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DE1617939A1 - Zahnpaste - Google Patents

Zahnpaste

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Publication number
DE1617939A1
DE1617939A1 DE19661617939 DE1617939A DE1617939A1 DE 1617939 A1 DE1617939 A1 DE 1617939A1 DE 19661617939 DE19661617939 DE 19661617939 DE 1617939 A DE1617939 A DE 1617939A DE 1617939 A1 DE1617939 A1 DE 1617939A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothpaste
toothpaste according
glycerine
addition
total
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661617939
Other languages
English (en)
Other versions
DE1617939C3 (de
DE1617939B2 (de
Inventor
Gros Else Koeddermann Geb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WUERTT PARFUEMERIE
Wurttembergische Parfumerie Fabrik GmbH
Original Assignee
WUERTT PARFUEMERIE
Wurttembergische Parfumerie Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WUERTT PARFUEMERIE, Wurttembergische Parfumerie Fabrik GmbH filed Critical WUERTT PARFUEMERIE
Publication of DE1617939A1 publication Critical patent/DE1617939A1/de
Publication of DE1617939B2 publication Critical patent/DE1617939B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1617939C3 publication Critical patent/DE1617939C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/44Aminocarboxylic acids or derivatives thereof, e.g. aminocarboxylic acids containing sulfur; Salts; Esters or N-acylated derivatives thereof
    • A61K8/445Aminocarboxylic acids or derivatives thereof, e.g. aminocarboxylic acids containing sulfur; Salts; Esters or N-acylated derivatives thereof aromatic, i.e. the carboxylic acid directly linked to the aromatic ring
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Zahnpaste Die Erfindung betrifft eine Zahnpaste, die neben einem besonders milden Putzkörper-Bindemittel-Glycerin-Wasser-Gemisch eine spezifische anorganische Salzkombination sowie Para- ' aminobenzoesäureäthylester enthält.
  • Ein großer Personenkreis, der seine Zähne sorgfältig und regelmäßig mittels normalen Zahnpasten reinigt, muß zu irgendeinem Zeitpunkt feststellen, daß trotz scheinbar bester Pflege das Zahnfleisch zurückweicht und die Zahnhälse zunehmend freiliegen. Jett haben die Lactobazillen im Schutz von Zahn-Plaques entlang: dem Zahnfleischsäum die Möglichkeit, den Zahnschmelz systematisch zu decalcifizieren. Hinzu kommt die oft nicht unerhebliche mechnische Abrassion von Prothesenklammern. Das Fortschreiten der Beschädigung wird von heftigen Schmerzen am freiliegenden Dentin begleitet. Diese Schmerzen treten bei jedem Genußvon Süßigkeiten, kalten oder heißen Speisen, oft sogar während des Sprechens durch kalten Luftzug auf.
  • Trotzt der heftigen Belästigungen, die die Hypersensibilität oder Hyperästhesie der Zahnhälse bei den Betroffenen auslösen, stellt diese selbst nach Professor Ketterl, Mainz, keinen physiologischen Zustand dar und läßt sich nicht pathalogisch-anatomisch erklären. Die Hyperästhesie ist keine Krankheit und bedarf deshalb, wie Professor Ketten ausdrücklich feststellt, s. -keiner besonderen Therapie. Alle Mittel, die der Linderung oder Beseitigung dieser Überempfindlichkeit dienen, sind deshalb, genau wie die nachbeschriebene Zahnpaste, reine Vorbeugungsmittel.
  • Alle zum Zeitpunkt der Erstbenützung dieser Zahnpaste bereits bestehenden Zahnschäden bedürfen selbstverständlich, wie seither, der Behandlung und Sanierung durch den Zahnarzt.
  • Für die zahnärztliche Praxis sind eine Reihe Präparate bekannt, die, vom Zahnarzt unmittelbar auf die gefährdeten Stellen appliziert, für längere oder kürzere Zeit dem Auftreten der schmerzhaften Zustände vorbeugen sollen. So versucht man beispielsweise die Tubuliöffnungen mittels Kunststofflack zu touchieren und auf diese Weise einen Verschluß herbeizuführen. Jedoch setzt die Kauabnutzung dem Erfolg dieser Behandlungsmethode relativ enge Grenzen.
  • Es wurden Pasten entwickelt, die vom Zahnarzt in Art eines Verbandes entlang den Zahnfleischsäumen aufgelegt werden und dort über Stunden verbleiben müssen. Sie enthalten zwecks Remineralisierung anorganische Salzkombinationen nach dem Modell "Emser Salz"-. Auch versucht man fester haftende Niederschläge auf der Zahnoberfläche auszufällen, indem man mit Silicofluoridlösung vortouchiert und mit Calciumhydroxyd versetzt: Auch eine Zahnpaste, die mittels 1,4 % Formaldehydanteil eine Verhornung des Schleimhautepithels verursacht, ist bekannt. Alle vorbesehriebenen Präparate verhindern die mit der Decalcifizierung verbundene Schmerzempfindlichkeit nur in dem Maße, wie es gelingt, die Tbubuliöffnungen gegen das Mundmilieu abzuschließen.
  • Da bei vielen -Menschen die Furcht vor möglichen Zahnschmerzen so groß ist, daß sie, um der Gefahr einer schmerzhaften Berührung zu entgehen, die regelmäßige und notwendige Pflege ihres Gebißes verabsäumen, war es Aufgabe der Erfindung, eine Zahnpaste herzustellen, die im üblichen Gebrauch beim Zähneputzen dem Aufkommen eines Schmerzgefühls vorbeugt und gleich-zeitig das Auftreten oder ein Fortschreiten der Decaleifizierung verhütet.
  • In der bekannten, bisher in Zahnpaste4dedoch noch nicht verwendeten- Verbindung p-Aminobenzoesäureäthylester wurde eine Komponente gefunden, die in der Lage ist, einer Schmerzwahrnehmung vorzubeugen. Diese Verbindung ist praktisch wasser-unlöslich wnd untoxisch. Sie könnte ohne Bedenken in Mengen bis zu 8 % eingesetzt werden. Die 5%ige, in Äthylalkohol gelöste Substanz verteilt sich aber kraft großen Kriechvermögens und beigearbeiteten Netzmitteln so günstig über die Mundschleimhaut, daß ein Einsatz von 0,05 - 4 ;6, vorzugsweise 0,1 - 0,15 %, bezogen auf die gesamte Zahnpastenmasse, genügt, um Schmerzempfindungen vorzubeugen.
  • Um der Decalcifizierung vorzubeugen und zur Festigung des Zahnfleisches mittels Osmose wird der Paste vorzugsweise die nachbeschriebene anorganische Salzkombination eingearbeitet, die in den Angaben der folgenden Beispiele von dem bereits erwähnten "Emser Salz" analytisch abweicht. Die Bestandteile dieser Salzkombination sind Natriumbicarbonat und Natriumehlorid und gegebenenfalls zusätzlich Kaliumsulfat und/oder Magnesiumearbonat. Der Anteil an Natriumbicarbonat ist vorzugsweise größer als der Natriumchloridanteil. Der Gesamtgehalt der fertigen Paste für das Gemisch Natriumbicarbonat, Natriumchlorid, Kaliumsulfat und Magnesiumcarbonat liegt vorzugsweise im Bereich von 2 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Gesamtpaste. Hierbei ist es zweckmäßig, das Natriumbiearbonat, das eventuell freiliegendes Dentin_in Gegenwart von Glycerin besonders günstig zu beeinflussen vermag, in gesättigten Lösungen zu verarbeiten. Dadurch wird der pH-Wert der fertigen Paste auf nahe 8,0 gestellt. Gleichzeitig wird die durch Lactobazillen in den Plaques gebildete Milchsäure weitgehend neutralisiert. Als Putzkörper werden in der erfindungsgemäßen Zahnpaste vorzugsweise besonders mild wirkende Bestandteile eingesetzt. Beispiele hierfür sind neutrales Erdalkaliphosphat und/oder kolloide Kieselsäure. Mit diesen Putzkörpern wird eine besonders schonende Reinigung der Zähne ohne mechanische Reizung des Zahnfleisches und der Zahnhälse erreicht.
  • Es kann schließlich zweckmäßig sein, der Zahnpaste zusätzlich übliche Deähfektionsmittel, z. B. p-Oxybenzoesäuremethylester einzuarbeiten. Ebenso kann es zweckmäßig sein, Netzmittel in der Paste mitzuverwenden, wobei Netzmittelgehalte von 0,5 bis 5 % brauchbare Ergebnisse liefern.-Beispiel Es werden.in an sich bekannter Weise zwei Zahnpasten (I und II) hergestellt, die der Erfindung entsprechen:
    Beispiel: I. II.
    p-Aminobenzoesäureäthylester 0,125 0,125
    Äthylalkohol, rein 94,6%ig 2,375 2$375
    kolloid. Kieselsäure 3,000 3,000
    Magnesiumcarbonat 1,250 -----
    Natriumchlorid 0,175 0,750
    Kalumsulfat 0,175 ----
    Natriumbiearbonat 6,250 5,000
    Tricalciumphosphat 9,000 12,000
    Glycerin 24,000 8,100
    Sorbit, 70%ig ----- 13,100
    p-Oxybenzoesäuremethylester
    Na-Salz 0,200 0,200
    Natriumlaurylsulfat 2,750 2,250
    ölegUremethyltaurin-Na 0,900 0,750
    Carboxymethylcellulose 1,250 1,250
    Titandioxyd 0,750 0,`j50
    Aroma, evtl. Farbstoff 1,500 2,000
    Bußstoff 0,250 0,250
    Wasser 46,050 48,100
    100,000 100,000

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1) Zahnpaste, gekennzeichnet durch einen Gehalt an p-Aminobenzoesäureäthylester in Mengen von 0,05 - 4_%, bezogen auf die gesamte Zahnpastenmasse.
  2. 2) Zahnpaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB neben einem Gemisch von Natriumbicarbonat und Glycerin bzw. Glycerin und Sorbit noch Natriumchlorid, Kaliumsulfat oder Magnesiumearbonat vorliegen, wobei der Gesamtgehalt der genannten Salze vorzugsweise 2 bis 25 Gew.-% der fertigen Paste ausmacht.
  3. 3) Zahnpaste nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie besonders mild wirkende Putzkörper, wie neutrales Erdalkaliphosphat und kolloid.Kieselsäure enthält. 4) Zahnpaste nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Desinfektionsmittel, z. B. p-Oxybenzoesäuremethylester eingearbeitet ist. 5) Zahnpaste nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB 0,5 bis 5 % Netzmittel enthalten sind.
DE19661617939 1966-06-21 1966-06-21 Zahnpaste Expired DE1617939C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0041824 1966-06-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1617939A1 true DE1617939A1 (de) 1971-04-01
DE1617939B2 DE1617939B2 (de) 1973-11-08
DE1617939C3 DE1617939C3 (de) 1974-06-12

Family

ID=7602982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661617939 Expired DE1617939C3 (de) 1966-06-21 1966-06-21 Zahnpaste

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1617939C3 (de)
NL (1) NL156599B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0306910A1 (de) * 1987-09-11 1989-03-15 Colgate-Palmolive Company Appetit unterdrückende Zahnpaste
EP0873747A3 (de) * 1993-04-23 1998-11-11 The Procter & Gamble Company Orale Zusammensetzungen zur Behandlung von Plaque und Gingivitis, die Natrium-Carbonat und -Bicarbonat-Salz enthalten
EP1040819A3 (de) * 1999-03-12 2001-01-10 Pfizer Products Inc. Orale Zübereitungen zür Verringering der Empfindlichkeit des Zahnnervs und des Zahnbeins Kaliumsalze enthaltend

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0306910A1 (de) * 1987-09-11 1989-03-15 Colgate-Palmolive Company Appetit unterdrückende Zahnpaste
EP0873747A3 (de) * 1993-04-23 1998-11-11 The Procter & Gamble Company Orale Zusammensetzungen zur Behandlung von Plaque und Gingivitis, die Natrium-Carbonat und -Bicarbonat-Salz enthalten
EP1040819A3 (de) * 1999-03-12 2001-01-10 Pfizer Products Inc. Orale Zübereitungen zür Verringering der Empfindlichkeit des Zahnnervs und des Zahnbeins Kaliumsalze enthaltend

Also Published As

Publication number Publication date
DE1617939C3 (de) 1974-06-12
NL156599B (nl) 1978-05-16
DE1617939B2 (de) 1973-11-08
NL6708635A (de) 1967-12-22

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