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DE1552031A1 - Verfahren zum Biegen von Trapezblechen und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Biegen von Trapezblechen und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1552031A1
DE1552031A1 DE19661552031 DE1552031A DE1552031A1 DE 1552031 A1 DE1552031 A1 DE 1552031A1 DE 19661552031 DE19661552031 DE 19661552031 DE 1552031 A DE1552031 A DE 1552031A DE 1552031 A1 DE1552031 A1 DE 1552031A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothed
areas
roller
toothless
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661552031
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Labouvie
Bernhard Stuff
Ehrenfried Winkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Publication of DE1552031A1 publication Critical patent/DE1552031A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/04Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Biegen von-Trapezblechen und Maschine zur Durchführung des Verfahrens. Es ist bekannt, Wellblech um eine Achse zu biegen, die quer zur Längsrichturig der Welle liegt.'Dies erfolgt ze Bo' in Drei- oder Vierwalzenbiegemaschinen, deren profilierte Walzen die Kontur des Blechprofils aufweisen. Das Verfahren läßt sich nicht ohne weiteres beim Biegen von Blechen mit trapezförmigen Lähgssicken - im weiteren als Trapezbleche bezeichnet - anwenden, weil die Trapez-Außenflächen beulig werden.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zum Biegen von Trapezblechen zu schaffen, mit dem sich ebensolch kleine Biegeradien erzielen lassen wie beim Biegen von Wellblech,-ohne daß das Trapezblech auf der nach außen gerichteten Fläche beulig wird.
  • Die Erfindung sieht vor, bei dem Trapezblech, dessen 2rofil sich periodisch zusammensetzt aus Tiefwelle, Flanke, Hochwelle, Flankel Tiefwelle usw., in die Tiefwelle Quersickenreihen einzudrücken, die sich über die Wurzeln d:er Flanke e-rstrecken und in den Flahken auslaufen. Vorzugsweise wird als Quersickenreihe eine Verzahnung ähnlich einer Zahnstange eingedrückt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auf einer Preß-und Biegemaschine durchführen, von der das eine Werkzeugdas Profil eines Zahnes und das andere Werkzeug das Profil einer Zahnlücke aufweist. Das Verfahren läßt sich aber schneller und gleichmäßiger durchführen durch ein Walzenpaarg das in verzahnte Bereiche und unverzahnte Bereiche unterteilt ist. Dabei ist es zweckmäßig, den verzahnten Bereichen derjenigen Walze, die auf der Konkavseite des gebogenen Bleches liegt,. einen kleineren Durchniesser zu geben als den verzahnten Bereichen der anderen Walze. Damit die Flanken sich unbehindert verformen können, genügt es, sie nur an den Wurzeln formschlüssig zu führen,. Die Ubergänge der verzahnten und unverzahnten Bereiche sind daher zweckmäßig eben.
  • *In der Zeichnung ist -die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen Fig. 1 im Profil ein verzinktes 'iL'rapezblech in der Walzebene eines Walzenpaares Fig. 2 die Anordnung nach Figur 1 im Querschnitt nach Linie II-II.
  • Ein Trapezblech 1, dessen-Profil eine Folge ist von Tief-T welle 2, Flanke 3 Etochwelle 4 und Flanke 5, und dessen Randsicke 6 etwa die halbe Breite der Hoch:welle 4 hatg sitzt zwischen einer Oberwalze 7 und einer Unterwalze 8, Jede der beiden Walzen 7 und 8 ist nach Maßgabe der Ab- stände a der Längssicken und-deren Profils in verzahnte Bereiche b bzw. bl.und unverzahnte Bereiche c bzw el unterteilt. Die unverzahnten Bereiche c der Walze 7 sind im Durchmesser um etwa die doppelte Sickentiefe größer als diejenigen der Walze 8. Die Übergänge 9 bzw. 91 der verzahnten und unverzahnten Bereiche sind eben. Da die Längesicken Trapezform aufweisenp sind dadurch die verzahnten Bereiche b wesentlich breiter als die verzalinten Bereiche bl. Die verzahnten Bereiche be sind in möglichst genauer Anpassung ah die Kontur des Sickengrundes bzw-. der Hochwelle 4 an den Rändern a-bgerundety während die verzahneten Bereiche b-übergangslos die unverzahnten Bereiche,c berühren* Durch diese Apsbi14ung der verzaiinten Bereiche entsteht
    beim-Lauf der Walzen 7 und 8 in dem Sickengrund bzw./Aur
    Hochwelle 4 eine Wuersickenreihe 10, die gemäß Fig, 2 einer Zahnstangenverzahnung ähnlich ist. Die Quersicken er-@trecken sich bis über die Wurzeln der Flanken 3 und 5 und laufen durch 4nbehinderte Verformungen in den Flanken aus. Die basieaeitigen Wurzeln.dex Flanken 3 erleiden keine Verformung. Dabei ist es unbeachtlieh, ob die nicht verzahnten B,ere'#,-che c urid-el-die Basis 2 zwischen sich einpressen.
  • Ledigalich soll die Kontur der unverzahnten Bereiche c möglichßt genau der Kontur der Basis 2 pntsprephen.
  • Die Verzahnung_der Walzen ist gemäß Figur 2 eine Sonderverzehnung, die die Dicke des Bleches bei den. Eingriffsverhältii.iese.s.n-d.er Zähne berüc.ksichtigtl und bei der die Augenkante der Zähne stark abgerundet sind. Für die Eindrückung der Verzahnung ist es vorteilhaft, wenn die-verzahnten Bereiche b der auf der Konkavseite des zu biegenden Bleches 1 liegenden Walze 7 im Durchmesser kleiner sind als die verzahnten Bereiche bl der anderen Walze. Die Verzahnung ergibt bei einem kleinsten Achsabstand d den kleinstmöglichen Krümmungsradius. Bei Vergrößerung des Achsabstandes und entsprechend kleinerer Eindrücktiefe des Bleches wird R größer. Die Regulierung-des Krümmungsradius erfolgt also alleindurch entsprechende Einstellung des Achsabstandes. Wegen des veränderlichen Achsabstandes d ist es, soweit beide Walzen angetrieben werden sollen, zweckmäßig, die Walzen über Gelenkwellen anzutreibeno Bei der Herstellung von Blechbögen, die an den Enden einen ungebogenen Anlauf erhälten sollen, we'rden die Walzen im Stillstand in das entsprechend weit eingeschobene Blech eingedrückt. Es ist auch möglich, die Walzen während des Laufes zusammenzufahren, um den Krümmungsradius R allmählich zu erreichen.
  • Die Walzen können aus Scheiben zusammengesetzt sein, die auf eine Welle 11 aufgesteckt sind. iaindestens für die Walze 7 ist dies zweckmäßig, wogegen sich die Verzahnung der Walze 8 in einen einstückig vorgedrehten Walzkörper leicht einfräsen läßt. In einer andereng Acht gezeichneten Ausführungsform kann die Walze 7 als Zahnwalze durchgehend verzahnt sein, wenn sich z.B, bei großen Blechbreiten eine Welle 11 als nicht biegesteif genug erweisen sollte. Die unverzahnten Bereiche o werden dann durch aufgeschobene Ringe dargestellt, die innen glatt sein können, da sie praktis keine Momente übertrageno- Bei der in der Zeichnung dargestellten Biegung ist der Rücken der Tiefwelle 2 konvex. Soll dieser konkav seing so erfordert das eine entsprechend andere Gestaltung der Walzen, nähmlich die, bei der die Verzahnung-10 in die Tiefvielle 2 eingedrückt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zugl Biegen von Blechen mit trapezförmigen Längssicken, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hochwelle (4) oder in die Tiefwelle (2) des Bleches Quersickenreihen (10) eingedrückt werden, die sich über die Wurzeln der Flanken (3 und 5) erstrecken und in den Flanken auslaufen.
  2. 2. Verfahren nach AnspruchA, dadurch gekennzeichnet, daß als Quersickenreihe eine Verzahnung (10) ähnlich der einer Zahnstange eingedrückt wirde 3. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnetg daß sie ein Walzenpaar (7,8) besitzt, das entsprechend den Längssickenabständen (a) in verzahnte Bereiche (b,bl) und in unverzahnte Bereiche (c,cl) unterteilt ist, wobei die unverzahnten Bereiche der inen Walze (7) im Durchmesser um etwa doppelte Sickentiefe größer sind als diejenigen der anderen Walze (8). 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnetg daß die verzahnten Bereiche (b) der auf der Konkavseite des gebogenen Bleches (1) liegenden Walze (7) im Durchmesser kleiner sind als die der anderen Walze (8), 5. Illaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß und unverzahnten die Übergänge (9 und gt) der verzahnten/gereiche eben
    s ind. 6. Liaschine nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnety daß mindestens diejenig.e Walze (7), deren unverzahnte Bereiche (c) im Durchmesser größer als die verzahnten sindy aus auf eine Wielle (11) aufgesteckten Scheiben zusammengesetzt ist. 7. Maschine nach Anspruch 39 dadurch gekennzeichnetg daß diejenige Walze, deren unverzähnte Bereiche im Durchmesser größer als die verzahnten sind, auf ganzer Länge verzahnt ist.und eine Anzahl darauf aufgeschobener Ringe trägt.-
DE19661552031 1966-04-20 1966-04-20 Verfahren zum Biegen von Trapezblechen und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1552031A1 (de)

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DE19661552031 Pending DE1552031A1 (de) 1966-04-20 1966-04-20 Verfahren zum Biegen von Trapezblechen und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

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