[go: up one dir, main page]

DE1303130B - Mit Warme zu entwickelndes Diazotypie material - Google Patents

Mit Warme zu entwickelndes Diazotypie material

Info

Publication number
DE1303130B
DE1303130B DENDAT1303130D DE1303130DA DE1303130B DE 1303130 B DE1303130 B DE 1303130B DE NDAT1303130 D DENDAT1303130 D DE NDAT1303130D DE 1303130D A DE1303130D A DE 1303130DA DE 1303130 B DE1303130 B DE 1303130B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
diazotype
developed
diazo
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1303130D
Other languages
English (en)
Other versions
DE1303130U (de
Inventor
Paul Joseph Hubert Velden Tummers (Niederlande)
Original Assignee
Van der Gnnten N V Venlo (Nieder lande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication of DE1303130B publication Critical patent/DE1303130B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/60Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances with macromolecular additives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

! 303
Din HrIiHtIiIMg betrifft mit Wärme zu entwickelndes Diazotypiematerial, das eine Diazoverbindung, eine A/.okupphinghkoiiiponcnte, eine sauer reagierende Verbindung und ein Entwicklungsmittel, das heim Erwärmen eine Säure zu neutralisieren vermag, enthält.
Mit Wärme zu entwickelnde Diazutypiematerialien sind bekannt. In der Regel unterscheiden sie sich von ilen bekannten Zweikomponentendiaz.otypiematerialien im wesentlichen nur dadurch, daÜ sie neben der Dia/.o- iq verbindung, der Azokupplungskomponeute und einer sauer reagierenden Verbindung noch das für die Umwicklung erforderliche Alkali enthalten. Dieses Alkali ist jedoch in der Weise in das Material eingebracht, dall es erst aktiv wird, wenn das Material auf KK) bis 200 C erhitzt wird. Das Alkali kann in der lichtempfindlichen Schicht, beispielsweise in einem neutralen, chemisch gebundenen Zustand, beispielsweise in einer Verbindung wie Harnstoff (die beim Erwärmen auf beiipielsweise über 150 C einer beschleunigten Zersetzung inner Abspaltung von Ammoniak unterliegt), an-VCscnd sein oder kann in eine eigene Schicht, die entweder mit der lichtempfindlichen Schicht in Kontakt steht oder durch eine sogenannte Zwischenschicht von iIir gelrennt ist, eingebracht sein. Im letzteren lall kann das f.ntwicklimgsmittel ein aliphatischen Aniin »,ein (vgl. J. K. ο s a r , Photographic Science & Eng., 5. S. 2Y) bis 243 [I1KiIl).
Uk- Herstellung eines durch Wärme /u entwickelnden mehrschichtigen Diazotypiematerial* ist mühsam 3n ur.'.l kostspielig, insbesondere wenn niclHwäilrige flüssigkeiten verwendet werden, so dall ein solches Material beträchtlich teurer ist als vergleichbare Zweik 0111 ponen tend iazoiypicmaterialicn.
Die mit Wärme zu entwickelnden Diazotypiematerialien, in denen Harnstoff oder eine ähnliche Verbindung, die beim Erhitzen Ammoniak oder ein Ainin abspaltet, als liilwicklungsmittel verwendet wird und in denen alle für die Bildimg des Azofarhstoffs erfoiderlichen komponenten in eine Schicht 4» ei "bracht sind, können /war in ziemlich billiger Weise hergestellt weiden, müssen dafür aber auf Temperaturen von etwa IHO C erhitzt werden, wenn sie ausreichend kräftige Azofarbstoffbildcr ergeben sollen. Dci.trt hohe f ntu Kklung.teinperalureii sind im- i.r, erwünscht. Außerdem können diese Materialien nicht iti geeignetem Malic stabilisiert werden. Wenn in eiiH'iii Milchen Material cine ausreichende Menge .111 eiiiLi sauer raegicrenden Verbindung, um em Malen,il von guter Haltbarkeit /11 ergeben, eiiig-.-bracbl ist. ν .νj zeigt es kaum cmc ( ntwiekliini.:. Wenn die Menge ,111 Säure so weit herabgesetzt wird, dall da> Material Ihm 111 Entwickeln ein ausreichend kräftiges Aznfarbsioffhild ergibt, ist die Haltbarkeit des Materials absolut unzuieichend. Y>
Ls ist ,-icIhiii verbucht worden, diese Schwierigkeit dadurch zu überwinden, dall man solche Mttarialien mit Säuren, die sich beim Erhitzen zersetzen und/oder verflüchtigen, stabilisierte.
In der britischen Patentschrift 907 724 ist ein mit Wärme zu entwickelndes Diazotypiematerial beschrieben, das neben der Diazoverbindung und der Azokupplungskoinponcntc eine Säure, die sich bei erhöhten Temperaturen verflüchtigt oder zersetzt, sowie ein Entwicklungsmittel, das beim Erhitzen eine basisch reagierende Komponente in Freiheit setzt, enthält. Als geeignete Säuren, die sich beim Erhitzen verflüchtigen oder zersetzen, sind erwähnt) Malonsäure, Glukonsüure, Cyanoevigsäure, Apfelsäure und Maleinsäure. Das Entwiekluiigsmittel ist vorzugsweise eine Substanz, die beim Erhitzen Ammoniak oder ein Aniin abspaltet, wie Harnstoff, Guanidin und ihre Alkylderivale, kann aber auch aus einem Salz eines Alkylamins und insbesondere eines Hydroxyalkylaniins mit einer Säure, die sich beim Erhitzen verflüchtigt oder zersetzt, hestehen. Die in dieser britischen Patentschrift erwähnten Entwickiungsmiltel sind gut wasserlöslich. Das Diazotypiematerial muli frei von hygroskopischen Substanzen, wie Älhylenglykol, sein, da diese Substanzen den Feuchtigkeitsgehalt der lichtempfindlichen Schicht auf einem solchen Wert halten ader auf einen solchen Wert bringen, dall in der Schicht immer eine geringe Menge an Lösungsmittel für die Diazoverbindung, die A20-kupplungskomponente und das Eniwjcklungsmitte! anwesend ist, was zu einer vorzeitigen Bildung von Azofarbstoff führt (vgl. S. 1, Zeilen 61 bis 79 der britischen Patentschrift).
Das in der britischen Patentschrift lX)7 724 beschriebene Diazotypiematerial kann für einige Zeit aufbewahrt werden, wenn es einen nur sehr geringen Feuchtigkeitsgehalt besitzt und in einer feuchtigkeitsdichten Verpackung an einem kühlen Platz aufbewahrt wird. Auch unter derart günstigen Bedingungen ist es jedoch zufolge seines hohen Gehaltes an wasserlöslichem EiitwicklungsmiUel und seines verhältnismül.lig niedrigen Säuregehalts nic'.u sehr stabil. Wenn es jedoch der Luft ausgesetzt wird und insbesondere wenn es zur Herstellung von Kopien, beispielsweise in einem Büro, verwendet wird, absorbiert es Feuchtigkeit aus der Luft (mit Sicherheit dann, wenn der Träger Papier ist), und trotz der Abwesenheit hygroskopischer Substanzen erfolgt bald eine vorzeitige Bildung von Azofarbstoff. Aus diesem Grunde ist das in dicsei britischen Patentschrift beschriebene Diazotypiematerial für die Praxis ungeeignet. Zwar kann man durch eine relati.e Erhöhung des Säuregehalts und Wahl eines Eniwicklungsmiltcls wie Harnstoff, d,, erst nach Zersetzung Alkali freigibt, die Haltbarkeit verbessern, erhält dann aber ein Material, das kaum entwickelt, d. Ii. sogar in frischem Zustand keine ausreichend kontrastreichen Kopien zu liefern vermag
Gegenstand tier Erfindung ist ein mit Wärme zu ent-Hickc'.iidci Diazotypiematerial, das eine Diazoverhmdung, eine Kupplungskomponente, cine sauer reagierende Verbindung als Stabilisator, ein Enlwick-'rmgsmiltcl in der form eines Salzes am einem aliphatischen Aniin und einer Dicarbonsäuren und gegebenenfalls ein hydrophiles Bindemittel enthalt, wobei die verschiedenen Komponenten über höchstens zwei Schichten verteilt ί,ιικΙ. das dadiirih gekennzeichnet ist. dall ilas Fnhvicklungsmitlci ein SaI/ sehr geringer Wasserlöslichkcil: oder Oxalsäure mit eiiv.'in aliphatischen Aniin der allgemeinen Formel
R1 - N
ist, worin wenigstens R1 einen Alkylrest mit 16 bi< 22 Kohlenstoffatomen darstellt, und R2 sowie R, fin ein Wasscrstoffatoni oder einen Alkylrest stehen, wöbe das Salz zwei aus einem Amin der obigen Forme! gc bildete Kationen enthält.
Das Diazotypiematerial gemäß der Erfindung ha allgemein eine viel bessere Haltbarkeit als vergleich bares Diazotypiematerial, das eines der bekannten Ent
303
*ieklungsmittel enthält, und kann andererseits hei Temperaturen unter 105"C zu Kopien mit krüfligen A/ofarbstoffhildern entwickelt werden.
[Is ist üherrschend, daß Salze genial.» der obigen Definition als Entwieklungsmittel in mit Wärme zu einwickelnden Diuzotypiematerialien verwendet werden können. Ihre Löslichkeit in Wasser und in den uhiiclien sauren wäßrigen Sensinilisierungsflüssigkeiten ι-,ι sehr gering und liegt in der Größenordnung von weniger als wenigen Milligramm je 100 ml Flüssigkeit. Außerdem sind auch die in den Salzen anwesenden Amine praktisch wasserunlöslich und haben eher einen hydrophoben als einen hydrophilen Charakter.
Das Entwicklungsmittel kann ein Salz eines Amins, v, ic Hexadecylamin, Octadecylamin, Eikosylainin, ·5 1 vkosylamin, Dioctadecylamin, N-Methyl-N-octa-,ic^ylamin, N.N-Dimcthyl-N-octadecylamin, sein. In t-.^m Molekül eines Salzes, das als Entwicklungsmittel < -.neu kann., müssen wenigstens zwei sich von solchen Λ minen ableitende Kationen anwesend sein. Die \ iiioiien können gleich oder verschieden sein.
is wurde gefunden, daft die Haltbarkeit um ! 'ä.i/otypieinaterial gemäß der Erfindung in der Regel U-Ii so besser ist, je höhermolekular die Amine sind, ■ .in denen sich die Kationen ableiten. Im selben MaB, -.u: das Molekulargewicht des Kations steigt, steigt ,.iiier auch die Menge an Entwicklungsmittcl, die zur I rzielimg einer guten Entwicklung erforderlich ist, und damit die Menge an Entwicklungsmittel, die je (Juadratmetet des Diazotypiematerial angewandt v.erden muli
Die ais Entwicklungsnittel geeigneten Salze können Ciii/cln oder im Gemisch miteif inder in dem Diazotypiematerial gemäß der Erfindung verwendet werden.
Ein besonders geeignetes Entwicklungsmittel ist DMoctndccylaminoniuirO-oxalat. Es ist leicht erhältlich, vi (l ti Diazotypiematerial mit ausgezeichneter Haltbarkeit, das bei der Entwicklung eine starke I arhung ergibt, kann damit hergestellt werden.
Die in der lichtempfindlichen Schicht anwesende \o sauer reagierende Verbindung kann eine eier üblicherweise in Dia/otypiematerial verwendeten Säuren, wie Weinsäure und Zitronensäure, sein. Vorzugsweise \'.ird in dem Diazotypiematerial gemäß der Erfindung ledoch eine müßig starke Säure, tue bei Tempelaliiren !."> unler KK) C' nicht flüchtig ist. verwendet, (nite Ergebnisse können mit uichlflüchtigcn Säuren mit einer Dissozitationskonstantc über 10 'er/iclt werden. Solche Sauren sind beispielsweise Oxalsäure, Phosphorsäure. Maleinsäure, Schwefelsäure und Kaliumhydro- 5» j'.cnstilfat.
IJiik-r diesen Säuren zeichnet sich die Oxalsäure aiii Sie stabilisiert sehr gut und die Anzahl Mol dieser Säure, die in dem Diazotypiematerial gemäß der Erfindung verwendet werden kann, ist großer als die jj um Säuren wie Phosphorsäure und Maleinsäure. Wenn eine vergleichsweise große Menge an den letzterwähnten Säuren verwendet wird und die Farbe des bei der Entwicklung gebildeten Azofarbstoffe sich beim Senken de» pH ändert, kann der Farbton des fio Azofarbstoffe beeinträchtigt werden. Das kommt beispielsweise bei Farbstoffen vor, die aus 4-t-Aminobenzoldiazoverbindungen und der v/ichtigen Azokupplungskomponente2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfonsüure erhalten werden und die bei einem pH unter 3 nicht mehr violettblau, sondern violettrot sind. Oxalsäure verursacht keine derartige Veränderung des Farbtons.
Das Diazotypiematerial gemäß der Erfindung kann hergestellt werden, indem man die Oberfläche eines Trügermnterials in üblicher Weise mit einer wäßrigen oder nichtwäßrigeii SeusibilisienmgslHissigkeit, in der das EnIwicklungsmiitel dispergiert ist, behandelt.
Damit das Entwicklungsmittel gut dispergiert und eine ausreichend stabile Dispersion erhallen werden kann, muß in der Sensibilisierungsflüssigkeit ein Dispersionsmittel verwendet werden.
Wenn die Sensibilisierungsflüssigkeit eine wäßrige Flüssigkeit ist, kann das zu verwendende Dispersionsmittel eine geeignete oberflächenaktive Substanz, wie Laurylalkoholsulfatund Polyoxyäthylensorhitanmonolaurat, sein. Bessere Ergebnisse werden mit hydrophilen [Umbildenden organischen Bindemitteln die in sauren wäßrigen Flüssigkeiten löslich sind, wie Methylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Polyvinylalkohol und Gummiarabikum, er/ielt.
Als Dispersionsmittel kann in wäßrigen lliissigkeiten oft auch mit guten Ergebnissen eine Menge an einer wäßrigen Dispersion eines Kunststoffes, beispielsweise Polyvinylacetat oder Poly-n-biity lniethacryl.it, verwendet werden.
Wenn die SensibilisierungslKissigkeit eine nichtwäßrige Flüssigkeit ist. so kann als Dispersionsmittel ein hydrophobes Bindemittel, das in der Flüssigkeit löslich ist, wie Äthylcellulose, Polyvinylacetat uiul Cellulosenitrat, verwendet werden.
Das Diazotypiematerial gemäß der Erfindung kann auch, und zwar oft mit Vorteil, in zwei Stufen hergestellt werden, indem man beispielsweise /ueist ein Trägermaterial mit einer Dispersion lies Entwicklungsmittels überzieht und trocknet und dann die no gebildete trockene Schicht mit einer Lösung einer Diazoverhindung sensibilisiert und das Material erneut trocknet. (Die Azokupplungskonipoiienle and die sauer reagierende Verbindung können |e nach Wunsch entweder in die Dispersion oiler in ό·.-Sensibilisierungsflüssigkeit eingebracht werden.)
Unabhängig von der Art der Herstellung ν it.! .':·■ Diazotypiematerial gemäß der Eil'nidum: «m .:■■-weise als ein Einschichtcirnatcria! herge-itellt. i.i:
aber auch emc /weischielilen/usaniiiien.et/unu li.:>-.-:
Diazotypiematerialien gemäß der Eilmdiing I:-.1 mit einer ein Bindemittel enthaltenden I )i-i[ior " hergestellt and, sind besser haltnar und ent1·1.1.1 '
rascher .il·, entsprecheiulc Materialien, ihe mit einer bindcmittelfreicn Dispersion hergestellt iind.
Während des Dispergicrens lies UindeiiiilU■'. ■ > Wasser bildet sich oft ein sehr stabiler Schaum in .!er Dispersion. Dieser Sch,ium kann sehr imt-rv, uv-. \-.\ sein, insbesiimleie wenn mit der Disp-.:r .i.>n t:<>. Schicht auf ■■■iiiciii Trägermaterial hergestellt wt-i.l.-n soll. Merkwürdigerweise bildet sich bei der Herstellu!!.: solcher wäßriger Dispersionen de-. 1 ntwicklniu'-aniüi !- nur wenn', oder gar kein Schaum, wenn in dem I niwicklungsmittcl Kationen, die sich um höheren sekundären Aminen, wie Di^octudecyD-ainin, ableiten, anwesend sind. Gute Ergebnisse werden mit Entwicklungsmitteln, in denen etwa 30 bis M)1Vn der Kationen DKoctadecyD-ammoniumioncn sind, erzielt.
Diazoverbindungen, die sich außerordentlich gut für eine Verwendung in dem Diazotypiematerial gemäß der Erfindung eignen, sind Denzoldiazoverbindungcn mit einer sekundären oder tertiären Aniinogruppc in der p-Stellung. Sehr gute Ergebnisse können beispiels-
5 6
weis·.: mil 4-Diazo-N,N-dimethy|unilin, 4-Diazo- Weißes Grundpapier fiir das Diazotypieverfahren
Ν,Ν-diüthylanilin, 4-Diazo-N-ätbyl-N-2'-hydroxy- von 80g/ma wird in der Weise mit dem Gemisch
iithylanilin, 4-Diazo-3-äthoxy-N,N-diäthylanilin, sensibilisiert, daß nach Trocknen eine gleichmäßige
•l-I"Jinzo-2-chlor-N,N-diäthylanilin, 4-Diazo-N-methyl- Schicht von etwa 7 g/m' darauf anwesend ist. Aus dem
N-Lvdohexylanilin, 4-Diazo-N-älhyl-N-benzylanilin, 5 so erhaltenen Diazotypiepapier wird ein Blatt ausge-
4-Diazü-5-chlor-2-(4'-ch|orphenoxy)-N,N-dimethyl- schnitten, das mit dem Buchstaben C gekennzeichnet
anilin, 4-Diazo.S-chlor^-äthoxy-N-methyl-N-bcnzyl- wird.
anilin,4-Diazophenylmorpholm,4-Diazo-2,5-diäthoxy- Ein Blatt des gleichen weißen Grundpapiers für das N-älhyl-N-benzylanilin, 4-Diazo-2,5-diäthoxyphenyl- Diazotypieverfahren wird in der Weise mit der im inorpholin, 4-Diazo-2,5-di-n-butoxy-phenylmorpholin, io Beispiel 7 der britischen Patentschrift 907 724 be-4-Diazo-2,5-dimethoxyphenylpiperidin, N-4-Diazo- schriebenen Lösung sensibiiisiert, daß nach Trocknen ^,S-dipropoxyphenyl-N'-methylpiperazin, N-4-Diazo- das erhaltene Diazotypiepapier, das mit dem Buch-2,5-diäihoxyphenyl-N'-acetylpiperazin, 4-Diazodiphe- stäben D gekennzeichnet wird, die gleiche Lichtempnylamin und 4-Diazo-2-methoxy-N-methylanilin er- findlichkeit hat wie das Diazotypiepapier C.
zielt werden. 15 Ein Streifen von jedem der beiden Blätter wird Geeignete Azokupplungskomponenten sind bei- 24 Stunden in einem Raum mit einer Temperatur von spielsweise 2,3-Dihydroxynaphthalin, 2,3-Dihydroxy- 35°C und 75% relativer Feuchtigkeit gehalten.
»aphthalin-6-sulfonsäure, 2,7-Dihydroxynaphthalin- Nach diesen 24 Stunden zeigt der Streifen D über 3,()-disulfonsäure, 2-Hydroxynaphthalin-3,6-disulfon- seine ganze Qberfläcr.·. eine intensive blaue Farbe, läun:, l-lknzoylaniino-H-hydroxynaplnhalin^-sulfon- ao während der Streifen C pnktisch genauso gelb ist wie liiure, Resorcin, Phloroglucin, 7'-liydroxy-r,2',4,5-na- vorher. Die beiden Streifen werden belichtet, bis die phihimidazol und 3,5-Dihydroxybenzolcarbonamid. ganze darauf anwesende Diazoverbindung ausgetrieben können auch blaukuppelnde Azokomponen- bleicht ist. Nun zeigt der Streifen C eine geringfügige, ten, wie beispielsweise 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sul- etwas violette Verschleierung. Der Streifen D dagegen |o.i.,;i..n;, sogenannte gelbkuppelnde Tönungskom- 25 zeigt eine intensive blaue Farbe. Der Unterschied in fonenteii, in dem Diazotypiematerial gemäß der der Haltbarkeit ergibt sich aus dem Unterschied des Lrtindung verwendet werden, um ein schwarz ent- Ausmaßes der vorzeitigen Azofarbstoffbildung, und Wickelndes Material zu erhalten. Beispiele für solche in dieser Hinsicht ist das Diazotypiematerial gemäß A/okupplungskomponenten sind Acetoacetanilid, der Erfindung stark überlegen.
3-llydroxyacctoacclanilid, 4-Hydroxyacetoacetanilid, 30 Die restlichen Teile der Diazotypiepapiere C und D 3-CarboxyacetoacetaniIid, 4-Carboxyacetoacetanilid, werden in frischem Zustand unter einem mit Schreib-3-Mcihoxyphenol, Diresorcylsulfoxyd, 2-Acetoacet- maschine auf dünnem Papier geschriebenen Brief • minouaphlhalin-6-sulfonsäure, 2-Acetoacetamino- bildweise belichtet, bis die Diazoverbindung unter den naphthalin-7-sulfonsäure, 2-Acetoacetaminonaphtha- weißen Teilen des Briefes vollständig ausgebleicht ist, lin-8-sulfonsäurc, 2-Acetoacetaminonaphthalin-l-sul- 35 und werden dann über einen sich drehenden Metallionsäurc, l-Accloacetaminonaphthalin^-sulfonsäure zylinder mit einer Oberflächente-nperatur von etwa |jin' l-Aeetoacctaminonaphthalin-S-sulfonsäure. 150° C geführt, wobei ihreüchtempfindlichc Seite 10 Selber Träger des Diazotypiematerial gemäß der künden mit der Zylinderoberfläche in Kontakt steht. Lrlindung kann Papier, transparentiertes Papier, Die Kopie auf Blatt D zeigt ein violettblaues Bild Pauslcincn. ein Polycsterfilm, ein Celluloscacetatfilm, 40 auf einem weißen Untergrund, während die Kopie lynthetischcs Papier usw. sein. auf Blatt C ein violettes Bild auf einem weißen Beispiel 1 Untergrund zeigt.
KlUg Octadccylamin werden gelöst in 23 000 ml Beispiel 2
Äthanol (96°/0i£). 45 A. Eine Dispersion aus 80 g Di-(octadecylammo-
Dic Lösung wird auf 6O0C erwärmt, und unter nium)-oxalat, 20 g Methylcellulose, 1000 ml Wasser
Kühren wird allmählich eine solche Menge einer wird hergestellt und 20 Stunden in einer Kugelmühle
Lösung aus 202 g Oxalsäure, 2 aq., in 3000 ml Äthanol vermählen.
('.6'V11Ig). daß das Reaktionsgemisch gegen Lackmus B. Eine Lösung von 33 g 4-Mo;pholino-2,5-di-
lieutral ist, zugesetzt. 50 äthoxybenzol-diazoniumchiorid/Zinkchlorid-Doppel-
Das Reaktionsgemisch wird auf 35'C gekühlt, der salz, 16,5 g Weinsäure, 100 g des Natriumsalzes von
1.0 gebildete Niederschlag wird abgesaugt, und der 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfonsäure in 1000 ml
Rückstand wird mit Äthanol gewaschen. Nach Wasser wird hergestellt.
Trocknen wiegt der Rückstand 832 g. Das so herge- Dann werden 500 g Dispersion A, 75 ml Lösung B,
Mclltc Di-(octadecylaminonium)-oxalat schmilzt bei 55 100 ml Ο,ΐη-Schwefelsäure, 0,2 g Siliccnantischaum-
2()4 bis 205 C. mittels, 20 ml Wasser zusammengegeben, und die
A. Eine Dispersion aus 120 g Di-Coctadecylammo- Flüssigkeit wird gerührt, bis sie homogen ist.
niuirO-oxalat, 100 ml Äthanol (96°/oig), 1000 ml Wasser Ein Blatt weißes Grundpapier für das Diazotypiewird hergestellt und 20 Stunden in einer Kugelmühle verfahren von 80 g/m1 wird mit dieser Flüssigkeit vermählen. 60 sensibilisiert und dann getrocknet.
B. Eine Lösung von 20 g 4-Morpholinobenzol- Das sensibilisierte Blatt wird bildweise belichtet, diazoniumchlorid/Zinkchlorid-Doppelsalz, 40 g des wie im Beispiel 1 beschrieben, und entwickelt, indem Natriumsalze'., der 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-suIfon- man es über einen sich drehenden Melallzylinder mit säure, 27 g Oxalsäure in 1000 ml Wasser wird herge- einer Oberflächentemperatur von etwa 1500C führt, so stellt. 65 daß die lichtempfindliche Seite 8 Sekunden mit der
Dann werden 550 g Dispersion A, 200 ml Lösung B, Zylinderobertlache in Kontakt steht.
250 ml Wasser zusammengegeben, und das Gemisch Die Kopie zeigt ein kräftiges blaues Bild auf einem
wird gerührt, bis es homogen ist. leuchtend weißen Untergrund.
7 8
Beispiels b) Zu einer Sensibüisierungsflüssigkeit aus 10 g
1. 100 g Di-(octadecylammonium)-oxalat werden 4-Morpholino-2,5-diäthoxybenzol-diazoniumchlorid/ dispergiert in einer Lösung von 15 g Gummiarabikum Zinkchlorid-Doppelsalz, 25 g des Natriumsalzes von in 500 ml Wasser, und diese Dispersion wird 20 Stun- 2,3-Dihydroxynaphthalin-C-sulfonsäure, 40 g Weinden in einer Kugelmühle vermählen. 5 säure, 400 ml wäßrige Poly-n-butylmethacrylatdisper-
2. Eine Lösung aus 50 g Polyvinylalkohol, 5 g Poly- sion, 500 ml Wasser werden 100 g des obigen Riickvinylpyrrolidon, 1,2 g des Natriumsalzes der 2-Aceto- stands zugesetzt, wonach die Flüssigkeit durch Rühren acetaminonaphthalin-6-sulfonsäure, 2,4 g des Na- homogenisiert wird.
triumsalzes der l-Benzoylamino-8-nydroxynaphthalin- Ein Blatt transparentiertes Papier von 50 g/m2 für
4-sulfonsäure, 16,4 g des Natriumsalzes der 2,3-Di- io das Diazotypieverfahren wird mit dieser Flüssigkeit hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure, 400 ml Wasser wird sensibilisiert. Nach Trocknen wird das so erhaltene hergestellt. lichtempfindliche Blatt bildweise belichtet und ent-
3. Die wie unter 1 beschrieben hergestellte Disper- wickelt, wie unter a) beschrieben.
sion wird mit der wie unter 2 beschrieben hergestellten Die Kopie zeigt ein viotettblaues Bild auf einem
Lösung vermischt. Zu der so erhaltenen Flüssigkeit 15 transluzenten farbfreien Untergrund,
werden 18 g Oxalsäure zugesetzt, und das Gesamt- . .
volumen der Flüssigkeit wird auf 1 Liter aufgefüllt. Beispiels
Mit der wie oben beschrieben hergestellten Flüssig- 63 g Oxalsäure werden gelöst in 10 000 ml Äthanol
keit wird weißes Grundpapier für das Diazotypiever- (96°/oig)· Diese Lösung wird auf 60°C erwärmt, und fahren von 80 g/m* behandelt, so daß eine Flüssig- ao 135 g Octadecylamin werden allmählich zugesetzt, keitsschicht von etwa 50 g/m9 auf eine Seite davon Die Flüssigkeit wird dann bis zu ihrem Siedepunkt
aufgebracht wird, und dann getrocknet. erwärmt, wonach die folgende Lösung, die auf etwa
Die in dieser Weise behandelte Seite des Papiers 6O0C erwärmt ist, allmählich, zugesetzt wird: 256 g wird sensibilisiert mit einer Lösung von 14 g4-Morpho- Dioctadecylamin in 5000 ml Äthanol (96°/oJg)·
lino-2,5-diäthoxybenzol-diazoniumsulfat, 1 g Polyoxy- as Nachdem diese Lösung der ersterwähnten Lösung äthylensorbitanmonolaurat in 1000 ml Wasser und vollständig zugesetzt ist, wird die so erhaltene Lösung getrocknet. '/»Stunde auf 75"C erwärmt. Nachdem die Flüssig-
Ein Blatt des so hergestellten Diazotypiematerials keit auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, wird der wird unter einem mit Maschine auf einem ausreichend Niederschlag abgesaugt und rait Äthanol (96°/oig) transluzenten Papier von etwa 50 g/m1 geschriebenen 30 gewaschen. Das so erhaltene Produkt schmilzt bei Brief bildweise belichtet, bis unter den weißen Teilen 153 bis 156°C.
des Briefes fast die gesamte Diazoverbindung ausge- In einer Lösung von 50 g Äthylcellulose (niedrige
bleicht ist. Viskosität, in 1000 ml Äthanol (96°/oig) werden
Das bildweise belichtete Blatt Diazotypiematerial 120 g des wie oben beschrieben hergestellten Produkts wird dann entwickelt, indem man es über eine sich 35 dispergiert. Die so erhaltene Dispersion wird 20 Stundrehende Walze mit einer Oberflächentemperatur von den in einer Kugelmühle vermählen,
etwa 1500C führt, so daß die Rückseite des Blattes Nach dem Vermählen wird eine Schicht von etwa
8 Sekunden mit der Walzenoberfläche in Kontakt 10 g/m*, Trockengewicht, aus der vermahlenen Dispersteht. s'on auf geleimtem Transparentpapier gebildet.
Die Kopie zeigt ein kräftiges schwarzes Bild. 40 Auf diese Schicht wird eine lichtempfindliche Schicht
aufgebracht, indem man eine Flüssigkeit aus 10 g Beispiel 4 4-Morpholino-2,5-diäthoxybenzoldiazoniumsulfat,20g
Eine Dispersion aus 400 g Di-(octadecylammonium)- des Natriumsalzes der 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-suloxaiat, 40 g Polyoxyäthylen-sorbitan-monolaurat, fonsäure, 40 g Polyvinylalkohol, 15 g Maleinsäure, 1000 ml Wasser wird hergestellt, und diese Dispersion 45 1000 ml Wasser darauf aufstreicht und trocknet,
wird 20 Stunden in einer Kugelmühle vermählen. Die Ein Blatt des so erhaltenen transparenten Diazo-
Dispersion wird filtriert, wobei die dispergierten typiepapiers wird bildweise belichtet und entwickelt, Teilchen als Rückstand auf dem Filter bleiben. Dieser wie im Beispiel 2 beschrieben.
Rückstand wird getrocknet. Die Kopie zeigt ein blaues Bild auf einem trans-
a) Zu einer Sensibiiisierungsflüssigkeit aus 6 g 4-Di- 50 parenten Untergrund.
äthylaminobenzoldiazoniumchlorid/Zinkehlorid-Dop-
pelsalz, 10 g des Natriumsalzes von 2-Acetoacetamino- p
naphthalin-6-sulfonsäure, 22 g Oxalsäure, 100 ml wäß- 141,5 g_ N-Octadecyl-N-methylamin werden in
rige Polyvinylacetatdispersion, 800 ml Wasser werden 1500 ml Äthanol (960Z0Ig) gelöst, und die Lösung wird 60 g des obigen Rückstands zugesetzt, wonach die 55 auf 500C erwärmt. Unter Rühren wird allmählich eine Flüssigkeit durch Rühren homogenisiert wird. solche Menge einer Lösung aus 25 g Oxalsäure in
Ein Blatt transparentiertes Papier von 50 g/ms für 500 ml Äthanol (96°/„ig) zugesetzt, daß das Reaktionsdas Diazotypieverfahren wird mit dieser Flüssigkeit gemisch gegen Lackmus neutral ist.
sensibilisiert. Nach Trocknen wird das so erhaltene Das Reaktionsgemisch wird auf 00C gekühlt, und
lichtempfindliche Blatt unter einer transparenten 60 der so gebildete Niederschlag wird abgesaugt. Der Tuschezeichnung bild weise belichtet, bis unter den Rückstand wird mit Äthanol gewaschen und getrocknet, bildfreien Teilen der Zeichnung die gesamte Diazo- Der trockene Rückstand wiegt 105 g. Das so hergeverbindung ausgebleicht ist. Das belichtete Blatt wird stellte Di-(N-methyl-N-octadecyIammonium)-oxalat entwickelt, wie im Beispiel 2 beschrieben. Die Kopie schmilzt bei 145°C. 240 g N1N-Di methyl-N-octadecylzeigt ein gelbes Bild auf einem transluzenten, färb- 65 amin werden in 1500 ml Äthanol (96%ig) gelöst, freien Untergrund. Sie eignet sich sehr gut als Zwischen- Dieser Lösung wird unter Rühren eine Lösung von original für die Herstellung weiterer Kopien auf Diazo- 50,4 g Oxalsäure in 500 ml Äthanol (961V0Jg) zugesetzt, typiematerial. Das Reaktionsgemisch wird mit Äther auf 8000 ml
verdünnt, wobei ein weißer Niederschlag gebildet wird. Der Niederschlag wird abgesaugt, und der Rückstand wird mit Äther gewaschen und getrocknet. Der getrocknete Rückstand wiegt 102 g.
Das so hergestellte Di-(N,N-dimethyl-N-octadecylammonium)-oxalat schmilzt bei 203 bis 2O4°C unter Zersetzung.
Die folgenden Dispersionen werden hergestellt:
a) 100 g Di-(N-octadecyl-N-metrtylammoniu!ii)-
oxalat,
20 g Methylcellulose, 15 g Oxalsäure, 1000 ml Wasser.
b) 100 g des wie im Beispiel 5 beschrieben hergestellten Oxalate, 20 g Methylcellulose, 15 g Oxalsäure, 1000 ml Wasser.
c) 100 g Di-iN.N-dimethyl-N-octadecylammoni-
um)-oxalat, 20 g Methylcellulose, 15 g Oxalsäure, 1000 ml Wasser.
Die drei Dispersionen werden 20 Stunden in einer Kugelmühle vermählen.
Mit jeder der Dispersionen wird dann ein Blatt opakes Leinen für das Diazotypieverfahren in der Weise mit einer Schicht fiberzogen, daß die trockene Schicht ein Gewicht von etwa 6 g/m* hat.
Die Schicht jedes Blattes wird sensibilisiert mit einer Lösung von 10 g 4-N-Methyl-N-benzylamii]io-2-chlor-S-methoxybenzoldiazoniumchlorid/Zinkchlorid-Doppelsalz, 20 g des Natriumsalzes der 2,7-Dihydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure, 0,4 g Oxalsäure in 1000 ml Wasser und getrocknet
Die drei Blätter Diazotypieleinen werden bildweise belichtet und entwickelt, wie im Beispiel 2 beschrieben.
Die Kopien zeigen violette Bilder auf weißem Untergrund.
Beispiel 7
Zu der Dispmion b) von Beispiel 6 werden 20 g des Natriumsabes der 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-suI- fonsäure zugesetzt. Dann wird die Dispersion vermählen, und aus der vermahlenen Dispersion wird eine Schicht mit einem Trockengewicht von etwa 8 bis 9 g/m' auf, weißem Grundpapier für das Diazotypieverfahren von 80 g/m* aufgebracht.
Diese Schicht wird sensibilisiert mit einer Lösung von 10 g 4-Phenylaminolbenzol-diazoniumsulfat in ml Wasser, die mit Oxalsäure auf pH 3 eingestellt war. Nach der Sensibilisierung wird die Schicht te getrocknet.
Ein Blatt des so erhaltenen Diazotypiepapiers wird bildweise belichtet und entwickelt, wie im Beispiel 2 beschrieben.
Die Kopie zeigt ein blaues Bild auf weißem Unlergrund.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mit Wärme zu entwickelndes Diazotypieao material, das eine Diazoverbindung, eine Kupplungskomponente, eine sauer reagierende Verbindung als Stabilisator, ein Entwicklungsmittel in der Form eines Salzes aus einem aliphatischen Amin und einer Dicarbonsäure und gegebenenfalls as ein hydrophiles Bindemittel enthält, wobei die verschiedenen Komponenten über höchstens zwei Schichten verteilt sind., dadurch gekennzeichnet, daß das Entwicklungsmittel ein Sah: sehr geringer Wasüerlöslichkeit der Oxalsäure mit einem aliphatischen Amin der allgemeinen Formel
R1
R1-N
ist, worin wenigstens R, einen Alkylrest mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellt, und R1 sowie R, für ein Wasserstoffatom oder einen Alkyl resi stehen, wobei das Salz zwei aus einem Amin dei obigen Formel gebildete Kationen enthält.
2. Mit Wärme zu entwickelndes Diazotypiematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß 30 bis 60 V0 der in dem Salz anwesender Kationen Di-(octadecyl)-ammoniumionen sind.
2: C
DENDAT1303130D 1964-03-10 Mit Warme zu entwickelndes Diazotypie material Pending DE1303130B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6402452A NL133477C (de) 1964-03-10 1964-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1303130B true DE1303130B (de)

Family

ID=19789531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1303130D Pending DE1303130B (de) 1964-03-10 Mit Warme zu entwickelndes Diazotypie material

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3416924A (de)
BE (1) BE660596A (de)
CH (1) CH458921A (de)
DE (1) DE1303130B (de)
ES (1) ES310378A1 (de)
FR (1) FR1431976A (de)
GB (1) GB1066105A (de)
NL (1) NL133477C (de)
SE (1) SE330483B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1572072C3 (de) * 1966-03-19 1974-02-28 Kalle Ag, 6202 Wiesbaden-Biebrich Wärmeentwicke lbares Diazotypiematerial
US3539345A (en) * 1967-02-01 1970-11-10 Gaf Corp Thermal diazotype papers
GB1292607A (en) * 1968-12-28 1972-10-11 Ricoh Kk Improvements in and relating to heat-developable light-sensitive material
US3793030A (en) * 1971-09-02 1974-02-19 Ricoh Kk Process for producing diazotype light-sensitive material
FR2470984B1 (fr) * 1979-11-28 1986-06-13 Schaeffer Andre Materiau diazotype developpable par la vapeur, l'eau ou la chaleur
JPS58128896A (ja) * 1982-01-27 1983-08-01 Toppan Printing Co Ltd 熱現像ジアゾ型記録体
US4511642A (en) * 1982-02-17 1985-04-16 Nippon Telegraph And Telephone Public Corp. Photo-fixing heat-sensitive recording media with photosensitive diazonium salt, coupler, and organic boron salt

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL271279A (de) * 1960-02-01
DE1251655B (de) * 1961-12-21
US3255007A (en) * 1963-03-19 1966-06-07 Keuffel & Esser Co Diazotype reproduction materials
US3316092A (en) * 1963-05-09 1967-04-25 Dietzgen Co Eugene Diazotype material comprising a metal sulfate nitrogenous compound and polymeric anhydride

Also Published As

Publication number Publication date
GB1066105A (en) 1967-04-19
US3416924A (en) 1968-12-17
BE660596A (de) 1965-09-06
SE330483B (de) 1970-11-16
CH458921A (de) 1968-06-30
NL6402452A (de) 1965-09-13
ES310378A1 (es) 1965-06-01
FR1431976A (fr) 1966-03-18
NL133477C (de) 1971-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE874704C (de) Lichtempfindliche Schicht fuer Zeichenleinwand
DE1422468B2 (de) Verfahren zur herstellung von lithographischen druckplatten
DE854885C (de) Lichtempfindliches Material fuer Diazotypiezwecke
DE1303130B (de) Mit Warme zu entwickelndes Diazotypie material
DE864657C (de) Material fuer die Herstellung von Diazotypien
DE955025C (de) Photographischer Entwickler
DE1002624B (de) Diazotypiematerial
DE1172952B (de) Diazotypiematerial
DE832396C (de) Lichtempfindliche Schichten fuer die Diazotypie
DE838688C (de) Lichtempfindliche Silberhalogenid-Kolloidschichten fuer gerbende Entwicklung
DE1261866B (de) Thermographisches Kopierverfahren und Kopiermaterial hierfuer
DE1547902A1 (de) Lichtempfindliche photographische Zubereitung
DE1244575C2 (de) Diazotypiematerial
DE1597631C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Bildkopien
DE1693191B2 (de) Diazoniumverbindungen und Einkomponenten-Diazotypiematerial
DE838548C (de) Herstellung von Papierdruckfolien fuer Flach- und Offsetdruck mit Hilfe von lichtempfindlichen Diazoverbindungen und Material zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2151095A1 (de) Verfahren zur Herstellung von gehaerteten Gelatinebildern
DE1522448B2 (de) Diazoverbindungen, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende diazotypiematerialien
DE1817417C3 (de) Z weikomponenten-Diazotypiematerial
DE1522447C3 (de) Diazoverbindungen, Verfahren zu deren Herste lung und diese enthaltende Diazotypiematerial
DE676899C (de) Verfahren zur Herstellung von Diazotypien
EP0161655B1 (de) Lichtempfindliches Gemisch und hiermit hergestelltes Zweikomponenten-Diazotypiematerial
DE1155331B (de) Diazotypiematerial
DE1572101A1 (de) Diazotypieverfahren zur Herstellung negativer Kopien
DE1522448C3 (de) Diazoverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Diazotypiematerialien