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DE1298393B - Strahlmuehle zum Zerkleinern und Dispergieren von Feststoffen in einer Traegerfluessigkeit - Google Patents

Strahlmuehle zum Zerkleinern und Dispergieren von Feststoffen in einer Traegerfluessigkeit

Info

Publication number
DE1298393B
DE1298393B DEF47257A DEF0047257A DE1298393B DE 1298393 B DE1298393 B DE 1298393B DE F47257 A DEF47257 A DE F47257A DE F0047257 A DEF0047257 A DE F0047257A DE 1298393 B DE1298393 B DE 1298393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jet mill
nozzles
mill according
chamber
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF47257A
Other languages
English (en)
Inventor
Stephanoff Nichol Nickalaevich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fluid Energy Processing and Equipment Co
Original Assignee
Fluid Energy Processing and Equipment Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fluid Energy Processing and Equipment Co filed Critical Fluid Energy Processing and Equipment Co
Priority to DEF47257A priority Critical patent/DE1298393B/de
Publication of DE1298393B publication Critical patent/DE1298393B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/06Jet mills
    • B02C19/061Jet mills of the cylindrical type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/12Chocolate-refining mills, i.e. roll refiners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/32Coffee mills; Spice mills with other grinding or pulverising members
    • A47J42/36Coffee mills; Spice mills with other grinding or pulverising members mechanically driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betriflt eine Strahlmühle zum Zerkleinern und anschließenden Dispergieren von Feststoffen in einer Trägerflüssigkeit, wobei die Feststoffteilchen in einem aus der verdampften Trägerflüssigkeit bestehenden, mit hoher Geschwindigkeit bewegten Gasstrom suspendiert sind.
  • Eine bekannte Strahlmühle dieser Art arbeitet mit einem Trägermittel in Form eines verflüssigten, im Normalzustand gasförmigen Mediums, das bereits bei geringer Erwärmung in den gasförmigen Zustand übergeht, und eignet sich daher zum Zerkleinern von gegen Wärme empfindlichen festen Stoffen wie Harzen od. dgl.
  • Eine solche Strahlmühle soll erfindungsgemäß nun so weitergebildet werden, daß Chemikalien, wie Ruß) die an sich hydrophob und daher schwierig mit Wasser zu mischen sind, zerkleinert werden sollen. Um z. B. sehr fein vermahlenen Ruß zum späteren Einbringen in Kautschukprodukte zu erhalten, wurde bisher das Dispergierungsmittel, wie Detergentien oder oberflächenaktive Mittel, in die Aufschlämmung eingebracht. Diese Dispergierungsmittel beeinflußten jedoch die Bindung zwischene dem Ruß und Kautschuk nachteilig und erniedrigten dadurch die Verstärkungswirkung des Rußes erheblich. Außerdem ergab das Erfordernis zur ansatzweisen Herstellung der Aufschlämmungen vor der Verwendung verschiedene Probleme bei der Lagerung, wie z. B. Verunreinigungen. Die Anwendung der Dampfvermahlung brachte einen großen Apparateaufwand mit sich, vor allem bestanden Beschränkungen hinsichtlich der zulässigen Dampftemperaturen.
  • Erfindungsgemäß soll nun eine auch für die Rußzerkleinerung und Dispergierung geeignete Strahlmühle geschaffen werden, in der selbst praktisch alle Vorgänge vom Einführen der verschiedenen Medien und Stoffe bis zum Abziehen der wäßrigen Suspension, mit zwischengeschaltetem Mischen, gegebenenfalls Koagulieren usw. in ein und derselben Vorrichtung durchgeführt werden.
  • Erreicht wird dies bei einer Strahlmühle zum Zerkleinern und Dispergieren von Feststoffen in einer Trägerflüssigkeit, wobei die Feststoffteilchen in einem aus der verdampften Trägerflüssigkeit bestehenden, mit hoher Geschwindigkeit bewegten Gasstrom suspendiert sind, dadurcll, daß die Strahlmühle in bekannter Weise aus einem rotationssymmetrischen flachen Gehäuse besteht, dessen peripherer Bereich als ringförmige, mit etwa tangential einmündenden Düsen versehene Mahlkammer ausgebildet ist und in dessen zentralem Bereich eine Kondensierkammer vorgesehen ist, an deren eine Stirnseite ein Zulaufrohr für ein Kühlmedium und auf der gegenüberliegenden Stirnseite ein Auffangbehälter für die kondensierte flüssige Feststoffsuspension angeordnet ist.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse zwischen der peripher angeordneten Mahlkammer und der zentral angeordneten Kondensierkammer eine ringförmige Vorkühlkammer auf, die mit Düsen für ein Vorkühlmedium versehen ist.
  • Zweckmäßig wird die ringförmige Vorkühlkammer im Querschnitt mit einer venturiartigen Einschnürung ausgebildet, an deren engsten Stelle die lDiisen für das Vorkiihlmedium angeordnet sind.
  • Eine horizontale Ringkammer mit Tangentialdüsen für Medium und Feststoffmaterialien ist an sich bekannt. Die Materialien rotierens hierbei aber lediglich innerhalb eines Horizontalwirbels, der durch das-aus den Tangentialdüsen kommende Medium gebildet wird und fallen dann durch die Mitte in eine Sammelkammer durch, wo die Feststoffe vom Medium getrennt werden ; die Feststoffe fallen in einen Behälter, während das gasförmige Medium durch eine oberhalb des Sammlers angeordnete Leitung nach oben durchtritt.
  • Hierdurch lassen sich aber nicht die günstigen Strömungsverhältnisse, die erfindungsgemäß auf Grund der am Umfang ringförmig ausgebildeten Mahlkammer mit etwa tangential einmündenden Düsen sich einstellen, erreichen. Bei der bekannten Strahlmühle ist zwar eine zentrale Leitung vorgesehen, diese Leitung wird jedoch lediglich dazu benutzt, das Material einzuspeisen, und dient nicht der Zuführung eines gesonderten Mediums, beispielsweise eines Kühlmediums, wie dies erfindungsgemäß der Fall ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ergeben sich zahlreiche in der Figurenbeschreibung genannte Vorteile, insbesondere auch für die Rußverarbeitung.
  • So wird das Phänomen, daß Sauerstoff auf den Oberflächen der Rußteilchen in Form von Ruß-Sauerstoff-Komplexen chemiesorbiert wird und daß dieser Oberflächensauerstoff eine verzögernde Wirkung auf die Vulkanisation der verstärkten Kautschukprodukte hat, dadurch günstig beeinflußt, daß durch die erfindungsgemäße Strahlmühle jeder Oberflächensauerstoff auf den Teilchen entfernt wird.
  • Auch ist es erfindungsgemäß möglich, verstärkte polymere Substanzen durch einmalige Aufgabe in die Strahlmühle zu bilden, wobei das Mahlen der Verstärkungsteilchen, das Mischen der Teilchen mit der polymeren Substanz im fließfähigen Zustand und das Koagulieren des Gemisches automatisch einander unter günstigen Bedingungen in den richtigen Mengenanteilen erfolgen.
  • Erstaunlich ist auch, daß trotz der vielerlei Funktionen der Strahlmühle diese nur vergleichsweise geringe Abmessungen aufweist.
  • Günstig ist es auch, daß die Größe der koagulierten Teilchen leicht nach Wunsch variiert werden kann.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, in der Fig. 1 teilweise schematisch eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung darstellt ; Fig.2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1 ; Fig.3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1 ; F i g. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2.
  • Die allgemein mit 10 bezeichnete Strahlmühle weist in ihrem unteren Teil einen Auffangbehälter 12 auf, der an seinem oberen Ende mit einel radial sich nach außen erstreckenden flachen Mühlengehäuse 14 in Verbindung steht. Das flache Gehäuse 14 teilt sich auf in eine äußere ringförmige Mahlkammer 16, eine mittlere Einschnürung 18, die als Vorkühlkammer dient, und eine ringförmige zentral gelegene Kondensierkammer 20. Die Kondensierkammer 20 ist mit einer mittigen öffnung versehen, durch welche ein Wasserzulaufrohr 22 geführt ist, innerhalb dem koaxial ein Belüftungsrohr 24 mit einem Steuer-bzw.
  • Rückschlagventil 2S angeordnet ist. Die Außenwand des Rohres 24 befindet sich unter Abstand zur Innenwand des Rohres 22.
  • Das flache Gehäuse 14 ist außen von einer Ringleitung 26 umgeben, die über eine ventilgesteuerte Leitung 27 mit einer Dampfquelle verbunden ist und mit dßer Mahlkammer 16 durch mehrere Düsen 28, die tangential relativ zum Umfang des Gehäuses 14 angeordnet sind, in Verbindung steht. Die Düsen 28 sind vorzugsweise in der sogenannten Konvergenz-Divergenz-Bauart ausgeführt. Diese Art von Düse ergibt tYberschallgeschwindigkeiten, d. h. Geschwindigkeiten, die größer sind als die Geschwindigkeit von Schall im gleichen fließenden Medium bei gleichem Druck und der gleichen Temperatur. Die tangentiale Anordnung der Düsen ist so getroffen, daß der Dampfweg von einer Düse den Dampfweg von der anderen kreuzt, wodurch größere Möglichkeiten für den Aufprall der Teilchen in den Strömen gegeneinander hervorgerufen und dadurch eine erhöhte Pulverisierung auf Grund der Zusammenstöße der Teilchen bewirkt wird.
  • Die Geschwindigkeit nimmt mit der Temperatur zu, die kinetische Energie erhöht sich bekanntlich mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Kommt daher zum Temperaturanstieg ein weiterer Anstieg der Düsenaustrittsgeschwindigkeit, so wird die erhaltene kinetische Energie noch weiter erhöht und demgemäß wird der Grad der Pulverisierung auf Grund des Zusammenstoßes der Teilchen noch stärker erhöht. Versuche haben gezeigt, daß bei Verwendung von Dampf mit einer Temperatur von 227° C die Düsen austrittsgeschwindigkeit einer gewöhnlichen Düse ohne Uebergang etwa 470 m/s beträgt, was Schallgeschwindigkeit bedeutet und einen Faktor der kinetischen Grundenergie von 100 °/o ergibt. Bei 427° C beträgt bei Verwendung der übergangslosen Düse die Geschwindigkeit etwa 579 mls bei einem Faktor der kinetischen Energie von etwa 105 °/o ; bei 538° C beträgt die Geschwindigkeit etwa 625 m/s bei einem Faktor der kinetischen Energie von etwa 175 °/o. Wenn jedoch eine Konvergenz-Divergenz-Düse bei Dampf von 4272 C verwendet wird, erhält man eine tZberschallgeschwindigkeit von etwa 945 m/s bei einem Faktor der kinetischen Energie von etwa 400°/n, während bei 538° C mit einer solchen Düse die Geschwindigkeit etwa 1372 m/s bei einem Faktor der kinetischen Energie von etwa 850°lo beträgt.
  • Die Tangentialanordnung der Düsen 28 wirkt mit einer tangentialen Zufuhr des Rußes oder des anderen zu pulvernden Materials zusammen, um eine drehende Bewegung des Gemisches von Dampf und Teilchen in der Mahlkammerl6 zu erzeugen. Der Ruß oder das andere teilchenförmige Material wird in einen ringförmigen Verteilerstutzen 30 mittels eines oder mehrerer Aufgabebehälter 32 mit Venturidüsen 34 eingeführt. Diese Venturidüsen werden mit Antriebsdampf durch die Zuführungen 36, die mit einer Quelle für Dampf (nicht gezeigt) verbunden sind, gespeist. Gewünschtenfalls können die dampfbetriebenen VenturizufuhrvorrichtungeP. durch mechanische Schneckenförderer oder andere Arten von Zufuhrvorrichtungen ersetzt werden. Die kreisförmige Ringleitung, welcher die Venturidüsen das Material zuführen, liegt über der Mahlkammer 16 und ist damit mittels mehrerer tangentialer Einlaßdüsen 38 verbunden.
  • Das Mahlen oder Pulverisieren des Rußes in der Kammer 16 wird durch die heftige Strahlwirkung des durch die Düsen 28 eingeführten Dampfes bewirkt, wobei die Festteilchen durch die Ströme mit Schall-oder Überschallgeschwindigkeit in heftiger Turbulenz gebracht werden und miteinander zusammenstoßen und sich schnell aneinander zerreiben. Wenn die gepulverten Teilchen in dem durch den Dampf hoher Geschwindigkeit erzeugten Wirbel herumgewirbelt werden, werden die feineren Teilchen durch den viskosen Zug des Dampfes radial nach innen gegen die Vorkühlkammer 18 getragen, während die schwereren Teilchen weiter herumwirbeln und miteinander in der Kammer 16 zusammenstoßen, wo zusätzliche Rohbeschickung aus den Düsen 38 mit ihnen zusammentrifft, bis sie ihrerseits zu Teilchen ausreichend feiner Größe gepulvert sind, um nach innen in die Vorkühlkammer 18 getragen zu werden.
  • In der Vorkühlkammer 18 erhöht sich die Umdrehungsgeschwindigkeit, da der Durchmesser der Kammer geringer ist als der Durchmesser der Kammer 16, und demzufolge erhöht sich die Zentrifugalkraft beträchtlich. Die verhältnismäßig enge Einschnürung hat einen Venturieffekt, um den Dampf und die mitgeschleppten Teilchen zu beschleunigen. Dies erzeugt seinerseits einen größeren Wirbel, der eine Sperre um den Wirbel in der Kammer 16 gegen das unabsichtliche Entweichen von größeren Teilchen bildet.
  • Die feinen Teilchen, die mit dem Dampf vermischt sind, der durch die Düsen 28 bei einer Temperatur von vorzugsweise etwa 540° C einströmt, gelangen auf spiralförmigen Bahnen durch die Vorkühlkammer 18 und in die Kondensierkammer 20. Vor dem Eintritt in die Kammer 20 werden sie jedoch der Wirkung von Strahlen von feinversprühtem Wasser aus Düsen 40 unterworfen, die im Bereich der Vorkühlkammer 18 angeordnet sind. Dieses Wasser wird bei einer ausreichenden Temperatur gehalten, um einen plötzlichen Temperaturabfall des Dampfes von etwa 540° C auf etwa 107° C zu bewirken. Die plötzliche Anderung von einer absoluten Temperatur von etwa 813° K zu einer absoluten Temperatur von etwa 380° K bewirkt eine Volumenabnahme von über 50°/o zu dem Zeitpunkt, wo der Dampf und die mitgeschleppten Teilchen in die innere Kammer oder Kondensierkammer 20 eintreten.
  • Das Gemisch aus vorgekühltem Dampf und Teilchen, das jetzt etwa auf die Hälfte seines ursprünglichen Volumens geschrumpft ist, tritt spiralförmig in die Kammer20 ein, die zwar etwas breiter als die Vorkühlkammer 18 ist, jedoch insgesamt eine geringere Strömungsfläche wegen des geringeren Durchmessers der Kammer 20 hat. In der Kammer 20 wird der vorgekühlte Dampf plötzlich von einem starken Wasserstrom aus dem Zulauf 22 getroffen, und da der Dampf und die mitgeschleppten Teilchen noch in einem Wirbel von hoher Intensität wirbeln, wird der Wasserstrom selbst eingefangen und herumgewirbelt, während der Wirbel ein teilweises Vakuum in der Mitte erzeugt, das dazu beiträgt, noch mehr Wasser vom Zulauf 22 herabzusaugen. Das im Wirbel gefangene Wasser bewirkt eine Erniedrigung der Temperatur des Dampfes bis unterhalb des Siedepunktes, so daß die Kondensation beginnt. Eine zusätzliche Wasserströmung wird am äußeren Umfang der Kammer 20 durch mehrere tangential angeordnete Düsen 42 gebildet, die von einem Ringkanal 44 herführen, der mit Wasser unter Druck durch eine Leitung 45 gespeist wird. Das Wasser aus den Düsen 42, das wegen deren tangentialer Anordnung in der gleichen Drehrichtung wie der Wirbel in der Kammer 20 fließt, bildet eine Schranke am äußeren Umfang des Wirbels, so daß jeglicher nicht kondensierter Dampf zwischen zwei Wasserwänden, d. h. dem Wasser, das vom Zulauf æ eintritt, und demjenigen, das aus den Düsen 42 eintritt, eingeschlossen wird. Gewúnschtenfalls kann die tangentiale Anordnung der Düsen 42 so gelegt werden, daß die sich hieraus ergebende Strömung der Drehungsrichtung des Wirbels in der Kammer 20 entgegengesetzt ist, so daß eine noch größere Turbulenz zur Erzielung einer noch größeren Mischwirkung erfogt. Vorzugsweise werden jedoch die Düsen 42 so angeordnet, daß der Wirbelstrom in der Kondensierkammer 20 vergrößert wird, um das maximale Ausmaß an kinetischer Energie im Wirbel aufzubauen.
  • Alle nicht kondensierbaren Gase und Dämpfe in der Kammer 20 läßt man durch das Belüftungsrohr 24 austreten, aus welchem sie in einen Verteiler 46 gelangen, der mit den verschiedenen Aufgabebehältern 32 der Speisedüsen 34 durch Leitungen 47 verbunden ist. Diese Gase und Dämpfe dienen dazu, die Zufuhr der Teilchen aus diesen Trichtern zu unterstützen. Das Steuerventil 25 wirkt hier zur Verhinderung eines Zurückfließens, falls in der Leitung ein übermäßiges Vakuum auftritt.
  • Unterhalb der Kondensierkammer 20 ist ein Auffangbehälter 12 vorgesehen, der aus einem teleskopförmigen Tauchrohr 48 und einer Gleithülse 49 besteht, wodurch eine Einstellung der Länge des Behälters 12 je nach Wunsch erfolgen kann.
  • Tangential zum Umfang des Tauchrohres 48 des Auffangbehältersl2 ist ein Zulaufrohr50 VOIZUgS-weise so angeordnet, daß die daraus austretendeFlüssigkeit, z. B. Latex, sich in einer Richtung entgegen derjenigen des Wirbels bewegt, wodurch eine erhöhte Turbulenz und erhöhtes Mischen erfolgen. Gewünschtenfalls kann jedoch die tangentiale Anordnung des Rohres 50 derart sein, daß der Strom daraus die Rotationsströmung des Wirbels vergrößert und so eine kinetische Energie erhöht.
  • Wenn der gesamte Wirbel den Boden des Behälters 12 erreicht, gelangt er in einen verhältnismäßig weiten Mischbehälter 54 wo er zusammenbricht. Das Zusammenbrechen des Wirbels bewirkt ein großes Ausmaß an Turbulenz. Dies vervollständigt das Mischen zwischen den Teilchen, die nun in einer wäßrigen Suspension dispergiert sind, und dem flüssigen Latex. Gleichzeitig wird das Koagulierungsmittel (Koagulans) in den Mischbehälter 54 durch ein Zulaufrohr 56 eingeführt, das mit einer Dosierpumpe 60 verbunden, ist. Das Koagulans kann jedes geeignete übliche Material sein, wie Alaun, Säuren (Schwefelsäure, Salzsäure, Phosphorsäure, Essigsäure), Salze u. dgl. Die Pumpe 60 ist ihrerseits mit einem Behälter 62 verbunden, der selbst mit einer Quelle für konzentrierte Säure oder einem anderen Koagulans durch die Leitung64 verbunden ist. Da das Koagulieren Zeit erfordert, kann der Behälter 54 recht große Abmessungen haben, wahlweise ist ein Rührwerk 66 im Bereich des offenen Bodens des Auffangbehälters 12 vorgesehen, um in Gegenrichtung zum Wirbel zu roç tieren, so daß eine erhöhte Turbulenz und ein erhöhter Kontakt zwischen der Suspension von Teilchen und Latex (Stammansatz genannt) und dem Koagulans eintreten.
  • Der Auffangbehälter 12 ist auf eine gewünschte Höhe einstellbar, um darin einen vorbestimmten Druckaufbau zu erhalten, wobei der Druck im Auffangbehälter von dessen Höhe abhängt. So ergibt beispielsweise ein Auffangbehälter von etwa 3 m Höhe einen Druck von 2 kg/cm2, wobei die Kondensationstemperatur bei diesem Druck 107, 2° C ist. Dieser Druckaufbau hilft dazu, jegliches Verdampfen durch Dampf, der im Auffangbehälter 12 unkondensiert geblieben ist, zu verhindern.
  • Im oberen Bereich des Behälters 54 ist eine Abflußleitung 68, die ein Druckeinstellventil 70 aufweist, vorgesehen. Das Ventil 70 ist eine veränderliche Verengung, um den Druck der Flüssigkeit im Mischbehälter ã4 einzustellen. Dies stellt seinerseits die Höhe der Flüssigkeit im Auffangbehälter 12 ein. Der Auslaß 68 ist vorzugsweise umgekehrt tangential relativ zum Fluß des Koagulums im Behälter angeordnet, so daß das Koagulum normalerweise durch ihn fließt, sobald es dessen Niveau erreicht. Oben auf dem Behälter 54 ist eine Abzugsleitung 72 vorgesehen, um alle nicht kondensierbaren Gase vom Behälter abzulassen. Diese Gase werden dann durch eine Leitung73 in einen Verteiler74 geführt, aus welchem Leitungen 75 in die verschiedenen Aufgabebehälter 32 führen, um die Zuführung des Materials darin zu unterstützen. Ein Ablaß 76 ist in der Leitung 73 vorgesehen, um einen Teil der nicht kondensierbaren Gase abzulassen.
  • Das Koagulum fließt durch den Auslaß 68 auf ein geneigtes Entwässerungssieb77, durch welches das Koagulansserum in ein Gefäß 78 gelangt, während die Stammansatzkrume (die mit Latex bedeckten Rußteilchen) über das Sieb 77 in einen Waschbehälter 80 gelangt. Mindestens einen Teil des Serums, das restliches Koagulansmittel enthält, wird vom Gefäß 78 durch eme Leitung 82 mit einem Dosierventil 84 darin abgezogen und gelangt mittels einer Pumpe 88 durch eine Leitung 86 in den Behälter 62. Alles überschüssige Serum wird vom System durch eine Leitung 90 mit einem Ventil 92 abgezogen. Im Behälter 62 wird das im Kreislauf zurückgeführte Serum dazu verwendet, den pH-Wert des frischen Koagulans einzustellen. Wenn beispielsweise die frische Säure einen pH-Wert von 1, 7 hat und ein pH-Wert von 3 gewünscht ist, wird das Serum zur Einstellung derselben auf den richtigen Säurezustand verwendet.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß das Ausmaß an Turbulenz im Behälter 54 die Größe der Krume beeinflußt. Je größer der Grad an Turbulenz ist, um so geringer ist die Teilchengröße der Krume.
  • Die Krume wird gründlich mit Wasser im Waschbehälter 80 gewaschen und dann durch die üblichen Entwässerungs-, Trocknungs-und anderen Behandlungen (nicht gezeigt) geführt.
  • Die obige Beschreibung betrifft vor allem die Verwendung von Rußteilchen als Verstärkung für Kautschuk, insbesondere Synthesekautschuk, der leicht in der Latexphase mit dem Ruß verteilt werden kann.
  • Es wurde jedoch nun festgestellt, daß andere teilchenförmige Materialien als Ruß als VerstärkungsmittelfürKautschuk, entweder selbst oderinMischung mit Ruß, verwendet werden können, wenn man sie fein genug mahlen kann. Zu solchen Materialien gehören Kieselsäure bzw. Quarz, Talkum, bituminöse und anthrazitische Kohle, Gileonit u. dgl.
  • Es scheint nun tatsächlich wahrscheinlich, daß eher die Kleinheit der Teilchengröße als die Zusammensetzung der Teilchen der Hauptfaktor ist, der deren Wert als Verstärkungsmittel bestimmt. Unter diesen Umständen ist der erfindungsgemäße Mechanismus von erhöhter Wichtigkeit, da er es gestattet, Teilchen mit einem Grad der Zerkleinerung zu erzielen, der bisher nicht möglich war. Dies ist der Fall, weil der erfindungsgemäße Mechanismus dazu befähigt ist, den höchsten Grad an kinetischer Energie zu liefern, auf Grund seiner Möglichkeit, hohe Temperaturen von etwa 540° C anzuwenden, während trotzdem die Menge an Wasser, die zu Kondensationszwecken benötigt ist, wie oben erwähnt, herabgesetzt ist. Es wurde beispielsweise gefunden, daß ein Verhältnis von 1 kg Dampf je Kilogramm Ruß zu einer 1000/obigen Produktion von Teilchen mit einer kleineren Größe als 2, um führt, und davon ist der Hauptteil kleiner als 1, um.
  • Mit der erfindungsgemäßen Strahlmühle können andere Materialien als Ruß zur Verwendung als Verstärkungsmittel gemahlen werden, oder Gemische können durch Verwendung eines Aufgabebehälters 32 für Ruß und eines anderen für Talkum u. dgl. hergestellt werden. Auf diese Weise ist es möglich, daß das vermahlene Material nicht nur Verwendung als Verstärkungsmittel findet5 sondern auch gleichzeitig als Färbepigment, als chemischer Katalysator oder für verschiedene andere mögliche Funktionen dient.
  • Es ist auch möglich, ein Gemisch von Wasser und Latex als Abschreck-oder Kondensationsmittel an Stelle von Wasser allein zu verwenden, da das Gemisch durch den Zulauf 22 in die Mitte der Kondensierkammer 20 eingeführt wird, wo der Dampf schon fast zur Kondensationstemperatur vorgekühlt ist. Daher besteht nur geringe Gefahr einer Agglomerisierung des Latex durch Verdampfen von Wasser. Auf diese Weise kann die Menge an Latex in einem gegebenen Gemisch stark gegenüber derjenigen, die bisher möglich war, erhöht werden.
  • Andererseits führen die in der äußeren Kammer6 angewandten hohen Temperaturen nicht nur zu einer Erhöhung in der Geschwindigkeit des Dampfes, sondern dienen auch dazu, Sauerstoff von den Oberflächen der Rußteilchen zu entfernen, indem er in Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd in der oben erörterten Weise überführt wird.
  • So kann z. B. èrfindungsgemäß gleichzeitig Kaffee geröstet und gemahlen und ein Kaffeekonzentrat hergestellt werden, indem grüne Kaffeebohnen an Stelle der Rußteile verwendet werden und der Dampf durch die Düsen 28 bei einer Temperatur von etwa 200 bis 320° C eingeführt wird. Die Sammlmng eines Kaffeekonzentrats ergibt sich in Form einer Aufschlämmung im Behälter d ; 4.
  • Ein derartiges Kaffeekonzentrat behält alle flüchtigen Aromastoffe bei, und seine Teilchen sind so fein, daß sie nach weiterer Verdünnung als türkischer Kaffee verwendet werden können. Alternativ können die Feinanteile bei 77 abfiltriert werden, und das Kaffeekonzentrat kann in eine andere übliche Strahlmühle gespritzt werden, um Pulverkaffee zu erzeugen. tZberdies kann das fließfähige Medium aus den Düsen 28 mit so geringem Druck zugeführt werden, daß kein Mahlen, sondern nur eine Entwässerung und eine Röstung der grünen Kaffeebohnen bewirkt wird. Wenn dann die gerösteten Bohnen durch den Sprühregen aus den Düsen 40 behandelt werden, werden sie ausreichend gekühlt und sicher aus der Mühle ohne weitere Verarbeitung entfernt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch außer- ordentlich gut geeignet zur Verarbeitung von Kakao und Schokoladeprodukten. Bei den bisher verwendeten üblichen Arbeitsweisen wird die Kakaobohne zuerst geröstet, dann werden die Bohnen gebrochen und gereinigt, um die Schale vom Kern zu trennen.
  • Diese Kerne, welche etwa 53 °/o Fett enthalten, werden dann fein vermahlen, was zu einer dicken, fließfähigen Masse führt, die als » Kakaomasse « bekannt ist. Diese Masse wird dann einer hydraulischen Filterpressung unterworfen, um ein Filtrat von Fettmaterial zu erhalten, das als Kakaobutter bekannt ist, während die zurückbleibenden Feststoffe als Kakaopreßkuchen bezeichnet werden. Der Preßkuchen wird dann durch Brechen, Mahlen, Kühlen und Klassieren mit kalter Luft in Kakaopulver übergeführt. Die Kakaobutter wird bei der Herstellung von Süßschokolade, Milchschokolade und Schokoladenüberzügen in folgender Weise verwendet : Bestandteile wie Zucker, Milchtrockensubstanzen, Aromastoffe, Nußfruchtfleisch bzw. Nußkerne u. dgl. werden miteinander vermischt und zu einer glatten Paste auf Walzenstühlen gemahlen. Die Paste wird dann länge rem Conchen (Bewegung und Lüftung in Längsreibemaschinen) unterworfen, wonach sie durch Zugabe der Kakaobutter in gewünschten Mengenanteilen auf die gewünschte Fließfähigkeit eingestellt wird.
  • Es ist vorteilhaft, den Kern nach Entfernung der Schale zu rösten anstatt die ganze Bohne, da dadurch nicht nur die Röstwirksamkeit verbessert wird, sondern der Kern auch brüchiger wird und mit einem Minimum an Aufwand und Kraftbedarf in die Kakaomasse übergeführt werden kann. Dies wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung bewirkt, wodurch der Kakaokern entweder selbst oder mit anderen Bestandteilen gemahlen werden kann, um gegebenenfalls entweder Kakaopulver oder Kakaomasse zu bilden. Dies wird bewirkt, indem die Kakaobohnen in der Kammer 14 bei einer Temperatur von etwa 104 bis 140° C gleichzeitig geröstet und gemahlen werden und das Gemisch mit einem Kühlmittel, wie beispielsweise trockener Luft bei Zimmertemperatur, Stickstoff oder Kohlendioxyd, das durch Düsen 40 eingespritzt wird, abgekühlt wird. Kakaobutter wird dann bei 42 zugegeben und das erhaltene Produkt ist eine Kakao-bzw. Schokoladenmasse. Wenn man keine Kakaobutter zusetzt, ist das erhaltene Produkt ein Trockenpulver, das eine neue Art von Bitterbackschokolade darstellt.
  • Will man Süß-oder Milchschokolade haben, werden die anderen Zusätze wie Zucker, Milchtrockensubstanzen, Aromastoffe u. dgl. entweder durch die Beschickungseinlässe 38 oder durch die Düsen 40 oder durch beide zugesetzt. Gewünschtenfalls können getrennte Düsen in der Kammer 14 für diesen Zweck vorgesehen sein.
  • Wenn das Rösten vor der Einführung des Rohmaterials in die Kammer 14 bewirkt wird, können alle drei Arten von Schokolade, d. h. Bitterschokolade, Süßschokolade und Vollmilchschokolade in der Kammer 14 gepulvert und erforderlichenfalls durch Sprühen aus den Düsen 40 gekühlt werden, wodurch eine neue Art von Trockenpulver erhalten wird.
  • Dieses Pulver kann zu Schokoladetafeln gepreßt werden, oder wenn man eine Masse erhalten will, kann das Kühlen bei 40 weggelassen werden und ein etwas erwärmtes, íließfähiges Medium kann bei 42 eingeführt werden, um die Schokolade zu schmelzen.
  • Sie kann dann durch Abkühlen verfestigt werden.
  • Der Behälter 54 kann in Verbindung mit dem Rührwerk 66 verwendet werden, um ein Conchen nachzuahmen. Bei dieser Arbeitsweise, bei der die Kerne vorgeröstet werden, befinden sich die bei 28 einketenden Gase entweder bei Zimmertemperatur oder sind etwas gekühlt. In Fällen werden, da Kakaobutter bei 33° C schmilzt, gekühlte Gase unterhalb 21° C bei 28 eingeführt, und die verfestigte Kakaobutter kann dann an jeder Stelle danach eingeführt werden, um ein Pulver zu ergeben.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß nicht nur Pulverkaffee und gepulverter Kakao und gepulverte okolade, sondern auch viele andere gepulverte Nahrungsmittel ein Problem bezüglich der Dispergierung des Pulvers in Wasser ader anderen Flüssigkeiten darstellen. Dieses Problem wird erfindungsgemäß überwunden, indem die Teilchen, während sie sich in Suspension befinden, mit benetzbaren Substanzen wie Zucker u. dgl. überzogen werden, wodurch beim Mischen des netzbaren Materials mit der Flüssigkeit dieses schmilzt und die Spannung herabgesetzt wird, so daß die Teilchen voneinander abgestoßen werden und eine sofortige Homogenisierung erreicht wird.
  • Weiter sei darauf hingewiesen, daß das durch die erfindungsgemäße Vorrichtung erhaltene zerkleinerte Material als Füllstoffe für andere Substanzen als Natur-oder Synthesekautschuk verwertbar ist. So kann beispielsweise die Vorrichtung ver vendet werden, um Färbepigmente, HBindemittel, Verstärkungsmittel, Antistatikmittel, magnetische Mittel oder verschiedene andere Arten von Mitteln für die Dispergierung in thermoplastischen oder hitzehärtbaren synthetischen Harzen sowie Keramikmassen, Glas u. dgl. zu liefern.
  • Es ist auch möglich, ein anderes fließfähiges, gasförmiges oder flüssiges Medium als Wasser als Vorkühlungsmittel vor dem Eintritt der Wirbelflüssigkeit und der eingeschlossenen Teilchen in die Kondensierungskammer 20 zu verwenden.

Claims (14)

  1. Patentansprüche : 1. Strahlmühle zum Zerkleinern und anschließenden Dispergieren von Feststoffen in einer Trägerflüssigkeit, wobei die Feststoflteilchen in einem aus der verdampften Trägerflüssigkeit bestehenden, mit hoher Geschwindigkeit bewegten Gasstrom suspendiert sind, d a d u r ch g e k e n nzeichnet, daß die Strahlmühle in bekannter Weise aus einem rotationssymmetrischen flachen Gehäuse (14) besteht, dessen peripherer Bereich als ringförmige, mit etwa tangential einmündenden Düsen (28, 34) versehene Mahlkammer (16) ausgebildet ist und in dessen zentralen Bereich eine Kondensierkammer (20) vorgesehen ist, an deren einer Stirnseite ein Zulaufrohr (22) für ein Kühlmedium und auf der gegenüberliegenden Stirnseite ein Auffangbehälter (12) für die kondensierte flüssige FeststofEsuspension angeordnet ist.
  2. 2. Strahlmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnt, daß das Gehäuse (14) zwischen der peripher angeordneten Mahlkammer (16) und der zentral angeordneten Kondensierkammer (20) eine ringförmige Vorkühlkammer (18) aufweist, die mit Düsen (40) für ein Vorkühlmedium versehen ist.
  3. 3. Strahlmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Vorkühlkammer (18) - im Querschnitt betrachtet - eine venturiartige Einschnürung aufweist, an deren engster Stelle die Düsen (4o) für das Vorkühlmedium angeordnet sind.
  4. 4. Strahlmühle nach Anspruch 2 oder 3, dadruch gekennzeichnet, daß die Mündungsrichtung der Düsen (40) der Vorkühlkammer (18) der Mündungsrichtung der Mahlkammerdüsen (28) entspricht.
  5. 5. Strahlmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den zentralen Bereich der Kondensierkammer (20) ein steuerbares Entlüftungsrohr (24) ragt, das von dem Zulaufrohr (22) für das Kühlmedium konzentrisch umgeben ist.
  6. 6. Strahlmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmündung der Kondensierkammer (20) in den Auffangbehälter (12) für die kondensierte Suspension düsenförmig ausgebildet und von einem Ringkanal (44) mit einem Kranz von Düsen (42) für ein zusätzliches Kühlmedium konzentrisch umgeben ist.
  7. 7. Strahlmühle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der Düsen (42) des Ringkanals (44) derart gerichtet sind, daß sie die Gehäuseachse unter einem spitzen Winkel schneiden und der in dem Mühlengehäuse (14) herrschenden Drallströmung tangential entgegenwirken.
  8. 8. Strahlmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (12) aus einem Tauchrohr (48) und aus einem das Tauchrohr teilweise konzentrisch umgebenden geschlossenen Mischbehälter (54) mit steuerbarer Abflußleitung (68) besteht.
  9. 9. Strahlmühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (48) in den Mischbehälter (54) mittels einer Gleithülse (49) axial verschiebbar ist.
  10. 10. Strahlmühle nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Mischbehälter (54) ein Rührwerk (66) vorgesehen ist.
  11. 11. Strahlmühle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rührwerk (66) im Bereich des Endes der Gleithülse (49) angeordnet ist und entgegen der im Mühlengehäuse (14) herrschenden Drallströmung umläuft.
  12. 12. Strahlmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (48) und/oder der Mischbehälter (54) mit Zulaufrohren (50, f ; 6) für Zusatzstoffe für die technologische Weiterverarbeitung der Suspension versehen sind.
  13. 13. Strahlmühle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulaufrohre (50, 56) für die Zusatzstoffe tangential und entgegen der in der Mühle herrschenden Drallströmung einmünden.
  14. 14. Strahlmühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch achsvertikale Anordnung.
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