DE1518688A1 - Neue Harnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und solche Harnstoffe enthaltende Mittel - Google Patents
Neue Harnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und solche Harnstoffe enthaltende MittelInfo
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Description
CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Case 5596/E
Deutschland
Neue Harnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und solche
Harnstoffe enthaltende Mittel»
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Harnstoffe der allgemeinen Formel
(D
worin R und R gerades oder verzweigtes und gegebenenfalls
hydroxyliertes Alkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei eines von R bzw. Rp eine direkte N-Phenyl-
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Bindung sein kann und worin R bis Ro gleich oder verschieden
sind und Wasserstoff, Halogen, Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, oder- die Gruppen -CF , -CN, NOp, SCN,
-SOp-N^. t bzw.' -CO-N^nI , worin A bzw. A! Wasserstoff
oder niederes Alkyl darstellt, bedeuten, mit der Massgabe, dass mindestens einer der Substituenten R- bis R0 Tri-
3 ο
fluormethyl darstellt, und worin R und R10 Wasserstoff
Z? J- w
oder niederes Alkyl bedeuten und X Sauerstoff oder Schwefel darstellt.
Unter niederen Alkylgruppen bzw. Alkoxy- und Alkylthiogruppen sollen in der obigen Definition solche
verstanden werden, die bis maximal k- Kohlenstoffatome im
Einzelfall aufweisen.
Die durch die Formel (i) definierten Harnstoffe wirken abtötend auf vielerlei schädliche Organismen. Sie
wirken beispielsweise insektizid, akarizid, bakterizid, fungizid, molluskizid und herbizid.
Harnstoffe der Formel (i) können beispielsweise zum Schützen von keratinischem Material vor Insektenfrass
verwendet werden.
Sie besitzen in wässeriger Dispersion Affinität zu Keratinfasern und schützen das behandelte Material vor
dem Frass durch Larven von Kleinschmetterlingen (Motten) und gewissen Käferarten (z.B. Pelz- und Teppichkäfer).
Die erfindungsgemässen Harnstoffe der Formel (i) eignen
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sich auch zur Desinfektion und desinfizierendem Reinigen von Objekten, beispielsweise von zellulosehaltigem Material.
Solche Harnstoffe können zu Textilwaschmitteln und Toilettenseifen verarbeitet werden.
Die Harnstoffe der Formel (i) weisen weiter eine hervorragende Wirkung gegen schädliche Pilze, Akariden
und Insekten auf.
Durch eine besonders kräftige Wirkung zeichnen sich Harnstoffe der Formel (I) aus, worin eine der
Gruppen R, bzw. Rp ein Alkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
insbesondere mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, und die andere eine direkte N-Phenylbindung
darstellt oder die gleiche Bedeutung wie die erstere besitzt, und worin die Substituenten R- bis Rq ausgewählt
sind aus der Klasse Wasserstoff, Alkyl, Halogen und/oder Trifluormethyl, wobei mindestens einer der Substituenten
Trifluormethyl bedeuten muss und worin weiter die Symbole
RQ und R,_ Wasserstoffatome bedeuten und X Sauerstoff
oder Schwefel darstellt. '
Die neuen Harnstoffe der Formel (i) lassen sich nach den für die Harnstoffbildungen üblichen Verfahren
herstellen. Man kann sie beispielsweise erhalten, indem, man eine Verbindung der Formel
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mit einer Verbindung der Formel
1 R,
R1- A (II)
R6 B - Rp-<r__:>
(HI)
R8 R7
zur Reaktion bringt, wobei in beiden Formeln die Symbole A und B Reste bedeuten, welche durch Kondensation oder
Anlagerung die Hernstoff- bzw. die Thioharnstoffbrücke zu bilden vermögen.
Allgemein gesprochen wird man so vorgehen, dass man ein Ami'n der Formel
V R- NH (IV
R4 R5 R9
und ein Amin der Formel
E6
E7
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in der Reihenfolge wahlweise mit einem funktionellen
Derivat der Kohlensäure bzw. der Thiokohlensäure umsetzt. Man kann beispielsweise so vorgehen, dass man ein Amin (IV)
bzw. ein Amin (V) mit Phosgen oder Thiophosgen umsetzt und das entstandene Carbaminsäurehalogenid oder Isocyanate
insbesondere in Fällen, wo PL· bzw. R,„ gleich H ist, mit dem anderen Amin (V) bzw. (IV) zur Reaktion bringt.
Anstelle von Phosgen kann man beispielsweise auch einen Halogenkohlensäureester, beispielsweise einen Alkyl- oder
Arylester mit einem Amin (IV) bzw. (V) reagieren lassen und das entstandene Carbamat mit dem Amin (V) bzw. (IV)
weiter reagieren lassen.
Man kann ferner zum Beispiel auch ein Amin (IV) oder (V) mit einem Alkaliisocyanat in saurer Lösung zum
entsprechenden N1,N'-unsubstituierten Harnstoff umsetzen
und diesen mit dem Amin (V) oder (IV) zum gewünschten Harnstoff der Formel (i) umamidieren.
Diese Uamidierung kann in An- oder Abwesenheit von Lösungsmitteln vorgenommen werden. Als Lösungsmittel
eignen sich beispielsweise o-Dichlorbenzol, Anisol, Phenol
usw.
Zur Herstellung von Thioharnstoffen stehen prinzipiell die gleichen Wege offen, wie zur Herstellung von
Harnstoffen. So führt zum Beispiel die Umsetzung von Phenylisothiocyanaten mit Benzyl-, Phenyläthylaminen usw,
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zu den gewünschten Harnstoffen.
An Anilinen kann man beispielsweise verwenden: p-Chloranilin, 3,4-Dichloranilin, 3,5-Dichloranilin,
3,4,5-Trichloranilin, 2,4,4-Trichloranilin, 3-Chlor-4-methoxyanilin,
3-Chlor-il--methylanilin, 4-Chlor-3-trifluormethylanilin,
Bis-3,5-trifluormethylanilini 4-Aminobenzolsulfonamid,
4-Aminobenzoesäureamid, Metanilamid, 4-Rhodananilin usw. An Phenylalkylaminen kann man verwenden:
m-Trifluormethylbenzylamin,
Benzylamin, 4-Chlor-benzylamin, 4-Brombenzylamin, 4-Nitrobenzylamin,
3j4-Dichlorbenzylamin, 3j4-Dibrombenzylamin,
2,4-Dichiorbenzylamin, 2,4,6-Trichlorbenzylamin usw.
Anstelle der Benzylamine kann man auch die entsprechenden a-Phenyläthylamine, ß-Phenyläthylamine, ß-Phenylpropylamine
oder 7-Phenylpropylamine einsetzen.
Wie bereits oben erwähnt, weisen die neuen Verbindungen
gemäss vorliegender Erfindung eine ausgeprägte Wirkung gegen schädliche Organismen des Pflanzen- und
Tierreiches auf. Insbesondere sind die neuen Verbindungen wirksam gegen Bakterien, Pilze, Pilzsporen, Würmer, Insekten,
Schnecken usw. Die erfindungsgemässen Verbindungen besitzen somit eine breitgestreute Wirkung als Schädlingsbekämpfungsmittel.
Hierbei erweist es sich als besonders vorteilhaft, dass die neuen Verbindungen sowohl gegenüber Nutzpflanzen
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als auch gegenüber Warmblütern, bei den Konzentrationen, wie sie für den antiparasitären Einsatz erforderlich sind,
keine giftigen Nebenerscheinungen aufweisen. Dadurch ist die Verwendung der neuen Verbindungen zur Bekämpfung von
schädlichen Organismen auf breiter Basis möglich, z.B. im Pflanzenschutz, Holzschutz, zur Konservierung der verschiedensten
technischen Produkte, zum Schütze von Fasermaterialien
gegen schädliche Mikroorganismen, zum Konservieren landwirtschaftlicher Produkte, als Desinfektionsmittel
in der Veterinärmedizin, in der allgemeinen Hygiene und Körperpflege.
Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass die erfindungsgemässen Verbindungen auch in Gegenwart von
Eiweisskörpern und Seifen ihre bacterizide und fungizide Wirksamkeit nicht verlieren. Die neuen Verbindungen weisen
keinen störenden Eigengeruch auf und sind zumindest für die gesunde Haut gut verträglich.
Als Beispiele für die Anwendung der neuen Verbindungen im Pflanzenschutz, sei die Behandlung von Pflanzensamen
und von ganz oder teilweise entwickelten Pflanzen, sowie des Bodens, in> dem die Pflanzen wachsen, gegen
schädliche Organismen, insbesondere gegen schädliche Pilze, Pilzsporen, Bakterien, Nematoden und Insekten genannt, wobei
wiederum das Fehlen von phytotoxischen Nebenwirkungen bei den wirksamen Konzentrationen der neuen Schutzstoffe hervor-
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zuheben ist.
Unter den technischen Produkten, welche mit Hilfe der neuen Harnstoffe konserviert bzw. desinfiziert werden,
seien die folgenden als Beispiele herausgegriffen: Textilhilfsmittel bzw. -Veredelungsmittel, Leime, Bindemittel,
Anstrichmittel, Verdickungsmittel, Parb- bzw. Druckpasten und ähnliche Zubereitungen auf der Basis von
organischen und anorganischen Farbstoffen bzw. Pigmenten, auch solche,welche als Beimischungen Casein oder andere
organische Verbindungen enthalten. Auch Wand- und Deckenanstriche,
z.B. solche,die ein eiweisshaltiges Farbbindemittel enthalten, werden durch einen Zusatz der neuen
Harnstoffe vor dem Befall mit Schädlingen geschützt.
Weiterhin können die neuen Harnstoffe für den Schutz von Fasern und Textilien verwendet werden, wobei
sie auf natürliche und künstliche Fasern aufziehen und dort eine dauerhafte Wirkung gegen schädliche Organismen,
z.B. Pilze, Bakterien und Insekten, entfalten. Der Zusatz der Harnstoffe kann dabei vor, gleichzeitig mit, oder
nach einer Behandlung dieser Textilien mit anderen Stoffen, z.B. Färb- oder Druckpasten, Appreturen usw. erfolgen.
Die erfindungsgemässen Harnstoffe vermögen in besonderem
Masse Wollfasern gegen Motten und andere Frasschädlinge zu schützen. Sie zeigen, z.B. aus einer Acetonlösung auf
die Faser gebracht oder nach Aufziehen auf die Faser
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-Q-
aus einem wässerigen Bad in Gegenwart eines Emulgator s,-...- hervorragende
Wirkung gegen Mottenlarven.
Auch in der Zellstoff- und Papierindustrie können die neuen Harnstoffe als Konservierungsmittel eingesetzt
werden, u.a. zur Verhütung der bekannten, durch Mikroorganismen hervorgerufenen Schleimbildung in den zur
Papiergewinnung verwendeten Apparaturen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind ferner Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, z.B. schädlichen
Pilzen, Pilzsporen, Bakterien, Würmer, Akariden, Mollusken und Insekten, welche einen Harnstoff der allgemeinen
Formel (i) enthalten, sowie gegebenenfalls ausserdem noch
mindestens einen der folgenden Zusätze: Lösungsmittel, feste, flüssige oder gasförmige Verdünnungsmittel, Haftmittel,
Emulgiermittel, Dispergiermittel, Reinigungsmittel, Netzmittel, weitere Schädlingsbekämpfungsmittel, wie Fungizide,
Bakterizide, Herbizide, Akarizide, Insektizide sowie Düngemittel. )
Je nach der Art der Zusätze, mi1J denen die neuen
Wirkstoffe in den erfindungsgemässen Mitteln kombiniert werden, erhält man Zusammensetzungen, welche zur Reinigung,
Desinfektion oder Körperpflege besonders geeignet sind. -
So gelangt man z.B. durch Kombination der erfindungsgemässen
Harnstoffe mit wasch- bzw. oberflächenaktiven Stoffen zu Wasch- und Reinigungsmitteln mit ausge-
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- ίο -
zeichneter antibakterieller bzw. antimykotischer Wirkung.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können-z.B.
in Seifen eingearbeitet werden oder mit seifenfreien, wasch- bzw. oberflächenaktiven Stoffen kombiniert werden
oder sie können zusammen mit Gemischen aus Seifen und seifenfreien waschaktiven Stoffen kombiniert werden.
Als Beispiele für seifenfreie waschaktive Verbindungen, welche mit den neuen Stoffen im Gemisch verwendet
werden können, seien z.B. genannt: Alkylarylsulfonate,
Tetrapropylbenzolsulfonate, Fettalkoholsulfonate, Kondensationsprodukte aus Fettsäuren und
Methyltaurin, Kondensationsprodukte aus Fettsäuren mit oxyäthansulfonsauren Salzen, Fettsäure-Eiweiss-Kondensationsprodukte,
primäre Alkylsulfonate, nichtionogene Produkte, z.B. Kondensationsprodukte aus Alkylphenolen und
Aethylenoxyden sowie kationaktive Verbindungen. Die neuen
Carbanilide können auch in Grobwaschmitteln, etwa zusammen mit einem kondensierten Phosphat, z.B. 20-50$ Alkalltripolyphosphat,
aber auch in Gegenwart eines organischen lyophilen polymeren, das Schmutztragevermögen der Waschflotte
erhöhenden Stoffes, z.B. einem Alkalisalz der Carboxymethylcellulose (Celluloseglykolsäure) verwendet
werden.
Die antibakterielle bzw. antimykotische Wirksamkeit der neuen Harnstoffe erleidet dabei durch den Zusatz
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- li -
von Reinigungsmitteln, z.B. von anionaktiven, kationaktiven oder nichtionogenen Produkten, nicht nur keine
Beeinträchtigung, sondern es wird in vielen Fällen durch eine derartige Kombination eine überraschende Wirkungssteigerung
erzielt.
Die solcherart gewonnenen Reinigungsmittel mit desinfizierender Wirkung können z.B. in der Wäscherei
eingesetzt werden. Dabei ist von Vorteil, dass die neuen Wirkstoffe, in entsprechender Konzentration angewandt,
aus der Waschflotte auf das Fasergut aufziehen und demselben eine dauerhafte antibakterielle und antimykotische
Ausrüstung verleihen. Derart behandelte Textilien weisen auch einen Schutz gegen das Auftreten von Schweissgeruch,
wie er durch Mikroorganismen bedingt ist, auf.
Die erfindungsgemässen Reinigungsmittel, welche Harnstoffe der allgemeinen Formel (I) enthalten, können
ausser in der Wäscherei, z.-B. auch als Industriereiniger oder als Haushaltreinigungsmittel, eingesetzt werden, sowie
im Lebensmittelgewerbe, z.B. Molkereien, Brauereien, Schlachthöfen, in der Landwirtschaft und der Veterinärhygiene.
Auch als Bestandteil von Zubereitungen, welche dem Zwecke der Reinigung bzw. Desinfektion in Spitälern und in
der medizinischen Praxis dienen, können die vorliegenden Harnstoffe eingesetzt werden, so z.B. bei der Reinigung
von Krankenwäsche, Räumen und Apparaten; die neuen Harn-
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Stoffe können dabei, falls nötig, mit andern Desinfektionsmitteln
und antiseptisch wirksamen Produkten kombiniert werden, wodurch den Jeweils vorliegenden Anforderungen für die
Reinigung bzw. Desinfektion entsprochen werden kann. Die Tatsache, dass die neuen Verbindungen ihre Wirksamkeit gegen
Mikroorganismen auch in Gegenwart von Blut bzw. Serum nicht verlieren, ist dabei von besonderer Bedeutung.
Auch für die Zubereitung, welche einer Hautreinigung, z.B. der Hände, mit antibakteriellem bzw. antimykotischem
Effekt dienen, insbesondere auch in der medizinischen Praxis können die neuen Harnstoffe erforderlichenfalls zusammen
mit anderen bakteriziden bzw. fungiziden Stoffen, Hautschutzmitteln usw. verwendet werden. Ferner stellen sie
wirksame Mittel gegen das Auftreten von unangenehmen Körpergeruch, wie er durch die Einwirkung von Mikroorganismen
hervorgerufen wird, -dar. Hierbei ist es wiederum von Vorteil, dass zumindest auf gesunder Haut keine Hautreizungen
auftreten und dass die neuen Verbindungen keinen störenden Eigengeruch, wie es z.B. bei den chlorierten Phenolen der
Fall ist, aufweisen.
Als Zusätze mit biozider Wirkung, welche in den erfindungsgemässen Mitteln ausser den Harnstoffen der allgemeinen
Formel (i) vorhanden sein können, seien beispielsweise genannt: 3i^-Dichlorbenzylalkohol, Ammoniumverbindungen,
wie z.B. Diisobutylphenoxyäthoxyäthyl-dimethyl-benzylammoniumchlorid,
Cetylpyridiniumchlorid, Cetyl-trimethyl-ammonium-
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bromid, halogenierte Dioxydiphenylmethane, Tetramethylthiuramdisulfid,
2,2-Thio-bis-(4,6-dichlorphenol) ferner organische Verbindungen, welche die Thiotrichlormethylgruppe
enthalten, wie sie in den amerikanischen Patentschriften No. 2 553 772, 2 553 770, 2 553 775, 2 553 773,
2 553 774, 2 553 777 und 2 553 778 beschrieben sind, 2-Nitro-2-furfuryljodid
(vgl. Oesterreichische Patentschrift No. 210 411), Salicylanilide, Dichlorsalicylanilide,
Dibromsalicylanilide, Tribromsalicylanilid, Dichlorcyanursäure, Tetrachlorsalicylanilide, aliphatische Thiuramsulfide,
Hexachlorophen (2,2'-Dihydroxy-3,5,6-3',5',6'-hexachlorodipheny!methan).
Die erfindungsgemässen Mittel mit desinfizierender Wirkung können weiterhin als Zusätze Antioxydantien, Lichtschutzmittel,
optische Aufheller, Enthärtungsmittel, Riechstoffe usw. enthalten.
Durch Verarbeiten der neuen Wirkstoffe mit den in der Körperpflege üblicherweise verwendeten Stoffen erhält
man Zusammensetzungen, welche sich in besonderem Masse für kosmetische Zwecke eignen.
Entsprechend ihren vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
können die erfindungsgemässen Mittel, welche die Harnstoffe der allgemeinen Formel (i) enthalten, in den verschiedenartigsten
Anwendungsformen vorliegen, z.B. als stückförmige, halbfeste und flüssige Seifen, als Pasten,
Pulver, Emulsionen, Suspensionen, Lösungen, in organischen
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Lösungsmittel, als Sprays, Puder, Granulate, Tabletten, Stifte, inKapseln aus Gelatine und anderem Material, als
Salben, Haut- und Rasiercremen, Mundwasser, flüssigen, halbfesten oder festen Zahnpasten und anderen Zahnpflegemitteln,
in Haarshampoos und anderen Haarpflegemitteln.
Die Wirkung der anspruchsgemäss herstellbaren CF,-gruppenhaltigen
Harnstoffe gegen schädliche Organismen des Tier- und Pflanzenreiches kann auch Formkörpern aus
Kunststoffen einverleibt werden. Bei Verwendung von Weichmachern ist es vorteilhaft, den bioziden Zusatz dem Kunststoff
im Weichmacher, z.B. Dimethylphthalat, Dibutylphthalat,
Dicyclohexylphthalat, Trihexylphthalat, Dibutyladipinat,
Benzylbutyladipinat, aliphatischen Sulfosäureester'n, Triglykolacetat,
gelöst bzw. dispergiert zuzusetzen. Zweckmassig ist für eine möglichst gleichmässige Verteilung im
Kunststoff Sorge zu tragen. Die Kunststoffe mit keimwidrigen Eigenschaften können für Gebrauchsgegenstände aller Art,
bei denen eine vorbeugende Wirksamkeit gegen verschiedenste Keime, wie z.B. Fäulnisbakterien oder Hautpilze, erwünscht
ist,Verwendung finden, so z.B. in Fussmatten, Handgriffen,
Armaturen an Türen, Sitzgelegenheiten, Trittrosten in Schwimmbädern, Wandbespannungen, insbesondere in Krankenhäusern etc.
Durch Einverleibung in entsprechende Wachs- und Bohnermassen, erhält man Fussboden- und Möbelpflegemittel mit desinfizierender
und insektizider Wirkung.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen
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näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Zu einer Lösung von 21,3 g 4-Chlorbenzylamin in
100 ml Dioxan wird unter Rühren eine Lösung von 32,2 g
4-Chlor-3-trifluormethylphenylisocyanat in 50 ml Dioxan
getropft. Nach 30 Minuten wird durch Zugabe von 500ml
Wasser ein Produkt gefällt, das aus Alkohol umkristallisiert werden kann. Ausbeute 43 g. Schmelzpunkt 159-l60,5°C
(beim schnellen Erhitzen der Schmelzprobe).
In gleicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben lassen sich weiter die folgenden Harnstoffe bzw. Thioharnstoffe
herstellen:
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| Nr. | Harnstoffe X=O | Schmelzpunkt |
| 2 | N-3,4-Dichlorbenzyl-N'-3,5-di- trifluoromethylphenyl |
203-205° C |
| 3 | N-3,4-Dichlorbenzyl-Nl-4-chlor-3- trifluormethyl-phenyl |
165-1670C |
| 4 | Ν-*3,4-Dichlor-benzyl-N!-3-trif luor- methyI-phenyl |
163-I64°c |
| 5 | N-4-Chlorbenzyl-N1-3-trifluor- methyl-phenyl |
141-143°C |
| β | N-4-Chlorbenzyl-N'-3,5-ditrifluor- methyl-phenyl |
230-2320C |
| Nr. | Thioharnstoffe X= S | Schmelzpunkt |
| 7 | N-3,4-Dichlorbenzyl-Nf-3-trifluor- methyl-phenyl |
143-145°C |
| 8 | N-3,4-Dichlorbenzyl-N1-3,5-di- trifluor-methyl-phenyl |
168-169°C |
| 9 | N-4-Chlorbenzyl-N'-3,5-ditrifluor- me t hy 1 - phe ny 1 |
172-173OC |
| 10 | N-4-Chlorbenzyl-NT-3-trifluor-methyl- phenyl |
159-16O0C |
Als weitere Beispiele seien genannt:
Schmelzpunkt
N-ß(4-Chlorphenyl)-äthyl-N'-4-chlor-3-trifluor-methyl-phenylharnstoff
168-169(
N-ß{4-Chlorphenyl)-äthyl-Nt-3J5-ditrifluormethy!phenyl-harnstoff
140-141°
N-a-Phenyläthyl-N<-3,5-ditrifluormethylphenyl-harnstoff
l60c
N-ß-Phenyläthyl-N'-3i5-ditrifluormethylharnstoff
156C
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| Nr. | Ν-α-Phenyläthyl-N'^-chlor^-trif luor me thylphenyl-harns toff |
Schmelzpunkt |
| 15 | N-2-Chlorbenzyl-N'-3,5-ditrifluormethyl- phenyl-harnstoff |
161-162° |
| 16 | N-Methyl-N-33 4-dlchlorbenzyl-NI-3J5-dl- trifluormethyl-phenyl-harnstoff |
203° |
| 17 | N-Metjiyl-N-4-chlorbenzyl-N' -3-trlf luorme thj phenyl-harnstoff |
147° |
| 18 | N-ß-(4-Chlorphenyl)-äthyl-N'-3-trlf luormetlr phenyl-harnstoff |
|
| 19 | N-Benzyl-N'-3,5-ditrifluormethyl-phenyl- harnstoff |
iyl- 146-147° |
| 20 | N-Benzyl-NT-4-chlor-3-trlfluormethyl- phenyl-hams toff |
187° |
| 21 | N-Benzyl-Nf-3,5-ditrifluormethyl-phenyl- thloharnst off |
149° |
| 22 | N_3i4_Dlchlorbenzyl-N!-4-chlor-3-trifluor me thyl-phenyl- thioharnstoff |
151-153° |
| 23 | N-4-Chlorbenzyl-N'-4-chlor-3-trifluormethyl thioharnstoff |
153,5-155,5° |
| 24 | N-Benzyl-N'-4-chlor-3-trifluormethyl- phenyl-thioharnstoff |
185-186° |
| 25 | N-ß-(4-Chlorphenyl)-äthyl-N'-3,5-dltrl- fluormethyl-phenyl-harns toff |
153-154° |
| 26 | N-4-Methoxybenzyl-N'-3,5-ditrifluormethyl- phenyl-thioharnstoff |
98-99° |
| 27 | , Ν_3^-Dimethylbenzyl-N'-3,5-ditrifluor me thylphenyl-thioharnstoff |
162-163,5° |
| 28 | N-Methyl-N-(α-methyl-β-hydroxy-β-phenyl)- äthyi-N*-3,5-ditrlfluormethyl-phenyl- thioharnstoff |
153-154° |
| 29 | N-Methyl-N-3J4-dichiorbenzyl-N1-3-trifluor me thyl -phenyl -thioharnstoff |
145-146° |
| 30 | N-S-(4-ChlorphenyIj-äthyl-N'-3-trifluor me thyl -phenyl-thionarnstoff |
186-188° |
| 31 | N-Benzyl-Nf-3-trifluormethyl-phenyl-thio harnstoff |
108,5-109° |
| 32 | 120-121° | |
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151868a
| Nr. | N-ß-Phenyl-äthyl-N1-3,5-ditri fluorine thy 1- phenyl-thioharnstoff |
Schmelzpunkt |
| 33 | N-a-Phenyl-äthyl-Nt-3J5-ditrifluormethyl- phenyl-thioharnstoff |
115-116° |
| 34 | N-ß-(i)--Chlorphenyl)-äthyl-N1-4-chlor-3- trifluormethyl-phenyl-thioharnstoff |
158° |
| 35 | N-cc-Phenyl-äthyl-Nl-il-chlor-3-trifluor- methy1-pheny!-thioharnstoff |
115-116° |
| 36 | 128-130° | |
Beispiel 2
Die neuen Harnstoffe und Thioharnstoffe der Formel (i) zeigen eine ausgesprochen starke Wirkung gegen grampositive
Bakterien, vor allem gegen Staphylokokken und Streptokokken, Sie sind auch wirksam' gegen pathogene Pilze
wie beispielsweise Trichophyton.interdigitale.
Die antibakterielle Aktivität im Verdünnungstest wurde wie folgt bestimmt;
Bakteriostase und Bakterizldie.
Bakteriostase und Bakterizldie.
20 mg Wirkstoff werden in 10 ml Propylenglykol gelöst, davon 0,25 ml zu 4,75 ml steriler Glucose-Bouillon zugegeben
und darauf Is10 in den Röhrchen weiterverdünnt.
Diese Lösungen werden dann mit Staphylococcus aureus
beimpft und während 48 Stunden bei 37°C bebrütet (Bakteriostase). Nach 24 Stunden Versuchsdauer wurde 1 Oese aus diesen
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Kulturen auf Glucose-Agarplatten ausgestrichen und 24 Stunden bei 37 C bebrütet (Bakterizidie). Nach den genannten
Zeiten wurden folgende Grenzkonzentrationen in ppm. der Bakteriostase, bzw. Bakterizidie ermittelt:
Grenzkonzentrationen in ppm (PrüfStamms Staphylococeus
aureus Z 2070)
| Verbindung Nr. | Stase | Zidie | Verbindung Nr. | Stase | Zidie |
| 5 | 100 | 100 | 24 | 0,1 | 0,3 |
| 8 | r^0,9 | 1 | 35 | 0,3 | 1 |
| 9 | 0,1 | 0,1 | 34 | 0,1 | o,3 |
| 10 | 0,1 | 0,1 | 33 | 0,3 | 1 |
| (0,01) | (0,1) | 31 | 1 | 3 | |
| 6 | ♦ | λ. 10 | 25 | 1 | 3 |
| 4 | 0,1 | 0,1 | |||
| 3 | 0,1 | 0,1 | |||
| 2 | 0,1 | 0,1 | |||
| 11 | 0,1 | 0,3 | |||
| 12 | 0,3 | 1 | |||
| 13 | 1 | 1 | |||
| 14 | 1 | 1 | |||
| 28 | " 0,03 | 0,3 | |||
| 37 | 0,1 | 0,3 | |||
| 36 | 0,3 | 0,3 | |||
| 23 | 0,1 | 0,1 |
Werte in Klammern - Wirkung in Gegenwart von Seife (1:50) * = nicht ablesbar wegen Trübung.
9098 11/1289
Die folgenden Verbindungen weisen gegen Aspergillus niger- und Rhizopus nigricans die folgenden fungistatisch wirksamen
Grenzkonzentrationen in ppm auf
| Verbindung Nr. | Aspergillus niger | Rhizopus nigricans |
| 26 | 100 | 3 |
| 31 | 100 | 10 |
| 35 | 100 | 10 |
Beim Prasstest erwiesen sich die folgenden Verbindungen wirksam gegen Mottenlarvenfrass: Nr. 25* 13j 33* 3^>
35» 21 und 36.
a) Es wurde eine Mischung hergestellt welche die folgenden Komponenten enthielt:
Bolus alba SiO0 (Hisil)
.25$ 20 %
Verbindung Nr. 22 50 %
Emulgator (INVADIN JFC) 3,5$
Netzmittel (ULTRAVON C) 1,5 %
Das Ganze wird in der KugelSchlagmühle fein gemahlen.
Man erhält so ein in Wasser sehr gut dispergierbares Pulver.
b) 8 Schnecken (Australorbis glabratus) mit 1-1,5 cm Schalendurchmesser wurden während 2.K Stunden in 450 ecm
90981 1/1289
einer gemäss a) erhaltenen wässerigen Dispersion enthaltend.
0,4 ppm Aktivsubstanz gehalten. Nach dieser Behandlung wurden
die Schnecken in frisches Wasser übergesetzt und dort nach 24 Stunden kontrolliert. Hierbei wurde in allen Fällen
vollständige Abtötung der Schnecken festgestellt.
909811/ 12 8 9 '
Claims (2)
1. Neue Harnstoffe der allgemeinen Formel
■/
worin R und R gerades oder verzweigtes und gegebenenfalls
hydroxyliertes Alkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet, wobei eines von R.. bzw. R eine direkte N-Phenyl-Bindung
sein kann und worin R, bis Ro gleich oder verschieden
sind und Wasserstoff, Halogen, Alkyl, Alkoxy-Alkylthio
oder die Gruppen -CF,, -CN, NOg, SCN, -SO3-N ^,
bzw. -CO-N .ι worin A bzw. A' Wasserstoff oder niederes
Alkyl darstellt, bedeuten, mit der Massgabe, dass mindestens einer der Substituenten R, bis Rn Trifluormethyl darstellt,
und worin RQ und R1n Wasserstoff oder.niederes Alkyl bedeuten
und X Sauerstoff oder Schwefel darstellt.
2. Der Harnstoff der Formel - - "■
CF
3. Der Harnstoff der Formel
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Der Harnstoff der Formel
CH -HS-O-KH—«_
Der Harnstoff der formel
CP.
Der Harnstoff der Formel Cl CF,
ei -CZ
Der Harnstoff der Formel
Cl
Der Harnstoff der Formel Cl--£_>-GH„ -NH-C-
Cl
CF.
CF.
Der Harnstoff der Formel
CF
CF.
909811/1289
10« Neue Harnstoffe der allgemeinen Formel
1I
worin eine der Gruppen R1 bzw. R2 ein Alkylen mit 1 bis 3
Kohlenstoffatomen, insbesondere mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, und die andere eine direkte N-Phenylbindung darstellt
oder die gleiche Bedeutung wie die erstere besitzt, und worin die Substituenten R_ bis Ro ausgewählt sind aus
der Klasse Wasserstoff, Alkyl, Halogen und/oder Trifluormethyl, wobei mindestens einer dieser Substituenten Trifluormethyl
bedeuten muss und worin weiter die Symbole R und R1n*
Wasserstoffatom bedeuten und X Sauerstoff oder Schwefel darstellt.
11. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 definierten Harnstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung
der Formel
mit einer Verbindung der Formel
9 0 9 8 11/12 8 9
zur Reaktion bringt, wobei in beiden Formeln die Symbole A und B Reste bedeuten, welche durch Kondensation oder
Anlagerung die Harnstoff- bzw. die Thioharnstoffbrücke zu bilden vermögen.
12. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der Formel
9
und ein Amin der Formel
und ein Amin der Formel
in der Reihenfolge whalweise mit einem reaktiven Derivat der Kohlensäure bzw. der Thiokohlensäure umsetzt.
13. Mittel zur Bekämpfung von schädlichen Organismen des
Tier- und Pflanzenreiches, enthaltend mindestens eine "Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 10, sowie
gegebenenfalls noch mindestens einen der folgenden Zusätze: Füllstoffe, Verdünnungs-, Lösungs-, Dispergier-, Wasch-,
Netz- und Haftmittel, Düngemittel und weitere Schädlingsbekämpfungsmittel.
909811/1?89
14. Mittel zur Bekämpfung von Pilzen, Pilzsporen, Bakterien, Nematoden, Mollusken, Akariden, Insekten, gekennzeichnet,
durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung gemäss Anspruch 1 oder 10.
15· Reinigungsmittel mit desinfizierender Wirkung, enthaltend mindestens eine Verbindung gemäss Anspruch 1 oder
sowie noch mindestens einen der folgenden Zusätze: oberflächenaktive Stoffe, waschaktive Stoffe, Schaumstoffe,
Wasser, organische Lösungsmittel, Emulgier-, Dispergier·-,
Netzmittel, Hautschutzstoffe, Lichtschutzmittel, optische
Aufheller, weiter fungizide, bakterizide, akarizide und insektizide Stoffe.
16. Kunstfasern oder Kunststoffe,"gekennzeichnet, durch
einen Gehalt an mindestens einer Verbindung gemäss Anspruch 1 oder 10.
17. Mittel zum Schützen von Faserstoffen gegen Befall und Schädigung durch Organismen des Tier- und Pflanzenreiches,
gekennzeichnet, durch einen Gehalt an mindestens einer.Verbindung gemäss Anspruch 1 oder 10.
18. Mittel zur Körperpflege mit desinfizierender und desodorierender Wirkung, gekennzeichnet, durch einen Gehalt
an mindestens einer Verbindung gemäss Anspruch 1 oder 10.
9 0 9 811/12 8 9
19· Verwendung der Harnstoffe gemäss Anspruch 1 oder 10
bzw. von Mitteln* welche diese Harnstoffe enthalten, zur Bekämpfung
von schädlichen Organismen des Tier- und Pflanzenreiches.
909811/1289
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