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DE1665831B1 - Verfahren zum Verseilen von Elementen fuer Nachrichtenkabel zur nachsthoeheren Verseilgruppe mit abschnittsweise wechselnder Drallrichtung - Google Patents

Verfahren zum Verseilen von Elementen fuer Nachrichtenkabel zur nachsthoeheren Verseilgruppe mit abschnittsweise wechselnder Drallrichtung

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Publication number
DE1665831B1
DE1665831B1 DE19661665831 DE1665831A DE1665831B1 DE 1665831 B1 DE1665831 B1 DE 1665831B1 DE 19661665831 DE19661665831 DE 19661665831 DE 1665831 A DE1665831 A DE 1665831A DE 1665831 B1 DE1665831 B1 DE 1665831B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stranding
elements
memory content
stranded
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661665831
Other languages
English (en)
Inventor
Vogelsberg Dipl-Ing Dieter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1665831B1 publication Critical patent/DE1665831B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0235Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device
    • H01B13/0242Stranding-up by a twisting device situated between a pay-off device and a take-up device being an accumulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Die fertigungstechnische Entwicklung von Nachrichtenkabeln ist neuerdings darauf gerichtet; mehrere bisher getrennt durchgeführte Verseilvorgänge, beispielsweise die Verseilung von -Grundbündeln und Hauptbündeln, zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit in einem einzigen Arbeitsgang zusammenzufassen. Hierfür werden Verseilverfahren benötigt, bei denen die zu verseilenden Elemente abwechselnd mit einem Rechtsdrall (S-Drall) und einem Linksdrall (Z-Diall) versehen werden. Verseilverfahren dieser Art, die im nachfolgenden - als SZ-Verseilverfahren bezeichnet werden, haben den Vorteil, daß - die zu verseilenden Elemente von ortsfesten - Ablaufgestellen ablaufen können und daB die zür Weiterverarbeitung dienenden Einrichtungen, :welche die SZ-verseifte Verseif gruppe aufnehmen,. ebenfalls nicht zu rotieren brauchen. Besonders vorteilhaft hinsichtlich der elektrischen Qualität des .gefertigten Kabels sind SZ-Verseilverfahren mit Zwisdhenspeicher, die einen periodischen Wechsel der Drallrichtung in; größeren Abständen, also beispielsweise etwa in Abständen von 10 m der verseiften Verseilgruppe; ermöglichen.
  • Beispielsweise ist eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen SZ-Verseilverfahrens bekannt (USA.-Patentschrift 3169 360), bei der die Elemente von raumfest gelagerten Vorräten abgezogen und durch einen umlaufenden Zwischenspeicher verseht werden, der aus zwei mit ihren Achsen quer zur Durchlaufrichtung angeordneten Rollen besteht. Auf dem durch diese Rollen gebildeten Zwischenspeicher wird jeweils ein den gleichen Drall aufweisender Abschnitt der zu verseilenden Elemente aufgebracht und anschließend bei ..geänderter Drehrichtung -vom Zwischenspeicher wieder: abgezogen. -Bei -der -bekannten SZ-Verseilvorrichtung werden also die zu verseilenden Elemente, eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, einer umlaufenden Verseilvorrichtung mit einem Zwischenspeicher zugeführt und von dieser, wieder eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, abgezogen. Die auf' diese Weise hergestellte nächsthöhere Verseilgruppe ist abwechselnd aus einem Abschnitt h mit dem Drall s, und einem Abschnitt 1, mit dem Drall s, zusammengesetzt. Der Absolutbetrag Is,1 bzw. (s21 gibt hierbei die Drallänge und das Vorzeichen von s1 bzw. s2 die Drallrichtung an. Jeder der Abschnitte 1, und 1z; aus denen sich die hergestellte Verseilgruppe abwechselnd zusammensetzt, enthält dieselbe Anzahl p von Drallperioden, also -1,. = p - s,, (1) 12 -p . s2. - (2) Für das Verhältnis der Abschnitte -bzw: das Ver- 55 hältnis der Dralle - gilt also Bei der bekannten SZ-Verseilvorrichtung wird ein Zwischenspeicher mit festem Speicherinhalt verwendet. Weiterhin wird die Drehzahl dieses Zwischenspeichers abschnittweise wechselnd sprunghaft zwischen zwei Werten geändert. Hierdurch ist bedingt, daß die Abschnitte h und 12 der hergestellten Verseilgruppe stets einander gleich sind. Damit folgt aber aus Gleichung (3), daß SI _ -S2, (4) also Sf S2 . Bei den mit dem erwähnten SZ-Verseilverfahren hergestellten Verseilgruppen sind also die Drallängen aufeinanderfolgender Abschnitte ebenfalls einander gleich.
  • Dies ist aber unvorteilhaft, weil sieh in der Regel an einen SZ-Verseilvorgang ein kontinuierlich arbeitender weiterer Verseilvorgaug mit konstanter Drallrichtung anschließt, der durch den Drall s3 der übergeordneten Verseilgruppe gekennzeichnet ist. Die wirksamen Dralle s," und s," der betrachteten Verseilgruppe ergeben sich damit zu und - Bei einer nach dem erwähnten SZ-Verseilverfahren hergestellten Verseilgruppe ergibt sich damit unter Berücksichtigung von Gleichung (4) also 11 11 Sl - S2 . Die wirksamen Dralle s," und S2' einer Verseilgruppe9 die mit der bekannten SZ-Verseilvorrichtung verseift sind, also beispielsweise die wirksamen Dralle von - SZ-verseiften Grundbündeln, die zu Hauptbündeln verseift sind, unterscheiden sich also voneinander. Dieser Unterschied kann fast eine Größenordnung oder mehr betragen.
  • Bei der Festlegung der verschiedenen Dralle eines Nachrichtenkabels sind jedoch- sehr verschiedenartige Forderungen zu erfüllen, die beispielsweise durch die Nebensprechbedingungendie mechanischen Eigenschaften, die Fertigungstechnik und die Montagebedingungen gegeben sind. Weichen nun die wirksamen Dralle einer bestimmten SZ-verseiften Verseilgruppe um ein Mehrfaches voneinander ab; so ist es in aller Regel nicht möglich, die Werte für diese beiden Dralle optimal-zu dimensionieren, d. h. derart zu dimensionieren, daß die an das Nachrichtenkabel gestellten verschiedenartigen Forderungen optimal erfüllt werden. Dagegen gelingt es in den meisten Fällen, allen Anforderungen hinreichend gut zu genügen, wenn für die -wirksamen Dralle einer bestimmten SZ-verseiften Verseilgruppe ein einziger Wert festgelegt wird.
  • Durch die Erfindung wird ein SZ-Verfahren geschaffen, mit dem es erreicht werden kann, daß die wirksamen Dralle der zu einer übergeordneten Einheit weiterverseiften SZ-verseiften Verseilgruppe über die ganze Länge dieser Verseilgruppe einander gleich sind. Die Erfindung geht hierzu von einem Verfahren zum Verseifen von Elementen für Nachrichtenkabel zur nächsthöheren Verseilgruppe mit abschnittsweise wechselnder Drallrichtung aus, bei dem die zu verseilenden Elemente; eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, einer umlaufenden Verseilvörrichtuüg mit einem Zwischenspeicher zugeführt werden und von diesem, wieder eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, abgezogen werden.
  • Gemäß der Erfindung wird der Speicherinhalt des Zwischenspeichers bei gleichbleibender Drehrichtung 'der Verseilvorrichtung fortlaufend vergrößert oder verkleinert; diese Speicherinhaltsänderung wird jeweils in Abhängigkeit von der herzustellenden Länge eines die gleiche Drallrichtung aufweisenden Abschnittes der fertigen Verseilgruppe gesteuert. Die eigentliche Verseilvorrichtung läuft also mit stets gleichbleibender Drehrichtung um, so daß ein Abbremsen und Wiederbeschleunigen von um die Verseilachse umlaufenden Massen entfällt, wie es bei SZ-Verseilvorrichtungen, deren Drehrichtung abschnittsweise gewechselt wird, der Fall ist.
  • Die unterschiedlichen Dralleigenschaften aufeinanderfolgender Abschnitte der fertigen Verseilgruppe werden beim Verfahren nach der Erfindung allein durch die fortlaufende Änderung des Speicherinhaltes des in der Verseilvorrichtung angeordneten Zwischen-Speichers erreicht. Infolge dieser -abwechselnd fortlaufenden Vergrößerung und Verkleinerung des Speicherinhaltes sind die Geschwindigkeiten, mit der die zu verseilenden Elemente die - in Verselrichtung gesehen - vor dem Zwischenspeicher und hinter dem Zwischenspeicher liegenden Verseilpunkte durchlaufen, unterschiedlich. Obwohl also die zu verseilenden Elemente nach dem Abziehen vom Zwischenspeicher infolge der gleichbleibenden Drehrichtung der Ver-Seilvorrichtung wieder aufgeseilt werden, ergibt sich damit ein resultierender Drall der fertigen Verseilgruppe in der einen oder anderen Richtung, je nachdem,- ob der Speicherinhalt vergrößert oder verkleinert wird.
  • Da es sich bei dem Verfahren nach der Erfindung um ein SZ-Verseilverfahren handelt, bei. dem die zu verseilenden Elemente der Verseilvorrichtung; eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, zugeführt werden und bei dem die fertige Verseilgruppe die Verseilvorrichtung in gleicher Weise wieder verläßt, ist es möglich, mehrere Verseilschritte in einem. einzigen Arbeitsgang hintereinanderzuschalten. Die der Verseilvorrichtung zugeführten zu verseilenden Elemente können beim Verfahren nach der Erfindung also beispielsweise von -raumfest gelagerten - Ader= vorräten abgezogen werden; es ist aber auch möglich, diese Elemente, sofern sie ihrerseits bereits verseilt sind es sich also z: B. um Sternvierer, Achter oder Grundbündel handelt, von vorgeschalteten Verseilmaschinen aus zuzuführen.
  • Vor allem aber ermöglicht es das Verfahren nach der Erfindung, die Drallängen in aufeinanderfolgenden Abschnitten derart zu wählen, däß bei der weiteren Verseilung -die wirksame Drallänge über die ganze Länge der hergestellten Verseilgruppe einen einzigen Wert hat. Dies wird beim Verfahren nach der Erfindung dadurch ermöglicht, daß die Längen aneinanderfolgender Abschnitte unterschiedlichen Dralles beliebig gewählt werden können. Zum Übergang von einem Abschnitt mit gleichbleibender Drallrichtungauf einen anschließenden Abschnitt mit entgegengesetzter Drallrichtung ist beim Verfahren nach der Erfindung nur ein einziger Umsteuervorgang notwendig, mit dem die- Änderung des Speicherinhaltes -des Zwischenspeichers umgekehrt wird, also beispielsweise von einer Vergrößerung auf eine. Verkleinerung des Speicherinhaltes - oder von einer Verkleinerung auf eine Vergrößerung des Speicherinhaltes umgeschaltet wird.
  • Am Schemabild der F i g. 1 sei das Prinzip der Erfindung erläutert. Die zu verseilenden Elemente 1 werden, eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, dem Verseilnippel 2 zugeführt. Die Verseilelemente 1 'laufen also beispielsweise von raumfest gelagerten Trommeln; Spulen oder auch Fässern ab; sie können aber auch von vorgeschalteten Verseilmaschinen aus zugeführt werden. Anschließend werden die Elemente 1 dem aus den schematisch gezeichneten Rollen bestehenden, mit der Winkelgeschwindigkeit n umlaufenden Zwischenspeicher 3 zugeführt, von dem sie am rechten Ende mittels einer nicht dargestellten Abzugvorrichtung als fertige Verseilgruppe 4 in Pfeilrichtung mit der Geschwindigkeit vo abgezogen werden. Der gegenseitige Abstand y der Achsen, auf denen die Rollen des Zwischenspeichers 3 angeordnet sind, ist veränderbar, so daß der Speicherinhalt des Zwischenspeichers 3; wie durch den Doppelpfeil angedeutet, fortlaufend vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • Infolge der gleichbleibenden Winkelgeschwindigkeit n des Zwischenspeichers 3 werden die Elemente 1 m einem im Verseiinippel2 liegenden Verseilpunkt verseilt und nach dem Austritt aus dem Zwischen-Speicher 3 an sich wieder aufgeseilt. Da jedoch infolge der fortlaufenden Vergrößerung oder Verkleinerung des Speicherinhaltes des Zwischenspeichers 3 die .Geschwindigkeit v, mit der die Elemente 1 den Verseilnippel2 durchlaufen, von der Abzuggeschwindigkeit vö beim Austritt aus dem Zwischenspeicher 3 abweicht, verbleibt ein resultierender Drall s.
  • - Werden die Beträge der Geschwindigkeitsänderungen, die sich aus der Änderung des Speicherinhaltes des Zwischenspeichers 3 ergeben, bei einer Vergrößerung .des Speicherinhaltes mit 4-v, und bei einer Verkleinerung des Speicherinhaltes mit 4 v2 bezeichnet, so betragen die Geschwindigkeiten v1 und v2, mit denen die Elemente 1 in den Verseilnippel2 einlaufen, vi = vo -% d vi, (7) V2 - VO - d V2. ($) Wird die Zeitspanne der Vergrößerung des Speicherinhaltes mit t, und die Zeitspanne der Verkleinerung des Speicherinhaltes mit 4 bezeichnet, so lassen sich aus den Geschwindigkeiten v1 und v2 die Längen 11 und 12 der einen unterschiedlichen Drall aufweisenden Abschnitte berechnen: 11 = vi ' ti = (vo -E- 4 v1) - ti, (9) ' 12 = V2 . t2 = (VO - d vD . t2, . (10) Für den Drall s, des Längenabschnittes 1, gilt dann also Entsprechend ergibt sich der Drall s2 des Längenabschnittes 12 zu Ist, wie im Schema der F i g. 1 angenommen, vo = const. und n = const., so hängen die Dralle sl und s, der fertigen Verseilgruppe 4 beim Austritt aus dem Zwischenspeicher 3 allein von der Größe der Änderungsgeschwindigkeit des Speicherinhaltes des Zwischenspeichers 3 ab. Die Werte der Dralle s; und s2 aufeinanderfolgender Längenabschnitte h und 12 können also beliebig gewählt werden. Zur Durchführung des Erfindungsgedankens empfiehlt es sich, diese Dralle derart zu bemessen, daß die wirksamen Dralle der zu einer übergeordneten Einheit verseilten Verseilgruppe über die ganze Länge dieser Verseilgruppe einander gleich sind.
  • Zur Durchführung des Erfindungsgedankens kann, wie im Schema der F i g. 1 dargestellt, der einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisende Zwischenspeicher umlaufen, also durch seinen Umlauf selbst die Verseilung der zu verseilenden Elemente bewirken. Um die umlaufenden Massen zu verkleinern und damit höhere Fertigungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen, empfiehlt es sich, in Durchführung des Erfindungsgedankens den einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisenden Zwischenspeicher im Raum feststehend anzuordnen und die zu verseilenden Elemente mit Hilfe rotierender Verseilbügel im Doppelschlag zuzuführen und im Doppelschlag abzuziehen, wie dies an sich für die SZ-Verseilung bereits in der österreichischen Patentschrift 262 408 beschrieben ist. Für eine derart ausgebildete Anordnung-(Anspruch 6) wird Schutz nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Anspruches 1 beansprucht.
  • Wie das -das Verfahren nach der Erfindung erläuternde Schemabild der F i g. 1 zeigt, ändert sich die Geschwindigkeit, mit der die zu verseilenden Elemente 1 der Anordnung zugeführt werden, in Abhängigkeit von der Änderungsgeschwindigkeit des Speicherinhaltes des Zwischenspeichers 3; da die Geschwindigkeit, mit der die zu verseilenden Elemente zugeführt werden, gleich der Einlaufgeschwindigkeit v der Elemente 1 in den Verseilnippel 2 ist. Dies- setzt voraus, daß die zu verseilenden Elemente von Ablaufgestellen ablaufen, die mit einem beispielsweise über die Zugspannungen in den Elementen geregelten, praktisch trägheitslosen Antrieb- ausgestattet sind.
  • Da dies im allgemeinen jedoch nicht der Fall sein wird; empfiehlt es sich, zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung die Anordnung derart auszubilden, daß die zu verseilenden Elemente vor . oder nach dem Durchgang durch den einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisenden Zwischenspeicher einen weiteren, ebenfalls einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisenden Zwischenspeicher durchlaufen, wobei die Änderungsgeschwindigkeiten der .Speicherinhalte der beiden Zwischenspeicher einander entgegengesetzt sind und die relative Winkelgeschwindigkeit des einen Speichers gegenüber dem anderen von Null verschieden ist. Auf diese Weise ist es möglich, daß die zu verseilenden Elemente der Anordnung i mit der gleichen Geschwindigkeit zugeführt werden; mit der die fertige Verseilgruppe am Austritt der Anordnung abgezogen wird. Bei einer solchen An-Ordnung mit zwei ihre Speicherinhalte gegenläufig ändernden Zwischenspeichern kommt es allein darauf an, daß die Beträge bzw. Vorzeichen der Winkelgeschwindigkeiten, mit der diese zwei Zwischenspeicher umlaufen, voneinander verschieden sind. Die relative Winkelgeschwindigkeit des einen Zwischenspeichers gegenüber dem anderen Zwischenspeicher ist dann für die Verseilung maßgebend. Es ist also möglich, daß der eine Zwischenspeicher mit einer vorgegebenen konstanten Winkelgeschwindigkeit n umläuft und der andere. feststeht.
  • Zur Erläuterung ist in der F i g. 2 ein schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel einer solchen Anordnung wiedergegeben. Bei dieser Anordnung laufen die, eine feste Winkellage -im Raum einnehmend, zugeführten Elemente 1 zunächst in den zusätzlichen Zwischenspeicher 5 ein, der in gleicher Weise wie der Zwischenspeicher 3 aus schematisch dargestellten Rollen besteht, die auf zwei Achsen angeordnet sind, die voneinander den Abstand x haben. Der gegenseitige Abstand x dieser Achsen des Zwischenspeichers 5 ist veränderbar; so daß der Speicherinhalt des Zwischenspeichers 5, wie durch den Doppelpfeil angedeutet, fortlaufend vergrößert oder verkleinert werden kann. Nach dem Austritt aus dem Zwischenspeicher 5 werden die zu verseilenden Elemente l über die Aufspreizscheibe 6 geführt und treten dann über den Verseilnippel 2 in den Zwischenspeicher 3 ein, der in gleicher Weise wie bei der Anordnung nach F i g. 1 ausgebildet ist.
  • Der Einfachheit halber sei angenommen, daß bei dem in- der F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der zusätzliche Zwischenspeicher 5 feststehend angeordnet ist, während der Zwischenspeicher 3 mit der Winkelgeschwindigkeit n umläuft.
  • Wesentlich für die in der F i g. 2 dargestellten Anordnung ist, daß die Änderungsgeschwindigkeit, mit der der Abstand x der Achsen des Zwischenspeichers 5 geändert wird, der Änderungsgeschwindigkeit, mit der der Abstand der Achsen y des Zwischenspeichers 3 geändert wird, entgegengesetzt ist. Auf diese Weise wird erreicht, - daß die Geschwindigkeit, mit der die zu verseilenden Elemente in den Zwischenspeicher 5 eintreten, gleich der Abzugsgeschwindigkeit vo ist, während die zu verseilenden Elemente 1 die Aiüspreizscheibe 6 und den Verseilnippel 2 mit der Geschwindigkeit v durchlaufen, die sich von der - Geschwindigkeit v, um den durch die Änderung der Speicherinhalte der Zwischen speicher 3 und 5 bedingten Beträge d v, bzw. d v2 unterscheidet.
  • Die gewünschte Änderung des Speicherinhaltes des Speicherelemen tes 3 bzw. 5 kann dadurch erzielt werden, daß der Abstand zwischen den beiden Achsen des Zwischenspeichers 5 oder der Abstand y zwischen den Achsen des Zwischenspeichers 3 nach einem vorgegebenen Programm zwangsweise gesteuert wird. Es muß dann durch entsprechend konstruktive Ausbildung des anderen Zwischenspeichers dafür Sorge getragen werden, daß sich der Abstand zwischen den Achsen dieses Zwischenspei,2hers beispielsweise durch Schwerkraft oder durch die Kraft einer auf die Achsen einwirkenden Feder selbsttätig einstellt.
  • Es sei angenommen, daß der Abstand y zwischen den beiden Achsen des Zwischenspeichers 3 zwangsweise derart gesteuert wird, daß er sieh periodisch abwechselnd linear vergrößert und verkleinert. In der F i g. 3 ist y in Abhängigkeit von der Zeit t. schematisch aufgetragen. Während der Zeitspanne t, wächst y linear an; so daß sich der Speicherinhalt =des Zwischenspeichers 3 vergrößert. Während der anschließenden Zeitspanne t2 nimmt y linear ab, so daß sich der Speicherinhalt des Zwischenspeichers 3 verkleinert. Durch eine entsprechende Ausbildung .des nicht verdrehbar angeordneten Zwischenspeichers 5 wird dafür Sorge getragen, daß der Abstand x zwischen den beiden Achsen dieses Zwischenspeichers unter der Einwirkung der Schwerkraft in einem der Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Speicherinhaltes .des Zwischenspeichers 3 entgegengesetzten Sinne ändert. Hierzu kann der Zwischenspeicher 5 beispielsweise aus sogenannten Tänzerrollen bestehen, bei denen nur die oberen Rollen fest- gelagert sind, während die unteren Rollen durch - ihre Masse auf die von ihnen geführten Elemente drücken.
  • Wählt man, wie im Beispiel der F i g. 3 vorausgesetzt, die Zeitspannen tl und t2 einander gleich, also ti=t21 und setzt man weiter die Änderungsgeschwindigkeiten des Zwischenspeichers 3 derart fest,- daB d y, = d v2 = 0,5 VO . (13) so folgt nach den Gleichungen (9) und (10) die Beziehung Der sich aus dieser Gleichung ergebende Verlauf des Dralles s in Abhängigkeit von der Länge 1 der hergestellten Verseilgruppe ist im unteren--- Teil der F i g. 3 aufgetragen.
  • In der Regel schließt sich an den SZ-Verseilvorgangein weiterer Verseilvorgang mit konstanter -Drallrichturig an, durch den die hergestellte Verseilgruppe mit dem Drall s3 zur übergeordneten Einheit weiterverseilt wird: Die Größen der sich damit ergebenden wirksamen Dralle si" und s," sind in: den Gleichungen (5) und (6) wiedergegeben. Da es das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht; die Dralle s, und s2 der SZ-verseilten Verseilgruppe 4 unterschiedlich groß zu wählen, empfiehlt es, sich; -diese Dralle so auszuwählen, daß ist, so daß, sich damit gleich große, aber entgegengesetzt gerichtete wirksame Dralle s," und s2" der übergeordneten Einheit ergeben: Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es also; SZ-verseilte Verseilgruppen herzustellen, die nach einem weiteren, mit konstanter Drallrichtung verseiften Verseilvorgang nur eine einzige wirksame Drallänge I s1" J = Ist ' J haben.
  • Für die Durchführung der Erfindung ist es wesentlich, daß die Zwischenspeicher, auf welche: die zu verseilenden Elemente auflaufen und von denen sie wieder abgezogen werden, einen veränderbaren Speicherinhalt haben. Eine besonders zweckmäßige Form dieser Zwischenspeicher ergibt sich dadurch, daß, wie bereits an den-- Schemata der F i g. 1 und 2 erläutert, die Zwischenspeicher aus mehreren-die zu verseilenden --Elemente führenden Rollen bestehen, die jeweils auf zwei Achsen .angeordnet sind deren Abstand veränderbar ist. -Zur weiteren Erläuterung ist in der F i g. 4 das Ausführungsbeispiel eines solchen Zwischenspeichers dargestellt, der mit der Winkelgeschwindigkeit n umläuft, also als Zwischenspeicher 3 im - Schema der F i g. 2 einsetzbar ist.
  • Der in der F i g. 4 dargestellte Zwischenspeicher ist als Rollenspeicher mit drei Windungen ausgeführt. In dem mit konstanter Winkelgeschwindigkeit n rotierenden und über den Antrieb 7 angetriebenen Rahmen 8 ist die aus drei Rollen bestehende Rollen-, gruppe 9 fest gelagert. Drei weitere Rollen sind zu einer zweiten, in Längsrichtung bewegbaren Rollengruppe 10 zusammengefaßt. Durch eine Mittenbohrurig des Lagerbockes 11 treten die zu verseilenden Elemente 1 mit der Geschwindigkeit v in den umlaufenden Zwischenspeicher ein und werden in drei Windungen auf die Rollen der Rollengruppen 9 und 10 aufgewickelt. Nach dem Abwickeln treten die Elemente 1 dann durch eine Mittenbohrung des Lagerbockes 12 mit der Geschwindigkeit v. aus.
  • Mit dem Lagerbock 11 ist das Zahnrad 13 fest verbunden, in das die Zahnräder 14 und 15 eingreifen. Infolge- der Rotation des Rahmens 2 werden über die Zahnräder 14 und 15 die beiden mit diesen Zahnxädern verbundenen und mit einem Schneckenganggetriebe versehenen Wellen 16 und 17 gegenüber dem Rahmen 2 in Drehbewegungen versetzt, deren -Drehxichtungen einander entgegengesetzt sind. -Auf den Wellen 16 und 17 ist die die kollengruppe 10 tragende Achse über die Mitnehmer 18 und 19 gelagert. Die Mitnehmer 18 und 19 sind derart ausgebildet, daß stets einer von ihnen mit dem Schneckenganggewinde der zugehörigen Welle 16 bzw. 17 im Eingriff steht. Auf diese Weise wird die Rollengruppe 10 kontinuierlich in der einen oder anderen Längsrichtung bewegt.
  • Das Lösen bzw. Einkuppeln der Mitnehmer 18 und 19 wird durch das Anschlagen der Mitnehmer an die Anschlagstifte 20 und 21. oder an die Winkel 22 und 23 ausgelöst. Beim Anschlagen der Mitnehmer 18 und 19 an die Anschlagstifte 20 und 21 bzw. an die Winkel 22 und 23 wird also durch einzelne nicht näher gezeichnete Einrichtungen die mechanische Kupplung des im Eingriff befindlichen Mitnehmers mit dem Schneckenganggewinde der zugehörigen Welle aufgetrennt und der andere Mitnehmer mit dem Schneckenganggewinde der ihm zugeordneten Welle eingekuppelt. Auf diese Weise wird jeweils bei Erreichen der Anschlagstifte 20 und 21 oder der Winkel 22 und 23 die Längsbewegungsrichtung der Rollengruppe 10 umgekehrt; ohne daß es einer äußeren Umsteuerung bedarf.
  • Es ist daher auch ohne weiteres möglich, durch in der F i g. 3 nicht dargestellte Steuerungsorgane die Umsteuerung der Mitnehmer 18 und 19 an jeder gewünschten Stelle vorzunehmen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Verseifen von Elementen für Nachrichtenkabel zur nächsthöheren Verseilgruppe mit abschnittsweise wechselnder Drallrichtung, bei dem die zu verseilenden Elemente, eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, einer umlaufenden Verseilvorrichtung mit einem Zwischenspeicher zugeführt werden und von dieser, wieder eine feste Winkellage zum Raum einnehmend, abgezogen werden, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Speicherinhalt des Zwischenspeichers (3) bei gleichbleibender Drehrichtung der Verseilvorrichtung fortlaufend vergrößert oder verkleinert wird und daß diese Speicherinhaltsänderung jeweils in Abhängigkeit von der herzustellenden Länge eines die gleiche Drallrichtung aufweisenden Abschnittes der fertigen Verseilgruppe (4) gesteuert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verseilenden Elemente (1) mit konstanter Geschwindigkeit (v.) abgezogen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilvorrichtung mit konstanter Winkelgeschwindigkeit (h) umläuft.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Speicherinhaltsänderung periodisch erfolgt. 5: Anordnung zur Durchführung des: Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß der einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisende Zwischenspeicher (3) umläuft.-6. ,Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß der einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisende Zwischenspeicher (3) im Raum feststehend angeordnet ist und daß die zu verseilenden Elemente mit Hilfe rotierender -Ver-Seilbügel im Doppelschlag zugeführt und im Doppelschlag abgezogen werden. 7. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verseilenden Elemente (1) vor oder nach dem Durchgang durch den einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisenden Zwischenspeicher (3) einen weiteren, ebenfalls einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisenden Zwischenspeicher (5) durchlaufen, wobei die Änderungsgeschwindigkeiten der Speicherinhalte der beiden Zwischenspeicher einander entgegengesetzt sind und die relative Winkelgeschwindigkeit des einen Zwis,-henspei,hers gegenüber dem zweiten Zwischenspeicher von Null verschieden ist. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der ebenfalls einen veränderbaren Speicherinhalt aufweisende weitere Zwischenspeicher (5) feststehend angeordnet ist. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen-Speicher (3; 5) aus zwei auf parallelen Achsen angeordneten Rollengruppen bestehen, deren Abstand (y; x) veränderbar ist. 10: Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungsgeschwindigkeit des Speicherinhaltes des- einen Zwischenspeichers nach einem vorgegebenen Programm gesteuert wird, während die Änderungsgeschwindigkeit des Speicherinhaltes des zweiten Zwischenspeichers sich unter Einwirkung. rückstellender Kräfte selbsttätig auf die Anforderung des ersten einstellt.
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