DE1760528B1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrfaedigen,mittels Falschdrall in sich verfestigten Zwirns - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrfaedigen,mittels Falschdrall in sich verfestigten ZwirnsInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur eine Vielzahl von Einzelfaden bzw. Fadengruppen
Herstellung eines mehrfädigen, mittels Falschdrall mit unterschiedlichen Drallzonen bzw. Zonen mit
in sich verfestigten Zwirns, dessen Einzelfäden Drall- Parallellagen der Einzelfäden versehen werden. Inszonen
mit entgegengesetzten Drehrichtungen auf- besondere wird der vorrichtungsmäßige Aufwand
weisen, welche von Zonen mit Parallellagen der 5 und der damit verbundene Platzbedarf wesentlich
Einzelfäden unterbrochen werden. reduziert. Die erfindungsgemäß hergestellten Zwirne
Verfahren zur Herstellung eines mehrfädigen Zwirns haben einen festen Zusammenhalt und lassen sich
sind seit langem und vielfach bekannt, insbesondere ohne weiteres gleich gut wie die bisher üblichen, in
ist es bekannt (vgl. britische Patentschriften 1 015 291 einer Richtung verdrehten Zwirne weiter verarbeiten;
und 1 047 503), einen solchen Zwirn durch Falsch- io Aussehen und Griff sind ausgezeichnet, sie lassen sich
drall in sich zu verfestigen. Dazu geht man im Rah- vor allem auch gleichmäßig einfärben,
men der bekannten Maßnahmen so vor, daß den Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
Einzelfäden Drallzonen mit entgegengesetzten Dreh- ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
richtungen verliehen werden, welche von Zonen mit näher erläutert. Es zeigt Parallellagen der Einzelfäden unterbrochen sind. Dazu 15 Fig. 1 in schematischer Darstellung ein nach
werden die Einzelfäden in jeweils den Einzelfäden zu- dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Garn,
geordneten Vorrichtungen mit dem Falschdrall ver- Fig. 2 bis 4 Schnitt durch drei spezielle Absehen
und anschließend erst zu einem Zwirn ver- schnitte des Garnes,
einigt. Die Falschdrallgeber sind entweder als jedem F i g. 5 bis 7 Schnitt durch ein nach einem be-
Faden zugeordnete und mit geringem Abstand ange- 20 kannten Verfahren hergestelltes Garn mit alternierenordnete
Reibscheiben oder als Durchführungskanäle dem Drall,
mit tangentialem Druckmitteleintritt ausgebildet. F i g. 8 den Kontaktzustand zwischen einem
Diese Maßnahmen sind insofern aufwendig, als jedem Garn und einer Friktionseinrichtung bei der her-Einzelfaden
eine gesonderte Vorrichtung zur Ertei- kömmlichen Art der Herstellung eines Garnes mit
lung des Falschdralls zugeordnet werden muß. 25 alternierendem Drall,
Friktionsdrallgeber, wie sie auch bei dem vor- F i g. 9 den gleichen Zustand beim erfindungs-
beschriebenen Verfahren eingesetzt sind, sind bekannt, gemäßen Verfahren.
insbesondere auch solche (vgl. deutsche Patentschrift Fig. 10 und 12 bevorzugte Ausführungsform des
185 580, deutsche Auslegeschriften 1 086 852 und Friktionsdrallgebers für das erfindungsgemäße Ver-1
205 652), die im wesentlichen aus rotierenden 30 fahren in Vorderansicht,
innenseitig mit einem Reibbelag versehenen Ringen Fig. 11 und 13 die gleichen Friktionsdrallgeber
oder Röhrchen bestehen, an denen der jeweilige aus Fig. 10 und 11 von der Seite gesehen und
Faden oder das Fadenbündel innenseitig zur Anlage Fig. 14 eine schematische Darstellung einer begebracht
wird. vorzugten Vorrichtung zur Durchführung des erfin-
Zur Verfestigung von mit Falschdrall versehenen 35 dungsgemäßen Verfahrens.
Garnen ist es ferner bekannt (vgl. deutsche Patent- Da die Ausbildung des erfindungsgemäß herge-
schrift 559 950 und deutsche Auslegeschrift 1 137 361), stellten Zwirns sich auf Grund verschiedener Fakz.
B. bei Kupferstrickseide diese anschließend abzu- toren ändern kann, erscheint es zweckmäßig, diese
säuern oder bei normalen Garnen ein Bindemittel Ausbildung an Hand der F i g. 1 im einzelnen zu
aufzusprühen. Diese bekannten Maßnahmen beruh- 40 erläutern: Der Zwirn besteht aus vier Einzelfäden
ren jedoch ein Verfahren zur Herstellung eines mehr- Fl, Fl. F3 und F 4, wovon jeweils zwei eine Fadenfädigen
mittels Falschdrall in sich verfestigten Zwirns gruppe bilden. Im Abschnitt X(I) haben die Einzeldeseingangs
beschriebenen Aufbaus nicht, fäden Fl und Fl sowie F 3 und F 4 jeweils einen
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe S-Drall erhalten, so daß Fadengruppen A(I) und B(I)
zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines mittels 45 entstehen, welche sodann in Z-Richtung miteinander
Falschdrall verfestigten Zwirns des beschriebenen verdreht sind. Im Abschnitt Y(I) laufen die Einzel-Aufbaus
anzugeben, das wesentlich einfacher ver- fäden Fl, F2, F3 und F4 im wesentlichen parallel
wirklicht werden kann. zueinander und besitzen keinen Drall. Im Abschnitt Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß ein Z(I) besitzen die Einzelfäden Fl und Fl sowie F3
Fadenbündel im Wirkungsbereich eines Friktions- 5° und F4 Z-Drall, so daß Fadengruppen A(I) bzw.
drallgebers in aus einem oder mehreren Einzelfäden B (2) entstehen, welche in dieser Gruppe in S-Richbestehende,
parallel zueinander den Falschdrallgeber tung miteinander verdreht sind. Der nachfolgende
durchlaufende Fadengruppen aufgeteilt wird, die inter- Abschnitt V(I) entspricht im wesentlichen dem Abmittierend
mit dem Friktionsdrallgeber in Berührung schnitt Y (1), während die Ausbildung des Abschnitgebracht
werden. In vorteilhafter Durchführung des 55 tesX(2) dem Abschnitt X(I) entspricht. Ein erfin-Verfahrens
wird das Fadenbündel durch einen senk- dungsgemäßer Zwirn besteht infolgedessen aus einrecht
zum Fadenlauf gerichteten Blasstrom in Faden- ander folgenden und sich immer wiederholenden Abgruppen
aufgeteilt. Ferner kann das Fadenbündel ■ schnitten X(I), Y(I), Z(I), V(I).
auf elektrostatischem Wege in Fadengruppen auf- Der wesentliche Unterschied zwischen einem erfingeteilt
werden. 60 dungsgemäßen Zwirn und einem auf herkömmliche Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Ver- Weise hergestellten Zwirn mit alternierendem Drall
fahrens kann als Friktionsdrallgeber eine rotierende ergibt sich aus einer Betrachtung der F i g. 2 bis 4
Kurven- oder Nockenscheibe oder eine Exzenter- bzw. der F i g. 5 bis 7, welche jeweils drei aufeinscheibe
Verwendung finden. ander folgende Abschnitte eines entsprechenden Der durch die Erfindung erzielte Vorteil ist vor 65 Zwirns im Querschnitt in schematischer Darstellung
allem darin zu sehen, daß es sich wesentlich einfacher zeigen. In F i g. 2 ist jede Fadengruppe entgegen
verwirklichen läßt. Mit einer einzigen zugeordneten dem Uhrzeigersinn mit anderen Fadengruppen und
Vorrichtung zur Erteilung eines Falschdralls kann jede Fadengruppe selbst im Uhrzeigersinn verdreht.
In F i g. 3 laufen die Einzelfäden im wesentlichen parallel zueinander, besitzen also keinerlei Drall,
während in F i g. 4 jede Fadengruppe mit den anderen Fadengruppen im Uhrzeigersinn und jede
Fadengruppe selbst entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht ist. Bei dem entsprechend den F i g. 5 bis 7
in herkömmlicher Weise hergestellten Zwirn mit alternierendem Drall sind die Einzelfäden alternierend
in ihrer Gesamtheit verdreht, so daß niemals der feste gegenseitige Halt entstehen kann wie bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren.
Um beim erfindungsgemäßen Verfahren den einzelnen Fadengruppen durch die Friktionseinrichtung
einzeln sowie gleichzeitig einen Falschdrall erteilen zu können, muß zwischen den einzelnen Fadengruppen
ein geringer Abstand bestehen, welcher allerdings nicht zu groß sein darf, um allen Fadengruppen den
abschließenden Falschdrall erteilen zu können. Der bei einem herkömmlichen Verfahren auftretende Kontaktzustand
zwischen einem Garn und einer Friktionseinrichtung zur Erzielung eines Dralls ist in
F i g. 8 dargestellt. Den gleichen Zustand zwischen einem Garn und einer Friktionseinrichtung beim
erfindungsgemäßen Verfahren zeigt Fig. 9. Bei dem herkömmlichen Verfahren gemäß F i g. 8 wird
dem Garn oft als Ganzes ein Drall erteilt, während beim erfindungsgemäßen Verfahren nach F i g. 9
der Drall in der gleichen Richtung jeder Fadengruppe einzeln erteilt wird.
Als Friktionsdrallgeber eignet sich für das erfindungsgemäße
Verfahren eine Exzenterscheibe, eine Nockenscheibe oder ein Nockenring od. dgl. (s. Fig. 10 bis 13), wodurch das Garn intermittierend
mit der Umfangsfläche des Friktionsdrallgebers ohne Verwendung einer die einzelnen Fäden
oder Fadengruppen hin- und herführenden Einrichtung in Berührung gebracht werden kann.
Als Werkstoff für die Oberfläche des Friktionsdrallgebers läßt sich jeder Werkstoff mit einem hohen
Reibungskoeffizienten gegenüber dem Garn verwenden, wie beispielsweise Kunst- oder Naturkautschuk,
mit geeigneter Härte und ausreichender Verschleißfestigkeit.
Die Spannung der einzelnen Fadengruppen wird zweckmäßigerweise so hoch gewählt, daß sie in einwandfreien
Kontakt mit der Friktionsfläche gelangen. Wenn diese Fadengruppen die Friktionsfläche verlassen,
um einen Teil des ihnen erteilten Dralls zu eliminieren, werden wenigstens zwei dieser Fadengruppen
in zum Drall dieser Gruppen entgegengesetzter Richtung miteinander verdreht, so daß
äußerst stabile und teilweise doppelt verdrehte Zwirne entstehen.
Mit besonderem Vorteil läßt sich mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens ein aus vielen Einzelfäden
bestehendes Fadenbündel mit seinem Drall von weniger als 50 Drehungen/m bis zum drallosen
Zustand zu einem Zwirn verarbeiten. Dieses aus vielen Einzelfäden bestehende Fadenbündel läßt sich
erfindungsgemäß in mehrere Gruppen mittels eines Blasstromes aufteilen. Als Blasmedium wird vorzugsweise
Luft oder ein sonstiges inertes Gas verwendet. Andererseits läßt sich diese Aufteilung in die erforderliche
Anzahl von Fadengruppen auch auf elektrostatische Weise durchführen. In diesem Fall hängt
die Anzahl der Fadengruppen von verschiedenen Betriebsumständen ab wie beispielsweise der Form
der Blasdüse oder der elektrischen Aufladestäbe, dem Druck des Blasmediums oder der übertragenden
elektrischen Intensität, den Eigenschaften der Einzelfäden usw., wenn auch die Anzahl der Einzelfäden
in ihrer Gesamtheit unverändert bleibt.
Fig. 14 zeigt in schematischer Darstellung ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Hierbei wird ein aus vielen Einzelfäden bestehendes Fadenbündel 1 von einem Vorratswickel durch ein
Zuführwalzenpaar 2 und eine Führung 3 hindurchgeführt. Mittels einer Blasdüse 5 wird dieses Fadenbündel
dann in mehrere Fadengruppen aufgeteilt, welche mit der sich bewegenden Oberfläche einer
drehbaren Exzenterscheibe 4 in Berührung gebracht werden, deren Achse im wesentlichen parallel zu der
durch die Führungen 3 und 3' festgelegten Bahn der Fadengruppen verläuft. Die Garnführungen 3 und 3'
sind in der Weise angeordnet, daß die Fäden die Exzenterscheibe nur im exzentrischen Abschnitt berühren,
jedoch nicht im anderen Teil, so daß sie dabei intermittierend und gleichzeitig durch die Scheibe
verdreht werden. Nach dem Durchgang durch die Führung 3' wird das Garn von dem Aufnahmewalzenpaar
6 aufgenommen und durchläuft im Anschluß daran unter geringer Spannung, welche durch
die Walzen 8 und den Aufnahmewickel 9 erteilt werden, einen Heizer 7, in welchem es heiß fixiert wird.
In der Tabelle II sind einige Versuchsbeispiele 1 bis 12 angegeben. Es wird ein Zwirn unter Verwendung
der Einrichtung nach Fig. 14 hergestellt, wobei die in den Tabellen IA und IB angegebenen
verschiedenen Friktionsdrallgeber eingesetzt wurden.
Der Zusammenhalt des Zwirns wird durch Messung des sogenannten »d-Wertes« bestimmt. Hierzu
wird ein Zwirn von 2 m Länge unter Belastung seines unteren Endes mit 0,2 g/Denier aufgehängt. In den
oberen Teil des Zwirns wird ein Haken mit einem Gewicht von 0,6 g X-Titer des monofilen Fadens (in
Denier) eingehängt und mit einer Geschwindigkeit von 1 cm/min nach unten bewegt, bis dessen Bewegung
durch die Verknäuelung der Einzelfäden gehemmt wird. Der d-Wert ist die Entfernung Einhängepunkt—Hemmungspunkt.
Je kleiner der d-Wert ist, um so größer ist der Zusammenhalt des Zwirns.
Die angegebenen d-Werte stellen arithmetische Mittelwerte aus einer Vielzahl von Einzelmessungen dar.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| A | Exzenterscheibe | 10 | 1 | Polyurethan kautschuk |
| B | Exzenterscheibe | 10 | 0,5 | Polyurethan kautschuk |
| C | Exzenterscheibe | 6 | 0,5 | Polyurethan kautschuk |
| D | Exzenterscheibe | 6 | 0,2 | Polyurethan kautschuk |
Hierin bedeutet
1 Typ des verwendeten Friktionsdrallgebers,
2 Form des verwendeten Friktionsdrallgebers
(Exzenterscheibe nach Fig. 10 und 11),
(Exzenterscheibe nach Fig. 10 und 11),
3 Scheibendurchmesser (cm),
4 Exzentrizität (cm),
5 Werkstoff der Friktionsfläche.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| E | Nockenscheibe | 3,0 | 2,6 | 45° | Polyurethan |
| kautschuk | |||||
| F | Nockenscheibe | 3,0 | 2,6 | 90* | Natur |
| kautschuk | |||||
| G | Nockenscheibe | 3,0 | 2,6 | 60° | Polychloro- |
| pren- | |||||
| kautschuk |
Hierin bedeutet
1 Typ des verwendeten Friktionsdrallgebers,
2 Form des verwendeten Friktionsdrallgebers
(Nockenscheibe nach Fig. 12 und 13),
(Nockenscheibe nach Fig. 12 und 13),
3 Dl in Fig. 12 (cm),
4 Dl in Fig. 12 (cm),
5 $ «in Fig. 12 η
6 Werkstoff der Friktionsfläche.
| Beispiel | A | Nylon 6 | B | C | D | E | F | G | H | I | j |
| 1 | (70/24) | 0 | A | 1,200 | 500 | Luft | 2.5 | - | - | 8,8 | |
| Nylon 6 | |||||||||||
| 2 | (70/24) | 0 | A | 1,200 | 500 | Luft | 2.5 | 450 | 180 | 8,5 | |
| Nylon 6 | |||||||||||
| 3 | (70/24) | 0 | A | 1,200 | 500 | Stickstoff | 2,5 | 450 | 180 | 8,7 | |
| Nylon 6 | |||||||||||
| 4 | (70/24) | 0 | B | 3,000 | 500 | Luft | 2.0 | 450 | 180 | 6,0 | |
| Nylon 6 | |||||||||||
| 5 | (70/24) | 0 | C | 4,500 | 350 | Luft | 2,0 | — | — | 5,3 | |
| Nylon 6,6 | |||||||||||
| 6 | (70/24) | 0 | D | 4,500 | 350 | Luft | 2,0 | — | — | 5,5 | |
| Nylon 6,6 | |||||||||||
| 7 | (70/24) | 0 | E | 4,500 | 350 | Luft | 2,0 | — | — | 5,2 | |
| Nylon 6,6 | |||||||||||
| 8 | (70/24) | 0 | F | ■4,000 | 400 | Luft | 2,0 | — | — | 6.0 | |
| Zellulose-Acetat | |||||||||||
| 9 | (150/40) | 20 | G | 4,000 | 400 | Luft | 2,0 | — | — | 5,8 | |
| Polyäthylen-Terephthalat | |||||||||||
| 10 | (75/36) | 20 | F | 4,500 | 500 | Luft | 2.0 | — | — | 6,3 | |
| Polyäthylen-Terephthalat | |||||||||||
| 11 | (75/36) | 20 | F | 6,000 | 500 | Luft | 2,0 | — | — | 4,2 | |
| Polyacrylnitril | |||||||||||
| 12 | (75/38) | 20 | F | 4,500 | 400 | Luft | 2.0 | — | — | 6.2 | |
Hierin bedeutet
A Garnart (Gesamt Denier/Fadenzahl), B Garndrall (Drehung/m),
C Typ der Friktionseinrichtung, D Drehzahl der Friktionseinrichtung (U/min). E Garngeschwindigkeit (m/min), F Art des Blasstromes,
G Druck des Blasstromes (atm), H Länge der Heizvorrichtung (mm). I Heizertemperatur (0C),
J d-Wert (cm).
C Typ der Friktionseinrichtung, D Drehzahl der Friktionseinrichtung (U/min). E Garngeschwindigkeit (m/min), F Art des Blasstromes,
G Druck des Blasstromes (atm), H Länge der Heizvorrichtung (mm). I Heizertemperatur (0C),
J d-Wert (cm).
Es wurde eine Vorrichtung entsprechend Fig. 14 verwendet, wobei jedoch die Blasdüse 5 durch sechs
elektrische Ladestäbe aus Polyäthylen ersetzt wurde. Ein Nylon-6-Garn mit 70 Denier/24 Fäden ohne
Drall wurde mit einer Geschwindigkeit von 300 m/Min, unter einer Spannung von etwa 60 g/70 Denier an
den elektrischen Aufladestäben entlanggeführt, um die erwünschten einzelnen Fadengruppen zu erhalten.
Diese Fadengruppen wurden dann intermittierend mit der Scheibe F (s. Tabelle II) in Berührung gebracht,
welche dabei eine Drehzahl von 4500 U/Min, besaß, alsdann durch eine Führung 3' hindurchgeführt,
durch Walzen 6 und 8 hindurchgezogen und auf dem Aufwickelhaspel 9 aufgewunden. Wärme
zur Fixierung des Zwirns wurde nicht angewendet. Der fertige Zwirn besaß einen i/-Wert von 6,1 cm.
Unter Verwendung einer gleichen Einrichtung wie beim Beispiel 13 wurde ein Nylon-6-Garn mit
70 Denier/24 Fäden mit einer Geschwindigkeit von 450 m/Min, an den Aufladestäben unter einer Spannung
von etwa 65 g/70 Denier entlanggeführt. Gleichzeitig wurde mittels einer Blasdüse 5 ein Luftstrom
mit einem Druck von 2 kg/cm2 auf das Fadenbündel gerichtet, welches anschließend in gleicher Weise wie
im Beispiel 17 weiter behandelt wurde. Das fertige Garn besaß einen (/-Wert von 5,6 cm.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines mehrfädigen mittels Falschdrall in sich verfestigten Zwirns,
dessen Einzelfäden Drallzonen mit entgegengesetzten Drehrichtungen aufweisen, welche von Zonen
mit Parallellagen der Einzelfäden unterbrochen werden, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Fadenbündel im Wirkungsbereich eines Friktionsdrallgebers in aus einem oder mehreren Einzelfäden
bestehende, parallel zueinander den Falschdrallgeber durchlaufende Fadengruppen aufgeteilt wird, die intermittierend mit dem Friktionsdrallgeber
in Berührung gebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenbündel durch einen senkrecht
zum Fadenverlauf gerichteten Blässtrom in Fadengruppen aufgeteilt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenbündel auf elektrostatischem
Wege in Fadengrupperr aufgeteilt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Friktionsdrallgeber eine rotierende Kurven- oder Nockenscheibe ist.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Friktionsdrallgeber eine Exzenterscheibe ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
COPY
109 535/339
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP3609667A JPS4937732B1 (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 | |
| JP3609567A JPS5212300B1 (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1760528B1 true DE1760528B1 (de) | 1971-08-26 |
Family
ID=26375130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681760528 Pending DE1760528B1 (de) | 1967-06-06 | 1968-05-31 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrfaedigen,mittels Falschdrall in sich verfestigten Zwirns |
Country Status (3)
| Country | Link |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3537251A (en) | 1970-11-03 |
| GB1234953A (en) | 1971-06-09 |
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