DE1625197A1 - Verteiler - Google Patents
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Description
Verteiler
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verteiler mit gegeneinander abgeschlossenen Behältern für ein pulverförmiges Material
und ein Treibmittel, von denen getrennte Leitungen zu einem Austrittsejektor führen, wobei der Materialbehälter ein Einlaßkanalsystem
aufweist, über das bei Materialentnahme ein Gas einströmt·
Es handelt sich daher um einen Verteiler des sogenannten Isolationstyps,
bei dem der eine Behälter ein unter Druck stehendes, gasförmiges oder vergasbares flüssiges Treibmittel enthält und
innerhalb, jedoch getrennt in einem anderen Behälter, der ein fließbares, zu verteilendes Material enthält, angeordnet sein
kann. Das Treibmittel und das Material sind voneinander getrennt, bis sie an oder nahe der Austrittsöffnung des Verteilers während
des Hinaustretens gemischt werden. Ein normalerweise geschlossenes
Ventil, welches in der Kopfpartie des Treibmittelbehälters angeordnet ist, verhindert das Ausströmen des unter Druck stehenden
Treibmittelsj beim Öffnen des Ventils durch ein Ventilbetätigungselement
kann Jedoch das Treibmittel in Gasform (Dampf)
aus der Austrittsöffnung ausströmen,.Durch die Wirkung eines
Ejektors (vielfach Venturidüse genannt) nahe der Austrittsöffnung,
zu welcher getrennte Strömungsleitungen vom Materialbehälter und vom Treibmittelbehälter geführt sind, setzt, der Ausfluß
des Treibmittels bei Öffnung des Ventils den Druck in der
Materialstromleitung und im Materialbehälter herab, und es wird ,
ein gleichzeitiges Ausströmen des Materials erzielt, Durch geeignetes Inkontaktbringen des Treibmittelstromes mit dem Strom
Neue I2ni®lajä§Q && ζ UAta ζ m& ι sau 9 ^a faümmm * & % »■ bad original
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• des flüssigen Materials (beispielsweise dadurch, daß man das
Treibmittel rechtwinkelig quer über die Mündung des Materialstromes richtet) wird ein Sprühaustritt erzielt.
Eine solche Vorrichtung ist in der US-Anmeldung Serial-Nr0
521 885 vom 20. Jan. 1966 beschrieben«,
Damit im Materialbehälter immer ein ausreichender Unterdruck
während der Materialentnahme aufrechterhalten werden kann, ist es bekannt, den Materialbehälter während der Materialentnahme
über ein Einlaßkanalsystem mit der Atmosphäre zu verbinden« Durch dieses Kanalsystem wird dann eine der entnommenen Materialmenge
entsprechende Luftmenge nachgesaugt.
Während ein solcher Yerteiler bei flüssigem Material vorzüglich
funktioniert, treten bei pulverförmigen Materialien gewisse Schwierigkeiten auf. Beispielsweise haben diese Materialien
die Tendenz zusammenzukleben oder zusammenzubacken, was zu einem heterogenen Ausströmen des pulverförmigen Materials
oder sogar zu einer Beendigung des Ausströmvorganges führen kann. Gewöhnlich ist zu beobachten, daß das Pulver um den
Eintritt des Ausführsaugrohres eine konische Höhlung bildet.
Wenn diese Höhlung sich bis unterhalb des Eintritts in das
Ausführrohr erstreckt, findet kein weiterer Pulverausfluß statt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteiler vom
Isolationstyp anzugeben, bei dem auch ein pulverförmiges Material gleichmäßig und mit großer Sicherheit abgegeben werden
kann.
Diese Aufgabe wird bei einem eingangs beschriebenen Verteiler
erfindungsgemäß gelöst durch wenigstens einen Einlaßkanal
solcher Bemessung und Lage, daß das einströmende Gas einen auf oder in das Material gerichteten Gasstrom mit einer das
Material aufrührenden Geschwindigkeit bildet.
Bei dieser Ausführung ©rgibt sich ein Zwangsgasstrom in dem
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• — 3 —
Materialbehälter, durch den das Pulver während der Materialentnahme
ständig in Bewegung gehalten wird. Hierdurch wird wenigstens ein Teil des Pulvers in einen fließbaren Zustand
versetzt, so daß ein kontinuierlicher Pulvernachschub zu dem Materialstrom, -welcher zum Ejektor führt, erreicht wird«, Der
Neigung des Pulvers zum Zusammenkleben und Zusammenbacken wird entgegengewirkt. Der Gasstrom wirkt auch als Trägerstrom
und unterstützt dabei den Ausfluß des Pulvers.
Die Entnahmequelle für den Gasstrom kann die atmosphärische
Luft sein, welche in den Materialbehälter durch auf die Pulveroberfläche gerichtete Kanäle eintritt. Bei der Materialentnahme
wird der Druck im Materialbehälter genügend herabgesetzt, um bei der gewählten Bemessung und Lage der Einlaßkanäle Luft aus
der Atmosphäre mit ausreichender Geschwindigkeit anzusaugen und dabei wenigstens einen Teil des Pulvers fließbar zu machen.
Bei einer anderen Ausführung - und dies ist besonders nützlich, wenn eine Materialverunreinigung durch atmosphärische Feuchtigkeit
vermieden werden soll - kann bei der Materialentnahme das Treibmittelgas vom Treibmittelbehälter zur Bildung des
Gasstroms innerhalb des Materialbehälters herangezogen werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Verteiler für pulverförmiges Material im Aufriß, wobei ein Materialbehälter im Längsschnitt
dargestellt ist,
Fig. 1a einen Teilquerschnitt aus Fig. 1,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform im Aufriß, wobei ein Teil
des Materialbehälters im Längsschnitt dargestellt ist,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform im Aufriß, wobei der
Treibmittelbehälter und ein Teil des Materialbehälters
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- 4 im Längsschnitt dargestellt sind, und
Fig. 4 nochmals eine weitere Ausführungsform im Aufriß, wobei
ein Materialbehälter im Längsschnitt dargestellt ist.
In Fig. 1 umgibt ein Materialbehälter 20 einen Treibmittelbehälter
10, welcher innerhalb des Materialbehälters durch Befestigung an der Mündung 21 des Materialbehälters 20 angebracht
ist.
Der Treibmittelbehälter 10 weist eine (nicht im Detail in
Fig. 1 dargestellte) Kopfpartie 12 auf, die einen Verschlußdeckel zum Schließen der oberen Öffnung im Treibmittelbehälter
10, eine manuell betätigbare Ventilvorrichtung zur Steuerung des Treibmittelstromes und eine Betätigungsvorrichtung
25, welche oben auf einem durch eine zentrale Öffnung im Verschlußdeckel hindurchreichenden Ventilschaft
angebracht ist, umfaßt. Die Betätigungsvorrichtung weist einen Ejektor auf, zu welchem getrennte Material- und Treibmittelleitungen
führen. Ein sogenanntes Materialtauchrohr 11
ist an seinem oberen Ende mit der Materialstromleitung, welche
sich durch den Treibmittelbehälter zum Ejektor hin erstreckt, verbunden. Ein geeigneter Treibmittelbehälter und eine zugehörige
Kopfpartie wird in der US-Anmeldung, Serial-Nr. 524 vom 2. Febr. 1966, beschrieben, die zum Teil der vorliegenden
Offenbarung gemacht wird.
Der Treibmittelbehälter 10 wird in der Mündung 21 des Materialbehälters
mittels eines in die Außenwand des Treibmittelbehälters 10 geformten Wulstes und einer entsprechenden in die
Innenwand der Mündung 21 des Materialbehälters 20 eingeformten Nut (welche nicht im Schnitt der Fig. 1 gezeigt ist) gehalten.
Am Umfang der inneren Wand der Mündung 21 des Materialbehälters
sind mit Abstand Nuten oder Kanäle 23 angeordnet, welche das Innere des Materialbehälters 10 mit der Atmosphäre verbinden,*
wobei die Kanäle 23 nach unten auf das pulverisierte Material 24 gerichtet sind.
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Die Anzahl der Nuten 23 und ihr Abstand wird in Figo 1a gezeigt« Die Nuten sollten relativ klein sein, um die hineinströmende
Luft zu beschleunigen, wodurch sich ein strahlähnlicher Strom von eintretender Luft ergibt«,
Die Betätigung des Verteilers verursacht einen Druckabfall im Meterialbehälter 20, Der heragesetzte Druck im Behälter 20 veranlaßt
die Luft durch die Kanäle 23 hindurchzuschießen und auf
das pulverisierte Material 24 aufzutreffen«. Das Auftreffen der Luft hält die Oberfläche der pulverisierten Materialmasse
ständig in Bewegung, verteilt sie dauernd von neuem und verhindert
eine Verdichtung oder ein Zusammenbacken des Pulvers. Der Luftstrom durch das pulverisierte Material 24 bewirkt,
daß die einzelnen Pulverteilchen von dieser Luft umgeben werden und einen Auftrieb erhalten, indem diese Luft die
Masse aufbläht und die einzelnen Teilchen sich relativ zueinander mit größerer Leichtigkeit bewegen läßt.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in Fig· 2 dargestellt» Diese Ausführung entspricht der der
Fig. 1, mit Ausnahme der Anordnung der Luftkanäle0 In der
Ausführungsform von Fig. 2 sind Nuten 29 an der Außenwand des Behälters 10 eingedrückt. Diese Nuten bilden Durchgänge,
welche das Innere des Materialbehälters 20 mit der Atmosphäre verbindeno Die Nuten wirken mit dem Mündungsteil 21 des
Behälters zusammen, und bilden strahlformende Öffnungen.
In Fig. 3 wird der Materialbehälter 20 im Teilschnitt gezeigt ι der Treibmittelbehälter ist in der Mündung 21 des
Materialbehälters ähnlich wie in Fig. 1 angebracht. In Fig.3
entsprechen gleich bezeichnete Teile den in Fig, 1 darge-·
stellten Teilen» Eine Kopfpartie 30 weist eine manuell betätigbare Ventilvorrichtung auf, die an einer den Verschluß
für die obere Öffnung des Treibmittelbehälters 10 bildenden Verschlußkappe 31 gehalten ist, und eine Betätigungsvorrichtung 32, welche auf dem Ventilschaft 33 angeordnet ist,
der eich durch eine Mittelöffnung 34 in der Verschlußkappe
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31 erstreckt. Die Ventilteile sind Dichtung 35, Ventilgehäuse 36 und -körper 37. Der Ventilkörper 37 weist einen zentralen
Längsdurchgang 39 auf, welcher sich durch den Ventilschaft erstreckt und an seinem unteren Ende mit der Materialstromleitung
9 und an seinem oberen Ende mit der Ejektorzone 40
in Verbindung steht. Die Materialstromleitung 9 ist gegen den Boden des Treibmittelbehälters mittels einer sich verjüngenden
Absperrvorrichtung 13 abgedichtet. Die Materialstromleitung
steht mit einem Materialausführrohr 11 in Verbindung, welches sich bis in die Materialmasse hinein erstreckt,
Der Ventilkörper 37 weist weiterhin einen Längsdurchgang 41 auf, welcher den Materiallängsdurchgang 39 umgibt und an
seinem unteren Ende mit der Öffnung 38 im Ventilkörper und an seinem oberen Ende mit dem Durchgang 42, der mit der
Ejektor zone 40 durch den Durchgang 43 in Verbindung steht,
verbunden ist.
Die Betätigungsvorrichtung 32 weist den Aufbau auf, wie er
in der oben genannten US-Anmeldung, Serial-Nr. 524 527, dargelegt
ist, und enthält ferner einen ringförmigen, sich seitlich ausdehnenden Teil 46 und einen ringförmigen Rand
47, welcher von dem seitlichen Teil 46 herabhängt. Der untere.Teil des Randes 47 weist einen ringförmigen Wulst
48 auf, welcher in eine ringförmige Nut 49 an der Außenwand
der Mündung 21 des Materialbehälters 20 eingreift, wodurch
die Betätigungsvorrichtung 32am Materialbehälter 20 befestigt
und der geschlossene Raum 45 gebildet wird» Die Betätigungsvorrichtung
32 ist aus einem Material hergestellt, welches ihre Abwärtsbewegung sxm Ventilbetätigung relativ zum
Materialbehälter gestattet. Beispielsweise kann der seitliche Teil 46 aus einem relativ dünnen Kunststoffabschnitt hergestellt
sein, etwa aus Nylon oder Polyäthylen, also einem solchen, daß durch Fingerdruck auf die Oberfläche 50 sich
der seitliche Teil 46 in Richtung nach unten biegt.
Im Ventilschaft 33 ist eine Öffnung 44 angeordnet, die das Ausfließen^ von Treibmittel aus dem Durchgang 41 in den Raum 45,
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welcher durch die Betätigungsvorrichtung, den mit ihr verbundenen
seitlichen Teil 46 und den Randteil 47 definiert "ist,
erlaubt. Die Ausström Öffnung 44 istTOn einer wohldefinierten
Größe, welche den Durchtritt einer begrenzten Treibmittelmenge von dem Durchgang 41 zum Raum 45 und schließlich durch Nuten
23 in den Materialbehälter 20 erlaubt, wo sie das (nicht gezeigte)
Pulver 24 bewegte Die Menge des Treibmittels, die durch die Öffnung 44 hindurchtritt, sollte begrenzt sein,
damit eine so große Treibmittelmenge durch die Ejektorzone
40 hindurchtritt, daß eine Druckabsenkung in den Materialleitungen
11 und 39 erzeugt wird«, Diejenige Ausströmmenge (durch die Ausströmöffnung 44), die bei einem beliebigen
pulverisierten Material eine optimale Wirksamkeit ergibt, kann jeweils einfach experimentell bestimmt werden. Es wurde
ermittelt, daß bei einem Pulver, welches eine Korngröße
unter 60 mesh aufweist, eine Öffnung 44 von 0,25 mm Durchmesser in einem Ventilschaft, welcher einen Materialdurchgang
von 1,27 mm Durchmesser hat, brauchbar ist, um das Pulver
zufriedenstellend in Bewegung zu halten und noch eine ausreichende Druckabsenkung in der Materialleitung zu erzeugen;
dabei steht das Treibmittel unter einem Druck von 4,92 at
bei 21,1°C, und die Länge der Materialleitung beträgt 177,8 mm
und ihr Durchmesser 1,78 mm·
Als Alternative zu der Öffnung 44, welche durch eine oder mehr Öffnungen gebildet werden kann, kann das Äußere des
Ventilkörpers 37 und der zugehörige Ventilschaft 33 eine
oder mehr Nuten oder Rillen, welche mit dem Treibmittelbehälter 20 und dem Raum 45 bei Betätigung des Ventils in
Verbindung stehen, aufweisen.
Bei Betätigung preßt der Fingerdruck auf die Betätigungsvorrichtung
32 den Ventilkörper 37 herunter und biegt die Dichtung
35 auf "bekannte Weise zurück, um die Öffnung 38 in Verbindung
mit dem Treibmitteldampf zu bringen. Der Dampf gelangt in den Durchgang 41 und durch die Durchgänge 42 und 43 zur
E^ektorzone 40» Der Treibmittelfluß durch die Ejektorzone
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verursacht einen Druckabfall in den Materialstromleitungen 11 und 39 und bewirkt einen Fluß des Materials zur Ejektorzone
40, in welcher es in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Darüber hinaus tritt ein Teil des durch den Durchgang 41
hindurchtretenden Treibmittels durch die Öffnung 44 in den Raum 45ι von welchem das Treibmittel durch die Nuten 23 in
den Materialbehälter 20 strömt, in welchem es eine bewegende Kraft für das Pulver bildet.
Bei der Anordnung nach Fig* 3 kann das Pulver ohne Hineinführen
von atmosphärischer Feuchtigkeit bewegt werden0 Ein weiterer
Torteil ist, daß das Treibmittel zum Fließbarmachen des Pulvers wirkt mit allen zugehörigen Vorteilen eines Fließsystems zur
Beförderung eines Pulvers· Die Größe der Ausströmöffnungen
und Kanäle 23 ergibt die passende nach unten gerichtete Geschwindigkeit
für den Treibmitteldampfe
Es sollte erwähnt werden, daß die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform
auch dazu verwendet werden kann, die Verteilung von zähflüssigen Materialien zu unterstützen. Die Treibmittelausströmöffnungen
sind dann so bemessen, daß sie einen gegenüber dem Atmosphärendruck erhöhten Druck im Materialbehälter
erzeugen, um das Hinaufbefördern des Materials durch das Ausführrohr 9 zu unterstützen»
Die in Figo 4 dargestellte Ausführungsform umfaßt ein Verteilrohr
26 zum Einführen von Gas in die Pulvermasse 24, welches an seinem oberen Ende mit der Nut 22 in Verbindung steht und
sich nach unten in das Pulver 24 erstreckt. Das Verteilrohr kann quer von kleinen Öffnungen 27 durchbrochen sein, um das
Gas in die Pulvermasse 24 hineinzuführen· Die Ausführungsform
nach Fig· 4 kann, wie dargestellt, -mit einer Verbindung zur Atmosphäre am oberen Ende des Verteilrohres 26 hergestellt
oder leicht an das in Fig. 3 dargestellte Treibmittelausströmsystem
angepaßt werden, wobei das Verteilrohr 26 anstelle der in Fig, 3 dargestellten Kanäle 23 verwendet wird.
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Claims (11)
1. Verteiler mit gegeneinander abgeschlossenen Behältern
für ein pulverförmiges Material und ein Treibmittel, von denen getrennte Leitungen zu einem Austrittsejektor
führen, wobei der Materialbehälter ein Einlaßkanalsystem aufweist, über das bei Materialentnahme
ein Gas einströmt, gekennzeichnet durch wenigstens einen Einlaßkanal (23, 26, 29) solcher Bemessung und Lage,
daß das einströmende Gas einen auf oder in das Material (24) gerichteten Gasstrom mit einer das Material aufrührenden
Geschwindigkeit bildet.
2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einlaßkanal (23, 26, 29) mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
3. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einlaßkanal (23) mit der Treibmittelleitung (41) in Strömungsrichtung hinter dem Ventil in Verbindung
steht.
4. Verteiler nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (23, 29) zwischen dem Treibmittelbehälter
(10) und der Mündung (2.1) des Materialbehälters (20), in welcher der Treibmittelbehälter befestigt ist,
angeordnet ist,
5. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal durch eine Nut (23) an der Innenwand des Materialbehälters gebildet ist.
6. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal durch eine Nut (29) an der Außenwand des Treibmittelbehälters (10) angeordnet ist und in dessen Längsrichtung verläuft.
Neue Üntejfeflcm miiimzuuimxa&i
7. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (26) ein Rohr aufweist, das sich nach unten
in das Material (24) im Materialbehälter (20) erstreckt,
8. Verteiler nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) Durchbrechungen (27) aufweist.
9β Verteiler nach einem der Ansprüche 3-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsejektor (40, 43) und ein Teil
der zu ihm führenden Treibmittelleitung (41) in einem Ventilbetätigungselement (32) angeordnet sind, daß
diese Treibmittelleitung wenigstens eine Öffnung (44) aufweist, über die bei Betätigung des Ventils eine kleine
Treibmittelgasmenge austreten kann, und daß diese Öffnung (41) über einen geschlossenen Raum (45) mit dem Einlaßkanal
(23) verbunden ist.
10. Verteiler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Raum (45) durch einen sich seitlich erstreckenden Teil (46) des Ventilbetätigungselements (32) und durch einen ringförmigen
Randteil begrenzt ist, der von dem Seitenteil nach unten ragt und hermetisch dicht am Materialbehälter
(20) angebracht ist.
11. Verteiler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibmittelgasöffnung (44) als Queröffnung in der Außenwand des Ventilschaftes (33) ausgebildet ist und mit
dem im Ventilschaft verlaufenden Teil der Treibmittelleitung
(41) in Verbindung steht*
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