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DE1667509A1 - Verbessertes Verfahren zur katalytischen Oxydation von SO2 zu SO3 - Google Patents

Verbessertes Verfahren zur katalytischen Oxydation von SO2 zu SO3

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Publication number
DE1667509A1
DE1667509A1 DE19671667509 DE1667509A DE1667509A1 DE 1667509 A1 DE1667509 A1 DE 1667509A1 DE 19671667509 DE19671667509 DE 19671667509 DE 1667509 A DE1667509 A DE 1667509A DE 1667509 A1 DE1667509 A1 DE 1667509A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
gases
temperature
gas
mixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671667509
Other languages
English (en)
Inventor
Guth Hans Dipl-Ing Dr
Wilhelm Dr Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to CH1615268A priority Critical patent/CH523204A/de
Priority to AT1093268A priority patent/AT283385B/de
Priority to GB5553368A priority patent/GB1243985A/en
Priority to ES360649A priority patent/ES360649A1/es
Priority to BR20428368A priority patent/BR6804283D0/pt
Priority to BE724393D priority patent/BE724393A/xx
Priority to FR1595744D priority patent/FR1595744A/fr
Publication of DE1667509A1 publication Critical patent/DE1667509A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/74Preparation
    • C01B17/76Preparation by contact processes
    • C01B17/765Multi-stage SO3-conversion
    • C01B17/7655Multi-stage SO3-conversion with intermediate absorption

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Verbessertes Verfahren zur katalytischen Oxydation von S02 zu SO 3 Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur katalytischen Oxydation von hochprozentigen SO 2-haltigen Gasen. Bei der Herstellung von Schwefelsäure nach dem Kontakt-Verfahren wird technisch erzeugtes Schwefeldioxid im Gemisch mit überschüssiger Luft an Katalysatoren, z.B. Vanadinpentoxid-Kieseloxid-Kontakten bei geeigneter Temperatur verbrannt. Der Kontakt mußdurch die umzusetzenden Gase auf eine bestimmte Mindesttemperatur, die sogenannte Anspringtemperatur, gebracht werden, die bei jeder technischen Kontaktmasse je nach Zusammensetzung und Herstellungsverfahren einen anderen Wert haben kann, z.B. 45000. Unterhalb dieser Anspringtemperatur verläuft die Reaktion S02 + 1/2 02 ----@ S03 nicht mit hinreichender Geschwindigkeit und Wärmeentwicklung, so daß sie zum Stillstand kommt. Beim Durchgang des Gases durch die Kontaktmasse tritt Erwärmung ein und zwar proportional dem Umsetzungsgrad. Bei einer bestimmten, von der Anfangszusammensetzung des Gases abhängigen Temperatur, z.B. 580°C, kommt die Reaktion zum Stehen, weil dann die Bildungsgeschwindigkeit des Schwefeltrioxids genauso groß ist wie seine Zerfallgeschwindigkeit. Um in jeder Kontaktstufe einen möglichst hohen Umsatz zu erzielen, muB man die Temperaturspanne, d.h. die Temperaturdifferenz zwischen Eingangstemperatur der Gase in den Kontakt und der Gleichgewichtstemperatur möglichst groß halten, was nur durch eine niedrige Eingangstemperatur möglich ist. Bei Kontaktanlagen mit optimaler Wärmeisolierung wählt man-daher die oben definierte Anspringtemperatur des Kontaktmaterials als Gaseintrittstemperatur. Wenn nun das für die Reaktion benutzte S02-haltige Gas einen hohen S02-Gehalt besitzt - bei modernen Anlagen werden S02-Gehalte von 8 % und mehr verwendet - werden vor allem in der ersten Kontaktstufe erhebliche Wärmemengen frei, so daß die zulässige Temperatur leicht überschritten wird. Ohne besondere Maßnahmen treten Temperaturen von weit mehr als 600°C auf. Bei diesen Temperaturen können aber bereits die Katalysatoren geschädigt werden, abgesehen davon, daß zu hohe Temperaturen die Vorrichtungen stark beanspruchen. Es ist bereits bekannt, die Temperatur in den Kontaktstufen durch das Einbringen von kalten Gasen herabzusetzen. Auch die indirekte Wärmeabfuhr über eingebaute Wärmeaüstauscher ist bekannt. Diese Maßnahmen reichen jedoch häufig nicht aus, um vor allem eine örtliche Überhitzung der Kontaktmasse zu vermeiden, vor allem dann, wenn SO 2-haltige Gase von 9 % und mehr verwendet werden. Es wurde nun ein Verfahren zur katalytischen Oxydation von S02 zu S03 in mehreren Kontaktstufen gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, da2 man einen Teil der umzusetzenden Gase nach Vorerhitzung auf zumindest die Anspringtemperatur mit einer solchen Strömungsgeschwindigkeit durch einen dem Hauptkontakt 0 vorgeschalteten Vorkontakt führt, daß Temperaturen von 600 C im Vorkontakt nicht überschritten werden, die aus dem Vorkontakt austretenden Gase mit einer solchen Menge an SO 2-haltigen Gasen abkühlt, cal die Temperatur des Mischgases nicht unter der Anspringtemperatur des Hauptkontaktes liegt und das im Mischgas enthaltene SO2 im hauptkontakt in bekannter Weise weitgehend zu S03 umsetzt. Durch diese Maßnahme wird eine Überhitzung der Kontaktstufen auf wirtschaftliche Weise vermieden, wobei gleichzeitig die frei werdende Wärmemenge in wirtschaftlicher Weise ausgenützt wird. Um die Austrittstemperatur der Gase im Vorkontakt auf einem Wert vom etwa 6000C zu halten, sind Strömungsgeschwindigkeiten von etwa 0,6 - 2 m/sec. notwendig, wobei etwa 30 - 90 % des theoretisch möglichen S02-Umsatzes erreicht werden. Die Eintrittstemperatur der Gase in den Vorkontakt darf die Anspringtemperatur des Kontaktes nicht unterschreiten, wird also je nach Kontakt einen Wert von 420 - 450°C haben. Aus Sicherheitsgründen kann jedoch dieser Wert um 10 - 300C überschritten werden, je nach der Wärmeisolierung der Anlage und nach der unterschiedlichen Zusammensetzung der zur Ver-fügung stehenden SO 2-haltigen Gase. Die aus dem Vorkontakt austretenden Gase werden mit kalten oder nur teilweise vorerhitzten SO 2-haltigen Gasen in der Weise vermischt, daß die Eintrittstemperatur der Gase in dem Hauptkontakt der Anspringtemperatur des Kontaktmaterials entspricht. Auch in diesem Fall kann der Wert in bekannter Weise aus Sicherheitsgründen um einige Grade höher liegen. (etwa bis zu 200C) Auf diese Weise wird ein Mischgas mit einem Vorumsatz von etwa 10 - 30 % erhalten. Das Mischgas wird dann in bekannter Weise im Hauptkontakt in einer oder mehreren Stufen weitgehend zu S03 umgesetzt, ohne daß an irgendeiner Stelle des Kontaktofens unzulässig hohe Temperaturen z.B. über 6000C auftreten. Der Hauptkontakt ist in bekannter Weise in zwei oder mehrere Stufen, vorzugsweise r.cit zwischengeschaltetem Wärmeaustauscher oder äquivalenten Vorrichtungen unterteilt. Es ist ferner möglich, in bekannter Weise in eine dieser Stufen, vorzugsweise vor der letzten Kontaktstufe eine Zwischenabsorption, z.B. gemäß Verfahren der US-Patentschrift 3.259.459, einzuschalten. Man kann diese Arbeitsweise für jeden der bekannten S02 /S03 -Katalysatoren anwenden. Bevorzugt werden Vanadin-Katalysatoren verwendet. In den einzelnen Kontaktstufen können gleiche oder verschiedene Katalysatoren verwendet werden. Im Vorkontakt werden bevorzugt Katalysatoren auf Vanadin-Basis in einer physikalischen Form verwendet, die einen möglichst geringen Strömungswiderstand bieten, beispielsweise Ring- oder ähnliche- Formen. Die Quelle für das SO 2-haltige Gas ist beliebig. Man kann Kiesröstgase, Röstgase von Zinkblenden-oder anderen Sulfiden, Spaltgase von Sulfaten, Schwefelverbrennungsgasen etc. verwenden. Die Vorbehandlung der SO 2-haltigen Gase hängt von der Herstellung der Gase und den sonstigen örtlichen Bedingungen ab. Man kann z.B. zunächst einen Teil der gereinigten Kiesröstgase in gewohnter Weise aufheizen, den notwendigen Anteil der aufgeheizten Gase in den Vorkontakt einführen und den anderen vorgeheizten Teil mit kalten Röstgasen und den aus dem Vorkontakt austretenden Gasen vermischen, um auf die notwendige Anspringtemperatur abzukühlen.-Es ist jedoch auch möglich, die kalten Röstgase auf verschiedene Temperaturen vorzuwärmen, so daß dann das Zumischen von kalten Gasen völlig entfallen kann.
  • Bei Verwendung von Schwefelverbrennungsgasen wird man in der Regel 2 Teilströme verschieden stark abkühlen. Ferner ist es auch möglich, das Verbrennen mit Schwefelverbrennungsgasen und Kiesröstgasen oder Spaltgasen der Sulfatzersetzung durch7,1-führen, wodurch sich dann weitere Möglichkeiten der oben beschriebenen Verfahrensweise ergeben, bzw. kann man die Schwefelverbrennungsgase lediglich dem Vorkontakt zuführen, um diese dann vor dem Hauptkontakt mit Röst-'oder Spaltgaszn,die auf eine entsprechende Temperatur gebracht wurden, zu vermischen. Ferner ist es möglich, in bekannter Weise in den einzelnen Kontaktstufen kalte SO 2-haltige Gase oder auch Luft einzuführen, um auf diese Weise für eine weitere Kühlung der Kontaktmasse zu sorgen. Mit der Abbildung 1 wird das erfindungsgemäße Verfahren am Beispiel eines Röstgases beschrieben. Bei dieser Ausführungsform werden die Gase nach einer weitgehenden Umsetzung des S02 (ca. 90 %) einer Zwischenabsorption unterzogen und dann anschließend in einer letzten Kontaktstufe zu etwa 99,7 umgesetzt Einzelheiten des Verfahrens werden z.B. in der DAS 1 136 988 beschrieben. Das Röstgas wird zunächst in Austauscher A1 vorgewärmt und dann in zwei Teilströme aufgeteilt. Der eine Teil wird über einen zweiten Wärmeaustauscher A2 und einen Mengenmesser M1 dem Vorkontakt zugeführt, während der andere Teil unter. Umgehung des Wärmeaustauschers w2 über den Mengenmesserk2 in B mit dem aus dem Vorkontakt kommenden, teilweise umgesetzten Gas vermischt, um rann in die erste Stufe des Hauptkontaktes HK 1 eingeführt zu werden. Die aus der ersten Stufe des Hauptkontaktes kommenden Gase werden dem Wärmeaustauscher A2 zugeführt, um dann nach einer weiteren Umsetzung in der zweiten Stufe des Hauptkontaktes HK 2 in Wärmeaustauscher A3 abgekühlt zu werden.
  • Die abgekühlten Gase werden dann dem Zwischenabsorber ZA zugeführt, indem das entstandene S02 entfernt wird. Die noch SO-haltigen Gase werden dann im Austauschen A3 wieder aufgewärmt und der letzten Kontaktstufe zugeführt. Die die letzte Stufe des Hauptkontaktes HK 3 verlassenden Gase werden dann über den Wärmeaustauscher A1 der Endabsorption EA zugeführt. Natürlich ist es auch möglich, ##on der obigen Verfahrensweise abzuweichen, wobei nicht nur die Schaltung der einzelnen Elemente variiert werden kann. In der Abbildung 2 wird das Verfahren anhand eines Schwefelverbrennungsgases erläutert. Das im Schwefelbrenner BR erzeugte S02-haltige Gas wird über einen Economizer geleitet und von dort in einen Teilstrom über den Mengenmesser M1 dem Vorkontakt zugefiAhrt. Ein weiterer Anteil des SO 2-haltigen Gases wird über den Mengenmessen M2 über den Austauschen A1 mit Luft abgekühlt und mit dem aus dem Vorkontakt kommenden Gas in B vermischt. Das Mischgas wird dann in bekannter Weise dem Hauptkontakt zugeführt. Die weitere Umsetzung kann. dann in bekannter .eise mit oder ohne Zwischenabsorption erfolgen. Im folgenden wird das Verfahren anhand von Beispielen näher erläutert: Beispiel 1 Der Versuch wurde in der Vorrichtung gemäß Abb. 1 durchgeführt: Durch Rösten von Eyrit erzeugtes SO 2-haltiges Gas mit einem S02-Gehalt von q,5 % und einem Sauerstoffgehalt von 8,7 wurde durch Wärmeaustauscher A1 und A2 auf ca. 450°C erwärmt. Dieses Gas wurde durch eine 20 cm hehe Schicht aus gekörntem V205-Katalysator - Vorkontakt VK - mit einer Geschwindigkeit von ca. 1,2 m/sec. (auf den leeren Raum berechnet) geleitet. Dabei wurde das im Gas enthaltene S02 zu ca. 30 % zu S03 umgesetzt, und das Gas verließ den Apparat mit einer Temperatur von 530°C Es wurde nun mit Röstgas, das aus dem Wärmeaustauscher A1 mit 250°C entnommen wurde, gemischt, so daß sich eine Mischtemperatur von 450°C einstellte. Hierzu waren 71,5 Vol-% des Gases aus dem Vorkontakt und 28, 5 % des Gases aus dem Wärmeaustauscher A1 notwendig.«Im Gasgemisch waren nun 21,4 % des ursprünglichen S02 in Form von S03 vorhanden. Das Gasgemisch wurde dann in den mehrstufigen Kontaktofen HK in gewohnter Weise eingeleitet. Nach Durchgang durch die erste Schicht des.Hauptkontaktofens, der mit 0,3 m/sec. durchströmt wurde, waren 72 p des ursprünglich vorhanden gewesenen S02 zu S03 umgesetzt; die Temperatur am Ende dieser 1. Hauptkontakt-Schicht betrug 595°C. Ohne den Vorumsatz hätte diese Temperatur bei über 62ooC gelegen. Die weitere Umsetzung erfolgte nach Abkühlung über Wärmeaustauscher und Durchgang durch weitere Katalysatorschichten in gewohnter Weise. Beispiel 2 Ein SO 2-haltiges Gas mit 10 % S02 wurde analog wie in Beispiel 1 durch Wärmeaustausch auf 450°C gebracht und durch eine 30 cm hohe Katalysatorschicht mit einer Geschwindigkeit von ca. 65 cm/.gec. geleitet, wobei ca. 50 % des S02 zu S03 umgesetzt und eine Temperatur von 590°C erreicht wurde. Durch Vermischen dieses "vorumgesetzten" Gases mit durch Wärmeaustausch auf 350°C gebrachtem S02-haltigen Gas wird eine Mischtemperatur von 450°C eingestellt, wozu 41,7 Vol-% "vorumgesetztes" Gas und 58, 3 Vol-%' 0 des 350 C heißen Gases notw=-#--ig waren. Nach der Vermischung lag im 4500C heißen Mischgas 20,8 > des ursprünglichen S02 in Form von S03 vor. Dieses Gemisch erreichte in der 1. Katalysatorschicht des nachgeschalteten, mit 0,3 m/sec. durchströmten Hauptkontaktofens einen Gesamtumsatz von ca. 72 % und eine Austrittstemperatur von 595"C. Beispiel 3 Der Versuch wurde in einer Vorrichtung gemäß Abb. 2 durchgeführt: Ein aus einem Schwefelverbrennungsofen SB kommendes und durch einen reg(lbaren Dampferzeuger E auf 4500C abgekühltes Gas mit einem S02-Gehalt von 11 % und einem Sauerstoffgehal, von 10 % wurde durch die 25 cm hohe Katalysatorschicht des Vorkontaktes VK mit einer,Geschwindigkeit von ca. 75 cm/sec. geleitet. Sein S02-Anteil wurde dabei zu 45 % in S03 umgesetzt. Seine Austrittstemperatur lag bei 590°C. Zur Kühlung wurde ein Teilstrom des SO 2-haltigen Gases vor dem Vorkpntakt abgezweigt und durch Wärmeaustausch Austauscher A1 mit kalter Luft (die im erwärmten Zustand der Schwefelverbrennung zugeführt wurde) auf z.B. 300°C gekühlt. Von diesem gekühlten Gas wurden 48,2 % mit-51,8 % des durch den Vorkontakt gegangenen Gases vermischt. In der Mischung lagen somit 23,2 % des ursprünglichen S02 in Form von S03 vor.
  • Beim Durchgang dieses Gemisches durch die 1. Katalysatorschicht des Hauptkontaktes üblicher Form wurden 72 % Umsatz mit einer Austrittstemperatur von 600°C erreicht. Ohne den Vorkontakt hätte diese Temperatur bei über 630 °C gelegen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur katalytischen Oxydation von S02 zu S03 in mehreren Kontaktstufen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der umzusetzenden Gase nach Vorerhitzung auf zumindest die Anspringtemperatur mit einer solchen Strömungsgeschwindigkeit durch einen dem Hauptkontakt vorgeschalteten Vorkontakt geführt wird, daß Temperaturen von 600°C im Vorkontakt nicht überschritten %-lcrden, die aus dem Vorkontakt austretenden Gase mit einer solchen Menge an SO 2-haltigen Gasen abkühlt, daß die Temperatur des Mischgases nicht unter der Anspringtemperatur des Hauptkontaktes liegt und das im Mischgas enthaltene S02 im Hauptkontakt in bekannter Weise weitgehend zu S03 umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die SO 2-haltigen Gase im Vorkontakt zu etwa 30 - 90 % des theoretisch möglichen S02-Umsatzes zu S03 umgesetzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit der in den Vorkontakt eingeschalteten Gase 0,6 - 2,0 m/sec. beträgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den Vorkontakt verlassende Gas in einer solchen Menge an kälteren ,S02-haltigen Gasen vermischt wird, daß das Mischgas 20 - 30 % des ursprünglichen S02 in Form von S03 enthält.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vorkontakt Schwefelverbrennungsgase zugeführt werden, die anschließend mit SO 2-haltigen Gasen aus Röst- oder Spaltprozessen vermischt werden.
DE19671667509 1967-11-25 1967-11-25 Verbessertes Verfahren zur katalytischen Oxydation von SO2 zu SO3 Pending DE1667509A1 (de)

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CH1615268A CH523204A (de) 1967-11-25 1968-10-29 Verfahren zur katalytischen Oxydation von SO2 zu SO3
AT1093268A AT283385B (de) 1967-11-25 1968-11-11 Verfahren zur katalytischen Oxydation von SO2 zu SO3 in mehreren Kontaktstufen
GB5553368A GB1243985A (en) 1967-11-25 1968-11-22 Process for oxidation of so2 to so3
ES360649A ES360649A1 (es) 1967-11-25 1968-11-25 Procedimiento para la oxidacion catalitica de so2 a so3.
BR20428368A BR6804283D0 (pt) 1967-11-25 1968-11-25 Processo para a oxidacao catalitica de so2 em so3
BE724393D BE724393A (de) 1967-11-25 1968-11-25
FR1595744D FR1595744A (de) 1967-11-25 1968-11-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101110A1 (de) * 1982-08-12 1984-02-22 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101110A1 (de) * 1982-08-12 1984-02-22 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure

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NL6816651A (de) 1969-05-28

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