DE111947C - - Google Patents
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- DE111947C DE111947C DENDAT111947D DE111947DA DE111947C DE 111947 C DE111947 C DE 111947C DE NDAT111947 D DENDAT111947 D DE NDAT111947D DE 111947D A DE111947D A DE 111947DA DE 111947 C DE111947 C DE 111947C
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- ring
- transplanter
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- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/02—Hand tools for making holes for sowing, planting or manuring
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transplanting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Umpflanzer unterscheidet sich von
bekannten Einrichtungen ähnlicher Art (vergl. z. B. die deutschen Patentschriften 40.157 und
50406, sowie die amerikanische Patentschrift 578398) dadurch, dafs eine gröfsere Anzahl
gekrümmter Stechklingen mit einem dieselben führenden Ring vereinigt ist, welcher durch
Verschieben die Stechklingen nach ihrer Einführung in das Erdreich zusammenprefst und
dadurch das zwischen ihnen befindliche Wurzelwerk und Erdreich erfafst.
Die Zeichnung stellt den für Handbetrieb eingerichteten Umpflanzer dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine perspectivische Ansicht des Umpflanzers, Fig. 2 die Seitenansicht desselben vor
und Fig. 3 die Seitenansicht desselben nach dem Umfassen des Wurzelballens.
In den Fig. 2 und 3 ist der Deutlichkeit halber der vordere Träger nebst Handgriffen
weggelassen worden.
α ist ein Ring, in welchem die Stechklingen b
drehbar sind, deren unteres Ende derart geformt ist, dafs es leicht in den Boden eingestofsen
werden kann, während ihr oberes Ende nach innen gekrümmt ist.
Der Ring c ist wie der Ring α mit Löchern für die Stechklingen b versehen und wird
durch auf dem Ringe α befestigte Ständer d geführt. An dem Ringe c sind zwei Arme e
befestigt, die mit Handgriffen h versehen sind, während der Ring a Fufstritte / trägt.
Am Ringe α sind ferner federnde Haken g angebracht, welche von selbst über den Ring c
greifen, wenn dieser in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage niedergedrückt wird. In den
Armen e sind zwei Wellen i gelagert, auf deren Enden je ein Hebel k bezw. / befestigt
ist. Diese Hebel sind durch eine Schnur m mit einander verbunden; der Hebel k ist ferner
mit einer nach einem Handgriff führenden Schnur η versehen, mittelst welcher er gedreht
werden kann, so . dafs durch Drehung der Wellen i die auf ihr befestigten Daumen 0
gegen die Haken g gedrückt werden und die Haken den Ring c freigeben.
Wird nun der Umpflanzer in der in Fig. 2 dargestellten Stellung in den Boden eingedrückt,
so treten die Stechklingen b senkrecht in den Boden ein. Das Eindrücken erfolgt am besten
dadurch, dafs zwei Männer je mit einem Fufs auf die Ansätze f treten.
Ist dies geschehen, so werden die Haken g durch Anziehen der Schnur η gelöst und unter
gleichzeitigem Niederhalten der Ansätze f bezw. des Ringes α die Träger e bezw. der Ring c
in die Höhe gehoben, wobei er die oberen Enden der Klingen b nach auswärts und deren
untere Enden nach einwärts drückt.
Dies hat zur Folge, dafs der ganze durch die Klingen b zusammengedrückte Erdballen
vom benachbarten Erdreiche getrennt und so erfafst wird, dafs er mit dem Umpflanzer in
die Höhe gehoben werden kann.
Ist auf diese Weise ein entsprechendes Loch in der Erde gemacht worden, so kann ein
in ähnlicher Weise herausgehobener Wurzelballen in dasselbe, eingesetzt werden.
Um die Handhabung des Umpflanzers zu erleichtern, können die Löcher des Ringes c
mit Röllchen zur Verminderung der Reibung versehen werden.
Soll der Umpflanzer für gröfsere Pflanzen dienen, so können sowohl der Ring a als
auch der Ring c zwei- oder mehrtheilig gemacht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Umpflanzer für Weinstöcke und dergl., gekennzeichnet durch die in dem Ringe (a) drehbar angeordneten, gekrümmten Stechklingen fbj, welche nach Einstechen in die Erde beim Verschieben des Führungsriegels (c) das umfafste Erdreich bezw. den Wurzelballen zusammenpressen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111947C true DE111947C (de) |
Family
ID=381646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111947D Active DE111947C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111947C (de) |
-
0
- DE DENDAT111947D patent/DE111947C/de active Active
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