Blende-chutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge oder dergl. Die Erfindung
bezieht sich auf eine Blendschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge oder dergleichen,
bestehend aus einer im Bereich der oberen Blickfeldbegrenzung der zu schützenden
Peraon angeordneten, um eine vorzugsweise waagerechte Achse schwenkbaren Blendschutzscheibe
nach Patent ... ... (Patentammeir dung B 31 858 11/630,58), welche
etwa waagerecht und parallel zueinander verlaufende Streifen aufweist, die abwechselnd
klar durchsichtig sind, bzw. auftreffende Lichtetrahlen ablenken, wobei die B2endschutzecheibe
in einem Winkel im Bereich von 450 zur lichteinfallsriohtung steht und wobei die
Streifen von oben nach unten zunehmende Breiten besitzen.
Gemäß
der Hauptanmeldung sind die die Lichtstrahlen ablenkenden Streifen reflektierend
ausgebildet, so daß sie auftraffendes Licht nach oben ablenken. Es kann hierbei
nur das auf die klar durchsichtigen Streifen auftrefiende Licht durch die Blendschutzscheibe
hindurchdringen und zu der zu schützenden Person gelangen. Die Blendschutzscheibe
selbst kann in an sich bekannter Weise getönt sein. Die zwischen den reflektierenden
Streifen verbleibenden klaren Streifen wirken wie' schmale Sehschlitze, deren Breite
je nach der Winkelanstellung der Blendschutzscheibe variierbar ist, so daß auch
die vor Blendung schützende Wirkung der Scheibe variabel ist. Von der zu sohützenden
Person aus gesehen erscheinen die reflektierenden Streifen relativ dunkel, so daß
die Blenschutzscheibe gegenüber dem übrigen Blickfeld wesentlich lichtBchwächer
erscheint. Aufgabe der Erfii.lung ist esq diese starken Helligkeiteunterschiede
im Blickfeldbereich weitgeIend abzumindern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
die die Lichtstrahlen ablenktnden Streifen mattglas-ähnlich uusgebildet sind, derart,
daß sie einen wesentlichen Anteil des auftreffenden Lichtes in diffuser Form durchlassen.
Durch
diese Ausbildung der Blendschutzscheibe wird erreicht, daß auch die zwischen den
klar durchsichtigen Streifen befindlichen, lichtablenkender. Streifen von der Betrachterseite
her hell erscheinen, ohne daß jedoch direkt blendendes Licht durchdringen kann.
Die Blendschutzscheibe erscheint "m Blickfeld des Betrachters nicht mehr als dunkler
. 3sreich. Die Blendschutzscheibe kann in an sich bekannter Weise aus Sicherheitsglas
oder durchsichtigem Kunststoff bestehen und die die Lichtstrahlen ablenkenden Streifen
können durch Ätzen, Sandstrahlen oder dergleichen, gebildet sein. Bei der Herstellung
der Streifen durch Sandstrahlen kann relativ grober Sand kurzzeitig angewendet werden,
so daß sich im Bereich der gesandstrahlten Streifen gleichmäßig verteilte, mikroskopisch
kleine Bereiche unbeschädigter durchsichtiger Scheibenoberfläche erhalten. Bei dieser
Ausführung der erfindungsgemäßen Blendschutzscheibe sind auch durch die lichtablenkenden
Streifen Umrisse von Gegenständen noch erkennbar, die Blendschutzwirkung ist jedoch
schon gegeben. In der Zeichnung iät ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Hierbei
zeigt: Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Blendschutzscheibe, Fig.
2 eine seitliche Ansicht, geschnitten, der Blendschutzscheibe nach Fig. 1, wobei
die dem Auge erscheinenden Projektionen der Streifen angedeutet sind, und Fig.
3 eine weitere seitliche Ansicht der Blendschutzscheibe mit angedeutetem
Strahlenverlauf. Im einzelnen ist in Fig. 1 die Blendschutzscheibe
1
dargestellt, welche an der Schwenkachse 2 angeordnet ist. Die Blendschutzscheibe
1 weist abwechselnd lichtablenkende Streifen 3 und klar durchsichtige
Streifen 4 auf. Die Breite sowohl der Streifen 3 als auch der Streifen 4
nimmt von oben nach unten über den Bereich der Scheibe 1 zu. Fig. 2 zeigt
die Blendschutzscheibe 1 von der Seite, wobei wiederum die Licht ablenkenden
Streifen 3 und die klar durchsichtigen Streifen 4 erkennbar sind. Die Breite
der einzelnen Streifen 3 als auch 4 ist von oben nach unten zunehmend so
bemessen, daß die Streifen dem Auge 5 etwa gleich breit erscheinen. Diese
Anordnung der Streifen ergibt den Eindruck einer gleichmäßigen, relativ feinen Hasterung
mit sehr guter Blendschutzwirkung.
Fig. 3 zeigt wiederum
die Blendsohutzscheibe 1 mit ihrer Schwenkachse 2. Von vorne parallel auf
die Blendschutzscheibe auftreffende Lichtstrahlen 6
können nur zum Teil durch
die klar durchsichtigen Streifen 4 durch die Blendsch'utzscheibe 1 hindurch
gelangen. Ein anderer Teil der Lichtstrahlen 6 wird von den lichtablenkenden
Streifen 3 nach oben'reflektiert, wie bei 7 angedeutet. Bei durchscheinender
Ausbildung der Streifen 3 erscheint ein Teil des auftreffenden Lichtes als
diffuses Licht wie bei 8
angedeutet, welches die dem Auge zugekehrte Seite
der Blendschutzscheibe 1 hell erscheinen läßt, ohne jedoch eine Blendung
zuzulassen.Anti-glare device for motor vehicles or the like. The invention relates to a glare protection device for motor vehicles or the like, consisting of a glare shield according to patent, which is arranged in the area of the upper field of view limitation of the peraon to be protected and can be pivoted about a preferably horizontal axis ... ... ( Patentammeir dung B 31 858 11 / 630,58), which has roughly horizontal and parallel stripes that are alternately clear, or deflect incident light rays, whereby the B2endschutzcheibe is at an angle in the range of 450 to the light incidence direction and where the Stripes have increasing widths from top to bottom. According to the main application, the strips deflecting the light beams are designed to be reflective, so that they deflect incident light upwards. Only the light that strikes the clear, transparent strips can penetrate through the glare shield and reach the person to be protected. The visor itself can be tinted in a manner known per se. The clear strips remaining between the reflective strips act like narrow viewing slits, the width of which can be varied depending on the angular position of the anti-glare shield, so that the anti-glare effect of the disk can also be varied. Seen from the person to be protected, the reflective strips appear relatively dark, so that the visor shield appears to be much weaker than the rest of the field of vision. The task of the invention is to largely reduce these strong differences in brightness in the field of view. This object is achieved in that the strips deflecting the light rays are designed in a matt glass-like manner in such a way that they allow a substantial portion of the incident light to pass through in diffuse form. This design of the anti-glare disk ensures that the light-deflecting elements located between the clear, transparent strips are also light-deflecting. Stripes appear bright from the observer's side, but without direct blinding light being able to penetrate. The glare shield no longer appears to be darker in the viewer's field of vision . 3sreich. The glare shield can consist of safety glass or transparent plastic in a manner known per se and the strips deflecting the light rays can be formed by etching, sandblasting or the like Strips by sandblasting, relatively coarse sand can be used for a short time so that evenly distributed, microscopically small areas of undamaged transparent pane surface are obtained in the area of the sandblasted strips An exemplary embodiment of the invention is shown in the drawing, in which: Fig. 1 shows a glare shield designed according to the invention, Fig. 2 shows a side view, sectioned, of the glare shield 1, the projections of the stripes appearing to the eye are indicated, and FIG. 3 shows a further side view of the glare shield with the indicated beam path. In detail, the visor 1 is shown in FIG. 1 , which is arranged on the pivot axis 2. The visor 1 has alternating light-deflecting strips 3 and clear, transparent strips 4. The width of both the strips 3 and the strips 4 increases from top to bottom over the area of the disc 1 . Fig. 2 shows the glare shield 1 from the side, the light-deflecting strips 3 and the clearly transparent strips 4 can again be seen. The width of the individual strips 3 and 4 is increasingly dimensioned from top to bottom so that the strips appear to be approximately the same width to the eye 5. This arrangement of the strips gives the impression of a uniform, relatively fine rush with a very good anti-glare effect. 3 again shows the anti-glare pane 1 with its pivot axis 2. Light rays 6 striking the anti-glare pane from the front in parallel can only partially pass through the clear, transparent strips 4 through the anti-glare pane 1 . Another part of the light beams 6 is reflected upwards by the light-deflecting strips 3 , as indicated at 7. In the case of a translucent design of the strips 3 , part of the incident light appears as diffuse light as indicated at 8 , which makes the side of the glare shield 1 facing the eye appear bright, but without allowing glare.