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DE1813117A1 - Anodenausbildung fuer Elektrolysezellen - Google Patents

Anodenausbildung fuer Elektrolysezellen

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Publication number
DE1813117A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
base
cavities
design according
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681813117
Other languages
English (en)
Inventor
Umberto Giacopelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Solvay SA
Original Assignee
Solvay SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Solvay SA filed Critical Solvay SA
Publication of DE1813117A1 publication Critical patent/DE1813117A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/60Constructional parts of cells
    • C25B9/65Means for supplying current; Electrode connections; Electric inter-cell connections

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

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,3.67/40
SOIVAY & GIS.3OGlöte Anonyme
Brüssel 5,Belgien, 33 Rue du I-rinee Albert
Anodenausbildung für. Elektrolyse seilen.
Iriorität: Belgische Patentanmeldung Ur. 52 917 vom 3.Januar I968
Die Erfindung betrifft ein= neue Ausbildung eines Anodentragsockels mit Stromzuführungen, Versiegelung der Elektroden und Schutz gegen Korrosion für ^lektrolysezellen, weiche eine Reihe paralleler Elektroden umfassen und ins besondere für die Elektrolyse wässriger Lösungen von Alkali· halogeniden bestimmt aind.
In derartigen üblichen Zellen sind die im allgemeinen aus Grq. hit bestehenden Anodenplatten senkrecht in einem Sockel auü armierten Beton mit einer Bleischicht befestigt, welche den elektrischen Kontakt sicherstellt, und mit einer Schicht aus Zement und/oder einer mitunter selbst wieder mit einer Zementschicht bedeckten Schicht aus Asphalt überzogen ist. In die Bleischicht sind die Schienen für die Stromzuführung senkrecht zu den Anodenplatten eingelassen.
Diese Art der Stromzuführung und Versiegelung der Anoden bedingt hauptaäohlioh folgende übelstände:
Bei der ^lektrolyeentemperatur erleidet die Asphaltsohioht ein gewisse^ Erweichen, welohes ihre Verschiebung hervor-
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-2-ruferi kann.
Venn der A*sphalt in Berührung mit dem Elektrolyten ist, kann er durch Umsetzung mit dem an den Anoden gebildeten Hlon
d Bildung organischer halogenierter Verbindungen
"LTT
verursachen, welche das SiSxüS verunreinigen, oder eioh auf de.: Diaphragma ablagernde Schlämme bilden.
"Js ist unmöglich, eine bestimmte Anode oder auch eine Anodenreihe zu ersetzen, welche zu zerfallen beginnt oder sich während der Elektrolyse verschlechtert hat. Der Ersatz der Anoden erfordert" nicht nur die vollständige Zerstörung der Schutzschichten, sondern auch das Schmelzen der ^ssam-ΐ:ϋ Bleimasse, welche die Stromzuführungen und die Basen aller Anoden umhüllt; aus wirtschafliehen Gründen sind derartige Maßnahmen nur -am Ende eines Betriebszyklus der Zelle ausführbar.
Die grosse Masse an in den Sockel der Zelle gegossenem Blei zieht sich beim Erstarren zusammen. Daraus folgt ein unvollkommener Kontakt zwischen Blei und Anode, welcher bedeutende ohmsche Gefälle verursacht. Der Ersatz des Bleis durch eine legierung, welche beim Erstarren sich ausdehnt und dabei wenigstens kein Zusammenziehen erleidet, wie z.B. gewisse Blei-Wismuth-Legierungen, würde eine wesentliche Mehrinvestition mit sich bringen, welche sich sicherlich auf die Produktionskosten auswirken würde.
Beim Giessen dea Bleia kann sich an der Fläche zwischen Blei und Anode oder zwischen Blei und Stromzuführung eine Oxydschicht bilden, welche nicht zur Verbesserung des elektrischen Widerstands der Gesamtheit beiträgt.
Wenn der Zement mit dem Elektrolyten in Berührung ist, gibt er unweigerlich OaIcium- oder Magneeiumionen daran ab, welche χ tott früher oder später */κβο£ββ* Diaphragma verstopfen·
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Da eine völlige Abdichtung zwischen dem Betonsookel und den im allgemeinen eisernen Zellwänden nur sehr schwierig zu verwirklichen ist, folgt daraus Durchsickern der Lauge, welches ReiBsen des Betone und gefährliches Korrodieren seiner Metallbewehrung verursacht.
Infolge ihres Gewichtes können die Betonaookel nur mit Maschinen gehandhabt werden.
Durch die Erfindung (Patentanmeldung P 15 92 031.7) der Anmelderin werden diese Übelstände teilweise beseitigt. Trozdem ist eum Ersatz der Anoden noch die Zerstörung der schützenden Umhüllung erforderlich, überdies verbietet sich das Schmelzen der Legierung durch die Joule'sohe Wärme, da die Kupferprofile den bevorzugten Weg für den Stromdurchgang darstellen.
Mit der Erfindung werden alle diese Nachteile überwunden· Sie betrifft eine Anodenauebildung für Elektrolysezellen, die aus einem Anodentragsookel mit parallelen Hohlräumen besteht, welche sioh im wesentlichen von Seite eu Seite durch die Zelle erstrecken und von denen jeder eine Strom» zufuhrungsschiene einschliesat, welohe auf einer Seite des Sockels herausragt, wobei die Basis einer Beine von senkrechten Anodenplatten auf dieser Schiene und einer Versiegelungeleglerung mit niedrigem Schmelzpunkt ruht, und ist daduroh gekennzeichnet, dass mindestens ein Teildea Sockels, we loher in unmittelbarer Berührung mit dem Elektrolyten während der Elektrolyse ist, au· einem isolierenden und chemisch inerten Material besteht, während in jedem Hohlraum die Verslegelungslegierung vor dem Angriff des Elektrolyten und der Elektrolyseprodukte durch «In synthetisches Harz geschützt ist, welches auf die Legierung gegossen und in situ unter der Wirkung von Wärme unter Bildung einer elastischen,leicht entfernbaren Verbindung geliert ist, die oben an jedem Hohlraun die Abdichtung zwischen den Anodenplatten und dem isolierenden, inerten und einen Bestandteil des
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Sockels bildenden Materials gewährleistet.
nicht beschränkende
!Sine beispielhafte/Ausfülirungsform der Erfindung wird noch an Hand der Zeichnungen erläutert. Bs stellen dar:
Pig· 1-5 im Querschnitt verschiedene Ausfilhrungsformen des erfindungsgemässe"n Anodentragsockels,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine besondere Ausführung einer vollständigen Anodenausbildung,
Fig. 7 und 8 im Querschnitt und im Längsschnitt eine mit der erfindungsgemäßen Anodenausbildung ausgerüstete Zelle.
In den Figuren 1, 2, 4 und 5 ist allein die Schutzhülle 1 des Anodentragsockels aus einem isolierenden und chemisch inerten Material ausgeführt, welches beispielsweise dem Angriff feuchten Chlors und der chlorierten Lauge, bis zu !Temperaturen von mindestens 10O0C widersteht und z.B. aus einem mit Glasfasern bewehrten Polyesterharz besteht.
Nach Fig. 3 bildet das gleiche inerte Material nicht nur die Schutzhülle des Sockels, sondern auch seine innere HohlZellenstruktur 2 in Kasten- oder Wabenform, welche eine Versteifung des gesamten Aufbaus ohne innere Spannungei gewährleistet. Im Bedarfsfall kann diese noch durch Einführen eines Schaumes 3 aus synthetischem Harz, welches in situ expandiert und verfestigt wird,in die Zellen verbessert werden. Durch die kastenförmige Ausbildung kann eine Luftzirkulation in dem Sockel selbst unter der Schutzhülle/und unter den parallelen Hohlräumen ermöglicht werden, was eine Kühlung der Anodenbasis während der Elektrolyse gewährleistet.
In den Figuren 1, 2, 4 und 5 erfolgt dagegen das Versteifen des Aufbaus mit bewehrtem Beton. Dabei dient die Schutzhülle 1 selbst nach Umkehr als Verschalung,, Der Mörtel 4 wird nach dem I* Anbrdngen der metallischen Armierung 5 und gegebenenfalls (Fig.2) von Teilen 6 aus expandiertem Kunststoff, beispielsweise expandiertem IVO, welche
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den Sockel leicht machen aollen, hineingegoasen. Die Haftung zwischen Beton 4 und Schutzhülle 1 wird durch Verankerunga anaätze 7 aua inertem Material, welche aus der inneren Oberfläche der Schutzhülle.- hervorragen und in Beton 4 eingegoaaen aind, aichergeatellt.
In den Figuren 1, 2 und 3 werden die parallelen Hohlräume 8, welche man im Queraohnitt aieht, durch Palten der Schutzhülle aua iaolierendem und inertem Material, welche ihre !Sande bildet, erhalten. In Fig. 5 wird nur der obere Teil der Hohlräume ,'8 durch die inerte Schutzhülle gebildet . Ihr unterer Teil 9 wird aua aäurefeatem Zement durch Gieasei in die umgekehrte und zuvor mit demontierbaren Formen ala Ersatz jedes Hohlraumea versehene Schutzhülle gebildet. Mach dem Erhärten dea säurefeaten Zements wird der bewehrte Beton eingebracht. Gegebenenfalls können diese beiden Materialien durch eine Schicht 10 (Fig. 7,8) aus undurchläasigem und inertem Material, beispielweise einem synthetischen Harz, getrennt werden.
In der Fig. 4 dient die Schutzhülle 1 nicht zum Aufbau der Hohlräume 8. Sie hat vielmehr die Form einer Wanne mit flachem Boden, worin nebeneinander eine Reihe von Rohren 11 aua iaolierendem und chemiach inertem Material, beiapielsweiae aus mit Glasfasern veratärktem Polyesterharz, liegen.Diese Rohre liegen aneinander und aind oben mit Längsspalten 12 zur Einführung der Anodenplatten (nicht dargestellt) versehen. Sie durchatosaen die eine der Seitenwände des Sockels und verlängern sich nach aussen, um die Stromzuführungaschienen vor Korrosion zu bewahren, welche sie aohützen sollen. In den vier anderen in den Fig. 1, 2, 3 und 5 dargestellten Auaführungaformen sind die Enden 13 der Kupferschienen, welche in der Draufsicht 6 sichtbar sind, möglichen Durchsickerungen dea Elektrolyten ausgesetzt.
Welche Sockelausführung aueh gewählt wird, daa Innere der •parallelen Hohlräume 8 ist vorteilhafterweise immer mit
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einer Auskleidung 14 aus synthetischem Material versehen, welches wärmefest und nicht verformbar ist, z.B. ein gegebenenfalls mit G-lasfasern oder einem anderen Verstärkungsmaterial bewehrtes .Epoxydharz«
Die Figur 6 zeigt in der Draufsicht eine vollständige Anodenanordnung, d.h. einen Suckel, der mit Anodenplatten 15 mit darunterliegenden Stromzuführungsschienen, von denen nur die Enden 13 sichtbar sind, und mit der Versiegelun^slegierung versehen ist, welche gegen !Corrosion durch die elastischen Verbindungen 19 geschützt ist. Zwecks Klarheit der Zeichnung sind nur 6 parallele Hohlräume dargestellt. Selbstverständlich ist die Zäil der Hohlräume und ebenso die der Anoden beliebig und kann den Bereich der Erfindung nicht beschränken. Jede Anode, welche an sich keinen Teil der Erfindung darstellt, kann ams jedem geeignetenÄK die Elektrizität gut leitendem Faterial, wie Graphit, Magnetit, Titan oder seinen Legierungen, welche mit Edelmetall oder deren Verbindungen überzogen sind, bestehen. Die parallelen Hohlräume sind elektrisch paarweise über Brücken 16 miteinander verbunden.
Diese können in dem Sockel selbst quer zu dem Vorsprung oder zur Zwischenwand,welche zwei aneinanderstossende Hohlräume trennt, ausgeführt sein. ImFaIl der aneinander liegenden Rohr*? (Pig. 4) genügt eine einfache Durchbohrung in zwei benachbarten Trennwänden am Berührungspunkt, um zwischen den zwei Hohlräumen eine elektrische Verbindung über die Versiegelungslegierung der Anoden herzustellen. Bei den anderen in Figuren 1, 2, 3 und 5 erläuterten Ausführungsformen werden die paarweisen Verbindungen vorteilhafterweise dadurch erhalten, dass man jedem Hohlraumpaar die Form eines waagerechten U gibt (Fig,6). In diesem Fall stellt die Versiegelungslegierung die Brücke 16 dar, indem sie sich nach dem Einsetzen der Kupferschienen 13 in die einzige zwei aneinanderstossenden Anodenreihen gemeinsame Furche ausbreitet»
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Wie auoh die Sookelatruktur sei, die elektrische Verbindung kann auch duroh einen metallischen Leiter, beispielsweise aus Titan oder mit^Titan überzogenem Zupfer in Form eines umgekehrten U hergestellt werden· Dieser Leiter überbrückt den Vorsprung oder die Trennwand, welche die zwei zu verbindenden Hohlräume trennt, und ist dauernd an seinen zwei von der Versiegelungslegierung umhüllten Enden beiderseits befestigt.
Die elektrische Verbindung kann auoh nooh über einen abnehm· baren Leiter hergestellt werden» mit welchem man zeitweise
Metall
zwei Bolzen aus leitendem Mamnu verbindet, die auf jeder Seite der ,Trennwand oder des Trennvorsprungs angeordnet sind, wobei der Kopf in der Versiegelungslegierung eingeschlossen ist und der mit Titan überzogene Sohaft aus dieser Legierung herausragt.
Die Figuren 7 und 8 aeigen im Querschnitt und Längssohnitt eine Diaphragmazelle, die mit einem Sockel aus feuerfestem Zement nach Pig. 5 ausgerüstet ist.
Das Anbringen der Anoden geschieht in folgender Weise. Nachdem man in die parallelen Hohlräume die Kupferschienen 13, deren Gestalt dem Boden dieser Hohlräume angepasst ist, und gegebenenfalls die nichtdargestellten metallischen Leiter nach dem sichern der elektrischen Verbindung in jedes taar der Hohlräume eingeführt hat, verstopft man sorgfältig die öffnungen 17, welche den Durchlass für die Schienen duroh einen Rand des Sockels bilden, und giesst in die Hohlräume eine Legierung 18 niedrigen Schmelzpunktes und geringen öchwindens bei der Verfestigung, beispielsweise eine Blei-V/ismuth-Legierung, wie sie in der deutschen !Patentanmeldung Γ 15 92 031.7 der Anmelderin beschrieben ist. Die Legierung 18 verfestigt sich teilweise. Man legt da_:n einen 3trom geeigneter Stärke an die freien Enden 13 der zwei elektrisch verbundenen Schienen derart an, um die Legierung zu sohmelzen*.und ihre Temperatur auf den gewählten Wert zu bringen (ungefähr 25O0ClJ, Danach bringt
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man in die geschmolzene Legierung die zuvor verkupferten und verzinnten Enden der Graphitplatten 15 ein,welche in Kontakt mit den Schienen 13 kommen. Anschliessend wiederholt man diese Arbeitsfolge an dem benachbarten Paar paralle_ Ie»Hohlräume.
Um die Basis der Anoden und die VersiegelungsIegierung gegen Korrosion durch die Chlorlauge -zu schützen, giesst man über diese in den parallelen Hohlräumen einen ausreichend weich gemachten Latex aus Polyvinylchlorid, welchen man in situ durch Erwärmen auf unterhalb des Schmelzpunktes der Legierung geliert. Man erwärmt beispielsweise
ο durch den Joule-Effekt während 2 Stunden auf 140 bis 160 C, indem man wie für das Schmelzen der Legierung den Strom in zwei verbundene Schienen schickt. Auf diese Weise erhält man einen gleichförmigen ununterbrochenen Überzug, welcher eine elastische und chemisch inerte Verbindung 19 darstellt, die eine vollkommene Abdichtung zwischen den Anodenplatten 15 und der inerten Schutzhülle 1 des Sockels gewährleistet.
Vor dem G-iessen des Latex kann man vorteilhafterweise die Oberflächen des Graphits, der Legierung und der Wände (Oberflächen in Berührung mit dem Latex) mit einer Klebstoff Unterschicht, beispielsweise einem Epoxydharz, umhüllen, welches das Anhaften zwischen den Materialien und dem gelierten tolyvinylchlorid verbessert.
Die parallelen Hohlräume können von beliebigem Querschnitt sein. Vorteilhafterweise sind sie nach oben, wie man aus den Querschnitten sehen kann, derart verjüngt, dass sie zwischen ihren Rändern die elastische Verbindung festhalten und ihr Lösen oder zufälliges Abreissen verhindern,.
Auf die so erhaltene anodische Ausbildung bringt man den metallischen Kathodenkasten 20 auf, dessen kathodische Elemente 21 in Form eines netzes oder eines durchlochten Blechs ein nicht dargestelltes Diaphragma aus Asbestfasern tragen. Diese kuthodischen Elemente 21 sind vcr-
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teilhafterweise an der Basis (Pig. 7) derart verjüngt, dass eine örtliche Verdickung des Diaphragmas bei seiner Ablagerung und ein Kontakt zwischen Anode und Diaphragma infolge einer örtlichen Aufblähung von diesem während der Elektrolyse vermieden wird. Der Kathodenkasten 20 ist mit Leitungen 22 und 23 zur "Entfernung der Laug» und des Vasserstoffs, mit einer einen hydraulischen Verschluss bildenden Leitung 24 und mit der kathodischen Stromzuführung 25 versehen» Die Abdichtung zwischen dem Sockel 1 und dem Kasten 20 einerseits und zwischen diesem und dem Deckel 26 andererseits wird durch gegen die chlorhaltige Lauge widerstandsfähige Dichtungen 27 und 28 sichergestellt.
Der Deckel 26 ist aus glasfaserverstärktem Polyester oder aus mit einem "perforierten Blech verstärktem Polypropylen. . Er weist einen Laugeneinlass 29, einen Chlorauslass 30 und eixien Niveauanzeiger 31 auf.
Jine kammfcrmige Einrichtung 32, die auf den Elektroden ruht, hält den Abstand Anode-Kathode konstant. Die für die Kathoden bestimmten Rillen 33 haben im wesentlichen parallele Ränder. Die itillen 34} in welche die Anodenplatten hineinragen, haben eine Trapezform und sind an ihrem Boden enger als an ihren Öffnungen,sodass bei neuen Anoden nur das Ende der Zähne 35 sich zwischen die Elektroden einfügt.Kit der Abnutzung gehen die Gkraphitplatten tiefer in die für sie bestimmten Hillen hinein. Diese öinrichtung, welche jeglichen Kurzschluss zwischen Anode und Kathode verhindert, kann aus jedem Material bestehen, welches dem Elektrolyten und den Elektrolyseprodukten widersteht ..und eine ausreichende Starrheit bei der Betriebstemperatur der Zelle besitzt. Die Materialdichte wird vorzugsweise höher als diejenige des Elektrolyten sein, damit die Einrichtung 32 nichtauf dem Elektrolyten schwimmt. Polyesterharze und chloriertes Polyvinylchlorid eignen sich besonders gut als Baumaterial.
• In der oben beschriebenen Zelle sind endgültigejeder Kontakt zwischen chlorhaltiger Lauge oder feuchtem Chlor
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und dem Beton oder Asphalt und gleichzeitig alle durch solche Eontakte bedingten Dbelatände beseitigt.
Die elektrische Verbindung von Paaren paralleler Hohlräume ermöglicht das Schmalzen der Legierung und Gelieren in situ der Schutzverbindungen unter der Wirkung der durch den Stromdurchgang entwickelten 7/arme.
Die Elastizität der in situ gelierten Verbindungen gemäß der Erfindung ermöglicht (nach Entleeren der Zelle), sie wie einfache Stopfen herauszunehmen. Dies gibt die Möglichkeit, entweder beliebige schadhafte Anoden zu ersetzen oder alle Anoden zu erneuern, ohne einen Teil des Sockels zu zerstören.
iiach Ersatz der Anodenplatten durch Schmelzen der Legierung ist das Griessen von neuem Latex entweder partiell (& in ein oder mehrere Paare paralleler Hohlräume) oder gesa::it(in alle diese Paare von Hohlräumen) gefolgt von der Selierung in der V/ärme ausreichend, um die Schutzhülle wieder zu bilden.
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Claims (14)

latentansprüche
1. Anodenausbildung für Blektrolysezellen, die aus einem Anodentragsockel mit parallelen Hohlräumen besteht, welche sich im wesentlichen von Seite zu Seite durch die Zelle erstrecken und von denen jeder eine Stromzuführungsschiene einschließt, welche auf einer Seite des Sockels herausragt, wobei die Basis einer Reihe von senkrechten Anodenplatten auf dieser Schiene und einer Versiegelungslegierung mit niedrigem Schmelzpunkt ruht, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Teil des Sockels, welcher in unmittelbarer Berührung mit dem Elektrolyten während der Elektrolyse ist, aus einem isolierenden und chemisch inerten Material besteht, während in jedem Hohlraum die Versiegelungslegierung vor dem Angriff dea Elektro lyten und der Elektrolyseprodukte durch ein synthetisches Harz geschützt ist, welches auf die Legierung gegossen und in situ unter der YTirkun^ von ./ärine unter Bildung einer elastischen/leicht entfernbaren Verbindung geliert ist, die oben an jedem Hohlrai m die Abdichtung zwischen den Anodenplatten und den isolierenden,inerten und einen Bestandteil des Sockels bildenden Material gewährleistet.
2. Anoaenau.sbildung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Hohlräume des Sockels sich nach oben verjüngen.
3. Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende,Inerte und einen Bestaidteil des Sockels bildende Material ein glasfaserverstärktes Polyesterharz ist.
4. Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Hohlräume des Sockels im Innern mit einem wärmebeständigen Harz von niedrigem üKgaK±x¥KHkt thermischen Ausdehnungskoeffizienten überzogen
sind.
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5. Anodenausbildung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, dass das wärmebeständige Harz mit niedrigem thermischen Ausdehnungskoeffizienten ein Epoxydharz ist.
6. Anodenausbildung naoh Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze ic h η e t, dass in jedem Paar der parallelen aneinariderstossenden Hohlräume des Sockels mindestens eine elektrische Verbindung zwischen diesen auf mindestens der Seite gegenüber der elektrischen Stromzuführung vorgesehen ist, um eine Wärmeentwicklung als Folge des Durchgangs eines Stroms grosser Stärke zu ermöglichen, und um dadurch die Vers ie ge lungs Ie gierung zu schmelzen*. Tino, in situ das synthetische Harz zu gelieren, welches zur Bildung der elastischen Schutzlirerbindung der Legierung bestimmt· ist. * -
7. Abodenausbildung nach Anspruch 6, dadurch g e k e η n- z e lehnet, dass die elektrische-Verbindung durch eine Brücke aus der Versiegelungslegierung gebildet ist, welche den die aneinanderstoisenden Hohlräume trennenden Vorsprung bzw« die Wand lib^rquert und die Hohlräume verbindet.
8* Anodenausbildung nach Anspruch 6, dadurch g e ke η η ζ e ic h η e t, dass die elektrische Verbindung durch einen festen metallischen,chemisch o*e£ei^ äen Elektrolyten und die üektrolyseprodukte widerstandsfähigen leiter in Form eines umgekehrten U gebildet wird, welcher den Vorsprung oder die Trennwand, welche die aneinanderstossenden Hohlräume trennt, überbrückt, wobei .dessen Enden von .den Versiegelungslegierungen in diesen Hohlräumen umschlossen sind.
9. Anodenausbildung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung aus einem abnehmbaren metallischen Leiter besteht, welcher zeitweilig auf zwei fest angeordnete: .Bolzen aufgeschraubt
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ίΐ1 ti?
-13-
ist, deren Köpfe von der Veralegelungslegierung der aneinanderstossenden Hohlräume umschlossen sind, während die chemisch gegen den Elektrolyten und die Elektrolyseprodukte widerstandsfähigen Schafte aus dieser Versiegelungslegierung herausragen.
10. Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Schutzhülle des Sockels aus isolierendem und chemisch inertem Material besteht, während die Starrheit des Sockels sich duroh öiessen von Beton in die umgekehrte Schutzhülle ergibt, wobei die Haftung zwischen den zwei Materialien durch Verankerungsansätze gesichert ist, welche aus der inneren Obeffläche der Schutzhülle hervorspringen und von Beton umschlossen sind.
11. Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze ic h η e t, dass das isolierende und chemisch inerte Material nicht nur die Schutzhülle des Sockels, sondern auch seine innere hohlzellenförmige Struktur bildet.
12. Anodenausbildung nach Anspruch 11, dadurch g e k e η nze ichnet, dass der Anodenblock mittels des Schaums eines in die Hohlräume gegossenen und in situ gelierten synthetischen Harzes versteift ist.
13. Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Hohlräume des Sockels in der Schutzhülle selbst ausgebildet sind.
14. Anodenausbildung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, dass die Schutzhülle des Sockels, welche aus isolierendem und chemisch inertem Material besteht, von länglichen Spalten durchbohrt ist, welche die parallelen Hohlräume überdachen und in einer Schicht aus säurefestem Zement ausgeführt sind.
15· Anodenausbildung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t, dass die parallelen Hohlräume des Sockels von einer Reihe nebeneinander lie gender Bohre aus isolierendem
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und chemisch inertem Material gebildet^ sind ι wobei die Rohre oben mit Längsspalten zur Einführung der Anodenplatten versehen sind, welche eine der Seitenwände dee Sockels unter Bildung eines äusseren Vorsprunge durchstossen.·
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