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DE1620496A1 - Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Pyridyl-3,4-dihydroisochinolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Pyridyl-3,4-dihydroisochinolinen

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Publication number
DE1620496A1
DE1620496A1 DE19651620496 DE1620496A DE1620496A1 DE 1620496 A1 DE1620496 A1 DE 1620496A1 DE 19651620496 DE19651620496 DE 19651620496 DE 1620496 A DE1620496 A DE 1620496A DE 1620496 A1 DE1620496 A1 DE 1620496A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pyridyl
salts
isoquinoline
dihydrochloride
dihydro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651620496
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English (en)
Inventor
Dr Ernst Seeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH and Co KG
Original Assignee
Dr Karl Thomae GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Karl Thomae GmbH filed Critical Dr Karl Thomae GmbH
Publication of DE1620496A1 publication Critical patent/DE1620496A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/04Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings directly linked by a ring-member-to-ring-member bond

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description

Dr. F. Zumsiein - Dr. E. Ässmann
• Dr. R, Kcsnigsberger 1
Dipl. Pbys. R. Holzhauer .-: -. - ^ I
M"then ?, Brrjuhaussirafje 4/lli
Oase 5/283
BB/
Neue vollständige Anmeldungsunterlägen
EARl THOMAE.. ©SBH., BIBERAOH M DER RISS
Verfahren zur Herstellung yon neuen 1^Pyridyl"-5,4-dlhydroiso?
ohinolinea.
Bas erfiadiBigsgemäSe" Vgrfsbran,- dieat der Herstellung
Pyraayl-dihydrpisochiaollxten. de-2? allgemiinem Formel I
worin der Pyridinrest in 3- oder 4-Stellung mit dem Isochinoline
r.ing in !-Stellung verknüpft ist und worin ν
R^ einen niederen Alkylrest' b'is zu 5 C-Atomen oder einen gegebenen·= J0 fallsdurch eine Methylgruppe ^der ein Halogenatom substi- ^ tuierten Benzlyrestj
a> R0 einen niederen Alkylrest bis zu 5 C-Atomen s wobei ~i R1 und Rg ausaapen mit dem C-Atom, an das sie gebunden sinds ^ auch einen Cycloalkanring mit 5 oder 6 C-Atomen bilden könnsns ^ R^ ein Wasserstoffatom., eine niedere Älkylgruppe oder ein ο Halogenatom und ; ..
R^ und R^ Wasserstoffatome und "bzw. oder niedere Alkylreste > bedeuten, und von deren Säureadditionssalzen» „
Es ist aus J.Am. Chem./Sac. Bd. 74- (1952), S. 762 - 765 "bekannt, daß' "bei der Umsetzung von 2-Bensyl--2°=propanol mit 3-Cyanpyridin in Gegenwart you Schwefelsäure in 71 $iger Ausbeute das N-(-2-Eeri£;;yl-2->propjl)»niootinBäureajEid entsteht» Die Bildung von Mhydroisoehinolinen unter diesen Bedingungen blieb bisher auf Umsetzungen von-Methyleugenol mit Eenaonitrilen beschränkt.
Um so überraschender muS es erscheinen, daß bei Einhaltung bestimmter Bedingungen- die Umsetzung zu l-Pyridyl-3,4-dihydroisochinolinen der allgemeinen Formel I in einem Arbeitsgang und In guten, Ausbeuten dadurch erfolgt 9 daß man eine Verbindung dsr allgemeinen Formel II ■ . . '
(II)
worin E19 R98 R, und Re die oben angegebenen Bedeutungen haben, und X und Y,. di© entweder voneinander verschieden sein müssen und ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe, die gegebenenfalls mit Chlorwasserstoff, einer Carbonsäure oder einer Sulfonsaure verestert seia kann, oder zusammen eine Doppelbindung bedeuten, mit einem ..3-.-;oder'4~öyanpyridin? das mit einer niederen Alkylgruppe substituiert sein kann9 in Gegenwart eines sauren Cyclisienmgsmittels bei Temperaturen zwischen 70 und 1250C umsetzt.
Als saures Cyclisierungsmittel eignet sich vor allem anderen Schwefelsäure-1 weiterhin sind aueh Phosphorsäure., Bortrifluorid, Methansulfonsäure., Polyphosphorsäure und aromatische Sulfonsäuren
ο brauchbar» jedoch siad die damit ersislbaren Ausbeuten wesentlich ^ niedriger.,
^ Die Umsetzung führt man vorteilhaft in Anwesenheit eines Ot inerten, höher siedenden Lösungs- oder Verdünnungsmittels durch, ^ wie Xylol, ©-Dichlorbenzol, Mtrobenzol, Tetrachloräthan, Tetrachloräthylen, Diphenyläther oder dgl.. Die Reaktion läßt sich aber^ auch ohne lösungsmittel durchführen. _
Folgende Arbeitsweisen haben sieh besonders bewälirts
Das entsprechende Cyanpyridin oder ein Salz davon, wie z.B. das Hydrogensulfat, wird vorgelegt undmit einer geeigneten Menge an Schwefelsäure unter Kühlung versetzt* In dieses Gemisch wird die Verbindung der Formel II unter stetem Rühren so eingetragen, daß die Temperatur auf 70 - 1250O* bevorzugt auf 85 - 950C, ansteigt. Me Reaktion-läßt; sich auch so durchführen, daß ein Gemisch aus dem entsprechenden Cyanpyridin oder seinen Salzen und einer Verbindung der Formel II vorgelegt wird, gegebenenfalls mäßig erwärmt und dann mit Schwefelsäure unter stetem Rühren so versetzt wird, daß die Temperatur auf 70 - 125°G ansteigt.
Würde man bei niedrigeren Temperaturen als:den oben angegebenen arbeiten, so erhielte man Gemische aus Dihydroisochinolinen mit; wechselnden Mengen an N-sübstituierten Pyridincarbonsäureamiden.
Die zur Umsetzung verwendeten, unter die Formel II fallenden, Carbinole können, soweit sie hoch nicht bekannt sind, nach bekannten Methoden z.B. durch Umsetzung der entsprechenden Ketone, in besonderen Fällen .auch der Aldehyde, mit Grignard-Reagentien erhalten werden. Bei den Carblnolen läßt sich in üblicher Weise die Hydro3pylgruppe gegen Halogenatome austauschen, so z.B. durch Behandeln mit Halogenwasserstoff,, Phosphorhalogeniden und dgl.. So läßt sich aus 2-Methyl-1*-phenyl-piOpanol-( 2) das, 2-Etethyl-2-chlor-T-phenyl-propan (Ep10 86 - 890C) in guter Ausbeute gewinnen. ' ":
Die entsprechenden unter die Formel II fallenden Styrole sind, ; soweit sie niclrt aus der Literatur bekannt sind, durch Wasserabspaltung aus dem Carbinol in üblrcher Weiseerhaltbar, so z.B. ß^ß^Dimethylstyrol (Ep12 69 - 70°G> aus 2-Methyl-T-phenylpropanol-(2).
Die Verbindungen der allgemeinen Formel 1 sind neu und Joe sitzen wertvolle pharmalcologische Eigenschaften, insbesondere eine gute antiphlogistisehe.und antipyretische, fernem' auch^anäigetische, sjäsmölytische und sedative Wirksamice it ^.
\f 1 69 0 —*—
Im folgenden seien einige Beispiele für die Darstellung neuer T-Pyridyl-3,4-dihydroisoehinoline angeführt:
■ ■ " Beispiel 1
• ·
3.4-Dihydro-3»3-dimethyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin ' , Zu 20 g 4-Cyanpyridin-hydrogensulfat (F. 1370C) gibt man 35 ml konz. Schwefelsäure unter Kühlen und 15 ml ©-Dichlorbenzol. Dann fügt man unter !Rühren auf einmal 15 g. 2-Benzyl-2-prapanol zu, wodurch die Temperatur auf 90 - 950C ansteigt. Man rührt 2 Stunden "bei Raumtemperatur weiter, gießt dann auf Eis, schüttelt mit Äther aus und verwirft die Ätherlösung. Aus dem wässrigen Anteil wird durch Zugabe von Ammoniak das Yerfahrensprodukt kristallin abgeschieden. Man kristallisiert aus Essigester um und erhält 21 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 1?2°0. Das Dihydrochlorid der Base schmilzt bei 2580C.
Ähnliche Ergebnisse erzielt man bei Verwendung von Xylol, Nitrobenzol, Tetrachloräthan, Tetrachloräthylen oder Diphenyläther· als Lösungsmittel. .
Beispiel 2
3»4-Pihydro-3.3-dimethyl-1 -( 4-T3yridyl )-isochinolin
Zu 10,4 g 4-Cyanpyridin gibt man unter guter Kühlung und Eühren langsam 40 ml konz. Schwefelsäure. Dann läßt man unter Rühren 15 g 2-Benzyl-2-propanol so zufließen, daß die Temperatur schnell auf 950C ansteigt und auf dieser Höhe bleibt. Nach beendeter Zugabe rührt man noch 3 Stunden bei Raumtemperatur weiter, gießt auf Eis, schüttelt mit Äther aus, verwirft die Ätherlösung, macht die wässrige Lösung durch Zugabe von Natronlauge alkalisch, nimmt das Yerfahrensprodukt in Chloroform auf, dampft ein und kristallisiert aus Aceton um. Man erhält 16 g farblose Kristall® vom Schmelzpunkt 171 - 1720C.
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Beispiel 3
3.4-Dihydro-3. 3-aimethyl-1 ~( 4-pyridyl)-isochinolin
In ein Gemisch aus 20 g /t-Oyänpyridin-hydrogensulfat, 15 g 2-Benzyl-2-pröpanol und 15 mlXylol trägt man -unter starkem. Rühreä 35 al lconz.Schweielaäure schnell einr so daß die Temperatur auf etwa 900C ansteigt, Hach dreistündigem Rühren "bei Raumtemperatur wird, wie im Beispiel 1 'beschrie'ben, auf ge-? arbeitet« Die Ausbeute an farblosen- Kristallen vom Schmelzpunkt 1?1 - 1720G beträgt 17 g«
Beispiel 4 3, 4^Dihy
Man versetzt 5»2 g 4-Cyanpyridin bei einer Temperatur unter 100O mit 20 ml konz, Schwefeisäure und gibt dann unter Rühren auf einmal 7 g β,β-Dime'thylstyrol (Ep12 -:&9 - 700G) -zu, wodurch die Temperatur auf etwa 9O0O ansteigt« Man rührt noch 2 Stunden weiter und arbeitet, wie im Beispiel 1 beschrieben, auf. Die Ausbeute beträgt Sg, Schmelzpunkt 1720O.
Beispiel 5
3»4-Pihydrö-3«3-dimethyl-1-(4-pyridyl)-Isochinolin
Zu der lösung von 10 g 4-Cyanpyridin-hydrogensulfat in 20 ml kalter konz. Schwefelsäure gibt man auf einmal 9 g 2-Methyl-2-chlor-1-rphenyl-propan (Kp1Q 86 - 890C), wobei Chlorwasserstoff entweicht. Nach dreistündigem Rühren arbeitet man, wie im Beispiel 2 beschrieben, auf. Ausbeute 8 g. v
Beispiel S / ■ .
3,4-Dihydro-3.3-dimethyl-1-»( 4-pyridyl) -isoehinolin ^
Unter Kühlung und Rühren versetzt man 10,4 g 4-Cyanpyridin bei 0 --1O0O tropfenweise mit 40 ml konz. Schwefelsäure. Dann gibt man unter Rühren 15 g 2-Methyl-i-phenyl-i-propanol. (Kp12 99 TOO0C) auf einmal zu, wodurch die Temperatur schnell auf 95°C ansteigt, kun rührt man noch 3 Stunden bei Raumtemperatur und
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arbeitet, wie im Beispiel 2 "beschrieben., auf. Man erhält 14 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 171 - 172°C.
Beispiel 7
3\ 4-Dihydro-3.3-dlme.th.vl-1 -( 3-pyridyl )-isochinolin .
Man tropft unter Kühlung und Rühren in eine lösung von 10,4 g 3-Cyanpyridin in 30 ml o-Dichlorbenzol bei einer Temperatur von 0 - 1Q0C 4Ö ml konz« Schwefelsäure zu. Nach beendeter Zugabe setzt man unter Rühren 15 g 2-Benzyl-2-propanol auf einmal zu» wodurch die Temperatur auf 80 - 9Q0C ansteigt. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1 beschrieben. Man erhält ein öl vom ΚρΛ ΛΚ 1240C, welches erstarrt und aus Benzin Kristalle vom Schmelzpunkt 95 - 97 C liefert, in einer Ausbeute von 17 g·
Das mittels ätherischer Salzsäure gefällte farblose Dihydrochlorid schmilzt nach dem Behandeln mit Essigester/lsopropanol bei 2200C unter Zersetzung.
Beispiel 8
3,4-Dihydro-1 -(4-T3.yridyl )-isochinolin-3-spiro~oyelohexan
Man versetzt 5,2 g 4-Cyanpyridin bei O0C unter Rühren mit 20 ml konz. Schwefelsäure und gibt anschließend 9»5 g 1-Benzyl-i-cyclohexanol (Kp1^ 147°C, F. 57°C) auf einmal zu, wodurch die Temperatur auf 70 <?· 800C ansteigt. Man rührt noch 30 Minuten weiter und arbeitet, wie im Beispiel 2 beschrieben, auf.
Man erhält das Isochinolinderivat als Öl vom Kpn - 152 - 153°C,
υ, ι
welches nach einiger Zeit kristallisiert. Ausbeute 8 g. Das farblose DihydroChlorid schmilzt bei 2500C.
Beispiel 9
3»4-Dihydro'-3.3-dimethyl-1-( 4-pyridyl)-isochinolin
a) Zu 5,2 g 4-Cyanpyridin in 10 ml o-Dichlorbenzol tropft man
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unter Rühren 20 ml Methansulf onsäure, gibt 7*5 g 2-Benzyl-2-propanol auf einmal zu» erhitzt 1 Stunde bei 650C und arbeitet wie in Beispiel 1 beschrieben9" auf. Man erhält 5 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 170 -- .1710C".
b) Man arbeitet wie vorstehend beschrieben und nimmt anstelle der Methansulf onsäure 20 mL Bortrifluorid-äthylätherat als Köndeasatlonsmittel* erhitzt 3 Stunden auf 70 -8O0C. Ausbeutet 4g
e) 5*2 g 4*Cyanpyridin in 50 ml ©-Dichlorbenzol erhitzt man mit 7,5 g 2-Benzyl-2-propanol und 100 g Polyphosphorsäure 5 Stunden unter Rühren auf 80 - 1000C * Man erhält 6 *5 g Kristalle vom Schmelzpunkt 1720C. ·
Verwendet man 100 g Polyphosphatester ^Hergestellt nach Schramm und Mitarbeitern* Angew* Chemie Bd. 74, Seite 55 (1962^ anstelle der Phosphorsäure, ao beträgt die Ausbeute 2g.
d) Man erhitzt 10^4 g 4-Cyanpyridin in 30 al o-Diehlorbenzol . mit 15 g 2-Benzyl-2-propan©l und 50 g 100 ^iger Phosphorsäur® (aus Phosphorpeatöxid mit der berechneten Menge Wasser) unter Rühren 14 Stunden im ülbad von 1050C * Ausbeute s 8*5 g Kristalle vom Schmelzpunkt 171 - 1720C.
β) 10,4 g 4-*Cyanpyridin versetzt man mit 68 g wasserfreiem Zinkchlorid, 30 g Eisessig und einigen Tropfen Schwefelsäure, gibt 15 g 2-Benzyl-2*propanol zu und erhitzt unter Rühren 12 Stunden im ölbad von 1050C. Man erhält 4 g Kristalle vom Schmelzpunkt 170°C.
Folgendes Beispiel beschreibt die Umsetzung einer veresterten Verbindung der Formel II mit4-Cyanpyridin.
Beispiel 10
3;4-Dihydro-3«3-dimethyl-1-(4-pyridyl)TiBochinolin
Zu 20,8 g 4-Cyanpyridin in δθ ml Xylol tropft man unter Kühlung ml konzentrierte Schwefelsäure. Dann gibt man, ohne zu
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kühlen, unter Rühren 36 g 2-Benzyl-2-propanol-acetat auf einmal zu und erwärmt noch 2 Stunden auf 850C. Man arbeitet wie
in Beispiel 1 beschrieben auf, wobei man 20 g farblose Kristalle
vom Schmelzpunkt 171 - 1720C erhält.
In der selben Weise, wie in Beispiel 1 oder 2 beschrieben, wurden die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Verbindungen her- : gestellt. !Die Ausbeuten waren gut bis sehr gut und lagen zwischen 40 und über 90 # der Theorie.
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co co co
R2 ;■'..' '■■■:::'■■■■ J G2H5^ R3 R4 H -; Base
0O Kp
0C F Salz
F 0C
Ausgangsprodukte
Carbinol * CvaniDTri—
3-Benzyl-3-
pentaiiol'
(Kp12 1210C)
4 " · ■■
O2H5- °2H5"" ,-C3H7, ■ B-C3H7- H H H 0,01 135 60-61 Dihydrochi0-*
rid 221-223
din (StelA
lxing der .
CN*GruTDBe )
2-Benzyl-2-
lDiitanol (Kp10
109-110C) Λά
4
O2H5- U-O3H7- CHj-;; H . H H - . ■' 95-96 Dihydrochlo-
r^d 230-233
2~Benzyl~2-
hep.tanol
^(Kp0 15 89 C
:4 ■;■■■ ''';
ι ' , ■
:^. i ■;.:■. 0- H H, H ', 0,2 175-
176
Dihydro-
chlorid =
hepianol ·0 4'■■■"■/;: :■
1
;0H3- CH3- , · ■■.·Η;..'■;■ Jf 7 0,3 166-
167
■■".;■', Dihydro-
chiorieC 195 ■ ,
hep-tanol _
(Kp12.1410C)
A ! ;■■■■■
OH3-
. * '
CH3- ■Η1'.. H H 0,08· 146 65-67 Dihydro-
ohlorid 230
pentanol
(Kp12 12,10G)
4 , ' ■■■
■^ ■ H. ■?;: 0,01 136-
137
DihydroliroBiid
250 - 252
1,3-Diphenyl-2-
propanol (Kp0 06
113-114 c ü*'qb
4 .
H
I" '' ,
H - %-' 0,08 187·^
189
Dihydroohlorid
236■;■.- 238
3-Methyl-2-
phehyl-2-tnita- .
nol (Kp1P 109-
11O0C Λά
H . — · 63-64 Dihydrochlo-.
rid 250
2-\4-Methylbenzyl
2-propanol (Kp19
110-112 C F, 42 -
430C
7-CH5 H 110-
112
D ihydr0 chi0rid
267
Φ O CO
E1 E2 ip -CHp—OHp- R5 H R5 τητη -Base
°C~"Kp
0C F Salz,
F 0C
Ausganpsprodukte Dyanpyri-
G2H5- C2H5- Cl^VcH2 7-01 4-CH5 H 0,08 160-
161
- ■· Dihydrochlo-
rid 235-230
Carbinol Iia (Stel-
Lung der
JIT-Gruppe )
CH3- CH3- OH3-^\-CE H H H 0,02 129-
130
Dihydrochlo-
rid 240
4
O2H5- O2H5- · H H H 0,01 131-
133
Dihydrochlo-
rid 188-190
3-C 4-Chiprt)enzyl) -
3-pentatiol (Kp10
1220C Λά
4-Methyl-
3'
C2H5- CH3- H H H 0,04 130-
131
Dihydrochlo-
rid 176-178
2-Benzyl-2-propanol
(Kp12 94 0C
. 3
-CH2-CH2-CH2-CH2- H H H 0,04 150 Dihydrochlo-
rid 245
3-Ben2yl-3?rpentanol
(Kp12 121 0C)
-OH2-CI H H H 0,05 151 Dihydrochlo-
rid 182-184
2-Ben2yl-2-butanol
(Kp12 109-111 c)
4
CH3- — H
I
H H 0,01 204-
205
Dihydrochlo-'
rid 225-228
1-Benzyl-1-cyclopen-
tanol (Kp15 1340C)
CH3- I H
[2~
H o,4 208 - Dihydrochlo-
rid
1-Benzyl-1-cyclp^en-
tanol (Kp15 154QC)
4
2-Benzyl-3-( 4-chlor*-
phenyl;-2-propanol
ΙΚΡΟ,Ο1 1230C) '
4
2-Benzyl-3-(4-methyl
phenyl;-2-propanol
^PO,O61200^

Claims (9)

P at e η t a η β ρ r ti c h e
1.) Verfahren zur Herstellung von t-Pyr£dyl-3,4-dihydröisochinolinen der allgemeinen Formel I
(I)
wöria der ^jrricliJireBt ia 5* öder 4-Steilung mit dem Isochinollnring ±n 1-Stellmg vertaiüpf t ist und worin R1 einen niederen AIl^irsst bis· su .5 O-Atomen oder einen Benzylrest, der noch gegefefenenfalls mit ©iner Methyl-_ gruppe oder mit einem Halogsnatom substituiert .sein kann,
Rg einen niederen Alkylrest bis zu $ C-Atomen^ wobei
R1 und R« zusammen mit dem 0-Atom, an das sie gebunden sind, auch einen Ojcloälkaaring mit 5 oder 6 C-Atomen bilden können,
R, ein Wasserstoff atom, tin Halogenatom oder eine niedere Alkylgruppe und ,
R. und
- Wasserstoff atome und bzw. oder niedere Alkylreste bedeuten, und τοη dedsen Säureadditiongsalzen,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbiatung der allgemeinen Formel II
909881/169 0
ORlQiHAL
1 620A96
R5 R1
-R,
in der R^, R2, R^ und- Rc ^ie durch die Formel I angegebene Bedeutung haben und X und Y, die entweder voneinander verschieden sein müssen und ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe, die gegebenenfalls mit Chlorwasserstoff, einer Carbonsäure oder einer Sulfonsäure verestert sein kann, oder zusammen eine Doppelbindung bedeuten, mit einem 3- oder 4-Cyanpyridin, das mit einer niederen Alkylgruppe substituiert sein kann, in Gegenwart eines sauren Cyclisierungsmittels bei Temperaturen zwischen 70 und 125°C umsetzt und gewünschtenfalls die so erhaltene Verbindung der Formel I nachträglich in an sich bekannter Weise in ihre Säureadditionssalze überführt.
2.) Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man dte- Kondensation in einem über 7O0C siedenden organischen Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchführt.
3.) Neue i-Pyridyl-3,^-dihydroisochinoline der allgemeinen Formel I
9 Q 9R S 1
(I)
■ Ί620496
worin der Pyridinrest in 3- oder 4-Stellung'mit dem- Isochinolinring in 1-Stellung verknüpft ist und worin ■
R- einen niederen Alkylrest bis zu 5 C-Atomen oder einen Benzylrest, der noch gegebenenfalls mit einer Methylgruppe oder mit einem Halogenatom substituiert sein kann,
R2 einen niederen Alkylrest bis zu 5 C-Atomen, wobei
R.] und Rg zusammen mit dem C-Atom, an das sie, gebunden sind, auch einen Cycloalkanrihg mit 5 oder 6 C-Atomen bilden können,
R, ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine niedere Alkylgruppe und '
R^, und Rc Wasserstoff atome und bzw. oder niedere Alkylreste bedeuten, und deren Säureadditionssalze.."..:"
4.) 3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid.
5.) 3,4-Dihydrο-3-äthyl-3-methyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid.
6.) 3,4-Dihydro-7-chlor-3,3-diäthyl-1-(4-pyridyl)-isocMnolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid. '-·--'
7.) 3,4-Dihydro-3,3,7-trimethyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid. :
8.) 3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1-(3-pyridyl)-isochinolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid.
9.) 3,4-Dihydro-3,3-<iiäthyl-1-(4-pyridyl)-isochinolin und dessen Salze, besonders das Dihydrochlorid.
90 9 88V/ 1 6 P-Π
DE19651620496 1965-03-24 1965-03-24 Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Pyridyl-3,4-dihydroisochinolinen Pending DE1620496A1 (de)

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DET0029988 1965-12-10
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