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DE1572072A1 - Waermeentwickelbares Diazotypiematerial - Google Patents

Waermeentwickelbares Diazotypiematerial

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Publication number
DE1572072A1
DE1572072A1 DE19661572072 DE1572072A DE1572072A1 DE 1572072 A1 DE1572072 A1 DE 1572072A1 DE 19661572072 DE19661572072 DE 19661572072 DE 1572072 A DE1572072 A DE 1572072A DE 1572072 A1 DE1572072 A1 DE 1572072A1
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DE
Germany
Prior art keywords
heat
sensitive layer
layer
acid
diazotype material
Prior art date
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Granted
Application number
DE19661572072
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English (en)
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DE1572072C3 (de
DE1572072B2 (de
Inventor
Dr Johannes Munder
Dr Siegfried Scheler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Kalle GmbH and Co KG filed Critical Kalle GmbH and Co KG
Publication of DE1572072A1 publication Critical patent/DE1572072A1/de
Publication of DE1572072B2 publication Critical patent/DE1572072B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1572072C3 publication Critical patent/DE1572072C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/60Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances with macromolecular additives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

1572072 KALLE AKTIENGESELLfrG+MrfX
Γ Dr. Expl. ι
Blatt
FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Beschreibung
zur Anmeldung der
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT
Wiesbaden-Biebrich
für ein Patent
betreffend
Wärmeentwickelbar Diazotypiematerial
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zweikomponenten-Diazotypiematerial mit einer auf einem Schichtträger befindlichen lichtempfindlichen Schicht und einer wärmeempfindlichen Schicht, bei welchem die Farbstoffbildung durch Wärmeeinwirkung ausgelöst wird.
Es sind wärmeentwickelbar Zweikomponenten-Diasotypiematerialien bekannt, die ausser der !lichtempfindlichen Schicht noch eine weitere Schicht tragen mit Komponenten, die beim Erhitzen Ammoniakgas oder flüchtige Amine entwickeln. Diese dringen in die lichtempfindliche Schicht, egalisieren sie, lösen damit den Kupplungsprozess aus und bewirken so die »arbbildung. Die verschiedenen bisher bekannten Kopiermateri-, allen, bei denen dieses Prinzip ausgenutzt wird, unterscheider.
BAD ORIGINAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unser· Z«i*tn Tag Blatt
' K 1635 FP-Dr.Wi-eg- 14.3.1966 Or
sich hinsichtlich der alkalibildenden Systeme und hinsichtlich der Anordnung der wärmeempfindlichen Schicht im Verhältnis zum Träger und zur lichtempfindlichen Schicht.
So ist es z.B. bekannt, Salze oder Additionsprodukte aus Basen und Salzen zu verwenden, die beim Erhitzen Ammoniak oder flüchtige Amine abgeben. Als Ammoniak liefernde thermolabile Systeme, die in wärmeempfindlichen Diazotypiematerialien Verwendung finden, sind weiterhin Kompositionen von feinverteilten Ammoniumsalzen mit Metalloxiden bekannt. Auch Harnstoff wurde bereits al thermolabile, gasförmiges Ammoniak liefernde Substanz eingesetzt. Es wurde auch schon vorgeschlagen, Säureamide im Gemisch mit schwerlöslichen anorganischen Basen in wärmeentwickelbaren Kopiermaterialfltien zu benutzen. Die das flüchtige Alkali liefernden Substanzen enthaltenden Schichten haben bei den bekannten Materialien ' je nach den Eigenschaften der Komponenten eine bestimmte
Lage zur lichtempfindlichen Schicht und zum Träger. So ist z.B. bekannt, die wärmeempfindliche Schicht direkt auf den Träger zu bringen und darauf die lichtempfindliche Schicht. Bei Verwendung gasdurchlässiger Träger wird die wärmeempfindes liehe Schicht bevorzugt auf die Rückseite des Trägers ο ■
gestrichen. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die
co wärmeempfindliche Schicht zweilagig zu gestalten und die mit-
. ·>»
-* einander unter Bildung von flüchtigem Alkali reagierenden
*° Substanzen getrennt in diesen beiden Lagen unterzubringe».
BAD
1 R7?f)72 KALLE AKTIENGESELLSCHAFT
Unitr« Ztiditn Tag BIaH
K 1635 FP-Dr.Wi-eg 11.3.1966 fr*
Die bisher bekanntgewordenen wärir.eentwickelbaren Diazotypiematerialien liefern teilweise Kopien hoher Qualität, jedoch erfüllt keines von diesen sämtliche von der Praxis gestellten Forderungen in völlig befriedigendem Maße. Von einem wärmeentwickelbaren Diazotypiematerial wird neben hoher Qualität der Kopien gefordert, dass die Entwicklungstemperaturen möglichst niedrig und die Entwicklungszeiten möglichst kurze sind. Als obere Granze für die Temperatur sind etwa 15o C zu betrachten, weil bei dieser Temperatur die meisten Träger, insbesondere aber Papier, selbst bei kurzzeitiger Einwirkung schon4 irreversible Schädigung erleiden.Die Einwirkungsdauer soll eine Minute nicht überschreiten, damit die zur Entwicklung erforderlichen Vorrichtungen, die in der Regel im Durchlauf arbeiten, nicht zu gross werden.
Von entscheidender Bedeutung ist weiterhin die Haltbarkeit der Materialien. Sie sollten in normaler Atmosphäre mindestens 1/2 Jahr lagerfähig sein, bevor eine Verfärbung durch vorzeitige Kupplung bemerkbar wird. Besonders diese Forderung wird von keinem der bisher bekanntgewordenen wärmeentwickelbaren Diazotypiematerialien in befriedigender V/eise erfüllt.
<° Die der vorliegenden Erfindung aufrunde liegende Aufgabe war oo
J0 daher, ein durch Wärme entvrickelbares Diazotypiematerial zu _» schaffen, das bei relativ niedrigen Temperaturen mit Ein- *»> Wirkungszeiten unter einer Minute entwickelt werden kann
BAD
1 KALLE AKTIENGESELLSCHAFT '
UiiMr* Z«i*tn Tog MoH
K 1635 FP-Dr.Wi-eg H».3.1966 J
und das trotzdem eine ausreichende Lagerfähigkeit, auch unter tropischen Bedingungen, zeigt.
Die Erfindung geht aus von einem durch Wärme entwickelbares Diazotypiematerial,das aus einem Träger, einer lichtempfindlichen Schicht und einer wärmeempfindlichen Schicht sowie ggfs. Zwischenschichten aufgebaut ist, wobei die Schichten mindestens eine Diazoverbindung, eine Kupplungskomponente sowie saure Zusätze, und einen Bestandteil, der beim Erhitzen eine flüchtige Base abgibt, sovjie ggfs. ein Bindemittel enthalten. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base liefernden Bestandteil mindestens eine ß-Aminodicarbonsäure bezw. ein Mononetallsalz davon der allgemeinen Formel
COOII Ji2 R -c - CH -N
COOH 5
enthält, wobei
R Hydroxyl, Alkyl, Cycloalkyl }Aralkyl oder Phenaeyl-
gruppen die ggfs. auch substituiert sein können, ο
° R und R, gleich oder verschieden sein können und o Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl oder Aralkyl, die ggfs.
^* auch substituiert sein können, oder
^ +) einzeln oder im Gemisch
BAD
1 KALLE AKTIENGESELLSCHAFT l
Um*. ZtMMn Tag Matt
K 1635 FP-Dr.Wi-eg H.3.1966
R und Rx gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen heterocyclischen Ring bilden, der ggfs. auch substituiert sein kann,
bedeuten.
Eine Reihe geeigneter ß-Aminodicarbonsäuren und deren Zersetzungstemperaturen sind in anliegender Tabelle zusammengestellt. Die Zersetzungstemperaturen der Verbindungen liegen im Bereich zwischen etwa 7o und 15o ° C und erfüllen damit die Bedingung,- dass bei der Entwicklung durch Wärme keine Temperaturen von mehr als 15o° C angewendet werden sollen. Die entsprechenden Monometallsalze zeigen in der Regel keine wesentlich abweichenden Zersetzungstemperaturen.
Bevorzugt sind die Monosalze der Alkali- und Erdalkalimetalle, sowie des Zinks und Aluminiums. Es ist nicht erforderlich, die Metallsalze als solche in der Streichmasse einzusetzen. Es 1st vielmehr auch möglich, die freie ß-Aminodicarbonsäuren mit einer alkalischen Verbindung des Metalls zu verwenden. Bei Metallen, die schwerlösliche Oxide bilden, ist es sogar bevorzugt, die freien Säuren im Gemisch mit dem Oxid einzu-
o setzen. Allerdings sollten keine stark oxidierenden oder ο
^ reduzierenden Oxide benutzt werden. Günstige Ergebnisse
co werden erhalten, wenn Zinkoxid im Gemisch mit einer oder —* mehreren freien ß-Aminodicarbonsäuren in der wärmeempfind-
^ liehen Schicht enthalten ist.
BAD ORfGINAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnwraZtidim Tag Blatt
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 11.3.1966
Wie festgestellt wurde, verfallen die ß-Aminodicarbonsäuren unter Wärmeeinwirkung, nach der folgenden Gleichung
COOK .
R1-C- CH „ - W Wärme R1-C=CH +HlI^ + CO
1 2 x V 1 ι 2 \ 2
COOH K3 COOH 3
zu öC substituierten Acrylsäuren, Ammoniak bezw. Amin und Kohlendioxid. Das bei der thermischen Zersetzung der Verbindung gleichzeitig mit freiwerdende Kohlendioxid dürfte dabei die Wirkung eines Treibgases haben und für eine äusserst rasche Beförderung der gasförmigen Base in die lichtempfindliche Schicht sorgen. Die vorstehende Reaktionsgleichung erklärt auch, aus welchem Grunde nur die Monosalze von ß-Aminodicarbonsäuren geeignet sind und nicht auch die Bi-Salze. Diese würden keinen Wasserstoff abgeben können und damit die ( Bildung des Amins und des Kohlendioxids verhindern.
Bemerkenswert ist bei der Verwendung von ä-Aminodicarbonsäuren als flüchtige Base liefernde Substanzen in wärir.eempfindlichen Schichten von wärmeentwickelbaren Diazotypiemateriallen die grosse Variationsmöglichkeit hinsichtlich der Anordnung
ο der wärmeempfindlichen Schicht zu den übrigen Schichten und ο
co der Kombinationsmöglichkeit der einzelnen Komponenten. oo
So ist es z.B. möglich, ein Material herzustellen, dessen _» wärmeempfindliche Schicht nur aus einer oder mehreren '?,-Ai:;Inok> dicarbonsäuren der angegebenen Formel und einem Bindemittel besteht·
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unier. Ztichtn Tag Blatt
K..1635 FP-Dr.fai-eg 14.3.1966
Diese kann zusätzlich aber auch noch die Kupplungskomponente enthalten, so dass in der lichtempfindlichen Schicht in diesem Falle nur die Diazoverbindung mit den sauren Zusätzen enthalten ist. Während bei den bisher bekannten wärmeentwickelbaren Diazotypiematerialien die Anordnung der wärme empfindlichen Schicht zum Träger und zur lichtempfindlichen Schicht in der Regel recht kritisch ist, ist dies bei dem erfindungsgemässen Kopiermaterial in wesentlich geringerem Umfange der Fall. Lichtempfindliche und wärmeempfindliche Schicht können miteinander Kontakt haben und sind dann gemeinsam auf einer Seite des Trägers, Diese Anordnung wird bei gasundurchlässigen Trägern angewandt, ist jedoch auch bei gasdurchlässigen Trägern möglich. Un das auf das Kopiermaterial fallende Licht nicht abzuschwächen, wird die wärmeempfindliche Schicht in der Regel zwischen dem Träger und der lichtempfindlichen Schicht angeordnet. Bevorzugt sind in diesem Falle freie ß-Aminodicarbonsäuren in der wärmeempfindlichen Schicht enthalten. Sollen Monoretallsalze von ß-Aminodicarbonsäuren Verwendung finden, so empfiehlt es sich, zwischen der wärmeempfindlichen Schicht und der lichtempfindliehen Schicht eine Zwischenschicht vorzusehen, die aus einen schmelzbaren oder thermoplastischen Harz, aus Wachs oder organischen Hochpolymeren bestehen kann. Diese Zwischenschicht soll so dünn sein, dass das entwickelte Gas sie noch durchdringen kann. Sie ist in der Regel nicht mehr als einige/U dick.
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KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnM»Z*idwA Th
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Bei gasdurchlässigen Trägern ist es bevorzugt , lichtempfindliche und wärmeempfindliche Schicht getrennt auf je eine Seite des Trägers zu bringen. Das durch die Wärmeeinwirkung entstehende Gas diffundiert durch den Träger in die lichtempfindliche Schicht. In diesem Falle müssen allerdings Diazo- und Kupplungskomponente in der lichtempfindlichen Schicht enthalten sein. Liegt die, ein· flüchtige Base liefernde, Schicht auf der Trägerrückseite, werden ß-Aminodicarbonsäuren bevorzugt, die bei Wärmeeinwirkung Ammoniak oder aliphatische Amine mit hohem Dampfdruck abspalten. Besonders geeignet sind Verbindungen, bei denen in der allgemeinen Formel die Reste R0 oder R Wasserstoff
2 3 oder Alkylgruppen mit bis zu J! C-Atomen sind. Sollen hingegen Verbindungen mit längerkettigen Resten R- und R, eingesetzt werden oder Verbindungen, bei denen diese Reste über das Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu einem heterocyclischen Ring geschlossen sind, dann ist es zweckmässig, zwischen der wärmeempfindlichen Schicht und der Trägerrückseite eine zusätzliche Schicht aus Ammoniumsalzen starker Mineralsäuren anzubringen. Als besonders geeignete Salze erwiesen sich Ammoniumchlorid und Ammonium-
o sulfat. Das aus der ß-Aminodicarbonsäure primär entstehende
J0 Amin setzt in dieser Schicht aus dem Ammoniumsalz gasförmiges
cd Ammoniak in Freiheit. Dieses tritt ausserordentlich leicht
^ durch den Träger, löst die Kupplung sehr schnell aus und J0 bewirkt so die Bildung einer Kopie hoher Farbkraft und Brillanz,
BAD
KALLi AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMr. Ziich·« Tag Blatt
K 1Ϊ35 FP-DrrWi-eg 14.3.1966
Besonders günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn die wärmöömpfindllöhe Schicht bfei dieser viersehiehtigen Ausbildung des Kopiermäterials neben freier ß-Aminodicarbonsäure Zinkoxid eftthält. Bemerkehswerterweise können bei Anwen dung einer* AmriiöniumSälze enthaltenden Zwischensieht sogar ß-AminodiöärbÖhSäuren «lit ausgesprochen langkettigen Älkyl-
resten R Und R tiiit gütern Erfolg eingesetzt werden. 2 3
Als Träger für die vorstehend beschriebenen Schichten können sehr verschiedene flächige Materialien verwendet werden. Bevorzugter Träger ist Papier. Dieses kann völlig undurchsichtig oder schwach durchscheinend sein. Es können auch beschichtete Papiere oder Folien, wie Celluloseacetat, Celluloseacetobutyrat, Polyester, Cellulosehydrat oder Polyamidfolien eingesetzt werden. Auch gewebte und ungewebte Textilien sind geeignet, sofern sie dicht genug sind.
Die lichtempfindliche Schicht ist bevorzugt eine Zweikomponentenschicht der in der Diazotypie üblichen Art. Sie kann sämtliche bekannten Kombinationen von Diazoverbindungen und Kupplungskomponenten enthalten. Eine bevorzugte Methode
ο zur Herstellung des erfindungsgemSssen Kopiermaterials
«> ist daher, ein bereits fertiges Diazotypiematerial üblicher
^ Art, das sonst durch Einwirken von Ammoniak entwickelt werden _* würde, zusätzlich mit einer wärmeempfindlichen Schicht zu
fc> versehen.
-4 BAD
KALLE AKTIENGESiLLSGHAFT 1572072 Unter· Z»idwn Tag Blatt
K 1635 FP-Dr.Wi-eg 1*1.3.1966
Als Bindemittel für die ß-Aminödiearbönsäure in der wärmeempfindliehen Schicht sind u* a* ;.;eeign§t i Polyvinylacetat, Polyvinylchlorid, Pölyvinylidenöhlörid, Förmy!polyvinylacetat Butyrylpöiyviriyläeetälj Reisstärke, Cellulosederivate wie 2*3 # GarböxyrnethyleeÜulöse oder* ι Äthylcellulose mittlerer Viskosität« «Te nach dem, ob die Schicht aus Wasser oder einem ör"gahisöh§h Lösungsmittel aufgetragen v/ird, sind die Bindemittel fentäpreöhenü ihrer Löslichkeit zu wählen. Es können jedoch aüeh ßispersioiieri der genannten Kunststoffe eingesetzt werden^ was besonders bei der bevorzugten wässerigen Beschichtung ausgenützt wird.
Auch die Ä-Aminodicarbonsäuren können dispergiert oder gelöst sein. Bevorzugte Ergebnisse werden mit wärmeempfindlichen Schichten erhalten, bei denen die 3-Aminodicarbonsäuren in dispergierter Form aufgetragen vmrden. Es werden daher in erster Linie schwerlösliche ß-Aninodicarbonsäuren eingesetzt. Das Mischungsverhältnis von Bindemittel zu ß-Aminodicarbonsäure soll so ausgewählt sein, dass in der wärir.eeir.pfindlichen Schicht auf 1 Tewichtsteil Π-Aminodicarbonsäure o,25 -
1 Gewichtsteil Bindemittel korken. Das "Plächenfrewicht der ο
ο wärmeempfindlichen Schicht liegt ;rünstigerweise zwischen to
Q 2 und 3 F. pro qm. Dieser Bereich kann jedoch je nach
•^ Zusammensetzung und Anordnung der wärmeempfindlichen Schicht erheblich über- oder unterschritten werden.
BAD
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMf* Zaidicfl Tag MaH
K I635 ■ FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966 «Γ
Die Herstellung des erfindungsgemässen wärmeentwickelbaren Diazotypiematerial geschieht in bekannter Weise mit Hilfe ebenfalls bekannter Verfahren. Ein bevorzugtes Vorgehen ist, wie bereits weiter oben erwähnt, ein normales, trockenentwickelbares Zweikomponentendiazotypiematerlal rückseitig mit einer die Alkali liefernde Substanz enthaltenden Lösung oder Suspension zu beschichten. Dabei hat es sich als nützlich erwiesen, die Präparation durch geeignete Zusätze am Absinken in den Träger und damit am Kontakt mit der gegenüberliegenden Schicht zu hindern. Geeignete Hilfsmittel sind z. B. wässerige Dispersionen aus feinteiliger, oberflächenaktiver Kieselsäure mit einem organischen Polymeren als Bindemittel. Das Aufbringen der Schicht geschieht mit Hilfe bekannter Streichverfahren. Anschliessend daran wird das Material bei Temperaturen getrocknet, die mindestens 2o ° C unter der Temperatur liegen, bei der die eingesetzte ß-Aminodicarbonsäure sich unter Abspaltung von Anin zersetzt.
Die Vsrarbeitung des erfindungsgemässen Diazotypiematerials ist einfach und geschieht in bekannter Weise . Nach dem bildru.ssigen Belichten des Kopiermaterials unter einer Vor-
o lage v:ird dieses erwärmt auf Temperaturen, die oberhalb der
to Zersetzungstemperatur des in der wärmeempfindlichen Schicht ° enthaltenden flüchtiges Alkali liefernden Mediaums, jedoch nicht über 15o C liegen. Bevorzugt werden Substanzen einge-
k> setzt, die es ermöglichen, das Kopiermaterial bei Temperaturen zwischen 9o und 13o° C zu entwickeln. BAD ORIGINAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMf* Zaidwii Tag BIaH
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966 **"
Die Einwirkungszeit der erhöhten Temperatur liegt zwischen 5 und 3o Sekunden. Das Erhitzen kann z.B. mittelB geheizter Platten oder Walzen geschehen oder auch durch Anwendung von Infrarotstrahlern.
Es ist auch möglich, das erfindungsgemässe Kopiermaterial im thermographischen Kopierverfahren zu verwenden, sofern hinreichend dünne und transparente Träger benutzt werden. Bei diesem Verfahren wird die Kopie durch bildmässige Wärmeeinwirkung erzeugt. Das Geschieht üblicherweise so, dass man eine einseitig beschriftete Vorlage zwischen einer Ultrarotquelle und dem Kopiermaterial so anordnet, dass die das Bild tragende Seite der Vorlage und die wärmeempfindliche Schicht des Kopiermaterials sich berühren. Durch die Einwirkung der Ultrarot-Strahlen werden die dunkleren Bildteile der Kopiervorlage wesentlich stärker erwärmt als die helleren. Die Erwärmung ist bei dem erfindungsgemässen Kopiermaterial susreichend, um die thermolabile Substanz zu zersetzen. Zweckmässigerweise werden so hergestellte Kopien durch nachträgliches Belichten fixiert, wobei die unverbrauchte Diazoverbindung zerstört wird. Anderenfalls könnte das Kopier-
° material nochmals einer Wärmeentwicklung ausgesetzt werden,
co i
O0 wobei eine weitere Verfärbung stattfinden würde. Auch die
to verschiedenen bekannten Varianten der Thermographie können
-*■ mit dem erfindungsgemässen Kopiermaterial durchgeführt ^J werden.
BAD
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unter· Zaidtwi Tag Blatt
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Al
Weiterhin ist es möglich, das erfindungsgemässe Diazotypiematerial in bekannter Weise trocken zu entwickeln. Dazu wird es, genau wie bei einem trockenentwickelbaren Zweikomponenten-Diazotypiematerial, nach dem bildmässigen Belichten in eine Ammoniakatmosphäre gebracht.
Das Kopiermaterial gemäss der Erfindung ist, wie vorstehend gezeigt, einfach herzustellen und einfach zu verarbeiten. Es kann durch blosses Erwärmen entwickelt werden und liefert ausserordentlich kontrastreiche Kopien. Besonders bemerkenswert ist seine hervorragende Lagerfähigkeit, wie in den folgenden Ausführungsbeispielen noch näher gezeigt wird.
H - BAD ORIGINAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMr* Zeichen Tag BIaH
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Beispiel 1
Weisses, in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer wässerigen Dispersion aus feinteiliger Kieselsäure und Kasein einseitig vorgestrichen, getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigen Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
80 Gewichtsteile Wasser
Zinkchlorid Zitronensäure Naphthalin-l,3-6-trisulfosäure (Na-SaIz) Thioharnstoff Saponin
2,3-Dihydroxynaphthalin-D-sulfosäure (Na-SaIz)
l,4o " Doppelsalz aus 4(N-Xthyl-N-a-hydroxiäthyl)·
benzoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid.
Das sensibilisierte Papier wird bei 7o - 8o° C getrocknet und die Papierrückseite mit einer Suspension beschichtet, die man durch Vermählen von
Io Gewichtsteilen (ß-N,N-Dimethylamino-methyl)-benzyl-
malonsäure
2 n feinteiliger Kieselsäure loo " Toluol, in dem
3 " Aethylcellulose T 2oo (Hercules Powder Co,
3,75 Il
2,5o η
2,00 Il
Ij QQ Il
o,o2 Il
2,30 Il
gelöst sind, erhält.
Beim Trocknen bei h5
rückseite ein dünner Film, in dem die (S-NjN-Dimethylamino-
Beim Trocknen bei h5 - 55° C bildet sich auf der Papier-
° methyl)-benzyl-rcalonsäure und die Kieselsäure fein dispergiert
ο s ind. to
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SAD ORJQlNAt
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unter» Zeichen Tog Blatt
K 1655 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Die Herstellung der Suspension erfolgt durch Vermählen der Bestandteile in einer Kugel- oder Kolloidmühle, wobei die ß-Aninodicarbonsäure bis zu einer Teilchengrösse von etwa 5 - 15/u zerteilt wird.
Ein Blatt des auf diese V/eise hergestellten Diazotypiepapiers wird unter einer Kopiervorlage bildmässig belichtet, bis unter· den lichtdurchlässigen Bereichen der Vorlage die Diazoverbindung ausgebleicht ist, und anschliessend dann mit Walzen oder Platten, die auf 125 - 135° C gehalten sind, für kurze Zeit in Kontakt gebracht. Dabei tritt an den unbelichteten Stellen Parbbildung ein. Die so erhaltene Kopie ist ausserordentlich kontrastreich und zeigt ein kräftiges, dunkelblaues Azofarbstoffbild auf klar weissem Grund. Das unbelichtete Diazotypiepapier ist bei 65 % relativer Feuchte und 42 C bis zu 3 Tagen lagerbar, ohne dass Kupplung eintritt. Erst danach ist eine schwache Verfärbung zu beobachten. Dies bedeutet, dass es unter normalen klimatischen Bedingungen weit über 1/2 Jahr gelagert werden kann.
BAD ORIGINAL
009809/U27
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMr* Ztidien Tag Matt
K I655 FP-Dr.Wi-ee 14.3.1966
Ab
Beispiel 2
Ein in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer wässerigen Dispersion aus feinteiliger Kieselsäure und Kasein einseitig vornestrichen, getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigen Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
80 Gewichtsteile V/asser
2,5 " Zitronensäure
3,75 " Zinkchlorid
2,o " Naphthalin-l,3,6-trisulfosäure (Na-SaIz) Ί,ο " Thioharnstoff
o,o2 " Saponin
2,3 " 2,3-Dihydroxinaphthalin-6-sulfosäure
(lla-Salz)
• 1,4 " Doppelsals aus ^(N-Xthyl-N-ß-hydroxi-
äthyl)-benzol-diasoniumchlorid und Zinkchlorid.
Das sensibilisierte Papier wird wie üblich getrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit einer Suspension folgender Zusammensetzung beschichtet:
lo· Gewichtsteile (ß-li,N-Diäthylamino-methyl)-p-methoxy-
benzylmalonsäure
2 " feinteilige Kieselsäure 2o " wässerige Polyvinylacetatdispersion
Mowilith OWC 2 (Farbwerke Hoechst AG) loo " Wasser.
Das Papier wird erneut bei 5o - 55 C im Luftstrom getrocknet, wobei sich auf der Papierrückseite ein dünner Film aus Polyvinylacetat bildet, in dem die ß-Aminodicarbonsäure und die Kieselsäure fein dispergiert sind.
009809/U27 bad original
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unser· Zakhtfl Tag Blatt
K 1635 FP-Dr. Wi-eg 1*1.3.1966
Die Herstellung der Suspension erfolgt durch Vermählen in einer Kugel- oder Kolloidmühle.
Ein Blatt dieses so hergestellten Diazotypiepapiers wird unter einer Vorlage belichtet und wie im Beispiel 1 entwickelt. Die Kopie zeigt ein kräftiges, dunkelblaues Bild auf rein weissem Grund, Das Material ist bei 65 % relativer Feuchte und k2° C bis zu 3 Tagen haltbar, erst danach ist schwache Verkupplung zu beobachten. Dementsprechend ist auch dieses Material bei normaler Temperatur hinreichend lagerfähig.
Beispiel 3
Ein wie in den Beispielen 1 und 2 vorgestrichenes, gebrauch^ liches Diazotypierohpapier wird mit einer Lösung aus 80 Gewichtsteilen Wasser
Zitronensäure
Zinkchlorid
Naphthalin-1,3,6-trisulfosäure (Na-SaIz) Thioharnstoff Saponin
2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfosäure
(Na-SaIz) 1,4 a Doppelsalz aus 4,N,N-Diäthylamino-
benzoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid
beschichtet und wie üblich getrocknet. Anschliessend wird mit einer Lösung aus
loo Gewichtsteilen Wasser und
3o M Ammoniumsulfat
. rückgestriohen, abermals getrocknet und die so beschichtete Äückseite mit einer feinteiligen Suspension versehen, dio durch Vermählen von Q 0 9 8 0 9 / U 2 7"
BAD ORiGiNAL
2,5 η
3,75 I!
2,o tt
ti
o,o2 It
2,3 η
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1 572072 UnMr* Zwdian Tag Malt
K I635 PP-Dr.Ui-eg 1*1.3.1966
A?
Io Ocwichtsteilen (ß-N-Morpholino-methyl)-benzylmalon-
silure
1 " feinteiliper riieselsäure
3 " Talkum In
loo " Toluol, In dem
3 " Hthylcellulose T 2oo (Hercules Powder
(Co, USA)
erhalten wird.
Beim Trocknen bei 45 - 5o° C bildet sich auf der Rückseite des Papiers ein dünner Film, in dem die ß-Aminodicarbonsäure, die Kieselsäure und das Talkum in feiner Verteilung dlspergiert
Ein Blatt dieses so hergestellten Diazotypiepapiers wird unter einer Kopiervorlage bildmässig belichtet und wie in Beispiel 1 entwickelt. Die Kopie zeigt ein äusserst kräftiges dunkelblaues Bild auf weissem Grund. Eine mit Ammoniakgas entwickelte Kopie des gleichen Materials zeigt ein Bild gleicher Farbe. Das Material ist bei 65 % relativer Feuchte und 42° C 2 1/2 Tage praktisch ohne Verkupplung haltbar und dementsprechend
ο
bei Temperaturen um 2o C hinreichend lagerfähig.
BAD
009809/U27
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unsere Zeichen » Tag BIaH
K i63!3 PP-Dr.Wi-eir 1Ί.3.1966
Beispiel 4
V/eisses, in der Diazotypie r.ebr"uchliches Rohpapier wird einseitig nit einer wässerigen Dispersion aus feinteiliger Kieselsäure und Polyvinylacetat vorgestrichen und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigem Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
teile Wasser
Zitronensäure Zinkchlorid Aluminiumsulfat Naphthalin-1,3,6-trisulfosäure
(IJa-SaIz) Thioharnstoff Saponin
Isopropanol
Dcppelsalz aus ΐ|-ΜθΓρηο11ηο-ίϊ,5-diäthoxy-benzol-diazoniumc.hlorid und Zinkchlorid 1,2 " l-/"<2'-N,IJ-Ditähylamino)-carbanili
S5 Gewich
1,2 II
1,1 Il
o,5 Il
3,5 It
2,5 ti
o,o2 It
2,ο Il
1,2 It
Das sensibllisierte Papier wird wie üblich -etrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit einer Suspension beschichtet, die durch Vermählen von
Io Gcxfichtsteilen (ß-I],U-Di£thylamino-methyl)benzyl
malonsäure
k « Talkur, in
loo " Toluol, in dem
3 " iithylcellulose T 2oo· (Hercules
Powder Co, USA) gelöst sind, erhalten wird. Das so erhaltene Papier wird bei
35 - ^o C im Luftstrom getrocknet.
BAD ORIGINAL 009809/U27 KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
Uftltr· Ztichan Tag Blatt
K 1635 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
to
Ein Blatt dieses so hergestellten hochlichtempfindlichen Diazotypiepapiers wird bildmässig belichtet und anschliessend mit auf Ho - 115° C erwärmten Walzen oder Platten für kurze Zeit in Kontakt gebracht. Die erhaltene Kopie ist ausserordentlich kontrastreich und zeigt ein kräftiges, leicht blaustichiß rotes Bild auf klarem weissen Grund. Das unbelichtete Diazotypiematerial ist bei 65 % relativer Feuchte und k2 0C bis zu 3 1/2 Tagen praktisch ohne Verkupplung haltbar und daher unter Norrcalbedingungen gut lagerfähig.
BAD ORiülMAL
009809/U27
2 η
2 Il
loo Il
3 Gewichtsteile
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
, .-,_ Unser· Ζ«*·η Tog BIoH
K 1635 FP-Dr.Wi-eg lft.3.1966
Beispiel 5
Ein in der Diazotypie gebräuchliches Transparentpapier wird mit einer Suspension vorgestrichen, die durch Vermählen von
5 Gewichtsteilen (ß-N,N-Di-n-propylamino-methyl)-benzyl-
malonsäure
Phloroglucin-carbonsäure /»-Resorcylsäure in
Essigester, in dem
Äthylcellulose T 2oo (Hercules Powder
Co, USA)
gelöst sindi erhalten wird.
Das so vorgestrichene Papier wird bei 3o - 4o C im Luftstrom getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
1,5 Gewichtsteile Zitronensäure
2,5 " Polyvinylacetat CT 5 (Farbwerke Hoechst
AG)
5o " Äthanol
2o " Wasser
1,5 rt Doppelsalz aus 4-N-Äthyl-N-ß-hydroxi-
äthyl-benzol-diazoniumchlorid und Zinkchlorid.
Das sensibilisierte Papier wird getrocknet,
Ein Blatt des so erhaltenen Diazotypiepapiers wird bildmässlg belichtet und anschliessend zwischen auf 135 - I2Jo C erwärmten Walzen oder Platten entwickelt. Die erhaltene Kopie zeigt ein kräftiges braunschwarzes Bild auf weissem Untergrund.
8AOOR,G,NAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Unter· Ztichan Tog Blatt
K I635 FP-Dr.Wl-eg 14.3.1966
Der an den Bildteilen gebildete Azofarbstoff ist nicht durchlässig für ultraviolettes Licht, weshalb sich diese Kopie sehr gut als Zwischenoriginal für die Herstellung weiterer Kopien auf Diazotypiepapier eignet.
Beispiel 6
Ein in der Diazotypie als Trägermaterial übliches transparen-
tisiertes Papier wird mit einer Suspension, die durch Vermählen
5 Gewichtsteilen (ß-N,N-Dimethylamino-methyl)-benzyl-
malonsäure
2 " Phloroglucin-carbonsäure
2 " /•-Resorcylsäure in loo " Essigester, in dem
3 Gewichtsteile Äthylcellulose T 2oo (Hercules Powder
Co, USA)
gelöst sind, erhalten wird.
Das so vorbeschichtete Papier wird bei 3o - 4o C im Luftstrom getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer Lösung aus
3 Gewichtsteilen Äthylcellulose T 2oo (Hercules Powder loo " Essigester Co, USA) ii
versehen, wiederum bei 3o - ^o° C getrocknet und auf die gleiche Seite des auf diese Weise zweimal vorgestrichenen Papiers eine Lösung aus
2 Gewichtsteilen Zitronensäure o,5 " Methylcellulose der Viskosität Io c.P./
2o° C
5o " Äthanol
2o ™ V/asser und
2 M Doppelsalz aus 4-N,N-Diäthylamino-
benzoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid aufgebracht und bei 5o - 55° C im Luftstrom getrocknet.
009809/U27 8ad
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Untere Zeichen Tag Blatt
K 1635 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
In einem Wärmekopier.qer?;t bringt nan eine einseitig beschriftete Kopiervorlare zwischen der Ultrarotquelle und dem Diazotypiematerial in der Weise an, dass sich entweder das Schriftbild der Kopiervorlage und die lichtempfindliche Schicht des Diazotypiematerial oder dass sich das Schriftbild der Kopiervorlage und die der lichtempfindlichen Schicht abgewandte Seite des Diazotypiematerials berühren. Die unverbrauchte Diazoverbindung wird durch nachfolgendes Belichten zerstört. Man erhält eine kri-'.ftige, braunschwarze Kopie. Der an den Bildstellen gebildete Farbstoff ist nicht durchlässig für ultraviolettes Licht, so dass sich die Kopie als Zwischenoriginal für die Anfertigung weiterer Kopien auf Diazotypiematerial eignet.
Beispiel 7
Ein in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer Suspension, die durch Vermählen von Io Gewichtsteilen (ß-N,N-Dimethylamino-methyl)-äthyl-
malonsäure
3 " feinteiliger Kieselääure 6 " Polyvinylacetatdispersion Mowilith DC
(Farbwerke Hoechst AG) in loo " Wasser
erhalten wird, vorgestrichen und bei 5o - 6op C im Luftstrom getrocknet. Auf die gleiche Seite des so vorgestrichenen Papiers wird eine Zwischenschicht aufgebracht, die in
BAD OMOiNM- 009809/1427
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UiiMr»Zti*«n Tag Blatt
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
loo Gewichtsteilen V/asser
Io Gewichtsteile Polyvinylacetatdispersion Mowilith
DHC 2 (Farbwerke Hoechst AG) und 3 .. " feint eilige Kieselsäure
enthält. Anschliessend wird wiederum bei'5o - 6o° C getrocknet und auf die gleiche Seite des zweimal vorbeschichteten Papiers eine Lösung aus
8o Gewichtsteilen Wasser ,
1,5 " Zitronensäure
l,o " Weinsäure
Ü,o " Zinkchlorid
2,5 " Naphthalin-l,3,6-trisulfosäure (Na-SaIz)
4.0 " Thioharnstoff o,o2 " Saponin
2,3 " 2,3-Dihydroxinaphthalin-6-sulfosäure
(Na-SaIz)
1.1 " Doppelsalz aus 4(N-Äthyl-N-ß-hydroxi-
äthyl)-benzoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid
aufgebracht und wie üblich getrocknet.
Ein Blatt dieses so hergestellten Diazotypiepapiers wird bild- ■-!
* ■
massig belichtet und anschliessend mit auf Ho - 115° C '! ^ erwärmten Walzen oder Platten für kurze Zeit in Kontakt; Γ gebracht. Die erhaltene Kopie ist aueserordentllch kontrastreich und zeigt ein kräftiges, dunkelblaues Bild auf rein '■:„". weissem Grund. ■ " ν'' '
009809/1*29 ^ , bad
loo Ge\ tficht
3,1 ti
4,6 ti
2,5 Il
5,ο ti
o,o2 Il
o,o2 ti
2,8 It
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K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Beispiel 8
Weisses, in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer wässerigen Dispersion aus feinteiliger Kieselsäure und Kasein einseitig vorgestrichen, getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigen Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
Gewichtsteile Wasser
Zitronensäure Zinkchlorid Naphthalin-l,3,6-trisulfosäure (Na-SaIz) Thioharnstoff Saponin Alizarinirisol RL 2,3 -Dihydroxynaphthalin-6-sulfosäure
(Na-SaIz)
1,35 " Doppelsalz aus 4(N-Äthyl-N-ß-hydroxfc·
iäthyl)-bencoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid
Das sensibilisierte Papier wird wie üblich getrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit einer Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
loo, Gewichtsteile Wasser
Io · " (ß-N,N-Dimethylamino-raethyl)-benzylmalor
säure
3,34 " Natriumbicarbonat 0
4,o " Carboxymethylcellulose (c.P. lo/2o C)
Das Papier wird erneut bei 5o - 55° C getrocknet. ο
o Ein Blatt des so hergestellten Diazotyplepapiers wird unter einer
co · ■ . '
•^- Kopiervorlage bildmässig belichtet und anschliessend zwischen
** Walzen oder Platten, die Eich auf einer Temperatur von 125-13o° C *** ' befinden, für kurze Zeit in Kontakt gebracht. Die erhaltene Kopie ist Kontrastreich und seigt «in dunkclbalues Azofarbstoffbild auf Grund«
BAD ORiGiMAL -
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
Untar* Z.idi.n Tog Blatt
K 1635 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
te
Beispiel 9
Ein in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer wässerigen Dispersion aun feinteilijrer Kieselsäure und Kasein einseitig vorgestrichen, -getrocknet und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigen Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
steile Wasser
Zitronensäure Zinkchlorid Naphthalin-1,3,6-trisulfosäure
(Na-SaIz) Thioharnstoff Saponin
Alizarinirisol RL 2,3-Dihydroxinaphthalin-6-sulfο säure (Na-SaIz) 1,35 " Doppelsalz aus ^-!!,N-Dimethylamino-
benzoldiazoniumchlorid mit Zinkchlorid
Das sensibilisierte Papier wird wie üblich getrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit einer Lösung beschichtet, die man durch Lösen von
8,86 Gewichtsteilen (ß-N,N-Dimethylamino-methyl)-n-
butylmalonsäure
2, ο " Kalziumcabonat 1J,ο " Carboxymethylcellulose (Io c.P./
2o° C) s> loo " Wasser
. erhält.
^ Das so hergestellte Papier wird erneut bei 5o - 55 C ** getrocknet. Ein Blatt dieses so erhaltenen Kopiermaterials
^** wird wie üblich bildmässig belichtet und anschliessend zwischen
loo Ge wich
3,1 It
U,6 1!
2,5 Il
5,o 1!
o,o2 ti
o,o2 ti
2,6 π
auf 125 - 13o^ C erwärmten Walzen oder Flatten für kurze Zeit in Kontakt gebracnt. Die Kopie zeigt ein kräftiges
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 UnMr* Zsichtn Tag Blatt
K 1655 PP-Dr .Wi-eg IjI. 3-1966
dunkelblaues Bild auf weissem Grund.
Beispiel Io
Weisses, in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird einseitig mit einer wässerigen Dispersion aus feinteiliger Kieselsäure und Polyvinylacetat vorgestrichen und anschliessend die gleiche Seite mit einer wässerigen Lösung folgender Zusammensetzung beschichtet:
loo Gewichtsteile Wasser
1,7 " Zitronensäure
3,45 " Zinkchlorid
o,85 " Aluminiumsulfat
5,75 " Thioharnstoff
o,o2 " Saponin
o,o2 " Alizarinirisol RL
1,7 " 2,7-Dihydroxinaphthalin-3,6-
disulfosäure (Na-SaIz)
1,2 " Doppelsalz aus *l-N-Morpholino-2,5-
diäthoxi-benzoldiazoniumchlorid und Zinkchlorid.
Das sensibilisierte Papier wird wie üblich getrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit einer Suspension .;.. beschichtet, die durch Vermählen von
o Io Gewichtsteilen (ß-N,N-DimethylamIno-methyl)-
o. benzylmalonsäure
to' 5 « Zinkoxid
» " 2 " feinteiliger Kieselsäure
*? v~ · 2,5- " Carboxymethylcellulose (Io c.P./
^ : 2o° C)
_,'·. H " Polyvinylacetatdispersion Mowilith
**■,'-. . . DMC 2 (Farbwerke Hoechst AG)
fs> · - loo , ■ " Wasser
. erhalten Wird. . " .
., ■'''. - t ' ' ■ , · BAD ORIGINAL
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072 Un»r»Z»idnn Tag Blatt
K 1635 PP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
V . Das erhaltene Papier wird bei 55 - 6o° C getrocknet.
Ein Blatt des so hergestellten hochlichtempfindlichen Diazotypiepapiers wird bildmässig belichtet und anschliessend. mit auf 125 - 13o C erwärmten Walzen oder Platten für kurze Zeit in Kontakt gebracht. Die erhaltene Kopie ist ausserordentlich kontrastreich und zeigt ein kräftiges, dunkelblaues Bild auf weissem Grund. Das unbelichtete Diazotypiematerial ist bei 65 % relativer Feuchte und \2 C 3 Tage ohne Verkupplung haltbar, bei 35 % relativer Feuchte und 2o° C hingegen ein halbes Jahr.
Beispiel 11
Ein in der Diazotypie gebräuchliches Rohpapier wird mit einer wässerigen Dispersion folgender Zusammensetzung vorgestrichen:
loo Gewichtsteile Wasser 2o " Ammoniumchlorid 5 " feinteilige Kieselsäure 4 " Polyvinylacetatdispersion
Mowilith DMC 2 (Farbwerke Hoechst
Nach dem Trocknen wird die gleiche Seite mit der im Beispiel 8 verwendeten Lösung senslbilisiert, wiederum getrocknet und anschliessend die Papierrückseite mit der im Beispiel 2 verwendeten wässerigen Suspension beschichtet. Das so beschichtete Papier wird bei 55 - 6o° C getrocknet.
009809/U27
BAD ORK3!NAi.
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
■ UM*r*Z*&wfl Tag Blatt
K 16J5 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
Ein Blatt des so hergestellten Diazotypiepapiers wird wie üblich bildmässig belichtet und anschliessend zwischen Walzen oder Platten, die sich auf einer Temperatur von 125 - Ij5o° C befinden, in Kontakt gebracht. Die Kopie zeigt ein kräftiges blausQhwarzes Bild auf weissem Grund.
ORfGiNAL

Claims (1)

  1. KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
    Uns·!* Zwdwn Tag Blatt
    K 1635 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
    Patentansprüche
    1. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial, aufgebaut aus
    einem Träger, einer lichtempfindlichen Schicht und einer fc wärmeempfindlichen Schicht sowie ggfs. Zwischenschichten, wobei die Schichten mindestens eine Diazoverbindung, eine Kupplungskomponente sowie saure Zusätze und einen
    Bestandteil, der beim Erhitzen eine flüchtige Base abgibt,
    sowie ggfs. ein Bindemittel enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindIiehe Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base liefernden Bestandteil mindestens eine ß-Aminodicarbonsäure bezw. ein Monometallsalz davon der allgemeinen Formel
    x COOH _
    R1- C- CH - N
    COOH ^R
    enthält, wobei
    R Hydroxyl, Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl oder Phenacylgruppen, die sgfs. substituiert sein können,
    R und R fielcn oder verschieden sein können und Wasserstoff, Alkyl,, CvüioälLyl oder Aralkyl gruppen, die :~::?&. auch v.o?,h sutstibuierfc
    BAD
    %s 0 y B \j 3 / 's 4 21
    KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
    Untre Zwdwn Tag Blatt
    K 1635 3Ί PP-Dr.Wi-eg IiJ. 3.1966 ?
    sein können, oder
    R und R_ gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen heterocyclischen Ring bilden, der ggfs. auch substituiert sein kann, bedeuten.
    2. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht mindestens eine Diazoverbindung, eine Kupplungskomponente, saure Zusätze und ggfs. ein Bindemittel, und dass die wärmeempfindliche Schicht mindestens eine ß-Aminodicarbonsäure bezw. ein Monometallsalz davon, enthält.
    3. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht mindestens eine Diazoverbindung, saure Zusätze und ggfs. ein Bindemittel enthält, und dass die wärmeempfindIiehe Schicht aus mindestens einer ß-Aminodicarbonsäure bezw. einem Monometallsalz davon, einer Kupplungskomponente und ggfs. einem Bindemittel besteht .
    k . Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach den Ansprüchen 1, 2 und 3» gekennzeichnet durch die Anordnung Träger/ wärmeempfindliche Schicht/lichtempfindliche Schicht,
    , A « BAD
    009809/U27
    KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572Q7?
    Tag Melt
    K 1635 39 FP-Dr.Wi-eg 14.3.1966
    wobei die wärmeempfindliche Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base liefernden Bestandteil bevorzugt eine oder mehrere freie ß-Aminodicarbonsäuren enthält.
    5. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach den Ansprüchen I9 2 und 3, gekennzeichnet durch dieAnordnung Träger/ wärmeempfindliche Schicht/Zwischenschicht aus schmelzbarem oder thermoplastischem Harz, Wachs oder organischem Hochpolymeren/lichtempfindliche Schicht, wobei die wärmeempfindliche Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base liefernden Bestandteil bevorzugt eine oder mehrere Monosalze von ß-Aminodicarbonsäuren enthält.
    6. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung wärmeempfindliche Schicht/gasdurchlässiger Träger/lichtempfindliche Schicht, wobei die wärmeempfindliche Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base bildenden Bestandteil bevorzugt ß-Aminodicarbonsäure enthält, bei denen die Reste R und R in der allgemeinen Formel des Anspruchs 1 Wasserstoff oder Alkylgruppen mit bis zu 4 C-Atomen bedeuten.
    7. Wärraeentwickelbares Diazotypiematerial nach den Ansprüchen -1, 2 und 6, gekennzeichnet durch die Anordnung wärmeempfindliehe Schicht/Zwischenschicht aus mindestens einem Ammoniumsalz und ggfs» Bindemittel/gasdurchlässiger Träger/
    009809/U27
    BAD ORIGINAL
    KAtLE AKTiENGESELLSCHAFT 1572072
    T·« Matt
    K 1635 γ* FP-Dr.Wl-eg 14.3.1966 *
    lichtempfindliche Schicht, wobei die wärmeempfindliche Schicht als beim Erhitzen flüchtige Base bildenden Bestandteil bevorzugt ß-Aminodicarbonsäuren enthält, bei denen die Reste R2 und R, der allgemeinen Formel des Anipruehs 1 Alkylgruppen mit mehr als 4 C-Atomen bedeuten oder bei denen die Reste R und R-* gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen heterocyclischen Ring bilden.
    8. Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Schicht freie ß-Aminodiearbonsäuren im-Gemisch Zinkoxid enthält.
    KALLE AKTIENGESELLSCHAFT
    BAD ORIGINAL
    009803/U27
    KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1572072
    UaMreZwdim Tag Malt
    K I635 PP-Dr.Wl-eg 14.3.1966 AnL·
    CH3 Tab R2 C* 31 Zersetzungstemperatur 98 C2H5 eile (° C) lol R
    η
    C2H1, CH3 95 - 136
    n-C^Hg CH3 loo - Io3 CH2=CH-CH2 CH3 CH3 135 - 85 C6H5-(CH2)3 CH3 CH3 Io2 - 115 C6H5-CH2 CH H 84 - 9o C6H5-CH2 CH3 CH3 113 - 148 C6H5-CH2 CH3 CH3 88 - 138 C6H5-CH2 CH3 CH- 146 - 149 C6H5-CH2 CH2=CH-CH2 CH3 135 - 87 C6H5-CH2 H H 146 - 131 C6H5-CH2 C2H5 H 85 - 7o C6H-CH2 n-C H7 H 129 - 122 "-C11H9 C2H5 68 - n-C H7 12o - H-C4H9
    ;6H5"CH2
    IhJ 1o4 - .Io6
    Io6 *
    009809/H27 BAD original
    KALLE AKTIENGESELLSCHAFT 1S72072
    K 1635
    Unwre Zaidmn Tag Blatt
    PP-Df5.Wi-eg 1^.3.1966 AnI
    Zersetzungstemperatur ( C)
    C6H5-CO-CH2
    CgH-CO-CH
    CH
    CH
    CH H
    Io2 - Io5 112 - 115 15o - 153 136 - 138
    C6H5-CH2
    C6H5-CH2
    CH
    CH
    78-80
    90 - 92
    8 17 C2H5 C2H5 76 - 77 C8Hl7 H-C3H7 H-C3H7 115 - 118 P-CH0O-C^H1-
    3 D t>
    C2H5 C2Il5 9o - 92
    P-CH3O-C6H5 Ti-C11H9 n-SH9 82 - 84
    ORIGINAL INSPECTED
    009809/U27
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