DE1541200A1 - Zahnaerztliches Bohrgeraet mit Mikromotor,Zerstaeubungs- und elektrischer Vorwaermeinrichtung im Handstueck - Google Patents
Zahnaerztliches Bohrgeraet mit Mikromotor,Zerstaeubungs- und elektrischer Vorwaermeinrichtung im HandstueckInfo
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- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
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Description
β MÖNCHEN 2, OTTOSTRASSE 1β TELEFON COerO 8Ο3ββ2
E~9-p~2/4O8 Hünchen,den 7.9.1966
E~9«G-2/4O8a : Dr.M.
B* E.Quetin (Soc.An.) in Pariö, Frankreich
2alinäri.;tliehoi3 Bohrgerät mit. Micromotor ι Zeratäubunge*
und elekfcriacher Vorwarneinrichtung im Handstück,
Di9 Erfindung betrifft zahnarztliehe Bohrmaochineη u.dgl.,die
in einem in die Hand zu nehmenden Gehäuse einen eingebauten
M^kro-Antriebsmotor boaitzenf der nach Wahl des Arztes ein
beliebigeo Gerät aus einer Heihe von Handetüekanaätzen anteibt,
v»T)lehe auf einen au diesem 2weok am Endo dee Qohäuaeo angoordneben
Abtrieb aufgesetzt werden können.
Derartige Bohrmaachinen oind gewbhnlich mit einem Zeratäubunga-
oder Sprühgerät auagGrüatotj daa dazu beotijamt isti auf das
Operationo feld olnen SprUho'trahl odor "Spray" eines kühlenden
(O Mediuiiio sa richten, der normalerweloe aua einem Waßeer/liuft-
to Cremißch besteht, aber auch andere, beispielsweise desinfizierende»
oo
ω anaßthsoi?rondö Stoffe uew..enthalten kann.
ο ί
O .
tn Kin Problem besteht darin, diesen'Spruhatrehl ewf.sine geeignefce
!Temperatue au bvin»««.? im allgemeinen etwa 57°C U» dieaea
BAD ORIGINAL
Problem au lösen, hat man schon ein Vorwärmsystem vorgeschlagen,
das darin besteht, In den Zuführungsweg jedes dieser zu zerstäubenden Medien ein aelbetheisendea Rohr einzuschalten, das
aus einem Abschnitt eines mit einer Stromversorgung verbun=
denen rohrförmigen elektrischen Widerstandes besteht.
Bine derartig© Vorwärmeinrichtung ist gewöhnlich stromauf=·
wärts von der Bohrmaschine angeordnet, was den Nachteil hat,
daß sie damit fern von der Behandlungoetalle liegt und die
thermische Trägheit erhöht ist« Nach einem anderen neueren Vorschlag wird die Vorwärmung im Inneren des Handatücks vor=
genommen, jedoch zwingt diese Anordnung zu einer Abänderung aller HandstUoke mit elektrischer Stromzuleitung in das Innere
des Handatücks selbst, deren Ausführung bei gewissen Typen von Handötücken, z.B. Kniestücken und solchen mit Unter= oder über»
aetaungen, schwierige Probleme stellen kann.
Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, alle diese Schwierig=
keitön zu vermeiden und besteht ihrem Wesen nach darln9 für
die Konditionierung der Zerstäubung eine Einrichtung im Inneren des handgriffartigen Gehäuses aelbot in Verbindung mit dem
Mikro-Antriebsmotor zu schaffen.
Eine Einrichtung zur Konditionierung der Zerstäubung gemäß der
Erfindung ist also gekennzeichnet duroh eine im Inneren des Gehäuses angeordnete Mischkammer mit einem Auslaß und mindestens
awei Einlassen, l^obei jeder dieser Einlasse duroh ein in das
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Gehäuse eingebautos selbstheizendee Rohr an eine Medium»
(Flüssigkeiten)quelle angeschlossen ist.
Diese Anordnung vereinigt eine Reihe von Vorteilen :
-geringe thermische Trägheit 5 '■
= Gleichmäßigkeit der in der MiechkaEimer erzeugten Mischung;
- Auaiutaung der gegebenenfalls vom Antriebsmotor abgegebenen
Wärme j besonders, wenn dieser ein Elektromotor ist j
■■ . - Arbeitsmöglichkeit mit jedem vorhandenen'Handstück.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsforia der Er=
.fißdung sind die selbstheiaenden Rohre unter einer isolieren
den Hülle als ein um einen Halter des Antriebsmotors gewickelten Bündel oder Kabel gruppiert. Diese Anordnung bietet den zusätzlichen
Vorteil einer besonders gedrängten Bauweise, wobei das Vorwärmsystem alö Ganzes in den Motorblock integriert ist, ohne
dessen Raumbedarf zu vergrößern.
Ein zusätzliches Merkmal der Erfindung ist eine elektrische
Bedienungseinrichtung, die, von einer elektrlochen Stromquelle
ausgehend, einen Stromkreis für die Motorbedienung und einen Stromkreis für die Zerstäubungsbedienung und einen Hauptschalter für die Regelung der beiden Stromkreise umfasst, von denen
der zweite aus parallelgeschalteten Elekijro vent ilen zur Steuerung der Ströme der Medien und aus einem Abwärtstransformator
aur Versorgung dor von den selbstheizenden Rohren gebildeten Heiawiderstände beeteht. Dieoor Aufbau erleichtert die Aufgabe
dos Arztes, eo&aß er die Anlage sehr rasch instinktiv bedienen
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•kann.
•kann.
Bine Auaführungsforia der Erfindung wird nachstehend als
Beispiel beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen wird. Hierin zeigen :
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes MikromotorhandstÜck in
Seitenansicht und zum Teil aufgeschnitten; Fig.2 Ein Schaltbild einer elektrischen Bedienungsein=
riohtung für das Handstück der Fig.1
Man sieht in Fig.1 einen Mikroelektromotor 1, das auswechselbare Handstückansatzteil 2 und den Bohrer 3 sowie die
Sprühdüse 4» die durch eine biegsame Rohrleitung 4A an eine Mischkammer 5 angeschlossen ist, die ihrerseits mit den Heiz·»
rohren 6 und 7 verbunden ist. Letztere sind in diesem besonderen Fall dazu bestimmt, die notwendige Luft und das notwendige Wasser, die bei 6a und 7a zugeführt werden, anzuwärmen*
Bas Handstück besitzt ferner eine Einführung der nicht im Einzelnen dargestellten Stromzuleitungsdrähte.
Die den Heiswiderstand bildenden, also .aalbstheizenden, Rohre
sind mit einer wärmebeständigen leolierhtille überzogen und
insgesamt auf einen Halter 9 aufgewickelt, der hier selbst dem
Motor als Halterung dient«
Diese besondere durch den sehr geringen Raumbedarf der umhüllten Rohre ermöglicht© Ausbildung bewirkt, eine sehr rasche Erwärmung der Medien bei der Zuführung zur Mischkammer 5 auf di«
gewünschte !Temperatur, da die thermische irägheit des Systems
sehr gering ist.
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• ■ · ~ 5- 15412QQ
Beispielswelse besteht Jedes der selbstheizenden Rohre 6 und 7
aus einem otwa 20 cm langen Abschnitt eines rohrförmigen Wider=
stands mit einem Innendurchmoseer von 0,4 β und einem Aussen^
durchmesser von 0,9 mm.
In Fig#2 ist das System der Stromversorgung dargestellt, Der
Motor 1 wird von seiner eigenen Energiequelle Über ein zwischengeschaltetes
Eelais 10, wenn es sich um einen Elektromotor handelt, oder über ein swisohengsschalltetes Elektroventil,
wenn es sich um einen hydraulischen oder Druckluftmotor handelt,
versorgt. Dieses Relais oder dieses Elektroventll wird vom
Operateur mittels eines Schalters 11 gesteuert.
Die Heizrohr© 6 und 7 bilden zwei mit den Klemmen der Sekundärwicklung eines Abwärtstransformators 17 verbundene, parallel
geschaltete Widerstände» Der Transformator besitzt an seiner Priraärsoite mehrere Anschlüsse mit verschiedenem Abgriff.
Mittels der Schalter 1.2 uad 13 und des Relais 14 kann der Operateur nach Belieben gleichzeitig das Zerstäubungssystem (Schalter
12) und das Vorwärmsystem (Schalter 13) einschalten, wobei die Elektroventile 15 bzw, 16 den Ziiatrom der Medien in die Heizrohre 6 und 7 steuern. . . . '■ - <
Die Regelung der Temperatur erfolgt entweder durch Wahl des
ümopannverhältnisses oder durch -jedes andere geeignete Mittel.
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Ba die auf der Niederspannungsseite des Transformators gelieferte
Spannung gering ist (einige Volt), und da einer der Drähte der Stromzuleitung der Rohre 6 und 7 mit der Masse
verbunden ist» iot jedes Risiko eines Zwischenfalls oder
Unfalls durch einen elektrischen Schlag für den Patienten und für den Behandelnden ausgeschlossen*
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Claims (2)
1. Zahnärztliches Gerät sum Bohren, Fräsen usw. mit einem in
gehäuse
einem Handsttiolc/eingebauten Mikro-Antriebsmotor, mehreren auswechselbaren HandstÜckanaätsen, die auf das Gehäuse aufsteckbar sind» einer mit jedem dieses Handstüokaneätze verbundenen Sprühdüse und einer Vorwärmeinriohtung, die mindestens zwei elektrische Widerstände bildende Rohre umfasst» dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäuses eine Kischkammexjmit einem an die Sprühdüse angeschloe« senen Auslaß und mindestens zwei Einlassen, die jeder über ein In das Gehäuse eingebautes selbstheizendes Rohr mit einer Mediumquelle verbunden sind» angeordnet 1st.
einem Handsttiolc/eingebauten Mikro-Antriebsmotor, mehreren auswechselbaren HandstÜckanaätsen, die auf das Gehäuse aufsteckbar sind» einer mit jedem dieses Handstüokaneätze verbundenen Sprühdüse und einer Vorwärmeinriohtung, die mindestens zwei elektrische Widerstände bildende Rohre umfasst» dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäuses eine Kischkammexjmit einem an die Sprühdüse angeschloe« senen Auslaß und mindestens zwei Einlassen, die jeder über ein In das Gehäuse eingebautes selbstheizendes Rohr mit einer Mediumquelle verbunden sind» angeordnet 1st.
2. Gerät nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet« daß die selbstheizenden Rohre unter einer isolierenden Hulls in einem
um einen Halter des Motors aufgewiokelten FsNjI oder Bündel
gruppiert sind.
3« Gerät nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer elektrischen
Bedienungs«=und Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet« daß
es , von einer Stromquelle ausgehend» einen Stromkreis zur
Steuerung des Kotoro und einen Stromkreis zur Steuerung der
Zerstäubung umfaßt, wobei ein Hauptschalter die Stromversorgung
der beiden Stromkreißo, von denen der zweite die parallel ge«
schalteten Elektroventilo sur Steuerung der Mediumströme und
einen Äbv/ärtstransformator sur Versorgung der durch die selbst«=
neigenden. Rohre gebildeten Heiswiderstäncls umfaßt» steuert.
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3048383A1 (de) * | 1980-12-22 | 1982-07-29 | Siemens Ag | Zahnaerztliches handstueck |
Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (2)
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| US3254646A (en) * | 1962-08-20 | 1966-06-07 | American Hospital Supply Corp | Dental syringes |
| US3346958A (en) * | 1963-12-06 | 1967-10-17 | Star Dental Mfg Company Inc | Finger control for dental handpiece |
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1966
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| DE3048383A1 (de) * | 1980-12-22 | 1982-07-29 | Siemens Ag | Zahnaerztliches handstueck |
| EP0054653A3 (en) * | 1980-12-22 | 1983-01-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Hand-piece for dental instruments |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3452438A (en) | 1969-07-01 |
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