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DE1258647B - Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Duenger - Google Patents

Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Duenger

Info

Publication number
DE1258647B
DE1258647B DEA28735A DEA0028735A DE1258647B DE 1258647 B DE1258647 B DE 1258647B DE A28735 A DEA28735 A DE A28735A DE A0028735 A DEA0028735 A DE A0028735A DE 1258647 B DE1258647 B DE 1258647B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
storage container
fertilizer
disks
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28735A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DEA28735A priority Critical patent/DE1258647B/de
Priority to CH6762858A priority patent/CH364381A/de
Priority to BE574136A priority patent/BE574136A/fr
Publication of DE1258647B publication Critical patent/DE1258647B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b -17/00
Nummer: 1 258 647
Aktenzeichen: A 28735III/45 b
Anmeldetag: 23. Januar 1958
Auslegetag: 11. Januar 1968
Die Erfindung betrifft einen Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Dünger, mit zwei entgegengesetzt zueinander, um lotrechte Achsen rotierenden Schleuderscheiben, denen das auszustreuende Gut aus einem oder mehreren, oberhalb der Schleuderscheiben angebrachten Vorratsbehältern mit geschlossenem Boden durch in den Seitenwänden angeordnete Auslaßöffnungen mit Hilfe von Rühr- bzw. Ausbringorganen zugeführt wird. Das Ziel der Erfindung besteht darin, das im Vorratsbehälter des Schleuderstreuers befindliche Material unabhängig von dessen jeweiligem Streuzustand und von äußeren Einflüssen, beispielsweise Fahrterschütterungen, den Schleuderscheiben gleichmäßig, störungsfrei und symmetrisch zu der in Fahrtrichtung gedachten Mittellinie zwischen den Schleuderscheiben zuzuführen.
Ein derartiger Schleuderstreuer ist bereits bekannt. Bei der Anordnung der Auslaßöffnungen in einer Seitenwand des Vorratsbehälters bleibt infolge der vorhandenen Rühr- bzw. Ausbringorgane das Ausfließen des Düngers aus dem Behälter von Fahrterschütterungen unbeeinträchtigt.
Auf der anderen Seite ergeben sich durch die Anbringung der Rühr- bzw. Ausbringorgane dieser Maschine auf einer waagerecht im Vorratsbehälter gelagerten Welle verschiedene Nachteile.
Zunächst erfordert diese Anordnung zusätzliche Antriebs- und Lagerteile, welche die Maschine verteuern und zusätzlich störanfälliger werden lassen. Ferner können derartig angeordnete Rühr- bzw. Ausbringorgane wegen der Gestaltung des Vorratsbehälters einerseits und des zum Antrieb in feuchtem Dünger erforderlichen Leistungsbedarfes andererseits nur eine hinsichtlich ihres Durchmessers von vornherein bestimmte und unveränderbare Größe besitzen. Hierdurch können die Rühr- und Ausbringorgane nur in einem verhältnismäßig eng begrenzten Behälterraum zur Wirkung gelangen, so daß vor allem bei feuchten und backenden Düngersorten oberhalb dieser Organe sogenannte Düngerbrücken entstehen, welche den Düngernachfluß in Richtung auf die Auslaßöffnungen stören und schließlich völlig unterbrechen.
Bei dem bekannten Schleuderstreuer kommt hierbei erschwerend hinzu, daß zur Erzielung eines ausreichend großen Behälterinhaltes bei möglichst niedriger Ladehöhe die Behälterwände oberhalb des begrenzten Wirkungsbereiches der Rühr- bzw. Ausbringorgane mit einer verhältnismäßig geringen Neigung nach außen geführt sind. Abgesehen von der hierdurch bedingten Verteuerung der Behälterher-
Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen
von mineralischem Dünger
Anmelder:
Amazonen-Werke H. Dreyer, 4501 Gaste
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Heinz Dreyer, 4501 Gaste
Stellung werden durch diese Gestaltung des Behälters die geschilderten nachteiligen Brückenbildungen und das Anbacken von feuchtem Dünger an die Behälterwände geradezu begünstigt.
Schließlich wird der Dünger mit Hilfe der Rühr- und Ausbringorgane durch die in der hinteren Seitenwand des Behälters angeordneten Auslauföffnungen schräg nach oben hinausgeschleudert. Diese Ausbringart führt zu dem Nachteil, daß die abgeschleuderten Düngerteilchen einen verhältnismäßig langen Weg von den Auslauföffnungen auf die Schleuderscheiben zurücklegen müssen und dann auf diesem Weg durch äußere Einflüsse, wie beispielsweise Wind oder Fahrterschütterungen, beeinträchtigt werden, so daß sich die Lage ihrer Auftrefffläche auf den Schleuderscheiben häufig ändert. Diese Änderung verursacht wiederum Ungleichmäßigkeiten im Streubild der Maschine.
Ebenfalls sind auch Schleuderstreuer bekannt, bei denen die Rühr- bzw. Ausbringorgane an aufrecht stehenden und in den Vorratsbehälter hineinragenden Achsen angebracht sind. Bei diesen Schleuder-Streuern befinden sich jedoch die Auslauföffnungen in den Bodenplatten der Vorratsbehälter. Durch diese Art der Anordnung wird von vornherein eine gleichmäßige Düngerzufuhr zu den Schleuderscheiben und damit eine gleichmäßige Streuarbeit der Maschine verhindert, da sich jede Erschütterung während der Fahrt auf das Ausströmen des Düngers aus dem Vorratsbehälter auswirken muß.
Die bei den bekannten Schleuderstreuern geschilderten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Rühr- bzw. Ausbringorgane in an sich bekannter Weise an aufrecht stehenden und in den oder die Vorratsbehälter hineinragenden Achsstümpfen angebracht sind, welche gegenläufig zueinander rotieren.
Im Zusammenhang mit den in Seitenwänden des oder der Vorratsbehälter angeordneten Auslauföffnungen können die Rühr- bzw. Ausbringorgane in-
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folge dieser Art der Anordnung für eine von äußeren Einflüssen unabhängige gleichmäßige und störungsfreie Düngerzufuhr zu den Schleuderscheiben sorgen. Ferner ist es ohne Änderung anderer Maschinenteile, wie beispielsweise des Vorratsbehälter, möglich, durch beliebige Verlagerung der Rühr- bzw. Ausbringorgahe deren Wirkungsbereich bis in den oberen Bereich des Vorratsbehälters zu vergrößern, so daß auch hier ein Zusammenbacken oder eine Brückenbildung verhindert wird. Schließlich ermöglicht diese Anbringung der Rühr- bzw. Ausbringorgane eine verhältnismäßig großräuinige Gestaltung des oder der Vorratsbehälter, ohne daß diese einen nach außen hin stark erweiterten und mit gering geneigten Seitenwänden versehenen oberen Teil besitzen müssen.
Bei einem Schleuderstreuer nach der Erfindung, bei dem die beiden Schleuderscheiben derartig entgegengesetzt zueinander rotierend angeordnet sind, daß sich die inneren, einander zugekehrten Scheibenränder in Richtung der von den Scheiben abgeschleuderten Düngerteilchen bewegen, und bei dem sich der Vorratsbehälter oberhalb der Schleuderscheiben befindet und im Bereich zwischen diesen zumindest zwei einander zugekehrte Seitenwände aufweist, ist ferner vorgesehen, daß sich die Auslauföffnungen in den einander zugekehrten Seitenwänden befinden.
Diese Anordnung der Auslauföffnungen ergibt verhältnismäßig nahe am äußeren Rand der Schleuderscheiben gelegene Düngeraufgabeflächen und in Verbindung mit den erwähnten Drehsinn der Schleuderscheiben einen kurzen Weg. des Düngers auf den Scheiben von der Aufgabe bis zum Abschleudern. Hierdurch können in vorteilhafter Weise Unterschiede im Gleitvermögen einer bestimmten Düngersorte, welche beispielsweise auf unterschiedlichen Feuchtigkeitsgehalt zurückzuführen sind, nur einen geringen Einfluß auf die Streuarbeit der Maschine ausüben.
Ferner ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung der Auslauföffnungen eine einfache Gestaltung der zum Einstellen dieser Öffnungen dienenden Schieber und deren Bedienungshebel, welche hierdurch bei nur einer Lagerstelle nach vorn in den für den Schlepperfahrer zugänglichen Bereich geführt werden können. Auch diese Möglichkeit hat für die Gleichmäßigkeit der Streuarbeit eines Schleuder-Streuers keine geringe Bedeutung, da jede Lagerstelle mit ihrer unvermeidlichen Lagerlose die Genauigkeit der Einstellung der Auslauföffnungen nachteilig beeinträchtigt.
Zu einer weiteren rein baulichen Vereinfachung trägt die Maßnahme nach der Erfindung bei, daß die Achsstümpfe Verlängerungen der Drehachsen der Schleuderscheiben bilden, welche von unten durch den Boden in den oder die Vorratsbehälter hineinragen. Hierdurch werden zusätzliche Antriebs- und Lagerteile für die Rühr- bzw. Ausbringorgane eingespart.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schleuderstreuer nach der Erfindung in schematischer Darstellung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Vorratsbehälter bei abgenommenem Deckel und
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Schleuderscheiben mit dem zum Schlepper hin angeordneten Leitschirm.
Der Vorratsbehälter 1 des Schleuderstreuers besitzt eine längliche, vorzugsweise ovale Form, wobei die Längsachse quer zur Fahrtrichtung angeordnet ist. Im Boden 2 des Vorratsbehälters ist zwischen den. beiden Drehachsen 3 der Schleuderscheiben 4 eine dachförmige Aussparung 5 vorgesehen, wobei in den beiden einander zugekehrten Seitenwänden 6 dicht über dem Boden je eine Auslauföffnung 7 angebracht ist, durch die der Dünger in der in F i g. 1 dargestellten Weise auf die darunterliegende Schleuderscheibe rieselt. Diese Auslauföffnungen sind für sich durch je einen Schieber verstellbar, so daß auf diese Weise, abgesehen von der Regulierung der Streumenge, auch eine Seite abgestellt werden kann, falls nur einseitig gestreut werden soll.
Die Drehachsen 3 der Schleuderscheiben 4 sind bis in den Vorratsbehälter 1 verlängert, wobei diese Verlängerungen 8 je ein Rühr- bzw. Ausbringorgan 9 tragen, das beispielsweise korkenzieherartig ausgebildet ist. Diese Gestaltung hat den Vorteil, daß das Rühr- bzw. Ausbringorgan bei seiner drehenden Bewegung den Dünger zur Auslauföffnung 7 hinzieht.
Die Schleuderscheiben 4 sind gemäß F i g. 3 auf -der Schlepperseite mit einem konzentrisch zu den Scheiben ausgebildeten Leitschirm 10 umgeben, wobei im Knick 11 zusammenstoßende Teile 12 auf die jeweils andere Scheibe gerichtet sind.
Auf dem First 13 der dachförmigen Aussparung 5 kann eine Trennwand 14 abgesetzt werden, die den Vorratsbehälter 1 in zwei Behälter teilt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß nunmehr zwei verschiedene Düngersorten in beliebigem Verhältnis ausgestreut werden können.
Die Schleuderscheiben 4 werden durch die Reibräder 15 angetrieben. Dieser Antrieb erfolgt derart, daß die Schleuderscheiben mit dem in F i g. 2 durch Pfeile gekennzeichneten Drehsinn entgegengesetzt zueinander umlaufen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Dünger, mit zwei entgegengesetzt zueinander, um lotrechte Achsen rotierenden Schleuderscheiben, denen das auszustreuende Material aus einem oder mehreren, oberhalb der Schleuderscheiben angebrachten Vorratsbehältern mit geschlossenem Boden durch in den Seitenwänden angeordnete Auslauföffnungen mit Hilfe von Rühr- bzw. Ausbringorganen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rühr- bzw. Ausbringorgane (9) in an sich bekannter Weise an aufrecht stehenden und in den oder die Vorratsbehälter (1) hineinragenden Achsstümpfen angebracht sind, welche gegenläufig zueinander rotieren.
2. Schleuderstreuer nach Anspruch 1, bei dem die beiden Schleuderscheiben derartig entgegengesetzt zueinander rotierend angeordnet sind, daß sich die inneren, einander zugekehrten Scheibenränder in Richtung der von den Scheiben abgeschleuderten Düngerteilchen bewegen und bei dem sich der Vorratsbehälter oberhalb der Schleuderscheiben befindet und im Bereich zwischen diesen zumindest zwei einander zugekehrte Seitenwände aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Auslauföffnungen (7) in diesen Seitenwänden (6) befinden.
3. Schleuderstreuer nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsstümpfe Verlängerungen der Drehachsen (3) der Schleuderscheiben (4) bilden, welche von unten durch den Boden (2) in den oder die Vorratsbehälter (1) hineinragen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 746 268; britische Patentschriften Nr. 589 590, 733 935; USA.-Patentschriften Nr. 2 537 913, 2 638 351, 2 672259.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 718/26 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEA28735A 1957-12-23 1958-01-23 Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Duenger Pending DE1258647B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA28735A DE1258647B (de) 1958-01-23 1958-01-23 Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Duenger
CH6762858A CH364381A (de) 1957-12-23 1958-12-22 Schleuderstreuer zum Ausstreuen von mineralischem Dünger
BE574136A BE574136A (fr) 1957-12-23 1958-12-22 Epandeuse centrifuge, en particulier pour épandre des engrais minéraux

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DEA28735A DE1258647B (de) 1958-01-23 1958-01-23 Schleuderstreuer, insbesondere zum Ausstreuen von mineralischem Duenger

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1746268U (de) * 1957-03-26 1957-06-06 Gruse Fa August Schleuder-duengerstreuer.

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