DE1640469A1 - Anordnung zur Verbindung von Kabeldraehten mit einer Ummantelung - Google Patents
Anordnung zur Verbindung von Kabeldraehten mit einer UmmantelungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verbindung von Kabeldrähten mit aus warmverformbarem dielektrischem Material bestehender
Ummantelung.
Die Flachkabel-Technik ist besonders aktfüell, da eine flache Gestaltung
leicht zur Verwendung in sogenannten "gedruckten"Schaltungen führt, da die Identifizierung von Stromleitungen ohne individuelle
Kodierung erleichtert wird.
Es sind eine Anzahl von Lamellierungs-Verfahren zur Erzeugung eines
solchen Aufbaues bekannt, von denen einige das Zusammenschmelzen dielektrischer Streifen oder Bänder einschließen, um ein bandförmiges
Produkt mit von den dielektrischen Streifen an deren Innenflächen eingekapselten elektrischen Leitern zu bilden. Bei manchen dieser
Verfahren wird die Bindung an den Innenflächen durch einen wärmeempfindlichen Klebstoff herbeigeführt, indem z. B. vorher eine Schicht
eines thermoplastischen Stoffes mit niedrigem Schmelzpunkt auf die dielektrischen Streifen aufgetragen wird, während bei anderen Verfahren
die dielektrischen Streifenmaterialien selbst durch Wärme er-
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weicht werden. In jedem Falle ist es erforderlich, während des Arbeitsprozesses
den Berührungsflächen Wärme zuzuführen, um die Bindung
zu bilden.
Wenn jedoch die zur Bindung notwendige Temperatur sich der Temperatur
des Zerfalles oder der Auflösung des Dielektrikums sehr weit nähert, wird die Zuführung der Bindungswärme ein schwieriges Problem
Auf jeden Fall wird die Schwierigkeit der Wärmezufuhrung verstärkt,
wenn die Geschwindigkeit der Lamellierung erhöht wird. Entsprechend
einem früheren Verfahren wird die Lamellierung durch Wärme-Rollen ausgeführt, welche mit einem Lösungs-Gemisch beschichtet sind, an '
welchem das erweichte Dielektrikum nicht haftet. Entsprechend einem anderen Verfahren wird die Lamellierung zwischen einer Wärme-Rolle
und einer Kühl-Rolle ausgeführt, wobei das Anhaften an der Wärme-Rolle
durch die Anwendung eines Bandes zwischen der Wärme-Rolle und dem Erzeugnis verhindert wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein rationelleres Verfahren für die Herstellung von Flachkabeln anzugeben, das die Nachteile bisheriger
Verfahren vermeidet. Dies wird für eine Anordnung der eingangs erwähl ten Art dadurch gelöst, daß die Innenflächen der untereinander um
die Kabeldrähte zu verbindenden Streifen Heizvorrichtungen zugewandt sind, während an die Außenflächen der Streifen an den gleichen Stellen
Kühlvorrichtungen anliegen, daß in Durchlaufrichtungti.es Kabels Vorrichtungen zum Verbinden der Streifen um die Kabeldrähte und
Druck-Vorrichtungen zum Aneinanderpressen der Streifen nachgeschaltet sind.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Bindungswärme unmittelbar
den die Berührungsfläche bildenden Innenflächen zugeführt, wenn sie zur Formung der Schichtung zusammengepreßt werden, wobei die Stelle
des Anlegens der Wärme so nahe wie möglich der Stelle der Bindung ist. Gemäß einem anderen Erfindungsmerkmal wird die Wärme mittels
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eines Messer-Elementes angelegt, welches sich im wesentlichen gegen
den Klemmspalt der Rollen oder anderer Lamellierungs-Einrichtungen
erstreckt, und welches mit einem Durchlaß zur Aufnahme und zum Lauf der Leiterelemente des Kabels in diesen Klemmspalt versehen ist.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung ist eine Wärme-Kühl-Einrichtung
vorgesehen, welche auf die Außenseiten des Dielektrikums und vorzugsweise auf den ganzen Bereich einwirkt, in welchem die
Wärme an die die Berührungsfläche bildenden Flächen angelegt wird.
Es besteht daher ein Wärmegefälle von den inneren zu den äußeren Flächen der dielektrischen Streifen, wodurch die Temperatur der
Innenflächen bis zur gewünschten Bindungstemperatur ansteigen kann, während die Außenflächen genügend kühl gehalten werden können, um
die Unversehrtheit der Streifen zu gewährleisten und deren Anhaften an den Lamellierungs-Rollen zu verhindern.
Weil die Wärme unmittelbar dort zugeführt wird, wo sie benötigt wird,
braucht nur eine geringe Wärmeeindringung vorgesehen werden. Daher kann der Arbeitsvorgang beschleunigt werden, ohne übermäßige Temperaturen
zuzuführen. Gleichzeitig macht es die Anwendung der äußeren Kühlung möglich, die Hauptmasse des Dielektrikums auf einer niedrigen
Temperatur zu halten, wodurch die Arbeitsparameter weniger kritisch werden. Schließlieh wird, weil die Leiter mittels des die Wärme anlegenden
Messers eingesetzt werden, ein Höchstmaß an Genauigkeit des Leitereinbaues gesichert. Der Einfluß der Kühlung verhindert ein späteres
Verschieben der Leiter aus ihrer Endlage. Das Ergebnis ist, daß das Verfahren die Massenerzeugung flacher Kabel mit sehr großen Leiter-Dichten
und strengen Anforderungen an die Leiter-Einbaulagen erleichtert und gleichzeitig auch die Verwendung dielektrischer Materialien
ermöglicht, bei welchen die Bindungs-Temperaturen genau gesteuert werden müssen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich austierBe-
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Schreibung eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispiels, das an Hand der
beigefügten Zeichnungen beschrieben wird. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Vorderansicht einer Kabel-Lamellierungsanordnung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Einrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Ansicht eines Schnittes entlang der Linie 2-2 in
der Fig. 1,
Fig. 3 die vergrößerte Darstellung der Ansicht eines Schnittes
entlang der Linie J-3 in der Fig. 2,
Fig. 4 einen stärker vergrößerten Teil der Fig. j5,
Fig. 5 den um 90° gedrehten Teil eines Querschnittes entlang
der Linie 5-5 in der Fig. 4,
Fig. 6 einen teilweisen Querschnitt eines gemäß der Erfindung erzeugten Produktes und
Fig. 7 ein idealisiertes Diagramm der Isothermen entlang des dielektrischen Streifens während des Lame11ierungs-Vorganges
gemäß der Erfindung.
Die in der Fig. 1 dargestellte Anordnung umfaßt ein Maschinenbett 10,
auf welchem ein Tisch 12 und mittels einer Konsole 14 eine vertikale Gleitbahn oder ein Turm 16 montiert sind. Der Turm 16 trägt einen
Schlitten 18, welcher beim Drehen eines Knopfes 20 vertikal in eine Arbeitsstellung justierbar ist. die durch ein Meßinstrument 22 angezeigt
wird. Diese Justierung zusammen mit einer seitlichen Justierung des Tisches 12 mittels einer mikrometerartigen Einrichtung 24 und des
zugehörigen Meßinstrumentes 26 bewirkt die mechanischen Ausrichtungen für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Bei der dargestellten Einrichtung umfaßt der lameliierende Maschinenteil
eine am Tisch 12 montierte Kühleinrichtung 30 für die Zusammenwirkung mit einer mittels eines isolierenden Blockes 34 und eines
Trägers 36 am vertikalen Schlitten 18 montierten Heizmesser-Einrichtung
32. Wie noch beschrieben wird, enthält die Kühleinrichtung 30 die Lamellierungs-Rollen, durch welche die Streifen oder Bänder 38
und 40 fest um eine Anordnung von Drähten 42 gepreßt werden, um das fertige Kabel 44 zu formen. Wie ersichtlich, werden die Bänder 38
und 40 von Vorratsspulen 46 und 48 abgenommen und über Rollen 50 und
52 und zwischen Glättungs- und Spannrollen 54 und 56 geführt. Natürlich
können die Vorratsspulen 46 und 48 mit Brems- oder anderen Einrichtungen versehen sein, um die gewünschte Bandspannung anstelle
der Spannrollen 54 und 56 oder zusätzlich zu diesen herbeizuführen.
Die Leiteranordnung wird als ein Drahtbündel, von denen zwei Reihen
bei 58 und 60 zu sehen sind, von Vorratsspulen (nicht gezeigt) zugeführt. Diese Vorratsspulen sind in üblicher Weise mit Reibungs-Bremseinrichtungen
versehen, um wie gezeigt, eine genügende Spannung der Drähte herbeizuführen und diese gerade zu halten, wenn sie durch die
Einrichtung geführt werden. Die Drähte werden über eine Rollenvorrichtung 62 und durch einen Ausrichtkamm 64 und eine Reinigungsbürste
66 zu der Kombination der Heizmesser- und Kühl-Einrichtungen 32 und
30 gezogen, wo die Lamellierung ausgeführt wird. Die Bürste 66 kann auch zum Spannen der Drähte beitragen.
Nachdem das lameliierte Produkt die Kühlstation 30 durchlaufen hat,
wird es über eine Rollenvorrichtung 68 durch ein Kühlbad 70 geleitet und dann über Treibrollen 72 zu einer Aufwiekelspule (nicht gezeigt)
geführt. Die Treibrollen 72 werden von einem Motor 73 angetrieben. Sie sind so angeordnet, daß das fertige Kabel fest gegriffen und
durch die Einrichtung gezogen wird. Obwohl auch die Lamellierungsrollen
in der Kühleinrichtung 30 angetrieben werden, wie noch beschrieben
wird, ist es vorzuziehen, die durch die Treibrollen 72 am
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fertigen Kabel 44 vorgesehene Spannung genügend groß zu wählen, um
mindestens teilweise den Widerstand in den dielektrischen Bändern und in den Drähten bei ihrer Führung durch die Lamellierungs-Stelle zu
überwinden. Bei diesem Verfahren werden die Scherkräfte in dem erweichten
Dielektrikum an dieser Stelle verringert. Wie aus der Fig. J ersichtlich, umfaßt die Kühleinrichtung 50 zwei Kühlblöcke 80 und 82,
in welchen zwei Lamellierungs-Rollen 84 und 86 auf Zapfen 83 drehbar angeordnet sind. Wie in der Fig. ^durch Pfeile angezeigt, werden die
Rollen 84 und 86 von einem Motor 88 über ein Getriebe 90 (Fig. 2) in entgegengesetzten Richtungen angetrieben. Bei dem gezeigten Aufbau
sind Wärmeaustauscher in Form von Wasserrohren 92 und 94vorgesehen.
Diese Röhren können in Schuh-Elementen 96 und 98 geformt werden, welche
in den Blöcken 80 und 82 gleitbar angeordnet sind und von Federn 99 gegen die Rollen 84 bzw. 86 gedrückt werden. Geeignete äußere Installationen
(nicht gezeigt) sind für die Zuführung der Kühlflüssigkeit vorgesehen. Die Wärmeaustauscher kühlen somit im allgemeinen
die Kühlblöcke 80 und 82 und besonders die von diesen getragenen Lamellierungs-Rollen 84 und 86.
Mit den Kühlblöcken 80, 82 undjbesonders mit den Lamellierungs-Rollen
84, 86 zusammenwirkend ist die Heizmesser-Einrichtung 32 in die Anordnung
der Fig. 1 eingebaut. Wie aus Fig. 3 deutlich sichtbar, enthält die Heizmessereinrichtung 32zwei Messer-Elemente 100 und 102,
welche einen Kanal 103 zur Aufnahme der einzukapselnden Drähte 42
begrenzen, und welche Halbrundteile 104 und 106 haben, die gemeinsam ein durchbohrtes Kopfteil bilden. Dieses Kopfteil nimmt die Drähte
auf und leitet sie in Stellungen zwischen den Bändern 38 und 40 im
Spalt der Lamellierungs-Rollen 84 und 86. Jedes der beiden Heizmesser besteht aus einem Gehäusemantel I08 aus einer geeigneten festen und
gegen Korrosion und Abnutzung widerstandsfähigen Metall-Legierung, welcher mit einem geeigneten Körper 110 aus einem besonders guten
Wärmeleiter, z. B. aus Silber, ausgefüllt ist. In diesem Körper 110 sind elektrische Heizelemente 112 angeordnet.
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Die Messer 100 und 102 sind miteinander verbunden und eines der Messer,
z. B. 100, ist in geeigneter Weise mittels Schrauben (nicht gezeigt) am Isolierblock 34 (Pig. 1) befestigt, so daß der Heizmesser-Aufbau
als eine Einheit mit dem Schlitten 18 bewegt wird. Bei der in der Fig.3
dargestellten Konstruktion haben die Messer geformte Fußteile 114 bzw.
116, die im flachen Winkel gegen die gegenüberliegenden Flächen 118,
120 der Kühlblöcke 80 bzw. 82 geneigt sind, um mit diesen einen mundartigen Schlitz zur Aufnahme der Bänder 38 und 40 zu bilden. Es ist
ein Merkmal der Erfindung, daß die Außenflächen der Bänder 38 und 40 während des Erhitzens (und auch kurz vorher und nachher) der die Berührungsfläche
bildenden Oberfläche gekühlt werden. Die Bänder 38 und 40 sind somit in der direkten Berührung mit den Kühlflächen 118 und "
120 und mit den Kühlrollen 84 und 86, während sie zuerst der Strahlungswärme von den Messer-Fußteilen 114 und 116 und der Wärmeleitung durch
die unmittelbare Berührung mit den Messer-Kopfteilen 104 bzw. 106 ausgesetzt
sind.
Die Konvergenz der Elemente des Kabels im Spalt der Lamellierungs-Rollen
84 und 86 ist in der Fig. 4 deutlicher dargestellt. Fig. 5 zeigt, wie die Kopfteile 104 und IO6 der Wärme-Messer 100 und 102 geformt
sind, um genau angeordnete Durchgangslöcher II3 für die Drähte 42 zu
begrenzen. Wie ersichtlich, werden die Bänder 38, 40 zwischen den Kühlrollen 84 und 86 und den Kopf teilen 104 bzw. 106 der Wärme-Messer
gehalten, Die Bänder sind in direkter Berührung mit den Kopfteilen j
104 bzw. 106 in derem Scheitelbereich und vorzugsweise auch auf einer beträchtlichen Strecke hinter den gerundeten Kopfteilen, Es besteht
daher eine relative Bewegung zwischen den berührenden Flächen der Bänder 38, 40 und den Messer-Kopfteilen 104 bzw. 106. Es hat sich in der
Praxis gezeigt, daß sich die Bänder leicht und ohne übermäßigen Widerstand durch die Anordnung bewegen. Verschiedene der verwendeten dielektrischen
Materialien haben nämlich niedrige Reibungskoeffizienten.
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Hingegen werden mindestens bei einigen der bevorzugten Ausführungen
des Verfahrens die den Messer-Kopfteilen 104, 106 gegenüberliegenden
Flächen der Bänder 58, 40 genügend erhitzt, so daß die Berührungsfläche
zwischen den Bändern und den Messer-Kopfteilen wahrscheinlich
durch das im ganzen Berührungsbereich geschmolzene Dielektrikum geschmolzen wird. Dieser geschmolzene oder mindestens hochplastische
Zustand des Dielektrikums macht es möglich, daß das dielektrische Material im Bereich zwischen dem Ende der Kopf teile 104, IO6 und dem
Spalt derRollen 84, 86 zwischen oder um die Drähte 42 fließt oder gepreßt
wird. In der Praxis wurde festgestellt, daß es tatsächlich erwünscht ist, zumindest beim Arbeiten mit bestimmten Materialien, den
Spalt zwischen den Rollen etwas enger einzustellen, als es der Dicke des fertigen Kabels entspricht, so daß das dielektrische Material
beim Durchlauf zwischen den Rollen einer besonderen Bearbeitung ausgesetzt ist. Auf diese Weise werden die Toleranzen des Materials und
der Einrichtung aufgefangen, und es wird sichergestellt, daß immer ein guter Bindungs-Druck beim Durchlaufen des Kabels durch den Spalt
der Rollen vorhanden ist. Außerdem trägt das Ausmaß der besonderen Bearbeitung dazu bei, daß das Dielektrikum fest um die Drähte ohne
Lückenbildung gelegt wird, und daß das dielektrische Material an der ganzen Berührungsfläche zwischen den beiden Bändern zusammengeschweißt
oder vermischt wird.
Die auf die Bänder 38 und 40 im Bereich der Annäherung an den Spalt
und im Spalt der Rollen 84 und 86 einwirkenden Bremskräfte umfassen die vorher erwähnte Reibung an den Messern 100 und 102, die Bremswirkung
durch die Spannrollen 54, 56 und den Widerstand der Vorratsspulen 46, 48. Die auf die Drähte 42 einwirkenden Bremskräfte schliessen
die Reibung der Bürste 66 und die Bremsung oder einen anderen Widerstand bei den Draht-Vorratsspulen ein. Diese Kräfte werden bei
der dargestellten Einrichtung durch die Summe der von den Treibrollen 72 und den Lamellierungs-Rollen 84, 86 angelegten Zugkräften ausgeglichen.
Die Treibrollen 72 können mit konstanter Geschwindigkeit
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angetrieben werden, wobei sich die Rollen in einem festen zwangsläufigen
Zusammenwirken mit dem Kabel befinden, während die Lamellierungs-Rollen
84 und 86 mit einem im allgemeinen konstanten Drehmoment betätigt werden können. Das letztere kann dadurch erreicht werden, daß
bei der Verwendung eines Bandmateriales mit niedrigem Reibungskoeffizienten
lediglich die Rollen 84 und 86 etwas schneller angetrieben
werden, um ihnen ein Gleiten auf den Bändern zu ermöglichen.
Bei dem in der Fig. 6 gezeigten Beispiel kann das zu formende Kabel
eine Form als mehradriges Übertragungskabel A, B, C usw. haben, in welchem jede Übertragungsleitung einen von zwei Erdleitungen 42G |
flankierten Signalleiter 42S umfaßt. Um sowohl denfeewünschten Wellenwiderstand
zu erhalten, als auch die Isolation zu erleichtern, kann jede Übertragungsleitung abgesondert und in sich geschlossen werden.
Dies kann sich aus einer ungleichen Abstandsteilung ergeben, bei welcher,
wie gezeigt, der Abstand zwischen den Sätzen der Übertragungsleitungen kleiner als der Abstand zwischen dem Signalleiter und den
Erddrähten in allen Sätzen ist. Diese Anordnungs-Genauigkeit wird dadurch ermöglicht, daß die Drähte durch den Kopfteil der Wärmemesser-Einrichtung
genau an der Stelle eingestellt sind, an welcher sie in das Kabel eingeführt werden. Zur weiteren Gewährleistung dieser Ausrichtung
hat der Ausriehtkamm 64 (Fig. 3) Führungsschlitze injder gleichen Anordnung wie in der Fig. 5, so daß die Drähte bereits im
richtigen Verhältnis ausgerichtet sind, bevor sie in die Wärmemesser-Einrichtung
32 einlaufen.
Das von den Heizmesser- und Kühleinrichtungen 32 und 30 quer zur
Dicke der Bänder 38, 40 errichtete Wärmegefälle ist in der Fig. 7
dargestellt. Das Diagramm ist eine rechnerische Auswertung bei der
Annahme einer Heizmesser-Temperatur von 370°G und einer Kühltemperatur
von 380G, sowie einer Band- oder Streifen-Dicke von 0,2 mm,
und bei der weiteren Annahme einer typischen spezifischen Wärme und Geschwindigkeit der Bewegung des Bandes. Es ist zu bemerken, daß,
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weil die Kühlvorrichtung mindestens die gleiche Ausdehnung wie das
Heizmesser hat, die Hauptmasse des Bandes auf Temperaturen unter 2590C
gehalten wird. Wenn ein Dielektrikum, z. B. FEP-Fluorocarbon verwendet
wird, welches bei rund 2880C schmilzt und bei rund 5980C zu verfallen
beginnt, wird die Regelung der Temperaturen in einem Bad kritisch. Durdi
das Zusammenwirken von Heizmesser- und Kühl-Einrichtungen wird die
Hauptmasse des Bandes geschützt. Außerdem ist, weil das Eindringen der
Wärme vom Messer begrenzt ist, auch die Tiefe der Erweichung des Materials begrenzt. In Fig. 7 verläuft z. B. die Wärmelinie für 2880C in
einer Tiefe von rund 0,076 mm und die Wärmelinie für 2350C in einer
Tiefe von rund 0,11 mm. Bei der Annahme, daß das Material bei 2880C
schmilzt, werden Drähte 42 mit einem Durchmesser von 0,18 mm ganz fest in Thermoplastik eingebettet, wenn sie in die Lamellierung eingeführt
werden. Diese Einbettung verhindert eine unerwünschte Verschiebung der durch die Heizmesser-Einrichtung in das lamellierte Band eingelegten
Drähte.
Das Diagramm der Fig. 7 ist wesentlich vereinfacht, da es auch ein
Wärmegefälle in der Heizmesser-Einrichtung selbst gibt. Daher sind
die Messer-Halbrundteile 104 und IO6 wegen ihrer vorspringenden Eigenschaft
kühler als z. B. die Schuh-Teile 114 und Ho. Bei der dargestellten
Einrichtung ist dies dadurch unterdrückt, daß ein Zwischenraum zwischen den Schuh-Teilen 114 und II6 und den sich nähernden
Bändern 38 bzw. 40 vorgesehen ist. Die in der folgenden Tabelle 1 verzeichneten
empirischen Daten enthaxten Temperaturen, die von den Messer-Körpern abgenommen wurden, und welche natürlich viel höher als
die Temperaturen der Arbeitsflächen, aber im allgemeinen diesen proportional sind.
Typische Betriebsparameter für die Erzeugung des z. B. in der Fig. 6
dargestellten Kabels gemäß der Erfindung sind in Tabelle 1 zusammengefaßt:
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Material der di- Fluoräthy- Vendor 1 elektrischen lenpropylen Polyäthylen
Bänder 38/40 Thermoplastik Thermo-
(FEP Fluor plastik carbon)
Dicke pro Band 0,33 mm
Pro Band angeleg-600 Gramm te Spannung (einschließl.
der
Rollen 54/56)
Rollen 54/56)
0,30 mm 600 Gramm
Vendor Polyäthylen Thermoplastik
0,30 mm Gramm
Draht-Teilung
Erdl. zu Sign.L. 0,51 mm 0,51 mm Erdl. zu Erdl. 0,3 mm 0,3 mm
0,51 mm 0,3 mm
Vendor Polyäthylen Thermoplastik
0,317 mm 600 Gramm
| Drähte 42, mit Silber bedecktes 0-freies Kupfer |
0,177 mm | 0,177 mm | 0,177 mm | 0,177 mm |
| Spannung pro Draht 42 |
125 Gramm | 125 Gramm | 125 Gramm | 125 Gramm |
| Messer-Temp. am Silber-Körper 110 innerhalb des Schuhteiles |
563°C | 349°C | 355°C | 333°C |
| Teilung der Mes ser-Drahtführung , Erdl. zu Sign.L. Erdl. zu Erdl. |
0,58 mm 0,33 mm |
0,56 mm 0,30 mm |
0,56 mm 0,30 ram |
0,51 mm 0,30 mm |
| Temperatur der Kühlrollen |
77°C | 61°C | 66,60C | 61°C |
| Abstand der Kühlrollen |
9,58 mm | 0,56 mm | 0,58 mm | 0,50 mm |
| Bad 70-Temp. | 33°C | 33°C | 33°C | 33°C |
| Ausgangskabel am pro Minute Dicke |
0,69 mm | 0,58 mm | 0,64 mm | 0,69 mm |
0,51 mm 0,3 mm
+ Die Band-Materialien in den Beispielen 2, 3 und 4 waren selbstlöschen
de Polyäthylene von drei verschiedenen Vendors.
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Die Formulierung solcher Materialien ändert sich mit dem Vendor, aber
die angeführten Beispiele sind typische kommerziell verfügbare Thermo-Plastiken
mit den gewünschten physikalischen und elektrischen Eigenschaften, welche gemäß der Erfindung verwendbar sind. Im Beispiel IV
waren die thermoplastischen Bänder an einer Seite mit einer 0,02 mm dicken Polyester-Schicht versehen. Diese beschichteten Seiten bildeten
die Außenflächen des Kabels.
In der vorstehenden Tabelle weichen die Abstände der Messer-Drahtführungen
in den verschiedenen Beispielen von der endgültigen Draht-Teilung ab. Es ist zu bemerken, daß in diesen Fällen das Ausmaß der
Kabel-Drahtteilung gegenüber der Messer-Drahtteilung etwas verringert
ist. Dies wird durch die Streckung des Kabels beim Lauf durch den Spalt der Lamellierungs-Rollen 84, 86 in der Lamellierungs-Einrichtung
bewerkstelligt. Weil hier eine Reibung auftritt, wenn die Teile durch die Lamellierungs-Station laufen, wird diese Streckung durch das Ausmaß
der an das fertige Kabel 44 angelegten Spannung gesteuert. Diese Spannung kann durch den Unterschied der Arbeitsgeschwindigkeit der
Treibrollen 72 und der Lamellierungs-Rollen 84, 86 gesteuert werden. Die Lamellierungs-Rollen können beispielsweise mit einer Geschwindigkeit
angetrieben werden; die doppelt so hoch ist wie die Umdrehungs-Geschwindigkeit
der Treibrollen und schon eine geringe Erhöhung oder Verringerung dieses Verhältnisses hat zur Folge, daß die Spannung
am Kabel 44 verringert bzw. vergrößert wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß verschiedene Steuerungen, Justierungen
oder andere Einrichtungen vorgesehen sind, die zum Zwecke der Klarheit der Erläuterung in den Zeichnungen weggelassen wurden.
Zusätzlich zu den äußeren Installationen für die Kühl-Vorrichtung und
zu der Schaltung für die Heizmesser-Erhitzer und die thermoelektrischen Elemente und dergl. für die Aufrechterhaltung der richtigen Temperaturen
während des Arbeitsvorganges sind daher besondere Steuerunger
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für die Lamellierungs-Rollen 84 und 86 und für den Motor 73 vorgesehen.
Außerdem kann die Stellung der Kühlblöcke 80, 82 am Tisch 12 justierbar sein. Diese Justierung kann zur Steuerung des Lamellierungs-
oder Kühlrollen-Abstandes am Spalt zwischen ihnen benutzt werden. Diese Abmessung am Grunde des durch diese Rollen geformten konvergierenden
Weges spielt eine Rolle während der Lamellierung zu Erreichung einer gesicherten Bindung zwischen den Bestandteilen des Kabels.
Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, kann diese Abmessung entsprechend dem
verwendeten Material etwas abgeändert werden. Andere Justierungen,
welche eine Qualitäts-Steuerung und eine leichte Einstellung vorsehen,
umfassen die vertikale Justierung 20 für die Heizmesser-Einrichtung '
32 und die horizontale Justierung 24 des Tisches 12.
Es sei bemerkt, daß das beschriebene Verfahren und die entsprechende
Anordnung abgeändert und den Bedürfnissen des Erzeugnisses angepaßt werden könntn. Obwohl die vorher beschriebene Streckung des Kabels
ein bequemer Weg für die Vorsorge einer End-Justierung des Abstandes der Leitungsdrähte ist, sind manche Materialien nicht gut für diese
Arbeitsweise geeignet. Es ist dann vorzuziehen, die Teilung der Messer-Drahtführung praktisch in Übereinstimmung mit den gewünschten
endgültigen Abmessungen des Kabels festzulegen und geringste, eine Verschiebung während des Lamellierungs-Vorganges verursachende Kräfte
zu verwenden. Obwohl das Kühlbad 70 erwünscht ist, um die Festigkeit j|
des Kabels sicherzustellen, bevor es über die Treibrollen geführt wird, ist zu erkennen, daß das Bad in manchen Fällen weggelassen werden
könnte.
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Claims (3)
1. Anordnung zur Verbindung von Kabeldrähten mit aus warmverformbarem
dielektrischem Material bestehender Ummantelung, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der untereinander um die
Kabeldrähte (42) zu verbindenden Streifen (38, 40) Heizvorrichtungen (32, 114, 116, 104, 106) zugewandt sind, während an die
Außenflächen der Streifen (38, 40) an den gleichen Stellen Kühlvorrichtungen (80, 82, 84, 86) anliegen, daß in Durchlaufrichtung
des Kabels Vorrichtungen zum Verbinden der Streifen um die Kabeldrähte und Druck-Vorrichtungen (84, 86) zum Aneinanderpressen
der Streifen nachgeschaltet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtungen
(84, 86) von einem Motor angetriebene Lamellierungs rollen sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtungen aus zwei einander ergänzenden Halbrundteilen
(104, 106) bestehen, die in den von den Lamellierungsrollen (84, 86) gebildeten Trichterhals eingebettet sind und daß
die Halbrundteile (104, I06) eine Öffnung (113) zur Führung der
Drähte (42) in eine geometrische Form aufweisen.
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|---|---|---|---|
| US46911265A | 1965-07-02 | 1965-07-02 |
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|---|---|---|---|
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