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DE1533445C3 - Sortieranlage für in der Kupferelektrolyse einzusetzende Anodenplatten - Google Patents

Sortieranlage für in der Kupferelektrolyse einzusetzende Anodenplatten

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Publication number
DE1533445C3
DE1533445C3 DE19661533445 DE1533445A DE1533445C3 DE 1533445 C3 DE1533445 C3 DE 1533445C3 DE 19661533445 DE19661533445 DE 19661533445 DE 1533445 A DE1533445 A DE 1533445A DE 1533445 C3 DE1533445 C3 DE 1533445C3
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DE
Germany
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plates
anode
copper
sorting system
casting
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Expired
Application number
DE19661533445
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English (en)
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DE1533445B2 (de
DE1533445A1 (de
Inventor
Otto 4100 Duisburg Kreuz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Publication of DE1533445C3 publication Critical patent/DE1533445C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D5/00Machines or plants for pig or like casting
    • B22D5/04Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

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des Auflösungsvorganges aus. Nachteilig ist eine ort- weils gleicher Dicke oder annähernd gleicher Dicke, lieh zu niedrige Kupferkonzentration. Das Kupfer d. h. die Größe der Stufensprünge der Klassifizierung schickt in einem solchen Fall ungleichmäßig Ionen in hängt lediglich von der Anzahl der vorgesehenen die Lösung. Dadurch entstehen ab einem gewissen Transportbänder ab. Je nach Bedarf können diese in Zeitpunkt Kathodenstörungen. 5 langen Reihen oder auch kreisförmig oder strahlen-
Dem Fachmann für die Kupfer-Elektrolyse ist fer- förmig um die Verteilvorrichtung angeordnet sein. Je ner bekannt (Chemie-Ingenieur-Technik, 37. Jahr- nach Dickenmaß der Einzelgruppen lassen sich gang, 1965/Nr. 6, S. 591 und 592), das Anodenge- die Abstände von Platte zu Platte im voraus festwicht als Maßzahl für die Dicke der Anode, da die legen, so daß jeweils der erforderlichen Lösungsäußere Form immer die gleiche ist, zu betrachten. io dichte des Kupferpotentials entgegengekommen wer-Daraus ergibt sich, da ein Bad immer mit der glei- den kann.
chen Anzahl von Anoden behängt wird, daß das An- Eine Verbesserung der Erfindung ist damit gege-
odengewicht für die Badspannung mitbestimmend ben, daß die Uberhebevorrichtung einen auf horizonist. Je dicker die Anoden sind, um so kürzer ist der taler Bahn verfahrbaren Wagen, wie beispielsweise Stromweg durch den Elektrolyten hindurch. Es 15 ein Krankatzfahrwerk, aufweist, an dem eine vertiwurde deshalb schon vorgeschlagen, nachdem die kale Führung für einen höhenverstellbaren Hubwa-Streuung des Anodengewichts als Mangel für den gen, Hubschlitten od. dgl. vorgesehen ist, der als Träelektrochemischen Prozeß erkannt worden war, die ger von Greiforganen für die Ohren der Anodenplat-Gießeinrichtung entsprechend zu verbessern. ten dient. Eine solche Einrichtung gestattet ein be-
Der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe zu- 20 hutsames Ausheben der Anodenplatten, wobei ein gründe gelegt, die aufgezeigten Mangel des Standes Ausdrückzylinder an der unteren Formseite zusätzder Technik zu beseitigen. Hierbei sollen die bisher Hch vorgesehen werden kann. Die Verfahrbarkeit des aufgetretenen schädlichen Wirkungen des Systems Wagens gestattet, während der Hubbewegung eine beseitigt werden, indem die Schwierigkeiten des Ab- solche Gesamtbewegung der Greiforgane durchzugießens umgangen werden. 25 führen, daß die Platte um eine Stirnkante gekippt
Die Erfindung baut hierbei auf dem Grundgedan- wird. Sie löst sich ohne jede Beschädigung leicht aus ken auf, die in der Reihenfolge des Gießens mit stan- ihrer Form und hängt an den Greiforganen bereit dig wechselnder Dicke anfallenden Anodenplatten zum Eintauchen in das Kühlbad, womit die Stellung nach ihrem Gewicht zu bestimmen und danach aus- im Raum bereits für alle weiteren Arbeitsgänge festzusortieren, so daß jeweils Gruppen einer einzigen 30 gelegt ist.
Gewichtsklasse gebildet werden, innerhalb deren die " In ähnlicher Weise ist nach einem anderen Merk-Anodenplatten weitestgehend gleiche Dicke aufwei- mal der Erfindung auch die Verteilvorrichtung vorsen. Eine solche Gruppenbildung führt nämlich dazu, gesehen, nämlich so, daß diese einen auf horizontaler daß bereits bei der Aufreihung der Anodenplatten Bahn verfahrbaren Wagen, wie beispielsweise ein mechanisch "das Einbringen in eine Elektrolyse-Zelle 35 Krankatzfahrwerk, aufweist, an dem ein in horizonvorbereitet wird. taler Ebene bewegbarer Auslegerarm befestigt ist, an
Die eingangs erwähnte Sortieranlage ist, wie be- dessen freiem Ende sich eine vertikale Führung bekannt (Billiter, J.: Technische Elektrochemie, findet, in der ein Hubwagen, Hubschlitten od. dgl. Bd. 1, Elektrometallurgie wäßriger Lösungen, 3. Auf- mit Greiforganen für die Anodenplatten höhenverlage 1952, S. 48/49) dem Gießrad einer Anodenplat- 40 stellbar gelagert ist, dessen Gewicht über eine oder ten-Gießanlage mit Kühlvorrichtung nachgeschaltet. mehrere Wiegeeinrichtungen auf dem Auslegerarm
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung ruht. Die Klassifizierung erfolgt so, daß nach dem -v durch eine Sortieranlage gelöst, mit einer Überhebe- Ausheben der weitere Weg der Platten festliegt. *■} vorrichtung für die Abnahme der einzelnen Anoden- Hochheben^ Wiegen und Verschwenken sind demplatten vom Gießrad und für die Beschickung eines 45 nach Manipulationen, die in kurzer Folge hinterein-Kühlbades, in dem die Platten im Takt weiterbeweg-, ander oder ineinander übergehend auszuführen sind, bar sind und aus dem die Platten mittels einer Ver- Dabei besteht nach einem anderen Merkmal der
teilvorrichtung aushebbar und von einer gewichtsbe- Erfindung die Wiegeeinrichtung aus sogenannten stimmenden Einrichtung abhängig auf einzelne Druckmeßdosen. Bei Montage erfolgt deren Eiristel-Transportbänder übergebbar sind, deren Halterun- 50 lung auf die Gewichtsanzeige Null. Ferner ist eine gen den Abmessungen der Elektrolyse-Zellen ent- Vergleichsmessung zwischen den in größerer Anzahl sprechen. Auf Grund der erfindungsgemäßen Sortier- vorhandenen, über den Umfang eines Auflageteilanlage entstehen keine Schwierigkeiten, herrührend J kreises gleichmäßig verteilt angeordneten Meßdosen vom ungenauen Abgießen, mehr. Es ergibt sich je- v möglich. Hierfür empfiehlt sich besonders eine elekweils nach der Dicke einer ganzen Gruppe von An- 55 irische Schaltung zur Bestimmung des genauen Geodenplatten eine insgesamt längere oder kürzere Ver- wichtswertes der an der Hubvorrichtung hängenden weilzeit im Elektrolyse-Bad. Die Menge des Rück- Anodenplatte.
kupfers verkleinert sich somit beträchtlich. Von be- In Fortführung des aufgezeigten Weges der Erfin-
sonderem Wert ist jedoch die Tatsache, daß eine dung besteht der Antrieb des auf horizontaler Bahn ganze Gruppe in ihrer Zusammenstellung unmittel- 60 verfahrbaren Wagens aus einem Kolbentriebwerk, bar in die Elektrolyse-Zelle übernommen werden dessen Bewegungen mittels Elektromagnetschieberkann. Damit sind auch beträchtliche Einsparungen Ventil in Abhängigkeit der von der Wiegeeinrichtung an Rüstzeiten zu verzeichnen. ermittelbaren Gewichtswerte steuerbar sind. Auf
Die erfindungsgemäße Sortieranlage sichert außer- solche Art sind die erhaltenen Meßwerte äußerst dem den automatischen Arbeitsablauf. Die Arbeits- 65 schnell in die erforderlichen Bewegungen umsetzbar, weise des im Takt arbeitenden Gießrades wird von Von Vorteil ist nach der weiteren Erfindung
der Kühleinrichtung übernommen. außerdem, daß der Antrieb des Auslegerarmes in
Die Anzahl der Gruppen von Anodenplatten je- Abhängigkeit der von der Wiegeeinrichtung ermittel-
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baren Gewichtswerte steuerbar ist. Schwenk- oder beispielsweise in U-Form, zwischen deren Schenkeln Querbewegungen in der horizontalen Ebene sichern 26 a bzw. 26 b der Hubwagen 27 als Träger der Greifeinen großen Aktionsradius, auf Grund dessen eine organe dient. Für den Hubantrieb kann ein übliches gewünschte hohe Anzahl von Transportbändern be- Seilhubwerk oder auch ein Kolbentriebwerk 28 Verfestigt werden kann. Daraus resultiert die Möglich- 5 wendung finden. Auch der Horizontalantrieb für das keit, eine feine Abstufung der Gewichtsklassen vor- Katzfahrwerk 25 besteht aus einem Kolbentriebwerk zunehmen, womit eine weitere Annäherung an einen 29, dessen Gehäuse gelenkig bei 30 an den Rahmen hohen Ausnutzungsgrad der Masse der Kupferplatten des Krankatzfahrwerkes 25 angelenkt ist und dessen erreicht wird. Mit anderen Worten ausgedrückt, sinkt Kolbenstange 29 α ortsfest bei 31 gelenkig am Gerüst bei einer feinstufigen Klassifizierung immer mehr die io 23 der Übergabevorrichtung 3 befestigt ist.
Menge des Rückkupfers. Nach Fassen der Greiforgane 22 wird der Hubwa-
Die erfindungsgemäße Sortieranlage weist schließ- gen 27 hochgezogen und gleichzeitig (F i g. 2) das Hch als zusätzliches Erfindungsmerkmal Transport- Krankatzfahrwerk 25 nach rechts bewegt. In senkbänder auf, an deren Aufgabestelle für die Anoden- rechter, ausgehobener Lage der Anodenplatte 20, platten Dickenführungsmittel vorgesehen sind sowie 15 wie strichpunktiert in Fig. 2 angedeutet, erfolgt die mindestens ein nachgiebiger Anschlag, der gleichzei- Bewegung in Richtung auf das Kühlbad 4, in dem die tig als Kontaktgeber für den Antriebsmotor zur Platte auf den Rahmen 33 in einer gehobenen Lage schrittweisen Weiterbewegung des Transportbandes abgesenkt und eingehängt wird. Während der Rahdient. Die Platten gleiten sicher in die Halterung, und men 32 ortsfest vorgesehen ist, greifen neben diesem gleichzeitig löst die Einführungsbewegung die 20 Rahmen beidseitig der Ohren 20 a der Anodenplat-Weiterschaltung des Bandes aus. Von Wert sind in ten 20 diese Rahmen 33, die miteinander verbunden diesem Falle Führungsmittel, die durch eine etwas sind und über Geradschubtriebwerke 34, Lenker 35 weite Öffnung am Eingang den Eintritt der Anoden- und 36 in eine Bewegung versetzbar sind, mit der sie platten erleichtern. bei der Aufwärtsbewegung die im Bad 4 hängenden
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der 25 Platten gemeinsam hochzuheben und in der nachfol-
Erfindung schematisch dargestellt und im folgenden genden Abwärtsbewegung um eine Teilung der zak-
näher erläutert: kenförmig ausgebildeten Rahmen 32 abzusetzen im-
F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäße Sortieranlage in stände sind.
Draufsicht; In F i g. 2 ist die letzte Anodenplatte 20 im Kühl-
F i g. 2 stellt den zu F i g. 1 gehörigen Aufriß dar, 30 bad 4 mit einem vollen Strich ausgezogen. Sie wird
wobei Anlagenabschnitte, wie Gießrad, Kühlbad^und im Takt der Transporteinrichtung (32, 33 bis 36) von
Transportbänder im Schnitt gezeigt sind; in ,.- den Greiforganen 37 (Fig. 4) der Verteilvorrich-
F i g. 3 ist ein Längsschnitt eines der Transport- tung 5 erfaßt. Dabei weist die Verteilvorrichtung 5
bänder gezeigt, senkrecht zur Zeichenebene nach ein flurfestes Gehäuse 38 auf, das an seiner Oberseite
Fig. 1; 35 eine horizontale Fahrbahn 39 bildet, auf welcher der
F i g. 4 zeigt einen vertikalen Querschnitt durch Wagen 40 verfahrbar ist. Als Antrieb hierfür dient
das Transportband von F ig. 3. das Kolbentriebwerk 41, dessen Gehäuse bei 42 um
In Fig. 1 liegt hinter dem verstellbaren Gießlöf- eine horizontale Achse schwenkbar an einem festen fei 1 das Gießrad 2, dem sich die Überhebevorrich- Vorsprung 43 des Gerüstes 38 angelenkt ist und destung 3 anschließt. Letztere arbeitet vom Gießrad 2 in 40 sen Kolbenstange 41 α am Rahmen des Wagens 40 das Kühlbad 4, aus dem die Verteilvorrichtung 5 die auf die gleiche Art befestigt ist. Der Wagen 40 trägt Anodenplatten auf die Transportbänder 6,7,8 und 9 eine Drehlagerung 44 für den Auslegerarm 45, wobei weiterleitet. (Fig. 1) ebenfalls Kolbentriebwerke 46 und 47 vorMittels der weiter nicht gezeigten Gießpfanne, die gesehen sind, deren Zylinder mit dem Rahmen des an einem Herdofen gefüllt wird, erhält über eine 45 Wagens 40 gelenkig verbunden sind und auf dieselbe Gießrinne 10 der Gießlöffel 1 seine Füllung mit flüs- Art mit ihren Kolbenstangen an dem jeweils zu versigem Kupfer. Der Gießlöffel 1 kann aber auch be- drehenden Teil der Drehlagerung 44 angebracht ständig über eine direkte Rinne vom Ofen gefüllt ge- sind. Der Auslegerarm 45 bildet an seinem auskrahalten werden. Der Gießlöffel 1 ist schwenkbar um genden Teil 45 α die Unterlage für eine weitere Vereine horizontale Achse 11 an einem Bock 12 gelagert 50 tikalführung 48 eines Wagens 49, an welchem die und über einen Seilzug 13 mit Umlenkrolle 14' und Greiforgane 37 in Form von Zangen vorgesehen Gewichtsausgleich 15 kippbar. sind. Der Hubantrieb des Wagens 49 kann wie bei
Bei Betätigung der Kippeinrichtung 11 bis 15 der Vertikalführung 26 entweder als Seilhubvorrich-(F i g. 2) fließt das flüssige Kupfer in die Blockfor- king 28 oder ebenfalls als Kolbentriebwerk 50 ausgemen 16, die in großer Anzahl am Umfang des Gieß- 55 führt sein. Zwischen der Lagerung dieses Hubanrades 2 vorgesehen sind. Jeder Blockform 16 ist ein triebs 50 und dem auskragenden Teil 45 α des Aus-Ausstoßer 17 zugeordnet, so daß nach erfolgtem legerarmes 45 ist die Wiegeeinrichtung eingebaut, die Weiterschalten des Gießrades Schritt für Schritt aus mehreren Druckmeßdosen 51 gebildet wird. Die durch den Drehantrieb 18, 19 gemäß der linken Druckmeßdosen sind so geeicht, daß eine Abzugswä-Schnitthälfte des Gießrades2 in Fig.2 die auf dem 60 gung des Gewichts von Hubwagen 49 und Anodeninzwischen zurückgelegten Weg erkalteten Anoden- platte 20 stattfindet. Diesen damit gewonnenen Meßplatten 20 über den Ausstoßzylinder 21 in eine wert, der, wie bereits erwähnt, ein Vergleichswert solche Lage ausgehoben werden können, daß sie von sein kann, überträgt man mit elektrischen bzw. elekden Greiforganen 22 der Überhebevorrichtung 3 an ironischen Mitteln auf nicht weiter dargestellte Elekden Ohren 20 α erfaßbar sind. Die Überhebevorrich- 65 tromagnetventile des Kolbentriebwerkes 41.
tung 3 weist auf ihrem ortsfesten Gerüst 23 eine Je nach den festgelegten Grenzwerten ergibt sich Fahrbahn 24 auf, auf der das Katzfahrwerk 25 be- dabei die Klassifikation der einzelnen Platten, so daß wegbar ist. Letzteres trägt eine vertikale Führung 26, zunächst der Drehantrieb 46 bzw. 47 des Wagens 40
den erforderlichen Schaltimpuls erhält und danach als Überlagerungsimpuls ebenfalls der Horizontalantrieb 41 einen Impuls erhält, worauf das Anfahren und zugleich Verschwenken auf eines der Transportbänder 6 bis 9 bzw. zu deren Aufgabestelle erfolgt.
Die Vertikalführung 48 steht nunmehr über der betreffenden Aufgabestelle eines der Bänder 6 bis 9, wie genauer in Fig. 3 dargestellt. Das Absenken des Hubwagens 49 erfolgt derart, daß die Stirnseite der Anodenplatten 20 zwischen Führungsplatten 52 und 53 gelangen, die beispielsweise auch aus Rollen, gefedert oder ungefedert, bestehen können. Nach dem Hindurchgleiten zwischen diesen Dickenführungsmitteln stößt die Anodenplatte gegen den Anschlag 54, der im Ausführungsbeispiel aus einem Zweiannhebel besteht, dessen einer Arm 54 a die Anschlagfläche trägt und dessen anderer Arm 54 δ bei 55 mit einer Dämpfungseinrichtung 56 verbunden ist. Letztere ist so eingestellt, daß die Anschlagseite 54 a bis zur vorgeschriebenen Tiefe abgesenkt wird, in der sie einen Kontakt 57 betätigt, der gleichzeitig die Greiforgane 37 löst und einen Schaltimpuls auf den Transport-Antrieb 58 gibt, so daß dieser das jeweilige Band (6 bis 9) jeweils um eine dem Band zukommende Zahnteilung 59 weiterdreht. Damit ist das Band aufnahmebereit für die nächste Anodenplatte. Wie bereits erwähnt, befinden sich die Zahnketten 59' auf beiden Seiten der Anodenplatten, so daß deren Ohren 20 α jeweils unterfaßt werden, wie in F i g. 2 (links) sichtbar ist. Es ist selbstverständlich, daß die Zahnteilung 59 entsprechend dem Abstand der Anodenplatten in der Elektrolyse-Zelle gewählt ist, was nach der vorherbestimmbaren Dicken-Masse der Anodenplatten 20 erfolgt.
Es versteht sich, daß die hier beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen, wie schon zuvor erwähnt, nur als Beispiele betrachtet werden können und daß Abwandlungen im Aufbau und Zusammenbau der Sortieranlage, ja selbst umfangreiche konstruktive Änderungen möglich sind. Beispielsweise lassen sich die Transportbänder 6 und 7,8 und 9 auch selbst auf Wagen verschiebbar anordnen. Es ist auch möglich, diese in verschiedenen Stockwerken übereinanderzulegen, so daß genügend Möglichkeiten gegeben sind, eine große Anzahl von Transportbändern anzuordnen, um damit eine weitestgehende Zusammenfassung von Anodenplatten 20 annähernd gleicher Dicke zu erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 535/399

Claims (7)

1 2 Die Erfindung betrifft cine Sortieranlage für in der . Patentansprüche: " Kupferelektrolyse einzusetzende Anodenplattcn, die dem Gießrad einen Anodenplatten-Gießanlagc mit Kühlvorrichtung nachgeschaltet ist.
1. Sortieranlage für in der Kupferelektrolyse 5 Es ist' von in Betrieb befindlichen Anlagen beeinzusetzende Anodenplatten, die dem Gießrad kannt, daß derartige Kupferanodenplatten bei der einer Anodenplatten-Gießanlage mit Kühlvor- elektrolytischen Gewinnung von Reinstkupfer in richtung nachgeschaltet ist, gekennzeich- Gruppen in die Elektrolysebäder gebracht werden, net durch eine Überhebevorrichtung (3) für wo sie als Anode dienen und dort in Lösung gehen, die Abnahme der einzelnen Anodenplatten (20) io An der Kathode des Bades schlägt sich dann Elekvom Gießrad (2) und für die Beschickung eines trolytkupfer mit einem Reinheitsgrad von etwa Kühlbades (4), in dem die Platten (20) im Takt 99,91Vo nieder. Während die im Anodenmaterial entweiterbewegbar sind und aus dem die Platten haltenen Verunreinigungen von etwa 2 °.Ό (Nickel, (20) mittels einer Verteilvorrichtung (5) ausheb- , Eisen. Zink, Kobalt, Zinn) keine besonderen Probar und von einer gewichtsbestimmenden Ein- 15 bleme darstellen, erweist sich jedoch gegen Ende des richtung abhängig auf einzelne Transportbänder Vorganges der Elektrolyse die unterschiedliche (6 bis 9) übergebbar sind, deren Halterungen Dicke der einzelnen Platten als schwerwiegender (59) den Abmessungen der Elektrolyse-Zellen Nachteil.
entsprechen. Während einzelne Platten noch von beträchtlicher
2. Sortieranlage nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 Masse sind und dem Zerlegungsvorgang weitere Zeit kennzeichnet, daß die Überhebevorrichtung (3) unterworfen werden könnten, sind andere so zerfreseinen auf horizontaler Bahn (24) verfahrbaren sen, daß insgesamt betrachtet ein untragbarer Lei-Wagen (25), wie beispielsweise ein Krankatzfahr- stungsabfall bezüglich der pro Zeiteinheit gewönne- ν werk, aufweist, an dem eine vertikale Führung nen Reinstkupfcrmenge an der Kathode eintritt. Man
(26) für einen höhenverstellbaren Hubwagen, 25 behilft sich deshalb damit, vorzeitig den Zerlegungs-Hubschlitten (27) od. dgl. vorgesehen ist, der als Vorgang abzubrechen und die vorhandenen Kupfer-Träger von Greiforganen (22) für die Ohren platten als sogenanntes Rückkupfer wieder in, den (20 α) der Anodenplatten (20) dient. Schmelzofen zu bringen. Die zurückzutransportie-
3. Sortieranlage nach Anspruch 1, dadurch ge- rende Menge an Kupferplatten vermindert nicht nur kennzeichnet, daß die Verteilvorrichtung (5) 30 die Produktion der einzelnen Elektrolyse-Zellen, einen auf horizontaler Bahn (39) verfahrrjaren sondern erhöht auch die Energiekosten im Schmelz-Wagen (40), wie beispielsweise ein Krankatzfalir- ofen und verzögert zudem dort die Erschmelzung weiwerk, aufweist, an dem ein in horizontaler Ebene teren Gießmaterials. Die Ursache dieser Schwierigbewegbarer Auslegerarm (45) befestigt ist, an keiten liegt somit in der unterschiedlichen Dicke der dessen freiem Ende (45 a) sich eine vertikale 35 in den, Blockformen abgegossenen Anodenplatten.
Führung (48) befindet, in der ein Hubwagen, Es gehört zum Stand der Technik — wie ebenfalls Hubschlitten (49) od. dgl. mit Greiforganen (37) von einer im Betrieb befindlichen Anlage bekannt ist für die Anodenplatten (20) höhenverstellbar gela- — besondere Anstrengungen beim genauen Bcmesgert ist, dessen Gewicht über eine oder mehrere sen der aus dem kippbaren Gießlöffel auslaufenden Wiegeeinrichtungen (51) auf dem Auslegerarm 4° Menge des flüssigen Kupfers zu machen. Die Bemü-(45) ruht. hungen beschränken sich darauf, nach Augenmaß so
4. Sortieranlage nach den Ansprüchen 1 und 3, rechtzeitig wie möglich das Ende des Gießvorganges dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegeeinrich- herbeizuführen. Es ist verständlich, daß eine solche tungen (51) aus sogenannten Kraftmeßdosen be- Manipulation von der individuellen Geschicklichkeit Π stehen. 45 eines Bedienungsmannes abhängt.
5. Sortieranlage nach den Ansprüchen 1 und 3, Es gehören ferner Versuche — wie ebenfalls aus dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des auf der Praxis bekannt -— zum Stand der Technik, die horizontaler Bahn (39) verfahrbaren Wagens (40) darauf abzielen, eine Abzugswägung des flüssigen aus einem Kolbentriebwerk (41) besteht, dessen Materials vorzunehmen. Diese Maßnahme scheitert Bewegungen mittels Elektromagnetschieber-Ven- 50 jedoch dann, wenn ein gleichmäßiger Zufluß vom tilen in Abhängigkeit der von der Wiegeeinrich- Herdofen in den Gießlöffel nicht zu bewerkstelligen tung (51) ermittelbaren Gewichtswerte steuerbar ist. Zwischen Gießlöffel und Herdofen sind Gießsind. . pfannen eingeschaltet, in die in kontinuierlichem Zu-
6. Sortieranlage nach den Ansprüchen 1 und 3, fJyß unterschiedlicher Stärke vom Ofen die Schmelze dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (46, 55 gelangt. Der Ofengang selbst ist ebenfalls nicht 47) des Auslegerarmes (45) in Abhängigkeit der gleichmäßig, so daß beim Nachfüllen einer Pfanne von der Wiegeeinrichtung (51) ermittelbaren Ge- diese dem Gießlöffel zugeführt wird und nur der Gießwichtswerte steuerbar ist. löffel laufend gefüllt gehalten werden kann. Der Bedie-
7. Sortieranlage nach Anspruch 1, dadurch ge- nungsmann versucht nunmehr, nach einer Markiekennzeichnet, daß die Transportbänder (6 bis 9) 60 rung an der Wandung der Blockform das schmelzan der Aufgabestelle für die Anodenplatten (20) flüssige Material einzufüllen. Der äußere Umriß der Dickenführungsmittel (52, 53) aufweisen sowie Anodenplatte liegt durch die Blockform fest, die zumindest einen nachgiebigen Anschlag (54), der Dicke der gegossenen Anodenplatte hängt daher von gleichzeitig als Kontaktgeber für den Antriebs- der eingebrachten Menge des Gießmetalls ab. Es ist motor (58) zur schrittweisen Weiterbewegung des 65 äußerst schwierig, die in Bewegung gebrachte Masse Transportbandes (6 bis 9) dient. des fließenden Kupfers abzustoppen.
Jm Elektrolyse-Bad wirkt sich die unterschiedliche Plattendicke zusätzlich in Störungen des Ablaufes
DE19661533445 1966-06-30 1966-06-30 Sortieranlage für in der Kupferelektrolyse einzusetzende Anodenplatten Expired DE1533445C3 (de)

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