DE195166C - - Google Patents
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- DE195166C DE195166C DENDAT195166D DE195166DA DE195166C DE 195166 C DE195166 C DE 195166C DE NDAT195166 D DENDAT195166 D DE NDAT195166D DE 195166D A DE195166D A DE 195166DA DE 195166 C DE195166 C DE 195166C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/14—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
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| aWuj |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 195166 KLASSE 63 e. GRUPPE
JOHN SLEE in NEWTON-LE-WILLOWS, Engl.
Die Erfindung betrifft einen Reifen für Wagen u. dgl., dessen einzelne, die Lauffläche
bildende Teile sich auf einen Ring stützen, der zwischen zwei mit der Felge fest verbundenen gekröpften ringförmigen
Seit'enwänden frei federnd angeordnet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß einerseits dieser Ring aus einer Anzahl von U-förmig
gebogenen Schuhen oder Bügeln gebildet ist,
ίο deren Enden so aneinandergestellt und miteinander
verbunden sind, daß auf der Innenseite — nach der Nabe hin — je eine Lücke
bleibt, welche den Schuhen oder Bügeln gestattet, sich gegeneinander zu bewegen, wenn
Last auf dem Reifen ruht bzw. derselbe Stoßen ausgesetzt wird, und daß andererseits
zur Übertragung der Last auf den Ring jeder Bügel unter Einschaltung eines gewölbten
Zwischenstückes ein als Querfeder ausgebildetes, Sattelstück trägt, welches eine
weitere Abschwächung der Stöße herbeiführt. Damit ferner die so erzielte große Elastizität
nicht wieder bei den schweren Fahrzeugen dadurch herabgemindert wird, daß der Reifen
wandert und dabei eine zu große Reibung an den zur Sicherung der Übertragung des
Drehmomentes dienenden Rippen oder Anschlägen erzeugt, sind bei der für schwere Fahrzeuge in besondere Metalltaschen eingelassenen
Gummibekleidung nach Art von Flanschen in Randvertiefungen der Tragteile
besondere Gummistücke ringsum angebracht, welche an der Übertragung des Drehmomentes
wirksamen Anteil nehmen und dadurch diejenigen Übertragungsteile entlasten, welche
eine für die Federung ungünstige Reibung erzeugen wurden.
Fig. ι ist ein ,Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt des neuen Radreifens.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt und
Fig. 4 ein Querschnitt einer Ausführungsform für schwerere Fahrzeuge.
An beiden Seiten der Felge A des Rades sind durch Bolzen Q. Ringe B mit einer ringförmigen
Kröpfung C befestigt, deren Schultern D dem Außenreifen als Widerlager dienen.
Segmente E von hartem Gummi, Guttapercha oder anderer elastischer Masse mit Seitenrippen
oder -flanschen N ragen in die Bügel oder Schuhe F hinein, deren Wände oben
bzw. außen durch Niete K so verbunden sind, daß die Schuhe (ebenso wie die bei G aneinanderstoßenden
Gummistücke) zusammen einen geschlossenen Ring bilden. Die Flansche iV
greifen in die Vertiefungen C der Ringe B ein. Die Stoßfugen G der Gummistücke sind ■
gegen die Enden der Schuhe F versetzt und gezackt ausgebildet, da Vorsprünge H an
jedem Gummistück in eine passende Vertiefung des Nachbarstückes eingreifen. Das Gewicht der Gummistücke, ist dadurch verringert,
daß sie Aushöhlungen I besitzen, welche durch passende Holzklötze J o. dgl.
ausgefüllt sind. An den Stoßfugen tragen die Gummistücke E radiale Flansche R,
welche in Quereinschnitte der Holzeinlagen J eingreifen, während eine Längsrippe S sich
in eine Längsrinne der Einlage J legt.
Die benachbarten Enden der Schuhe F sind 5 oben bei K miteinander vernietet, lassen aber
auf der Innenseite, nach der Nabe hin, einen Zwischenraum L frei, welcher es den Schuhen
ermöglicht, einander unter dem Druck der Last zu nähern, so daß also der von den
ίο Schuhen gebildete geschlossene Ring eine
hohe Nachgiebigkeit besitzt. Wenn im Betriebe die Last auf dem Rade ruht, so
drängen sich die Schuhe F zusammen, und gleichzeitig werden ringsum die Gummistücke
E zusammengepreßt.
Die Segmente E ruhen am unteren Ende auf Sattelstücken M. Diese sind als Querfedern
ausgebildet und übertragen durch seitlich abgerundete Zwischenlagen P aus Holz oder Metall den auf die Gummistücke ausgeübten
Druck auf die Schuhe F. Um ein Wandern des Reifens zu verhindern, sind in
der ringförmigen Vertiefung der Seitenringe B in bestimmten Abständen V - förmige Vorsprünge
O angebracht, welche in passende Lücken der Flansche N eingreifen.
Die Schuhe F bilden mit ihrer besonderen Nietverbindung das Reifengerippe, in welches
unter Zusammenpressung die Gummistücke E eingesetzt werden, während die Seitenringe B
die Verbindung mit der Felge herstellen. Bei belastetem Rade kann der Reifen ein wenig
in den Zwischenraum zwischen den beiden Seitenringen B eintreten.
Um bei schweren Fahrzeugen zu verhindern, daß die Gummistücke E sich nach den
Seiten ausbauchen, können sie in Taschen T eingesetzt werden, welche man an den Sattelstücken
M festnietet (Fig. 3 und 4). Damit nun bei der Ausführungsform nach diesen
beiden Figuren nicht die Elastizität des Reifens durch das Wandern und die daraus'entstehende
starke Reibung der Stücke M an den Rippen O vermindert wird, soll nicht
Metall an Metall liegen. Zu dem Zwecke sind besondere Seitenflansche N J aus Gummi
hergestellt und füllen die U-förmigen Ränder der Sattelstücke M aus, mit ihren Enden
dicht zusammenstoßend und so einen geschlossenen Ring bildend, welcher zur Übertragung
des Drehmomentes beiträgt und dadurch die Rippen O entlastet.
Claims (2)
1. Radreifen mit einem den Laufgummi tragenden, zwischen gekröpften Seitenwänden
des Felgenkranzes frei federnden Ring, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus einer Anzahl metallener Bügel
oder Schuhe gebildet wird, die an ihren Enden außen so verbunden sind, daß jede
Stoßfuge sich nach der Radmitte hin zu einer Lücke erweitert, welche den Bügeln oder Schuhen bei Belastung des Rades
gestattet, sich gegeneinander zu bewegen, wobei zur Übertragung der Last von den
. Schultern (D) der Felgenwände auf den Ring als Querfedern wirkende Sattelstücke
(M) an jedem Bügel angeordnet sind.
2. Radreifen nach Anspruch ι, bei welchem
zur Übertragung des Drehmomentes besondere, sich in die Felgenwände legende Flansche angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Flansche (N1) von in U-förmige Randvertiefungen der
Sattelstücke (M) besonders eingelegten ■Gummistücken gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195166C true DE195166C (de) |
Family
ID=458244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195166D Active DE195166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195166C (de) |
-
0
- DE DENDAT195166D patent/DE195166C/de active Active
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