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DE1768612A1 - Verfahren zur Herstellung von sehr reinem,pharmazeutisch geeignetem rechtsdrehenden 2,2'-(AEthylendiimin)-di-1-butanoldihydrochlorid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von sehr reinem,pharmazeutisch geeignetem rechtsdrehenden 2,2'-(AEthylendiimin)-di-1-butanoldihydrochlorid

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Publication number
DE1768612A1
DE1768612A1 DE19681768612 DE1768612A DE1768612A1 DE 1768612 A1 DE1768612 A1 DE 1768612A1 DE 19681768612 DE19681768612 DE 19681768612 DE 1768612 A DE1768612 A DE 1768612A DE 1768612 A1 DE1768612 A1 DE 1768612A1
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DE
Germany
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butanol
amino
pure
dihydrochloride
solution
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681768612
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English (en)
Inventor
Giorgio Zoja
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZOJA LAB CHIM FARM
Original Assignee
ZOJA LAB CHIM FARM
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Filing date
Publication date
Application filed by ZOJA LAB CHIM FARM filed Critical ZOJA LAB CHIM FARM
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Priority to BR207035/69A priority patent/BR6907035D0/pt
Priority to JP44020000A priority patent/JPS5215572B1/ja
Priority to FR6908547A priority patent/FR2014155A1/fr
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Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/13Amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C215/00Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C215/02Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
    • C07C215/04Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being saturated
    • C07C215/06Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being saturated and acyclic
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Description

4. Juni 1968
•Verfahren zur Herstellung von sehr reinem, pharmazeutisch geeignetem rechtsdrehenden 2,2'~(Äthylendi;lBin)-di~1-butanoldihydrochlorid
Die Erfindung betrifft ein technisches Verfahren Eur Her stellung von sehr reinem, pharmazeutisch geeignetem rechtsdrehenden 2,2l-(Äthylendiimin)-di-1-butanoldihydrochlorid mit hohen Ausbeuten.
J&9 Verbindung 2i2'-(Äthylendiimin)-di-1-butanoldihjdro- ohlorid der Formel
- CH - HH - CSg - CH2 - HB - CH - CgHc .2HCl
g 2
ist bekannt« Diese Verbindung kann in zwei optischen Antipoden, d«r linkedrehenden und der rechtsdrehenden Fora sowie als
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form und raceciieche Mischung bestehen. Ss ist außerdem bekannt, daß bei den Stereoisomeren die Dextroforo eine größere antituberkulöse Wirksamkeit besitzt alc die Meso- und Levoform, wobei die letstere bei der maximal verträglichen Dosis unwirk sam iet. Barüberhinaus fehlen bei der Dextsforsi praktisch alle unangenehoan Nebenwirkungen.
Zu die3eai Zeitpunkt, gibt es eine Anzahl pharmakologischer und klinischer Versuche, welche die große Äirksaokeit von rechtsdrehendem 2,2l-(Äthylendiimin)-di-1--butanol gegen tuberkulöse Erkrankungen sowie die Tatsache zeigen, daß diese Dextroform ganz rein und insbesondere ohne Levofora: vorliegen muß, um unerwünschte Nebenwirkungen infolge des linksdrehenden Produkte zu vermeiden.
Nach dieser Einleitung ist es ersichtlich, wie wünschens wert es war, ein zur Herstellung des sehr reinen reehtsdrehenden 2,2l-(Äthylonditain)-di-1-butanoldihydrochlorid"e in technischen Ausbeuten geeignetes Verfahren zu finden.
Bisher wurde jedoch kein derartiges Verfahren gefunden, sondern es waren nur solche Verfahren bekannt, durch welch· die racemisch· Mischung dieser Verbindungen.hergestellt word·, wobei es unmöglich war, die Dextrofora daraus abzutrennent so dejB si· auf phareaseutiechem Gebiet nicht brauch-bar waren. Die reine Dextroform könnt· nur durch ein Spaltungeverfahren aus rein·* (+)2-A«ino-1-butanol als Ausgangeprodukt erhalten w«vd«n, das eo niedrige Ausbeuten ergab, daß es eher als Laboratorluesrer-
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fahren denn als technisches Verfahren anzusahen lot.
Zur Vereinfachung werden nachstehend die fcechtsdrehenden Pormen mit (+), die linksdrehenden Formen mit (-) und die race-
mischen Mischungen mit (+) angegeben.
Genauer ausgedrückt, war es durch J.A.C.8., 83, 2212,
(1961) bekannt, daß (+)2}2t-(Äthylendiimin)-di-1-but«nol durch Umseteung des 0)2-Aciino-1-butanols mit DichlorKthan hergestellt "wurde; hierbei wurde das (+)2~Amino-1-butanol aus (+)2-Aainobutanol durch die Tartratsp&ltungsarbeitsweise von Hadke, J.A.O.ß., 76, 28o1, erhalten.
Jedoch wifcd das auf diese Weise hergestellte (+)2,2'-#tfaylendlimin>di-1-butanol (infolge der Tatsache, daS R&ä&e nur das reine (-22-Amino-1-butanol erzielt) in so niedrigen Aue-:. beuten erhalten, daß es unmöglich ist, diese Arbeitsweise technisch zu verwenden, und zwar umso mehr, als das auf diese Weise erhaltene Produkt durch das Ueßo-2,2'~(äthylendiifflin)-di-1-butanol und das (+)2,2'-(Ätbjrlendiiein)-di-1-butanol noch immer verunreinigt ist.
Ale folge davon werden weder die Schwierigkeiten bei de« Herstellungsverfahren noch die Verunreinigung de» tischen Endprodukte alt Sesug auf die Verfahren alt des ■dLeohen 2-Jaino~1-butanol als Auegaagaproduk*
Sb let nun ein neues Verfahren gefunden worden, 4mm einige einfache Stufen, die in technische« »aßet*b Mit Ausbeuten leicht öurchsuführen sind» «u den
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diimin)-di-1-butanoldihydrcohlorid führt; es führt darüberhinaus zu einem eehr reinen Produkt, das sofort für pharmazeutische Zwecke verwendet werden kann, wobei es insbesondere ganz ohne die Meao- und Levoi'orn vorliegt.
Das neue Verfahren beruht im wesentlichen auf den nachstehenden überraschenden Tatsachen, die gefunden wurden, So ist geftnden worden, daß unerlclärlicherifeiae, obgleich das (-)-2-Affiino-1-butanol--(-i-Wasserstofftartrat und das (+)2-Ajaino-1-butenol-( -Owasserstofftartrat in absolutem Äthylalkohol beinahe gleich löslich sind, und obgleich das (+)2-Amino-1-butanol-(■Owasserstofftartrat in einer 95% Äthanol enthaltenden Äthanol-Wasearmischung löslicher ist als das (-)2-Anino-1-butanol-(+)-wasseretofftartrat, bei Verwendung von Methylalkohol das (-)2-Amino«1-butanol-(-f)wasserotofftartrat gelöst wird, während das (•f)2-Aaino-1-butanol-(+)wasBerstofftartrat nur leicht löslich gemacht wird.
Wenn man in Betracht sieht, wie sich das Verhalten von, Ithj!alkohol und Methylalkohol nahekommt, und zwar insbesondere »it Besag auf das Löeungevemögen, dann wird sofort ersichtlich, wie unerwartet das ist, was gefunden wurde.
Besonders überraschend und von entscheidender Bedeutung für «I&s Verfahren nach der Erfindung ist dabei die Tatsache, dafit während die Löslichkeit von (+)2-Amino-1-butanol(+)we*Serfttcfftartrat In Methylalkohol Bwiechen Eauatemperatur und der. Si»*;temperatur des Lösungssiittels nur so wenig sobwankt, daß
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diese Verbindung in jedem Fall als sehr wenig löslich anzusehen ist, die Löslichkeit des (-)2-Amino-1-butanol-(+)wasserstofftartratß, die bei Raumtemperatur mäßig ist, bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels so merklich ansteigt, daß das Produkt und das Lösungsmittel praktisch in jedem Verhältnis mischbar werden, wodurch eine einfache, schnelle und vollständige Trennung ermöglich wird, die unter jeder bisher bekannten anderen Bedingung unmöglich ist.
Es ist festgestellt worden, daß das hinsichtlich der Löslichkeit der diastereomeren Aminobutanolwasserstofftartrate in Methylalkohol bei verschiedenen Temperaturen beobachtete abweichende Verhalten für das Verfahren nach der Erfindung tool entscheidender Bedeutung ist, da die Trennung dieser Diaatereomeren mit siedenem Methanol tatsächlich weit einfacher, wirtschaftlicher und daher technischer ist als mit Methanol bei Raumtemperatur.
Es ist ferner gefunden worden, daß einige kritische Be* dingungen bestehen, unter" welchen die Herstellung von (+)2,2I-Äthylendiimin-di-1-butanoldihydrochlorid aus (+)-2-Aadiio-1- , ^ butanol und Äthylendicalorid und vor allem seine Abtrennung «us der Eeaktionsmischung'in einer gana leichten und einfachen Weise erfolgen, die für ein technisches Verfahren besonder· geeignet ist.
Ia wesentlichen umfaßt das neue Verfahren nach der findung die folgenden Stufen:
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BAD
a) äquimolare Mengen von racemischea 2-Aniino-1-butanol und (+)Weinsäure werden in wässeriger Lösung zur Reaktion gebracht, wobei die Waesermenge im Verhältnis von 0,8-1,2 mit Bezug auf das Gesamtgewicht dor vorhandenen Reaktionsteilnehmer liegt» Anschließend wird die Lösung bei O-1o°C unter kräftigem Rühren gekühlt; eine beträchtliche Menge des (-)2-Aiaino-1-butanol-(+)was8erstof:rtartrat8 fällt aus und wird durch Filtrieren oder Zentrifugieren entfernt.
b) Die wässerige Lösung wird durch Erhitzen unter eineo Vakuum in einer oder mehreren Stufen konzentriert, bis ihr Volumen auf dae 3»4-fache des Volumens des anfänglich verwendeten Aainobutanols verringert ist; eine oder mehrere Traktionen, dl· vorwiegend aus (+)2-ADino-1-butanol-(+)waeserstofftartrat bestehen, fallen bei Abkühlung auf 0-1o°C unter kräftigem HEUiren aus. Diese Fraktionen werden nach den Trocknen mit eiedenea wasserfreien Methylalkohol in einem Verhältnis von o,5~o,8 Vol.-gewicht, bezogen auf das behandelte Brodukt (voluaes by weight of treated product), behandelt. Sie siedend· Lösung wird verworfen und der Rückstand »bemale Bit eledenem Methylalkohol in dea Verhältnis V : W von 9,1<-ο,3 behandelt. Bas unlösliche Produkt wird aus der siedenden Lösung abgetrennt und mit Methanol gewaschen. Ee wird ein sehr reines (+)2-Amino-1-butanol-(+Wasserstofftctrtrat In Inebeuten Io Bereich von 6o-?o% erhalten·
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BAD ORIGINAL
c) Dae auf diese Weise erhaltene sehr reine (+)2-Aaiino-1-butajBOl-(+)wasserstofftari;rat wird vorzugsweise in einem Verhältnis von 1 Gsw.-rteil Salz in 2 Teilen V/asser gelöst und in dieser Lösung wird das (■<-)2-Amino-1 -butanol durch irgendein geeignetes Verfahren, beispielsweise mittels eines Anionenaustausch harzes, von der Weinsäure befreit.
Es ist ersichtlich, daß auch daö reine (-)2-Amino-1-butanol alt der gleichen Arbeitsweise erhalten werden kann.
d) 2 Hol des sehr reinen (+)2-Amlno-1-butanols und 1 Mol Athylendichlorid werden in einem geeigneten organischen Lösungsmittel gelöst und einige Stunden bei Temperaturen, dl· nahezu im Bereich «wischen 1oo° und 13o°C liegen, unter Rückfluß gehalten. Die Reaktion let stark exotherm.
Aa Sode der Reaktion wird die Lösung mit !gasförmigen Chlorwasserstoff unter Kühlen und Rühren bis eu vollständigen Ausfällung von (+)2>2t-(Äthylendiimin)-dl-1-butanoldihydrochlorid gesättigt.
Der niederschlag wird mit dem gleichen Reaktionslöeungsnlttel gewaschen und anschließend umkristallisiert. Die Ausbeuten liegen in dieser »weiten Stufe des Verfahrene nach der Erfindung zwischen 43 und 55%. Unter einem geeigneten Lösungsmittel let ein LÖsungeaitttX to verstehen, welches das (+^-Aalno-i-butanol und d&e ithylendichlorid löst,. wÄhr»nd es das (O2,2-(ItbyleÄdii*iii}· di-i-butfcnoldihydrochlcrid nicht löst, und einen Sitdtpuokf «wischen 1oo und 13o°0 aufweist.
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BAD ORJGJNAL
Daß ata besten geeignet© Lösungsmittel, das bisher gefunden wurde, ist Butanol.
Auch die Durchführung dieser Stufe* der Reaktion ist unter den besonderen Bedingungen, die gefunden wurden, außerordentlich leicht und einfach.
e) Aus den Mutterlaugen wird das nicht umgesetzte (4)2-Amino-1-butanol gewonnen, indem man zuerst den Überschuß an, HCl und Äthylendichlorid destilliert und anschließend das Aminobu«- tanol mit 60%-iger wässeriger NaCH unter kräftigem Rühren aus seinem Hydrochlorid freisetzte Das (+)2-Amino-1-butanol wird unter verringertem Druck aus der organischen Schicht destilliert und wieder in Umlauf gesetzt.
Die Erfindung wird nachstehend durch ein Beispiel näher erläutert»
Beispiel
2a einer Lösung von 98 kg (+)Weinsäure in 13o Litern Wasser werden 58 leg racemischee 2-Aaino-1-butanol gegeben.
Nach Abkühlung bie auf 3°C unter kräftigem Rühren fallen kg (')2~ÄJaIno-1-butanol-(+)waeBer8tofftartrat aue, die durch Sentrifugiaren entfernt werden. Das Volumen der wässerigen Löewxig wix^d durch Konzentration unter verringertem Druck »uf 10/17 «ein«'S lertes verringert. Danach wird die Lösung unter kre'ftHge« Sfihren auf 30C abgekühlt; es fUllt eine kristalline
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fraktion aus, die überwiegend aus C+)2-Amino-1-butanol-»(+)wae-βerstofftartrat besteht und durch Zentrifugieren gesammelt wird· Me wässerige Lösung wird abermals unter verringertem Druck auf 10/17 ihres Volumene konzentriertt unter kräftigem Rühren auf J0C gekühlt und eine aweite Ausbeute an vorwiegend «us (+)2-Amino-1-butanol-(+)wasBerstofftartrat bestehenden Kristallen wird durch Zentrifugieren gesamajelt.
Die beiden gesammelten Fraktionen werden getrocknet und alt I00 1 wasserfreiem eiedenem Methanol innig gesiecht· Die siedende Methanollösung wird entfernt und durch weitere Jo 1 wasserfreies siedendes Methanol ersetzt. Nach Vermischen und Abtrennen der siedenden Lösung werden 15 1 frisches, wasserfreies siedendes Methanol zugegeben. Nach den innigen Mischen wird die Mischung gekühlt und bei Raumtemperatur filtriert· Auf diese leise werden 49 kg (+)2-Ainino~1-butanol-(+)waeeei?stoff-
0C />J 2^ « 255°
tartrat erhalten, ff -14ο-W0C, />J 2^ « 25,5° (c. 12, H«0).
Qa das (+)2~AJBino-1-butanöl aus dem reinen (+)2-Aaino-1-butanol-O)wasβerstofftartrat zu erhalten, werden 18 kg dar suletst genannten Verbindung in 36 1 Wasser gelöst und dl« Lösung wird durch Kastei A-3oo Harz sickern gelassen· Danach wird das Bars sit Wasser gewaschen, wobei das wässerige Zluat f#- eamiaelt wird, bis der pH-Wert auf etwa 8 verringert iet.
Die wässerige Lösung wurde unter verringertes Druok koastentariert, na so viel Wasser wie möglich zn entfernen, und an-•ehließend wurde der fiUcketand unter einen Vakuum destilliert.
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- Ίο -
Auf diese Weise werden 6,6 kg (+)2-Aiaino-1-butanol erhalten, Ά.7 31- +9,5°.
Das (-)2-Araino-1-butaaol wird in analoser Weise erhalten·
18 kg sehr reinos (+)2-Amino-1-butanol, 9,2 kg Athylendichlorid und 35 kg Eutanol werden vermischt und 2Stunden unter Rückfluß gebalten. IDs ist erforderlich, einen großen Kondensator au verwenden, um die Wärme zu verteilen, die eich su Beginn der Reaktion plötzlich gebildet hat.
Danach wird die Losung mit gasförmigem Chlorwasserstoff gesättigt. Das (+)2,2-Athylendiinin-di-1-butanoldibydrochlorid fällt aus, wird filtaert, mit kleinen !langen Butanol gewasohen und umkristalliaiert.
Auf diese Weise werden 1o kg sehr reines (-»•)2,2l-(Äthylendiimin)-di-1-butanoldihydrochlorid erhalten, Ϊ · 2o2°Cj /Sf728" + 7,^ (C. 27,7« H2O). 6 kg nicht uagesetstee (+)2-Aaino-1- butanol, das noch in der Butanollöeung vorhanden 1st, werden wiedergewonnen, indem man des Überschuß an Hol und Ithylendichlorid abdeatilliert, langsam wässerige 6oVige XaXXI in einem kleinen Überschuß über dl· atöchiometriache Meng· sogibt und die organische Schicht unter verringertem Druck destilliert.
Die Auebeute an (+)2>2^(Atbylendlimin)-^l-1-batmnoldih7drochlorid mit Besug auf das tateächlich verbrauchte ( butanol betragt 55,6*.
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BAD

Claims (7)

Patentansprüche
1) Verfahren zur Herstellung von (+)2,2'~(Äthylendiioin)-dir1-butanoldihydrochlorid, das sehr rein und insbesondere frei von den linksdrehenden Isomeren ist, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Mischung von (+)2-Amino-1-butanol und (~-)2-Απ&ηο-1-butanol in wässeriger Lösung .mit etwa einer äquimolaron Menge (-f)Weinsäure umsetzt und die auf diese Weißegebildeten diastereomeren Wasserstofftartrate durch fraktionierte Kristallisation, welche die Heinigung der an (+)2-Amino-1-butanol-(+)waeseretofftartrat reichen Fraktionen mit siedenem Methylalkohol einschließt, abtrennt, das reine (+)2-Asnino-1-butanol aus dem Tartrat freisetzt und Je Mol mit o,25-1 UoI Äthylendichlorid in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels bei Temperaturen zwischen 1oo° und 13o°C umsetzt, und anschließend das sehr reine (+)2,2'-(Äthylendiiain)-di-1-butanoldihydrochlorid durch Sättigung der Lösung mit gasförmigem Chlorwasserstoff auefällt·
2) Vtrfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht dee Wassers, das in der wässerigen Lösung von (+)-Weinsäure enthalten ist, zu welcher die 2-Amino-1-butanol-BtereoBeren gegeben werden, und das Gewicht der gesamten fieetktionetellnehser in eines Verhältnis zwischen o,8 und 1,2 liegen*
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3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst einen wesentlichen Mengenantftil an (-)2-Aoino-1-butanol-(+)was3erstofftartrat durch Abkühlen der wässerigen Lösung unter kräftigem Rühren bei einer Temperatur zwischen 0° und 1o°C auekristallisiert.
4·) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die an (+)2-Amino-1-butanol-(+)wasserstoiftartrat reiche Fraktion dadurch erhalten wird, daß man in einer oder mehreren Stufen die Mutterlaugen unter verringertem Druck auf das nahezu 39^~fache des Anfangsvolumens von 2-Amino-1-butanol konzentriert und unter kräftigem Rühren bei einer Temperatur zwischen 1-1O0C abkühlt.
5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die an (+)2-Amino-1-butanol-(+)wasserstofftartrat reiche Fraktion gereinigt wird, indem man sie in zwei aufeinanderfolgenden Stufen mit eiedenem Methylalkohol innig mischt, wobei das Volumen des Methylalkohols mit Bezug auf das Gewicht der behandelten Kristalle in einem Verhältnis von o,5-o,8 bzw! o,1-o,3 vorliegt.
6) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das (+)2-Amino-1-butanol mit Xthylendichlorid in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels mit einem Siedepunkt zwischen 1oo° und 13o°C, einem hohen Lösungevermögen für die Reaktions-
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tr
teilnehmer und einem sehr begrenzten Lösungsvenaögen für das. (+)2,2l~(Äthylendiimin)-di-1-butanoldihyärochlorid «ur Umsetzung bringt.
7) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als organisches Lösungsmittel Butanol verwendet«
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BAD ORIGINAL
DE19681768612 1968-06-06 1968-06-06 Verfahren zur Herstellung von sehr reinem,pharmazeutisch geeignetem rechtsdrehenden 2,2'-(AEthylendiimin)-di-1-butanoldihydrochlorid Pending DE1768612A1 (de)

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