DE1582019A1 - Saemaschine - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/20—Parts of seeders for conducting and depositing seed
-
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Description
4 17, Dez. 1969
C. VAN DEH IELY Bf.V., Maasland (Niederlande)
Sämaschine
Die Erfindung betrifft eine Sämaschine mit auf einer S&welle
angeordneten Säorganen und einem Antrieb für die Säwelle, bei dem eine Exzentereinrichtung über eine Antriebsverbindung mit
einem mit der Säwelle in Verbindung stehenden Klinkengesperre zusammenwirkt.
erfolgt der Antrieb der Säwelle über Bei bekannten Sämaschinen dieser Art xafc/aia. Antriebsverbindung
nicht immer gleichmässig, so dass friirimrrti UnregelaXssigkeiten
beim Ausbringen des Samengutes auftreten können.
Pie Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beseitigen.
Genäse der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Exzentereinrichtung mindestens zwei auf einer Welle angebrachte
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Kurvenscheiben aufweist, die mit je einem dem Antrieb zugehörenden
Arm zusammenwirken und die zueinander derart angeordnet sind, dass sie in Bezug auf die Welle über einen
Winkel von wejaiger als 90° gegeneinander verdreht sind.
Hierdurch wird ein sehr gleichmässiger Antrieb für die Säwelle erzielt·
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine Sämaschine nach der Erfindung
Pig. 2 in grösserer Darstellung eine Ansicht längs der
Linie H-II in Pig. 1,
Fig. 3 in grösserer Darstellung eine Ansicht längs der Linie HI-III in Pig. 1,
Pig. 4 eine Ansicht längs der Linie IV-IV in Pig. 3, Pig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Pig.
In den Piguren ist eine Sämaschine dargestellt, die ein Mittelteil 1 und zwei schwenkbar daran angebrachte und
identisch ausgebildete Seitenteile 2 aufweist. Die Teile 1 und 2 enthalten je einen zur Fahrtrichtung quer verlaufenden
Behälter 3 bzw. 4 (siehe die Pig. 2 und -3). Jeder Behälter 3 bzw. 4 ist auf der Rückseite mit einer
Anzahl äquidistanter Öffnungen versehen. Vor jeder der öffnungen ist ein Säorgan angebracht, das einen Teil
eines Sämechanismus bildet, der für die Teile 1 und 2 gleich ausgebildet ist.
In der dargestellten Naschine ietals Säorgan ein STookenrad
5 vorgesehen, das auf einer in Längsrichtung der Behälter 3 bzw. 4 verlaufenden Säwelle 6 bzw. 7 angebracht
ist. Jedes ITockenrad 5
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liegt in einem Sätrichter 8 und kann mit einer Bodenklappe 11
zusammenwirken, die auf einer unter dea Behälter 3 bzw. 4 in dessen Längsrichtung verlaufenden Welle9 "bzw. 10 angebracht ist.
Ferner ist in jedem Behälter 3 bzw. 4 eine Rührwelle 12 bzw. untergebracht. Die Sätrichter 8 schliessen an in der Rückwand des
Behälters 3 bzw. 4 vorgesehenen Offnungen 15A an, die durch je
einen Schieber 14 geschlossen werden können, der durch eine federbelastete Verriegelung 15 in verschiedenen Lagen gehalten
werden kann. Jeder unter dem Behälter 3 des Mittenteils angebrachte Sätrichter 8 mündet direkt in einen Säschuh 16 aus, der
über einen in der Fahrtrichtung verlaufenden Arm 17 schwenkbar an einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, zum Behälter 3
parallelen Rohr 18 angebracht ist. Das Rohr 18 ist zwischen plattenförmigen Stützen 19 angeordnet, die nahe den Enden des
Behälters 3 angebracht sind und sich in Fahrtrichtung schräg nach unten erstrecken. Zwischen den Stützen 19 sind längs des
Behälters 3 verlaufende Winkeleisen 20 angebracht. Jeder Arm ist über eine Buchse 21 an dem Rohr 18 befestigt. Die Buchsen
sind zwischen den Stützen 19 eingespannt. Jeder Arm 17 ist an einem Ende mit einer Lascher 22 (siehe Fig. 3) versehen, in der
eine Stange 23 verschiebbar ist, die mittels einer Buchse 24 um eine quer zur Fahrtrichtung zwischen den plattenförmigen Stützen
19 verlaufende Achse 25 schwenkbar ist. Zwischen der Lasche
und einem auf der Stange angebrachten Anschlag 26 wird die Stange 23 von einer Feder 27 derart umgeben, dass ein Säschuh
entgegen der Federwirkung nach oben schwenkbar ist.
Bei den Teilen 2 ist jeder Arm 17 eines Säschuhs 16 mittels einer
Buchse V& in bezug auf ein zum Behälter 4 paralleles Rohr/schwenkbar,
das zwischen an den Enden des Behälters 4 befestigten, plattenförmigen Stützen 29 angebracht ist. Die von Federn 27
umgebenen Stangen23 sind bei den Teilen 2 mittels einer Buchse
schwenkbar auf einer zum Behälter 4 parallelen Achse 30 angebracht, die ähnlich wie das Rohr 28 zwischen den nahe den Enden
des Behälters 4 vorgesehenen Stützen 29 angeordnet ist. Zwischen
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den Stützen 29 sind ausserdem längs des Behälters 4 verlaufende
Winkeleisen 31 angebracht.
In dem unteren Ende jedes trichterförmigen Säschuhs 16 ist auf der in Fahrtrichtung vorderen Seite ein halbkreisförmiger
Furchenzieher 32 angebracht, dessen von dem Säschuh 16 abliegende
Seite bogenförmig gestaltet ist und durch einen Bolzen 33
und einen Stift 34 an dem Säschuh 16 befestigt ist (siehe Fig. 3). Wenn der Bolzen 33 gelöst ist, kann der Furchenzieher 32 über
180° gedreht und danach wieder befestigt werden. Auf der in Fahrtrichtung der Haschine hinteren Seite ist jeder Säschuh 16
mit einem Lager 35 versehen, in dem ein Bügel 36 angebracht ist. Aus Fig. 3 zeigt sich, dass die Schenkel 37 und 38 des Bügels 36
auf et*»wa halber Länge derart abgebogen sind, dass von dieser
Biegstelle bis zu den Enden die Schenkel nahezu horizontal liegen. Die Schenkel 37 und 38 des Bügels 36 haben verschiedene
Längen und sind an ihren Enden aufeinander zu abgebogen (siehe Fig.5Ä). Die abgebogenen Teile sind jeweils mit einem Organ 39
zum Schliessen der Säfurche versehen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Behälter 3 nahe seiner Oberseite
an der Rückseite mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Balken 40 versehen ist, an dessen Enden vertikale Achsen
41 angebracht sind, die unten an einer Stütze 42 befestigt sind. Die Stütze 42 ist an einer plattenförmigen Stütze 19 des Mittelteils
1 angebracht. Ua die Achse 41 ist ein Lager 43 schwenkbar,
das an einer plattenförmigen Stütze 29 eines Teils 2 befestigt ist. Mittels einer Verriegelung 44 (siehe Fig. 1) können die
Teile 2 in der Arbeitslage verriegelt werden. Durch ein auf der Rückseite des Teils 2 und des Mittelteils 1 angebrachtes Verriegelungsorgan
44 A und 44B können die* Teile 2 in der Transportlage verriegelt werden (siehe gestrichelt angedeutete Lage in Fig. 1).
Die beiden von dem Mittelteil 1 abliegenden Enden der Teile 2 sind mit jeweils zwei in Fahrtrichtung schräg nach unten verlaufenden
Platten 45 versehen, die in einem Abstand voneinander
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liegen und zwischen denen auf der Vorderseite mittels einer Achse 46 ein laufrad 47 angeordnet ist. Die Enden jedes Teils
sind weiter mit quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Zungen versehen, zwischen denen eine in Fahrtrichtung verlaufende
Achse 49 liegt, um die ein Lager 50 angeordnet ist, das mit einer Tragkonstruktion 51 für eine Markierscheibe 52 gekuppelt
ist. Die auf diese Weise auf jeder Seite der Maschine angebrachten Markierscheiben 52 lassen sich noch durch eine an eich
bekannte Verstellvorrichtung um eine vertikale Achse 53 verschwenken und ausserdem um die Achse 49 in eine Transportlage
(siehe Fig. 1 gestrichelte Lage) fuhren.
Auf der Rückseite des Behälters 3 des Mittelteils 1 ist nahe der
Mitte des Behälters ein Kasten 54 vorgesehen, der oben teilweise offen ist (siehe Fig. 3). Zwischen den vertikalen Wänden das
Kastens 54 ist ein Gehäuse 55 schwenkbar angeordnet, in dem der
Antrieb für den Sämechanismus der Teile 1 und 2 der Maschine
untergebracht ist. Die vertikalen Wände des Gehäuses 55 sind mit je einem Langloch 56 versehen, in den ein auf beiden Seiten
eines zwischen den Wänden liegenden Klotzes 57 angebrachter Achsstummel 58 liegt. Die Achsstummel 58 sind weiter in den
vertikalen Wänden der Schachtel 54 gelagert. Der Klotz 57 ist annähernd in der Mitte mit einem Schraubloch zur Aufnahme des
mit Gewinde versehenen Teiles einer Spindel 59 versehen. Die Spindel 59 ist in auf beiden Seiten des Klotzes 57 zwischen den
Wänden des Gehäuses 55 angebrachten Lagern 60 und 61 gelagert.
In den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 ist eine Welle 62 gelagert, die an jedem ihrer aus dem Gehäuse 55 vorstehenden
Enden ein Laufrad 63 trägt. Im Innern des Gehäuses 55 sind auf der Welle 62 zwei Kurvenscheiben 64 befestigt, die identisch
ausgebildet sind und die gegenüber der Welle 62 um einen Winkel
A von weniger als 90°, vorzugsweise um etwa 60° gegeneinander verechwenkt sind. Jed· der Kurvtnscheiben 64 kann mit eintr
Rolle 65 zusammenwirken, die auf einer Ach·« 66 angebracht ist.
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Die Achse 66 wird auf beiden Seiten der Rolle 65 von dem Ende
eines Armes 67 abgestützt, der über eine Buchse 68 schwenkbar auf einer in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagerten Achse
69 gehalten ist^(siehe Fig.4)» Auf beiden Seiten jeder Rolle
ist auf der Achse 66 ausserdem das Ende eines mit einem Langloch 70 versehenen Armes 71 schwenkbar angebracht. Die Arme 71
jedes Armpaares sind an den anderen Enden durch eine Achse 72 schwenkbar mit Armen 73 gekuppelt, die durch je eine Achse 74
schwenkbar mit einem Hebel 75 verbunden sind. Die Hebel 75 sind auf beiden Seiten eines Sperrklinkenrades 76 schwenkbar auf der
Achse 77 des Sperrklinkenrades angebracht, die in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagert ist. Die Hebel 75 können mittels
einer federgesteuerten Sperrklinke 78, die durch eine Achse 79 schwenkbar zwischen den Hebeln 75 angebracht ist, in bekannter
Weise mit der Verzahnung des Sperrklinkenrads 76 zusammenwirken. Nahe den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 sind auf der Sperrklinkenradachse 77 Kettenräder 80 (siehe Fig.4) angebracht, die über
je eine Kette 81 mit Kettenrädern 82 auf der Säwelle 6 des Mittelteiles 1 verbunden sind. In dem Langloch 70 jedes Paares von
Armen 71 ist eine Rolle 83 verschiebbar. Die Rolle 83 ist um eine Achse 84 drehbar, die an einem Verstellarm 85 befestigt ist. Die
Verstellarme 85 sind auf einer in den vertikalen Wänden des Gehäuses 55 gelagerten Achse 86 angebracht. An den aus dem Gehäuse 55 herausragenden Enden der Achse 86 sind Hebel .87 angebracht, deren anderes Eade mit einer Achse 88 schwenkbar gekuppelt ist. Die Achse 88 ist nahe der HiUe mit einem Bügel 89 versehen, der durch eine Achse 90 schwenkbar mit einem Arm 91 gekuppelt ist. Der Arm 91 ist mit einem Stift 92 versehen, der nach
Wahl in eines einer Anzahl von Löchern in einem oben an dem Gehäuse 55 befestigten Streifen 93 gesteckt werden kann. Jedes
Paar von Armen 67 ist durch eine Achse 94 gelenkig mit einem Stift 95 verbunden, der in einem Loch in einem zwischen den Wänden dea Gehäuses 55 verlaufenden Streifen 96 verschiebbar ist.
Der Stift 95 wird von einer Feder 97 umgeben, wodurch die Rollen
65 gegen die Kurvtnscheiben gedrückt werden.
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Auf der Vorderseite des Behälters 3 des Mittelteiles 1 sind nahe
dessen Mitte vertikale Stützen 98 in einem Abstand voneinander
angebracht, die durch eine Platte 99 miteinander verbunden sind.
Die Platte 99 ist mit einer in der Fahrtrichtung verlaufenden
Achse 100 versehen, auf der ein quer zur Fahrtrihtung verlaufender
Träger 101 schwenkbar angebracht ist. Der Träger 101 ist nahe seinen Enden mit Stiften 102 versehen, die durch Länglicher
103 in an 4em Behälter 3 befestigten, vertilal nach vorne verlaufenden
Platten geführt sind. Jeder der Stifte 102 kann zur Ankupplung der Maschine an die Hebevorrichtung eines Schleppers
mit deren unteren Armen 105 gekuppelt werden. Auf der Oberseite des Behälters 3 sind nahe seiner Mitte zwei vertikale Platten
106 in einem Abstand voneinander angebracht, die mit einem nahezu horizontalen Langloch 107 versehen sind. In diesem Langloch
kann zur Ankupplung der Maschine an einem Schlepper ein Stift gehalten werden, mittels dessen der obere Arm 109 der Hebevorrichtung
mit den Platten 106 gekuppelt werden kann.
An den nahe der Mitte des Behälters 3 angebrachten Stützen 98 ist
eine horizontale Platte 110 befestigt, die an den Enden auf der
Vorder- und auf der Rückseite aufwärts abgebogen ist, se dass ein
Kübel gebildet wird. In diesem Kübel kennen sechs Auffangbehälter 110A untergebracht werden, die zum Leeren der Maschine nach
Gebrauch dienen können. Zwischen den plattenförmigen Stützen und auf der Vorderseite der Platten 104 ist vor dem Mittelteil
ein Winkeleisen 111 befestigt. Dieses Winkeleisen ist in gleichen Abständen mit Zinkenpaaren 112 versehen, die durch einen
Bolzen 113 und ein Klemmstück 114 an dem Winkeleisen befestigt
sind. Die Teile 2 sind in gleicher Weise mit zwischen den plattenförmigen
Stützen 29 angebrachten, Zinkenpaare 112 tragenden Winkeleisen 115 versehen.
Das Zusammenwirken der Einzelteile der vorstehend beschriebenen
Sämaschine wird im Folgenden erläutert. Im Betrieb ist die Maschine über die Stifte 102 und die auf der Oberseite des Behäl-
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ters 3 des Mittelteiles 1 angebrachten Platten 106 mit den
unteren Armen 105 bzw. dem oberen Arm 109 der Hebevorrichtung eines Schleppers verbunden.Dank dem Langloch 107 in den oben auf
dem Mittelteil 1 angebrachten Platten 106 kann die Maschine in bezug auf den Schlepper um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende
Achse schwenken und ausserdem um die in der Fahrtrichtung verlaufende Achse 100 rippen, so dass die Bewegungen des
Schleppers die Wirkung der Maschine nicht beeinträchtigen und eine gute Anpassung an die Bodenunebenheiten erzielt wird.
Während der Fahrt der Maschine in Richtung des Pfeiles A bilden die Furchenzieher 32 Furchen, in welche die von den Sämechanismen
aus den Behältern 3 bzw. 4 durch die sich direkt daran anschliessenden Säschuhe 16 zugeführten Samen gelangen. Sie Furchen
werden durch die hinter den Säschuhen angeordneten Organe 39 zum Zudecken der Furchen geschlossen. Die in den Teilen 1 und
2 der Maschine vorhandenen, zu bewegenden Teile, z.B. die Säwelle 6 bzw. 7, werden über die Laufräder 63, die Kurvenscheiben
64- und über den im Gehäuse 55 vorhandenen Antrieb angetrieben.
Während der Fortbewegung der Maschine dreht sich die Welle 62 mit den Laufrädern 63 in Richtung des Pfeiles B (siehe Fig. 3).
Die auf der Welle 62 vorhandenen Kurvenscheiben 64, die über die Rollen 65 mit den Armen 71 zusammenwirken können, bewegen
während ihrer Drehung die Arme 71 hin und her in Richtung des Pfeiles C, wobei die Arme um die die Rolle 83 tragende Achse 84
schwenken, die mit dem Verstellarm 85 verbunden ist. Die Arme bewegen den über die federgesteuerte Sperrklinke 78 mit dem
Sperrklinkenrad 76 zusammenwirkenden Hebel 75 in Richtung des Pfeiles D hin und her. Das Sperrklinkenrad dreht sich dabei in
Richtung des Pfeiles E. Die auf der Achse des Sperrads angebrachten Kettenräder 80,die durch eine Kette 81 mit auf der Säwelle
6 angebrachten Kettenrädern 82 in Verbindung stehen, treiben die Säwelle 6 an.
Da die wirksamen Gleitflächtn der KurvenBcheiben 64 lieh über-
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lappen, wird das Sperrad über die mit diesen Kurvenscheiben
zusammenwirkenden, der Antriebsverbindung zugeh'drenden Arme 71
derart betätigt, dass eine nahezu kontinuierliche Drehung der Achse der Kettenräder erzielt wird. Die Gleichmässigkeit der
Bewegung wird durch die gewählte Lage der Kurvenscheiben zueinander, d.h. durch das Versetzen der Kurvenscheiben gegeneinander
um einen Winkel von weniger als 90°, vorzugsweise um 60°, in bezug auf die Welle 62^ erreicht. Die Rollen 65, die mit den
Gleitflächen der Kurvenscheiben 64 in Verbindung stehen, werden durch die die Stangen 99 umgebenden Federn 97 gegen die Gleitflächen
der Kurvenscheiben gedrückt. Mittels des mit dem Verstellarm 85 gekuppelten Hebelß 87 lässt sich, da die Rolle 83 in d
dem Langloch 70 verschoben wird, der Schwenkwinkel der mit den Kurvenscheiben 64 zusammenwirkenden Arme 71 und somit die Drehgeschwindigkeit
der Sawelie 6 ändern. Der Stellhebel 87 kann
mittels der auf der Oberseite des Gehäuses 55 vorgesehenen Verriegelung in einer bestimmten Lage fixiert werden. Zu diesem
Zweck kann der Stift 92 in eines der Löcher in dem Streifen 93
gesteckt werden. Der Stellhebel 87 schwenkt dabei in Richtung des Pfeiles F. Die Verbindung zwischen der Säwelle 6 des Mittelteils
1 und den SäweIlen 7 der Teile 2 wird durch eine Klaa|fiWpplung 6A
hergestellt. Die Verbindung zwischen den Rührwellen 12, 13 wird durch eine Klaukupplung 6B hergestellt und die Rührwelle 12 des
Mittelteils 1 wird in bekannter, nicht dargestellter Weise von der Säwelle 6 her angetrieben.
Im Betrieb können die Säsohuhe 16, die sich direkt an die Sätrichter
8 der Behälter 3 bzw. 4 anschliessen, wodurch eich gesonderte Saatrohre erübrigen, einer Federwirkung entgegen aufwärts
um die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Rohre 18 bzw.
schwenken, wodurch man eine gleichmSssige Sltief· erhält. Der
lösbare, halbkreisförmige Furehtnziihtr 32 kann im Fall von Abnutzung
abgenommen, Über 180° gedreht und darauf wieder derart angebracht werden, dass die andere Seite gebraucht werden kann.
Di« Tiefeneinstellung der Slechuh· 16 wird Über dit Spindel 59
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vorgenommen, wobei das Gehäuse 55 gemeinsam mit den Laufrädern
in bezug auf den Mittelteil um die Aehsstummel 58 schwenkt. Die Langl(Jeher 56 schaffen eine hinreichend glatte Verbindung
zwischen dem Gehäuse 55 und dem Kasten 54.
Mittels der auf der Rückseite des Behälters angebrachten Verschlusschieber
14 kennen nach Wahl bestimmte Offnungen geschlossen werden, während durch die Bodenklappen 11, deren Lage
durch einen nicht dargestellten Hebel in bekannter Weise geändert werden kann, die Menge des auszustreuenden Samens geregelt
werden kann. Die vor den Säschuhen 16 angeordneten Zinken 112
dienen dazu, den Boden vor der Saat zusätzlich zu lockern, um ein feines Saatbett zu erhalten·
Nach der Arbeit kann die Maschine geleert werden, indem man die auf der Maschine vorhandenen Auffangkübel 11OA nebeneinander
unter die Säschuhe stellt.
Zum Transportieren der Maschine kann diese mittels der Hebevorrichtung
des Schleppers von dem Boden gehoben werden, worauf durch Lösung der Verriegelungsvorrichtung 44 die Teile 2 um die
Achsen 41 in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt werden kö*nnen. In dieser Lage können sie mittels der
auf der Rückseite der Behälter 3 bzw. 4 vorgesehenen Verriegelungsvorrichtung fixiert werden.
CvGiNAL !NSPECTED 009822/0039
Claims (7)
1. Sämaschine mit auf einer Säwelle angeordneten Säorganen und
einem Antrieb für die Säwelle, bei dem eine Exzentereinrichtung
über eine Antriebsverbindung mit einem mit der Säwelle in Verbindung stehenden Klinkengesperre zusammenwir]fc%,
dadurch gekennzeichnet, dass die Exzentereinrichtung mindestens zwei auf einer Welle (62) angebrachte Kurvenscheiben
(64) aufweist, die mit je einem dem Antrieb zugehSrenden
Arm (71) zusammenwirken und die zueinander derart angeordnet sind, dass sie in bezug auf die Welle (62) über einen Winkel
von weniger als 90° gegeneinander verdreht sind.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheiben (64) gegenüber der Welle (62) über einen
Winkel von etwa 60 gegeneinander verdreht sind.
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Klinkengesperre (Je6) und
der Säwelle (6) unstarr ausgebildet ist.
4. Sämaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verbindung eine. Kette (81) aufweist, die um ein Kettenrad (80) auf der Achse (77) des Sperrades (76) und um ein Kettenrad
(82) auf der Säwelle (6) verläuft.
5. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kurvenscheibe (64) ein mit der
Säwelle (6) in Verbindung stehendes Klinkengesperre (76) vorgesehen ist.
6. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebsverbindung Mittel zur
stufenlosen Verstellung der Drehgeschwindigkeit der Säwelle (6) vorgesehen sind.
7. Sämaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Mittel einen Stellhebel (87) aufweisen, der mit dem der
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Antriebsverbindung zugehörenden Arm (71) gekuppelt ist und
durch den der Ausschlag des von den Kurvenscheiben (64) angetriebenen Armes (71) änderbar ist.
009822/0039
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6507814A NL6507814A (de) | 1965-06-17 | 1965-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1582019A1 true DE1582019A1 (de) | 1970-05-27 |
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ID=19793414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966L0053716 Pending DE1582019A1 (de) | 1965-06-17 | 1966-05-27 | Saemaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1582019A1 (de) |
| GB (1) | GB1112994A (de) |
| NL (1) | NL6507814A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3320741A1 (de) * | 1983-06-09 | 1984-12-13 | Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, 7573 Sinzheim | Fahrbare streuvorrichtung fuer schuettgut, insbesondere duenger |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113994798B (zh) * | 2021-11-12 | 2024-05-17 | 东北农业大学 | 圆槽形轨道凸轮式高速排种器 |
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1965
- 1965-06-17 NL NL6507814A patent/NL6507814A/xx unknown
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1966
- 1966-05-25 GB GB2348966A patent/GB1112994A/en not_active Expired
- 1966-05-27 DE DE1966L0053716 patent/DE1582019A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3320741A1 (de) * | 1983-06-09 | 1984-12-13 | Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, 7573 Sinzheim | Fahrbare streuvorrichtung fuer schuettgut, insbesondere duenger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1112994A (en) | 1968-05-08 |
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