[go: up one dir, main page]

DE1507570A1 - Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstueckigen Gutes - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstueckigen Gutes

Info

Publication number
DE1507570A1
DE1507570A1 DE19661507570 DE1507570A DE1507570A1 DE 1507570 A1 DE1507570 A1 DE 1507570A1 DE 19661507570 DE19661507570 DE 19661507570 DE 1507570 A DE1507570 A DE 1507570A DE 1507570 A1 DE1507570 A1 DE 1507570A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
drying
channels
drying shaft
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661507570
Other languages
English (en)
Inventor
Jipp Dipl-Ing Rolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication of DE1507570A1 publication Critical patent/DE1507570A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstückigen Gutes
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Trock-
    nen grobstLicriigen Gutes mit einer har2,;ier- bzw. 1'z>allmühle und
    einem Fall- bzw. Trockenschacht.
    In den belzanriten Hainnier- bzw. rrallmühlen wird die Zerkleinerung
    des aufs`,,etebenen Gutes hauptsUchlich durch die Schlagwirkungen
    des unilausenden 11-otors und durch die 2rallvvirhu@ig der Prallplat-
    ten bzw. der Mahlroste durchgeführt, die um den notor herum ange-
    ordnet sind. WLihrend die groben Stucke und in verlilindertem Maße
    auch die mittelgroßen Stücke des Gutes :nit ,::ehr oder weniger gu-
    tem Efieht in diesen iiD#@"chinen zerkleinert werden, bestehen bei
    den feinstückigen Gutanteilen Schwieri,#l_eiten, weil diese Korn-
    g:röl3eri eine Beschleunigung durch den Rotor mit nur geringer kine-
    tischer #lassenenergie erfahren, die für eine Oberwindung der
    :Sruchlestigkeit des Gutes durch Schlag- und Pralleinwirkungen
    nicht ausreicht. Hammer- bzw. Prallmühlen der üblichen Konstruk-
    tion und Wirkungsweise können demzufolge wirtschaftlich für die
    Grobgutzerkleinerung und beschränkt auch noch für die blittelgut-
    zerkleinerung eingesetzt werden, nicht aber für die Zerkleinerung
    von Fein-gut. Das in den rianimer- bzw. Prallmühlen vorzerkleinerte
    Gut wird in vielen Fällen, insbesondere in der Zementtechnik, in
    nacr#gesohalteten Ä#ahlanlagen, z.b. Kugelmühlen, gemahlen, die auf
    Grund ihrer Konstruktion und Wirkunöeweise wiederum eine wirt-
    schaftliche Feingutmahlung und beschränkt eine wirtschaftliche
    Mittelgutmahlung gestatten.
  • Der Antrieb der Kugelmühlen erfordert grundsätzlich einen erheblich höheren spezifischen Kraftaufwand als der Antrieb der Hammer-bzw. Prallraühlen, wobei der spezifische Kraftverbrauch der Kugelmühlen in weit höherem Maße als bei den Hammer- bzw. Prallmühlen mit zunehmenden Stückgrößen des Aufgabegutes ansteigt. Aus diesem Grunde erscheint es wünschenswert, üie Kammer- bzw. Prallmühlen wegen ihres geringen spezifischen kraftverbrauches mit einer möglichst hohen Zerkleinerungsleistung zu belasten und zwar in der Form, daß diese Maschinen zusätzlich zu einer wirtschaftlichen Grobeutzerkleinerung zu einem Mittelgut noch eine wirtschaftliche LiittelgutzerKleinerung zu einem Feingut durchführen, das einen möglichst hohen Anteil an FertiJmehl aufweist und zugleich eine maxireale Korngröße besitzt, die zuverlasig eingehalten werden kann. Wird dieses Feingut bzw. dieses Endprodukt aus Hammer- bzw. Prallmühlen über einen Sichter geführt, der das bereits mehlförmige bzw. pulvrige Gut von dem Feingut trennt, so erfährt die nachgeordnete Kugelmühle sowohl eine Durchsatzentlastung um den im Sichter abgetrennten lehlanteil als auch eine Entlastung in der irdahlarbeit, weil das iiahlgut in einer mehlfreien, d.h. ballastfreien Feingutkörnung mit bestimmt eingehaltener maximaler Korngröße des Feingutes in die ,Kugelmühle aufgegeben wird, so daß die Mühle in ihren Abmessungen und auch in ihrer i@ahlkörperfüllung für konstante iaahlgutverhältnisse wirtschaftlich ausgelegt werden kann. Durch den Einbau von 1vIahlrosten unterhalb der Rotoren der Hammer-bzw. Prallmühlen ist es möglich, in diesen Maschinen ein Peingut mit garantierter maximaler Korngröße aber mit relativ geringem
    Mehlanteil zu erzeugen. Diese ülahlroste sind nicht ohne Nachteil,
    da sie einen hohen Verschleiß unterliegen und durch Fremdkörper,
    z.B. durch Zisenteile im Gut u=Iter Gefährdung des Betriebes zer-
    stört werden können. yfeitez sind die -ahlroste, insbesondere bei
    der Verarbeituag von feuchten Materialien mit backenden Eigen-
    schaften, Verstoy)fungen und Vez-,cl_nieru:ri#en ausgesetzt, durch die
    die Gutdurchsätze, die durch die .Mahlroste ohnehin beeii-,+r,;#chti;t
    sind, weiterhin v@rmiiidert @-@e@dcn . Zur Erz ielizng hoher Gutdurch-
    s-ytze in. H_urmer- b ",rr. Prallrnii@@l init Mahlrosten sind grofe Rost-
    flU.chen fand entsprechend Brote @totorc@l@@,@e: sungen notwendig, wobei
    die rzotora.bmes;3ungen grtifier .yewC;-:lhlt werden müUssen als sie für die
    Hammer- bzw. Prallmühlen ohne 1riai"lrost für eine gleiche Durch-
    satzlei.stung erfo:@äerlich .sind. Infolgedessen lie-t der spezifi-
    sche Kraftverbrauch für die i,lühlen mit iuahlrost höher als bei den
    iüühlen ohne i-iiar-,.Lrost, so daß die Gutzerkleinerung mit Hilfe eines
    Mahlrostes nicht gerade als wirtschaftlich angesehen werden kann.
    Schließlich wird bei der Feinzeri-.leinerung des noch groben Gutes
    auf den Mahlrosten der harnmer- bzw. Prallmi'hlen nur eine ver-
    h@:ltriism#-4[3ig kleine i%.ehln!enge erzeugt, so daß eine wirksame Ent-
    lastung der Kugelmühlen nicht erreicht wird.
    1%ine gleichzeitige Grobgut-, Mittelgut- und Feingutzerkleinerung
    bzw. r,iaiilung ist in den bekannten Aerofallmühlen möglich. Die
    Zerkleinerung bzw. MahlunG erfol.t in diesen Mühlen in der Form,
    daß das Gut innerhalb der Aerofallmühle durch Brechleisten, die
    an dem inneren @Tühlenmantel angebracht sind, um ein etwa dem
    äühlenrolzrdurericaesser entsprechenäes Maß angehoben wird - poten-
    tielle Energ,ic - und sodann auf den unten befindlichen Abschnitt
    des Mühlenmantels fallengelassen wird - kinetische Energie -. .Durch die kinetische Energie des freien Falls wird das grobstückige Gut beim Aufprall auf die unten befindlichen Brechleisten bzw. Mahlbahnen vorzerkleinert - Fallzerkleinerung -, während das feinkörnige Material auf den Mahlbahnen durch das herabfallende Grobgut gemahlen wird - autogene Mahlung - . Das feinkörnige Endprodukt wird pneumatisch aus der Aerofallmühle ausgetragen. Obwohl die AErfallmühlen ein Feingut mit hohem Mehlanteil und mit wählbarer maximaler Korngröße erzeugen, das einvorteilhaftes Ausgangsprodukt für die Mahlung in den Kugelmühlen bildet, ist ihre Anwendung, insbesondere in der Zementindustrie, umstritten. Die Aerofallmühlen erfordern nämlich sehr hohe.Investitions- und Betriebskosten, die ihre Wirtschaftlichkeit für die Zerkleinerungs- und Mahltechnik einschränken. Die Verweilzeit des Materials in Aerofallmühlen zur Zerkleinerung des Grobgutes auf ein Feingut mit hohem Mehlanteil ist verhältnismäßig groß, weil das Gut auf Grund der gegebenen Zerkleinerungsbedingungen viele Umläufe innerhalb der Mühle ausführen muß, bis es als Fertiggut pneumatisch ausgetragen werden kann. Hierdurch ergeben sich ein hoher Füllungsgrad und eine entsprechend hohe Schichtung des Gutes, die die Kräfte für die Fallzerkleinerung des Grobgutes und für die autogene Mahlung des Feingutes dämpfen, so daß verminderte Zerkleinerungs- und Mahleffekte die Folge sind. Außerdem erfordert der hohe Materialfüllungsgrad einen hohen spezifischen Kraftverbrauch für den Antrieb'der Mühlen, die zudem einen sehr großen Durchmesser haben müssen. . Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstückigen Gutes mit einer Hammer-bzw. Prallmühle und einem Fall- bzw. Trockenschacht bereitzustellen, mit der bei wirtschaftlicher Gestaltung und Betriebsweise eine hohe Zerkleinerungsleistung zu erzielen ist; also neben einer wirtschaftlichen Grobgutzerkleinerurg zu Mittelgut eine wirtschaftliche Zerkleinerung des Mittelgutes zu einem Feingut mit einem hoher.. Anteil feitig ausgemahlenen Gutes bzw. Fertigmehles möglich- ist ., Dies wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstückigen Gutes mit einer Hammer- bzw. Prallmüh-1e und einem Fall- bzw. Trockenschacht dadurch erreicht, daß der Fall- und Trockenschacht in vertikaler Richtung geteilt und zwischen seine-,i beiden hsnälen ein Abzugs- und Trockenschacht einges,-,haltet ist, daß dessen untere Öffnung über einem reversiblen Rotor und die unteren Qt'fr@u@:gen der Kaazale über beiderseits des ytotors, 7u: dessen Achse parallelen und zu dem Rotor geneigten, zugleich als hIahlbahnen ausgebildeten Einlaufblechen münden, daß im Bereich der unteren Enden bzw. in Verlängerung der zu dem Abzugs- bzw. Trockenschacht gelegenen Wände des Abzugs- und Trockenschachtes, Prallplatten angeordnet sind, und daß der Rotor von «,r_ten@ etva in de:M" durch die unteren Kanten der Einlaufbieche begrenzten Bereich von einem Mahlboden umschlossen. ist, wodurch in dieser einen Vorl-Lcjhtung gleichzeitig eine rallzerlileinerung des Grobgutes, eine Schlag- bzw. Prallzerkleinerung des Grobgutes und des Li.tt3lgu-#es, ein Brechen des Mittelgutes und eine autogene tahlung des Feingutes stattfinden und ein hoher Anteil Pertigmehl gewonnen wird. Weiter wird die Einsatzzeit der Vorrichtung bis zum Auswechseln durch Verschleiß unbrauchbar gewordener Teile verdoppelt, weil bei Abnutzung der einen Seite der Schlaghämmer lediglich eine Umkehrung der Drehrichtung des Rotors und somit kei= ne Betriebsunterbrechung erforderlich ist.
  • Die gleichen Vorteile werden nach der Erfindung mit einer ähnlichen 'Vorrichtung erzielt, bei der der Fall- und Trockenschacht in vertikaler Richtung geteilt und zwischen seinen beiden Kanäler, ein Abzugs- und Trockenschacht einbeschaltet ist, dessen untere Öffnung über e:I.nem reversiblen Rotor und bei der die unteren Öffnungen der Kanäle über beiderseits des Rotors, zu dessen Achse parallelen. u-2 zu l=.m6 =@oto_:° geneigten, :@ulei@@ als Mahlbahnen ausgeäildetei- Einlaufblechen münden, bei_ der im Bereich der unteren Enden bzw. in Verl'.ngerung der zu dem Abzugs- bzw. Trockenschacht gelegener Wände der Kanäle üzw. der zu den Kanälen gelegenen Wände des Abzugs- und Trockenschachtes, Prellplatten angeordnet sind, der Rotor an den unteren Kanten der Einlaufbleche beginnend, von l@-fahlböden und/oder Mahlrosten mit einer nach unten gerichteten Aussparung oder einem durchgehenden Mahlrost umschlossen ist, bei der die Einlauf bleche nach. oben außen Verlängerungen aufweisen und unter der AuGsparung bzw. den Mahlrosten ein Sammelbehäiter bzw. Auslaufkasten angeordnet ist, dessen Auslauföffnung mittels eines Pörderers oder dergleichen mit über den Verlängerungen dca: Einlaufbleche vorgesehenen Aufgabeöffnungen verbunden ist, wobei jedoch ein weiterer. Vorteil darin besteht, daß das feingut einer zusätzlichen autogenen Mahlung unterzogen wird. Weiter besteht die Erfindung darin, daß die Kanäle des Fall- und-Trockenschachtes oberhalb des Abzugs- und Trockenschachtes in Richtung auf eine etwa darüber angeordnete Aufgabeöffnung vereinigt sind, und daß unterhalb der Aufgabeöffnung eine schwenkbare Einlaufschurre zur Beschickung jeweils eines der Kanäle mit grobstückigem Gut angeordnet ist, womit eine gezielte Aufgabe des Grobgutes entsprechend der Drehrichtung des Rotors ermöglicht ist. Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung besteht darin, daß die l"rallplatten pendelnd aufgehangen oder in einer Fron der Senkrechten abweichenden, wählbaren Winkelstellung feststellbar ausgebildet sind, wodurch einmal eine Anpassung an das jeweilige Gut und zum anderen eine Einstellung des günstigsten Wirkungsgrades ermöglicht sind.
  • Aach einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind oberhalb der zugleich als Iäahlbahnen ausgebildeten Einlaufbleche oder deren nach oben außen gerichteten Verlängerungen der Verzögerung und Vergleichmäßigung des durch die Aufgabeöffnungen aufgegebenen Gutes dienende Elemente, wie ketten oder dergleichen angeordnet, wodurch die Einwirkungszeit des Grob- bzw. Mittelgutes auf das Feingut bei der autogenen Mahlung verlängert ist. Schließlich wird noch nach der Erfindung vorgeschlagen, daß der oben gelegene Austritt des Abzugs- und Trockenschachtes mittelbar oder unmittelbar mittels Rohrleitungen und unter Einschaltung eines Gebläses über eine in dem Auslaufrasten befindliche Öffnung verbunden ist, wodurch die Strömungsgeschwindigkeit des Gases in dem Abzugs- und Trockenschacht und damit die maximale Körnung des 'Fertiggutes bzw. -mehles auf einfache Weise einstellbar ist. In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung veranschaulicht. -Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstöckigen Gutes, im Schnitt, und Fig. 2 die Vorrichtung in einer anderen Ausgestaltung im Schnitt.
  • Nach Fig. 1 und Fig. 2 ist oberhalb des Rotors 1 mit Schlaghämmern 2 einer Hammer- bzw. prallmühle ein in vertikaler Richtung zu zwei Kanälen 3 und 4 aufgeteilter Fall- und Trockenschacht angeord.net.und zwischen dessen Kanälen 3 und 4 ein Abzugs- und Trokkenschacht 5 eingeschaltet, wobei sich dessen Eintrittsöffnung 6 über dem Rotor 1 befindet. Die unteren Austrittsöffnungen bzw. Enden 7 und 8 der Kanäle 3 und 4 sind auf beiderseits des Rotors 1 zu dessen Achse parallele und zu dem kotor 1 geneigte, zugleich als Mahlbahnen ausgebildete Einlaufbleche 9 und 10 gerichtet. Im Bereich der unteren Enden bzw. in Verlängerung der den Kanal 3 bzw. den Kanal 4 von dem Abzugs- und Trockenschacht- 5 trennenden Zwischenwände 11 bzw. 12 sind Prallpätten 13 und 14 pendelnd aufgehangen.
  • Oberhalb des Abzugs- und Trockenschachtes 5 sind die Kanäle 3 und 4 des fall- und Trockenschachtes in Richtung auf eine gemeinsame Aufgabeöffnung 15 für das grobstöckige, feuchte Gut, vereinigt, unter der sich eine schwenkbare Sinlaufschurre 16 befindet. Oberhalb jedes der Kanäle 3 und 4 ist eine Aintritteöffnung 17 bzw. 18 für ein gasförmiges Heiz- bzw. Trocknungemedium vorgesehen.
  • Am oberen Ende des Abzugs- und Trockenschachtes 5 ist eine Austrittsöffnung 19 angeordnet, an die, nicht weiter dargestellt, eine zu einem Absdheider führende Rohrleitung angeschlossen ist. Die Vorrichtung ruht auf einem Sockel 20.
  • Während den. Vorrichtungen nach Fig. 1 und Fig. 2 die vorstehend beschriebenen Teile gemeinsam sind, unterscheiden sie sich in nachfolgend beschriebenen Einzelheiten.
  • Nach Fig. 1 ist der Rotor 1 von unten, etwa in dem durch die unteren Kanten der Einlauf bleche 9, 10 begrenzten Bereich von einem Mahlboden 21 umschlossen.
  • Weiter befindet sich im unteren Abschnitt bzw. am unteren Ende des Abzugs- und Trockenschachtes 5 eine -Eintrittsöffnung 22 zur Zuführung eines gasförmigen Heiz- und Trocknungsmediums, das ganz oder teilweise durch teilweise, nicht weiter dargestellte Rückführung des durch die Austrittsöffnung 19 abgeführten gasförmigen Mediums bereitgestellt sein kann.
  • Nach Fig. 2 ist der Rotor 1 von den unteren Kanten der Einlaufbleche 9, 10 beginnend von zwei Mahlböden 23 und 24 teilweise umschlossen, wodurch zwischen den unteren Kanten der Mahlböden 23 und 24 eine Aussparung 25 gebildet ist. Unterhalb des Rotors 1, der Idahlböden 23, 24 und der Aussparung 25 ist ein nach unten zu einer Entnahmeöffnung 26 verjüngter Behälter 27 mit einer Eintrittaöf£nung 22° zur Zuführung eines gasförmigen Heiz- und Trocknungsmediums angeordnet.
  • Die Einlaufbleche 9 und 10 weisen nach oben außen gerichtet je eine-Verlängerung 28 bzw. 29 auf, wobei diese durch Taschen 30 und 31 umschlossen sind, die ihrerseits in ihrem oberen Abschnitt mit je einer Aufgabeöffnung 32 bzw. 33 versehen sind. Die Entnahmeöffnung 26 ist mittels einer durch eine Strichpunktlinie symbolisch dargestellten Fördereinrichtung 34 mit den Aufgabeöffnungen 32 und 33 verbunden, wobei die gesamte Fördermenge durch einen nicht weiter dargestellten Schieber oder dergleichen in unterschiedlicher und wählbarer Menge den Aufgabeöffnungen 32 und 33 oder nur einer von ihnen zugeführt werden kann. Oberhalb der Einlaufbleche 9, 10 oder deren Verlängerungen 28, 29 sind der Verzögerung und Vergleiehmäßigung des durch die Aufgabeöffnungen 5?, 35 ,aufgegebenen Gutes dienende Elemente 35 angeordnet. Es ergibt sich somit folgende Wirkungsweise: lach Fig. 1 wi.@@.°ü d ""-z o bstückige, feuchte Gut durch die Auf gabeöffnung 15 und die Einlaufschurre 16 dem Kanal 3 bei gleichzeitiger Beschäckung der Vorrichtung mit einem gasförmigen Heiz-und Trocknungsmed ium über die Eintrittsöffnung 17 aufgegeben. Belm Fall dure-ii den Kanal. 3 wird so das grobstückige Gut bereits vorgetrocknet. Auf dem als Mahlbahn ausgebildeten Einlaufblech 9 findet eine Fallzerkleinerung statt und das Gut gelangt in den Wirkungsbereich des Rotors 1, wobei, unterstützt durch die Prallplatten 13 und 14 eine Schlag- und, Prallzerkleinerung eintritt. Das auf diese Weise entstandene Mittelgut wird nun zwischen dem. Rotor '# und dem Mahlboden 21 gebrochen. Aus dem aus dem Rotor 1 und dem Mahlboden 21 gebildeten Spalt austretendes groberes Feingut gelangt auf das zugleich als Nahlbahn ausgebildete Einlaufblech 9, wo es einer autogenen Mahlung durch Auftreffen des Grobgutes aus dem Kanal 3 unter liegt. Zugleich findet aber auch in geringerem Maße eine ähnliche autogene Mahlung auf dem Einlaufblech 10 statt. Während dieses vielartigen Zerkleinerunge-und kahlvorganges wird das etwa oberhalb des Rotors 1 befindliche, also auch das in den Abzugs- und Trockenschacht 5 geschleuderte Gut ständig getrocknet, wobei das aus dem Abzugs- und Trockenschacht zurückfallende Gut sogar im Gegenstrom getrocknet wird. Sowie das Gut fertigzerkleinert bzw. -gemahlen ist und den gewünschten Feinheitsgrad erreicht hat, der eine Förderung in dem ;strömenden gasförmigen Medium gestattet, wird dieses Gut infolge der Sichtung in dem Abzugs- und Trockenschacht 5 zugleich kalibriert und mit dem gasför-nigen Medium durch die Austrittsöffnung 19 gefördert, um. in einem nicht weiter dargestellten Abscheider von dem gasförmigen T,edium getrennt zu werden. Das auf diese Weise gewonnene Fertiggut kann nun bei deren sehr weitgehender Entlastung einer Kugel-, einer Schwing- oder einer sonstigen kühle zur weiteren Ausmahlung zugeleitet werden. In einigen fällen wird acer bereits allein mit der zuvor beschriebenen Vorrichtung ein genügend feines und in seiner Körnung gleichgehaltenes Endpy°ndukt erzielt.
  • !'ach Fig. 2 entspricht die Wirkungsweise zunächst der zu fig. 1 beschriebenen, jedoch gelangt das zwischen dem Rotor 1 und den iiahlböden 23, 24, insbesondere dem Mahlboden 24 gebrochene Mittelgut als Feingut durch die Aussparung 25 in den Behälter 27, durch dessen Entnahmeöffnung 26 zu der nur angedeuteten Mördereinrichtung 34, mittels deren es durch die Aufgabeöffnungen 32 und 33 bei unterschiedlicher wählbarer Verteilung den Verlänge--
    runyen 2£3 und 29 oder nur edier derselben, hier vorzugsweise der
    Verlängerung _29, aufgegeben wird. Von dort gelangt es verzögert
    und verdurch das oder die Elemente 35 auf die zu-
    eich als ulahlba-#irien aus-eljildeten Einlaufbleche 9, 10 wo es
    beim Einlaufblech G durch das durch den Banal 3 fallende Grobgut
    und beim Einlaufblech 10 durch das durch den hotor 1 beschleunig-
    te Llittelgut einer autogenen hahlung unterzogen wird. Die Abfüh-
    rung des Fertiggutes, da,s bei dieser Ausführung der Vorrichtung
    in einer Vielzahl von F@:11en das Endprodukt darstellen wird, er-
    folgt wiederum in wie zu Fig. 1 beschriebener Weise.
    Wie bereits zu '*ig. .1 und 2i,;. 2 ausgeführt, ist die Korngröße
    bzw. der Feinheitsgrad des Fertiggates wählbar, und zwar durch
    das Maß der Ströiuun.;s@;escliviindi kei_t des gasförmigen Mediums in
    dem Abzugs- und Trockenschacht 5. Die Strömungsgeschwindigkeit
    kann dabei durch die zusätzliche Zuführung eines gasförmigen iee-
    diums, das auch durch teilweise R»ckführung des durch die Aus-
    trittsöffnung 19 gelangenden gasförmigen Mediums bereitgestllt
    sein kann, durch die .intri_ttsöf'fnung 22 bzw. 22' bestimmt und
    gewählt werden.
    Sind nun bei den Vorrichtungen nach r'ig. 1 und Fig. 2 die Schlag-. hämmer 2 durch Verschleiß unbrauchbar bzw. unwirksam geworden, so bedarf es nicht sogleich deren Erneuerung. Vielmehr werden ohne Unterbrechung des Betriebes lediglich die Einlaufschurre 16 in ihre andere, gestrichelt darL--estellte Stellung gebracht, die Drehrichtung des Rotors umgelehrt und (nur nach Fig. 2)die Beaufschlagung der Eintrittsöffnungen 32 und 53 ausgetauscht.
    Zu erwähnen ist, daß bei Anordnung der Unterkante der 1#inlauf-
    bleche 9, 10 und der Oberkanten bzw. Oberkante des ilahlbodens
    21 bzw. der lviahlböden 2>, 24 in Höhe der Achse des Rotors 1 in
    vorteilhafter Weise eine Ansammlung bzw. Anl°eic:lierunÜ des zu
    zerkleinernden Gutes und damit eine Erhöhung des Liassewiderstan-
    des erreicht wird, womit ein besonders günstiger @-Iirkun_sgrad
    ge :-eben ist.
    Selbstverstc;-:ündlich bieten sich je nach Art des Gutes und ge-
    wünschtem Feinheitsgrad verschiedene Ausgestaltunrsmöglichkeiten
    So können anstelle der zwei iuahlböden ein uialilrost vorgesehen
    sein, oder falls ganz oder teilweise auf die Fallzerkleinerung
    verzichtet wird, die vertikalen Abmessungen der Kanäle des Fall-
    und Trockenschachtes und des Abzugs- und Trockenschachtes ver-
    ringert sein, womit eine @erin"ere Bauhöhe der Vorrichtung ge-
    geben wäre. Es könnte anstelle der Einlaufschurre eine dachför-
    mige Scnurre vorgesehen sein und der AbzuL.s- und Trociienschacht
    könnte zwei synmetrii#ch anL_;eordziete Austrittsölliit.ingen aufweisen,

Claims (2)

  1. P a _t e n t_ a n s_2 r ü c h e 1. Vorl_ichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstückigen Gutes mit einer Hammer- bzw. Prallmiihle und einem Fall- bzw. Trockenschacht, dadurch gekennzeichnet, da( der Fall- und Trockenschacht in vertikaler Richtung geteilt und zwischen seinen beiden Kanälen (5,4) ein Abzugs- und Trockenschacht (5) eingeschaltet ist, daß dessen untere Öffnung (6) über einem reversiblen Rotor (1) und die unteren Öffnungen der Kanäle (7, 8) über beiderseits des Rotors (1) zu dessen Achse parallelen und zu dem Rotor (1) geneigten, zugleich als Mahlbahnen ausgebildeten Einldufblechen (9, 10) münden, daß im Bereich der unteren Enden bzw. in Verlängerung der zu dem Abzugs-bzw. Trockenschacizt (5) gelegenen Wände (11, 12) der Kanäle (3,4) bzw. der zu den KanC7::.len (5, 4) gelegenen Wände (11, 12) des Abzugs-und Trockenschachtes (5) Yrallplatten (13, 14) angeordnet sind, und daß der hotor (1) von unten, etwa in dem durch die unteren Kanten der Einlaufbleche (9, 10) begrenzten Bereich, von einem Mahlboden (21) umschlossen ist.
  2. 2, Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstückigen Gutes mit einer Kammer- bzw. Prallmühle und einem Fall- bzw. Trockenschacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Fall- und Trockenschacht in vertikaler richtuni; geteilt und zwischen seinen beiden Kanälen (3,4) ein AbzuTs- und Trockenschacht (5) eingeschaltet ist, daß dessen untere Üf:nung (6) über einem reversiblen Rotor (1) und die unteren Öffnungen (7, 8) der Kanäle (3, 4) über beiderseits des Rotors (1), zu dessen Achse parallelen und zu dem Rotor (1) ge- neigten, zugleich als @ia'.ilbahrlen ausgebildeten Einlaufblechen (9, 10) münden, daß im :teereich der unteren Enden bzw. in Ver- längerung der zu dem Abzugs- bzw. Trociiensci-_,acht (5) gelegenen Vi'#nd e (11, 12) der kantle (5, 4) bzw. der z u den Kan"".len (3,4) gelegenen Wände (11, 12) des Abzu@:-s- und Troc':ieii;,cl2achtes (5) Prallplatten (15, 14) an&,:eordnet sind, da13 der Rotor (1) an den unteren :Kanten der Eirilaufblec-ie (9, 10) beginnend, von iriahlbö- den (25, 24) und/oder i,lahlrosten mit einer nach unten gerichte- ten Au=sparuil£, (#J) oder einem durcb,`ehenden Mai;lrost umschlos- sen ist, daß die Einlauf bleche (9, 10) nach oben außen Verlänge- rungen (2b, 29) aufwiesen und daß unter der Aussi"arui:g (25) bzw. den i,ia?11_böden (2;, 24) ein Sammelbehälter bzw. Auslaufkasten (27) angeordnet ist, dessen Auslauföffnung (26) mittels eines Förde- rers (34) oder dergleichen mit Uber den Verl.ngerungen (28, 29) der Einlaufbleche (9, 10) vorgesehenen Aufgabeöffnungen (32, 33) verbunden ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch -r-ekennzeichnet, daß die Kancile (3,4) des Fall- und Trockenschachtes oberhalb des Abzugs- und Trockenschachtes (5) in @@ichtu:ig auf eine etwa darüber angeordnete Aufgabeöffnung (15) vereidigt sind, und daß unter- halb der Aufgabeöfnung (15) eine schwenkbare Einlaufschurre (16) zur Beschickung jeweils eines der Kanäle (3, 4) mit grobstücki- gem Gut an°eoi-än#-,t ist. 4. Vorrichtung nach unspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 2rallplatten (15, 14) pendelnd aufgehangen oder in einer von der Senkrechten abweichenden, wählbaren Winkelstellung fest- stellbar ausgebildet sind.
    .50 Vorrichtung nach A,1s-)rucli 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der 'zutleich als L,.ahlbahnen aus:c7el.;ildeten Einlaufbleche (9, 10) oder deren nach oben außen gerichteten Verlangerungen (2b, 29) der VerzögeruiiL und Vergleichmäßigung des durch die Auf- gabeöi:inungen (52, aufgegebenen Gutes dienende Illemente (35), wie Ketten oder derz,leichen angeordnet sind. Vorriciltun@ n"ich &nsr)z@uch, dadurch gekunnzeichnet, daß der c-,.e:i geiee@@@Aust-itt (19) des Äbzu:=-s- und Trockenschach- tes (5) mittelbar oder unmittelbar i:iittels hohrleitungen und unter Einschaltung eines Gebläses über eine in dem Auslaufkasten (27) befind i ichef._nL:@@ (22 bzw. 22') verbunden ist.
DE19661507570 1966-07-02 1966-07-02 Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstueckigen Gutes Pending DE1507570A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0059642 1966-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1507570A1 true DE1507570A1 (de) 1969-04-10

Family

ID=7229246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661507570 Pending DE1507570A1 (de) 1966-07-02 1966-07-02 Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstueckigen Gutes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1507570A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE30778E (en) 1976-12-01 1981-10-20 Pennsylvania Crusher Corporation Crusher-dryer and method of crushing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE30778E (en) 1976-12-01 1981-10-20 Pennsylvania Crusher Corporation Crusher-dryer and method of crushing

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1536892B1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE4223762A1 (de) Sichter zum Sichten von körnigem Gut und Mahlanlage mit Einschaltung eines solchen Sichters
DE2344582A1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE688169C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Gut
EP1948360B1 (de) Wälzmühle
AT393236B (de) Vorrichtung zum zerkleinern von stueckigem material
DE10137132A1 (de) Sichter
DE1507570A1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern und Trocknen grobstueckigen Gutes
AT390896B (de) Vorrichtung zum zerkleinern von stueckigem material, insbesondere gestein oder kohle
DE1136189B (de) Muehle zum Feinmahlen von festem, trockenem Gut
DE3138259C2 (de)
DE3527023C2 (de)
DE588855C (de) Rohrmuehle mit Mahlwalzen als Mahlkoerper
DE3708558C2 (de)
DE102020116017A1 (de) Futtermittelverarbeitungsanlage und Verfahren zur Trockenfutter-Herstellung
EP0628348B1 (de) Vertikalbrecher mit einer Vorrichtung zur Regelung eines Einlaufes
DE942244C (de) Prallmuehle
DE102019004847B4 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE102020102611B4 (de) Hammermühle
AT358905B (de) Schlagstiftmuehle
DE612410C (de) Luftstrahlprallzerkleinerer
DE2543691A1 (de) Strahlmuehle
DE1004533B (de) Tabakzerkleinerungs- und -sortieranlage
DE202004007482U1 (de) Zerlegeeinrichtung
DE1042357B (de) Schlagmuehle mit mehreren etwa im Kreis angeordneten Rotoren