[go: up one dir, main page]

DE1618141A1 - Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsaeure - Google Patents

Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsaeure

Info

Publication number
DE1618141A1
DE1618141A1 DE19671618141 DE1618141A DE1618141A1 DE 1618141 A1 DE1618141 A1 DE 1618141A1 DE 19671618141 DE19671618141 DE 19671618141 DE 1618141 A DE1618141 A DE 1618141A DE 1618141 A1 DE1618141 A1 DE 1618141A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acrylic acid
nitroxide
carbon atoms
oxygen
nitrogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671618141
Other languages
English (en)
Inventor
Bailey Hubert Charles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
Publication of DE1618141A1 publication Critical patent/DE1618141A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/38Polymerisation using regulators, e.g. chain terminating agents, e.g. telomerisation
    • C08F2/40Polymerisation using regulators, e.g. chain terminating agents, e.g. telomerisation using retarding agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/50Use of additives, e.g. for stabilisation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE A f* Λ Λ Λ Ι Λ
IDIoIhI
dr. w. Schalk · dipl-ing. peter Wirth
DIPL-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V. SCHMIED-KOWARZIK
6 FRANKFURTAM MAIN
GR. ESCHENHEIMER STR. 39
-B.A. 18 144/66-Wd/pi
BP OHEMIGAIS (U.K.) LIMITED Devonshire House, Mayfair Place Piccadilly, London, W. 1 / ENGLAND
Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsäure.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Stabilisierung von Acrylsäure.
Acrylsäure kann unter geregelten Bedingungen zu nützlichen Polymerisaten polymerisiert werden, jedoch neigt die monomere Verbindung dazu, während der Hersteilung, Gewinnung und Lagerung zu polymerisieren. Verschiedene Verfahren zur Stabilisierung vom polymerisierbaren Monomeren, wie Acrylsäure,sind bekannt, z.B. durch Zugeben von p-Benzochinon, Hydrochinon oder Stickoxyd.
Ew wurde nun gefunden, daß es möglich ist, monomere Acrylsäure ft-on Polymerisation wesentlich wirksamer zu stabilisieren, als
BAD 0098U/18Q3
1 61 8 U1
. - 2 es mit den bekannten Verfahren möglich war.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also ein Verfahren zur Stabilisierung von Acrylsäure gegen Polymerisation, das nun dadurch gekennzeichnet ist, daß als Stabilisierungsmittel ein EFitroxyd mit der Grund struktur
I I
R9-O-IT-C-R. . (I)
verwendet wird, worin R-,, Rp, R-* und R. Alkylgruppen sind, . und die dem Stickstoff benachbarten Kohlenstoffatorae keine Wasserstoffatome als Substituenten enthalten.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält also monomere Acrylsäure und ein Nitroxyd, wie es oben definiert worden ist, als Stabilisierungsmittel.
Es wurde gefunden, daß die Zusammensetzung aus Acrylsäure und einem Fitroxyd der Formel (I) besonders vorteilhaft ist, da das Uitroxyd auch in Anwesenheit von Sauerstoff ein wirksames Stabilisierungsmittel iot und keine unerwünschten Verfärbungen ergibt. Dies ist ein bemerkenswerter Unterschied zu Stickoxyd, da bei dessen Verwendung als Stabilisierungsmittel die absolut vollständige Entfernung von Sauerstoff aus dem Monomeren erforderlich ist. ' , .
0098U/1803 -
geregelte
Zusätzlich dann der Acrylsäure also eine Menge an molekularem Sauerstoff zugegeben werden, um sie gegenüber unerwünschter Polymerisation zu stabilisieren. Ein Antioxy4iermittel kann der Acrylsäure ebenfalls zugegeben werden, wenn die Inhibition durch molekularen Sauerstoff verbessert werden soll. Wird jedoch Sauerstoff zur Verhinderung der Polymerisation von Acrylsäure verwendet', und die Sauerstoff zufuhr eingestellt, tritt die Polymerisation eher ein, als wenn überhaupt kein Sauerstoff verwendet worden ist. Das ist ein großer Nachteil bei der Verwendung von molekularem Sauerstoff als Stabilisiermittel, der jedoch durch Zugabe von einem Hitroxyd der formel (I) zur Acrylsäure behoben wird. Fitroxyd ist in Anwesenheit von Sauerstoff stabil, und verhindert die Polymerisation weiterhin, wenn die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird. Es ist offensichtlich, daß die Fähigkeit von Fitroxyd, in An- oder· Abwesenheit von Sauerstoff zu wirken, einen bemerkenswerten technischen Portschritt darstellt, da bei bekannten Verfahren zwischen einem säuerstoffreien und einem sauerstoffenthalt enden System unterschieden werden mußte, und jeder \7echsel von einem System zum anderen zu völlig unzureichenden Ergebnissen fährte.
Obwohl es - wie oben,angegeben - möglich ist, Acrylsäure in Anwesenheit von Sauerstoff zu stabilisieren, wird zur Erzielung der besten Ergebnisse die Ausschließung von Sauerstoff und Sauerstoff erzeugenden Materialien von den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bevorzugt. In Anwesenheit von Sauerstoff
sen
können sich Peroxydverbindun/der Acrylsäure bilden, die bei Zer-
009844/1803 BAD ORIGINAL
1618H1
eetzung zum Verbrauch des Mtroxyds führt. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist jedoch immer noch gegen Polymerisation bei Sauerstoffgehalten in der Acrylsäure stabilisiert, und zwar bis zu denjenigen, die im Gleichgewichtszustand von Monomeren und luft auftreten. Das ist außergewöhnlich wertvoll, da die Acrylsäure nicht mit einem inerten Gas zur Entfernung des gelösten Sauerstoffs behandelt werden muß. Dies ist ein bemerkenswerter Unterschied zu Monome^en, die mit anderen und in Abwesenheit von Sauerstoff wirksamen Inhibitoren, stabilisiert worden sind. Stickoxyd kann daher zur Inhibition der Polymerisation Von Monomeren in Abwesenheit von Sauerstoff verwendet werden, wo jedoch Sauerstoff anwesend ist, kann die stabilisierende Wirkung von Stickoxyd etwas verlorengehen.
Die Alkylgruppen R^ bis R, in Formel (I) können gleich oder verschieden sein und enthalten vorzugsweise 1 bis 15 Kohlenstoff atome. Die Verwendung von Nitroxyden mit der Grundstruktur (I), in der R^ bis R. Methyl-, Äthyl- oder Propylgruppen sind, wird besonders bevorzugt.
Die verbleibenden Valenzen der Kohlenstoffatome in dor Grundstruktur, die nicht durch die Substituenten R1 bis R^ oder Stickstoff abgesättigt sind, können durch jedes beliebige Atom oder jede Gruppe außer Wasserstoff, die mit Kohlenstoff kovalente Bindungen eingehen können, abgesättigt werden, jedoch int die Verwendung von Gruppen, die eine nachteilige Wirkung auf die Stabilisierungskraft der Nitroxydstruktur (i) auszuüben, nicht empfehlenswert. Boiopiele geeigneter Atome oder Gruppen tu r.d
0098U/1803
folgende: Halogene, Cyanid, -C^n, > wobei R = Alkyl oder Aryl ist, -cCjjjj , -SPh, -S-GOGH3, -OOOOHj,-OGOO2H5S Alkenyl, wobei die Doppelbindung nicht in Konjugation mit der - JsT -Gruppe
JT 0
steht, und eine Alky!gruppe« Die beiden verbleibenden Valenzen, die nicht durch R1 bis R. oder Stickstoff abgesättigt sind, können auch Teil eines Ringes bilden.
Beispiele geeigneter Verbindungen mit der Grundstruktur (I), worin die verbleibenden Wertigkeiten Teil eines Ringes bilden, sind Pyrrolidin-1-oxyle und Piperidon-1-oxyle, und besonders 2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxy-piperidin-1-oxyl. Wenn die verbleibenden Valenzen von Verbindungen der Formel (I) durch die Alky!gruppen R5 und Rg abgesattigt sind, was eine Verbindung der Formel
R3
I I
R9-O-IT-O-R. (II)
ergibt, enthalten die Gruppen R,- bis Rg vorzugsweise 1 bis 15 Kohlenstoffatome, !!ethyl-, Äthyl- und Propylgruppen sind Beispiele gut geeigneter Substituenten für R^ und Rg. Ein anderes Beispiel einer sehr gut geeigneten Verbindung mit der Struktur (I) ist Di-Tert.-butylnitroxyd.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Lrfindung hat das Hitroxyd mit der Struktur (I) 8 oder 9 Kohlen« fcof .'"atome im Ilolekül. Nitroxyde mit dieser Kohlenstoffatomziiiil ir.i Ilolekül sind beoonders wirksam bei der Unterdrückung einer "Popeorn"-Polymerisation, wa;; eine besonders schnelle
00 98AA/1803 P*.n OBl©^1·
Polymerisation unter Bildung eines unlöslichen Polymerisates mit sehr hohem Molekulargewicht ist. Die Bildung von "Popcorn"-Polymerisaten ist höchst unerwünscht und Materialien, die dies verhindern,' sind außerordentlich wertvoll.
Die monomere Verbindung ist durch die Anwesenheit von Nitroxyd · nicht unbedingt in unbegrenzter Weise stabilisiert, besonders wenn das Monomere z.B. bei der Destillation erhitzt wird. Die Acrylsäure kann jedoch so lange als stabilisiert angesehen werden, als eine meßbare Erhöhung der Zeit erzielt wird, in der das Monomere erhitzt werden kann, bevor die Polymerisation beginnt,
Beispiele von Nitroxydkonzentrationen, die zur zufriedenstellenden Erhöhung der Stabilisation notwendig sind, liegen zwischen 10 und 1 000 Teilen je -Million Teilen an monomerer Verbindung, obwohl auch gegebenenfalls Konzentrationen außerhalb dieses Bereiches verwendet werden können.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert:
Beispiel 1
Es wurde eine Lösung von Azo-bis(isobuttersäurenitril) in einer Konzentration von 1,2 χ 10~ Mol/l in frisch destillierter Acrylsäure, die als Zusatzmittel Di-terV-butylnitroxyd in der in Tabelle 1 gezeigten Konzentration enthielt, hergestellt, unter Vakuum in einer Glasrohre verschlossen Und auf 50 G erhitzt. 0098A4/18Q3 ^
BAD ORIGINAL
Beispiel -2-
In einem Yergleichsbeispiel wurden Acrylsäure-Zusainmensetzungen unter Verwendung· von Benzochinon,Hydrochinon und DPPH ( OC, OC-Diphenyl-ß-picrylhydrazil) mit einer aus Tabelle 1 ersichtlichen Konzentration anstelle des Nitroxyds wie in Beispiel 1 hergestellt und erhitzt. Daneben wurde auch eine Zusammensetzung hergestellt, in der außer dem Polymerisationsinitiator kein Zusatzmittel enthalten war*
In Tabelle 1 ist die Zeitdauer angegeben, bis die lösungen der Beispiele 1 und 2 wegen der Bildung einer feinen Suspension aus Polymerisatteilchen wolkig werden. Das verwendete Hitroxyd ist in seiner Stabilisationswirkung dem Radikalentfernungsmittel DPPH und anderen Zusatzmitteln klar überlegen.
T a b e 1 le I X O O Zeit bis zur
sichtbaren
Polymerisat
bildung, Min
Zusatzmittel I Conzentration Konzentration
Grewichtsteile
pro Mill.
X TO""5' 410 1
keine X TO"5 680 1
Benzochinon 4,1 X TO"3- 380 1
Hydrochinon 6t6 10-5 330 - 21
DPPH 1,0 345
Di-tert.-butyl-
nitroxyd
2,5
00984A/1803
Beispiel 3
Eine Probe destillierter Acrylsäure, die das Zusatzmittel 2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxy-piperidin-1--oxyl in der in Tabelle II gezeigten Konzentration enthielt, wurde unter Vakuum verschlossen, und auf 90° C erhitzt; die Zeitdauer bis zum Sichtbarwerden von Polymerisatteilchen ist in Tabelle II angegeben.
Beispiel 4
.Es wurden Acrylsäurelösungen, die als Zusatzstoffe Hydrochinon, Phenothiazin und Kupfer-II-chlorid in den aus Tabelle II ersichtlichen Konzentrationen anstelle des Mtroxyds nach Beispiel 3 enthielten, wie in Beispiel 3 hergestellt Jlterhitzt.
Das stabile Nitroxydradikal 2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidin-1-oxyl des Beispiels 3 ist dem bekannten Radikalentfernungsmittel Kupfer-II-chlorid und den anderen Zusatzstoffen des Beispiels 4 klar überlegen.
Tabelle II
Zusatzmittel Konzentration Konzentration Zeit bis zur Mol/Liter G-ewichtsteile sichtbaren
pro Mill. Polymerisatbildung
keines 2,7 X ίο-5 0 2 .
Hydrochinon 1,4 X TO"5 280 1
Phenothiazin 5,7 X ίο"3· 250 69
Kupfer-II-
chiorid
1,4 X ΙΟ"3 730 435
2,2,6,6-Tetra-
methy1-4-
hydroxypipe-
ridin-T-oxyl
9 ObO
0Π9844/1803 BADORIGiNAL
Beispiel 5 :
Ein verschlossenes Rohr, das destillierte Acrylsäure und ungefähr
ekul
äquimo^are Mengen an Di-tert.-butylnitroxyd und Sauerstoff in aus Tabelle III ersichtlichen Konzentrationen enthielt, wurde bei 90 0- geschüttelt. Die Zeitdauer bis zum Sichtbarwerden der Polymerisatteilehen ist aus Tabelle III ersichtlich«
Wie in Beispiel 5 wurde eine Lösung aus Acrylsäure, die ungefähr äquimolekulare Mengen an Stickoxyd und Sauerstoff in aus Tabelle III ersichtlichen Konzentrationen enthält, hergestellt und erhitzt. Bei Anwesenheit von Sauerstoff ist Di-tert*-butylnitroxyd ein wirksameres Stabilisierungsmittel und Stickoxyd klar überlegen.
T a b e 1 1 e III. Zeit bis zum
Sichtbarwerden
d e s.Polymeris at s/
■·-■-■ ..Min.
Konzentration
an Di-tert.-
butylnitroxyd
Mol/Liter
Stickoxyd-
Konzentration
Mol/liter
Sauerstoff-
Konzentration
Mol/liter
195
2
3,8 χ 10"4
■ o
0
2,6 x 10""5
4 χ tö"4"
2,7 χ 10"5
009844/1803
Die erfindungsgemaß zu verwendenden liitroxyde sind ζ.Teil aus den Veröfientlichungen in J. of Am.Soc. 1961, Band 83, Seite 4671 und "Nature" 1962, Band 196, Seite 472 bekannt und können nach den dort beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
- 10 -
0 0 9 8 U U 11 8 0 3

Claims (1)

  1. - Hf -
    Patentansprüche
    1. Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsäure gegen Polymerisation, dadurch gekennzeichnet, daß man als Stabilisierungsmittel ein Fitroxyd mit der G-rundstruktur
    I I
    Rf\ fet Γ% 1D ( T \
    2 ~ ~ 4 *■ '
    III
    verwendet, in der R1 bis R. Alky!gruppen, vorzugsweise mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen, sind, und die dem Stickstoff benachbarten Kohlenstoffatome keine Wasserstoffatome als Substituenten enthalten.
    =2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Eitroxyd ein solches verwendet wird, dessen Substituenten R1 bis R. eine Methyl-, Äthyl--oder Propylgruppe sind. ■■"-.-.-"
    3. Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß als ITitroxyd ein solches verwendet wird, bei -dem die verbleibenden Wertigkeiten der Kohlenstoffatome, die nicht durch die Gruppen R1 bis R, oder Stickstoff abgesättist sind, durch Alkylreste (R5 und Rg) abgesättigt werden oder einen Teil eines -Ringes bilden.
    009844/1803- ■' ■'■■: ■ ■ ■ ■'■
    4. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß als Nitroxyd ein solches verwendet wird, in dem die Alkylreste R,- und Rg je 1 bis 15 Kohlenstoff atome enthalten und vorzugsweise eine Methyl*-, Äthyl- oder Propylgruppe sind. . l
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    als Nitroxyd Di-tert«-butylnitroxyd# ein Pyrrolidin-1-oxyl, ein Piperidin-1-oxy1 oder 2,2,6,6-fetra-methyl-piperidin-1-oxyl verwendet wird.
    6» Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß als Hitroxyd ein solches verwendet wird, bei dem die Gesamtzahl an Kohlenstoffatomen im Molekül 8 oder 9 beträgt, ___
    7« Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hitroxyd in einer Menge zwischen 10 und 1 000 Teilen je Hillion Teile Acrylsäure verv/endet wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Acrylsäure eine solche eingesetzt wird, in der
    maximal ,
    Sauerstoff/als bei atmosphärischem Druck gesättigte Lösung vorhanden ist.
    9. Stabilisiertes, monomeres Acrylsäurepräparat, dadurch gekennzeichnet, daß es als Stabilisierungsmittel ein
    0-0 984 4/Ί 803 BAD ORIGINAL
    1618UT
    Hitroxyd mit der Grundstruktur
    E1 ■■.%■: r ι,
    ΰ - F - C - E ι ι »
    enthält, in der Εγ bis E. Allcylgruppenj vorzugsweise mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen, sind, und die dem Stickstoff benachbarten Kohlenstoffatome keine Wasserstoffatome als Substituenten enthalten.
    Der Patentanwalt ir ^
    0 09 844/1803
DE19671618141 1966-04-26 1967-04-24 Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsaeure Pending DE1618141A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1814466A GB1127127A (en) 1966-04-26 1966-04-26 Stabilization of acrylic acid

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1618141A1 true DE1618141A1 (de) 1970-10-29

Family

ID=10107409

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671618141 Pending DE1618141A1 (de) 1966-04-26 1967-04-24 Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsaeure

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE697538A (de)
DE (1) DE1618141A1 (de)
GB (1) GB1127127A (de)
NL (1) NL6705691A (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0178168A3 (en) * 1984-10-10 1987-06-03 Amoco Corporation Polymerization inhibition
US6503983B1 (en) 1997-06-27 2003-01-07 Basf Aktiengesellschaft Stable N-oxyl radial assisted mini emulsion polymerization
US6518452B1 (en) 1997-08-07 2003-02-11 Basf Aktiengesellschaft Process for stabilizing (METH)acrylic acid esters against unwanted radical polymerization
US6696533B1 (en) 1997-06-27 2004-02-24 Basf Aktiengesellschaft Stable N-oxly radical assisted emulsion polymerization under pressure
US6727383B1 (en) 1998-03-31 2004-04-27 Basf Aktiengesellschaft Method for producing acrylic acid and acrylic acid esters
WO2016202883A1 (de) 2015-06-17 2016-12-22 Basf Se Zusammensetzung zur sofortbeendigung einer radikalischen polymerisation

Families Citing this family (32)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4210493A (en) * 1976-03-30 1980-07-01 Rohm And Haas Company C-Nitroso compounds as anaerobic polymerization inhibitors for acrylic acid or methacrylic acid
US4670131A (en) * 1986-01-13 1987-06-02 Exxon Chemical Patents Inc. Method for controlling fouling of hydrocarbon compositions containing olefinic compounds
DE3641014A1 (de) * 1986-12-19 1988-06-16 Wolfen Filmfab Veb Fotopolymerisierbares material
US5290888A (en) * 1990-07-20 1994-03-01 Ciba-Geigy Corporation Process for stabilizing ethylenically unsaturated compounds and stabilized monomer compositions
US5258138A (en) * 1990-07-20 1993-11-02 Ciba-Geigy Corporation Process for stabilizing ethylenically unsaturated compounds and stabilized monomer compositions
US5322960A (en) * 1993-04-15 1994-06-21 Nippon Shokubai Co., Ltd. Method for inhibiting polymerization of (meth) acrylic acid and esters thereof
TW294658B (de) * 1994-06-02 1997-01-01 Nippon Catalytic Chem Ind
US5728872A (en) * 1994-06-27 1998-03-17 Lutz Riemenschneider Stabilized acrylic acid compositions
EP0791573A1 (de) * 1996-02-21 1997-08-27 Nalco/Exxon Chemicals Company L.P. Nitroxyde als Polymerisationshemmer für Vinylacetateinheiten
DE19620036C2 (de) * 1996-05-17 1998-03-12 Roehm Gmbh Gewinnung von wasserfreiem 2-Trimethylammoniumethylmethacrylatchlorid aus wäßriger Lösung
US5928558A (en) * 1997-06-13 1999-07-27 Ciba Specialty Chemicals Corporation Derivatives of 1-oxyl-4-amino-2,2,6,6-tetramethylpiperidine as polymerization inhibitors for (meth)acrylate monomers
US5932735A (en) * 1997-06-13 1999-08-03 Ciba Specialty Chemicals Corporation Derivatives of 1-oxyl-4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidine as polymerization inhibitors for (meth)acrylate monomers
US5877344A (en) * 1997-06-13 1999-03-02 Ciba Specialty Chemicals Corporation Polymerization inhibition of acrylates using blends of nitroxides
EP2030963B1 (de) 1998-07-14 2011-06-08 Basf Se Derivate von 1-oxyl-4-hydroxy-2,2,6,6-Tetramethylpiperidin als Polymerisationsinhibitoren für (Meth)acrylatmonomere
KR100417098B1 (ko) 1998-07-27 2004-02-05 니폰 쇼쿠바이 컴파니 리미티드 비닐 화합물의 중합 억제 방법
JP5073129B2 (ja) 1999-03-31 2012-11-14 株式会社日本触媒 (メタ)アクリル酸の精製方法
US6300533B1 (en) 1999-08-16 2001-10-09 Uniroyal Chemical Company, Inc. Inhibition of polymerization of ethylenically unsaturated monomers
CN1238312C (zh) 1999-12-02 2006-01-25 克鲁普顿公司 不饱和单体的阻聚
AR029410A1 (es) 1999-12-02 2003-06-25 Crompton Corp Metodo para inhibir la polimerizacion prematura de monomeros etilenicamente insaturados y composiciones de los mismos
DE60036018T2 (de) 1999-12-03 2008-04-30 Chemtura Corporation, Middlebury Zusammensetzungen und verfahren zur inhibierung der polymerisierung und polymerwachstums
US6403850B1 (en) 2000-01-18 2002-06-11 Uniroyal Chemical Company, Inc. Inhibition of polymerization of unsaturated monomers
US6344560B1 (en) 2000-05-03 2002-02-05 Uniroyal Chemical Company, Inc. Nitroaromatic solubilizer for nitroxyls in aromatic solvents
US7045647B2 (en) 2000-10-16 2006-05-16 Uniroyal Chemical Company, Inc. Blends of quinone alkide and nitroxyl compounds and polymerization inhibitors
US6685823B2 (en) 2000-10-16 2004-02-03 Uniroyal Chemical Company, Inc. C-nitrosoaniline compounds and their blends as polymerization inhibitors
FR2844789B1 (fr) * 2002-09-24 2005-05-06 Atofina Utilisation du 4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-1- piperidinyloxy comme agent d'arret de polymerisation dans la fabrication de (meth)acrylates d'alkylimidazolidone
US20040104108A1 (en) 2002-12-03 2004-06-03 Mason Robert Michael High capacity purification of thermally unstable compounds
EP1648944A1 (de) * 2003-06-09 2006-04-26 The Dow Global Technologies Inc. Stabilisierte organoboran-polymerisationsinitiatoren und polymerisierbare zusammensetzungen
DE602005005692T2 (de) * 2004-09-03 2008-11-27 Ciba Holding Inc. In-can stabilisatoren
JP2008137948A (ja) * 2006-12-01 2008-06-19 Showa Denko Kk 重合性単量体組成物および重合防止方法
GB0903005D0 (en) 2009-02-23 2009-04-08 Nufarm Ltd Composition for controlling polymerisation
GB201011594D0 (en) 2010-07-09 2010-08-25 Nufarm Uk Ltd Retarder composition
FR3060000B1 (fr) 2016-12-08 2020-05-01 Arkema France Procede pour eviter le depot de polymeres dans un procede de purification d'acide (meth)acrylique.

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0178168A3 (en) * 1984-10-10 1987-06-03 Amoco Corporation Polymerization inhibition
US6503983B1 (en) 1997-06-27 2003-01-07 Basf Aktiengesellschaft Stable N-oxyl radial assisted mini emulsion polymerization
US6696533B1 (en) 1997-06-27 2004-02-24 Basf Aktiengesellschaft Stable N-oxly radical assisted emulsion polymerization under pressure
US6518452B1 (en) 1997-08-07 2003-02-11 Basf Aktiengesellschaft Process for stabilizing (METH)acrylic acid esters against unwanted radical polymerization
US6727383B1 (en) 1998-03-31 2004-04-27 Basf Aktiengesellschaft Method for producing acrylic acid and acrylic acid esters
WO2016202883A1 (de) 2015-06-17 2016-12-22 Basf Se Zusammensetzung zur sofortbeendigung einer radikalischen polymerisation
US10221255B2 (en) 2015-06-17 2019-03-05 Basf Se Composition for the immediate stopping of a free-radical polymerization

Also Published As

Publication number Publication date
NL6705691A (de) 1967-10-27
BE697538A (de) 1967-10-25
GB1127127A (en) 1968-09-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1618141A1 (de) Verfahren zur Stabilisierung von monomerer Acrylsaeure
DE894321C (de) Verfahren zum Polymerisieren von Acrylsaeureamiden, insbesondere N-di-substituiertenAcrylsaeureamiden
DE2060645C3 (de) Stabilisierte anaerohbärtende Mischung
DE1669677B2 (de) Stabilisierte halogenhaltige organische Polymerisatmassen
DE960038C (de) Verfahren zur Polymerisation oder Mischpolymerisation von vollstaendig halogenierten AEthylenen, die mindestens je ein Chlor- und ein Fluoratom enthalten
DE2349799B2 (de) Klebstoffe auf Basis von a - Cyanacrylsäure-Estern
DE2149670A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril
DE1669989B2 (de) Stabilisierte Massen auf der Basis von halogenenthaltenden Polymerisaten und Organozinnverbindungen
DE1544768B2 (de) Stabilisieren von Vinylchloridpolymerxsaten
DE1944233A1 (de) Verfahren zur Stabilisierung von Butadien
DE2502283A1 (de) Kettenuebertragungsmittel
DE1495692A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten aus offenkettigen N- Vinylamiden
DE2019209C3 (de) Verfahren zur Copolymerisation von Tetrafluoräthylen und Hexafluorpropylen
DE1229531B (de) Organische Radikaldonatoren-Reaktionen
DE1904372A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten und Mischpolymerisaten auf der Basis von Vinylchlorid und die dabei enthaltenen Produkte
EP0524513B1 (de) Wässrige Polymerisatdispersionen
DE2416013C3 (de) Anaerob polymerisierbare Massen
DE1544960B2 (de) Stabilisierte halogenhaltige vinylpolymensate
DE3300749A1 (de) Verwendung von stabilisierten vernetzbaren ethylenpolymerisaten zur herstellung von elektroisoliermassen
DE2914701A1 (de) Thiocarbamylhydroxylamin-verbindungen und deren verwendung als polymerisationsinitiatoren
DE1794243C (de) Stabilisieren von Polyalkylenen
DE1229665B (de) Schmieroelzusatz
DE1494048B2 (de) Verfahren zur herstellung von loesungen aus acrylnitril polymerisaten in organischen loesungsmitteln
DE1544768C (de) Stabilisieren von Vmylchloridpolyme risaten
DE2242840A1 (de) Multifunktionale peroxycarbonatester und verfahren zu deren herstellung