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DE1940839U - Behaelter, insbesondere dose. - Google Patents

Behaelter, insbesondere dose.

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DE1940839U
DE1940839U DEC10457U DEC0010457U DE1940839U DE 1940839 U DE1940839 U DE 1940839U DE C10457 U DEC10457 U DE C10457U DE C0010457 U DEC0010457 U DE C0010457U DE 1940839 U DE1940839 U DE 1940839U
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DE
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over
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shoulder
radius
edge
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DEC10457U
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Continental Can Co Inc
Original Assignee
Continental Can Co Inc
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Publication date
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

RA.08W2-15.2.66
PAT ENTANWÄLTE
DIPL.-ING. FRITZ THIELEKE DR.-ING. RUDOLF DÖRING DR. JOACHIM FRIC
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
G 10 457/7C Gbm ,Uns»Z.ί 7450
Continental Can Company Inc. lew York 17V 1Γ.Τ· /USA, 635 Ibird Avenue
Behälter, insbesondere Dose*
Die feuerung betrifft einen Behälter, insbesondere Dose, bestehend aus einem Eumpf aus - verglichen mit dem Deckelblech sehr dünnem und relativ sprödem Blech und einem Blechdeckel aus dickerem und gegebenenfalls duktilerem Blech mit einem in das offene Sümpfende eingreifenden Deckelkern und einer mit diesem über einen Falzbahnradius verbundenen Palzbahn, deren Sand durch Umlegen verstärkt ist. ■ \
Es ist ein Metallbehälter bekannt, dessen Eumpf und Deckel bzw. Boden mittels einer Falznaht verbunden ist, die eine von · dem umgelegten Band des Verschlußteiles verstärkte Schulter besitzt. Eine abdichtende Verbindung zwischen Deckel und Eumpf wird hier aber nur durch gleichzeitige Verformung von Palzbahn, Eumpfende und Deckelkern erhalten, also durch Maßnahmen, wie sie auch bei der üblichen Doppelfalznaht vorliegen und-i-n* bestimmten weiter unten näher erläuterten Fällen vermieden werden ! müssen.
*i3«?w*·*: Dteao Unterlag« (Bosohrilixinq und Schutzanspr.) ist die zuletzt eingereichte; sie weicht von der V^ortiVisstjnq 4«r ursprünglich eingereichten 'Unterlagen od. Die rechtliche Bsdeufung der Abweichung ist nicht gep'rflft. Ufa lfciprOngllct» eingereichten Unterlogen befinden sich In den Amrsokten. Sie können Jederzeit ohr* Nochwels eines rechtlichen Interesses gebührenfrei einewehän werden. Auf Antrag werden hlefvon auch Fotokopien oder Filmnegative zu den Sbllchen Preisen geHefafrt. ' Deufsohes Patentamt, OeärauotmxumtmO*.
Bei einem anderen Metallbehälter ist ein Steckdeekel vorgesehen, der eine nach außen weisende Schulter oder Sicke aufweist, welche einer nach innen offenen Schulter oder Sick© des Rumpfrandes gegenüberliegt und zusammen mit dieser zur Aufnahme eines dicken, eingequetschten Dichtungsringes dient.
Schließlich ist es auch bekannt, bei Metallbehältern den Hand des zylindrischen Rumpfes zwischen dem Kern und der Falzbahn des Deckels über eine größere axiale Länge einzuklemmen und auf halber Höhe der Einklemmstrecke den Teilen einen schulterartigen Knick zu gehen, um eine formschlüssige Verriegelung zwischen den !Teilen zu gewährleisten. Wesentlich ist dabei, daß die umgebördelte Kante der Falzbahn teilweise in die Wand der 3?alzbahn und teilweise in die Wand des Rumpfes eingedrückt wird, und zwar unter entsprechender. Dickenminderung dieser beiden Wandbereiche. Diese bekannte Anordnung setzt voraus, daß Deckel und Rumpf aus relativ leicht verformbarem Material bestehen.
Der !Teuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem eine sichere und direkte Verbindung zwischen Rumpf und Deckel auch dann ermöglicht wird, wenn der Rumpf aus gegenüber dem Deckel sehr dünnem Material von geringer Verformbarkeit besteht, die für die Herstellung der sonst üblichen Doppelfalznaht nicht ausreicht. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rumpf
— "5
aus einem - verglichen mit dem Deckel - sehr dünnen und relativ spröden Blech, besteht und das Rumpfende über einen Radius in . eine nach innen eingezogene, etwa horizontal verlaufende Schulter übergeht und eine der Höhe des Deckelkernes entsprechende axiale Länge aufweist, und daß die axiale Länge der PaIzbahn um so viel größer als die Höhe des Deckelkernes ist, daß ihr verstärkter Rand unter die von innen durch den Deckelkern und den Kernradius abgestützte Rumpfschulter einziehbar ist. ' Bei dieser Ausbildung ruht der Kernradius des Deckels fest auf der Schulter des Rumpfendes auf, während die Kernwand über ihre ganze Höhe an der Rumpfwandung anliegt. Dadurch wird die Rumpfwand bei der Hahtbildung an allen Stellen sicher abgestützt, so daß sie keiner Verformung und keiner Dickenänderung unterliegt. Gleichzeitig läßt sich aber der verstärkte Rand der Palzbahn fest und vollständig unter die abgestützte Rumpfschulter ziehen. Dabei wird auch der Falzbahnradius fest über die Ronmetallkante des Humpfes gesogen? so daß tin® auig©-=· zeichnete Abdichtung erzielt wird.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß bei dieser Ausbildung eine feste Iaht erzielt werden kann, auch wenn das Deckelblech wesentlich dicker als das Rumpfblech ist, welches sehr dünn* vorzugsweise nur etwa 0,1 - O928 mm dick sein kann, ohne bei. der lahtbildung der Gefahr einer nennenswerten Beanspruchung oder Verformung zu unterliegen^ was deshalb von besonderer Bedeutung ist, weil das dünne Rumpfmaterial in der Regel auch relativ spröde ist.
Mit der neuen Anordnung wird es damit praktisch ermöglicht, sehr dünne spröde Bleche für die Dosenherstellung zu verwenden, deren Verwendung bisher in der Regel daran gescheitert ist, daß diese Bleche beim Bördeln einreißen oder brechen und zu ündichtig-^ keiten führen.
Vorteilhafterweise ist die Ausbildung so' getroffen, daß der Rumpf unmittelbar anschließend an die Rumpfschulter in einen sich nach außen allmählich bis auf den normalen Rumpfdurchmesser, welcher zugleich der maximale Durchmesser des verschlossenen Behälters ist, erweiternden Übergangsabschnitt übergeht 9 so daß kein Seil der Efaht radial nach außen über den Außendurchmesser des Rumpfes hinausragt«
Die Feuerung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert*
Pig. 1 zeigt in Seitenansicht eine entsprechend der Erfindung hergestellte vollständige DoSe5, an der Deckel und Boden befestigt sind»
Pig. 2 zeigt einen vergrößerten, senkrechten Teilschnitt durch eine Seitenwand des Dosenrumpfes 9 wobei der untere Rumpfrand
U86 575WA66
auf einer Tragbodenplatte festgehalten ist und ein Deckel, der anfänglich über das im allgemeinen zylindrische obere Ende des Dosenrumpfes aufgebracht wurde, auf den Dosenrumpf herabgesenkt wird und auf der daran vorgesehenen horizontalen Schulter aufruht .
Pigο 3 zeigt in einem vergrößerten Teilschnitt den zweiten Abschnitt der Befestigung des Deckels, der gemäß Mg, 2 aufgebracht wurde, das Aufbringen des Spannkopfes und der Verschlußrolle entsprechend dem Deckelkern und der Palzbahn, um mit dem Bördelrand des Rumpfes verformt und fest zwischen diesen eingerollt zu werden, wobei das untere, nach innen abgebogene äußerste Ende der Palzbahn beim Festlegen und Anpassen an die Rumpfschulter und die daran angrenzenden Teile anfänglich in Kontakt mit dem Rumpf steht»
Pig. 4 ist eine Ansicht ähnlich Pig= 3 und gibt die Vollendung des Pestlegens des Deckels und das Verformen des nach innen gerichteten Verstärkungsrandes desselben wieder«
Pig. 5 zeigt in einem Teilschnitt das Ineinandergreifen des Spannkopfes und der Verschlußrolle und die Vollendung der Naht zwischen denselben.
Pig. 6 gibt einen Teilschnitt einer Anzahl der in den Pig. 2 bis 5 gezeigten Dosenverschlüsse (Böden bzw. Deckel) in geschachtelter, aufeinandergestapelter Anordnung wieder.
Pig. 7 zeigt einen Teilschnitt entsprechend der in Pig» 2 wiedergegebenen anfänglichen Anbringung des Deckels bzw» Bodens und stellt eine abgeänderte Porm desselben mit einer nach außen
und oben gerichteten Randanrollung dar«, J
Fig. 8 gibt einen Teilschnitt ähnlich Fig. 3 wieder und zeigt die Formung der Naht zwischen dem Spannkopf und der Verschlußrolle und das anfängliche Verformen der Deckelrandanrollung zu einem offenen, nach außen gebogenen Deckelhaken»
Fig. 9 zeigt einen Teilschnitt ähnlich Fig. 4 und gibt die Vollendung des Festlegens des Deckels und das Verformen des nach außen gerichteten Verstärkungsrandes desselben wieder.
Fig» 10 stellt einen Teilschnitt ähnlich Fig. 6 dar für Böden oder Deckel nach den Fig. 7? 8 und 9 geschachtelter, aufeinander gestapelter Anordnung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der hier offenbarten Erfindung sind die verbesserten Verschlüsse (Deckel bzw. Böden) an einem Dosenrumpf vorgesehen, der am besten aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, in der'die Deckel und Böden mit 6 und 7 bezeichnet sind. An jedem Rumpfende ist ein im allgemeinen zylindrischer Teil 8 mit einer Stirnkante 9 vorgesehen, die nach oben oder nach unten gerichtet ist. Jeder im allgemeinen zylindrische Teil 8 geht über einen nach Radius 10 in einen horizontalen Sitz oder eine Verschlußschulter 11 über, und jeder horizontale Sitz oder jede Schulter geht durch einen nach innen, nach unten und dann nach außen gebogenen Teil 12 in eine nach außen gebogene Rumpferweiterung 13 über, welche ihrerseits bei 14 in den Hauptrumpfteil 5 übergeht. Zwischen den nach außen gebogenen Erweiterungen 13 ist der Hauptrumpf an seinem Umfang gleichmäßig gewellt, um dadurch der sehr dünnen Wand von 0,004 bis 0,011"
Dicke die gewünschte Festigkeit und Stärke zum Halten des Druckes "beim Verschließen zu verleihen«,
Die in dem Ausführungs"beispiel der Erfindung gemäß Pig« 2 bis 5 gezeigten Enden oder Deckel sind in Figo 6 in geschachtelter, aufeinandergestapelter Anordnung wiedergegeben« Ein jedes solches Dosenendstück oder ein solcher Verschluß weist einen mittleren Deckelboden 16 und einen diesen umgeben^den und sich nach unten öffnenden Randteil 17 auf. Der Randteil umfaßt einen Deckelkern 18, der über den Kernradius 19 in den Deckelboden
16 und über den Falzbahnradius 20 in die Falzbahn oder den Nahtrand 21 übergeht« Die Falzbahn oder der Nahtrand 21 ist langer als der Deckelkern hoch ist und ist an seiner über die Deckelkerntiefe hinausgehenden Verlängerung mit einem nach innen gebogenen Rand (Haken) 22 versehen. Aus den Fig» 2 und 6 ist ersichtlich, daß jedes Dosenverschlußteil (Deckel bzw, Boden) auch mit einer Dichtungsmasse 23 oder einer verbindenden Haftmasse ausgestattet ist.
Die Schritte beim Formen des Verschlusses sind in den Fig. 2 bis 5 fortschreitend dargestellt« Aus Fig. 2 geht hervor, daß das untere äußerste Ende des Dosenrumpfes 5 bei 24 auf der Bodenplatte 25 abgestützt und festgehalten ist, und der Deckel
17 ist in der genannten Figur als auf das obere äußerste Ende des Rumpfes aufgelegt und auf der horizontalen Schulter 11 bei 26 ruhend gezeigt. Die Bodenplatte 25 und ein Spannkopf 27 werden dann so gegeneinander bewegt, daß der Spannkopfgrund 28 gegen den Deckelboden 16 und den Radius 29 des Kopfes gegen den
/ Deckelkern 18 des Dosenendes zu liegen kommts wie es in Fig. 3 gezeigt isto Mit dem so placierten Spannkopf wird eine Verschlußrolle 30, die bei 31 mit dem Spannkopf 27 in Eingriff steht, in bekannter Weise in Kontakt mit der Falzbahn oder dem Nahtrand 21 des Dosenendes gebracht, wobei die genannte Rolle die übliche Preßfläche bzw. Formfläche 32 und einen die Dosennaht im Bereich des Deckelhakens formenden und festlegenden Teil 33 aufweist» Das Zusammenwirken oder die Bewegung der Verschlußrolle und des Spannkopfes zusammen dient zum festen Einpassen des Deckelkernes 18 und der Falzbahn 21 und des zylindrischen Rumpfwandteiles in der in Pig» 3 deutlich wiedergegebenen Weise. Der die !Falzbahn verformende und festlegende Teil 33 der Yerschlußrolle ist so ausgebildet, daß er während des Rollens der Naht durch die Verschlußrolle wirksam wird, um zunächst den umgelegten Rand 22 in Verbindung mit dem Radius 10 bei 34 zu bringen und den Rand bei 35 nach innen zu biegen, dann den Rand fortlaufend zu -verformen und ihn unter die horizontale Schulter 9 einzupassen und festzulegen, wie es in Figo dargestellt ist. Bei dem Verformen und Festlegen des den Deckel verstärkenden Randes, wie beschrieben und in den Fig. 3 und 4 fortlaufend dargestellt, wird der Deckelfalz nach unten gezogen, um den Kernradius 19 fest gegen die horizontale Schulter zu pressen, die Falzbahn oder den Rand 21 nach unten zu ziehen und denselben über dem äußersten Ende 9 der Dosenrumpfwand 8 (Fig. 3) zu spannen und zu !halten.
Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, daß nicht nur der das Dosenende oder den Deckel verstärkende umgelegte Rand 22 unter den Radius
10 und die horizontale Schulter 9 eingepaßt und sicher festgelegt ist, sondern daß auch die rauhe Metallkante des Randes 22 so in die Naht eingeschlossen ist, daß diese ohne Berührung mit den Verschlußelementen geschützt untergebracht wird. Bei dem beschriebenen Verfahren zum Bilden der Naht wird die Dichtungsmasse oder das Verbindungsmittel 23 in der Naht in der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Weise verteilt und dient zum Abdichten der Naht, wenn Dichtungsmittel allein verwendet werden oder zur Schaffung einer Verbindung und Abdichtung der Nahtteile, wenn ein verbindendes Dichtungsmittel benutzt wird»
Bei der in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsform der Erfindung werden Dosenenden oder -deckel, der in Fig. 10 wieder— gegebenen Art verwendet. Diese Dosenenden gleichen den vorher beschriebenen Deckeln mit der Ausnahme, daß sie an den nach unten und nach außen erweiterten äußersten Teilen des sich nach unten öffnenden Randes mit einer nach außen und oben gebogenen Anrollung 37 ausgestattet sind, statt des nach innen gebogenen Umlegerandes, wie er in Fig» 6 gezeigt ist. Mit anderen Worten enthält jedes, dieser abgeänderten Dosenenden einen Bodenteil 38, der von einem diesen umgebenden sich nach unten öffnenden Randteil 39 ausgeht, wobei dieser Randteil einen Deckelkern 40 umschließt, der über einen Deckelradius 41 in den Deckelboden 38 und über einen Falzbahnradius 42 in eine Falzbahn oder einen Rand 43 übergeht, welcher wie in der vorhergehenden Form langer ist als die Falzbahnhöhe und an seinem äußersten Ende oder der Verlängerung über die Spannbahn hinaus mit der vorerwähnten Anrollung 37 versehen ist. Wie in Fig. 7 wiedergegeben ist,
wird in den Falzbahnradius vorzugsweise eine Dichtungsmasse oder ein Klebemittel 44 eingebracht.
Diese abgeänderten Formen von Dosenenden oder -deckein werden auf Dosenrümpfe aufgebracht, die in ihrer Konstruktion mit den vorhergehend beschriebenen gleich sind» Jeder umfaßt einen im allgemeinen zylindrischen Wandteil 45 an jedem äußersten Ende mit einer Stirnkante 46, und jeder im allgemeinen zylindrische Teil 45 geht über einen Radius 47 in einen horizontalen Sitz oder eine Rumpfschulter 48 und jede Schulter 48 über einen nach innen, nach unten und dann nach außen gebogenen Teil
49 in die entsprechende nach außen gebogene Rumpferweiterung
50 über, welche ihrerseits in den gewellten Hauptrumpfteil übergeht, wie vorhergehend beschrieben wurde.
In den Fig. 7 bis 9 werden die fortlaufenden Schritte zur Bildung der Naht gezeigt, und es ist selbstverständlich, daß der untere äußerste Teil des Dosenrumpfes in der vorstehend beschriebenen Weise abgestützt und festgelegt wird, wie es in Fig. 2 gezeigt wurde.
In Fig. 7 ist das Dosenende als auf das obere Ende des Dosenrumpfes aufgelegt und auf dem Sitz oder der horizontalen Schulter bei 51 ruhend gezeigt. Der Spannkopf 52 wird nunmehr in der vorhergehend beschriebenen Weise mit seiner Basis 53 mit dem Deckelboden 38 in Kontakt gebracht, Fig. 8 und der Radius 54 des Kopfes gegen den Deckelkern 40 gedrückt. Die mit dem Spannkopf zusammenarbeitende und in diesen eingreifende Verschlußrolle 55 weist eine formende Preßfläche 56 auf, die so abge-
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ändert ist, wie es notwendig ist, um das fortlaufende Verformen der Falzbahn, ihres äußersten Endes und ihrer Einrollung 37 durchzuführen, wie es aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist» Das anfängliche Verformen der Einrollung ist bei 57 in I1Ig0 8 gezeigt, und das vollendete Verformen der Einrollung zu der Form eines nach außen gebogenen Verstärkungsrandes und das Verformen und Pestlegen der Iaht unter die horizontale Sickenschulter 48 ist bei 58 in Pig» 9 dargestellt»
Es ist selbstverständlich, daß bei beiden hierin offenbarten Ausführungsformen der Erfindung, nämlich die in den Figo 2 bis 5 und die in den Pig, 7 bis 9 wiedergegebenen Formen, das Verformen und Festlegung des Verstärkungsrandes unter die horizontale Schulter 9 oder 48 dazu dient, die Falzbahn nach unten zu ziehen, um den Kernradius 19 oder 41 fest gegen die horizontale Schulter und den Falzbahnradius 20 oder 42 fest gegen das äußerste Ende des Dosenrumpfes zu drücken, wobei die Falzbahn 21 oder 43 der Verschlußnaht durch das Festlegen des Verstärkungsrandes unter die horizontale Schulter des Dosenrumpfes in der angegebenen Weise in Spannung gehalten wird«
Der neue Dosenrumpf, der Verschluß und das Verfahren zu seiner Herstellung haben bemerkenswerte Vorteile ergeben, von denen einige hier aufgezählt werden.
Die Verwendung der flanschlosen Rumpfkonstruktion, insbesondere ohne überlappte Seitennaht bietet große Metallersparnisse.
Die besondere Form des Rumpfes mit seinem flanschlosen und im allgemeinen zylindrischen Teil 8 oder 45 und der Einziehung
12 oder 49 erleichtert das Einbringen der Füllung und verhindert das Eindringen von Teilen der Füllung in die Mäht, wodurch fehlerhafte Nähte entstehen können» Die glattgerollte gewalzte Einziehung erleichtert den Eintritt der Füllung, und die Rohmetallkante am äußersten Ende des Rumpfes schneidet die Füllung beim Aufbfingen des Verschlusses durch, wenn diese sich über die Kante erstreckte
Die besondere Form der Naht führt zu einer sicheren Abdichtung und Stärke der Naht ohne die Notwendigkeit des Zusammenwalzens von Flanschen vor, Aus Fig„ 1 ist ersichtlich, daß die Nähte so geformt und angeordnet sind, daß kein Vorstehen über den Rumpfdurchmesser erfolgt» Diese Anordnung ermöglicht ein festeres Lagern und Umhüllen und weniger Beschädigungen der Verschlüsse durch Auftreffen von Naht auf Naht»
Die besonderen Nahtausbildungen mit verstärktem Rand sehen auch sichere Schulterteile vor, gegen welche Öffnungsvorrichtungen, entweder der rotierenden, der angelenkten und der durchbohrenden Type, fest angelegt werden können«
Die Enden oder Verschlüsse der in den Figo 7 bis 10 gezeigten Art können in einem einzigen Arbeitsgang unter Verwendung von vorhandenen Standard-Verschließpressen durch einfache Anordnung der Preßwerkzeuge zur Herstellung der Verschlüsse bei dem in den Figo 7 und 10 wiedergegebenen Formen produziert werden.
Bei der Herstellung der Verschlüsse entsprechend der in den Figo 2 und 6 gezeigten Form würde ein erstes Ausstanzen des
Verschlußteiles und in einem zweiten Arbeitsgang das Abbiegen des Randes zur Bildung der umgelegten Kante erfolgen.
Während bevorzugte Ausführungsbeispiele des Verschlusses, der Rumpf- und Hahtkonstruktionen und des Verfahrens zur Herstellung des Verschlusses im einzelnen beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, daß Abänderungen der genannten Konstruktionen und der Schritte des genannten Verfahrens erfolgen können, ohne von der in den Ansprüchen dargelegten Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. Schutsaiisprüehe
    1o Behälter,. insbesondere Dose9 bestehend aus einem Rumpf und einem Bleehdeckel mit einem in das offene Rümpfende eingreifenden Deekelkern und einer mit diesem über einen PaIzbahnradius verbundenen Falzbahn-, deren Hand durch Umlegen verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Eumpf (5) aus einem - verglichen mit dem Deckel (17) - sehr dünnen und relativ spröden Blech besteht und das zylindrische Eumpfende (δ) über einen Radius (10) in eine nach innen eingezogene , etwa horizontal gerichtete Schulter (1t) übergeht und eine der Höhe des Deckelkerns (18) entsprechende Länge aufweisty und daß die axiale länge der Palzbahn (21) um so viel größer als die Höhe des Deckelkernes ist, daß ihr verstärkter Rand (22,37) unter die von innen durch den Deckelkern und den Kernradius (19) abgestützte Rumpfschulter (11) einzienbar ist.
    2» Behälter nach Anspruch I51 dadurch gekennzeichne t s daß der Rumpf unmittelbar anschließend an die Rumpfschulter (11) und zwar auf deren vom Rumpfende (8) abgewandten Seite, in einen sich nach außen allmählich bis auf den normalen Rumpfdurchmesser ρ welcher zugleich der maximale Durchmesser des verschlossenen Behälters ist? erweiternden Übergangs ε.-,— schnitt (13) übergeht«
    3» Behälter nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet , daß der Behälterrumpf aus einem Blech von einer Dicke zwischen 0,1 und 0,28 am "besteht und über den ganzen Umfang einschließlich' seines Längsnahfbereiches die gleiche Blechdicke aufweist.
    4» Behälter nach Anspruch 1 "bis 3? *ait im Uahtbereich vorgesehenem abdichtenden Material 9 dadurch geicennzeich η e t ρ daß das abdichtende Material (2J) sowohl zwischen zylindrischem Rumpfende (8) und anliegendem Deckelkern (18) als auch zwischen Sumpfende und Palzbahnradius (20) und FaIz-"bahn (21) vorgesehen is~fce
    5. Behälter nach Anspruch 4> dadurch gekennzeich' η e t s, daß als abdichtendes Material ein abdichtender Siebstoff vorgesehen ist.
DEC10457U 1962-06-06 1963-04-26 Behaelter, insbesondere dose. Expired DE1940839U (de)

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GB984491A (en) 1965-02-24
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