DE1477087A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Profilieren von Werkstuecken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Profilieren von WerkstueckenInfo
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Classifications
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- B21B31/16—Adjusting or positioning rolls
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Description
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23.9.1965
ROTAHY PROFILE ANSTALT
c/o Union Bank of Switzerland
Zürich, Bahnhofstr, 45
Verfahren und Vorrichtung zum Profilieren von Werkstücken
Die Erfindung betrifft die Profilierung von Werkstücken, insbesondere
von zylindrischen odor zylinderähnlichen Werkstücken, welche durch eine konvergierende Kehle oder einen konvergierenden
Spalt mit sich bewegenden Wänden hindurchlaufen, wobei diese Wände das Werkstück erfassen und es in den Spalt hinein und
durch denselben hindurchziehen. Der Spalt oder die Kehle wird
einander
gewöhnlich von zwei/gegenüberliegenden Walzen gebildet, von denen wenigstens eine in Rotation versetzt wird. Die Walzen können nebeneinander angeordnet sein. Weiterhin kann auch die eine Walze hohl sein und die andere Walze in sich aufnehmen.
gewöhnlich von zwei/gegenüberliegenden Walzen gebildet, von denen wenigstens eine in Rotation versetzt wird. Die Walzen können nebeneinander angeordnet sein. Weiterhin kann auch die eine Walze hohl sein und die andere Walze in sich aufnehmen.
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Bei einer anderen Anordnung genäB der Erfindung kann die Kehle
von zwei einander gegenüberliegenden, geradlinigen Flächen gebildet sein, welche gegeneinander konvergieren und so angeordnet
sind, daß sie eine relative Oszillation ausführen können.
Das Profilieren von Werkstücken in dieser Art weist beträchtliche Vorteile gegenüber konventionellen Bearbeitungsverfahren
auf. Beispielsweise ist die Behandlung des Materials wirtschaftlicher und ermöglicht eine beachtliche Produktionsgeschwindigkeit. Ein solches Profilieren von Werkstücken besitzt
auch gegenüber derjenigen Profiliertechnik Vorteile« welche zwei relativ bewegliche Walzen verwendet, die mit der gleichen
Umfangsgeschwindigkeit rotieren und das Werkstück zwischen sich pressen, wobei jedoch während der Rotation die Werkstückachse
mit den Achsen der Walzen ausgerichtet bleibt. Diese Technik erfordert Einrichtungen, die das Werkstück in seiner Lage halten,
während es gepreßt wird. Jedes Werkstück muß dabei einzeln in seine Lage gebracht, profiliert und dann abgenommen werden,
um dem nächsten Werkstück Platz zu machen.. Wenn hingegen die Werkstücke von einer Kehle oder einem Spalt erfaßt und hindurchgezogen
werden, so können die Werkstücke sukzessiv aufeinander folgend durch den Spalt hindurch gelangen, so daß eine kontinuierliche
Produktion ermöglicht ist. Auf der anderen Seite ist es mit Hilfe der Technik des Werkstückpreseens zwischen
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relativ beweglichen Waisen abglich, des Werkstück eine größere Verformung su erteilen als in eines System, in welches das
Werkstück durch einen Spalt zwischen ortsfesten Walzen hindurchläuft. Dies liegt daran, daß die Abnahme der Spaltbreite
zwischen desjenigen Punkt, wo das Werkstück von den Waisen erfaßt wird und des engsten Punkt des 8paltene, der die größtmögliche Verformung bestisst, notwendigerweise beschränkt 1st,
so daß das 8yetes lediglich für die Aueführung kleiner Verformungen, für das Polieren (burnishing) von Werkstücken oder
für die Ausbildung feiner luten oder Gewindegänge geeignet 1st.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren vorzuschlagen, welohes die forteile beider Systeme vereinigt. Bas erfindungsge«
säfie Verfahren besteht darin, daß ein Werkstück einen konvergierenden Spalt dargeboten wird, welcher ewleohen eines Paar
von Flächen ausgebildet 1st, die ihrerseits relativ zueinander beweglich und so angeordnet sind, daß auf Grund eines beetissten Greifwinkele das Werkstück in den Spalt hineingezogen wird; dabei werden gemäß der Erfindung, wenn das Werkstück Is Spalt von den Flächen erf*St 1st, diese PlächenXmter
Krafteinwirkung relativ aufeinander su bewegt.
Wenn die Flächen von zwei Waisen gebildet sind, kann eine Walze eine ortsfeste Achse besitzen, während die andere Waise
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mit Bezug auf die ortsfeste Walze hin- und herbeweglich 1st;
genas der Erfindung können jedoch auch beide Achsen beweglich
sein.
Sie Nützlichkeit dea erfindungsgemäßen Verfahrene liegt darin,
daß Verformungen erzielbar sind« die ebenso groß wie diejenigen mit dem System der beweglichen Walzen erzielten sind» daß andererseits jedoch die Nachteile einer zentralen Abstützung des
Werkstückes mittels einer Auflage oder anderer Einrichtungen ausgeschaltet sind.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung umfaßt zwei nebeneinanderliegende Flächen, die zwischen
sich einen konvergierenden Spalt mit einem solchen eingeschlossenen Winkel ausbilden, daß ein Werkstück erfaßt und in den
Spalt hineingezogen werden kann; weiterhin umfaßt eine erfindungsgemäße Vorrichtung Mittel ,um die Flächen relativ zueinander derart zu bewegen, daß die resultierende Bewegung in
Richtung der Konvergenz des Spaltes liegt, sowie weitere Mittel, um die Flächen unter Krafteinwirkung aufeinander zu zu
bewegen, so daß hierdurch die Weite des Spaltes verringert wird.
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entweder nebeneinander angeordnet werden oder die eine Walze kann hohl sein und die zweite Walze in ihrer Höhlung aufnehmen.
Die Ausbildung der Walzen kann derart sein, daß die Walzenflächen direkt auf ein zylindrisches oder zylinderähnlichea Werkstück einwirken; die eine Walzenfläche kann jedoch auch direkt
auf ein ringförmiges Werkstück einwirken, während die andere Walzenfläche einen Kern oder Dorn abstützt, der lose vom Hohlraum des Werkstückes aufgenommen wird.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung nebeneinander angeordneter Walzen;
Pig. 2 eine Darstellung ähnlich Pig. 1 mit weiter vorgeschobenem Werkstück;
Pig. 3 eine schematische Ansicht zweier Walzen, von
denen die eine innerhalb eines Hohlraums der anderen aufgenommen ist;
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Pig. 4 eine schematische Ansicht zweier nebeneinander liegender Walzen mit ringförmigem Werkstück;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Einrichtung·
um die Walzen aufeinander zu zu treiben;
Fig. 6 einen Horizontalschnitt entlang der Linie 6-6
aus Fig. 5; .
Fig. 7 eine schematisehe Ansicht einer Anordnung mit
geradlinigen, zdB. ebenen Flächen;
Fig. 8 eine schematisehe Ansicht einer Anordnung, bei
welcher ein Ring dazu dient, den Außendurchmesser
des Endproduktes zu bestimmen und
Fig. 9 eine Teilansicht zur Illustration der Herstellung
eines ringförmigen Produktes aus einem Rohling.
In den Fig. 1 und 2 sind die den Spalt oder die Kehle 10 be
grenzenden Flächen die Mantelflächen 12, 14 zweier nebeneinander angeordneter Walzen 16, 18, die um ihre Achsen drehbar
sind. Die Richtungen der Umfangsbsvegungen am Spalt 10 sind
einander entgegengesetzt, die Geschwindigkeit der einen Walze
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iet jedoch größer als diejenige der anderen. Sie resultierende
relative Bewegung erfolgt In Richtung des Spaltes 10, ausgehend ron der Seite» an der die Werkstücke, beispielsweise das
Werkstück 20, in den Spalt eingeführt werden.
Ee let nicht notwendig, den erforderlichen GrIff winkel (angle
of nip), den Geschwindigkeitauntereohied und dergl. ausführlich
a\x erörtern, da diese Parameter, welche das Erfassen des Werkstückes und eeln Hindurchslehen durch den Spalt 10 bestimmen,
dem Fachmann bekannt sind.
In Flg. 1 wird das Werkstück 20 an den Spalt herangeführt und
von den Waisen erfaßt, unmittelbar nach dem Erfassen des Werkstückes werden die Waisen nach einwärts aufeinander zugetrieben.
Wenn die Achsen der Waisen ortsfest verbleiben würden, würde der Durchlauf des Werkstückes 20 durch den Spalt zu keiner starken
Verformung führen, da die Spaltweite zwischen dem Punkt des Erfassens und der geringsten Spaltweite nioht sehr abnimmt. Wenn
jedoch die Waisen progressiv kräftig aufeinander zu bewegt werden, wird der Spalt 10 enger. Wenn die Walzen rotieren und das
Werkstück weiter in den sich verjüngenden Spalt hineinziehen wird das Werkstück kontinuierlich vorgeschoben. Sie abnehmende
Weite des Spaltes führt wegen der natürlichen Konvergenz des Spal·
tee und der erzwungenen Einwärtsbewegung der Walzen dazu, daß das
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Werkstück sehr viel stärker verformt werden kannf als wenn
die Walzen nicht relativ zueinander bewegt würden.
Vorzugsweise wird die erzwungene Einwärtsbewegung der Walzen abgestoppt, bevor die Achse des Werkstückes die Linie A-A
errreicht, welche die Achsen der Walzen 16, 18 verbindet. Auf diese Weise steht genügend Zeit zur Verfügung, um dem Werkstück
den letzten Schliff zu geben.
eine
In Pig. 3 ist die/Valze 22 hohl ausgebildet während die zweite Walze 24 innerhalb des Hohlraums der ersten Walze angeordnet ist. Das Werkstück 26 rückt im Spalt 28 vor. Wenn das Werkstück von den Walzen erfaßt ist, werden diese bewegt, um ihre gegenüberliegenden Flächen, die den Spalt bestimmen, enger aneinander zu bringen.
In Pig. 3 ist die/Valze 22 hohl ausgebildet während die zweite Walze 24 innerhalb des Hohlraums der ersten Walze angeordnet ist. Das Werkstück 26 rückt im Spalt 28 vor. Wenn das Werkstück von den Walzen erfaßt ist, werden diese bewegt, um ihre gegenüberliegenden Flächen, die den Spalt bestimmen, enger aneinander zu bringen.
In Pig. 4 ist die Anordnung derjenigen aus Pig. 1 ähnlich. Das Werkstück 30 ist jedoch einging, dessen Außenflächen in Berührung
mit der Pläche der äußeren Walze 32 steht. Ein zylindrischer Dorn 34 ist innerhalb des Ringes angeordnet und steht
an diesem auf beiden Seiten vor. Außerhalb des Ringes ist der Dorn in Kontakt mit der Außenfläche einer Walze 36. Die Walze
36 besitzt eine Umfangsnut 38, die den Ring aufnimmt.
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Der Ring und der Dorn werden zusammen den Spalt 40 dargeboten
und von den Walzen erfaßt. Der Hing rotiert, wenn er den Spalt überwindet. Dabei wird er zwischen der äußeren Walze und dem
Dorn verformt. Wenn der Dorn und der Ring erfaßt sind, wird die Walze 32 in Richtung auf die Oberfläche der Walze 36 - oder umgekehrt - bewegt, so daß βloh der Spalt 40 verengt.
In den Pig. 5 und 6 ist eine Einrichtung gezeigt, mit deren Hilfe die eine Walze in Richtung auf die andere bewegt werden kann, um auf diese Weise den Spalt 42 zu verengen. Die
Welle 46 der einen Walze 44 ist in einer Exzenterhülse 48 gelagert. Die Hülse 48 ist dadurch um ihre Achse drehbeweglich, daß
sie von einem Lager 50 aufgenommen 1st. Ein mit der Hülse einstückiger Arm 51 steht radial von der Hülse ab und ist an seinem freien Ende schwenkbar mit dem einem Ende eines hydraulischen Arbeitszylinders 52 verbunden, dessen anderes Ende ortsfest gehaltert ist. Wenn die Walzen relativ zueinander bewegt
werden sollen, wird der Arbeitszylinder betätigt, so daß sein Kolben ausfährt und die Hülse 48 verdreht, worauf die Achse 46
unter .Krafteinwirkung in Richtung auf die andere Walze verschoben wird. Auf diese Weise wird der Spalt 42 verengt, was
zu einer gesteigerten Verformung des Werkstückes 54 führt. Sobald das Werkstück den Spalt überwunden hat, wird der Arbeitszylinder entlastet, so daß die Walze 44 in ihre Auagangs-
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stellung zurückkehrt und die Anordnung für das näohate Werkstück bereit ist.
Der Arbeitszylinder 52 kann jedesmal dann automatisch betätigt werden, wenn das Werkstück einen vorbestimmten Punkt seines
Umlaufes erreicht. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß ein Schalter ausgelöst wird, der ein Ventil 58 öffnet, um
Druckmedium in den Arbeitszylinder einzuführen; ein zweiter Schalter kann automatisch durch das Werkstück betätigt werden,
wenn dieses den Spalt verläßt, so daß auf diese Weise ein Entspannungsventil geöffnet wird, welches Druckmedium aus dem
Arbeitszylinder ausstößt, wenn eine Feder die Hülse 48 in ihre Ausgangsstellung zurückführt oder wenn Druckmedium dem Arbeitszylinder
zugeführt wird, um diesen in seine zurückgezogene Stellung zu überführen.
Wahlweise kann der Arbeitszylinder auch manuell gesteuert werden.
In Pig· 7 besitzt eine Dachplatte 62 einen abgeschrägten Abschnitt
64, der in einen !Teil 66 gleichbleibender Dicke übergeht. Unterhalb der Dachplatte ist eine Bodenplatte 68 angeordnet,
die parallel zum Teil 66 der Dachplatte verläuft. Die Bodenplatte ist in Längsrichtung ortsfest gelagert. Die Lach-
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platte ist durch eine ortefeste Hinterlegung 70 abgestutzt
und auf dieser geführt, so daß sie unter dem Druok eines kraftgetriebenen Schiebers 72 eine hin- und hergehende Gleitbewegung
ausführen kann. Die Bodenplatte ist mittels einer Reihe hydraulischer Arbeitszylinder 74 nach oben beweglich.
Dem konvergierenden Spalt 78, welcher von dem abgeschrägten Abschnitt 64 der Dachplatte und dem entsprechenden Abschnitt der
Bodenplatte gebildet wird, wird ein Werksttiok 76 zugeführt.
Wenn sich die Dachplatte nach links bewegt, wird das Werkstück erfaßt und in den Spalt 78 gezogen. Sobald dies eintritt, werden die Arbeitszylinder 74 betätigt um die Bodenplatte nach
oben zu treiben, so daß sich der Spalt 78 verengt. Sobald das Werkstück durch den Spalt hindurch gelangt ist, wird es in reduzierter Geetalt zwischen den parallelen Abschnitten 66, 69
aufgenommen, bis durch das Vorrücken der Dachplatte 62 die Kante 80 über das Werkstück hinaus gelangt, welches dann entfernt wird.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 7 kann auoh dazu benutzt werden, Ringe zu formen. Hierzu wird ein Sohlitz oder eine Nut in der
Dachplatte oder Bodenplatte vorgesehen« wobei der Schlitz oder die Nut der Aufnahme des Ringes dienen. Weiterhin gelangt ein
Dorn zur Anwendung und, falls erwünscht, ein Kontrollring auf
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der Außenseite des Ringes, der die Ausdehnung des Binges aufnimmt
und auf diese Weise präzise den Durchmesser oder das Profil des Endproduktes vorschreibt.
In Fig. 8 ist eine Anordnung ähnlich derjenigen gemäß Pig. 4 dargestellt. In Fig. 8 ist jedoch auf der Außenseite des
Hinges 86 ein Kontrollring 84 vorgesehen, der die Ausdehnung des Werkstückes begrenzt, wenn dieses durch den Spalt 88 hindurchläuft.
Auf diese Weise bestimmt der Ring 84 genau den Außendurchmeseer oder das Profil des Endproduktes. Nach Durchlaufen
des Spaltes werden Kontrollring und Werkstück voneinander getrennt.
Die dargestellten hydraulischen Arbeitszylinder, welche die· ,
Walzen oder die Bodenplatten bewegen, stellen lediglich eineder zahlreichen Möglichkeiten dar, um gemäß der Erfindung die
erforderliche Bewegung zu vollziehen.
Zur Herstellung eines Endproduktes von genau bestimmtem Durchmesser
bei Anwendung der oben erläuterten Methoden, ist es notwendig, mit einem genau vorbereiteten Rohling zu beginnen;
weiterhin müssen alle Rohlinge einer Serie hinsichtlich Gewicht
und Abmessungen nahezu identisch sein. Diese Vorbereitung erfordert gewöhnlich eine Bearbeitung, die dem Zweck des Ver-·
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fahrene in gewisser Weise entgegenläuft.
Bei einem Ring sind gewöhnlich wesentlichen Abmessungen der Außen- und/oder Innendurchmesser. Die genaue Einhaltung der
axialen Dimension ist in der Regel nicht schwierig, da ein nachträglicher SohleifVorgang zur Entfernung überschüssigen
Materials leicht ausführbar ist.
Bei der Anordnung gemäß Pig. 9 wird der Außendurchmesser des
Ringes 90 dadurch auf dem erforderlichen Haß gehalten, daß der
Rohling (bei 91 strichliniert dargestellt) in einen Kontrollring 92 eingeschlossen wird, dessen Innendurchmesser genau
dem angestrebten Außendurchmesser dee Werkstückes entspricht. Der Kontrollring ist ferner im Hinblick auf das Material des
Werkstückes aus sehr hartem Material, beispielsweise aus gesintertem
Wolfram-Karbid (cemented tungsten carbide), wenn das Werkstück aus Weichstahl besteht.
Der Kontrollring 92 mit dem in seiner Höhlung angeordneten Werkstück 90 wird zwischen innere und äußere Walzen 94 bzw.
96 eingesetzt, wobei zwischen der Außenfläche der inneren Walze 94 und der Innenfläche des Werkstückes 90, ähnlich wie
im Falle der Fig. 4* ein Dorn 98 angeordnet ist. Wenn die Walzen massiv und nebeneinander angeordnet sind, entspricht
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die Anordnung dem Pail gemäß Fig.. 1 und 2.
Bei einer Vorrichtung gemäß Fig. 8 besteht natürlich das Problem, das Endprodukt aus der Höhlung des Kontrollrings
wieder herauszubringen· Wenn die Hatur des Erzeugnisses es
erlaubt, kann der Außendurchmesser eine Konfeitat aufweisen;
ein Schmiermittel kann zwischen die nebeneinanderliegenden Flächen gesprüht werden, um die Extraktion zu erleichtern.
Wenn eine Ziehkonizität nicht zur Anwendung gelangen kann, kann das Material des Kontrollringes so ausgewählt werden,
daß die verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten von Kontrollring und Werkstück das fertige Werkstück veranlassen, sich im
Kontrollring zu lockern, wenn eine Abkühlung oder Erwärmung vorgenommen wird. Die Lockerung reicht dann zum Herausziehen
des Werkstückes aus dem Kontrollring aus· Sie Abkühlung kann sich der natürlichen Erwärmung, wie sie bei der Verformung des
Werkstückes auftritt, anschließen; das Werkstück kann auch vor oder während der Bearbeitung erwärmt werden.
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Claims (1)
- ■ - 12323.8epteaber 1965 <rPatentansprüche1. Verfahren zu» Profilieren syllndriacher oder zylinderähnlicher Werkstücke, bei dea die Werkstücke an einen konvergierenden Spalt herangeführt und von zwei sich bewegenden, den Spalt begrenzenden Flächen in den Spalt hineingezogen werdenJjdadurch gekennzeichnet, daß nach des Erfassen eines Werkstückes in Spalt die Flächen zwange läufig relativ aufeinander zu bewegt werden.2. Verfahren nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen von zwei Walzen gebildet werden, die mit verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten umlaufen, und daß die Walzen aufeinander zu getrieben werden, wenn ein Werkstück la Spalt von den Walzen erfaßt ist.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen nebeneinander angeordnet und ihre den Spalt bestiaaenden Mantelflächen in entgegengesetzten Richtungen in üalauf gesetzt werden.909849/0134 BAD ORIGINALA 34 678 ο23.9.1965 /4 -/4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Waise hohl ausgebildet und die andere Walze innerhalb des Hohlraums der ersten Walze angeordnet wird, und daß die spaltbestimmenden tfmfangsflächen der Walzen in entgegengesetzten Richtungen in Umlauf versetzt werden.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spalt bestimmenden und das Werkstück erfassenden Flächen geradlinig, vorzugsweise eben, ausgebildet und relativ zueinander hin- und herbewegt werden.6. Verfahren nach einem der voranstellenden Ansprüche zur Profilierung ringförmiger Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Höhlung des ringförmigen Werkstückes ein zylindrischer Dorn gesteckt wird und daß das Werkstück und der Dorn in den Spalt hinein und durch ihn hindurchgezogen werden, wobei das Werkstück in Eontakt mit der einen Spaltfläche und der Dorn in Kontakt mit der anderen Spaltfläche ist.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück mit einem Kontrollring umgeberjwird, daß während des Durchlaufs des Vterketüeks durch den Spalt das Werkstück expandiert wird, bis es in Berührung mit dor Innenfläche9098A9/013A ~3*A 34 ' 578 η 23.9.1965des Kontrollringe tritt, und daß nach den Durchlaufen des Spaltes das Werkstück vom Born abgezogen und von Kontrollring getrennt wird.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Bewegung des Hinges während dessen Verformung in lediglich einer Axialrichtung begrenzt wird, so daß ein Ende des ringförmigen Werkstücks festgelegt ist, und daß nach Trennung des Werkstücks vom Hing überschüssiges Metall am anderen Ende des Werkstückes entfernt wird.9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch mit zwei nebeneinander angeordneten flächen, welche zwischen sich einen konvergierenden Spalt ausbilden, dessen eingeschlossener Winkel so berechnet ist, daß ein Werkstück von den Flächen erfaßt und durch den Spalt hindurchgezogen wird, und mit Mitteln zur Bewegung der flächen relativ zueinander derart, daß die resultierende Bewegung in Konvergenzrichtung des Spaltes erfolgt 9 dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (48,52) vorgesehen ist, um die Flächen (i2,14;64,69) unter Verringerung der Spaltweite zwangsläufig aufeinander zu zu bewegen.10. Vorrichtung nach Anspruch 9t dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (12,14) von zwei um parallele Achsen rotie-sad»09849/0134 -4-A 34 678 η 23.9.1965renden Walzen (16,18) gebildet sind, und daß Mittel vorgesehen sind, üb wenigstens eine der Walzen anzutreiben.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (16,18) nebeneinander angeordnet und Einrichtungen vorgesehen sind, ua beide Walzen in entgegengesetzten Richtungen mit verschiedenen Geschwindigkeiten anzutreiben.12.Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (22) hohl ausgebildet und die andere Walze (24) innerteLb der Höhlung der ersten Walze angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um beide Walzen in der gleichen Sichtung ait verschiedenen Geschwindigkeiten anzutreiben.13. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen (36) eine Uafangsnut (38) besitzt, die ein ringföraiges, durch den Spalt (40) hindurchlaufendes Werkstück (30) aufniaet.14. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (64,69) aus zwei nebeneinander angeordneten, ebenen den konvergierenden Spalt zwischen sich ausbildenden Platten bestehen, und daß Mittel (74) vorgesehen sind, um die Flächen (64,69) relativ zueinander in Schwingung zu vorsetzen.909849/0134 ^ 'A 34 678 ηα - 12323.9.1965 /J15. Vorrichtung nach Anspruch 14, , dadurch gekennzeichnet, daß die eine Fläche (69) ortsfest und die andere Fläche (64) so angeordnet ist, daß sie eine geradlinige Hin- und Herbewegung ausführen kann.16. Vorrichtung nach Anspruch 14, oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich die konvergierenden Flächen (64,69) als ebene, parallele Flächen (66,69) fortsetzen, die das Werkstück (76) nach Überwindung des Spaltes aufnehmen.17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Höhlung des ringförmigen Werkstückes ein Dorn(34) angeordnet ist, der in Berührung mit der einen Walzenfläche ist „ und daß das Werkstück (30) in Berühfung mit der anderen Walzenfläche steht.18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß dae Werkstück (86) von einem Kontrollring (84) umgeben ist, der die Ausdehnung des Werkstücks während der Bearbeitung bestimmt.19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 13, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der Walzenflächen eine Hülse (48) umfassen, in der die Achse(46)-S—909849/01 3A BAD ORIGINALA 34 678 αω - 123 ΛΛ23.9.1965 10einer Walze (44) exzentrisch gelagert ist, und daß zur Verdrehung der Hülse eine Einrichtung (52) vorgesehen ist, so daß eich die Entfernung der Walzen voneinander variieren läßt.9098A9/01 3ASAO ORIGINAL
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