DE9106553U1 - Abdominalhöhlenexpander - Google Patents
AbdominalhöhlenexpanderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Instrument zum Aufweiten des Pneumoperitoneums für die Endoskopie (Abdominalhöhlenexpander).
Bei endoskopischen Untersuchungen und Operationen, insbesondere im Abdominalbereich wird das Pneumoperitoneum in
der Regel mit Kohlendioxid geflutet, damit die zu behandelnden inneren Organe für die Optik und die chirurgischen
Instrumente gut erreichbar sind. In seltenen Fällen kann das Pneumoperitoneum kollabieren, was die Gefahr mit sich
bringt, daß die eingeführten chirurgischen Instrumente beim Herabsinken der Bauchdecke die inneren Organe verletzen.
In wenigen Fällen kommt es auch vor, daß ein Kohlendioxid-Pneumoperitoneum
nicht eingestellt werden darf oder kann. Auch in diesem Fall wäre es zweckmäßig, in der Bauchhöhle
endoskopische Untersuchungen oder Applikationen sicher durchführen zu können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Gerät
zu schaffen, das ein Kollabieren des Pneumoperitoneums während einer endoskopischen Untersuchung oder Operation
verhindert.
Diese Aufgabe wird durch einen Abdominalhöhlenexpander für die Endoskopie gelöst, der einen Stab aufweist, an dessen
proximalem Ende mindestens ein Klappelement zwischen einer mit dem Stab fluchtenden ersten Stellung und einer im wesentlichen
quer zum Stab gerichteten zweiten Stellung klappbar angelenkt ist.
Dieser Stab kann in der ersten Stellung direkt oder durch eine Trokarhülse durch die Bauchdecke des Patienten in das
Pneumoperitoneum eingeführt werden. Ist der Stab soweit eingeführt, daß das Klappelement sich vollständig im Pneumoperitoneum
befindet, wird es in seine zweite Stellung ausgeklappt. Dies kann entweder durch ein in dem Stab oder
an dem Stab angeordnetes Betätigungsgestänge geschehen, das an dem Klappelement in einem Abstand von dessen Schwenkachse
angreift, oder mittels eines durch eine andere Trokarhülse eingeführten chirurgischen Instruments. Im ausgeklappen
Zustand wird der Stab in proximale Richtung gezogen, wodurch das Pneumoperitoneum expandiert wird. Damit
durch die Einstichstelle in der Bauchdecke kein Gas entweicht, hat der Abdominalhöhlenexpander in einer vorteilhaften
Weiterbildung eine ringförmige Abdichtplatte, die axial in beliebiger Lage an dem Stab festlegbar ist.
Hierfür ist die Abdichtplatte an dem proximalen Längsende
einer Hülse ausgebildet, die den Stab spielfrei umgibt und die mittels einer radialen Spannschraube an dem Stab festlegbar
ist. Die Bauchdecke wird in diesem Fall zwischen dem Klappelement und der Abdichtplatte eingespannt, wodurch ein
Entweichen des Gases durch die Einstichstelle zuverlässig vermieden wird. Die genaue Passung zwischen Hülse und Stab
ist bei Verwendung einer Ringdichtung nicht notwendig.
Der Abdominalhöhlenexpander kann in der Art eines Klappankers mit mehreren Klappelementen, z.B. in Art eines Spreizschirmes,
ausgebildet sein, wobei die Klappelemente dann vorzugsweise rotationssymmetrisch um dem Stab angeordnet
sind. Die Klappelemente können hierfür beispielsweise an ihrem proximalen Ende klappbar an dem Stab angelenkt sein.
In einer vorteilhaften Weiterbildung ist ein längliches
Klappelement in seiner Mitte an dem Stab angelenkt und bildet mit dem Stab in der ersten Stellung einen Zylinder,
der problemlos durch eine Trokarhülse eingeführt werden kann.
Ist der Expander für eine Verwendung ohne Trokarhülse vorgesehen, kann das in der ersten Stellung proximale Ende des
Klappelements spitz zulaufen, um eine möglichst geringe Traumatisierung der Bauchdecke beim Einstich zu gewährleisten.
Soll der Expander nur mit einer Trokarhülse verwendet werden, so sind die Längsenden des Klappelements vorzugsweise
abgerundet, um Verletzungen zu vermeiden.
Der Abdominalhöhlenexpander kann bei einem akuten Druckabfall im Pneumoperitoneum durch eine bereits eingeführte
Trokarhülse eingebracht werden. Es kann jedoch auch angezeigt sein, ein oder zwei Abdominalhöhlenexpander prophylaktisch
zu verwenden, wenn eine Aufblähung des Pneumoperitoneums mit einer höheren Gasdurchflußrate kontraindiziert
ist, z.B. bei hoher Thrombose-Anfälligkeit.
Bei Kontraindikation eines Kohlendioxid-Pneumoperitoneums ist der Expander oder Elevator vorteilhafterweise perforiert.
Dies kann zum Beispiel dadurch realisiert werden, daß parallel zur Achse des Expander ein Luftkanal ausgebildet
ist, der das Pneumoperitoneum mit der Umgebungsluft verbindet. In dem Luftkanal könnte weiterhin ein einseitig
schließendes Ventil angeordnet sein, das Gas nur in eine Richtung durchläßt. Wenn dieses Ventil drehbar in dem
Gaskanal angeordnet ist, kann es für das Expandieren beziehungsweise Kollabieren des Pneumoperitoneums eingestellt
werden, so daß es im ersten Fall nur Gas, insbesondere Luft, in das Pneumoperitoneum eindringen läßt und im letzteren
Fall nur Gas aus dem Pneumoperitoneum entweichen läßt.
Der perforierte Expander wird üblicherweise durch eine Trokarhülse eingeführt, die auch gezogen werden kann, wenn
das Klappelement eingeführt bzw. ausgeklappt ist. Ein weiterer Vorteil des perforierten Expanders ist der selbstansaugende
Effekt beim Anheben der Bauchdecke, so daß Luft von außen in den Intraabdominalbereich fließen kann. Auch
ist mit Hilfe des Expanders nunmehr die Inspizierung schwieriger topographischer Siten relativ einfach möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand schematischer
Zeichnungen zum perforierten oder nicht-perforierten Abdominalhöhlenexpander noch näher beschrieben. In
diesen zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines doppelseitig einführbaren Abdominalhöhlenexpanders
mit Abdichtplatte;
Fig. 2
bis 5 den Abdominalhöhlenexpander aus Fig. 1 beim Einführen in das Pneumoperitoneum durch die Bauchdecke
mittels einer Trokarhülse und beim Expandieren des Pneumoperitoneums, und
Fig. 6 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines perforierten Expanders.
Fig. 1 zeigt einen doppelseitig einführbaren, gestreckten Abdominalhöhlenexpander 10. Zur Veranschaulichung wird
nur ein Längsende des Expanders beschrieben, wobei klargestellt sein soll, daß das andere Längsende in gleicher bzw.
analoger Weise ausgebildet ist. Der Expander 10 besteht aus einem Stab 12, an dessen distalem Ende 14 ein Klappelement
16 angelenkt ist, das in einer ersten Stellung (Abbildung) mit dem Stab 12 fluchtet und in einer zweiten Stellung
(Fig. 3 bis 5) quer zum Stab ausgeklappt ist. Auf den Stab 12 ist eine Hülse 18 aufgeschoben, die mittels einer radialen
Spannschraube 20 an dem Stab festlegbar ist. Die Hülse 18 weist an ihrem distalen Ende eine Abdichtplatte 22 auf,
die nach dem Einführen des Expanders 10 in das Pneumoperitoneum, dem Ausklappen des Klappelements 16 und dem Ausweiten
des Pneumoperitoneums durch Vorspannung des Expanders 10 in proximaler Richtung an die Bauchdecke angepreßt wird,
um einen Gasverlust an der Einstichstelle der Bauchdecke zu vermeiden. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn die Hülse 18
den Stab 12 möglichst spielfrei umgibt und/oder eine Dichtung zwischen der Hülse 18 und dem Stab 12 vorgesehen ist.
Diese Dichtung ist vorteilhaft als Ringdichtung aus bekannten Gummi- oder KunststoffSorten ausgebildet. Die Klappelemente
12 der beiden Längsenden 14 des Expanders können vorzugsweise gegensinnig oder gleichsinnig klappbar sein. Die
Durchmesser der Längsenden können im Gegensatz zur Abbildung unterschiedlich sein, z.B. 5 und 10 mm. Ein Längsende
kann in nachfolgend beschriebener Weise perforiert sein. Der doppelseitig einführbare Expander läßt sich problemlos
halten und auswechseln.
Die Wirkungsweise des Abdominalhöhlenexpanders 10 soll nachfolgend anhand der Fig. 2 bis 5 beschrieben werden. Zu
Fig. 1 identische Teile sind hierbei mit identischen Bezugszeichen versehen.
Der Expander 10 wird mittels einer Trokarhülse 24 durch die Bauchdecke 26 eines Patienten in das Pneumoperitoneum 28
eingeführt (Fig. 2). Anschließend wird das längliche Klappelement 16, das vorher mit dem Stab 12 fluchtete, in eine
quer zum Stab 12 befindliche zweite Stellung ausgeklappt.
Dies geschieht im vorliegenden Fall unter Zuhilfenahme eines anderen ärztlichen Instruments, das durch eine weitere
Trokarhülse des Pneumoperitoneums eingeführt wurde. Das
Ein- und Ausklappen eines Klappelements kann jedoch auch
durch ein in oder an dem Stab geführtes Betätigungsgestänge oder rein gewichtsmäßig oder federvorgespannt erfolgen.
Nach dem Ausklappen des Klappelements 16 wird zuerst die
Trokarhülse 24 in proximaler Richtung aus dem Pneumoperitoneum herausgezogen. Anschließend wird der Expander ebenfalls in proximaler Richtung bewegt (Fig. 4), bis das
Klappelement 16 an der Innenseite der Bauchdecke 26 des Patienten anliegt (Fig. 5). Nun wird der Expander in proximaler Richtung vorgespannt, wodurch die Bauchdecke 26 angehoben und das Pneumoperitoneum 28 entsprechend aufgebläht
bzw. expandiert wird.
eingeführt (Fig. 2). Anschließend wird das längliche Klappelement 16, das vorher mit dem Stab 12 fluchtete, in eine
quer zum Stab 12 befindliche zweite Stellung ausgeklappt.
Dies geschieht im vorliegenden Fall unter Zuhilfenahme eines anderen ärztlichen Instruments, das durch eine weitere
Trokarhülse des Pneumoperitoneums eingeführt wurde. Das
Ein- und Ausklappen eines Klappelements kann jedoch auch
durch ein in oder an dem Stab geführtes Betätigungsgestänge oder rein gewichtsmäßig oder federvorgespannt erfolgen.
Nach dem Ausklappen des Klappelements 16 wird zuerst die
Trokarhülse 24 in proximaler Richtung aus dem Pneumoperitoneum herausgezogen. Anschließend wird der Expander ebenfalls in proximaler Richtung bewegt (Fig. 4), bis das
Klappelement 16 an der Innenseite der Bauchdecke 26 des Patienten anliegt (Fig. 5). Nun wird der Expander in proximaler Richtung vorgespannt, wodurch die Bauchdecke 26 angehoben und das Pneumoperitoneum 28 entsprechend aufgebläht
bzw. expandiert wird.
Am Expander kann auch ein proximales Expanderende mit einem
anderen Durchmesser oder einer unterschiedlichen Länge des
Klappelementes ausgebildet sein, so daß ein Expander unterschiedliche Klappelemente an seinen entgegengesetzten Enden aufweisen kann.
Klappelementes ausgebildet sein, so daß ein Expander unterschiedliche Klappelemente an seinen entgegengesetzten Enden aufweisen kann.
Die Abdichtplatte 22 wird in der in Fig. 5 gezeigten Stellung des Expanders 10 auf die Außenseite der Bauchdecke 26
aufgedrückt und mittels der Spannschraube 20 an dem Stab 12 festgelegt.
aufgedrückt und mittels der Spannschraube 20 an dem Stab 12 festgelegt.
Die Abdichtplatte kann vorzugsweise einen Durchmesser von mm haben, während z.B. für den Expander ein Durchmesser von
5 oder 10 mm vorgesehen ist.
Fig. 6 zeigt einen perforierten, doppelseitig einführbaren Expander 30 mit einem länglichen stabförmigen Körper 32. In
die Längsenden 34 des Stabes 32 münden axiale Kanäle 36, die einen Druckausgleich zwischen dem Pneumoperitoneum und
einem außerhalb des Pneumoperitoneums gelegenen Gasvorratsraum,
zum Beispiel dem OP-Raum bzw. der Umgebungsluft, sicherstellen sollen. Der beim Expandieren der Bauchhöhle
auftretende Unterdruck wird somit durch diesen Kanal 36 ausgeglichen. An einer Seite des doppelseitig einführbaren
Expanders 30 ist an der Öffnung des Kanals 36 ein Ventil angeordnet (angeschraubt), das einen Gasdurchtritt nur in
einer Richtung ermöglicht. Das Ventil ist um eine aus der Zeichenebene herausstehende Achse drehbar angeordnet, so
daß die Durchlaßrichtung umgekehrt werden kann. Auf diese Weise kann gezielt gesteuert werden, daß ein Gasdurchtritt
nur in einer Richtung erfolgt. Der Ausgang dieses Ventils 38 kann offen sein oder an einen Gasvorratsbehälter mit einem
definierten Druck und/oder einem bestimmten Gas angeschlossen sein. Der Expander kann somit unter anderem auch
zur Einstellung eines bestimmten Drucks im Pneumoperitoneum verwendet werden.
In der Regel wird der doppelseitig einführbare oder gestreckte Expander oder Elevator durch eine Trokarhülse mit
5 mm Durchmesser oder 10 mm Durchmesser appliziert. Nach der intraabdominellen Applikation kann die Trokarhülse entfernt
werden. Der perforierte Expander saugt die Luft aus der Umgebung in das Pneumoperitoneum, was für Techniken
vorteilhaft ist, bei denen ein CO -Pneumoperitoneum nicht gewünscht ist.
Claims (17)
1. Abdominalhöhlenexpander für die Endoskopie mit einem
Stab (12), an dessen distalem Ende (14) mindestens ein Klappelement (16) zwischen einer mit dem Stab
(12) fluchtenden ersten Stellung und einer im wesentlichen quer zum Stab (12) gerichteten zweiten Stellung
klappbar angelenkt ist.
2. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (12) und das Klappelement (16) in der ersten Stellung einen Zylinder bilden.
3. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Zylinders dem Innendurchmesser
einer Trokarhülse entspricht.
4. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Klappelement (16) länglich ausgebildet und in
seiner Mitte an dem Stab (12) angelenkt ist.
5. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das in der ersten Stellung distale Längsende
des Klappelements spitz zuläuft.
6. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stab mit einem Betätigungsgestänge für das
Klappelement versehen ist.
7. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Angriffspunkt des Betätigungsgestänges an dem Klappelement von dessen Anlenkungspunkt beabstandet
ist.
8. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Klappelement auch durch eine Feder in eine
Stellung vorgespannt sein kann.
9. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stab (12) eine diesen ringförmig umgebende
Abdichtplatte (22) festlegbar ist.
10. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdichtplatte (22) an einem distalen Längsende einer den Stab (12) im wesentlichen spielfrei
umgebenden Hülse (18) ausgebildet ist, die mittels einer radialen Spannschraube (20) an dem Stab (12)
festlegbar ist.
11. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Hülse (18) und dem Stab (12) eine Ringdichtung angeordnet ist.
12. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Expander (10) zur doppelseitigen Einführbarkeit
an seinen beiden Längsenden (14) je ein Klappelement (16) aufweist.
13. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Klappelemente (16) gleich- oder gegensinnig klappbar an dem Stab (12) angelenkt sind.
14. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsenden (14) des Expanders (10) verschiedene Durchmesser haben.
15. Abdominalhöhlenexpander nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Expander als perforierter Expander (30) einen
axialen Kanal (36) zum Anlegen eines Pneumoperitoneums aus einem Gasvorrat oder insbesondere mit Umgebungsluft
t aufweist.
16. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Kanal (36) ein einseitig sperrendes Ventil (38) angeordnet ist.
17. Abdominalhöhlenexpander nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrichtung des Ventils (38) umkehrbar ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9106553U DE9106553U1 (de) | 1991-04-10 | 1991-05-28 | Abdominalhöhlenexpander |
| JP4507650A JPH0761331B2 (ja) | 1991-04-10 | 1992-04-09 | 腹腔拡張器 |
| PCT/EP1992/000811 WO1992018056A1 (de) | 1991-04-10 | 1992-04-09 | Abdominal-höhlen-expander |
| EP92908195A EP0579674A1 (de) | 1991-04-10 | 1992-04-09 | Abdominal-höhlen-expander |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9104383U DE9104383U1 (de) | 1991-04-10 | 1991-04-10 | Abdominalhöhlenexpander |
| DE9106553U DE9106553U1 (de) | 1991-04-10 | 1991-05-28 | Abdominalhöhlenexpander |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9106553U1 true DE9106553U1 (de) | 1991-08-08 |
Family
ID=25958059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9106553U Expired - Lifetime DE9106553U1 (de) | 1991-04-10 | 1991-05-28 | Abdominalhöhlenexpander |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0579674A1 (de) |
| JP (1) | JPH0761331B2 (de) |
| DE (1) | DE9106553U1 (de) |
| WO (1) | WO1992018056A1 (de) |
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