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DE1616421B - Beutel zur Luft- oder Sauerstoffzuführung für Wiederbelebungsapparate - Google Patents

Beutel zur Luft- oder Sauerstoffzuführung für Wiederbelebungsapparate

Info

Publication number
DE1616421B
DE1616421B DE1616421B DE 1616421 B DE1616421 B DE 1616421B DE 1616421 B DE1616421 B DE 1616421B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
bag according
central section
longitudinal axis
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Beutel zur Luft- oder stellung erfordert als die bekannten Beutel und sich ! a:
Sauerstoffzuführung für Wiederbelebungsapparate, deshalb auf engstem Raum unterbringen läßt. Erfin- j ä;
der mehrere in seiner Betriebsstellung entlang seiner dungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß j
Längsachse aufeinanderfolgende, ringförmige Ab- der Beutel aus einem in Richtung seiner Längsachse j T
schnitte mit unterschiedlicher Wandstärke und nach 5 steifen Mittelabschnitt von konstantem Durchmesser j ai
den Beutelenden zu abnehmendem Durchmesser auf- und aus zwei sich auf beiden Seiten daran anschlie- si
weist und quer zu seiner Längsachse elastisch zu- ßenden, jedoch in Durchmesser und Wandstärke z\
sammendrückbar ist. dagegen abgesetzten Endabschnitten besteht, von . ve
Ein Beutel der eingangs geschilderten Gattung ist denen jeder durch mindestens eine Knicklinie seiner LT
z. B. aus der deutschen Auslegeschrift 1086 014 io Wandstärke in mindestens zwei mittels Axialdruck : ur
bekannt. Dieser bekannte Beutel besitzt eine Außen- ineinander und in den Mittelabschnitt einklappbare V
haut aus Gummi oder einem sonstigen luftdichten Teilabschnitte unterteilt ist.
Material, die auf der Innenseite mit einer Schaum- Durch diese Art der Ausbildung besitzt der erfin- tu
Stoffschicht ausgekleidet ist, deren Stärke in verschie- dungsgemäße Beutel also die erwünschte Eigen- T
denen Abschnitten des Beutels verschieden ist. Der 15 elastizität gegenüber quer zu seiner Längsachse auf ei
Beutel besitzt etwa eiförmige Gestalt und läßt sich ihn einwirkenden Druckkräften, gibt jedoch Axial- di
quer zu seiner Längsachse elastisch, z.B. durch kräften gegenüber ohne weiteres nach, indem sich de
Handkraft, zusammendrücken. Auf Grund der der seine einzelnen Abschnitte ineinander einschachteln ge
Wandung des Beutels innewohnenden Eigenelastizi- und einstülpen lassen, so daß sein Platzbedarf in der M
tat kehrt diese bei Aufhören der auf sie einwirkenden 20 Ruhestellung insgesamt nur dem für die Unterbrin- B.
äußeren Kraft wieder in ihre Ausgangslage zurück. gung seines in axialer Richtung relativ steifen Mittel- dt.
Diese für die Funktionsweise des Beatmungsbeutels abschnitts erforderlichen Raum entspricht. Der erfin- π
sehr erwünschte und vorteilhafte Eigenschaft hat dungsgemäße Beutel vereinigt in sich also die Vor- b:
jedoch als Nachteil zur Folge, daß der bekannte teile der bekannten, eingangs geschilderten Beutel, te
Beutel einen relativ großen Platzbedarf erfordert und 25 ohne dabei deren Mängel zu besitzen. d
aus diesem Grund die Unterbringung, etwa in der In einer besonders zweckmäßigen Ausführungs- V
Bereitschaftstasche eines Arztes, zumindest stark form der Erfindung sind die Knicklinien je durch
ersehjvert, wenn nicht sogar ausgeschlossen ist. eine umlaufende Einschnürung gebildet. In einer ir
Es' sind zwar bereits auch Blasebälge bekannt- anderen zweckmäßigen Weiterbildung sind die g! geworden (z. B. deutsche Patentschriften 923 570 30 Knicklinien jeweils durch eine umlaufende Sicke u: und 951587 sowie USA.-Patentschriften 2 428 451 gebildet. In diesem Fall besitzt der erfindungsgemäße 1< und 3 105 488), die zwar zusammenlegbar sind und Beutel auf seine axiale Länge eine weitgehend kon- zu daher .im Ruhezustand nur relativ wenig Raum ein- stante Wandstärke. st; nehmen, sich also gut unterbringen und transportie- Weiterhin weisen in einer vorteilhaften Ausführen lassen. Diese bekannten Blasebälge entbehren 35 rungsform des erfindungsgemäßen Beutels die End- fc jedoch jeglicher Eigenelastizität ihrer Wandung und abschnitte unmittelbar anschließend an den Mittel- k bedürfen somit entweder zusätzlicher Vorkehrungen, abschnitt je eine wulstförmige Verdickung auf, ai z. B. in Gestalt eines im Inneren des Blasebalges wodurch am Übergang vom Mittelteil zu den Endangeordneten, aufzublasenden Gummischlauches, abschnitten jeweils die erste Stülp- oder Faltstelle B oder der Einwirkung äußerer Kräfte für die Rück- 4° geschaffen ist. Die zwischen den Knicklinien der führung in ihre pralle Ausgangslage nach dem Zu- Endabschnitte gelegenen Teile sind weiterhin in ihrer ei sammendrücken. Die ' Anbringung eines vor der Wandung wulstförmig verdickt. Derartige wulst- b Inbetriebnahme des Beutels oder Blasebalges aufzu- förmige Verdickungen erhöhen zusätzlich zur Schaf- B blasenden Gummischlauches führt jedoch zu einer fung einer Stülp- oder Faltstelle die Eigenelastizität k; Verteuerung der Beutel und erhöht außerdem deren 45 der Beutelwandung. B Störanfälligkeit. Darüber hinaus erschwert sie die Bei einer Ausstattung des erfindungsgemäßen Handhabung eines mit einem derartigen Blasebalg Beutels mit an seinen Enden angeordneten Ventilen ausgerüsteten Wiederbelebungsapparates durch den kommen diese im zusammengeklappten Zustande des zusätzlichen und vorbereitenden Schritt eines Auf- Beutels innerhalb des durch den Mittelabschnitt blasens des im Inneren angeordneten Gummischlau- 5° umgebenen Raumes zu liegen, ches. Im anderen Fall, in dem die pralle Ausgangs- Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden lage unter Einwirkung äußerer Kräfte wied'erher- Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Begestellt werden muß, müssen zur Erzeugung dieser Schreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels Kräfte zusätzliche Aggregate untergebracht und an Hand der Zeichnung. Es zeigt transportiert werden·,- wodurch der Vorteil der Zu- 55 Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Beutels sammenlegbarkeit des Beutels oder Blasebalges für gemäß der Erfindung mit Atmungsmaske, den Platzbedarf wieder zunichte gemacht wird. Auch Fig. 2 den Beutel nach Fig. 1 im zusammenhier fällt überdies die zusätzliche und umständliche geklappten Zustand ohne Atmungsmaske und Betriebsweise bei Verwendung der Beutel für Wieder- Fig. 3 einen axialen Schnitt durch die obere belebungsgeräte nachteilhaft ins Gewicht. ·■ ■ ■ 60 Hälfte des Beutels nach Fig. 1.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Der dargestellte Beutel 1 besteht aus einem elastisomit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen sehen Werkstoff, z. B. Gummi, Kunstgummi oder Beutel zur Luft- oder Sauerstoffzuführung für einem thermoplastischen Kunststoff. Er weist einen Wiederbelebungsapparate der eingangs geschilderten mittleren Teil 2 und zwei sich daran anschließende Gattung dahingehend zu verbessern, daß er bei Auf- 65 äußere Teile 3 und 4 auf. Der Beutel 1 kann aus zwei rechterhaltung der Eigenelastizität seiner Wandung Hälften hergestellt sein, die bei 5 miteinander dicht und der dadurch bedingten einfachen Handhabung verbunden sind, und aus der einen Hälfte des mitteinen erheblich geringeren Platzbedarf in der Ruhe- leren Teiles 2 sowie dem äußeren Teil 3 und aus der
anderen Hälfte des mittleren Teiles 2 sowie dem äußeren Teil 4 bestehen.
Die äußeren Teile 3 und 4 sind vom mittleren Teil 2 nach den äußeren Enden sich verjüngend ausgebildet und weisen auf den gesamten Umfang sich erstreckende Einschnürungen 6, 7 und 8, 9 auf, zwischen und neben denen Verdickungen 10, 11, 12 vorgesehen sein können, die sich auf den gesamten Umfang erstrecken. In Öffnungen der äußeren Teile 3 und 4 sind Ventile 13 und 14 eingesetzt. Auf dem Ventil 13 ist eine Atmungsmaske 15 befestigt.
Wird der Beutel 1 gemäß F i g. 1 in axialer Richtung zusammengedrückt, dann knicken die äußeren Teile 3 und 4 an den Einschnürungen 6, 7 und 8, 9 ein. Die ringförmigen Wandteile 16,17 werden um die Kanten 18,19 um nahezu 180° nach innen in ' den mittleren Teil 2 gebogen, während die ringförmigen Wandteile 20, 21 ihre ursprüngliche Lage zur Mittelachse des rotationssymmetrisch ausgebildeten Beutels 1 behalten. Ebenfalls erfolgt eine Abbiegung der ringförmigen Wandteile 22, 23 um die Einschnürungen 7 und 9 um nahezu 180°. Bei diesen Abbiegungen wird nach Überschreitung eines Totpunktes eine Schnappbewegung erzielt. Gleichzeitig wird den abgebogenen Wandteilen 16, 17, 22, 23 eine Vorspannung verliehen, durch die die zusammengeklappten äußeren Beutelteile 3 und 4 in ihrer Lage innerhalb des mittleren Beutelteiles 2 mit Sicherheit gehalten'werden. Es ist eine gewisse Kraft notwendig, um die Vorspannungen der abgebogenen Wandteile 16, 17, 22, 23 und die Totpunkte beim Zurückbiegen zu überwinden, um wieder den betriebsbereiten Zustand des Beutels 1 herzustellen.
Die Einschnürungen 6 bis 9 können auch sickenförmig vertieft oder erhaben ausgebildet sein. Hierbei kann der Beutel 1 eine gleichbleibende Wandstärke aufweisen.
Es besteht die Möglichkeit, den Beutel 1 in einem Behälter oder in einer Tasche aufzubewahren, und zwar derart, daß das eine Ende des Beutels durch eine Druckknopfanordnung am Boden des Behälters bzw. der Tasche festgehalten wird, so daß der Beutel 1 mit einem Handgriff aufgeklappt werden kann. Hierbei wird am Ende des Aufklappens des Beutels 1 die Druckknopfanordnung unwirksam, so daß der Beutel 1 aus dem Behälter bzw. aus der Tasche entfernt werden kann.

Claims (6)

Patentansprüche: ,
1. Beutel zur Luft- oder Sauerstoffzuführung für Wiederbelebungsapparate, der mehrere in seiner Betriebsstellung entlang seiner Längsachse aufeinanderfolgende, ringförmige Abschnitte mit unterschiedlicher Wandstärke und nach den Beutelenden zu abnehmendem Durchmesser aufweist und quer zu seiner Längsachse elastisch zusammendrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel (1) aus einem in Richtung seiner Längsachse steifen Mittelabschnitt (2) von konstantem Durchmesser und aus zwei sich auf beiden Seiten daran anschließenden, jedoch in Durchmesser und Wandstärke dagegen abgesetzten Endabschnitten (3 und 4) besteht, von denen jeder durch mindestens eine Knicklinie (6, 7 bzw. 8, 9) seiner Wandstärke in mindestens zwei mittels Axialdruck ineinander und in den Mittelabschnitt einklappbare Teilabschnitte unterteilt ist.
2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knicklinie durch eine umlaufende Einschnürung gebildet ist.
3. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knicklinie durch eine umlaufende Sicke gebildet ist.
4. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte (3 bzw. 4) unmittelbar anschließend an den Mittelabschnitt (2) je eine wulstförmige Verdickung (10) aufweisen.
5. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Rnicklinien (6, 7 bzw. 8, 9) der Endabschnitte (3 bzw. 4) gelegenen Teile (11) in ihrer Wandung wulstförmig verdickt sind.
6. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit an den Enden angeordneten Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß im zusammengeklappten Zustand des Beutels (1) die beiden Ventile (13, 14) innerhalb des durch den Mittelabschnitt (2) umgebenen Raumes liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0139363A1 (de) * 1983-08-02 1985-05-02 O-Two Systems International Inc. Beatmungsgerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0139363A1 (de) * 1983-08-02 1985-05-02 O-Two Systems International Inc. Beatmungsgerät

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