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Steuergerät fi3r eine hydraulische Yolben-Zylinder-Einheitt insbesondere
an einem Aufzug Die Erfindung betrifft eiii Steuergeräti das für eine insbe-.sondere
einen Aufzug betätigende volben-Zylinder-Einheit dientp von welcher ein Aufzugeteil
unter dem Druck einer von einem nach Bellebin zu betätigenden gteuerventil mindestens
mittelbar überwaohten Druckmittelquelle um ein bestimmtee Xaß zu heben und duroh
mindestens sein Eigengewicht zu senken Ist, welches Steuergerät einen.Stelltrieb
für den Antrieb eines Drosselgliedes einer in ihrem Durchgangequerschnitt veränderbaren
Drosseletelle hatv- die in Schließlage ihres Drosselgliedes die Yolben-Zylinderginheit
von der Druckmittelquelle trennt, während ein erstes Schaltventil über einen Anachlußkanal
mit der Drosselstelle und Uber ein an diesen Kanal angeschlossenes Rücksählagventil
mit der Druokmittelquelle auf einer Seite seines Ventilglieden und über das Steuerv
ntil*mit eiriem von.der Droeseletelle zu einem vor der rolben-Zylinder-Einheit angeordneten
zweiten Sehaltventil geffihrten Verbindungfjkanal.auf der anderen Seite seines Ventilgliedes
verbunden intg wobei ein druckmittelbetätigtes Ventilglied Im zweiten
Schaltventil
vom Druck im Verbindungskanal einerseits und vom Druck im AnschlußkanaLandererseits
beaufschlagt Ist, nach Patent... (Patentanmeldung R 35 376 XI/35a).
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Durch die Erfindung soll die dem Hauptpatent zugrundeliegende Aufgabe
besser gelöst. Werden" welche darin besteht ein Steuergerät zu schaffeng bei dessen
Verwendung für die Steuerung der Druckmittelzufuhr oder -abfuhr zu einer Kolben-Zylinder-Einheit
eine von der zu hebenden oder senkenden last unabhängige Pnhrge.,*)ohwindigkeit
der Kpbine erreicht wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Zusatzerfindung dadurch besser
gelöst, da5 zum Betätigen des Steuerventiles ein Elektromagnet aient, der mit dem
Stelltrieb in der Pleise elektrisch verbunden ist, daß beim Senken des bewegbaren
Teiles der Kolben-Zylinder-Einheit der Blektromagnet erregt wird und an dem Steuerventil
eine Verbindung zwisehen dem ersten Schaltventil und dem Vorratsbehälter herstellt
und daß beim Schließen der Drosseletelle der Elektromagnet stromlos und die bei
erregtem Magnet offene Verbindung geschlossen wird. Hierdurch ergibt sich eine-Verbesserung
des Steuergerätes, das während des ggnzen Pahrbetriebes des Aufzuges lastunabhängig
auch während der Besehleunigung und Verzögerung des Aufzugsteiles arbeitet.
«
Wegen der Lastunabhängigkeit des Steuergerätes kann der heb- und senkbare
Aufzugeteil in jede Haltestelle genau einfahren. Bei Stromausfall hört die Erregung
des Elektromagneten auf, sodaß, das.Steuergerät in Schließlage gebracht wird.
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In der Zeichnung ist ein Steuergerät 'als A-uofii.hrungebei-1-spiel
des Gegenstandes der Hrfindung schemätisch dargestellt.
Es zeigen
| Pige 1 ein Schaltbildt |
| Pige 2 einen Schnitt nach linie TI-11 in Pig.3, |
| Pig. 3a und b einen Schnitt nach linie III-III in Pig.2 |
| mit etrichpunktiert dRrgeatellten über der Schnitt- |
| linie befindlichen Toilen, |
| Pig-'- 4 einen Schnitt nach Linie TV-IV in Fig.2, |
| Pig 5 einen Ausschnitt aus der Ansicht in Richtung des |
| Pfeiles A in P:iit,.42 |
| Fig. 6 eine Draufsicht auf Teile, die in Fig.
A strich- |
| punktiert eingezeichnet sind. |
| Ein Gehäuse 1 weist »eJ. parallele Bohrungen 2 und
3 auf# |
| in welchen je eln Sehaltglied 54 und*4# des ersten
und |
| zweiten Schaltvontile 5 und 4 axial verschiebbar unterge-- |
| bracht iat, Eine quer zu den Bührungen 2 uffl 3 verlaufende |
| Bohrung 6 dient zur Aufnah.ine eines Mrosselgliedes
711 einei, |
| Drosselotelle 79 das von ein« mit elnen Getriebe
8 ver- |
| nehenen Antriebomotor 9 über eine TTelle le anzutreiben
tat# |
| die auf einen aus dem Getriebe 8 hernuaragenden, Wellen- |
| stumpf 11 sitzt imd mit diesen mittels einen 'Itifte
12 ver- |
| bunden ist. |
| An den Geh-fluse das Getriebas 8,iat eine Anechlußplatte
161 |
| angeaohrpubt, die ihreraette mit Hilfe von Schrauben mit |
| den Gehättee 1 verbunden lo-Feig in die Bohz%M
6 hineinragt |
| und diese unter Zwiachenochelten von O-Ringen nach auesen |
| abdichtet. Auf der gegenUberliegentlen Seite dee Gehäucas
1 |
| ist ein Ventilgehliuse 131 be:te-,otigtg, in dem ein
einen |
| Zapfen 2o aufweisendes, kogel:rörmigen Schließglied 21 |
| .axipl veraebiebbar gelagert istl das mit einem entcpreoben- |
| den Sitz zuet%-menarb&Itet und die Verbindung zwierhen
swei |
| Kanälen 22 und 23 Überwacht (Pig&3a und
6), Der Kmal 22 |
| weist eine Drooeeletelle 221 auf (rig.1 und 6). An dem |
| Sohließglied 21 ist ein Ja Querschnitt 8-förni! ver'Schleber-- |
| körper 25 a"n_izebrachtg der die Verbindung zwischen
dem Kanal |
| 22 und einem Kanal 26 überwachtg wozu er iabbrere »nrobfluß- |
| kanäle aufweist. Bine zwischen dem SohieberkUrper
25 und |
| einer Versohlußechraubb 28 eingespannte ?oder 29 ist
be- |
| strebt# dme Schließglied 21 In Sobließlage im balten#
in, |
| welcher Ziege die Verbindung »iaohen den Kanälen 22 und
23 |
| unterbrochen und die Verbindung zwischen den KanUen
22 und |
| 26 hergestellt Ist, Den Schließglied 21 ist mit
Hilfe einen |
| in einen an das Vent:Llgeh.,Lune. Ißt angeschlossenen j[Npetge- |
| häuea, 19 mdel verschiebbar gelagerten Nagneten
198 » be- |
| tätigen# mit dem ein Stift 179 verbunden tat* Der MMget |
Vad damit das M*ließglied 21 und der Schieberkörper
25 sind
auch von Hand mit Hilfe einen Handgriffen 1910 zu betätigen. Man auf der
Volle lo angebrachte Droseelglied
71 arbeitet mit einer Drosselb«eboe
31 zuammeng die an zwei einander gegenüberliegenden Seiten je einen etwa
rautenförmigen Ausschnitt hat. Das Drosselglied
71 Ist im Querschnitt etwa
X-ftfraig ausgebildet. Das Droseelglied
71 und die Drosgelbücheo
31
haben eine solche GesUlt, daß beim öffnen einer Drossel
7
der DurchfluSquereahnitt
durch die Drossel abhängig von der Dreblege des Drosselgliedes 7t entsprechend einer
Exponentialfunktion zuerst lanZeam und dann schneller zunimmt. Das Drosselslied
79 kann eine Tharohflußöffnung
32 in der Droseelbitehne
31
wohließen*
Um die Drosselbilchse
31 verläuft ein Ringkanal,
339
in den ein quer zu den Kanälen 21,
3 und
6 liegender Kanal
34 xUndet. Der Kanal '54 Windet auch Jm dlr:. Bohrung
39 und ein parallel
mm Kanal 34 liegenderKanal
35 allndet in die Bobrungen 2 und
6,
Das
aus den Gehäuse
1 herausragende Ende der relle 41o (Pig.4 und
5) trägt
einen Bchetlttell" der zwei Scheiben 4o, aufweist, die drohfest mit der tIelle lo
verbunden
sind und zwischen danen lageveränderbar zwei Schaltkörper 4# und
43 befestigt sind@ die mit zwei druokknoptbetätigbaren Schaltern 44 und 45 zusamenwirken.
-Ote Behälter 44 und 45 dienen um Steuern den elektriLxehen Antriebmotore
9.
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Das Schaltglied 411 ist an seinem oberen Ende in einer Ausneh»mm in
einen Deokel 5o geftihrtg der nuf das Gehäuse 1
aufgesetzt ist (Pig*2). Das
SchRltglied 4 hat einen Plansoh 539 der Kmuern 54 md 55 begrenzt.
Eine zwischen dem 71anach 53 und dem Gehäuse 1 eingespannte Peder
56 ist bentrebtl das
ßchältglied 4# U Richtung den Deckeln 5o
zu drücken-, An *einem dem Kanal 35 benachbarten Ende hat d»
Sohaltglied 4 eine KOSOIfl&** 572, die mit einem entsprechenden sitz
in Gebilune 1
zusammenwirkt und eine Verbindung zwischen
dem KanR1'35 und einem zu einer Kolben-Zylin4er-Einheit 6o,geflihrten Kanal
61
überwacht. Eine längsböhrung 62 im Sehaltglied 41 verbindet die
stirnseitigen Enden des Schaltglieden" und eine mit Ab-
zweigungen versehene
Längsböhrung 63 verbindet die Kammer 54 mit dem Kanal 35.
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Das Schaltglied 51 ist ebenfalls in einem Deckel
65 gefilhirt, der euf dem Gehluae 1 angebracht ist. Zur Abdiehtung
den -
Spaltes zwischen dem Schaltglied 51 und-dem Deckel 65
dient ein Dichtring 66. Das Schaltglied 5# weist einen Flansoh
67
auf, der eine Kammer 68 von dem Kanal 34 trennt. Eine zwischen
dem Deckel 65 und*dem Planeeh 67 eingespexmte Peder 69
ist bestrebt,
das Schaltglied auf einen Sitzring 7o im Gehäuse 1 zu.drückeng wo es mit
einer Keselfläche 71 aufsitzen kam. Das Ventil 70, 71 überwacht die
Verbindung zwischen dem Kanall 34 und einem Kanal 729 der zu einem Vorratsbehälter
73 führt. Eine längebohrmg 74 im Schaltglied 5 verbindet die beiden
von den Stirnseiten des Schaltgliedes 5 begrenzten Räume.
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An das Gehäuse 1 Ist ein Anschlußgehäuse 76 ange-achlosaent,
dessen Länzebohrung 77 koaxial zum Kanal 34 angeordnet ist -(Pig.36). Das
Anaohlußgehäuse 76 nimmt ein Ventilglied 78
auf"-dessen Kegelfläche
79 mit einem Sitz im Gehäuse 76 zusammenwirkt. Eine zwischen dem Gehäuse
1 und dem Anschlußgeh,-Axuse 76 eingespannte Peder 8o Ist bestrebt,
das zu einem Rückschlagventil gehörende'Schließglied 78 auf seinen Sitz zu
drücken. Das Ventilglied 78 Überwacht eine Verbindung zwischen Alen
Kanal 34 und einem Kanal 81, der an eine Pumpe 82 angeschlossen Istö Zwischen
der Pumpe 82 und dem Kanal 72 ist ein Überdruckventil 83 eingeschaltet,
Der Kanal 23 ist über Kanäle 85 und 86-(Fig.3a) mit dem Kanstl
72 verbunden. Zur Verbindung zwischen dem Ringraum 33 und
der Kam.er 55 dient ein Kanal 87
Auf der gleichen
Seite wie das Ventil&Ohäu80 184 ist'an den
Gebä»e 1 ein
Steuergehäuse 92 angebrachtg in dem ein 1.1%-teuerschieber 93 axial
verschiebbar gelagert ist (Pig.6). Der Steuerschieber 93 trägt an seinen
aus dem Gehäuse 92 herausragenden Ende einen Betätigungeknopf 94, zwischen
welchem und den Gehäuse 92 eine.Feder 95 eingeapannt ist. Diese Peder
ist bestrebt, den Steuerechieber 93 in seiner in Fig.6 dargeetellten
lage zu halteng In welcher er durch einen aufder Gegenseite angebrachten Anee)-lagkörper
96 gesichert Ist.-An dem Steuergehäuse 92 ist über eine-Verbindungsschraube
97
ein Manometer 98 befestigt. Von dem den Steuersehieber
93
aufnehmenden lAngakm"2 führen zwei Verbindungskandle 99 und
999 zu dem Kanometer 98 und ein Verbindungskanel lol über den
Keaal 72 mm VorratsbehäUter 73. Über den Kanal 611 ist die
Kolben-Zylinder-ßinheit 6o mit dem den Steuerschieber 93
aufnehmenden längskanal
verbunden. In der dargestellten lege des Steuerächiebers 93 ist der Kanal
611 vom Manometer 98
getrennt@ der mit dem Vorratsbehälter
73 verbunden ist. Beim Veraohleben' den Steuerschiebers
93 durch Betätigen des Druckknopfes 94 ist die Kolben-Zylinder-Einheit 6o
mit dem Manometer 98 verbunden und dieser vom Vorratabehälter 73 getrennt,
der Steuerschieber 93 geht unter der kirkung der Peder 95 von selbst
in seine Ausgangelage zuriltek.
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Zum Betätigen des Antriebemotors 9 dienen die Endsohalter-44
und 45. In der in den Pig,1 und 4 dargestellten Lage ist der ßndeahal ter 44 geschlossen
und der Endochalter 45 geöffnet. Der nicht dergentellts Antriebemotor der Pumpe
82 ist Uber einen nicht dargestellten Schalter von einer Fahrkabine auf
dem Irolben der Kolben-Zylinder-Binheit 6o und/oder'Yon anderer Stelle# a.B.Haltentelle,
aus zu steuern. Mit dem Ingangoetzen den Motors fUr die Pumpe 82 wird zugleich über
den geschlosnenen Indeuhalter 44 der Stelltrieb in Richtung den Pfeilen B (rig.1)
in Gang gesetzt$ wodurch infolge Drehene des Drosselgliedeb 71 die Durchflußöffnun,--.'
32 langsam freigegeben wird.
Vor der lfreigabe der Drosselöffnung
32 fördert die Pumpe 82 Druckmittel über die Zeitung 819 das Rückechlagvientil,
78 und den Kanal 34 zum ersten Schaltvontil 59 wodurch dessen Schaltglied
58 entgegen der Wirkung der Peder 69 umMhoben wird und den Durchfluß
Uber den Kanal 72 In den Vorratobahälter 73 freigibt. Ober
die Kanäle 34.und 87 fließt unter Umgehung der Droseelstelle
7 das von der Timpe 82 geZOrderte Druckmittel zur Kqnmer
55 im zweiten Schaltventil 4 und hält dessen
Gebeltalied 41 im Zjuewmenwirken
mit der ?oder 56 in angehobener lagep so daß eine Verbindung mischen der
Inrosseletelle 7
und der Kolben-Zylinder-Einheit 6o über die Kanäle
35 und 61
vorhanden ist, Während den Öffnene der Droeselistelle
7 fließt Druckmittel Uber die Droseelöffnung 32 von dem Kanal 34 entsprechend
den
freigegebenen Durchflußquerechnitt In den Kama 35. Von dort
gelangt Druckmittel über den Kanal 26 bei der In 1Flig96 dargeetOllten
lege den Bahieberkörpern 25 in den Kanal 22 und damit über dte Drosseletelle
229 in die*Xw.mer 68 Im ernten Schaltventil 59 dessen Schaltglied
51 sich dmit in Richtung zum
Sitzrins 7o*bewegt und den Durchfluß
vom Kanal 34 mm Kanal 72
zu sperren beginnt, wodurch im Kanal 34 ein Ptaudruok
erzeugt wird. Das Bohaltglied 58 befindet nioh in Gleiohg«ioktg wenn die
vcu Druckmittel im Kanal 34 erz eugte Kraft der Smme der Kräfte aus den Druoknittel
in der Kamer 68 und der Kraft der Peder 69 gleich Ist. Aufgrund der
vorgeschriebenen wtr4 an der Mroseeletelle 7 unabhängig v= der von der Kolben-Zylinder.#Einheit
6o zu hebendenlast ein k«etenten Druokgefälle erzielt» Mit zunehmender Aufeteuerung
der 71r099 39 Verkleinert sich der vom Schaltglied 51 gesteuerte Duroh-flullquereo'hnitt
zwischen den XanjUen 34 und 72 bis auf ein» minftelen, Beetquersohnitt, um
die Funktion elner DruokuaMe ia 'ersten Schaltventil 5 aufreähtzuerhalteni,
Die von der tumpe 82 geförderte
Druckmittelmenge fließt
also im wesentlichen über die Drosselöffnung 32 und das zweite Schaltvontil
4 zur Kolben-Zylinder-Einheit 6o. Kit dem Oßchließen" den ersten Schaltvontils
5
ist der Besehleuni&mngsvorgang für dne Anfahren der von der Kolben-Zylinder-Binheit
6o zu hebenden Pahrkabine beendet. Der Kolben in der Einheit 6o bewegt sich nun
mit gleiohbleibender Geschwindigkeit entsprechend der von der Puiape 82 geförderten
Druokmittelmenge. Bei aufgesteuerter Droeaköffnung hat das Schalt«lied 42
den-Schalter 44 erreicht und damit den Stromaufluß mum Notor'9 für den Antrieb den
Dronselgliedes 71
und der Halteaobeibe 4o stillgesetzt. Der Schalter 45 ist
schon geschlossen worden als das Schaltglied 43 davon entfernt worden ist.
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Zum Anhalten der Kabine wird von dieser aus mittelbar oder unmittelbar
ein Schalter betätigt» der Itber den geschlossenen Sohalter 45 den Motor
9 in Gegenrichtung des Pfeilen B (Pig.1) In Bewegung setzt. Das Drosiselslied
7t beginnt damit die
Drosselöffnung 32 zu schließen. Infolge den Druckanstiegen
in K«a1-34 beginnt das-Scheltlied 51 entgegen der Wirkung der Pode r
69 anzuheben, wodurch das von der Pumpe 82 überaohUnsig'geförderte Druckmittel
über den Kanal 72 zum Vorratabehälter 73 abgeleitet leird. Das Sohaltglied
42 entfernt sich von Schalter 44, wodurch dieser selbsttätig schließt und
das Schaltglied 43 beginnt nach gewisser Zeit den Schalter 45 zu öffnen.
Hierdurch worden der flotor fUr die Pumpe 82 und der Xotor'g filr den Antrieb
des Droseelgliedes 7# abgeschaltet#-#dan Iniwiechen die Drosselöffnung
32' geschlossen hat.
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Sobald die Pumpe 82 kein Druckmittel.mehr fördert" schließt
das RUckschlagventil 78 und verhindert somit ein Zurückfliessen von Druckmittel
zur Pumpe 62. Zugleich sitzt die KegelflUhe 71 den Sohaltglieden
51 den ersten Schaltventils 5
auf den Bitzriffl 7o unter der Wirkung
der Kraft der Feder 69
auf und trennt dpalt die Verbindung zwischen den Kanälen
34 U»4 720
Daa-Steuergerät ist nach aussen vollständig abgedichtet
und zwar in Richtung zur Pumpe 82 durch daa Ritökoohlagver#til
78
und in Richtung zum Vorrätsbehälter 73 durch das Schaltglied 589
das Schließglied 21 und das Steuergehäuee 92. Etwa nach aussen ftärende Spalte
sind durch Dichtungen abgedichtet, und zwar der Spalt zwischen dem Deckel
65 und dem Sehaltglied 51
mittels den Dichtringes 66, die Spalte
zwischen der das Drosselglied 78 tragenden lffelle lo und dem Gehäuse
1 einerseits -
sowie der Anschlußplatte 161 andererseits mittels
Dichtringen 93 und 94, wobei auch für die Dichtung des Spaltes zwischen der
Anachlußplatte 161 und-dem Gehnune 1 ein zusätzlicher Dichtring
95 vorgesehen ist.
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Zum Senken der von de,.,i Yolben der Binheit 6o gehobenen Kabine wird
ein eätspreeilender Schalter eingelegt, wodurch über den geschlossenen Schplter
44 der .,Intriebemotor 9 mit seiner Stromquelle verbunden und in Richtung
des Pfeiles B (Pig.1) in Bewegung gesetzt sowie der Magnet 19 erregt
wird. Dadurch werden das Schließglied 21 und der Schieberkörper
25 entgegen der Wirkung der Feder 29 angehoben. Der Schieberközper
26 unterbricht dadurch die Verbindung zwischen den Kanälen 26
und 22.
Über die Drosseletelle 221 und die vom angehobenen Sohließglied, 21 überwachte Verbindung
zwischen den KAnälen -
22 und 23 fließt jetzt Druckmittel aus der K8mmer
68 des ersten Schaltventils 5 in den Vorratsbehälter 73, wodurch
Bich das Schaltglied 51 unter der Wirkung des 1)ruckes den Im Kanal 34 befindlichen
Druckmittels anhebt und wodurch eine Verbindung zwischen denIK,9nälen'34 und
72 hc!rgestellt wird. Daa-in der Kammer 55 den zweiten Schaltventils-4
befindliche Druckmittel kann über die Kanäle 879 34 und 72 ebenfalls inden
Vorratsbehälter 73 abfließen. Der von der Kolben-Zylinder-_ ginheit 6o ausgeübte
Druck im Drucknittelwirkt bei engehobenem Schaltglied 41 über die Kpnnle
61t 35 und 63 in dem Raum 54" wodurch dp.a Sohaltglied 4t entgegen
der Wirkung der
Ytdar 56 in Riohtun& mm Kanal
61 verschoben wird und die Verbindung zwischen den Kanälen 35 und
61 unterbricht. Sobald das Drosselglied 71 die Drosselöffnung
32 langsam zu öffnen begi=tv fällt der '9ruok in den KanKlen 35 und
63
sowie in der Kammer 549 und das Schaltglied 41 wird unter der Wirkung der
Peder 56 in Richtung des Deckels 5o ange-# hoben-b Hierdurch wird eine solche
Vorbindung zwischen den Kpnälen 61 und 35 herzentellt, daß eine der
durch die Drosselöffnung 32 hindurchfließenden Druckmittelnenge entsprechende
Druckmittelmenge durch die Verbindung mischen den Kanälen 61 und
35 hindurohfließen kann. Der Druck im Kanal 34 wird Über den Kanal
87 in die Kammer 55 überiragen und beautschlagt den Flansch 53»wn
seiten der Peder 56.
Hierdurch wird en der Drosseletelle 7 ein konstanten
Druck-gefälle aufrecht erhalteng welchen eine Abwärtsbewegung den
Kolbenn
der Kolben-Zylinder-Einheit 6o unabhängig von dessen
Bel«tung bewirkt. Bei
ganz geöffneter Drosselöffnung 32 hat der Sohaltetift 42 den Schalter 44
erreicht und schaltet damit den Motor,9 ab. Infolga'der durch die Droeaelöffnung
32
hindurchatrömenden Druokmittelmenge bewegt sich derYolben der Kolben-Zylinder-Einheit
6o mit gleichmäßiger Geschwindigkeit nach unten.
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Vor dem ffle der Senkbewegung wird von der Pahrkabine oder
von Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit 6o ein Schalter betätigt» welcher
ttber den geschlossenen Schalter 45 den Motor 9 in Gegenri.ohtung den Pfeilen
B (Pig.1) in Bewegung setzt, Das Drosselzlied 71 beginnt die Drosselöffnung
32 zusmateuern. Der sioh.*dnduroh im Kanal 35 erhöhende Druck pflanzt
sich über den Xmal 63 zur Kammer 54 fort und beauf sohlagt den 71mmeh
53 den Scholtgliedes 41# so daß sich dienen in Schließriobtung bewegt. Sobald
die Drösselöffnung 32 durch das Drofiselglied 7 gen .' .,
o geschlossen ist# sitzt auch die Kegelfläche 7
des SohAltgliedee 4#
auf seinem Bitaabsohnitt auf.
Nach dem Schließen der Drosselöffnung
32 wird der Magnet 19
von seiner Stromquelle getrennt, wodurch das
Schließiglied 21 und der Sohieberkör.)er 25 unter der Wirkung der Kraft der,
Feder 29 in Hi ' chtung zum Magnet 19 verschoben werden. Hierdurch
wird die Verbindung zwischen den Kanälen 22 und 23 ge-
trennt und die Verbindung
zwischen den Kanälen 22 und 26 wieder hergestellt. Über die Kanäle
26 und 22 wirkt deber der im Kanal 35 in der Kammer 68 des
ersten Schs-;ltventils 5" wodurch unter der Kraft dieses Druckes und der Kraft der
Feder 69 das Sehaltglied 51 in seine Schließlage gebracht und die
Verbindung zwischen den Kanälen 34 und 72 unterbrochen wird. NRoh dem Schließen
den Schließgliedes 21 und der Droseelöffnung 32 wird der Antriebemotor
9 durch Anheben des Schalters 45 mittels des Schaltkörpers 43 stillgesetzt.
Infolge durch die Droeselöffnung 32 auch bei geschlossener D.!"089el hindurohd-singendem
Iieokmittel findet ein Druckausgleich zwischen den Zeitungen 35 und
87 etatte wodurch der Plansch 53 das Sehaltsliedes 41 auf beiden Seiten-mit
dem gleichen Druck beaufechlagt wird. Unter der Wirkung der Peder 56 wird
daher dne Schaltglied 41 angehoben-und gibt die Verbindung zwischen den KanUlen
61 und 35 frei* Dieser Schaltvorgang ist ohne Bedeutungp da der Anschluß
nach auseen über das Steuergerät 929 das Rückschlagventil, 789 das
Steuerventil 21 und das erste Schaltventil 5 erfolgt, so daß kein Druckmittel
nach auesen dringen kam.
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Die Drosseletelle ist derart ausgebildet"-daß eiah bei deren öffnen
und Schließen.eine einunförmige Charakteristik der durch die Drosselställe hindurchfließenden.Druakmittelmenge
abhängig vonder Zeit ergibt. Dadurch wird beim Anfahren ein aanften Beschleunigen
und beim Abbremsen ein emttes Verzögern erzielt.
Pällt während
des Bebens den Kolbens der Kolben-Zylinderßinheit 6o die Pumpe 82
aus, so bricht der Druck In der Leitung 34 muarmen. Infolge der Wirhung der Feder
69 und des in der Xmtmür 68-herrschenden Druckes wird das Schaltglied
58 In seine Schließlage, gebracht. Darauf bleibt der Kolben der Kolben-Zylinder-ßinheit
stehen, obwohl die,Drosseletelle 7 offen Ist.
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Wird während den Senkens des Kolbens der Kolben-Zylinder-Einheit 6o
der Nponet 19 stromloa so bringt die Feder 29
das SchließglIed 21 in
seine Schließlage und der Schieberkörper 25 öffnet die Verbindung zwischen
den Kanälen 22 und 269
so daß sich der Druck in der Leitung 26 über
die Drosselstelle 221 In der Kammer 68 aufbaut, wodurch das Sbhaltglied
51 In seine Schließlage gebracht wird. Der Kolben der Kolben-Zylinder--"flinheit
6o bleibt trotz geöffneter Droeseletelle 7
stehen.
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Um auch bei Stromausfall- den Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit 6o
in seine tiefste Lage fahren zu könnenkann mit Hilfe den Handgriffes 19'R (Pig.1)
über den Magnet 191 das Schließglied 21 von aeinem Sitz abgehoben und die
Verbindung zwischen den Kanälen 22 und 23 hergestellt und die Verbindung zwischen
den Kanälen 22 und 26 durch den Schieberkörper 25 geschlossen werden.
Über die dadurch verbundenen Kanäle 22 und 23 --ließt Druckmittel aus der
Kammer 68 des ersten Sehaltventilen 5,
und wegen den In der Leitung
34 herrschenden Druckes wird das Schaltglied 51 angehoben. Damit fließt über
die in der Ausgangslage nicht völlig geschlossen* Drosseletelle 7 etwas Druckmittel
mm Vorratsbehälter 73 ab und der Kolben der Kolben-Zylinder-Zinheit 6o fährt
In seine unterste lage.