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DE1582019A1 - Saemaschine - Google Patents

Saemaschine

Info

Publication number
DE1582019A1
DE1582019A1 DE1966L0053716 DEL0053716A DE1582019A1 DE 1582019 A1 DE1582019 A1 DE 1582019A1 DE 1966L0053716 DE1966L0053716 DE 1966L0053716 DE L0053716 A DEL0053716 A DE L0053716A DE 1582019 A1 DE1582019 A1 DE 1582019A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
sowing
attached
container
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966L0053716
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Van Der Lely
Leendert Van Wingerden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1582019A1 publication Critical patent/DE1582019A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C19/00Arrangements for driving working parts of fertilisers or seeders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/201Mounting of the seeding tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

4 17, Dez. 1969
C. VAN DEH IELY Bf.V., Maasland (Niederlande) Sämaschine
Die Erfindung betrifft eine Sämaschine mit auf einer S&welle angeordneten Säorganen und einem Antrieb für die Säwelle, bei dem eine Exzentereinrichtung über eine Antriebsverbindung mit einem mit der Säwelle in Verbindung stehenden Klinkengesperre zusammenwirkt.
erfolgt der Antrieb der Säwelle über Bei bekannten Sämaschinen dieser Art xafc/aia. Antriebsverbindung nicht immer gleichmässig, so dass friirimrrti UnregelaXssigkeiten beim Ausbringen des Samengutes auftreten können.
Pie Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beseitigen. Genäse der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Exzentereinrichtung mindestens zwei auf einer Welle angebrachte
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Kurvenscheiben aufweist, die mit je einem dem Antrieb zugehörenden Arm zusammenwirken und die zueinander derart angeordnet sind, dass sie in Bezug auf die Welle über einen Winkel von wejaiger als 90° gegeneinander verdreht sind. Hierdurch wird ein sehr gleichmässiger Antrieb für die Säwelle erzielt·
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine Sämaschine nach der Erfindung
Pig. 2 in grösserer Darstellung eine Ansicht längs der Linie H-II in Pig. 1,
Fig. 3 in grösserer Darstellung eine Ansicht längs der Linie HI-III in Pig. 1,
Pig. 4 eine Ansicht längs der Linie IV-IV in Pig. 3, Pig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Pig.
In den Piguren ist eine Sämaschine dargestellt, die ein Mittelteil 1 und zwei schwenkbar daran angebrachte und identisch ausgebildete Seitenteile 2 aufweist. Die Teile 1 und 2 enthalten je einen zur Fahrtrichtung quer verlaufenden Behälter 3 bzw. 4 (siehe die Pig. 2 und -3). Jeder Behälter 3 bzw. 4 ist auf der Rückseite mit einer Anzahl äquidistanter Öffnungen versehen. Vor jeder der öffnungen ist ein Säorgan angebracht, das einen Teil eines Sämechanismus bildet, der für die Teile 1 und 2 gleich ausgebildet ist.
In der dargestellten Naschine ietals Säorgan ein STookenrad 5 vorgesehen, das auf einer in Längsrichtung der Behälter 3 bzw. 4 verlaufenden Säwelle 6 bzw. 7 angebracht ist. Jedes ITockenrad 5
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liegt in einem Sätrichter 8 und kann mit einer Bodenklappe 11 zusammenwirken, die auf einer unter dea Behälter 3 bzw. 4 in dessen Längsrichtung verlaufenden Welle9 "bzw. 10 angebracht ist. Ferner ist in jedem Behälter 3 bzw. 4 eine Rührwelle 12 bzw. untergebracht. Die Sätrichter 8 schliessen an in der Rückwand des Behälters 3 bzw. 4 vorgesehenen Offnungen 15A an, die durch je einen Schieber 14 geschlossen werden können, der durch eine federbelastete Verriegelung 15 in verschiedenen Lagen gehalten werden kann. Jeder unter dem Behälter 3 des Mittenteils angebrachte Sätrichter 8 mündet direkt in einen Säschuh 16 aus, der über einen in der Fahrtrichtung verlaufenden Arm 17 schwenkbar an einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, zum Behälter 3 parallelen Rohr 18 angebracht ist. Das Rohr 18 ist zwischen plattenförmigen Stützen 19 angeordnet, die nahe den Enden des Behälters 3 angebracht sind und sich in Fahrtrichtung schräg nach unten erstrecken. Zwischen den Stützen 19 sind längs des Behälters 3 verlaufende Winkeleisen 20 angebracht. Jeder Arm ist über eine Buchse 21 an dem Rohr 18 befestigt. Die Buchsen sind zwischen den Stützen 19 eingespannt. Jeder Arm 17 ist an einem Ende mit einer Lascher 22 (siehe Fig. 3) versehen, in der eine Stange 23 verschiebbar ist, die mittels einer Buchse 24 um eine quer zur Fahrtrichtung zwischen den plattenförmigen Stützen 19 verlaufende Achse 25 schwenkbar ist. Zwischen der Lasche und einem auf der Stange angebrachten Anschlag 26 wird die Stange 23 von einer Feder 27 derart umgeben, dass ein Säschuh entgegen der Federwirkung nach oben schwenkbar ist.
Bei den Teilen 2 ist jeder Arm 17 eines Säschuhs 16 mittels einer Buchse V& in bezug auf ein zum Behälter 4 paralleles Rohr/schwenkbar, das zwischen an den Enden des Behälters 4 befestigten, plattenförmigen Stützen 29 angebracht ist. Die von Federn 27 umgebenen Stangen23 sind bei den Teilen 2 mittels einer Buchse schwenkbar auf einer zum Behälter 4 parallelen Achse 30 angebracht, die ähnlich wie das Rohr 28 zwischen den nahe den Enden des Behälters 4 vorgesehenen Stützen 29 angeordnet ist. Zwischen
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den Stützen 29 sind ausserdem längs des Behälters 4 verlaufende Winkeleisen 31 angebracht.
In dem unteren Ende jedes trichterförmigen Säschuhs 16 ist auf der in Fahrtrichtung vorderen Seite ein halbkreisförmiger Furchenzieher 32 angebracht, dessen von dem Säschuh 16 abliegende Seite bogenförmig gestaltet ist und durch einen Bolzen 33 und einen Stift 34 an dem Säschuh 16 befestigt ist (siehe Fig. 3). Wenn der Bolzen 33 gelöst ist, kann der Furchenzieher 32 über 180° gedreht und danach wieder befestigt werden. Auf der in Fahrtrichtung der Haschine hinteren Seite ist jeder Säschuh 16 mit einem Lager 35 versehen, in dem ein Bügel 36 angebracht ist. Aus Fig. 3 zeigt sich, dass die Schenkel 37 und 38 des Bügels 36 auf et*»wa halber Länge derart abgebogen sind, dass von dieser Biegstelle bis zu den Enden die Schenkel nahezu horizontal liegen. Die Schenkel 37 und 38 des Bügels 36 haben verschiedene Längen und sind an ihren Enden aufeinander zu abgebogen (siehe Fig.5Ä). Die abgebogenen Teile sind jeweils mit einem Organ 39 zum Schliessen der Säfurche versehen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Behälter 3 nahe seiner Oberseite an der Rückseite mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Balken 40 versehen ist, an dessen Enden vertikale Achsen 41 angebracht sind, die unten an einer Stütze 42 befestigt sind. Die Stütze 42 ist an einer plattenförmigen Stütze 19 des Mittelteils 1 angebracht. Ua die Achse 41 ist ein Lager 43 schwenkbar, das an einer plattenförmigen Stütze 29 eines Teils 2 befestigt ist. Mittels einer Verriegelung 44 (siehe Fig. 1) können die Teile 2 in der Arbeitslage verriegelt werden. Durch ein auf der Rückseite des Teils 2 und des Mittelteils 1 angebrachtes Verriegelungsorgan 44 A und 44B können die* Teile 2 in der Transportlage verriegelt werden (siehe gestrichelt angedeutete Lage in Fig. 1).
Die beiden von dem Mittelteil 1 abliegenden Enden der Teile 2 sind mit jeweils zwei in Fahrtrichtung schräg nach unten verlaufenden Platten 45 versehen, die in einem Abstand voneinander
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liegen und zwischen denen auf der Vorderseite mittels einer Achse 46 ein laufrad 47 angeordnet ist. Die Enden jedes Teils sind weiter mit quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Zungen versehen, zwischen denen eine in Fahrtrichtung verlaufende Achse 49 liegt, um die ein Lager 50 angeordnet ist, das mit einer Tragkonstruktion 51 für eine Markierscheibe 52 gekuppelt ist. Die auf diese Weise auf jeder Seite der Maschine angebrachten Markierscheiben 52 lassen sich noch durch eine an eich bekannte Verstellvorrichtung um eine vertikale Achse 53 verschwenken und ausserdem um die Achse 49 in eine Transportlage (siehe Fig. 1 gestrichelte Lage) fuhren.
Auf der Rückseite des Behälters 3 des Mittelteils 1 ist nahe der Mitte des Behälters ein Kasten 54 vorgesehen, der oben teilweise offen ist (siehe Fig. 3). Zwischen den vertikalen Wänden das Kastens 54 ist ein Gehäuse 55 schwenkbar angeordnet, in dem der Antrieb für den Sämechanismus der Teile 1 und 2 der Maschine untergebracht ist. Die vertikalen Wände des Gehäuses 55 sind mit je einem Langloch 56 versehen, in den ein auf beiden Seiten eines zwischen den Wänden liegenden Klotzes 57 angebrachter Achsstummel 58 liegt. Die Achsstummel 58 sind weiter in den vertikalen Wänden der Schachtel 54 gelagert. Der Klotz 57 ist annähernd in der Mitte mit einem Schraubloch zur Aufnahme des mit Gewinde versehenen Teiles einer Spindel 59 versehen. Die Spindel 59 ist in auf beiden Seiten des Klotzes 57 zwischen den Wänden des Gehäuses 55 angebrachten Lagern 60 und 61 gelagert.
In den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 ist eine Welle 62 gelagert, die an jedem ihrer aus dem Gehäuse 55 vorstehenden Enden ein Laufrad 63 trägt. Im Innern des Gehäuses 55 sind auf der Welle 62 zwei Kurvenscheiben 64 befestigt, die identisch ausgebildet sind und die gegenüber der Welle 62 um einen Winkel A von weniger als 90°, vorzugsweise um etwa 60° gegeneinander verechwenkt sind. Jed· der Kurvtnscheiben 64 kann mit eintr Rolle 65 zusammenwirken, die auf einer Ach·« 66 angebracht ist.
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Die Achse 66 wird auf beiden Seiten der Rolle 65 von dem Ende eines Armes 67 abgestützt, der über eine Buchse 68 schwenkbar auf einer in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagerten Achse 69 gehalten ist^(siehe Fig.4)» Auf beiden Seiten jeder Rolle ist auf der Achse 66 ausserdem das Ende eines mit einem Langloch 70 versehenen Armes 71 schwenkbar angebracht. Die Arme 71 jedes Armpaares sind an den anderen Enden durch eine Achse 72 schwenkbar mit Armen 73 gekuppelt, die durch je eine Achse 74 schwenkbar mit einem Hebel 75 verbunden sind. Die Hebel 75 sind auf beiden Seiten eines Sperrklinkenrades 76 schwenkbar auf der Achse 77 des Sperrklinkenrades angebracht, die in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagert ist. Die Hebel 75 können mittels einer federgesteuerten Sperrklinke 78, die durch eine Achse 79 schwenkbar zwischen den Hebeln 75 angebracht ist, in bekannter Weise mit der Verzahnung des Sperrklinkenrads 76 zusammenwirken. Nahe den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 sind auf der Sperrklinkenradachse 77 Kettenräder 80 (siehe Fig.4) angebracht, die über je eine Kette 81 mit Kettenrädern 82 auf der Säwelle 6 des Mittelteiles 1 verbunden sind. In dem Langloch 70 jedes Paares von Armen 71 ist eine Rolle 83 verschiebbar. Die Rolle 83 ist um eine Achse 84 drehbar, die an einem Verstellarm 85 befestigt ist. Die Verstellarme 85 sind auf einer in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagerten Achse 86 angebracht. An den aus dem Gehäuse 55 herausragenden Enden der Achse 86 sind Hebel .87 angebracht, deren anderes Eade mit einer Achse 88 schwenkbar gekuppelt ist. Die Achse 88 ist nahe der HiUe mit einem Bügel 89 versehen, der durch eine Achse 90 schwenkbar mit einem Arm 91 gekuppelt ist. Der Arm 91 ist mit einem Stift 92 versehen, der nach Wahl in eines einer Anzahl von Löchern in einem oben an dem Gehäuse 55 befestigten Streifen 93 gesteckt werden kann. Jedes Paar von Armen 67 ist durch eine Achse 94 gelenkig mit einem Stift 95 verbunden, der in einem Loch in einem zwischen den Wänden dea Gehäuses 55 verlaufenden Streifen 96 verschiebbar ist. Der Stift 95 wird von einer Feder 97 umgeben, wodurch die Rollen 65 gegen die Kurvtnscheiben gedrückt werden.
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Auf der Vorderseite des Behälters 3 des Mittelteiles 1 sind nahe dessen Mitte vertikale Stützen 98 in einem Abstand voneinander angebracht, die durch eine Platte 99 miteinander verbunden sind. Die Platte 99 ist mit einer in der Fahrtrichtung verlaufenden Achse 100 versehen, auf der ein quer zur Fahrtrihtung verlaufender Träger 101 schwenkbar angebracht ist. Der Träger 101 ist nahe seinen Enden mit Stiften 102 versehen, die durch Länglicher 103 in an 4em Behälter 3 befestigten, vertilal nach vorne verlaufenden Platten geführt sind. Jeder der Stifte 102 kann zur Ankupplung der Maschine an die Hebevorrichtung eines Schleppers mit deren unteren Armen 105 gekuppelt werden. Auf der Oberseite des Behälters 3 sind nahe seiner Mitte zwei vertikale Platten 106 in einem Abstand voneinander angebracht, die mit einem nahezu horizontalen Langloch 107 versehen sind. In diesem Langloch kann zur Ankupplung der Maschine an einem Schlepper ein Stift gehalten werden, mittels dessen der obere Arm 109 der Hebevorrichtung mit den Platten 106 gekuppelt werden kann.
An den nahe der Mitte des Behälters 3 angebrachten Stützen 98 ist eine horizontale Platte 110 befestigt, die an den Enden auf der Vorder- und auf der Rückseite aufwärts abgebogen ist, se dass ein Kübel gebildet wird. In diesem Kübel kennen sechs Auffangbehälter 110A untergebracht werden, die zum Leeren der Maschine nach Gebrauch dienen können. Zwischen den plattenförmigen Stützen und auf der Vorderseite der Platten 104 ist vor dem Mittelteil ein Winkeleisen 111 befestigt. Dieses Winkeleisen ist in gleichen Abständen mit Zinkenpaaren 112 versehen, die durch einen Bolzen 113 und ein Klemmstück 114 an dem Winkeleisen befestigt sind. Die Teile 2 sind in gleicher Weise mit zwischen den plattenförmigen Stützen 29 angebrachten, Zinkenpaare 112 tragenden Winkeleisen 115 versehen.
Das Zusammenwirken der Einzelteile der vorstehend beschriebenen Sämaschine wird im Folgenden erläutert. Im Betrieb ist die Maschine über die Stifte 102 und die auf der Oberseite des Behäl-
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ters 3 des Mittelteiles 1 angebrachten Platten 106 mit den unteren Armen 105 bzw. dem oberen Arm 109 der Hebevorrichtung eines Schleppers verbunden.Dank dem Langloch 107 in den oben auf dem Mittelteil 1 angebrachten Platten 106 kann die Maschine in bezug auf den Schlepper um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse schwenken und ausserdem um die in der Fahrtrichtung verlaufende Achse 100 rippen, so dass die Bewegungen des Schleppers die Wirkung der Maschine nicht beeinträchtigen und eine gute Anpassung an die Bodenunebenheiten erzielt wird.
Während der Fahrt der Maschine in Richtung des Pfeiles A bilden die Furchenzieher 32 Furchen, in welche die von den Sämechanismen aus den Behältern 3 bzw. 4 durch die sich direkt daran anschliessenden Säschuhe 16 zugeführten Samen gelangen. Sie Furchen werden durch die hinter den Säschuhen angeordneten Organe 39 zum Zudecken der Furchen geschlossen. Die in den Teilen 1 und 2 der Maschine vorhandenen, zu bewegenden Teile, z.B. die Säwelle 6 bzw. 7, werden über die Laufräder 63, die Kurvenscheiben 64- und über den im Gehäuse 55 vorhandenen Antrieb angetrieben. Während der Fortbewegung der Maschine dreht sich die Welle 62 mit den Laufrädern 63 in Richtung des Pfeiles B (siehe Fig. 3). Die auf der Welle 62 vorhandenen Kurvenscheiben 64, die über die Rollen 65 mit den Armen 71 zusammenwirken können, bewegen während ihrer Drehung die Arme 71 hin und her in Richtung des Pfeiles C, wobei die Arme um die die Rolle 83 tragende Achse 84 schwenken, die mit dem Verstellarm 85 verbunden ist. Die Arme bewegen den über die federgesteuerte Sperrklinke 78 mit dem Sperrklinkenrad 76 zusammenwirkenden Hebel 75 in Richtung des Pfeiles D hin und her. Das Sperrklinkenrad dreht sich dabei in Richtung des Pfeiles E. Die auf der Achse des Sperrads angebrachten Kettenräder 80,die durch eine Kette 81 mit auf der Säwelle 6 angebrachten Kettenrädern 82 in Verbindung stehen, treiben die Säwelle 6 an.
Da die wirksamen Gleitflächtn der KurvenBcheiben 64 lieh über-
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lappen, wird das Sperrad über die mit diesen Kurvenscheiben zusammenwirkenden, der Antriebsverbindung zugeh'drenden Arme 71 derart betätigt, dass eine nahezu kontinuierliche Drehung der Achse der Kettenräder erzielt wird. Die Gleichmässigkeit der Bewegung wird durch die gewählte Lage der Kurvenscheiben zueinander, d.h. durch das Versetzen der Kurvenscheiben gegeneinander um einen Winkel von weniger als 90°, vorzugsweise um 60°, in bezug auf die Welle 62^ erreicht. Die Rollen 65, die mit den Gleitflächen der Kurvenscheiben 64 in Verbindung stehen, werden durch die die Stangen 99 umgebenden Federn 97 gegen die Gleitflächen der Kurvenscheiben gedrückt. Mittels des mit dem Verstellarm 85 gekuppelten Hebelß 87 lässt sich, da die Rolle 83 in d dem Langloch 70 verschoben wird, der Schwenkwinkel der mit den Kurvenscheiben 64 zusammenwirkenden Arme 71 und somit die Drehgeschwindigkeit der Sawelie 6 ändern. Der Stellhebel 87 kann mittels der auf der Oberseite des Gehäuses 55 vorgesehenen Verriegelung in einer bestimmten Lage fixiert werden. Zu diesem Zweck kann der Stift 92 in eines der Löcher in dem Streifen 93 gesteckt werden. Der Stellhebel 87 schwenkt dabei in Richtung des Pfeiles F. Die Verbindung zwischen der Säwelle 6 des Mittelteils 1 und den SäweIlen 7 der Teile 2 wird durch eine Klaa|fiWpplung 6A hergestellt. Die Verbindung zwischen den Rührwellen 12, 13 wird durch eine Klaukupplung 6B hergestellt und die Rührwelle 12 des Mittelteils 1 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise von der Säwelle 6 her angetrieben.
Im Betrieb können die Säsohuhe 16, die sich direkt an die Sätrichter 8 der Behälter 3 bzw. 4 anschliessen, wodurch eich gesonderte Saatrohre erübrigen, einer Federwirkung entgegen aufwärts um die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Rohre 18 bzw. schwenken, wodurch man eine gleichmSssige Sltief· erhält. Der lösbare, halbkreisförmige Furehtnziihtr 32 kann im Fall von Abnutzung abgenommen, Über 180° gedreht und darauf wieder derart angebracht werden, dass die andere Seite gebraucht werden kann. Di« Tiefeneinstellung der Slechuh· 16 wird Über dit Spindel 59
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vorgenommen, wobei das Gehäuse 55 gemeinsam mit den Laufrädern in bezug auf den Mittelteil um die Aehsstummel 58 schwenkt. Die Langl(Jeher 56 schaffen eine hinreichend glatte Verbindung zwischen dem Gehäuse 55 und dem Kasten 54.
Mittels der auf der Rückseite des Behälters angebrachten Verschlusschieber 14 kennen nach Wahl bestimmte Offnungen geschlossen werden, während durch die Bodenklappen 11, deren Lage durch einen nicht dargestellten Hebel in bekannter Weise geändert werden kann, die Menge des auszustreuenden Samens geregelt werden kann. Die vor den Säschuhen 16 angeordneten Zinken 112 dienen dazu, den Boden vor der Saat zusätzlich zu lockern, um ein feines Saatbett zu erhalten·
Nach der Arbeit kann die Maschine geleert werden, indem man die auf der Maschine vorhandenen Auffangkübel 11OA nebeneinander unter die Säschuhe stellt.
Zum Transportieren der Maschine kann diese mittels der Hebevorrichtung des Schleppers von dem Boden gehoben werden, worauf durch Lösung der Verriegelungsvorrichtung 44 die Teile 2 um die Achsen 41 in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt werden kö*nnen. In dieser Lage können sie mittels der auf der Rückseite der Behälter 3 bzw. 4 vorgesehenen Verriegelungsvorrichtung fixiert werden.
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Claims (7)

Patentansprüche :
1. Sämaschine mit auf einer Säwelle angeordneten Säorganen und einem Antrieb für die Säwelle, bei dem eine Exzentereinrichtung über eine Antriebsverbindung mit einem mit der Säwelle in Verbindung stehenden Klinkengesperre zusammenwir]fc%, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzentereinrichtung mindestens zwei auf einer Welle (62) angebrachte Kurvenscheiben (64) aufweist, die mit je einem dem Antrieb zugehSrenden Arm (71) zusammenwirken und die zueinander derart angeordnet sind, dass sie in bezug auf die Welle (62) über einen Winkel von weniger als 90° gegeneinander verdreht sind.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheiben (64) gegenüber der Welle (62) über einen Winkel von etwa 60 gegeneinander verdreht sind.
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Klinkengesperre (Je6) und der Säwelle (6) unstarr ausgebildet ist.
4. Sämaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung eine. Kette (81) aufweist, die um ein Kettenrad (80) auf der Achse (77) des Sperrades (76) und um ein Kettenrad (82) auf der Säwelle (6) verläuft.
5. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kurvenscheibe (64) ein mit der Säwelle (6) in Verbindung stehendes Klinkengesperre (76) vorgesehen ist.
6. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebsverbindung Mittel zur stufenlosen Verstellung der Drehgeschwindigkeit der Säwelle (6) vorgesehen sind.
7. Sämaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel einen Stellhebel (87) aufweisen, der mit dem der
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Antriebsverbindung zugehörenden Arm (71) gekuppelt ist und durch den der Ausschlag des von den Kurvenscheiben (64) angetriebenen Armes (71) änderbar ist.
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DE1966L0053716 1965-06-17 1966-05-27 Saemaschine Pending DE1582019A1 (de)

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NL6507814A NL6507814A (de) 1965-06-17 1965-06-17

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DE1582019A1 true DE1582019A1 (de) 1970-05-27

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DE1966L0053716 Pending DE1582019A1 (de) 1965-06-17 1966-05-27 Saemaschine

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GB (1) GB1112994A (de)
NL (1) NL6507814A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3320741A1 (de) * 1983-06-09 1984-12-13 Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, 7573 Sinzheim Fahrbare streuvorrichtung fuer schuettgut, insbesondere duenger

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113994798B (zh) * 2021-11-12 2024-05-17 东北农业大学 圆槽形轨道凸轮式高速排种器

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GB1112994A (en) 1968-05-08
NL6507814A (de) 1966-12-19

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