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DE1288935B - Fuellorgan an einem Gegendruckfueller fuer Buechsen - Google Patents

Fuellorgan an einem Gegendruckfueller fuer Buechsen

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Publication number
DE1288935B
DE1288935B DEM43959A DEM0043959A DE1288935B DE 1288935 B DE1288935 B DE 1288935B DE M43959 A DEM43959 A DE M43959A DE M0043959 A DEM0043959 A DE M0043959A DE 1288935 B DE1288935 B DE 1288935B
Authority
DE
Germany
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valve
liquid
gas
filling element
nozzles
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Pending
Application number
DEM43959A
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English (en)
Inventor
Meyer George Leo Nicholas
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George J Meyer Manufacturing Co
Original Assignee
George J Meyer Manufacturing Co
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Publication date
Application filed by George J Meyer Manufacturing Co filed Critical George J Meyer Manufacturing Co
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • B67C3/2614Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks specially adapted for counter-pressure filling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
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    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • B67C2003/2657Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks specially adapted for filling cans

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Füllorgan an einem Gegendruckfüller für Büchsen, das ein im Füllerkessel angeordnetes Gasventil aufweist, das das Gegendruckgas aus dem Füllerkessel in die zu füllende Büchse leitet.
  • Füllorgane dieser Art werden im allgemeinen zum Füllen von Behältern mit kohlensäurehaltigen Getränken, beispielsweise mit Bier oder den sogenannten Sodawassergetränken, verwendet. Beim Füllen solcher Behälter besteht die Schwierigkeit, das Getränk unter möglichst geringer Beunruhigung in den Behälter zu bringen, so daß CO"-Gas in Lösung gehalten und ein Schäumen infolge freiwerdender Gase aus dem Getränk verhindert wird.
  • Bei einem bekannten Verfahren wird die Beunruhigung oder das Aufrühren des Getränks dadurch verhindert, daß ein Ablenkelement verwendet wird, welches das Getränk zu einer Seite der Büchse leitet. Dieses Verfahren hat sich jedoch bei Büchsen wegen der hohen Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes nicht bewährt, die wegen der stark eingeschränkten Durchlässe durch die Ventile erforderlich war.
  • Es ist außerdem ein Gegendruckfüllorgan zum Füllen von Behältern für einen Füllerkessel bekanntgeworden, der eine Flüssigkeit mit einem Gegendruckgas über der Flüssigkeit enthält, bei dem ein in dem Kessel angeordnetes Gasregulierventil vorgesehen ist, welches das Gegendruckgas aus dem Füllerkessel zu dem zu füllenden Behälter leitet, und ein Flüssigkeitsregulierventil sowie eine Vorrichtung vorgesehen sind, die Flüssigkeit aus dem Innern des Füllerkessels zu dem Gefäß leitet und ein mit dem Gasregelventil in Verbindung stehendes Mittel zum Betätigen des Flüssigkeitsventils aufweist. Der Nachteil dieses bekannten Gegendruckfüllorgans besteht darin, daß die Flüssigkeit den Schwimmer anhebt, so daß der Flüssigkeitsspiegel höher sein und über dem Pegel liegen muß. Dadurch wird z. B. Bier in diesem Bereich beunruhigt, so daß Schaum in unerwünschter Menge erzeugt wird, der zu dem sogenannten »wilden Bier« führt.
  • Es ist ferner schon bekannt, an einem Gegendruckfüllorgan zum Füllen von Gefäßen mehrere Düsen anzuordnen, welche die Flüssigkeit zur Innenwand der Büchse leiten, und eine Einrichtung vorzusehen, die den Druck in der Büchse anhebt, um das Fließen der Flüssigkeit durch die Düsen zu beenden. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Düsen keine Kreisbewegung erzeugen und daß ihre Anzahl zur Erzielung des beabsichtigten Zwecks nicht ausreicht. Außerdem wird bei diesem Gegendruckfüllorgan das Flüssigkeitsventil und das Gasventil nicht selbständig, sondern mit Hilfe eines Nockens geöffnet. Bei diesem Füllorgan fehlt auch eine Einrichtung, die dafür sorgt, daß sich das Gas- bzw. Flüssigkeitsventil schließt, wenn der Behälter reißt. Es ist lediglich bekannt, in solchen Gegendruckfüllorganen ein Schwimmerventil in der Gasleitung und am oberen Ende des Ventilschaftes ein Gasventil vorzusehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Füllorgan an einem Gegendruckfüller für Büchsen zu schaffen, welches diese Nachteile vermeidet.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe geht die Erfindung von dem oben umrissenen Stand der Technik aus.
  • Das wesentlichste Merkmal des neuen Füllorgans besteht erfindungsgemäß in einem oberhalb der Düsen angeordneten ringförmigen Ventil, das in geschlossenem Zustand die Zuführung dei Flüssigkeit zu den Düsen sperrt.
  • Vorteilhaft können die Düsen tangentiale und radiale Komponenten aufweisen, derart, daß die Flüssigkeit gegen die Wandung der Büchse in einer nach unten verlaufenden Schraubenlinie geführt wird.
  • Die Erfindung ist auch auf ein Füllorgan mit einem hohlen Ventilschaft und mit einem diesen konzentrisch umgebenden Flüssigkeitsventilkörper anwendbar. In diesem Falle trägt das Füllorgan erfindungsgemäß eine den Ventilschaft umgebende im Querschnitt V-förmige Dichtung, die ein Durchsickern der Flüssigkeit durch den Ventilkörper verhindert, sowie einen am Ventilschaft befestigten Dichtungsring, der in eine am Flüssigkeitsventilkörper vorgesehene Ausnehmung eingreift und verhindert, daß Gegendruckgas nach oben durch die Flüssigkeit in den Füllerkessel dringt.
  • Der Vorteil dieses Füllorgans besteht darin, daß bei ihm, im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen, durch das in der Mitte vorhandene Rohr ein Gegendruckgas geleitet wird, das nach unten strömt, und den Behälter unter Gegendruck setzt. Steigt das Bier bis zu einer bestimmten Höhe an, dann verschließt eine Kugel die Düse und verhindert, daß Gas durch ein offenes Ventil entweicht. Das Einfüllen des Bieres wird also bis zu einer bestimmten Höhe gesichert. Hierauf werden die bisher weit geöffneten Gasventile und das Flüssigkeitsventil geschlossen, während das überschüssige Gas aus dem oberen Teil der Vorrichtung abgelassen wird.
  • Der Vorteil der zahlreichen Düsen besteht darin, daß die Flüssigkeit mit einer kreisenden Bewegung auf die Büchse trifft und dabei gegen die Wandungen der Büchse gerichtet ist. Ein besonderer Schirm oder eine Prallplatte ist dabei nicht erforderlich.
  • In der nun folgenden Beschreibung soll der Erfindungsgegenstand unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht eines Längsschnitts durch das Füllorgan gemäß dem Erfindungsgegenstand mit der an diesem anliegenden Büchse, F i g. 2 die Ansicht eines senkrechten Schnitts durch die Mitte des Gasventils, das in diesem Falle geschlossen ist, F i g. 3 die Ansicht eines vergrößerten senkrechten Schnitts durch den Hals des Füllorgans, das in diesem Falle geöffnet dargestellt ist, F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche Ansicht eines senkrechten Schnitts durch das geschlossene Füllorgan, F i g. 5 die Ansicht eines waagerechten Schnitts nach der Linie 5-5 in der F i g. 3 und F i g. 6 eine Unteransicht des Füllorgans mit den Flüssigkeitsdüsen und dem Schwimmerventil.
  • Wie aus den Zeichnungen und insbesondere aus der F i g. 1 zu ersehen ist, weist der Füllerkessel eine ringförmige Außenwandung 12 auf, die eine Fortsetzung eines Bodens 13 bildet. Der Füllerkessel wird oben von einem (nicht dargestellten) Deckel abgeschlossen.
  • Der Füllerkessel ist mit Flüssigkeit 14 bis zu einer vorherbestimmten Höhe gefüllt, wobei in den oberen Teil des Füllerkessels in einem mit 15 bezeichneten Bezirk unter Druck stehendes Gas eingelassen ist, das das Kohlendioxydgas in der Flüssigkeit gelöst erhält.
  • Am Boden des Füllerkessels sind um den Umfang herum mehrere Öffnungen 16 zur Aufnahme von Füllorgan 20 vorgesehen, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden.
  • Die Füllorgane 20 werden durch den Boden des Füllerkessels hindurchgeführt und in diesem mit Hilfe gegabelter Klammern 22 und Schrauben 23 festgehalten. Die Klammern 22 weisen nach außen vorstehende Finger 24 (F i g. 3) auf, die unter die nach außen vorstehenden Ansätze an der Außenseite des Füllorgans greifen und dieses fest gegen den Boden des Füllerkessels drücken.
  • Dichtungspackungen 26 (F i g. 3) verhindern ein Durchsickern der Flüssigkeit aus dem Füllerkessel an dem Füllorgan vorbei.
  • Wie aus der F i g. 4 zu sehen ist, weist das Füllorgan einen Ventilschaft 28 mit einem hohlen Kanal 29 auf, durch den das Gas aus dem Gegendruckgasbezirk 15 in die zu füllende Büchse strömt.
  • Die Strömung des Gases in die Büchse 30 wird von einem Gasregulierventil32 beeinflußt, das in der F i g. 2 dargestellt ist. Das Gasventil 32 weist eine Hülse 34 auf, die von einer schwachen Feder 35 nach oben gedrückt wird und Öffnungen 36 für den Durchlaß des Gases besitzt.
  • In einem Kopf 38 an der Hülse ist ein Ventilsitz 37 vorgesehen, der am oberen Teil des Schaftes 28 anliegt, so daß, wenn das Ventilglied 32 angehoben wird, Luft oder ein anderes geeignetes Gas durch die Öffnung 36 nach unten durch den Kanal 29 in die Büchse 30 strömt.
  • Der Kopf 38 wird von einem Nocken 40 angehoben, der nach oben gegen den Boden eines Spindelkopfes drückt, wobei das Ventil angehoben wird.
  • Der Ventilschaft 28 erstreckt sich nach unten durch ein Federgehäuse 43, das eine Verlängerung eines Ventilkäfigs 45 bildet. Das Federgehäuse weist zwei mit Abstand einander gegenüberstehende Öffnungen 46 auf, die den Eintritt von Flüssigkeit in das Innere des Federgehäuses 43 und deren Strömung durch die Öffnung 47 und den Ventilkäfig 45 nach unten zulassen.
  • Ferner weist der Ventilkäfig 45 eine weitere Anzahl von Öffnungen 48 auf. Die durch die Öffnungen 46, 47 und 48 einströmende Flüssigkeit läuft durch ein Venturirohr 52 nach unten. Der Ventilschaft 28 erstreckt sich durch das Venturirohr 52 und durch eine Öffnung in einem Ventilkörper 55 nach unten.
  • Der Ventilkörper 55 weist eine ringförmige öffnung auf, die eine den Schaft 28 umgebende V-förmige Packung enthält, welche Packung ein Durchsickern von Flüssigkeit durch den Ventilkörper verhindert. Das untere Ende des Schaftes 28 trägt einen in einer ringförmigen Nut 58 im unteren Teil des Ventilkörpers sitzenden Ring 57, der ein Durchsickern von Gas nach oben während der Zeit verhindert, in der das Füllorgan geöffnet und die Büchse mit Gas gefüllt ist. Das bereits genannte Venturirohr 52 leitet die Flüssigkeit aus dem Kessel nach unten zu einem Flüssigkeitsventil 60.
  • Das ringförmige Ventil 60 ist am Ventilschaft 28 mit Hilfe eines Armsterns 60' locker sitzend befestigt, so daß das Ventilglied 60 genügend Bewegungsfreiheit hat, die einen gleichmäßigen Sitz des Ventilgliedes 60 auf dem Ventilsitz 61 sichert. Die Verbindung des Armsterns mit dem Ventilschaft erfolgt mittels eines Federringes 63. Das Ventilglied 60 ist mit einem sich nach unten erstreckenden knopfartigen Glied 65 zur Aufnahme eines ringförmigen Gummiformstückes 66 mit zwei ringförmigen Seitenflächen versehen, die an den ringförmigen Flächen des Ventilsitzes 61 anliegen. Der Ventilsitz weist öffnungen auf, die mit den sich in die Büchse hinein öffnenden Düsen 68 in Verbindung stehen.
  • Die Düsen 68 erstrecken sich nach außen und nach unten und weisen eine nach außen gerichtete und eine tangentiale Komponente auf, so daß die Flüssigkeit in die Büchse 30 mit einer Bewegung nach außen und einer Kreiselbewegung tritt und dabei dem Umriß der Büchse nach unten zum Boden folgt, wodurch ein Aufwirbeln der Flüssigkeit vermieden wird.
  • Das Federgehäuse 43 enthält eine schwache Druckfeder 61, die zwischen einer Schulter 62 im Ventilkäfig und einem zylindrischen Führungsblock 64 angeordnet ist, der im oberen Teil des Federgehäuses gleitbar sitzt. Ein Ring 64' hält den Führungsblock symmetrisch auf dem Ventilschaft 28 fest, so daß der normale, nach oben gerichtete Druck der Feder auf den Führungsblock 64 das Ventil 60 gegen den nach unten gerichteten Druck der Flüssigkeit darüber zu öffnen sucht.
  • Das untere Ende des Ventilkörpers 55 ist mit einer Gewindebohrung 70 versehen, in die hinein sich der Ventilschaft 28 erstreckt. Ein Kugelkäfig 72 mit einem nach innen abgebogenen oberen Teil 74 enthält einen Weichgummieinsatz 75 mit einem Kanal, der mit dem hohlen Ventilschaft 28 in Verbindung steht und einen Weichgummisitz 77 mit großem Durchmesser für eine Kugel 76 bildet.
  • Die Kugel 76 besteht aus einem dünnwandigen hohlen Kunststoffteil, der leicht ist und auf der in der Büchse ansteigenden Flüssigkeit nach oben schwimmt. Der Ventilkäfig 72 ist am oberen Ende mit einem Gewinde versehen, in die Öffnung 70 im Ventilkörper 55 eingeschraubt und in diesem mittels einer Sicherungsmutter 78 befestigt. Die Lage des Käfigs 72 im Ventilkörper 55 kann daher eingestellt werden, wodurch die Höhe der Mündung der Öffnung verändert und der Punkt bestimmt werden kann, an dem die Füllung beendet wird.
  • Am Schluß des Füllens befinden sich die Düsen 28 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Büchse 30, an welcher Stelle die Kugel 76 am Sitz 77 im Kanal anliegt und die Gasströmung aus dem oberen Teil der Büchse zum Füllerkessel 15 absperrt.
  • An diesem Punkt senkt sich der Nocken 40, schließt das Gasventil 32 und setzt seine Bewegung nach unten fort, so daß das Ventil 60 geschlossen und damit die Verbindung zwischen dem Inneren des Füllerkanals und der Büchse endgültig unterbrochen wird.
  • An dieser Stelle der Drehung des Füllerkessels stößt eine Nocke (nicht dargestellt) am Maschinengestell gegen einen Knopf 80 an einem Entspannungsventil 81, so daß Gas aus dem oberen Teil der Büchse durch die Durchlässe 84, 85, 86 und 87 und durch das Entspannungsventil in die Atmosphäre abströmen kann.
  • Danach wird die Büchse auf einem (nicht dargestellten) Träger von einer Gummidichtung 88 gelöst und aus einer Tulpe 89 herausbewegt, von einem Radstern (nicht dargestellt) aus der Abfüllmaschine entfernt und zu einer Verschließvorrichtung befördert.
  • Die Wirkung des Füllorgans nach der Erfindung ist folgende: Im Betrieb werden die Büchsen 30, wenn sich der Füller um eine ortsfeste Achse dreht, von einem (nicht dargestellten) Radstern auf zwei (nicht dargestellte) Träger gestellt. Die Träger heben die Büchsen 30 an und drücken diese gegen die Dichtung 88, so daß zwischen der Büchse und der Dichtung 88 eine Abdichtung geschaffen wird.
  • Nachdem die Büchse an die Dichtung 88 angepreßt ist. hebt eine (nicht dargestellte) Nocke am ortsfesten Teil der Füllmaschine einen am oberen Spindelteil 41 anliegenden Nocken 40 an, wobei das Gasventil 32 geöffnet wird, so daß Gas durch die Öffnung 36 und nach unten durch die Mittelöffnung 29 in den Ventilschaft 28, durch den Hals des Gumminippels 75 an der Schwimmerkugel 76 vorbei in die Büchse strömen kann, welche in diesem Zeipunkt ihren Sitz verlassen hat und auf einem Stift 90 ruht.
  • Danach steigt der Druck in der Büchse an, bis er gleich dem Druck des Gases 15 im oberen Teil des Füllerkessels ist. Es sei darauf hingewiesen, daß in diesem Zeitpunkt das Gasventil von der Feder 35 gehalten wird. Beim Ansteigen des Druckes in der Büchse steigt der Druck unterhalb des Flüssigkeitsventils 60 auch an, der aus der Büchse nach oben durch die Düsen 68 übertragen wird.
  • Ist der Druck in der Büchse im wesentlichen gleich dem Druck im oberen Teil des Füllorgans, dann wirkt der durch den Druck der Feder 61 verstärkte Druck unterhalb des Flüssigkeitsventils 60 auf den Führungsblock 64 ein und öffnet das Ventil 60. Ist das Ventil 60 erst einmal genügend weit aus dem Sitz gehoben, dann hebt die Feder 61 das Ventil in dessen voll geöffnete Lage.
  • Danach strömt die Flüssigkeit aus dem Füllerkessel nach unten durch die Öffnungen 46, 47 und 48, das Venturirohr 52, das Ventil 60 am Formteil 66 vorbei, und durch die Düsen 68 in die Büchse 30.
  • Strömt die Flüssigkeit durch die Düsen 68, dann erteilen die nach außen gerichteten Komponenten der Düsen der Flüssigkeit eine radial nach außen weisende Richtung, während die tangentialen Komponenten der Düsen die Flüssigkeit in der Büchse in Drehung versetzen, die bewirkt, daß die Flüssigkeit nach außen in Form einer Wendel gegen die Wandung der Büchse und bei deren Drehung an den Wandungen glatt nach unten strömt. Die Drehung bewirkt ferner, daß die Flüssigkeit den Boden der Büchse in einer glatten Strömungsbewegung erreicht, wodurch eine Aufwirbelung der in die Büchse strömenden Flüssigkeit vermieden wird.
  • Beim Einströmen der Flüssigkeit in die Büchse wird das Gegendruckgas nach oben an der Schwimmerkugel 76 vorbei, durch den Hals in dem Nippel 75, durch den Kanal 29 im Ventilschaft 28, das Ventil 32 und zurück in den oberen Teil des Füllerkessels verdrängt.
  • Steigt der Flüssigkeitsspiegel in der Büchse 30 genügend hoch an, so gelangt die Kugel 76 ins Schwimmen und steigt mit der die unteren Enden der Düsen 68 bedeckenden Flüssigkeit hoch, bis sie fast den Nippel berührt. Während dieser Periode, in der die Flüssigkeit in der Büchse 30 ansteigt, wird das Gas durch den Weichgummieinsatz oder Nippel 75 nach oben in den oberen Teil des Füllerkessels verdrängt.
  • Nähert sich die Schwimmerkugel 76 der Mündung des Nippels 75, dann wird die Weite der Mündung für das entweichende Gas kleiner, wodurch die Geschwindigkeit des durch den Nippel 75 strömenden Gases größer wird. Diese erhöhte Geschwindigkeit sucht die Kugel in die Mündung des Nippels hineinzuziehen, wodurch die Strömung des Gases aus der Büchse in den Füllerkessel vollständig abgesperrt wird.
  • Sobald die Strömung des Gases aus der Büchse durch den Sitz der Kugel 76 auf dem Nippel 75 abgesperrt ist, erzeugt das weitere Ansteigen der Flüssigkeit in der Büchse einen zusätzlichen Druck auf den oberen Teil der Flüssigkeit in der Büchse, der über dem Druck der Flüssigkeit liegt, der vom Füllerkessel aus nach unten wirkt, so daß der Druckanstieg der Flüssigkeit in der Büchse die Strömung der Flüssigkeit durch das Ventil 60 und damit das Füllen der Büchse beendet.
  • In diesem Zeitpunkt des Arbeitsablaufs stößt eine (nicht dargestellte) Nocke gegen den Nocken 40, der das Gasventil 32 schließt und bei fortgesetzter Abwärtsbewegung das Flüssigkeitsventil 60 schließt. Ist das Ventil 60 geschlossen, dann stößt eine weitere (nicht dargestellte) Nocke gegen den Knopf 80, wodurch das Entspannungsventil 81 geöffnet wird, so daß das unter Druck stehende Gas im oberen Teil der Büchse nach oben durch die Durchlässe 84, 85, 86 und 87 in die Atmosphäre abströmen kann.
  • Danach kann die Büchse von den (nicht dargestellten) Trägern von der Gummidichtung 88 gelöst, aus der Tulpe 89 abgesenkt, aus der Abfüllmaschine von einem Radstern entfernt und zu einer Verschließvorrichtung befördert werden, die die Büchse verschließt und abdichtet.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Füllorgan an einem Gegendruckfüller für Büchsen, das ein im Füllerkessel angeordnetes Gasventil aufweist, das das Gegendruckgas aus dem Füllerkessel in die zu füllende Büchse leitet, wobei am unteren Teil des Füllorgans eine Anzahl von verhältnismäßig kurzen Düsen angeordnet ist, die die Flüssigkeit in die Büchse leiten, gekennzeichnet durch ein oberhalb der Düsen (68) angeordnetes ringförmiges Ventil (60), das in geschlossenem Zustand die Zuführung der Flüssigkeit zu den Düsen (68) sperrt.
  2. 2. Füllorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (68) tangentiale und radiale Komponenten aufweisen, derart, daß die Flüssigkeit gegen die Wandung der Büchse (30) in einer nach unten verlaufenden Schraubenlinie geführt wird.
  3. 3. Füllorgan nach Anspruch 1 oder 2 mit einem hohlen Ventilschaft und mit einem diesen konzentrisch umgebenden Flüssigkeitsventilkörper, gekennzeichnet durch eine den Ventilschaft (28) umgebende im Querschnitt V-förmige Dichtung (56), die ein Durchsickern der Flüssigkeit durch den Ventilkörper verhindert, und durch einen am Ventilschaft befestigten Dichtungsring (57), der in eine am Flüssigkeitsventilkörper (55) vorgesehene Ausnehmung (58) eingreift und verhindert, daß Gegendruckgas nach oben durch die Flüssigkeit in den Füllerkessel dringt.
  4. 4. Füllorgan nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen am Ventilschaft befestigten Armstern (60'), an dem das ringförmige Ventil (60) befestigt ist, durch ein bekanntes Schwimmerventil mit einer oberhalb der Düsenenden (68) befindlichen öffnung, durch die Gas nach oben durch den Ventilschaft (28) strömen kann, und mit einer Kugel (76), die auf dem Flüssigkeitsspiegel schwimmt, wenn die in der Büchse (30) befindliche Flüssigkeit sich der erstrebten Füllhöhe nähert, und die Öffnung zum Ventilschaft (28) schließt, wenn der Flüssigkeitsspiegel in der Büchse (30) die unteren Enden der Düsen (68) bedeckt, und durch Mittel, die nach dem Schließen des Schwimmerventils das Flüssigkeitsventil (60) sowie das Gasventil (32) schließen.
  5. 5. Füllorgan nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Ventilschaft, der in der Längsrichtung von einem Kanal durchzogen wird, durch den das Gegendruckgas strömt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasventil (32) in bekannter Weise am oberen Ende des Schaftes (28) angeordnet ist und daß das ringförmige Ventil (60) vom Schaft (28) getragen wird.
  6. 6. Füllorgan nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil unterhalb des Schaftes (28) angeordnet ist.
  7. 7. Füllorgan nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil einen Schwimmer aufweist, dessen Dichte so klein ist, daß der Schwimmer auf dem Schaum der in der Büchse (30) befindlichen Flüssigkeit schwimmen kann, und daß ein Sitz (77) aus einem weichen Material vorgesehen ist, das sich den vom Schwimmer ausgeübten schwachen Drücken ohne Schwierigkeit anpaßt. B.
  8. Füllorgan nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (77) des Schwimmerventils höhenverstellbar ist.
  9. 9. Gegendruckventil nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch mechanische Mittel zum Öffnen des Gasventils (32) und durch ein mit der Büchse (30) oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in Verbindung stehendes bekanntes Entspannungsventil (81) zum Ablassen des Gases aus dem oberen Teil der Büchse (30), nachdem das Flüssigkeitsventil (60) geschlossen wurde.
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