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DE1262268B - Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsaeure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im fluessigen Zustand mit Sauerstoff enthaltenden Gasen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsaeure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im fluessigen Zustand mit Sauerstoff enthaltenden Gasen

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Publication number
DE1262268B
DE1262268B DEG26324A DEG0026324A DE1262268B DE 1262268 B DE1262268 B DE 1262268B DE G26324 A DEG26324 A DE G26324A DE G0026324 A DEG0026324 A DE G0026324A DE 1262268 B DE1262268 B DE 1262268B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acenaphthene
fluorenone
fluorene
naphthalic acid
oxidation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26324A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst-Albert Dierk
Dr Klemens Fiebach
Dr Heinz-G Franck
Dr Alfred Marx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEERVERWERTUNG AG
Rain Carbon Germany GmbH
Original Assignee
TEERVERWERTUNG AG
Ruetgerswerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TEERVERWERTUNG AG, Ruetgerswerke AG filed Critical TEERVERWERTUNG AG
Priority to DEG26324A priority Critical patent/DE1262268B/de
Publication of DE1262268B publication Critical patent/DE1262268B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/31Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting
    • C07C51/313Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting with molecular oxygen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/587Unsaturated compounds containing a keto groups being part of a ring
    • C07C49/657Unsaturated compounds containing a keto groups being part of a ring containing six-membered aromatic rings
    • C07C49/665Unsaturated compounds containing a keto groups being part of a ring containing six-membered aromatic rings a keto group being part of a condensed ring system
    • C07C49/675Unsaturated compounds containing a keto groups being part of a ring containing six-membered aromatic rings a keto group being part of a condensed ring system having three rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsäure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im flüssigen Zustand mit Sauerstoff enthaltenden Gasen Die Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsäure durch Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen bringt - wie bekannt - eine Reihe von Schwierigkeiten mit sich, da die Oxydationsreaktion bei den bekannten Verfahren schwer oder gar nicht zu steuern ist und also das erwünschte Endprodukt entweder nicht oder nur in geringer Ausbeute und daneben unerwünschte andere Oxydationsprodukte entstehen und da die bisher zu diesem Zweck vorgeschlagenen Verfahren kostspielig und umständlich sind.
  • Es wurde z. B. vorgeschlagen, Acenaphthen mit Bichromat in Eisessig zu Naphthalsäure zu oxydieren, ebenso Fluoren zu Fluorenon. Beide Verfahren sind wirtschaftlich nicht brauchbar infolge der hohen Kosten des Oxydationsmittels.
  • Weiter ist vorgeschlagen wordlen (belgisches Patent 525 660), Naphthalsäure aus Acenaphthen durch katalytische Oxydation mit sauerstoffhaltigen Gasen in der Gasphase bei 450 bis 5000 C herzustellen.
  • Auch dieses Verfahren arbeitet nicht wirtschaftlich, da das erhaltene Produkt die Kosten des apparativen Aufwandes nicht deckt. Für die Oxydation von Fluoren zu Fluorenon wurde weiter vorgeschlagen, das Ausgangsmaterial in Pyridinlösung in Gegenwart eines Katalysators (Triton B) mit Luft zu behandeln.
  • Die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens scheitert am Verbrauch großer Mengen eines relativ teueren Lösungsmittels.
  • Versuche, Oxydationsprodukte unter Zuhilfenahme eines sicher wirkenden, wirtschaftlich tragbaren Oxydationsverfahrens bzw. Oxydationsmittels herzustellen, schlugen fehl, sei es, daß die Kosten den noch allzu hoch waren, sei es, daß die Ausbeute zu gering war, sei es schließlich, daß das erhaltene Produkt in einem derart verunreinigten Zustand anfiel, daß die notwendig werdenden Reinigungsverfahren das Gesamtverfahren wieder unwirtschaftlich machten.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsäure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im flüssigen Zustand bei erhöhter Temperatur mit Sauerstoff enthaltenden Gasen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Oxydation in der Schmelze in Gegenwart von etwa 1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Ausgangsmaterial, an Resinaten und/oder Stearaten oder Boraten des Mangans, Kobalts oder Bleis, gegebenenfalls im Gemisch mit Sulfaten dieser Metalle, als Katalysatoren bei einer Temperatur im Bereich von etwa 70 bis 2500 C - vorzugsweise kontinuierlich - durchführt.
  • Wesentlich für die Erfindung ist die Durchführung der Oxydation in der flüssigen Phase, und zwar in der Schmelze.
  • Die Katalysatoren können in dem Ausgangsmaterial fein verteilt und/oder gelöst werden, oder es können die Katalysatoren im Reaktionsraum fest angeordnet sein.
  • Die Oxydationsreaktion gemäß der Erfindung wird durchgeführt in einem Temperaturbereich von 70 bis 2500 C, wobei vorzugsweise die Temperatur in einem Bereich von 120 bis 1700 C gehalten wird.
  • Es kann bei atmosphärischem Druck gearbeitet werden. Die Anwendung von Unterdruck oder Überdruck ist nicht notwendig, jedoch möglich.
  • Auf einfachste Weise wird die Erfindung durchgeführt durch Zusetzen von feinpulverigem Katalysator zu dem zu oxydierenden Ausgangsmaterial, Fluoren oder Acenaphthen, und Einleiten eines Luftstromes in den Reaktionsraum, in dem das Ausgangsprodukt im geschmolzenen Zustand vorliegt.
  • Aus dem Reaktionsprodukt, Fluorensch oder Naphthalsäure, das mit guter Ausbeute und in vorzüglicher Reinheit anfällt, werden nicht umgesetztes Ausgangsmaterial, das erneut dem Verfahren zugeführt werden kann, gegebenenfalls unter Zusetzen von frischem Katalysator, und der suspendierte Katalysator auf einfache Weise abgetrennt.
  • Das Verfahren der Erfindung läßt sich diskontinuierlich oder vorzugsweise kontinuierlich durchführen.
  • Das Schema I der Zeichnung zeigt die diskontinuierliche Durchführung, während das Schema II die kontinuierliche Durchführung veranschaulicht.
  • Beim diskontinuierlichen Verfahren wird der Reaktionsraum 1, von einem Heizmantel 2 umgeben, mit flüssigem Ausgangsprodukt, Acenaphthen oder Fluoren, in dem 1 bis 20/o des erfindungsgemäßen Katalysators gelöst oder suspendiert sind, gefüllt, während Luft, vorgewärmt in dem ummantelten Rohr 4, im unteren Teil des Reaktionsgefäßes durch ein engmaschiges Sieb 3 in feiner Verteilung in die Flüssigkeit eingedrückt wird.
  • Bei der kontinuierlichen Verfahrensweise wird Luft, in der Mantelleitung 4 vorgewärmt, aus einer Ringdüse 5 in regelmäßiger Verteilung über einen Rost 6 und über geeignete Füllkörper im ummantelten (2) Reaktionsraum 1 dem von oben (3) in dünnem Film herabfließenden, geschmolzenen Ausgangsmaterial, Acenaphthen oder Fluoren, im Gegenstrom zugeführt. Das Reaktionsprodukt, das einen Gehalt an Oxydationsprodukt, Naphthalsäure oder Fluorenon, von etwa 30 bzw. 50 ovo besitzt, fließt am Boden durch die Leitung 7 aus dem Reaktionsgefäß ab. Die Isolierung des Oxydationsprodukts, der Naphthalsäure oder des Fluorenon, aus dem Reaktionsgemisch kann auf an sich bekannte Weise durchgeführt werden.
  • Zur Isolierung der Naphthalsäure wird das Reaktionsprodukt mit Bicarbonat ausgelaugt; es bildet sich das wasserlösliche Natriumsalz, aus dem durch Ansäuern die Naphthalsäure von heller, brauner Farbe feinkristallin gewonnen werden kann. Trotz dieser Färbung sind die Verunreinigungen in verhältnismäßig geringer Menge vorhanden; der Reinheitsgrad der Säure beträgt etwa 95 ovo.
  • Eine Reinigung des Produkts gelingt auf verhältnismäßig einfache Weise durch fraktioniertes Ausfällen.
  • Nach Neutralisation der dunklen Natriumnaphthalatlösung fällt ein Teil der Säure mit allen färbenden Verunreinigungen aus, während nach dem Ansäuern die reine, farblose Säure kristallisiert.
  • Die Reinigung der dunklen Säure ist durch oxydative Nachbehandlung, z. B. durch Bichromat in Eisessig, ohne Verlust möglich.
  • Die Abtrennung von Fluorenon aus dem Reaktionsgemisch läßt sich auf destillativem Weg leicht vornehmen. Man erhält so ein schmelzpunktreines Fluorenon in Form großer, derber Kristalle.
  • Das Vorgehen gemäß der Erfindung führt zu wirtschaftlich tragbaren Verfahren, da der apparative Aufwand sehr gering und die Reaktionsführung wesentlich einfacher im Vergleich zum Dampfphasen-Oxydationsverfahren ist. Gegenüber dem Oxydationsverfahren mit Bichromat in Eisessig erzielt man eine wesentliche Unkostenersparnis an Oxydationsmitteln.
  • Fluorenon und Naphthalsäure sind als Ausgangsmaterialien für Synthesen brauchbar. So bildet Naphthalsäure ein begehrtes Ausgangsmaterial für Kunststoffe und Küpenfarbstoffe der Perylenreihe.
  • Fluorenon ist ebenfalls Ausgangsmaterial für die Herstellung von Farbstoffen, Harze auf Fluorenongrundlage sind wertvolle Dielektrika. Die Derivate des Fluorenons dienen als Fungizide und Herbizide.
  • Es ist vorgeschlagen worden, Acenaphthen zu oxydieren zu Naphthalsäure, wobei mit Lösungsmitteln, und zwar mit erheblichen Mengen von Lösungsmitteln, z. B. der 14fachen Menge, bezogen auf das Ausgangsmaterial, und mit Kobaltkatalysatoren gearbeitet wird, denen ständig aliphatische Aldehyde zur Aktivierung zugesetzt werden, wobei diese Menge ebenfalls erheblich ist, z. B. das 3fache des Ausgangsmaterials beträgt, und die Menge der Kobaltverbindung, z. B. Kobaltacetat, weit über die katalytische Menge hinaus geht, z. B. 100 bzw.
  • 108 Teile, bezogen auf 110 Teile Acenaphthen beträgt.
  • Nach der Erfindung hingegen wird ohne Lösungsmittel in der Schmelze gearbeitet, wodurch ein erheblicher technischer Fortschritt erzielt wird und ohne daß eine Aktivierung des in geringer Verhältnismenge vorliegenden Katalysators notwendig wäre.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen verschiedene Möglichkeiten der Durchführung des erflndungsgemäßen Oxydationsverfahrens mittels gasförmigem Sauerstoff, z.B. Luft, bei Vorliegen des Ausgangsprodukts in der Schmelze unter Benutzung der bestimmten erfindungsgemäßen Katalysatoren, wobei die übrigen Verfahrenselemente in den als bevorzugt angegebenen Bereichen liegen. Betont sei, daß die Temperatur in gewissem Maß von der Verweilzeit und von der Katalysatormenge abhängt und daß weiter Katalysatoren-Kombinationen gemäß der Erfindung angewendet werden können.
  • Beispiel 1 In 98,5 Teilen geschmolzenem Acenaphthen löst man 1,5 Teile Manganresinat als Katalysator, trägt diese flüssige Reaktionsmischung in ein im Schema I erläutertes Mantelgefäß und bläst durch den Siebboden die auf eine Reaktionstemperatur von 1200 C vorgewärmte Luft ein.
  • Nach einer Reaktionszeit von 30 Stunden laugt man heiß mit 200/oiger Natriumbicarbonatlösung aus, filtriert vom Rückstand ab und fällt nach Ansäuern aus dem Filtrat Naphthalsäure aus (Ausbeute 30°/o).
  • Den nicht umgesetzten Rückstand führt man, mit neuem Katalysator versetzt, der Oxydationsreaktion wieder zu.
  • Beispiel 2 98 Teile Acenaphthen werden mit 2 Teilen Kobaltresinat als Katalysator bei 1500 C im Reaktionsgefäß Schema I mit vorgewärmter Luft verblasen. Nach 24 Stunden laugt man, wie im Beispiel 1 beschrieben, aus, und fällt nach Neutralisation des Filtrats eine braune, nach Ansäuern eine farblose Naphthalsäure aus. Nach oxydativer Reinigung der braunen Säure erhält man eine Gesamtausbeute von 28 0/o farbloser Naphthalsäure.
  • Das nicht umgesetzte Acenaphthen wird einem erneuten Oxydationsprozeß zugeführt.
  • Beispiel 3 Zu 99 Teilen Acenaphthen fügt man je 0,5 Teile Manganresinat und Bleiresinat und behandelt dieses Reaktionsgemisch 30 Stunden lang bei 1200 C oxydativ im Luftstrom. Nach einer Aufarbeitung gemäß Beispiel 1 oder 2 findet man eine Ausbeute an Naphthalsäure von 30 0/o. Das unumgesetzte Ausgangsmaterial wird erneut eingesetzt.
  • Beispiel 4 98 Teile Fluoren und 2 Teile Manganresinat werden in einem Reaktionsgefäß gemäß SchemaI auf 150 bis 1600 C erwärmt und mit einem auf gleiche oder nur wenig tiefere Temperatur gebrachten Luftstrom begast. Nach 50 Stunden wird das Reaktionsprodukt im Vakuum einer fraktionierten Destillation über eine kleine Kolonne unterworfen. Man erhält neben einer gelblichen Fluorenfraktion 45 bis 50°/o Fluorenon, das nötigenfalls aus den üblichen Lösungsmitteln umkristallisiert werden kann. Das nicht umgesetzte Fluoren wird mit neuem Katalysator wieder der Oxydation zugeführt.
  • Beispiel 5 In 98 Teilen geschmolzenem Fluoren werden 1,5 Teile Manganresinat und 0,5 Teile Manganstearat gelöst. Die Schmelze wird wie im Beispiel 4 45 bis 50 Stunden mit vorgewärmter Luft behandelt. Die Aufarbeitung erfolgt gemäß Beispiel 4. Man erhält 43 °/o Fluorenon mit einem Schmelzpunkt von 83 bis 840 C. Das wiedergewonnene Ausgangsprodukt wird erneut eingesetzt.
  • Beispiel 6 Eine Lösung von 1,5 Teilen Manganstearat in 98,5 Teilen Acenaphthen läßt man in regelmäßigem, dünnem Flüssigkeitsfilm bei 1200 C über die durch Säulenfüllmaterial vergrößerte Oberfläche in dem in Schema II dargestellten kontinuierlichen Reaktionsgefäß einem Luftstrom entgegenfließen. Nach einmaligem Durchgang und einer Aufarbeitung gemäß Beispiel 1 oder 2 wird eine Naphthalsäureausbeute von 30 °/o erzielt. Das nicht angegriffene Acenaphthen wird in den Reaktionsprozeß zurückgeführt.
  • Beispiel 7 Ein Gemisch von Mangansulfat mit Blei-Mangan-Borat (2: 1) wird auf der Oberfläche der Füllkörper fest angeordnet (Schema II), während flüssiges Acenaphthen bei einer Temperatur von 1500 C in dünnem Film über die katalytisch wirksame Oberfläche von oben einem Sauerstoffstrom entgegenfließt. Die Aufarbeitung wird gemäß Beispiel 1 und 2 vorge- nommen. Nicht angegriffenes Acenaphthen wird in den Reaktionsprozeß zurückgegeben.
  • Beispiel 8 In 97,5 Teilen geschmolzenem Fluoren werden 2,5 Teile Manganresinat gelöst. In einem Reaktionsgefäß zur kontinuierlichen Oxydation gemäß Schema II, das zur Vergrößerung der Oberfläche mit Füllkörpern oder anderen geeigneten Einbauten versehen ist, läßt man bei einer Temperatur von 1500 C die Schmelze in einem dünnen, gleichmäßigen Film einem Sauerstoffstrom entgegenrieseln. Das am unteren Ende des Gefäßes aufgefangene Produkt wird im Beispiel 4 aufgearbeitet. Die Ausbeuten liegen bei 50°/o.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsäure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im flüssigen Zustand bei erhöhter Temperatur mit Sauerstoff enthaltenden Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oxydation in der Schmelze in Gegenwart von etwa 1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Ausgangsmaterial, an Resinaten und/oder Stearaten oder Boraten des Mangans, Kobalts oder Bleis, gegebenenfalls im Gemisch mit Sulfaten dieser Metalle, als Katalysatoren bei einer Temperatur im Bereich von etwa 70 bis 2500 C - vorzugsweise kontinuierlich - durchführt. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschriften Nr. 525 660, 562 047, 562 970, 569 967; französische Patentschrift Nr. 1 157469; USA.-Patentschriften Nr. 2511475, 2545870, 2578759.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 124937.
DEG26324A 1959-02-06 1959-02-06 Verfahren zur Herstellung von Fluorenon oder Naphthalsaeure durch katalytische Oxydation von Fluoren oder Acenaphthen im fluessigen Zustand mit Sauerstoff enthaltenden Gasen Pending DE1262268B (de)

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