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DE1290901B - Luftsetzmaschine - Google Patents

Luftsetzmaschine

Info

Publication number
DE1290901B
DE1290901B DER44121A DER0044121A DE1290901B DE 1290901 B DE1290901 B DE 1290901B DE R44121 A DER44121 A DE R44121A DE R0044121 A DER0044121 A DE R0044121A DE 1290901 B DE1290901 B DE 1290901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
cells
sieve
cell
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER44121A
Other languages
English (en)
Inventor
Binnix William B
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RIDGE EQUIPMENT Co
Original Assignee
RIDGE EQUIPMENT Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RIDGE EQUIPMENT Co filed Critical RIDGE EQUIPMENT Co
Publication of DE1290901B publication Critical patent/DE1290901B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/005Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs the currents being pulsating, e.g. pneumatic jigs; combination of continuous and pulsating currents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Luftsetzmaschine mit einem abwärts gerichteten, oberhalb einer Reihe von voneinander unabhängigen Zellen mit Kugelfüllungen angeordneten Setzgutträger.
  • Luftsetzmaschinen dienen zum Sortieren von Stoffen nach dem spezifischen Gewicht. Es ist bekannt, den siebartigen Setzgutträger mit pulsierenden Druckluftströmen über jeweils unabhängige Steuerventile von unten zu beaufschlagen, um ein Setzgutbett oberhalb des Trägers zu suspendieren und in ihm während seiner Abwärtsbewegung in Richtung auf ein am unteren Ende des Bettes angeordnetes Gberlaufwehr eine Schichtung hervorzurufen, wobei das Wehr die geschichteten Lagen verschiedenen spezifischen Gewichts voneinander trennt.
  • Bekannt sind Luftsetzmaschinen zum Sortieren von Stoffen nach dem spezifischen Gewicht der obengenannten Art. Sie haben den Nachteil, daß sie nicht einen Zwischenaustrag des Schwerguts an beliebigen Stellen des Setzgutbettes gestatten. So enthält eine der bekannen Luftsetzmaschinen ein Setzgutbett, das in verschiedene getrennte Abschnitte unterteilt ist, welche verschiedene Trägerdecks enthalten, an deren Ende jeweils das schwere Material ausgetragen werden kann. Diese Einrichtung gestattet aber nicht, nacheinander verschiedene Korngrößen auszutragen.
  • Die Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht darin, eine Luftsetzmaschine der genannten Art zu schaffen, die einen Zwischenaustrag des Schwerguts an beliebigen Stellen des Setzgutbettes gestattet. Hierbei sollen nacheinander verschiedene Korngrößen ausgetragen werden können, nachdem das Material zu Lagen verschiedenen spezifischen Gewichts geschichtet worden ist.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an jeder eine Kugelfüllung enthaltenden Zelle ein Abschnitt des Setzgutträgers befestigt ist, daß ferner in gewissen Abständen Abzugszelleinheiten eingefügt sind, die jeweils eine Kugelfüllung, einen oberen Siebabschnitt, ein darunterliegendes Ablaufsieb sowie eine seitliche Abzugseinrichtung aufweisen, wobei jede Zelle und jeder Siebabschnitt als unabhängige Zelleinheit an Stelle jeder anderen Zelle in die Vorrichtung einsetzbar ist.
  • Demgemäß sind bei der neuen Luftsetzmaschine die Einzelabschnitte bzw. die Austragsteile des Setzgutbettes bzw. Setzgutträgers auswechselbar. Durch die Anordnung der Abzugszelleinheiten unterhalb des geneigten Siebes ist es möglich, nacheinander verschiedene Korngrößen auszutragen, nachdem das Material zu Lagen verschiedenen spezifischen Gewichts geschichtet worden ist.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung bildet eine Mehrzahl der mit Kugelfüllungen versehenen Zellen eine Abteilung, die mit einer Abzugszelle abschließt.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine am unteren Ende des Setzgutträgers angeordnete, zur Abführung des spezifisch leichteren Guts dienende, an ihrem oberen Ende mit einem nach unten gerichteten Wehr versehene Abgaberinne einen verstellbaren Anschlag aufweist, um eine gleichbleibende Minimalöffnung für das vom Sieb unterhalb des Wehrs vom unteren Ende des Bettes ablaufende schwerere Gut aufrechtzuerhalten, und daß Steuereinrichtungen vorgesehen sind, um die Ablaufrinne und das Wehr periodisch in gleichbleibenden Zeitabschnitten anzuheben. Die an verschiedenen Stellen angeordneten Abzugszellen, welche die Minerale an verschiedenen Bereichen längs des Bettes abziehen, machen zusätzlich pneumatische Drücke erforderlich. Deshalb muß jede Zelle, unabhängig davon, ob es sich um eine Suspensionszelle oder eine Abzugszelle handelt, in der Lage sein, wahlweise den jeweils erforderlichen, durch Ventile verstellbaren pneumatischen Druck aufzunehmen. Zu diesem Zweck besitzt die Luftsetzmaschine in bekannter Weise neben den Pulsklappen auch Regelklappen für die Luftmengenregulierung.
  • Zur wirkungsvollen Anwendung der Vorrichtung nach der Erfindung muß berücksichtigt werden, daß es zur ordnungsgemäßen Trennung eines ausgewählten Materials, beispielsweise nach Größe, Gewicht usw., notwendig sein kann, das gesamte geneigte Setzgutbett mit einer vollständigen Reihe von Zelleinheiten zur gleichzeitigen pneumatischen Druckbeaufschlagung und Klassierung bzw. zum Austragen auszustatten. Andererseits kann es zweckmäßig sein, unter dem Bett nur Zellen mit Kugelfüllung anzuordnen, wo die Materialtrennung nur am unteren Ende der Vorrichtung erfolgt. Um die erwünschte Klassierung zu erzielen, ist es jedoch im allgemeinen notwendig, irgendeine Kombination von Zellen mit Kugelfüllung und Abzugseinheiten mit Kugelfüllung vorzusehen.
  • Wenn bei einem Anwendungsfall mehrere oder fast sämtliche der Zellen der Klassieranlage Abzugseinheiten sein müssen, entfällt die Notwendigkeit eines Gatters am Ende der Vorrichtung, das die abwärts gerichtete Materialströmung im Hinblick auf eine gute pneumatische Schwebung steuert und auch einen Bereich zur Abtrennung des Nebengesteins aus dem Aufgabegut bildet. Ferner entfallen entsprechende Steuerelemente. Für die im allgemeinen erforderliche Klassierung, bei der eine Kombination von einfachen Zellen mit Kugelfüllung und Abzugseinheiten mit Kugelfüllung verwendet wird, kann dennoch ein bei gleichbleibenden Perioden betätigtes Gatter am unteren Ende des abwärts gerichteten Bettes vorgesehen sein.
  • Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der mit einzeln und unabhängig vertauschbaren Zellen ausgestatteten Luftsetzmaschine der Erfindung, F i g. 2 eine Ansicht im Querschnitt einer abgeänderten Vorrichtung, F i g. 3 eine perspektivische Darstellung einer von Hand betätigbaren Einrichtung zum Hin- und Herbewegen eines Rechens und F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines austauschbaren Zellgehäuses mit einem Sieb sowie einem Abzugsrohr.
  • Die Luftsetzmaschine gemäß den F i g. 1 und 2 schichtet ein Setzgutbett und bringt dieses pneumatisch zum Schweben, so daß es sich als Ganzes über das Sieb zum Haupttrenngatter am unteren Ende des Bettes bewegt. Da jede einzelne mit Kugeln gefüllte Zelle abnehmbar und durch andere Kugelzellen mit unterschiedlichen Strömungseigenschaften ersetzbar ist, unterscheiden sich nicht nur die Kugelzellen voneinander, sondern auch die Abzugszellen, die das klassierte Material abziehen, so daß sich diese Anordnung von einer nur sortierenden Anlage unterscheidet. Obwohl benachbarte Zellen jeweils zum Durchtritt eines pulsierenden pneumatischen Drucks dienen, werden sie durch den Druck, die Pulsationsfrequenz sowie durch ihr Volumen unterschieden, um eine besonders schnelle Klassierung und Trennung der Minerale längs des Bettes vor dem Gatter zu erreichen.
  • In dem durch einen Rahmen versteiften Gehäuse 1 sind fünf verschiedene Kammern vorgesehen, wobei die Materialkammer 2 oberhalb des auf dem abwärts geneigten siebartigen Setzgutträger 3 liegenden Setzgutbettes angeordnet ist. Die zweite Kammer 4 enthält die Kugelzellen 5, die direkt unter dem Träger 3 angeordnet sind, und ist in vier verschiedene Abschnitte 7, 8 und 9 unterteilt, wobei der letztere Abschnitt noch in zwei Druckbereiche unterteilt ist.
  • An dem Ende eines jeweiligen Abschnitts befindet sich ein seitlicher Klassieraustrag mit Ausnahme des letzten Abschnitts 9, der am unteren Ende des Bettes an dem Gatter endet. Ein Klassieraustrag begrenzt somit den Abschnitt, dessen Länge und die Anzahl der gewählten Abschnitte, wobei Länge und Anzahl von den zu klassierenden Mineralien abhängen.
  • über die dritten und vierten Kammern 10 und 11 erfolgt die Zuführung von Druckluft zur Beaufschlagung der ersten und zweiten Hälfte des Setzgutbettes mit Ausnahme der Stellen, wo entsprechend F i g. 2 ein unabhängiger Druck erforderlich ist. Die letzte Kammer 12 versorgt die letzten beiden Zellen unter dem Bett, wo sich an der Unterseite des sich bewegenden Bettes am Gatter das dichteste Material befindet. Bei der Einrichtung des Klassierers lassen sich die Kammern 7 bis 9 somit leicht verändern oder können teilweise entfallen. Zur Einrichtung des Klassierers wird das zu klassierende Mineral analysiert, um die zu berücksichtigende Größe und das spezifische Gewicht der verschiedenen Minerale oder der Kornklassen eines Minerals zu bestimmen. Diese Kenngrößen können einem Rechengerät eingegeben werden, um die Eigenschaften der verschiedenen Zellen in jedem Abschnitt festzulegen und damit zu bestimmen, welches Mineral und welche Korngröße in dem jeweiligen Abschnitt abgezogen werden soll. Nachdem die einzelnen Zellen eingerichtet worden sind, können der Pulsationsdruck und die Betriebsweise der Austragsschnecke eingestellt werden.
  • Das zu klassierende Mineral wird der Kammer 2 aufgegeben, nachdem es vorzugsweise bereits auf eine vorbestimmte Korngröße zurückgeführt worden ist, so daß mit den ausgewählten pneumatischen Pulsationsdrücken die gewünschte Klassierung erfolgt. Am oberen Ende des Bettes ist ein Trichter 13 angeordnet, aus dem das Setzgutbett kontinuierlich beaufschlagt bzw. durchgehend aufrechterhalten wird. Die Zugabe des Materials aus dem Trichter wird durch das durch den Handgriff 15 betätigte Ventil 14 gesteuert. Das Mineral gelangt von dort üoer den Setzgutträger an das untere Ende des Bettes. In den unter dem Träger befindlichen Abschnitten 7 bis 9 befinden sich Zellen 5 mit Kugeln von unterschiedlicher Anzahl und Gewicht und herrschen unterschiedliche pneumatische Drücke, die von dem Ort des jeweiligen seitlichen Abzugs des klassierten Materials abhängen.
  • Während sich das Mineral durch den pulsierenden Luftdruck oberhalb des Trägers in schwebendem Zustand nach unten bewegt, können die Zellen 5 ausgetauscht werden, die jeweils eine Füllung von Kugeln 16, vorzugsweise aus Glas, enthalten, mit deren Hilfe die durch das Sieb nach oben strömende Luft verteilt wird, die das Mineralbett auflockert und suspendiert, wobei das spezifische Gewicht der Minerale dementsprechend die relative Schichtung bestimmt. Die Kugeln sind ihrerseits auf einem Sieb 17 abgestützt. Gewicht und Größe der Kugeln haben somit einen bestimmten Einfluß auf den Luftdruck. Außerdem regeln jedoch Ventile 18 den Druck der durch die Kugelfüllungen in jeder Zelle strömenden Luft. Diese Ventile 18 bestehen aus Flügeln bzw. Klappen, die jeweils auf einer Welle 20 sitzen und durch einen Handgriff 21 betätigbar sind. Die Menge der durch den jeweiligen Abschnitt des Setzgutträgers 3 zuströmenden Luft wird somit einerseits durch das Ventil, andererseits durch die Tiefe der Kugelfüllung und die Größe des zugeführten Luftdrucks bestimmt. Diese Einflußgrößen bestimmen die erforderliche Lage eines Klassieraustrags längs des Trägers 3.
  • Beim Klassieren sind, wie beim Sortieren durch Schichtung, die Partikeln mit höherem spezifischem Gewicht überall innerhalb des Setzgutbettes verteilt. Die Partikeln mit höherem spezifischem Gewicht gelangen bevorzugt in die untere Schichtung des Bettes. Im Anfangsbereich oder im ersten Viertel des Bettes haben Partikeln kleinerer Größe und höheren spezifischen Gewichts das Bestreben, in die unterste Schicht auf den Träger 3 zu gelangen, und zwar auf Grund ihrer Größe und der Tatsache, daß sich in der untersten Schicht des Bettes noch keine größere Anreicherung von Partikeln mit hohem spezifischem Gewicht befindet, die eine undurchdringliche Schicht bilden könnte. Partikeln kleinerer und mittlerer Größe von niedrigem und höherem spezifischem Gewicht können somit in den ersten drei Zellen ausgetragen werden. Sowohl die Größe als auch das spezifische Gewicht der seitlich abgezogenen Partikeln nimmt in Richtung auf das untere Ende des Bettes zu, wo Zellen mit besonderer pneumatischer Charakteristik vorgesehen sind, um eine stark angereicherte Schichtung des Bettes zu suspendieren. Die größte Trennwirkung tritt an einem Gatter ein.
  • Die dazwischen angeordneten Abzugseinheiten 22 gemäß F i g. 4, im vorliegenden Beispiel drei Stück, weisen jeweils eine besondere Kugelpackung 23 an der Vorderseite sowie ein besonderes kammartiges Sieb 24 auf, das mit dem Setzgutträger 3 bündig ist. Das Sieb 24 kann auch aus Maschen oder perforierten Platten bestehen. Im einzelnen Fall kann der Siebabschnitt 3 oder 24 einen Teil der Abzugseinheit 22 bilden oder nicht. Ist die Abzugseinheit 22 an Ort und Stelle angeordnet, bildet sie zusammen mit den anderen Pulsationsabschnitten, unabhängig von deren Öffnungsgröße, den Setzgutträger 3.
  • Eine Bezugnahme auf F i g. 1 bezüglich der Lage und Anzahl der normalen Kugelpackzellen 5 und Abzugseinheiten 22 dient nur zum Zweck der Erläuterung, da die Anzahl der Abzugseinheiten sowie ihre relative Lage längs des abfallenden Trägersiebes 3 von der Größe und dem spezifischen Gewicht des zu klassierenden Materials abhängt.
  • Das klassierte Austragsgut fällt durch das Sieb 24 auf ein feineres Sieb 25, von wo es durch die Neigung dieses Siebes dieser Zelleinheit an die unter Abständen angeordneten Öffnungen eines quer verlaufenden Rohres 26 gelangt. Durch die Öffnungen an der freien Oberseite 27 gelangt das klassierte Mineral in den Schneckenförderer 28 und wird seitlich aus der Vorrichtung ausgetragen. Die drei Abzugseinheiten 22 sind mit jeder der Zellen 5 vertauschbar bzw. verschiebbar. Entsprechend der Darstellung sind vor den ersten und zweiten Abzugseinheiten 22 je drei Zellen 5 angeordnet, während der dritten Abzugseinheit 22 nur zwei Zellen 5 vorausgehen. Es ist zweckmäßig, den Druck in den vorgeschalteten Zellen 5 als auch in der Abzugseinheit 22 so zu verändern, daß die vorbestimmte Korngröße durch das Sieb 24 festgelegt ist. Die Größe der Öffnungen bzw. der Maschenweite der Siebe 24 und _3 ist ein weiterer wichtiger Faktor zur Abtrennung der gewünschten Korngröße aus dem pneumatisch auf dem Trägersieb 3 schwebenden Material.
  • Die beiden ersten aus Zellen 5 und den beiden ersten Abzugseinheiten bestehenden Abschnitte sind über die Kammern 10 und 11 beaufschlagt, deren pneumatische Pulsationen durch ein Drehventil 30 erzeugt werden, das durch einen Motor 31 mit veränderbarer Drehzahl und dem diesem nachgeschalteten Kettenuntersetzungsgetriebe 32 angetrieben wird. Ein zweiter Kettenantrieb 33 wirkt auf ein Drehventil 34 in der Kammer 11. Diese Ventile besitzen ein kugelförmiges Ventilglied 35 mit einer mittleren Durchlaßöffnung 36. Einstellbare Sitz- bzw. Öffnungsteile 37 wirken mit den Ventilkörpern 35 zusammen, um eine sichere Absperrung der Luftzufuhr bei der Pulsierung zu erzeugen. Die Ventile 30 und 34 sind so außer Phase, daß die den Kammern 10 und 11 zugeführte Luft abwechselnd bei dem halben Wert der Ventildrehzahl pulsiert. Die veränderbare Drehzahl der Ventile bildet eine Einflußgröße für die pneumatische Suspension verschiedenartiger Minerale und verschiedener Mineralbettdicken. Auf diese Weise wird die Kammer 10 mit Luft beaufschlagt, während die Kammer 11 drucklos ist, so daß die Pulsationen um 180° außer Phase liegen. Eine solche Beaufschlagung und insbesondere die abwechselnde Beaufschlagung verbessert die pneumatische Suspension sowie die Mineraltrennung nach spezifischem Gewicht und Korngröße.
  • Für die Ventile 30 und 34 wird über den Kanal 38 von einem Gebläse Luft zugeführt, das von einem Motor mit veränderlicher Drehzahl getrieben wird. Die Kammer 12 erhält Luft von einem weiteren Gebläse, das durch einen zusätzlichen Motor mit veränderlicher Drehzahl getrieben wird. Die veränderlichen Drehzahlen ermöglichen eine Volumenveränderung, woraus sich die sechste Einflußgröße für die Steuerung der zuzuführenden Luft ergibt, um das Setzgutbett zur Klassierung in der erforderlichen Weise zum Schweben zu bringen. Der Klassiervorgang wird unterstützt durch die abwechselnden Bereiche oder Zellen, aus denen abwechselnd pulsierende Luftströme austreten. Die Pulsationen in der Kammer 12 erfolgen mit Hilfe des Ventils 44, das ein gewichtsmäßig ausgeglichenes Flügelventil ist. Die Kammer 12 liefert die pulsierende Luft für die beiden letzten Zellen 5 in der Kammer 9, in der das Bett eine größere Neigung aufweist. Das Drehventil 44 wird durch einen in seiner Drehzahl veränderlichen Motor mit Untersetzungsgetriebe 47 angetrieben.
  • Jede der herausnehmbaren und austauschbaren aufeinanderfolgenden Zellen 5 und 22 ist so ausgelegt, daß die gewünschte Wirkung auf das jeweils zu behandelnde Setzgutbett ausgeübt wird, um die erforderliche Korngröße und das Mineral mit dem spezifischen Gewicht, sei es ein leichteres oder ein schwereres, aus dem sich auf dem Träger weiterbewegenden Mineralbett auszutragen. Die beiden letzten Zellen 45 und 46 benötigen eine beträchtlich höhere Beaufschlagung mit unter hohem Druck stehender Luft, da sich in dem über diesen Zellen befindlichen Bett die unteren Schichten mit hohem spezifischem Gewicht befinden.
  • Das untere Ende der Kammer 2 ist mit einer Abgaberinne 50 versehen, die eine steile Neigung und am oberen Ende ein Wehr 51 besitzt. Dieses Wehr ist mit oberen und unteren Vorsprüngen 52 und 53 versehen, die auf die Oberseite und die Unterseite der Rinne 50 passen, so daß das Wehr 51 für verschiedene Arten des zu verarbeitenden Minerals entfernt und ausgewechselt werden kann. Die Unterkante des Wehrs besitzt einen Abstand zum Setzgutträger 3, so daß das Nebengestein, z. B. bei Kohle die sogenannten Berge, von der Unterseite des geschichteten Bettes abfließen kann, während das Material mit geringerem spezifischem Gewicht sich über die Oberseite des Wehrs 51 bewegt und von dem Nebengestein befreit in die Rinne 50 fällt. Die Rinne 50 ruht auf einem Nocken 54, der auf einer von Hand über den Hebel 56 drehbaren Welle 55 befestigt ist. Mit den verschiedenen Stellungen des Hebels 56 wird über den Nocken 54 die Höhe der Rinne 50 und somit die öffnung zwischen der Unterkante des Wehrs 51 und dem Sieb verändert. Ein Anschlag 57 liegt einem auf der Welle 55 verstellbaren Bauteil 58 gegenüber, um die Bewegung des Hebels zu begrenzen. An dem Hebel 56 ist eine Feder 60 befestigt, um den Bauteil 58 gegen den Anschlag 57 zu drücken und dadurch dauernd eine gleichbleibende Öffnung zwischen der Unterseite des Wehrs 51 und dem Seztgutträger 3 aufrechtzuerhalten. Falls ein größerer Gesteinsbrocken in dem pneumatisch suspendierten Bett nach unten gelangt und die Öffnung unter dem Wehr zu verstopfen sucht, braucht nur der Hebel 56 von Hand nach unten gedrückt zu werden, so daß der Nocken 54 die Rinne 50 und damit das Wehr anhebt, damit der Gesteinsbrocken durch die vergrößerte Öffnung hindurchfallen kann. Nachdem der Handgriff 56 losgelassen wird, wird die Feder 60 in- die durch den Anschlag 57 festgelegte Stellung zurückgeführt.
  • In der Luftkammer ist ein pneumatischer Servomotor mit einer biegsamen Membran 61 angeordnet, die zwischen zwei Ringen 62 befestigt ist. Der Mittelbereich der Membran ist durch Platten 63 abgedeckt, über die sie mit dem Verbindungsglied 64 an einem Hebel 65 befestigt ist. Der Hebel 65 ist bei 66 gelenkig gelagert, während an seinem anderen Ende ein Verbindungsglied 67 schwenkbar sitzt, das die Verbindung zu einem zweiten Hebel 68 herstellt. Das Verbindungsglied 67 kann in seiner Länge zwischen den Hebeln 65 und 68 entsprechend der-Wichte des tauben Materials (Berge) verstellt werden. Ein Ende des Hebels 68 ist durch eine Feder 70 gehalten, und zwischen seinen Enden ist der Hebel 68 bei 71 schwenkbar gelagert. Durch mehrere Öffnungen in der Länge des Hebels kann der Schwenkpunkt 71 verändert werden. Somit ist der Hebel 68 bezüglich des Hebels 65 und auch des Verbindungsgliedes 67 verstellbar.
  • An dem Gelenkpunkt 71 des Hebels 68 ,ist ein Bergegatter 72 befestigt, das sämtliches unter dem Wehr hindurchlaufendes taubes Material aufnimmt. Letzteres wird mit Hilfe des Hebelsystems auf dem Gatter gehalten, welches nur dann geöffnet wird, wenn die auf die Membran 61 wirkende Luft einen ausreichenden Druck ausübt, der anzeigt, daß zu dieseln Zeitpunkt das Kohlebett unmittelbar oberhalb des Wehrs 51 nur schwierig pneumatisch in schwebendem Zustand gehalten werden kann. Wenn die Bergeschicht in dem Bett oberhalb des Setzg'atträgers 3 sehr dicht wird, erhöht sich der Druck in der Kammer 12. Dieses dichte Material bildet ein Maß für das Gewicht der Berge, und da die große Dichte zu einem erhöhten Druck auf die Membran 61 führt, wird der Hebel 65 im Uhrzeigersinn verschwenkt und zieht den Hebel 68 gegen die Kraft der Feder 70 nach unten, um dabei das Gatter 72 zu öffnen, wobei mehr oder weniger Bergematerial vom Ende des Setzgutträgers 3 abrollt.
  • Ein Taktgebermotor 69 ist mit einer Kurbel versehen, die jeweils über eine vollständige Umdrehung angetrieben wird und den Hebel 68 gegen die Kraft der Feder 70 nach unten zieht, um das Wehr periodisch zu öffnen. Diese Steuerung kann verändert werden. Falls die Dichte des Materials dazu führt, daß die Membran 61 mehrmals das Gatter 72 innerhalb der Periode öffnet, auf die der T aktgebermotor 69 eingestellt ist, so wird dieser Motor 69 durch den Hebel 65 entsprechend der Darstellung betätigt. Die Anzahl der Betätigungen des Gatters 72 durch die Membran 61. innerhalb der Periode des Taktgebermotors bestimmt somit die erste Betätigung des Taktgebers. Falls beispielsweise der Motor 69 alle 3 Minuten auf einen Umlauf eingestellt worden ist und die Membran 61 das Gatter 72 dreimal in der Periode von 3 Minuten betätigt hat, so bewirkt der Hebel 65 die Erregung des Motors 69 und eine Betätigung der Kurbel um 360° zur Öffnung des Wehrs 51, wobei dann die Taktzeit des Motors 69 wieder am Ende der von außen bewirkten Betätigung beginnt. Die Zeit bis zu dein nachfolgenden Anlaufen des Taktgebermotors 69 entspricht der eingestellten Periode. Der Motor 69 öffnet das Wehr 51 entsprechend der Länge des Kurbelarms, die größer als der übliche Hub des Gatters 72 ist. Auf diese Weise wird durch Öffnen des Wehrs schnell eine Ansammlung von Material mit großem spezifischem Gewicht beseitigt, das den Betrieb der Anlage stören könnte. Diese kombinierten Funktionen führen zu einer verbesserten Klassierung des Materials.
  • Der pulsierende Luftdruck innerhalb der Kammer 12 führt zti Schwingungen des Iiebelsystents in der Periode der Luftpulsationen, wobei diese Schwingungen (las Hebelsystem gegen leichte Druckveränderungen empfindlich machen und das Gatter 72 auf die erforderliche Weite öffnen, damit der Bergeanteil bei einer auf seine Dichte im letzten Abschnitt des Siebes bezogenen Geschwindigkeit austreten kann. Durch die kombinierte Betätigung des Gatters 72 und des Wehrs 51 durch den Taktgebermotor 69 wird eine große Genauigkeit bei der Abtrennung des Bergeanteils erreicht. Gleichzeitig ergibt sich dadurch eine verbesserte Klassierung oberhalb des Gatters und Wehrs.
  • Wenn mehrere oder im wesentlichen sämtliche Zellen längs des Bettes der Vorrichtung Abzugseinheiten 22 sind, können das Wehr 51 und auch die dafür erforderlichen Steuerteile entfallen, so daß die Vorrichtung am Ende der letzten beiden Zellen 45 und 46 endet.
  • Bei Verwendung einer Vielzahl von Abzugseinheiten kann es zweckmäßig sein, das Gatter oder Wehr am Ende der Vorrichtung unter Berücksichtigung einer besonderen Korngröße und eines spezifischen Gewichts zu klassierenden Materials dadurch zu verändern, daß eine konstante Minimalöffnung am Ende des Setzgutträgers 3 vorgesehen wird. Unter solchen Bedingungen kann auf den pneumatischen Ausgleich über die Membran 21 verzichtet werden, während der Taktgebermotor 69 zum periodischen Öffnen des Wehrs 51 in vorbestimmten Zeitabschnitten (Minuten) beibehalten werden kann. Mit einer solchen Betriebsweise läßt sich z. B. bei einem nach Korngröße zu klassierenden Material von einem Anteil von 13 Gleichfälligkeit eine Verringerung auf 4 % erreichen.
  • Die Seitenwände 73 der Kammer 2 können aus durchsichtigem Kunststoff bestehen, z. B. aus Methylmetacrylat, und erbalten damit eine beträchtliche Lebensdauer. Im Gegensatz zu anderen bekannten Kunststoffen und Glas tritt bei Methylmetacrylat auf Grund des wirbelnden und schwebenden Materials kein Zerkratzen oder eine Beschädigung ein, so daß der Bedienende die Schichtung der Berge in dem pneumatisch suspendierten pulsierenden Mineralbett jederzeit überwachen kann.
  • Die seitliche Abzweigleitung 74, welche die Membran 61 enthaltende Kammer anschließt, ist an einer Seite mit einer Öffnung 75 versehen, die durch ein Ventil 76 verschlossen wird. Das Ventil 76 ist an einem Hebel 77 befestigt, der bei 78 schwenkbar gelagert ist und ein horizontal auf ihm verschiebbares Gegengewicht 80 trägt. Der von dem Gegengewicht auf das Ventil ausgeübte Druck wirkt dein inneren pneumatischen Druck der fünften Kammer 12 entgegen. Die freie Fläche des Ventils 76 zusammen mit dein Gewicht des Hebels 77 und des Gegengewichts müssen also gegenüber dem Luftdruck ausgeglichen sein, der sich in der Kammer 12 bei verschiedenen Kohlearten einstellt, die unterschiedliche Mengen von Schiefer und anderem Bergematerial mit sich führen. Auch dieser Hebel 77 läßt sich leicht von Hand bedienen. Zu bemerken ist noch, daß sich das Ventil 76 außerhalb des Strömungsweges der Luft befindet, so daß eine Rückwirkung der Luftbewegung auf das Ventil nicht auftritt.
  • Entsprechend der F i g. 1 ist der seitliche Austragsschneckenförderer 28 für jede der mittleren Zelleinheiten 22 mit einem Fallschacht 81 versehen, der zu einer gemeinsamen Fördereinrichtung 82 führt, welche ihrerseits das Material zu einem am unteren Ende des Bettes liegenden Sammelbehälter bringt. Diese Fördereinrichtung sowie die Schneckenförderer 28 werden durch einen Motor 83 über Ketten 84 und 84' sowie durch eine gemeinsame Mitnehmerwelle 85 angetrieben, die verschiebbar mit der Schnecke eines rechtwinklig dazu verlaufenden Antriebs 86 für die seitlichen Schneckenförderer 28 in Eingriff gebracht werden kann. Die Ausgangswelle jedes Antriebs 86 ist mit einer Kupplung 87 versehen, um sie von dem Förderer 28 abzukuppeln, wobei dann der Antrieb 86 längs der Mitnehmerwelle 85 gleitet. Nachdem die Antriebseinheit geschwenkt oder von dem Förderer 28 wegbewegt wird, kann letzterer mit der gesamten Zelleinheit zurückgezogen werden, wozu der Fallschacht 81 von der Fördereinrichtung gelöst und in eine andere Stellung übergeführt wird oder durch eine Zelle 5 mit Kugelfüllung ersetzt wird. Damit wird die gesamte Zelleinheit 22 einschließlich der Siebe oder Roste 24 und 25 entfernt und durch den Set7gutträger 3 der neu eingesetzten Zelle 5 ersetzt werden. Die gemeinsame Fördereinrichtung ist mit Abdeckungen versehen, welche die Öffnungen für den Anschluß der Fallschächte 81 verschließen.
  • Gemäß F i g. 2 ist die Mitnehmerwelle 85 seitlich oberhalb des geneigten Bettes in Lagern gehalten, und die rechtwinklig dazu stehenden Abzugsantriebe 86 hängen an der Mitnehmerwelle. Die Fallschächte 81 münden in einzelne Bunker oder auf einen nicht gezeigten gemeinsamen Horizontalförderer. Der in dieser Art aufgehängte Antrieb läßt sich nach oben schwenken und bietet dann freien Zugang zu sämtlichen anderen Zellen 5, damit diese je nach der durchzuführenden Klassierung einfacher ausgewechselt werden können.
  • Eine in F i g. 2 gezeigte Luftzuführleitung 88 ist mit der gleichen Neigung wie das Bett unterhalb der Zellen 5 angeordnet und befindet sich unterhalb der Ventile 18 sowie oberhalb der Luftkammern 10,11 und 12. Diese Leitung 88 wird durch eine unabhängige Druckluftquelle beaufschlagt.
  • Um die einzelnen Zellen von den entsprechenden Kammern zu isolieren, enthält der Luftzuführungskanal 88 eine Klappe 93 und einen langen Schieber 94 an jeder Zelle. Es kann erforderlich sein, sowohl die pulsierende Luft aus der Leitung 88 als auch die pulsierende Luft aus den Kammern 10, 11 und 12 gleichzeitig durch die gleiche Zelle 5 oder Zelleinheit 22 zu schicken, wobei in diesem Fall die Klappe 93 geöffnet und der Schieber 94 entfernt ist. Somit lassen sich alle erforderlichen pneumatischen Pulsationsdrücke an jeder einzelnen Zelle 5 oder Zelleinheit 22 einstellen.
  • Die Kugelfüllungen in den Zellen 5 oder 22 stehen jeweils mit einem Gestell oder einer Stange 95 in Berührung (F i g. 3), die hin und her bewegt werden kann, um den Staub von der Kugelfüllung abzuschütteln.
  • F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer einzeln von Hand anwendbaren Rütteleinrichtung für die Stangen 95, wobei es sich um einen pneumatisch oder elektrisch betriebenen Handbetätigungsapparat 100 handelt, der über eine Leitung 101 an eine Energiequelle angeschlossen ist, um den Kupplungsteil 102 hin und her zu bewegen. Der Kupplungsteil besitzt eine nach unten offene Nut 103, die über den zylindrischen Kopf 104 einer Zahnstange zur Betätigung der Kugelfüllungen gedrückt wird.
  • Jeder der mittleren Abzugseinheiten 22 gemäß F i g. 4 besitzt einen Rost oder ein Sieb, dessen Öffnungen auf das jeweils abzuscheidende Material bzw. dessen Korngröße abgestimmt ist. Es sei angenommen, daß das im Material in folgende Kornklassen getrennt werden soll: (1) 19 bis 13 mm, (2) 13 bis 9,5 mm, (3) 9,5 bis 6,3 mm, (4) 6,3 bis 3,2 mm und (5) 3,2 mm bis zur lichten Siebmaschenweite von 0,6 mm. Wenn beispielsweise 15 bis 25 % eines Aufgabeguts in jede der fünf Klassen fallen, ergibt dies eine durchschnittliche Gesamtmenge von etwa 80%, während die restlichen 20% eine geringere Korngröße als 0,6 mm aufweisen und eine sechste Klasse bilden. Für verschiedene Minerale wie auch für verschiedene nichtmineralische Materialien können sich diese Bereiche ändern. Das Aufgabegut kann eine unbehandelte Materialcharge sein. Die Trennung kann auch für eine größere Anzahl von Kornklassen durchgeführt werden. Die Siebe oder Roste für die mittleren Abzugseinheiten werden so ausgebildet, daß jeweils die Korngrößen der _ gewünschten Gruppe durchgelassen werden. Die Öffnungen müssen gleiche Länge und gleiche Breite wie die Partikeln sowie eine bestimmte Dicke aufweisen. Es kann deshalb notwendig sein, eine Kornklasse wieder zurückzuleiten, um unterschiedliche Dicken wie auch Längen und Breiten zu erhalten unter der Annahme, daß die Dicke gleich groß oder größer als die Breite der Partikeln ist.
  • Um die letzte Zelle 22 als Abzugseinheit für die gewünschte Kornklasse auszulegen, müssen die vorausgehenden Zellen 5 so eingeregelt werden, daß das Materialbett oberhalb des Setzgutträgers an der Abzugsstelle so beaufschlagt und schwebend gehalten wird, daß die Kornklasse mit dem erforderlichen spezifischen Gewicht sich an der Unterseite des geneigten Mineralbettes entlangbewegt. Zu diesem Zweck können zwei oder drei Zellen 5 notwendig sein.
  • Die Regelung des durch diese Zellen bewirkten Schwebezustandes des Bettes muß so durchgeführt werden, daß die ausgewählte Kornklasse über dem für die Abzugszellenbreite an dieser speziellen Stelle des Bettes ausgewählten Sieb verbleibt bzw. darauffällt. Die Sieboberseite kann zusätzlich in Schwingungen versetzt werden, um den Austrag in die Zelleinheiten 22 zu unterstützen.
  • Auf Grund der Größe und des spezifischen Gewichts des zu klassierenden Materials kann es notwendig sein, mehr Abzugszellen 22 zu verwenden. Solch ein Fall tritt ein, wo das Material leicht ist und daher schnell pneumatisch in einen Schwebezustand versetzt wird, sobald es auf das obere Ende des Siebes auftrifft. Solch ein Material kann aus einer Vielzahl von Korngrößen bestehen, die dann leicht nacheinander nach der Größe ausgetragen werden.
  • Die jeweilige Kornklasse des aus dem pneumatisch in Schwebe gehaltenen Bett abgezogenen oder ausgetragenen Materials wird außerdem durch die Maschenweite oder die Rostöffnung der Siebe bzw. Roste 3 und 24 bestimmt.
  • Je größer das spezifische Gewicht des Materials ist, um so größer muß die Neigung zur Horizontalen gewählt werden und ein um so höherer pneumatischer Druck ist erforderlich. Minimalwerte für die Neigung liegen bei 6 bis 8°, Maximalwerte zwischen 12 und 15°. Es hat sich herausgestellt, daß durch einen vorbestimmten Druck und eine vorbestimmte Neigung eine Klassierung bestimmter Korngrößen der Sorte eines spezifischen Gewichts erreicht wird.
  • Die Rückseite der Vorrichtung ist auf in der Höhe verstellbaren Krafthebern 105 gelagert, bei deren Betätigung die Neigung des Bettes regelbar ist. Die Luftventile sowie die Drehzahl der Gebläse bestimmen den den Kugelzellen zugeführten Luftdruck, die ihrerseits ebenfalls die Strömung und den Druck beeinflussen. Eine Trennvorrichtung wird somit durch diese Einflußgrößen gesteuert, um eine vorbestimmte Klassierung nach Korngrößen und spezifischem Gewicht über die Länge des Bettes zu erreichen. Solche Klassierungen lassen sich erfolgreich für Minerale, beispielsweise Gold, oder für anderes Material, z. B. Pottasche, verwenden. Die Klassierung geht in ausgewählter Weise vor sich, und das klassierte Gut wird abgezogen. Dies ist bei Verwendung dieser Vorrichtung als Aufbereitungsgerät für Kohle nicht möglich, wo in der Bettmitte ein Vorabzug für Schiefer vorgesehen sein muß und die endgültige Trennung der erzielten Schichtung erst am unteren Ende des Bettes durchgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1.. Leftsetzmaschine mit einem abwärts gerich- teten, oberhalb einer leihe -von voneinander un- abhängigen Zellen mit Kugelfüllungen angeord- neten Sieb, dadurch. gehenrieei:.dllet, daß an _' .ser eine Kugelfüllung enthaltenden Zelle 1,5) ein Abschnitt des Setzgutträgers (3) befestigt ist, daß ferner in gewissen Abständen Abzugs- elleinheiten (2) eingefügt .find, die jeweils eine Kugelfüllung (23), einen. oberen Saebabschiiizt, ein :i j ir"unterlieöendes #Plbdaaii3ieb (25) "sowie eilte sei-L- '.iche Abzugseinrichtung (26 bis 28) aufweisen, iiobei jede Zelle lind jeder Siebabschnitt als un- abhängige Zelteinheit .an Stelle jeder anderen Ä eile in die Vorrichtung einsetzbar ist. -. Setzmaschine nach Anspruch 1., dadurch ge- kennzeichnet, daß eine Mehrzahl Eier mit Kugel- füllungen (16) versehenen Zellen () eine Abtei- lung bildet, die mit einer Abzugszelle (?2) ab- schließt. 3. Setzmaschine nach Ampruch 1, dadurch äe-
    l:ennzeicliiiet, daß yine ans unteren Eide des Setz- gutträgers (3) angeordnete, zwar Abführung des spezifisch leichteren Guts dienend'W, an ihre oberen Ende finit ehnenn nach miten gerichteten Wehr (5,1 '@@ei'se Irene Abgaberinne (SO`y einen ver- stellbaren Anschlag (572) auf v,aeisd, um zine gleich- bleibende t@@;@ilüaaradtiffn;aiag zizr das Arom Sieb (8) "jnteriijlb Je:i '4iurelii'a (51.) vom unteren Ende des Bettes ablaufende schwerer-- Gut aail.'feciitzuerhal- i.en, u_it @.1ai üi'"@.,:ü@lai!..ii (6:, bis 70) vor- #ese.lle.ii -ISit ül;: ' #S.vl;iUirilii:e `° ` e° und das Wehr '*,31,i periodisch an gleichbleibenden anzuheben. 4.et@iii'c1'`@':@iiiiae la°s@i.'li den Ansprüchen 1, ' oder I d£uiiairvri Z ;iiti@'.la@cia, d11i in den ° I LIN. I#g i. 11Jac# hui anpa oder -rechen @('@@D'yy vor',f-s-i.I'ie,-in ,sind, clle durch Be- 1 :'n fand hei' beize-bar sind. Lic@cii den oder:), gehelni@z°icll:a Jureh eine z@;t.ele@nizeh- lung (1.00).
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