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DE1230607B - Fahrbarer Stengelknicker zur Aufbereitung gemaehter Graeser - Google Patents

Fahrbarer Stengelknicker zur Aufbereitung gemaehter Graeser

Info

Publication number
DE1230607B
DE1230607B DEO7282A DEO0007282A DE1230607B DE 1230607 B DE1230607 B DE 1230607B DE O7282 A DEO7282 A DE O7282A DE O0007282 A DEO0007282 A DE O0007282A DE 1230607 B DE1230607 B DE 1230607B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
roller
sprocket
mobile
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7282A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Carl Oppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEO7282A priority Critical patent/DE1230607B/de
Publication of DE1230607B publication Critical patent/DE1230607B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D82/00Crop conditioners, i.e. machines for crushing or bruising stalks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-43/10
Nummer: 1230 607
Aktenzeichen: O7282III/45c
Anmeldetag: 11. März 1960
Auslegetag: 15. Dezember 1966
Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Stengelknicker zur Aufbereitung gemähter Gräser mit zwei sich entgegengesetzt drehenden Walzen und betrifft den Antrieb und die Ausgestaltung der Walzen.
Man kennt derartige Stengelknicker, deren Walzen an ihrem Umfang leistenartige, ineinandergreifende Vorsprünge tragen. Dabei wird eine der Walzen angetrieben und treibt die andere Walze an, wobei die Walzen in ihrer Bewegung gegeneinander durch einen Anschlag begrenzt im Maschinengestell beweglich sind. Bei diesen Stengelknickern werden die Gräser an den radialen Flächen der Vorsprünge oder im Grund der Leistenzwischenräume stark gepreßt und verlieren dabei einen erheblichen Anteil ihres als Futtermittel wertvollen Saftes.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß zwischen den Leisten der Walzen keine Kräfte auftreten, die auf das Gut pressend oder schädigend einwirken können. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß jede der beiden Walzen für sich angetrieben ist, jedoch so, daß die Umfangsgeschwindigkeit beider Walzen gleich ist, wobei die Walzen in Richtung ihres Umfanges so eingestellt sind, daß ihre leistenartigen Vorsprünge sich an ihren radial liegenden Seitenflächen nicht berühren, und wobei die Walzen ferner durch Anschlag in ihrer gegenseitigen Bewegung in Richtung ihres Achsabstandes so begrenzt sind, daß die Stirnkanten der Leisten die Gegenwalze im Grund des Leistenzwischenraumes nicht berühren können.
In der Zeichnung, die Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung zeigt, sind
F i g. 1 eine Aufsicht auf einen Stengelknicker nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht nach Linie 3-3 in F i g. 1, F i g. 4 eine Ansicht nach Linie 4-4 in F i g. 2,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf die Maschine von der Oberseite in F i g. 1,
F i g. 6 eine Ansicht einer Endplatte der Rahmenverbindungen,
F i g. 7 eine Vorderansicht der Maschine in Betriebsstellung,
F i g. 8 eine Teilansicht nach Linie 8-8 in F i g. 1,
Fig. 9 eine abgeänderte Ausführungsform der Walzen.
Die Maschine wird an einen Trecker durch eine Kupplung 10 gehängt, die durch eine Zugstangen und Schrägstreben 13, 14 zu dem Querrahmen 12 führt. Dieser trägt an jedem Ende eine senkrechte Fahrbarer Stengelknicker zur Aufbereitung
gemähter Gräser
Anmelder:
Heinz Carl Oppel, Boise, Id. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner
ίο und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte,
Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Heinz Carl Oppel, Boise, Id. (V. St. A.)
Endplatte 15 (s. Fig. 6), deren Umriß eine Stirn-
ao fläche 16, eine geneigte Vorderfläche 17 und eine Unterfläche 18 aufweist, die den Antrieb der Maschine gegen den Zutritt von Verunreinigungen oder gemähtem Gras schützen. Zwischen den Endplatten 15 liegt etwas unter dem Querrahmen 12 ein U-Eisen 19, an dessen Vorderschenkel mittels Bolzen 20 drei Lager 21, eine rohrförmige Querwelle 22 montiert sind, die in einem Ausschnitt 23 der Endplatten 15 über diese hinausragt. Die Querwelle 22 trägt an Streben 24 die Lager 25 der Laufräder 26. Mit der Querwelle 22 ist ein Hebel 30 verbunden, der durch einen Kurbeltrieb 34, 35, 36, 37 gegen die Wirkung einer Federanordnung 31, 32, 38 gegenüber einer am Rahmen festen Stütze 27, 28 geschwenkt werden kann, so daß durch Drehen der Kurbel 35 die Räder 26 gehoben und gesenkt werden können, um den Maschinenrahmen auf die gewünschte Höhe einzustellen (vgl. Fig. 8).
Zum Knicken der Grasstengel dienen zwei Walzen 42, 43 (s. Fig. 3), die drehbar zwischen den Endplatten 15 gelagert sind. Sie bestehen aus je einem Rohr 44 bzw. 45, die an ihren geschlossenen Enden Lagerzapfen 46 bzw. 47 haben. Zur Lagerung dienen in jeder Endplatte 15 ein längliches Loch 48 und ein rundes Loch49 (s. Fig. 6). Das Loch 49 trägt das Lager 50 (F i g. 4) für den Zapfen 47 der Walze 43, während in dem länglichen Loch ein Lager 51 für den Zapfen 46 der Walze 42 angeordnet ist. Das Lager 51 ist auf einem Hebel montiert, der um den Drehpunkt 52 an dem Vorderende der Endplatte 15 schwenkbar ist und so eine begrenzte Bewegung der Walze 42 gegenüber der Walze 43 gestattet. Die Abwärtsbewegung des Hebels 52 ist durch einen An-
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schlag 53 an der Endplatte 15 begrenzt, der durch eine Schraube 54 so eingestellt werden kann, daß eine Metallberührung der Walzen 42 und 43 verhütet ist. Die Aufwärtsbewegung des Hebels 52 wird durch eine Feder begrenzt, die sich gegen den Anschlag 53 abstützt und einen Bolzen 56 umschließt, der an dem Hebel 52 befestigt ist. So kann die Walze 43 ausweichen, falls mit dem Gras ein Stein od. dgl. aufgenommen werden sollte.
An einem Ende der Walzen tragen ihre Zapfen 46 und 47 Kettenräder 57 und 58, die mit einem dritten Kettenrad 59 fluchten, das auf einer Welle 63 in einem Lager 60 auf dem Träger 12 angeordnet ist. Über die Kettenräder 57, 58, 59 läuft die Kette 61 in Richtung des Pfeiles in F i g. 2 und dreht die Walzen 42 und 43 in entgegengesetzten Richtungen. Sie umschließt in Ausgestaltung des Erfindungsgedankens das Kettenrad 58 der tiefer liegenden Walze 43 und greift in das schräg oberhalb des Kettenrades 58 liegende Kettenrad 57 der anderen Walze 42 mit ihrer Außenseite ein. Durch diese Anordnung kann eine im Betrieb möglicherweise auftretende Dehnung der Kette sich nicht auf die Lage der Walzen auswirken. Sie wird an anderer Stelle durch einen federbelasteten Kettenspanner 62 ausgeglichen.
Die Welle 63 führt zu einem Getriebekasten 64, dessen Eingangswelle 65 über eine Zwischenwelle 66 und die Gelenke 67, 68 mit der Zapfstelle des Trekkers verbunden ist.
Hinter der Walze 43 ist eine Walze 70 angeordnet, die mit Zapfen 71 in Lagern 72 an den Endplatten 15 so gelagert ist, daß sie um ein bestimmtes Maß (z. B. 2V2 cm) nach unten über den unteren Teil der Walze 43 hinausragt. Auf diese Weise sichert die Walze 70 die Walze 42 und 43 gegen eine Bodenberührung. Im Betrieb wird durch die Kurbel 35 die Walze 70 auf den Boden eingestellt, so daß der Maschinenrahmen in Schwebe gehalten wird, falls die Maschine über unebenes Gelände oder über ein Hindernis fährt.
Hinter den Walzen ist die Maschine durch eine Deckplatte 76 abgedeckt, die an dem Querrahmen 12 durch Winkeleisen 77 befestigt und durch Randbleche 78 versteift ist. Dahinter liegen Streifbleche 79, die auf Konsolen 80 um Zapfen 82 an der Hinterkante jeder Seitenplatte 15 schwenkbar montiert und durch Winkelbleche 81 versteift sind.
Eine Querschnittform der Walzen 42, 43 zeigt Fig. 3. Die Leisten84 sind V-förmige Vorsprünge, die sternartig an das Rohr 44 bzw. 45 angeschweißt sind. Diese Form eignet sich besonders für steinigen Boden.
35
40
45 In F i g. 9 haben die Vorsprünge die Form von kreisförmigen, an die Walzen 42, 43 geschweißten Stangen. Diese Form gestattet ein weicheres Knicken der Grasstengel bei empfindlichem Erntegut.
Im Betrieb wird die Maschine über die frischgemähten Gräser gezogen, wobei die Höhe der Walze 70 durch die Kurbel 35 so eingestellt ist, daß die Gräser zwischen die Walzen 42 und 43 treten und in der gewünschten Weise geknickt werden. Hinter der Maschine werden die Gräser durch die Streichfläche 79 in Schwaden abgelegt und dann in der üblichen Weise, wenn sie getrocknet sind, aufgenommen. Die geknickten Stengel trocknen auf dem Felde schneller und haben einen höheren Futterwert.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fahrbarer Stengelknicker zur Aufbereitung gemähter Gräser mit zwei sich entgegengesetzt drehenden Walzen, die an ihrem Umfang leistenartige, ineinandergreifende Vorsprünge tragen und im Maschinenrahmen gegeneinander durch einen Anschlag begrenzt beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Walzen (42, 43) für sich angetrieben ist, jedoch so, daß die Umfangsgeschwindigkeit beider Walzen gleich ist, wobei die Walzen in Richtung ihres Umfanges so eingestellt sind, daß ihre leistenartigen Vorsprünge (84, 85) sich an ihren radial liegenden Seitenflächen nicht berühren, und wobei die Walzen ferner durch den Anschlag in ihrer gegenseitigen Bewegung in Richtung ihres Achsabstandes so begrenzt sind, daß die Stirnkanten der Leisten die Gegenwalze im Grund des Leistenzwischenraumes nicht berühren können.
2. Fahrbarer Stengelknicker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für beide Walzen (42, 43) eine endlose Antriebskette (61) dient, die das Kettenrad (58) der tiefer liegenden Walze (43) umschlingt und in das schräg oberhalb dieses Kettenrades (58) liegende Kettenrad (57) der anderen Walze (42) mit ihrer Außenseite eingreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2700 261, 2 843 990,
911780,2 918 774.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent 1141 829.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 747/96 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEO7282A 1960-03-11 1960-03-11 Fahrbarer Stengelknicker zur Aufbereitung gemaehter Graeser Pending DE1230607B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0177995A1 (de) * 1984-09-12 1986-04-16 FORD NEW HOLLAND, INC. (a Delaware corp.) Feldhäcksler mit Erntegutaufbereitungseinrichtung

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US2700261A (en) * 1951-08-18 1955-01-25 Int Harvester Co Windrower having crushing means
US2843990A (en) * 1956-03-23 1958-07-22 Deere & Co Hay conditioner roll mounting and adjustment mechanism
US2911780A (en) * 1957-09-26 1959-11-10 Dale W Brady Hay conditioning implement
US2918774A (en) * 1957-11-20 1959-12-29 Sperry Rand Corp Crop treating apparatus
DE1141829B (de) 1959-12-02 1962-12-27 John Deere Lanz Ag Geraet zum Aufbereiten von halm- oder stengelartigem Erntegut, insbesondere von Heu

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