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DE195166C - - Google Patents

Info

Publication number
DE195166C
DE195166C DENDAT195166D DE195166DA DE195166C DE 195166 C DE195166 C DE 195166C DE NDAT195166 D DENDAT195166 D DE NDAT195166D DE 195166D A DE195166D A DE 195166DA DE 195166 C DE195166 C DE 195166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
wheel
shoes
pieces
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT195166D
Other languages
English (en)
Publication of DE195166C publication Critical patent/DE195166C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

a in Ib,
aWuj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 195166 KLASSE 63 e. GRUPPE
JOHN SLEE in NEWTON-LE-WILLOWS, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Reifen für Wagen u. dgl., dessen einzelne, die Lauffläche bildende Teile sich auf einen Ring stützen, der zwischen zwei mit der Felge fest verbundenen gekröpften ringförmigen Seit'enwänden frei federnd angeordnet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß einerseits dieser Ring aus einer Anzahl von U-förmig gebogenen Schuhen oder Bügeln gebildet ist,
ίο deren Enden so aneinandergestellt und miteinander verbunden sind, daß auf der Innenseite — nach der Nabe hin — je eine Lücke bleibt, welche den Schuhen oder Bügeln gestattet, sich gegeneinander zu bewegen, wenn Last auf dem Reifen ruht bzw. derselbe Stoßen ausgesetzt wird, und daß andererseits zur Übertragung der Last auf den Ring jeder Bügel unter Einschaltung eines gewölbten Zwischenstückes ein als Querfeder ausgebildetes, Sattelstück trägt, welches eine weitere Abschwächung der Stöße herbeiführt. Damit ferner die so erzielte große Elastizität nicht wieder bei den schweren Fahrzeugen dadurch herabgemindert wird, daß der Reifen wandert und dabei eine zu große Reibung an den zur Sicherung der Übertragung des Drehmomentes dienenden Rippen oder Anschlägen erzeugt, sind bei der für schwere Fahrzeuge in besondere Metalltaschen eingelassenen Gummibekleidung nach Art von Flanschen in Randvertiefungen der Tragteile besondere Gummistücke ringsum angebracht, welche an der Übertragung des Drehmomentes wirksamen Anteil nehmen und dadurch diejenigen Übertragungsteile entlasten, welche eine für die Federung ungünstige Reibung erzeugen wurden.
Fig. ι ist ein ,Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt des neuen Radreifens.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt und
Fig. 4 ein Querschnitt einer Ausführungsform für schwerere Fahrzeuge.
An beiden Seiten der Felge A des Rades sind durch Bolzen Q. Ringe B mit einer ringförmigen Kröpfung C befestigt, deren Schultern D dem Außenreifen als Widerlager dienen. Segmente E von hartem Gummi, Guttapercha oder anderer elastischer Masse mit Seitenrippen oder -flanschen N ragen in die Bügel oder Schuhe F hinein, deren Wände oben bzw. außen durch Niete K so verbunden sind, daß die Schuhe (ebenso wie die bei G aneinanderstoßenden Gummistücke) zusammen einen geschlossenen Ring bilden. Die Flansche iV greifen in die Vertiefungen C der Ringe B ein. Die Stoßfugen G der Gummistücke sind ■ gegen die Enden der Schuhe F versetzt und gezackt ausgebildet, da Vorsprünge H an jedem Gummistück in eine passende Vertiefung des Nachbarstückes eingreifen. Das Gewicht der Gummistücke, ist dadurch verringert, daß sie Aushöhlungen I besitzen, welche durch passende Holzklötze J o. dgl. ausgefüllt sind. An den Stoßfugen tragen die Gummistücke E radiale Flansche R,
welche in Quereinschnitte der Holzeinlagen J eingreifen, während eine Längsrippe S sich in eine Längsrinne der Einlage J legt.
Die benachbarten Enden der Schuhe F sind 5 oben bei K miteinander vernietet, lassen aber auf der Innenseite, nach der Nabe hin, einen Zwischenraum L frei, welcher es den Schuhen ermöglicht, einander unter dem Druck der Last zu nähern, so daß also der von den
ίο Schuhen gebildete geschlossene Ring eine hohe Nachgiebigkeit besitzt. Wenn im Betriebe die Last auf dem Rade ruht, so drängen sich die Schuhe F zusammen, und gleichzeitig werden ringsum die Gummistücke E zusammengepreßt.
Die Segmente E ruhen am unteren Ende auf Sattelstücken M. Diese sind als Querfedern ausgebildet und übertragen durch seitlich abgerundete Zwischenlagen P aus Holz oder Metall den auf die Gummistücke ausgeübten Druck auf die Schuhe F. Um ein Wandern des Reifens zu verhindern, sind in der ringförmigen Vertiefung der Seitenringe B in bestimmten Abständen V - förmige Vorsprünge O angebracht, welche in passende Lücken der Flansche N eingreifen.
Die Schuhe F bilden mit ihrer besonderen Nietverbindung das Reifengerippe, in welches unter Zusammenpressung die Gummistücke E eingesetzt werden, während die Seitenringe B die Verbindung mit der Felge herstellen. Bei belastetem Rade kann der Reifen ein wenig in den Zwischenraum zwischen den beiden Seitenringen B eintreten.
Um bei schweren Fahrzeugen zu verhindern, daß die Gummistücke E sich nach den Seiten ausbauchen, können sie in Taschen T eingesetzt werden, welche man an den Sattelstücken M festnietet (Fig. 3 und 4). Damit nun bei der Ausführungsform nach diesen beiden Figuren nicht die Elastizität des Reifens durch das Wandern und die daraus'entstehende starke Reibung der Stücke M an den Rippen O vermindert wird, soll nicht Metall an Metall liegen. Zu dem Zwecke sind besondere Seitenflansche N J aus Gummi hergestellt und füllen die U-förmigen Ränder der Sattelstücke M aus, mit ihren Enden dicht zusammenstoßend und so einen geschlossenen Ring bildend, welcher zur Übertragung des Drehmomentes beiträgt und dadurch die Rippen O entlastet.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Radreifen mit einem den Laufgummi tragenden, zwischen gekröpften Seitenwänden des Felgenkranzes frei federnden Ring, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus einer Anzahl metallener Bügel oder Schuhe gebildet wird, die an ihren Enden außen so verbunden sind, daß jede Stoßfuge sich nach der Radmitte hin zu einer Lücke erweitert, welche den Bügeln oder Schuhen bei Belastung des Rades gestattet, sich gegeneinander zu bewegen, wobei zur Übertragung der Last von den
. Schultern (D) der Felgenwände auf den Ring als Querfedern wirkende Sattelstücke (M) an jedem Bügel angeordnet sind.
2. Radreifen nach Anspruch ι, bei welchem zur Übertragung des Drehmomentes besondere, sich in die Felgenwände legende Flansche angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Flansche (N1) von in U-förmige Randvertiefungen der Sattelstücke (M) besonders eingelegten ■Gummistücken gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195166D Active DE195166C (de)

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