DE1625749A1 - Kupplungsstueck zum Anschluss eines Antriebs an ein Instrument,insbesondere an ein zahnaerztliches Hand- oder Winkelstueck - Google Patents
Kupplungsstueck zum Anschluss eines Antriebs an ein Instrument,insbesondere an ein zahnaerztliches Hand- oder WinkelstueckInfo
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Description
8 MÜNCHEN 22,
Steinsdorfstraße 10
Telefon: (DSΠ) 29 6S 84
Kaltenbaeli & Voigt
Biberach / Riss ^-Bismarckring 39
KupplungSBtüok zum Anschluß eines Antriebe an ein Instrument) insbesondere
an ein zahnärztliches Hand- oder Winkelstück
Die Erfindung betrifft ein Kupplungsstück für den Anschluß ei-
τ»
nes Antriebs an ein Instrument* Das Kupplungsstück ist in erster Linie zum Anschluß an ein zahnärztliches Hand- oder Winkelstück
bestimmt. Es ist aber auch für andere Instrumente, ζ. B. für Massageapparate, automatische Hämmer oder dergleichen
verwendbar.
Es ist bekannt, für in der zahnärztlichen Praxis verwendete
ίο T"i 0 -B 5 3 ,; 0 % ί 9
Hand- und Kupplungsstücke folgende Antriebe und Kupplungen
zu verwenden:
1. Gelenkgleitverbindungen mit einer Sperrfeder, die mit einer Käse in eine in die Außenhülse eines Instruments
eingefräste Nut eingreift. Die Gelenkgleitverbindungen sind über ein Gestänge mit einer
elektrischen Bohrmaschine verbunden.
2. Luft- und Elektromotorenantriebe
Sie treiben das Werkzeug im Instrument direkt, untersetzt oder übersetzt an, wobei mittels einer
Bajonettkupplung kurze Winkel- oder Handstücke mit dem Antrieb geikuppelt werden können. Diese Instrumente
sind auf den Antrieben nicht drehbar.
3. Kleinstmotoren
Sie werden zusammen mit einer Gleitverbindung ähnlich der unter Ziffer 1. genannten verwendet, jedoch
greift hier eine Nase in eine Innennut des Hand- oder Winkelstücks ein und arretiert dasselbe
in längsriohtung und ermöglicht das Drehen des
Instruments.
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Es ist auch vorgeschlagen worden, eine Gelenkgleitverbindung
oder einen Kleinstmotor mit einem Schaltgetriebe für verschiedene Geschwindigkeiten zu versehen, wobei die Instrumente in
üblicher Weise an das Schaltgetriebe kuppelbar sind. Die Gelenkgleitverbindung oder der.Motor und die Getriebeteile bilden
eine bauliche Einheit, was zur Folge hat, daß diese Einheit bei Reparaturen komplett in eine Reparaturwerkstatt eingeschickt
werden müssen und damit der Zahnarzt auf ihre Verwendung verzichten muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kupplungsstück
zu schaffen, das dem Zahnarzt die Möglichkeit gibt, einfach und schnell von der Gälenkgleitverbindung auf einen direkten
Antrieb und von Gleitverbindungsinstrumenten auf verkürzte Instrumente überzugehen, ferner beliebig verschiedene Hand- oder
Winkelstücke mit dem Kupplungsstück komplettieren und durch Austausch von Kupplungsstücken die Drehzahl wahlweise, z. B.
1:1, 2:1 oder 1:2 ändern zu können.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß das Kupplungsstück am antriebsseitigen
Ende mit den Gehäuse eines unmittelbaren Antriebs oder mittelbar mit dem Anschlußstück einer Gelenkgleitverbindung
oder einer biegsamen Welle abkuppelbar, jedoch nicht
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drehbar, und am abtriebsseitigen Ende mit der Instrumentenhülse
abkuppelbar, jedoch drehbar verbunden ist·
Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen, der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen
Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 das Kupplungsstück im längsschnitt,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt des Kupplungsstücks, an das rechts ein Antrieb und links
ein Winkelstück mit bchaftknie angesetzt sind,
Fig. 3 das Kupplungsstück im Schnitt nach der Linie
HI-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht der Anordnung nach i'ig. 1 in
auseinandergezogenem Zustand,
Fig. 5 das mit Getriebe versehene Kupplungsstück
im Längsschnitt,
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Fig. 6 die Ansicht einer Gelenkgleitverbindung mit atome Anschluß stück ekaeoE
Pig ο 7 die Ansicht eines Kupplungsstücks, teilweise
im Schnitt, mit einer Gleitfeder zum Kuppeln an das Instrument
Das in Pig, 1 dargestellte Kupplungsstück besteht aus einem hülsenartigen Konuskörper 1. In einer längsnut ist, von außen
sichtbar, ein doppelarmiger Hebel 2 gelagert, dessen einer Arm durch eine !feder 3 nach außen gedrückt wird. Sein anderer
Arm endet in einer Hase 4. Diametral gegenüber ist, von außen nicht sichtbar, im Konuskörper ein zweiter doppelarmiger Hebel
5 angeordnet, dessen einer Arm durch eine Feder 6 ebenfalls nach außen gedrückt wird. Sein anderer Arm endet in einer
nach innen ragenden Hase 7. Die Betätigung dieses Hebels erfolgt durch Bindrücken eines Stiftes oder dergleichen 8.
Diese genannten Teile, in der aus der Fig. 1 erkennbaren Weise vereinigt, ergeben ein Kupplungsstück in seiner einfachsten
Form. Auf die anderen noch nicht genannten Teile wird später eingegangen werden.
Die Fig. 2 zeigt das vorerwähnte Kupplungsstück, an das links
ein Winkelsfück 9 und rechts ein Kleinstantrieb 10 gekuppelt
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sind. Wie später noch deutlicher gezeigt; werden wird, ist die
Ie des Antriebs von einer, mit dem Gehäuse des Antriebs verbundenen
Hülse 11 umgeben. Sie hat dicht am Gehäuse des Antriebs einen Vorsprung .12 mit einer schrägen Vorderflanke und einer steilen
Hinterflanke. Beim Einsetzen des Antriebs 10 in das Kupplungsstück
gleitet die unter Federspannung stehende Nase 7 am Hebel 5 über die
schräge Vordetfflanke und hintergreift dann kurz danach den Vorsprung
12. Hier-durch ist der Antrieb gegenüber dem Kupplungsstück
in Längsrichtung mit diesem gekuppelt. Die Nichtdrehbarkeit dieser
Kupplung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in einer fest mit dem Konuskörper 1 verbundenen Innenhülse 1 a des Kupplungsteiles
ein längsschlitz 1 b vorgesehen ist, der beim Zusammenschieben des Kupplungsteiles und des Antriebes 10 den Vorsprung 12 aufnimmt.
Dadurch, daß die Breitenabmessungen des Längsschlitzes 1 b und des VorSprunges 12 so aneinander angepaßt sind, daß der Vorsprung
gerade in den Längsschlitz hineinpaßt, können Kupplungsstück und Antrieb nach erfolgter Kupplung sich nicht gegeneinander verdrehen.
Das Entkuppeln erfolgt durch Eindrücken des Stiftes 8, worauf die Hase 7 den Vorsprung 12 freigibt und der Antrieb herausgezogen
werden kann.
In ähnlicher Weise wird das Kupplungsstück an die Instrumentenhülse
13 gekuppelt. Sie ist an ihrem Ende mit einer Ringnut 14 versehen, in die die Nase 4 am Hebel 2 einrastet, wobei jedoch die
Drehbeweglichkeit zwischen Instrument und Kupplungsstück erhalten
bleibt. Eine drehbare Kupplung auf dieser, d. h. der Instrumentenseite, ist deshalb wichtig, weil sonst das vom Antrieb ausgehende
Kabel und/oder der Schlauch 10 a den Zahnarzt bei der Handhabung des Instruments behindern würden.
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Zu erwähnen ist noch, daß beim Einführen des Antriebs ΊΟ in
das Kupplungsstüek, an das bereits das Instrument gekuppelt sein möge, durch eine an sich bekannte Federkupplung eine
kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Antrieb und der im Instrument befindlichen Triebachse hergestellt wird. Zum Entkuppeln
wird der rechte Arm des Hebels 2 niedergedrückt, wodurch seine Nase 4 die Ringnut 14 freigibt und das Kupplungsstück Von. der Instrumentenhülse entfernt werden kann.
Luft Der Antrieb kann ein Elektromotor oder ein Xisdäadnaotor sein.
Da solche Antriebe mit verschiedenen Drehzahlen hergestellt werden, ist es dem Zahnarzt, der mehrere solcher Antriebe
zur Verfügung hat, möglich, lediglich durch Austauschen eines in das Kupplungsstück eingesetzten Antriebs gegen einen Antrieb
mit einer anderen Drehzahl das Werkzeug im Instrument mit der jeweils gewünschten Drehzahl antreiben zu lassen.
Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des KupplungsStücks ent-
III-III
lang der Linie JtSEIt in Pig. 2. 1 bezeichnet den Konuskörper,
lang der Linie JtSEIt in Pig. 2. 1 bezeichnet den Konuskörper,
2 und ü> die beiden Hebel, 15 die Antriebswelle des Motors,
/an 11 die Bie umgebende Hülse und 12 den Vorsprung'dieser Hülse.
Die Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht der in Fig. 2 dargestellten
Anordnung in entkuppeltem Zustand, wobei gleiche
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B -
der Konuskörper des
Teile gleiche Bezugszahlen führen. Teil 1 ist wieder gtnst Kupp-
es
lungsstück^ 2 der von außen sichtbare Hebel. Der Antrieb 10 läßt hier deutlich die an seinem Gehäuse angebrachte Hülse 11 mit dem in ihr liegenden Mitnehmer 16 an der Antriebswelle erkennen.. Direkt an der linken Stirnseite des Antriebsgehäuses sieht man den aus der Hülse 11 ragenden Torsprung 12.
lungsstück^ 2 der von außen sichtbare Hebel. Der Antrieb 10 läßt hier deutlich die an seinem Gehäuse angebrachte Hülse 11 mit dem in ihr liegenden Mitnehmer 16 an der Antriebswelle erkennen.. Direkt an der linken Stirnseite des Antriebsgehäuses sieht man den aus der Hülse 11 ragenden Torsprung 12.
An dieser Stelle muß auf Fig· 1 zurückgekommen werden, um die
bisher nicht erwähnten Teile des dort dargestellten KuppXungsstücks
zu erläutern. Wie aus dieser Fig. hervorgeht» ist/aas
Kupplungsstück 1 ein in Sichtung des Instruments verlängertes Rohrstück 17 eingesetzt. Es dient zur Aufnahme einer Triebachse
18. Ihr eines Ende ist mit einer Federkupplung 19 versehen, die, um das Kuppeln zu erleichtern, entgegen der Wirkung einer
Spiralfeder 20 axial verschiebbar ist. Das andere Ende der Triebachse läuft in zwei mit Abstand angeordneten und in
das Rohrstück 17 eingepreßten Kugellagern 21 und 22. Auf das über das Rohrstück hinausragende Ende der Triebachse ist ein
Triebrad 23 aufgesetzt, das beim Aufschieben einer Instrumentenhülse
auf den offen liegenden Teil des Rohrstücks mit einem Triebrad einer im Instrument befindlichen Triebachse (nicht
/erfolgtem dargestellt) in Eingriff kommt. liacl/j&te&-Aufschieben rastet,
wie schon beschrieben, die Nase 4 am Hebelarm 2 in eine Ringnut am Ende der Instrumentenhülse ein und stellt dadurch eine
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sichere, jedoch drehbare "Verriegelung zwischen Instrument
und Kupplungsstück her. Die Drehzahl wird direkt, d. h. 1:1
auf das Instrument übertragen.
Pig. 5 zeigt, wie man durch Verkürzen der Triebachse 18 in durchaus vorteilhafter Weise im freien Ende des Rohrstücks
.Baum zur Unterbringung eines Getriebes gewinnt. Dieses aus den Zahnrädern 24, 251 27, 28 bestehende, mit dem Kupplungsstück eine Einheit bildende Getriebe kann für verschiedene
abtriebsseitige Drehzahlen hergestellt werden, z. B* untersetzt 211 oder übersetzt 1j2 usw. Das Getriebe in der Pig.5
übersetzt z. B. 1:2. Bedenkt man, daß der Zahnarzt bei Verwendung eines direkten Antriebs, wie in Pig. 2 dargestellt,
nur durch Einsetzen von Antrieben verschiedener Drehzahl schon das Werkzeug mit verschiedenen Drehzahlen antreiben lassen
konnte, so hat er bei Verwendung von Kupplungsstücken mit unzusätzlich
terschiedlichen Getriebeübersetzungen xbxxxaitsk die Möglichkeit
einer noch weiter gehenderen Drehzahlanpassung. Diese Tatsache allein unterstreicht die erhebliche praktische Bedeutung
der Erfindung.
Das Kupplungsstück nach der Erfindung ist auoh in Verbindung
mit einer Gelenkgleitverbindung oder einer biegsamen Welle
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- ίο -
zu verwenden. Der zuerst genannte Fall ist in Fig. 6 gezeigt.
Die Gelenkgleitverbindung 29 endet in einem hülsenartigen Anschlußstück 30, das eine, asöfc (nicht dargestellte)
Triebachse umgibt. Außen v/eist das Ansclilußstück einen Vorsprung
31 auf, der dem Vorsprung 12 in Mg. 2 entspricht. Das Anschlußstück wird, wie es im Falle eines unmittelbaren '
Antriebs beschrieben wurde, in das Kupplungsstück eingesetzt.
Hierbei hintergreift die Fase 7 am Hebel 5 den genannten Vor-
wiederum sprung 31, wodurch eine sidmere, jK±H2k nicht drehbare Verriegelung
zwischen Kupplungsstück und Anschlußstück hergestellt·
wird.
Die Fig. 7 zeigt schließlich ein Kupplungsstück 1, das an
ein Instrument bisher· üblicher Ausführung kuppelbar ist. Das linke. Ende des Konuskörpers hat eine hülsenartige Verlängerung
32, in der auf der Triebachse des Kupplungsstücks ein Mitnehmer oder dergleichen angeordnet ist. (nicht dargestellt)
Auf der Hülse ist ein Gleithebel 33 mit einer Nase 34 befestigt. Eine Blattfeder 35 drückt die Nase auf die Außenfläche
der Hülse. Nach Einführung der Hülse in eine Instrumentenhülse fällt die Nase 34 in eine in die Instrumentenhülse eingefräste
Vertiefung und verriegelt das Instrument mit dem Kupplungsstück. Obwohl die durch die Erfindung erzielbaren
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Vorteile gegenüber den bekannten Hand- oder Winkelstücken
bei der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen
zum Teil schon erwähnt wurden, sollen sie nachstehend nochmals zusammengefaßt werden.
Instrumente, die durch kleine Antriebsmotoren direkt angetrieben werden, sind bekannt. Es besteht bei- diesen Konstruktionen
jedoch nicht die Möglichkeit, durch Austausch von Zwischenstücken, die Drehzahl wahlweise zu ändern, d. h.
gxxxxl 1:1 oder 2:1 oder 1:2.
Das Kupplungsstück nach der Erfindung ist nicht nur in Verbindung
mit Kleinstmotoren oder Iiuftantrieben verwendbar, sondern auch auf einer besonders dafür konstruierten Gelenkgleitverbindungaustauschbar
anzubringen, um auch hier die Möglichkeit zu schaffen, die Instrumente mit verschiedenen Drehzahlen
laufen lassen zu können. Die Gelenkgleitverbindung weist keine Besonderheiten auf. Auf dem Anschlußstück ist lediglich
ein Vorsprung zum Kuppeln des KupplungsStückes vorzusehen.
Der Instrumenten-Vorderteil und das Kupplungsstück zusammengesetzt
ergeben wieder ein komplettes Hand- oder Winkelstück.
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Es ist nunmehr möglich, mit dem Kupplungsstück beliebig verschiedene Hand- oder Winkelstücke zu komplettieren, so z. B.
die Instrumente, die im vorderen Teil unter- oder übersetzt
sind oder die für Spezialbehandlungszwecke gestaltet sind.
Die Kupplungsstücke können für verschiedene Drehzahlübertragungen
hergestellt werden.
Mit Hilfe des Kupplungs Stücks können auch kurze Hand- oder
Winkelstücke verwendet werden und durch Austausch des Kupplungsstücks gegen ein Kupplungsstückt das eine Gleitverbindungsfeder
aufweist, auf normale Gleitverbindungsinstrumente aufgesetzt werden (siehe Pig. 7). Dem Zahnarzt ist damit die
Möglichkeit der Umstellung vom G-leitverbindungsinstrument auf verkürzte Instrumente gegeben. Er kann also, was wichtig
ist, sein bisheriges Instrumentarium weiter verwenden.
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Claims (1)
1. Kupplungsstück zum Anschluß eines Antriebs an ein Instrument,
insbesondere an ein zahnärztliches Hand- oder Winkelstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück
(1) am antriebsseitigen Ende mit dem Gehäuse eines unmittelbaren
Antriebs (10) oder mittelbar mit dem Anschlußstück (50) einer Gelenkgleitverbindung (29) oder einer
biegsamen Welle abkuppelbar, jedoch nicht drehbar, und am abtriebsseitigen Ende mit der Instrumentenhülse (15) abkuppelbar,
jedoch drehbar verbunden ist. (Fig. 2 und Fig. 6).
2. Kupplungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kupplungsorgane zwei im konusförmigen Kupplungsstück (1) liegende, unter Federspannung stehende doppelarmige
Hebel (2, 5) dienen, von denen der eine mit der Instrumentenhülse und der andere mit dem Gehäuse des/unmittelbaren
Antriebs oder mit dem Anschlußstüok des mittelbaren Antriebs in Verriegeistellung gelangen. (Fig. 1)
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3* Kupplungsstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet
ι daß der eine Hebel (2) mit einer Fase (4) in eine Eingnut (14) am hinteren Ende der Instrumentenhülse
einrastet und der andere Hebel (5) mit einer Nase (7) einen festen Vorsprung (12) am Gehäuse des Antriebs oder
am Anschlußstück hintergreift, (Pig. 2)
4. Kupplungsstück nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet
ι daß die Hebel von außen entriegelbar sind.
5. Kupplungsstück nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet
t daß es ein Unter- oder Übersetzungsgetriebe (24» 25» 27» 28) enthält, das in einem im wesentlichen
im Kupplungsstück liegenden rohrförmigen Teil (17) angeordnet
ist und mit einer im rohrförmigen Teil gelagerten Welle (18) im Eingriff steht. (Pig. 5)
6. Kupplungsstück nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
(18)
daß das freie Ende der Welle/mit einer Federkupplung (19) zum Kuppeln der Welle des unmittelbaren oder mittelbaren Antriebs versehen ist, (Fig. 1, Fig. 5)
daß das freie Ende der Welle/mit einer Federkupplung (19) zum Kuppeln der Welle des unmittelbaren oder mittelbaren Antriebs versehen ist, (Fig. 1, Fig. 5)
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7. Kupplungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zuin. Kuppeln
an ein Instrument, dessen Hülse anstelle einer Ring-nut in bekannter Weise eine Vertiefung hat, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungsstück (1) an seinem im
Durchmesser kleineren Ende eine Verlängerungshülse (32) und einen auf ihr befestigten, unter der Wirkung einer Feder
(35) stehenden Gleithebel (33) mit einer Nase (34) aufweist, die beim Aufschieben des Instruments in die
Vertiefung der Instrumentenhülse einrastet. (Pig. 7)
8. Kupplungsstück nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
.daß der unmittelbare Antrieb ein Kleinstelektro-
oder Luftmotor ist.
Der Patentanwalt
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Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671625749 DE1625749A1 (de) | 1967-08-10 | 1967-08-10 | Kupplungsstueck zum Anschluss eines Antriebs an ein Instrument,insbesondere an ein zahnaerztliches Hand- oder Winkelstueck |
| CH884768A CH494022A (de) | 1967-08-10 | 1968-06-14 | Vorrichtung mit einem Kupplungsstück, durch welches ein Antrieb an ein Instrument, insbesondere an ein zahnärztliches Handstück, angeschlossen ist |
| FR1575113D FR1575113A (de) | 1967-08-10 | 1968-07-24 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671625749 DE1625749A1 (de) | 1967-08-10 | 1967-08-10 | Kupplungsstueck zum Anschluss eines Antriebs an ein Instrument,insbesondere an ein zahnaerztliches Hand- oder Winkelstueck |
| DEK0063074 | 1967-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1625749A1 true DE1625749A1 (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=25753850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671625749 Pending DE1625749A1 (de) | 1967-08-10 | 1967-08-10 | Kupplungsstueck zum Anschluss eines Antriebs an ein Instrument,insbesondere an ein zahnaerztliches Hand- oder Winkelstueck |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1625749A1 (de) |
| FR (1) | FR1575113A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1968
- 1968-06-14 CH CH884768A patent/CH494022A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-07-24 FR FR1575113D patent/FR1575113A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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