DE1454225C3 - Einrichtung zum Braten in schwimmendem Fett unter Druck - Google Patents
Einrichtung zum Braten in schwimmendem Fett unter DruckInfo
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Braten in schwimmendem Fett unter Druck mit einem Bratbehälter
zur Aufnahme des Fettes, dessen Boden sich nach unten verjüngt, und mit einer Heizeinrichtung
zur Erhitzung des Behälterinhaltes, mit einer Filtriereinrichtung zum Aufrechterhalten der verunreinigungsfreien
Fettbeschaffenheit, wobei von der tiefsten Stelle des Behälters eine mit einem Absperrventil
versehene Rohrleitung ausgeht, die in ein offenes Auffanggefäß mündet.
Es ist bekannt (vgl. USA.-Patentschrift 2 914 063), das heiße Öl oder Fett aus dem Behälter an dessen
Boden über ein Ventil und einen Filtersack in einen Eimer abzulassen, der lose unter dem Gerät steht.
Nach dem Filtervorgang muß das heiße Öl oder Fett von Hand in den Bratbehälter zurückgeschüttet werden.
Diese Maßnahme ist umständlich und auch gefährlich, da ein Verbrühen zu befürchten ist.
Es ist weiterhin bekannt (vgl. USA.-Patentschrift 287 396), eine Umwälzvorrichtung vorzusehen, bei
der jedoch nur ein Teil des Bratfettes erfaßt wird; da sowohl die Zuführleitung als auch die Rückführleitung
oberhalb des Bodens des Bratbehälters liegen, ist eine Reinigung des Bralfeitcs nicht möglich.
Es ist auch bekannt (USA.-Patentschrift 3 097 589), das am Boden des Bralbehällers abeezoucnc Feit
oder Öl über eine Leitung nahe dem Oberrand des Behälters in diesen zurückzuführen. Diese ermöglicht
zwar eine Reinigung des ganzen Bratfettes, führt aber beim Rückfluß zu einem Verspritzen und bedingt
einen erheblichen Aufwand.
Schließlich ist auch bekannt (französische Patentschrift 1 332 704), getrennte Leitungen für das Ablassen
und das Zurückführen des zu reinigenden bzw. gereinigten Bratfettes vorzusehen, jedoch ist auch
hier der Aufwand erheblich und etwaige Verbrennungsgefahren nicht zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
die diese aufgezeigten Nachteile nicht aufweist, bei der die Umführung des zu reinigenden Bratfettes in
so kurzer Zeit erfolgt, daß die Bratwärme weitgehend erhalten bleibt und ein Spritzen sicher vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Filtervorrichtung in dem Auffanggefäß
untergebracht ist, das über eine Saugleitung mit einer Pumpe verbunden ist, und eine Druckleitung aus der
Pumpe in die zwischen dem Absperrventil und dem Bratbehälter liegende Rohrleitung führt.
Die Ansprüche 2 bis 4 betreffen weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes des kennzeichnenden
Teiles des Anspruches 1.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das gesamte Fett des Bratbehälters
dem Reinigungsvorgang durch das Filter unterworfen werden kann, wobei durch die Schnelligkeit
des Reinigungsvorganges einmal kein Wärmeverlust auftritt und dadurch Energie eingespart wird und
zum anderen als Folge der Wärmeeinsparung kein Spritzen des Bratenfettes auftritt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, die im folgenden
näher beschrieben wird. Es zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht der Brateinrichtung nach der Erfindung in perspektivischer und teilweise gebrochener
Darstellung,
F i g. 2 eine Rückansicht der Brateinrichtung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 3 eine Teilansicht der Filtervorrichtung in schcmatischer Darstellung,
F i g. 4 die Filtervorrichtung in Explosionsdarstellung,
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung der zusammengesetzten Filtervorrichtung,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Mittellinie der Filtervorrichtung.
In den F i g. 1 und 2 bedeutet 1 die beiden Seitenwände der Brateinrichtung. Die Vorderfront ist größtenteils
aufgebrochen gezeichnet. Sie weist einen oberen Teil auf, in dem ein Zeitgeber, ein elektrischer
Thermostat und verschiedene andere Schaltvorrichtungen untergebracht sind. Der untere Teil ist aufklappbar
montiert, damit ein freier Zugang in das Innere der Brateinrichtung ermöglicht ist. Die ganze
Brateinrichtung ruht auf Füßen 3. Die Rückseite 4 ist vorzugsweise offen gelassen, damit die Einrichtung
im Gehäuse jederzeit nachgesehen und von Zeit zu Zeit gewartet werden kann.
Oben auf der Brateinrichtung befindet sich eine Plattform 5, auf der ein rechteckiger Behälter 6 angeordnet
ist, welcher sich auch durch die Plattform 5 nach unten hin erstreckt. Der unlere Teil des Behälters
6 ist in Fig. 2 mit 7 bezeichnet. Der Boden des
Behälters 6 verjüngt sich nach unten und nach der Mitte zu, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. An der untersten
Stelle des Behälters 6 ist eine Rohrleitung 8 fest montiert, die in das Innere des Behälters 6 mündet.
Diese Rohrleitung 8 bildet eine Abflußöffnung, durch die das verunreinigte Fett mittels eines Hauptventils 9
abgelassen werden kann. Unmittelbar unter der Abflußleitung 8 ist ein oben offenes Gefäß 10 angeordnet,
in das das Fett eingelassen werden kann. Dieses Gefäß 10 bleibt vorzugsweise ständig auf dem Boden
zwischen den senkrechten Gehäuseteilen der Brateinrichtung.
Der Behälter 6 ist oben durch einen Deckel 11 verschlossen, welcher auf einem Träger 13 mittels eines
Zapfens 12 schwenkbar angeordnet ist. Der Deckel 11 kann hermetisch mittels eines Handgriff-Rades
verschlossen werden, das aus zwei zueinander senkrechten Armpaaren 14 besteht. Diese Arme sitzen auf
einer Schraube 15 und bewirken, wenn sie gedreht werden, einen hermetischen Verschluß des Deckels
11 mit dem oberen Rand des Behälters 6. Außerdem
ist eine Klinken-Vorrichtung 16 vorgesehen, die von Hand in und außer Eingriff mit einer am Behälter 6
befindlichen Aufnahme 17 gebracht werden kann. Um den Behälter 6 für den Bratvorgang zu schließen,
wird zunächst die Klinkenvorrichtung 16 nach unten gedruckt, bis sie zum Eingriff mit der Aufnahme 17
kommt. Anschließend wird ein hermetischer Verschluß durch Betätigung des Arm-Rades 14 bewirkt.
Um den Deckel 11 zu öffnen, ist es' notwendig, zunächst das Arm-Rad 14 zu drehen, um den hermetischen
Verschluß wieder aufzuheben und anschließend die Klinkenvorrichtung 16 auszuklinken.
Im Innenraum der Brateinrichtung sind in üblicher Weise eine Streckverbindung 18 angeordnet, von der
elektrische Leitungen zur Heizvorrichtung und einem Kontrollorgan 19 gehen. Die Heizkörper sind am unteren
Ende des- Behälters 6 angeordnet und weisen an der Behälteraußenseite übliche Kabelanschlüsse 20
auf. Die Heizkörper bestehen vorzugsweise aus elektrischen Widerständen; sie können jedoch im Bedarfsfalle
durch andersartige Heizkörper ersetzt werden.
Im Betriebszustand ist der Behälter 6 etwa zu zwei Dritteln mit hochwertigem Fett gefüllt, wobei jedoch
das Wort Fett auch sonstige Bratmittel, insbesondere Öle, umfaßt. Weiterhin muß an die Steckverbindung
18 eine-übliche elektrische Energiequelle angeschlossen
sein.
Wenn das Fett eine hinreichend hohe Temperatur hat, wird das Bratgut, z. B. Hähnchen, Fleisch, Fisch
oder Kartoffeln, in den Behälter 6 getan. Um das Bratgut zunächst leicht bräunen zu lassen, wird der
Deckel Il zunächst vorzugsweise offen gelassen. Das Bratgut ist ständig in dem Fett vollständig eingetaucht.
Der erwähnte vorläufige Bräunungsvorgang dient dazu, die Haut der Hähnchen oder von anderem
Fleisch etwas zu härten, damit die Stücke nicht zusammenkleben. Daraufhin wird der Deckel Il unter
Betätigung der Klinkenvorrichtung 16 heruntergeklappt und die Klinkenvorrichtung 16 in die Aufnahme
17 eingeklinkt. Daraufhin wird das Rad 14 zur Herstellung eines hermetischen Abschlusses des
Deckels gedreht. Durch fortgesetztes Heizen wird das im Fett befindliche Bratgut veranlaßt, seinen natürlichen
Feuchtigkeitsgehalt abzugeben, der unmittelbar in Dampf verwandelt wird und einen erhöhten Druck
erzeugt. Dabei hat sich herausgestellt, daß günstige Resultate dann erzielt werden, wenn das im Topf befindliche
Fett auf eine Temperatur von etwa 157 bis 163" C gehalten wird und der Dampfdruck bis zu
etwa 1,02 kg/cm"- beträgt. Die für .Hähnchen crforderliche
Zeit, um nach hermetischem Verschluß des Topfes bei den erwähnten Temperatur- und Druckbedingungen
gebraten zu werden, beträgt 5 bis 7 Minuten.
Um den Bratprozeß zu beenden, drückt der Koch
ίο auf einen Knopf, wodurch ein durch ein Relais betätigtes
Absperrglied 21 betätigt wird, durch welches der Dampf aus dem Topf durch ein Ventil 22 in ein
Abzugsrohr 23 entweicht. Alsdann kann das Rad 14 wieder aufgedreht werden, da kein Überdruck mehr
im Behälter 6 herrscht. Weiterhin kann die Klinkenvorrichtung 16 außer Eingriff mit der Aufnahme 17
gebracht und der Deckel 11 geöffnet werden, damit das gebratene Gut aus dem Behälter genommen werden
kann. Wenn der Deckel 11 um sein Gelenk aufgeklappt wird, kondensieren jegliche noch im Behälter
befindliche Dampfreste auf der inneren Deckeloberfläche und bilden Wassertropfen auf dieser.. Eine
zeichnerisch nicht dargestellte Rinne auf der Innenseite des Deckels 11 neben dessen Schwenkkante
dient als Abfluß für die kondensierte Feuchtigkeit. Diese Abflußrinne ist mit dem Abzugsrohr 23 ver-,bunden.
Der oben erwähnte günstige Dampfdruck ist durch ein Überdruckventil 24 begrenzt, welches durch eine
Leitung 25 mit dem Inneren des Behälters 6 in Verbindung steht, wobei jegliches Wasser, das in das
Ventil gelangen kann, durch ein Rohr 26 abfließt.
Ein Sicherheitsventil 27 ist zusätzlich zum Überdruckventil 24 vorgesehen; außerdem befindet sich ein
Manometer 28 in Verbindung mit dem Inneren des.
Behälters 6, und zwar über eine Verbindungsleilung, die zum unteren Teil des Überdruckventils 24 führt.
Das Fett im Behälter 6 wird üblicherweise immer
wieder benutzt, und zwar nicht nur deshalb, weil es teuer ist, sondern vor allem auch deswegen,' weil es
sehr aufwendig ist, das Fett aus dem Behälter 6 auszufüllen und frisches Fett in ihn hineinzutun. Wenn
das Fett jedoch für zwei oder mehr Füllungen mit Hähnchen, Fisch oder Fleisch zum Braten verwendet
wird, bilden sich verbrannte Teilchen im Fett. Diese Teilchen rühren teils von dem Überzug her, der vor
dem Braten auf das Bratgut gebracht worden ist und zum Teil auch von dem Bratgut selbst. Diese Teilchen
werden beim Herausnehmen einer Beschickung aus dem Behälter nicht mitentfernt. Durch fortgesetzte
Bratvorgänge werden daher diese festen Teilchen immer stärker gebraten, bis sie ganz hart sind
und sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Bratgut ansetzen, wodurch dieses ein fleckiges Aussehen
und einen verdorbenen Geschmack bzw. Geruch annimmt. Bisher mußte der Koch in diesem Fall das
Fett durch öffnen des Ventils 9 ablassen und nach Verschluß des Ventils neues Fett in den Topf füllen.
Dieses Fett mußte erneut von kaltem Zustand aus erhitzt werden, was mit Arbeits- und Zeit-Aufwand
verbunden war und außerdem Heizkosten verursachte.
Es ist daher auf dem Boden des Behälters 10 eine Filtervorrichtung 29 angeordnet, deren Einzelteile in
den F i g. 4, 5 und 6 dargestellt sind. Die Vorrichtung ist so angeordnet, daß alles Fett, das durch die Rohrleitung
8 abfließt, durch das Filter gehen muß, bevor es in den Behälter 6 zurückgelangen kann. Wie er-
sichtlich, ist eine Leitung 30, die von der Filtervorrichtung 29 ausgeht, an die Eintriltsöffnung 31 einer
Pumpe 32 angeschlossen, die durch einen Motor 33 angelrieben wird. Der Auslaß der Pumpe 32 ist durch
eine Leitung 34 mit einem Ventil 35 verbunden, welches seinerseits durch eine Leitung 36 mit der Rohrleitung
8 des Behälters 6 oberhalb des Ventils 9 verbunden ist.
Zum Ablassen des verunreinigten Fettes wird zunächst das Ventil 9 geöffnet, wobei jedoch das Ventil
35 geschlossen bleibt. Das Fett kann somit aus dem Behälter 6 in das Auffanggefäß 10 abfließen. Alsdann
wird das Ventil 9 geschlossen und das Ventil 35 geöffnet und die Pumpe 32 in Betrieb gesetzt. Hierdurch
wird das Fett aus dem Behälter 10 durch das Filter 29 mittels der Pumpe 32 aufwärts durch die
Leitung 30 befördert, um nach Durchgang durch die Pumpe über die Leitung 34, das Ventil 35 und die
Leitung 36 vom unteren Ende des Behälters 6 her in diesen einzudringen. Da das Ventil 9 geschlossen ist,
kann kein reines Fett in den Behälter 10 zurücklaufen. Wenn alles Fett das Filter passiert hat, wird die
Pumpe 32 abgestellt und das Ventil 35 geschlossen.
Die störenden Teilchen sind auf diese Weise aus dem öl bzw. Fett abgefiltert und bleiben an einer enlfernbaren
Hülle 48 aus Filterpapier haften, welche im Bedarfsfalle ausgewechselt werden kann. Der Filterungsprozeß
kann sehr schnell durchgeführt werden und bedingt nur eine kurzzeitige Unterbrechung des
• Bratvorganges, wobei das Fett bei seiner Rückkehr in den Behälter 6 in gefiltertem Zustande beinahe denselben
Wärmezustand aufweist, wie beim Verlassen des Behälters 6.
. Einzelheiten des Filters sind aus den F i g. 4, 5 und 6 ersichtlich.
Es sind zwei Böden 37 und 38 vorgesehen, welche mit Randumbördelungen 39 versehen sind- und eine
Vielzahl von Durchtrittsöffnungen 54 aufweisen. Die Böden sind derart bemessen, daß einer mit seinen
Randumbördelungen — insbesondere der obere Boden 38 —bündig in die Randumbördelung des anderen
— insbesondere des unteren Bodens 37 — paßt (vgl. F i g. 6). Jeder der beiden Böden 37, 38 weist in
seiner Mitte eine kreisrunde öffnung auf, durch die sich ein Teil eines plattenförmigen Gliedes 40 erstreckt.
Durch die öffnung im Boden 38 erstreckt sich außerdem eine Nabe 41, die mit einer Bohrung
42 versehen ist, wie aus F i g. 6 ersichtlich ist. Diese Bohrung 42 weist eine Vielzahl von radialen Verbindungswegen
43 auf, die die Bohrung 42 mit dem durch die beiden Böden 37 und 38 gebildeten Zwischenraum
herstellen. Die Nabe 41 ist außen mit einem Gewinde 44 versehen, das in eine zentrale
Bohrung einer Platte 46 paßt, welche mit einem Innengewinde 45 versehen ist. Die Leitung 30 ist am
einen Ende mit einem Gewinde verschen und in die Platte 46 eingesetzt.
Die Hülle 48 aus Filterpapier ist am einen Ende 49 geschlossen und über einen Vorsprung 50 gespannt,
welcher durch die Mittelöffnung des Bodens 37 ragt. Das obere Ende der Hülle — auf der linken Seite in
F i g. 5 — ist an der Stelle 51 umgefallet und dadurch verschlossen, und wird in diesem geschlossenen Zustande
durch eine Klemme 52 gehalten. Die Oberseite der Hülle — vgl. F i g. 4, 5 und 6 — ist mit einer Öffnung
53 versehen, durch die die Nabe 41 hindurchragt. Wenn die Platte 46 auf den oberen Boden 38
aufgelegt isl, wird die obere Fläche der Hülle 48 aufgelegt, so daß sie durch die Platte 46 und den Boden
38 getragen wird. Der Vorsprung 50 drückt die zentrale Zone der unteren Seite der Hülle 48 gegen den
Boden des Gefäßes 10 (vgl. Fig. 6) und dient gleichzeitig
als Abstandshalter für den Boden 37 und den übrigen Teil der unteren Seite der Hülle 48 vom Boden
des Gefäßes 10. Es muß daher das ganze, den Filter 29 umgebende Öl bzw. Feit das Filterpapier
passieren. Jegliche Verunreinigungsteilchen werden
ίο daher längs der äußeren Oberflächen der Hülle 48
festgehallen, und wenn diese verstopft ist, ist es einfach, sie durch eine neue zu ersetzen. Es braucht nur
die Klemme 52 gelöst, die linke Kante 51 enfaltet und die Platte 46 abgeschraubt zu werden, woraufhin die
Hülle nach rechts abgezogen werden kann (vgl. Fig. 6).
Zum Befestigen und Lösen der Platte 46 ist diese mit einem paar Schraub-Handgriffen 55 versehen.
Das Rohr endigt oben in einem Knierohr 56, welches ein kurzes außen mit einem Gewinde versehenes Rohrstück 57 enthält, das sich lose in einem Rohrstück 58 befindet (vgl. Fig. 4), das mit einem Verbindungselement mit Flügelgriff 59 versehen ist. Der Griff 59 weist eine Bohrung zur Aufnahme einer Überwurfmutter 60 auf, die rechts auf das Rohrstück 57 aufgeschraubt werden kann. Der Flügelgriff 59 gestattet eine Schraubverbindung mit einer horizontalen Rohrleitung 61 (vgl. F i g. 3), die dadurch in Verbindung mit dem Rohrstück 57 steht. Auf diese Weise ist der hydraulische Kreis vom Filter 29 zur Abflußöffnung des Behälters 6 geschlossen.
Das Rohr endigt oben in einem Knierohr 56, welches ein kurzes außen mit einem Gewinde versehenes Rohrstück 57 enthält, das sich lose in einem Rohrstück 58 befindet (vgl. Fig. 4), das mit einem Verbindungselement mit Flügelgriff 59 versehen ist. Der Griff 59 weist eine Bohrung zur Aufnahme einer Überwurfmutter 60 auf, die rechts auf das Rohrstück 57 aufgeschraubt werden kann. Der Flügelgriff 59 gestattet eine Schraubverbindung mit einer horizontalen Rohrleitung 61 (vgl. F i g. 3), die dadurch in Verbindung mit dem Rohrstück 57 steht. Auf diese Weise ist der hydraulische Kreis vom Filter 29 zur Abflußöffnung des Behälters 6 geschlossen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Auslaßleitung 8 an einer solchen Stelle in den Behälter 10
führt, daß das heiße Fett oder Öl nicht direkt durch das Filterpapier der Hülle 48 gegossen wird
(s. Fig. 3).
Wie bereits erwähnt wurde, ist es weiterhin wünschenswert, daß während des Bratvorganges nicht
mehr Feuchtigkeit im Topf ist als die von dem Bratgut selbst abgegebene Feuchtigkeit. Aus diesem
Grunde ist ein großes Kondensationsgefäß 62 an der Stelle 63 des Gehäuses angeordnet. Dieses Kondensationsgefäß
62 weist an seinem Boden ein kurzes Rohr 64 auf, das zur Ableitung des Kondenswassers in ein
entfernbares Abtropfgefäß 65 geht. Das Ventil 21, 22 ist durch das Rohr 23 mit dem Kondensationsgefäß
62 verbunden. Außerdem führt die Leitung 26 vom Überdruckventil 24 in das Kondensationsgefäß 62.
Ferner ist jedes der beiden Ventile 22 und 24 mit dem Inneren des Behälters 26 verbunden.
Wenn der Koch den eigentlichen Bratvorgang zu beendigen wünscht, betätigt er einen Schalter, wodurch
das Ventil 22 geöffnet wird, so daß Dampf aus dem Behälter 6 durch dieses Ventil 22 und die Leitung
23 in das Kondensationsgefäß 62 strömen kann. Gleichzeitig betätigt er das Rad 14 und entsichert die
Klinkenvorrichtung 16, um schließlich den Deckel 11 hochzuheben. Noch im Behälter befindlicher Dampf
kondensiert nunmehr an der inneren Oberfläche des Deckels in der beschriebenen Weise. Es gelangt somit
sowohl der direkte Dampf als auch die kondensierte Flüssigkeit durch dasselbe Ventil in das Kondensationsgefäß
62. Jegliche kondensierte Feuchtigkeit, die im unteren Ende des Ventils 24 oder im Manometer
28 oder im Ventil 27 vorhanden ist, muß ebenfalls durch die Leitung 26 in dasselbe Kondensationsgefäß
62 abfließen. Außerdem gelangt sämtlicher Dampf in dieses Kondensationsbehältnis, um dort sofort zu kon-
densieren, weil die Temperatur des Gefäßes verhältnismäßig niedrig gehalten wird. Zu diesem Zweck befindet
sich das Gefäß in entsprechender Entfernung von dem erhitzten Topf und ist über das Rohr 26 mit
der Außenluft verbunden. Die Kondensation des
Dampfes erfolgt daher in dem Behälter 62 sehr schnell, so daß sich ein nennenswerter Dampfdruck
im Behälter 62 nicht entwickeln kann. Und infolgedessen kann auch kein Dampf in den Topf durch die
Leitung 23 und das Ventil 22 zurückströmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 618/143
Claims (4)
1. Einrichtung zum Braten in schwimmendem Fett unter Druck mit einem Bratbehälter zur
Aufnahme des Fettes, dessen Boden sich nach unten verjüngt, und mit einer Heizeinrichtung zur
Erhitzung des Behälterinhaltes, mit einer Filtriereinrichtung zum Aufrechterhalten der verunreinigungsfreien
Fettbeschaffenheit, wobei von der tiefsten Stelle des Behälters eine mit einem Absperrventil
versehene Rohrleitung ausgeht, die in ein offenes Affanggefäß mündet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Filtervorrichtung (29) in dem Auffanggefäß (10) untergebracht ist, das über eine Saugleitung (30) mit einer Pumpe
(32) verbunden ist, und eine Druckleitung (34, 36) aus der Pumpe (32) in die zwischen dem Absperrventil
(9) und den Bratbehälter (6) liegende Rohrleitung (8) führt.
2. Brateinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung (29)
unterhalb des Bratbehälters (6) angeordnet ist.
3. Brateinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtervorrichtung
(29) zwei perforierte, mit Randumbördelungen (39) versehene Böden (37, 38) aufweist, die zusammengesetzt
einen Hohlkörper bilden, aus dem die Saugleitung (30) führt und über den eine Hülle (48) aus Filtermaterial ziehbar ist, die die
Perforationen (54) der Böden (37, 38) bedeckt.
4. Brateinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (48) aus Filtermaterial
entfernbar auf den perforierten Böden (37, 38) angeordnet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |