 zeigt in stark schematisierter Darstellum
Gasströmungsrichtung hin offenen U-Schiene an- eine andere Ausführungsform der Erfindung. Dabe
geordnet. Der obere Rand des Aufsatzes 24 ist im sind gleiche oder nur in den Abmessungen von dei
Abstand von einem Beschleunigungsring 29 um- Ausführungsform nach Fi g. 1 abweichende Teile mi
geben. 55 gleichen Bezugszeichen, in dei Bauform abweichend!
Die Naßentstaubungsanlagc arbeitet wie folgt: Teile zusätzlich mit einem Strich bezeichnet.
Durch die Zuleitung 7 strömen in Richtung des Pfei- Bei der Naßentstaubungsanlage nach Fig. 4 is
les Λ staubhaltige Gase in den Innenzylinder 6 des der Naßabscheider 1 in der Kläreinrichtunc 2 an
Naßabscheiders und darin nach unten. Während des- geordnet. Er hängt dabei, durch nicht gezeichnet!
sen versprühen die Düsen des Sprühdüsensystems 8 60 Elemente abgestützt, im Innenrnhr 17 der Klärein
Wasser, und zwar die Sprühdüsen der oberen Sprüh- richtung. Die Zuleitung 7 für Gase, der Innenzylin
rohre 10 a nach unten, wodurch die Gase und die der 6 des Naßabscheiders und das Sprühdüsen
darin enthaltenen Staubteilchen nach unten beschleu- system 8 sind in Aufbau und Wirkungsweise denei
nigt werden. Die Sprühdüsen der unteren Sprührohre nach Fig. I gleich. Der Außenzylinder5' des Naß
1Oi' sprühen nach oben. Durch das »Gegenstrom- 65 abscheiders weist im Unterschied zu der ersten Aus prinzip« werden die Gase gründlich mit dem Wasser führungsform am Boden 4' keine Pumpe auf. De
gemischt und die Staubteilchen benetzt und aus- Boden leitet das vom Innenzylinder kommende ver
gefällt. Das abfließende Wasser bildet am unteren unreinigte Wasser in Richtung des Pfeiles D zu einer
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Absaugrohr 30. Eine Förderpumpe 31 fördert es durch eine Leitung 32, die im oberen Bereich des äußeren Behälters 18 der Kläreinrichtung 2 ebenso tangential mündet, wie das Zuführungsrohr 21 bei der Ausführung nach Fig. 1. Das im Innenrohr 17 der Kläreinrichtung hochsteigende gereinigte Wasser wird dem Mittcirohr 9' des Sprühdüsensystems 8 mittels einer Pumpe 12 zugeführt. Die Pumpe 12 ist im oberen Bereich des Innenrohres bzw. des Außenzylinders 5' angeordnet.
Die Pumpe 31 und die Leitungen 30 und 32 sind bei dieser Ausführungsform notwendig, um das verunreinigte Wasser vom Boden des Naßabscheiders lur Kläreinrichtung zu fördern. Alle übrigen Einrichtungen wirken in der gleichen Weise, wie dies b«i F i g. I ausführlich geschildert ist.
Der Naßabscheider nach Fig. 4 kann im übrigen mit dem gleichen Aufsatz 24 versehen weiden, wie er in F i g. I gezeigt ist.
F i g. 5 zeigt schematisch einen Teil des Naßab- ao tcheiders Γ einer weiteren AusfUhrungsform. Der Übersichtlichkeit halber ist das Sprühdüsensystem im Innenzylinder weggelassen. Zwischen dem Außenzylinder 5 und dem Innenzylinder 6 ist eine nach oben führende Wendelfläche 33 angeordnet, die sich an den Boden 4' anschließt. Das in Richtung der Pfeile ö aufwärts strömende Gas erhält dadurch eine dem Pfeil F entsprechende Schraubenbewegung. Ab der zweiten Windung weist die Wendelfläche 33 radial verlaufende Sciilitze 34 auf, durch die das ausfallende Wasser nach unten regnet. Es bildet dabei Schleier, die das aufsteigende Gas passieren muß.
Sowohl die Naßentstaubungseinrichtung als auch die Kläranlage können so ausgebildet sein, daß der Durchmesser des jeweiligen Innenzylinders halb so groß ist wie der Durchmesser des jeweiligen Außenzylinders. Auf diese Weise lassen sich alle Zylinder aus genormten Blechen gleicher Breite zusammenschweißen. Für den Außenzylinder sind dann nur doppelt so viele Bleche zu verwenden wie für den Innenzylinder. Weiterhin ist es günstig, wenn sowohl die Höhe der Naßentstaubungseinrichtung als auch die Höhe der Kläreinrichtung so bemessen werden, daß diese Einrichtungen beim Transport auf Lastkraftwagen das zulässige Längenmaß nicht überschreiten.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Naßentstaubungssnlage, bestehend aus einem vertikalen Naßabscheider mit einem Sprühdüsensystem zur Erzeugung eines Wassernebels und einer mit dem Naßabscheider zu einer bauliehen Einheit verbundenen Kläreinrichtung für das verunreinigte Wasser sowie Vorrichtungen Zur Rückführung des Wassers in den Naßabscheider, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Naßabscheider (1) als auch die Kläreinrichtung (2) jeweils einen innerhalb eine«, Außenmantels (5, 5' bzw. 18) angeordneten, unten offenen Innenzylinder (6 bzw. 17) aufweist, So daß sowohl im Naßabscheider als auch in der Kläreinrichtung ein innerer Strömungskanall innerhalb des jeweiligen Innenzylinders und ein diesen umgebender äußerer Strömungskanal zwischen Innenzylinder und Außenzylinder vorhanden sind daß im Naßabscheider die Zuleitung (7) des verunreinigten Gases am oberen Ende des vom Innenzylinder (6) umschlossenen Kanals und in der Kfäreinrichtung die Zuleitung (21 bzw. 32) des verschmutzten Wassers am oberen Ende des von Innenzylinder (17) und Außenmantel (18) umschlossenen Kanals vorgesehen sind und die Abführung des jeweiligen gereinigten Mediums (Gas bzw. Wasser) am oberen Ende des jeweils anderen Kanals vorgesehen ist und daß im Innenzylinder (6) des Naßabscheiders Sprühdüsen (8) vertikal übereinander angeordnet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Naßabscheider (1) und die Kläreinrichtung (2) übereinander angeordnet sind.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Naßabscheider und die Kläreinrichtung ineinander angeordnet sind.
4. Anlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (7) für die staubhaltigen Gase tangential in den Innenzylinder mündet.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand (11) des Innenzylinders (6) zur Bildung eines kontinuierlichen Wasserschleiers abgeschrägt ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe (12) unter dem Boden (4) des Naßabscheideis (1) in einem Raum (13) angeordnet ist, den der geneigte Boden mit einem Wandteil des Naßabscheiders (1) bildet.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugstutzen (16) der Pumpe (12) in den Innenzylinder (17) der unmittelbar unter dem Boden (4) angeordneten Kläreinrichtung (2) ragt und das Ausströmende der Pumpe (12) durch den Boden (4) hindurch mit dem Mittelrohr (9) des Sprühdüsensystems verbunden ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 6 und 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein Zuführungsrohr (21) für das verunreinigte Wasser mit seiner oberen öffnung mit der Ablauffläche des Bodens (4) in Verbindung steht, durch den Boden (4) des Naßabscheiders (1) in die Kläreinrichtung (2) führt und dort in deren äußeren Kanal, gebildet durch Innenzylinder (17) und Außenmantel (18). tangential mündet.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (12) aul zwei horizontalen Stützbalken (3) ruht, an deren unterer Seite der Innenzylinder (17) der Klärein richtung (2) aufgehängt ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Naßabscheidei (1) in seinem oberen Bereich einen Aufsatz (24' mit einer Zwangsführungsstrecke für das ausströ mende Gas zum Ausfällen mitgerissener Tropfer aufweist und daß ier Aufsatz (24) unten eint nach innen geneigte Abdeckfläche (25) für der Naßabscheider mit einer Ausströmöffnung (26 und eine die Ausströmöffnung (26) an der Ober seite der Abdeckfläche umgebende, an sich be kannte turbinenähnliche Leitblechanordnung (27 zur Erzeugung eines Dralles im Gas aufweist.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch ge
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kennzeichnet, daß im Abstand über der Leitflächenanordnung (27) eine schräggesteüte Aufprallfläche (28) angeordnet ist.
12. Anlage nach Anspruch IG oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Aufsatzes (24) im Abstand von einem Beschleunigungsring (29) umgeben ist.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Außenmantel (5) und dem Innenzylinder (6) des Naßabscheiders (1) in an sich bekannter Weise eine mehrere Windungen aufweisende Wendelfläche (33) von unten nach oben führend angeordnet ist.
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelfläche (33) etwa ar ihrer zweiten Windung radiale Schütze (34) auf weist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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