DE102008039876A1 - Verfahren zum Steuern eines Gewebeprozessors und Gewebeprozessor - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines Gewebeprozessors mit einer Retorte, in der ein Prozess zum Behandeln von Gewebeproben durchgeführt wird und die einen von einer Bedienperson zu öffnenden und zu schließenden Retortendeckel hat. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Gewebeprozessor.
- Zur Beurteilung von Zellen und deren Umgebung werden biologische Gewebeproben benötigt, die unter einem Mikroskop betrachtet werden. Für die mikroskopische Prüfung müssen beispielsweise mittels eines Mikrotoms Dünnschnitte der Gewebeproben angefertigt werden. Um die Gewebeproben schneiden zu können, müssen sie zunächst in mehreren Prozessschritten entwässert, gereinigt, gehärtet und anschließend z. B. mit Paraffin stabilisiert werden. Dies erfolgt häufig in einem einzigen hierfür bestimmten Gerät, dem sogenannten Gewebeprozessor.
- Der Gewebeprozessor hat eine Prozesskammer, auch als Retorte bezeichnet, in der die Gewebeproben angeordnet werden und der Behandlungsprozess automatisch durchgeführt wird. Die Retorte hat einen Retortendeckel, den eine Bedienperson von Hand öffnet und schließt, um die Gewebeproben in die Retorte zu legen und nach Durchführung des Behandlungsprozesses wieder aus der Retorte zu nehmen.
- Die Gewebeproben werden in der Retorte mit verschiedenen Reagenzien behandelt. Diese Reagenzien erzeugen Dämpfe, denen die Bedienperson beim Öffnen der Retorte ausgesetzt wird. Um eine zu starke Belastung der Bedienperson mit solchen Dämpfen zu vermeiden, weist der Gewebeprozessor häufig eine Lüftervorrichtung auf. Diese steht mit der Retorte in Verbindung und leitet die in der Retorte entstehenden Dämpfe beispielsweise über die Rückseite des Gewebeprozessors ab.
- Beispielhaft wird hierzu auf die
US 6 465 245 B1 verwiesen, in der ein Gewebeprozessor mit einer Lüftervorrichtung beschrieben ist, die kontinuierlich in Betrieb ist oder zumindest beim Öffnen der Retorte in Betrieb genommen wird. Ferner wird auf dieDE 101 28 126 A1 hingewiesen, in der ein Verfahren zum Absaugen toxischer Dämpfe während der Fixierung von Gewebeproben beschrieben ist. - Bei herkömmlichen Gewebeprozessoren kann der Retortendeckel auch während des Behandlungsprozesses von Hand geöffnet werden, um beispielsweise eine der Gewebeproben aus der Retorte zu entnehmen oder eine weitere Gewebeprobe in die Retorte einzubringen. Die Möglichkeit, den Retortendeckel während des Behandlungsprozesses zu öffnen, birgt jedoch die Gefahr eines unsachgemäßen Eingriffs in den Prozessablauf, so dass die Qualität der behandelten Gewebeproben nicht durchgängig sichergestellt ist.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Steuern eines Gewebeprozessors und einen Gewebeprozessor anzugeben, die es ermöglichen, einen unsachgemäßen Eingriff in den laufenden Behandlungsprozess zu vermeiden.
- Diese Aufgabe wird für ein Verfahren durch die Merkmale des Anspruchs 1 und für einen Gewebeprozessor durch die Merkmale des Anspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Erfindungsgemäß wird der von der Bedienperson von Hand geschlossene Retortendeckel vor dem Starten des Behandlungsprozesses verriegelt, so dass der Retortendeckel von der Bedienperson nicht mehr geöffnet werden kann. Während der Behandlungsprozess durchgeführt wird, wird der Betätigungszustand eines ersten Bedienelementes überwacht. Möchte die Bedienperson den Retortendeckel während des Behandlungsprozesses öffnen, so betätigt sie das erste Bedienelement. Die Betätigung des ersten Bedienelementes während des Behandlungsprozesses wird erfasst, worauf auf einer Anzeigevorrichtung die Bedienperson aufgefordert wird, ein zweites Bedienelement zu betätigen, um die Entriegelung des geschlossenen Retortendeckels zu bestätigen. Erst wenn die Betätigung des zweiten Bedienelementes erfasst wird, unterbricht das erfindungsgemäße Verfahren den Behandlungsprozess und entriegelt den geschlossenen Retortendeckel. Der entriegelte Retortendeckel kann nun von der Bedienperson von Hand geöffnet werden. Der Behandlungsprozess wird erst nach einem erneuten Verriegeln des geschlossenen Retortendeckels fortgesetzt. Nach dem der Behandlungsprozess schließlich beendet ist, wird der Retortendeckel wieder entriegelt, und die Bedienperson kann die behandelten Gewebeproben aus der Retorte nehmen.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also der von dem Gewebeprozessor automatisch durchgeführte Behandlungsprozess unterbrochen und der Retortendeckel entriegelt, wenn die Bedienperson zunächst das erste Bedienelement und dann nach Aufforderung das zweite Bedienelement betätigt. Dadurch kann ein versehentliches Öffnen der Retorte während der Durchführung des Behandlungsprozesses vermieden werden.
- Das Steuerverfahren bietet insbesondere die Möglichkeit, den Behandlungsprozess definiert zu unterbrechen, bevor die Bedienperson Zugang zu den Gewebeproben erhält. Dieses definierte Unterbrechen macht es dann auch wieder möglich, den Behandlungsprozesses definiert fortzusetzen, nachdem der Retortendeckel wieder verriegelt worden ist. Dadurch ist die Qualität der behandelten Gewebeproben durchgängig sichergestellt.
- Das erste und das zweite Bedienelement können auch als ein einziges bifunktionales Bedienelement ausgeführt sein.
- In einer vorteilhaften Weiterbildung wird eine mit der Retorte verbundene Lüftervorrichtung während der Durchführung des Behandlungsprozesses mit einer ersten Leistung und während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses mit einer zweiten Leistung betrieben, die höher als die erste Leistung ist. Wird der Retortendeckel während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses von der Bedienperson von Hand geöffnet, so ist durch die in diesem Fall mit höherer Leistung arbeitende Lüftervorrichtung sichergestellt, dass die in der Retorte entstandenen Dämpfe beson ders wirksam abgesaugt werden. Die Bedienperson ist dadurch beim Öffnen der Retorte vor diesen Dämpfen geschützt.
- Wird mindestens einer der erfindungsgemäßen Verfahrensschritte in einer Protokoll-Datei aufgezeichnet, so kann anhand der Protokoll-Datei später nachvollzogen werden, wie der Behandlungsprozess abgelaufen ist. Insbesondere kann eine Unterbrechung des Behandlungsprozesses durch die Bedienperson, die Auswirkungen auf die Qualität der behandelten Gewebeprobe haben könnte, nachgewiesen werden. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens werden in der Protokoll-Datei sämtliche Verfahrensschritte sowie sämtliche Schritte des Behandlungsprozesses selbst zusammen mit der Zeit, zu der sie jeweils ausgeführt worden sind, dokumentiert.
- Vorteilhaft wird der Behandlungsprozess nur dann unterbrochen und der Retortendeckel entriegelt, wenn eine Betätigung des zweiten Bedienelementes innerhalb einer vorbestimmten Zeit nach Beginn der Anzeige der Aufforderung erfasst wird. Betätigt die Bedienperson das zweite Bedienelement innerhalb dieser vorbestimmten Zeit nicht, so kommt es also zu keiner Unterbrechung des Behandlungsprozesses. Ein versehentliches Betätigen des ersten Bedienelementes allein hat somit noch keinerlei Einfluss auf die Durchführung des Behandlungsprozesses.
- Vorzugsweise wird mittels eines Sensors erfasst, ob der Retortendeckel geöffnet oder geschlossen ist. Die durch den Sensor erfasste Information über den Schließzustand des Retortendeckels kann zur Steuerung des Gewebeprozessors, insbesondere während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses, genutzt werden. So kann der Gewebeprozessor beispielsweise so gesteuert werden, dass der Retortendeckel automatisch verriegelt und der Behandlungsprozess fortgesetzt wird, wenn der Sensor während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses erfasst, dass der geöffnete Retortendeckel von der Bedienperson wieder geschlossen worden ist.
- Alternativ ist es möglich, den Retortendeckel, wenn er während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses geschlossen und entriegelt ist, erst durch erneutes Betätigen des ersten Bedienelementes wieder zu verriegeln und den Behandlungsprozess fortzusetzen. In dieser Ausgestaltung dient also das erste Bedienelement sowohl zum Verriegeln als auch zum Entriegeln des geschlossenen Retortendeckels.
- In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gewebeprozessors hat der Retortendeckel einen Griffhebel, der zum Öffnen des Retortendeckels in eine Offenstellung und zum Schließen des Retortendeckels in eine Schließstellung bewegbar ist. Der zum Verriegeln und Entriegeln des geschlossenen Retortendeckels bestimmte Mechanismus ist in diesem Fall ausgebildet, den Griffhebel in dessen Schließstellung zu blockieren, um den Retortendeckel zu verriegeln, und den Griffhebel in dessen Schließstellung freizugeben, um den Retortendeckel zu entriegeln. Das Ver- und Entriegeln des Retortendeckels erfolgt also in diesem Fall über den Griffhebel, der zugleich dazu dient, den Retortendeckel von Hand zu öffnen und zu schließen.
- Vorzugsweise ist das erste Bedienelement eine Taste, die an einem Gehäuse des Gewebeprozessors und damit von dem Retortendeckel räumlich getrennt angeordnet ist.
- In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung enthält die Anzeigevorrichtung des Gewebeprozessors einen Tastbildschirm. Das zweite Bedienele ment ist in dieser Weiterbildung Teil einer auf dem Tastbildschirm dargestellten grafischen Benutzeroberfläche, z. B. ein Schaltfeld, das die Bedienperson betätigt, indem sie auf den Tastbildschirm drückt.
- In diesem Fall kann auch das erste Bedienelement Teil der Benutzeroberfläche, z. B. ein durch Drücken auf den Tastbildschirm betätigbares Schaltfeld, sein.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Darin zeigen:
-
1 einen Gewebeprozessor in perspektivischer Ansicht, -
2 ein Blockdiagramm des Gewebeprozessors, -
3 ein Ablaufdiagramm mit Verfahrensschritten, die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführt werden, und -
4 einen Teil des in1 gezeigten Gewebeprozessors in vergrößerter Darstellung. -
1 zeigt schematisch einen Gewebeprozessor10 , mit dem das Verfahren nach der Erfindung durchgeführt werden kann. Der Gewebeprozessor10 enthält eine Retorte12 , in der Gewebeproben mit unterschiedlichen Reagenzien behandelt werden. Die Retorte12 hat einen Retortendeckel14 mit einem Griffhebel16 , den eine Bedienperson zum manuellen Öffnen und Schließen des Retortendeckels14 betätigt. In1 ist der Retortendeckel14 im geschlossenen Zustand gezeigt. - Der Gewebeprozessor
10 umfasst ein Gehäuse18 mit Einschüben20 . In der Darstellung nach1 sind die Einschübe20 in das Gehäuse18 eingeschoben. Dementsprechend sind die Reagenzien in1 nicht gezeigt. - Auf einer Tischplatte
22 ist eine Konsole24 angeordnet, an der ein berührungssensitiver Tastbildschirm26 angebracht ist. Auf dem Tastbildschirm26 ist eine graphische Benutzeroberfläche mit verschiedenen Schaltfeldern darstellbar, über die die Bedienperson Eingaben zum Steuern des Gewebeprozessors10 vornehmen kann. An der Vorderseite der Konsole24 befindet sich eine Taste28 , die zum Entriegeln und Verriegeln des Retortendeckels14 von der Bedienperson betätigt wird, wie weiter unten im Einzelnen beschrieben wird. - In
2 sind funktionswichtige Komponenten des Gewebeprozessors10 in einem Blockdiagramm dargestellt. - Der Gewebeprozessor
10 enthält eine zentrale Prozessoreinheit, kurz CPU,30 , mit der der Tastbildschirm26 und die Taste28 , die in1 gezeigt sind, verbunden sind. Der Gewebeprozessor10 enthält ferner einen Mechanismus32 mit einem Sensor34 und einem Aktor36 , die beide an die CPU30 angeschlossen sind. Der Aktor36 wirkt auf den Griffhebel16 ein, um diesen bei geschlossenem Retortendeckel14 in später beschriebener Weise zu verriegeln und zu entriegeln. - Der Gewebeprozessor
10 enthält ferner eine Lüftungsvorrichtung38 , die mit der Retorte12 in Verbindung steht und die Funktion hat, die in der Retorte12 durch die Reagenzien entstehenden Dämpfe z. B. zur Rückseite des Gewebeprozessors10 hin abzusaugen. Die Lüftungsvorrichtung38 besteht beispielsweise aus mindestens zwei Gebläsen, die in dem Gehäuse18 rückseitig der Retorte12 angeordnet sind und jeweils mit mindestens zwei verschiedenen Drehzahlen betrieben werden können. Je höher die Drehzahl ist, desto stärker ist die Absaugleistung des jeweiligen Gebläses, mit dem dieses die in der Retorte12 entstehenden Dämpfe beispielsweise über Schlitze, die in einer Rückwand der Retorte12 ausgebildet sind, absaugt. - Ferner ist ein Speicher
40 vorgesehen, der an die CPU30 angeschlossen ist und dazu dient, eine Protokoll-Datei zu speichern. - Die CPU
30 , der Tastbildschirm26 mit der auf ihm dargestellten Benutzeroberfläche, die Taste28 , der Mechanismus32 und der Speicher40 sind Teil einer Steuereinrichtung, die den Gewebeprozessor10 steuert. - Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zum Steuern des Gewebeprozessors anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. In
3 ist ein Ablaufdiagramm gezeigt, das einen Teil der in diesem Ausführungsbeispiel durchzuführenden Verfahrensschritte zeigt. - Zunächst bringt die Bedienperson die zu behandelnden Gewebeproben in die Retorte
12 ein und schließt dann den Retortendeckel14 . Hierzu bringt die Bedienperson den Griffhebel16 in seine Schließstellung. Der Sensor34 erfasst dann, dass der Retortendeckel14 geschlossen worden ist und gibt ein entsprechendes Signal an die CPU30 aus. - Die CPU
30 veranlasst dann den Aktor36 , den Retortendeckel14 zu verriegeln. Nachdem der Retortendeckel14 verriegelt ist, startet der Behandlungsprozess. - Möchte die Bedienperson während der Durchführung des Behandlungsprozesses den Retortendeckel
14 öffnen, so betätigt sie die an der Konsole24 angeordnete Taste28 . - In
3 ist der Teil des Verfahrens dargestellt, der mit dem Drücken der Taste28 in Gang gesetzt wird. Dieser Teil des Verfahrens beginnt also in Schritt S1 mit Betätigen der Taste28 . Anschließend veranlasst in Schritt S2 die CPU30 den Tastbildschirm26 über die graphische Benutzeroberfläche, die auf dem Tastbildschirm26 dargestellt wird, der Bedienperson eine Mitteilung angezeigt. Diese Mitteilung beinhaltet beispielsweise die Information, dass gerade ein Behandlungsprozess durchgeführt wird. Ferner beinhaltet diese Mitteilung beispielsweise die Aufforderung an die Bedienperson, die durch das Drücken der Taste28 beabsichtigte Entriegelung des Retortendeckels14 durch Drücken eines hierfür auf der Benutzeroberfläche vorgesehenen Schaltfeldes zu bestätigen. - Anschließend wird in Schritt
53 ein Zeitgeber initialisiert. In Schritt S4 prüft die CPU30 , ob das auf der grafischen Benutzeroberfläche vorgesehene Schaltfeld zur Bestätigung der Entriegelung des Retortendeckels14 von der Bedienperson gedrückt worden ist oder nicht. Ist das Schaltfeld nicht gedrückt worden, so prüft die CPU30 in Schritt S5, ob der in S3 gestartete Zeitgeber eine vorbestimmte Zeit TMAX erreicht hat. Ist dies nicht der Fall, so kehrt der Ablauf zu Schritt S4 zurück. - Solange in Schritt S4 keine Betätigung der Schaltfläche erfasst wird, werden die Schritte S4 und S5 wiederholt. Dies geschieht solange, bis der in Schritt S3 gestartete Zeitgeber die vorbestimmte Zeit TMAX erreicht. In diesem Fall wird der in
3 gezeigte Teil des Verfahrens mit Schritt S6 beendet, was bedeutet, dass der Behandlungsprozess ohne Unterbrechung weiter abgearbeitet wird. - Wird dagegen in Schritt S4 festgestellt, dass das auf dem Tastbildschirm
26 angezeigte Schaltfeld betätigt worden ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S7 fort. In Schritt S7 unterbricht die CPU30 den Behandlungsprozess. Dann zeichnet in Schritt S8 die CPU in der in dem Speicher40 gespeicherten Protokoll-Datei eine Information auf, die angibt, dass der Behandlungsprozess unterbrochen worden ist. - In Schritt S9 steuert die CPU
30 die Lüftervorrichtung38 so an, dass deren Gebläse jeweils mit höherer Drehzahl und damit mit höherer Absaugleistung betrieben werden. In Schritt S10 gibt die CPU30 ein Betätigungssignal an den Aktor36 aus, das diesen veranlasst, den Retortendeckel14 zu entriegeln. - In Schritt S11 prüft die CPU
30 , ob der Retortendeckel14 geschlossen ist oder nicht. Die CPU30 erkennt dies an dem Signal, das der Sensor34 erfasst und an die CPU30 ausgibt. Solange der Retortendeckel14 nicht geschlossen ist, wir die Abfrage in Schritt S11 wiederholt. - Stellt die CPU
30 fest, dass der Retortendeckel40 geschlossen ist, so prüft sie in Schritt S12, ob die Taste28 erneut gedrückt worden ist. Ist dies nicht der Fall, so kehrt der Steuerablauf zu der Abfrage in Schritt S11 zurück. - An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die Funktion der Taste
28 selbstverständlich auch durch die grafische Benutzeroberfläche realisiert werden kann, z. B. durch ein entsprechendes Schaltfeld, das durch Drücken auf den Tastbildschirm betätigt wird. - Wird in Schritt S12 festgestellt, dass die Bedienperson die Taste
28 erneut gedrückt hat, so gibt die CPU30 in Schritt S13 einen Befehl an den Aktor36 aus, der diesen veranlasst, den Retortendeckel14 wieder zu verriegeln. Anschließend steuert die CPU30 die Lüftervorrichtung38 in Schritt S14 so an, dass deren Gebläse jeweils wieder mit geringerer Drehzahl und damit mit schwächerer Absaugleistung arbeiten. - In Schritt S15 veranlasst die CPU
30 , dass der Behandlungsprozess an der Stelle, an der er in Schritt S7 unterbrochen worden ist, fortgesetzt wird. In Schritt S17 endet dieser Teil des Verfahrens. - Der in
3 dargestellte Ablauf ist nur beispielhaft zu verstehen. So können einzelne Verfahrensschritte, wie z. B. die Reihenfolge der Schritte S7 bis S10 geändert werden. Auch kann die Abfrageschleife in den Schritten S4 und S5 dadurch ersetzt werden, dass neben dem in der Benutzeroberfläche vorgesehenen Schaltfeld, das zur Bestätigung der Entriegelung des Retortendeckels14 zu drücken ist, ein weiteres Schaltfeld angezeigt wird, das zu betätigen ist, wenn eine Entriegelung des Retortendeckels14 nicht gewünscht ist. Ferner kann auch der Eintrag in die Protokoll-Datei, die in dem Speicher40 gespeichert ist, an anderer Stelle und insbesondere mit anderen oder zusätzlichen Informationen erfolgen. - Nachdem der in
3 dargestellte Teil des Verfahrens abgearbeitet ist, werden die in der Retorte12 angeordneten Gewebeproben weiter behandelt, bis der Behandlungsprozess abgeschlossen ist. Nachdem der Behandlungsprozess abgeschlossen ist, gibt die CPU30 einen Befehl an den Ak tor36 , der diesen veranlasst, den Retortendeckel14 wieder zu entriegeln. Die Bedienperson kann dann den entriegelten Retortendeckel14 öffnen und die behandelten Gewebeproben entnehmen. - In
4 ist der obere Teil des in1 gezeigten Gewebeprozessors10 in vergrößerter Darstellung und mit geöffnetem Retortendeckel14 dargestellt.4 dient der Erläuterung, wie der schwenkbare Griffhebel16 und der in2 lediglich schematisch dargestellte Mechanismus32 zum Verriegeln und Entriegeln des Retortendeckels14 zusammenwirken. - In
4 befindet sich der Griffhebel16 in seiner Offenstellung. Der Griffhebel16 ist in einer Ebene schwenkbar, die im Wesentlichen durch den Retortendeckel14 definiert ist. Er hat im Bereich seines an dem Retortendeckel14 angelenkten Endes ein Schließelement42 , das beim Schwenken des freien Endes des Griffhebels16 mitgedreht wird. - Der Mechanismus
32 enthält eine Schließplatte44 , die auf der Tischplatte22 nahe der Retorte12 verschraubt ist. In der Tischplatte22 befindet sich unterhalb der Schließplatte44 eine Aussparung46 . - Zum Schließen des Retortendeckels
14 greift die Bedienperson mit ihrer Hand den Griffhebel16 und drückt den diesen nach unten, bis das Schließelement42 in der Aussparung46 angeordnet istt. Wird nun der Griffhebel16 in der Darstellung nach4 nach rechts geschwenkt, so gerät das Schließelement42 unter die Schließplatte44 und rastet dort ein. Der Retortendeckel14 ist nun von Hand verschlossen. - In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der in
2 lediglich schematisch dargestellte Aktor36 des Mechanismus32 als Hubmagnet ausgebildet. Der Hubmagnet36 sitzt unter der Tischplatte22 in der Nähe der Retorte12 . An dem Hubmagneten36 ist ein Bolzen48 angebracht, der in einer in der Tischplatte22 ausgebildeten Bohrung sitzt. Der Bolzen48 dient dazu, den Griffhebel16 bei geschlossenem Retortendeckel14 zu verriegeln, indem er in ein in dem Griffhebel16 ausgebildetes Bolzenloch50 einfährt. - Ist der Retortendeckel
14 geschlossen, so ist der Griffhebel16 so auf oder über der Tischplatte22 angeordnet, dass sein Bolzenloch50 auf die in der Tischplatte22 vorhandene Bohrung ausgerichtet ist, in der der Bolzen48 verschiebbar sitzt. Zum Verriegeln des geschlossenen Retortendeckels14 veranlasst die CPU30 , dass der Hubmagnet36 unter Strom gesetzt wird, wodurch er in der Darstellung nach4 nach oben bewegt wird. Dadurch greift der an dem Hubmagneten36 angebrachte Bolzen48 in das Bolzenloch50 . Zum Entriegeln des Retortendeckels wird der Hubmagnet36 stromlos geschaltet, wodurch er sich in der Darstellung nach4 wieder nach unten bewegt. Folglich löst sich auch der an dem Hubmagneten36 angebrachte Bolzen48 aus dem Bolzenloch50 . - Der in dem Mechanismus
32 vorgesehene, in4 nicht gezeigte Sensor36 ist beispielsweise als Mikroschalter ausgebildet. -
- 10
- Gewebeprozessor
- 12
- Retorte
- 14
- Retortendeckel
- 16
- Griffhebel
- 18
- Gehäuse
- 20
- Einschub
- 22
- Tischplatte
- 24
- Konsole
- 26
- Tastbildschirm
- 28
- Taste
- 30
- CPU
- 32
- Mechanismus
- 34
- Sensor
- 36
- Aktor
- 38
- Lüftervorrichtung
- 40
- Speicher
- 42
- Schließelement
- 44
- Schließplatte
- 46
- Aussparung
- 48
- Bolzen
- 50
- Bolzenloch
- S1–S16
- Verfahrensschritte
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - US 6465245 B1 [0005]
- - DE 10128126 A1 [0005]
Claims (14)
- Verfahren zum Steuern eines Gewebeprozessors (
10 ) mit einer Retorte (12 ), in der ein Prozess zum Behandeln von Gewebeproben durchgeführt wird und die einen von einer Bedienperson zu öffnenden und zu schließenden Retortendeckel (14 ) hat, wobei der geschlossene Retortendeckel (14 ) vor dem Starten des Behandlungsprozesses gegen ein Öffnen verriegelt wird, der Betätigungszustand eines von der Bedienperson betätigbaren ersten Bedienelementes (28 ) erfasst wird, wenn eine Betätigung des ersten Bedienelementes (28 ) während des Behandlungsprozesses erfasst wird, eine Aufforderung an die Bedienperson, die Entriegelung des geschlossenen Retortendeckels (14 ) durch Betätigen eines von der Bedienperson betätigbaren zweiten Bedienelementes zu bestätigen, auf einer Anzeigevorrichtung (26 ) angezeigt wird, der Betätigungszustand des zweiten Bedienelementes erfasst wird, wenn eine Betätigung des zweiten Bedienelementes erfasst wird, der Behandlungsprozess unterbrochen und der geschlossene Retortendeckel (14 ) entriegelt wird, der Behandlungsprozess nach einem erneuten Verriegeln des Retortendeckels (14 ) fortgesetzt wird und der Retortendeckel (14 ) nach dem Beenden des Behandlungsprozesses entriegelt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine mit der Retorte (
12 ) verbundene Lüftervorrichtung während der Durchführung des Behandlungsprozesses mit einer ersten Leistung und während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses mit einer zweiten Leistung betrieben wird, die höher als die erste Leistung ist. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mindestens einer der Verfahrensschritte, insbesondere das Unterbrechen des Behandlungsprozesses, in einer Protokoll-Datei aufgezeichnet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem nur dann der Behandlungsprozess unterbrochen und der Retortendeckel (
14 ) entriegelt wird, wenn eine Betätigung des zweiten Bedienelementes innerhalb einer vorbestimmten Zeit nach Beginn der Anzeige der Aufforderung erfasst wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem durch einen Sensor (
34 ) erfasst wird, ob der Retortendeckel (14 ) geöffnet oder geschlossen ist. - Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Retortendeckel (
14 ), wenn er während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses geschlossen und entriegelt ist, durch Betätigen des ersten Bedienelementes (28 ) wieder verriegelt wird und dann der Behandlungsprozess fortgesetzt wird. - Gewebeprozessor (
10 ) zum Durchführen eines Prozesses, in dem Gewebeproben behandelt werden, mit einer Steuereinrichtung zum Steuern des Gewebeprozessors (10 ) und einer Retorte (12 ), in der der Behandlungsprozess durchgeführt wird und die einen von einer Bedienperson zu öffnenden und zu schließenden Retortendeckel (14 ) hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung einen Mechanismus (32 ) zum Verriegeln und Entriegeln des geschlossenen Retortendeckels (14 ), ein von der Bedienperson betätigbares erstes Bedienelement (28 ), ein von der Bedienperson betätigbares zweites Bedienelement sowie eine Anzeigevorrichtung (26 ) umfasst und ausgebildet ist, den geschlossenen Retortendeckel (14 ) vor dem Starten des Behandlungsprozesses durch den Mechanismus (32 ) gegen ein Öffnen zu verriegeln, den Betätigungszustand des ersten Bedienelementes (28 ) zu erfassen, wenn eine Betätigung des ersten Bedienelementes (28 ) während des Behandlungsprozesses erfasst wird, die Anzeigevorrichtung (26 ) zu veranlassen, eine Aufforderung an die Bedienperson anzuzeigen, die Entriegelung des geschlossenen Retortendeckels (14 ) durch Betätigen des zweiten Bedienelementes zu bestätigen, den Betätigungszustand des zweiten Bedienelementes zu erfassen, wenn eine Betätigung des zweiten Bedienelementes erfasst wird, den Behandlungsprozesses zu unterbrechen und den geschlossenen Retortendeckel (14 ) durch den Mechanismus (32 ) zu entriegeln, den Behandlungsprozess nach einem erneuten Verriegeln des Retortendeckels (14 ) fortzusetzen und den Retortendeckel (14 ) nach dem Beenden des Behandlungsprozesses durch den Mechanismus (32 ) zu entriegeln. - Gewebeprozessor (
10 ) nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine mit der Retorte (12 ) verbundenen Lüftervorrichtung, die von der Steuereinrichtung so gesteuert wird, dass die Lüftervorrichtung während der Durchführung des Behandlungsprozesses mit einer ersten Leistung und während der Unterbrechung des Behandlungsprozesses mit einer zweiten Leistung betrieben wird, die höher als die erste Leistung ist. - Gewebeprozessor (
10 ) nach 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung einen Speicher (40 ) zum Speichern einer Protokoll-Datei hat, in der mindestens eine von der Steuereinrichtung ausgeführte Operation, insbesondere das Unterbrechen des Behandlungsprozesses, aufgezeichnet wird. - Gewebeprozessor (
10 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus (32 ) einen Sensor (34 ) zum Erfassen des Schließzustands des Retortendeckels (14 ) enthält. - Gewebeprozessor (
10 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Retortendeckel (14 ) einen Griffhebel (16 ) hat, der zum Öffnen des Retortendeckels (14 ) in eine Offenstellung und zum Schließen des Retortendeckels (14 ) in eine Schließstellung bewegbar ist, und der Mechanismus (32 ) ausgebildet ist, den Griffhebel (16 ) zum Verriegeln des Retortendeckels (14 ) in dessen Schließstellung zu blockieren und zum Entriegeln des Retortendeckels (14 ) in dessen Schließstellung freizugeben. - Gewebeprozessor (
10 ) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus (32 ) einen beweglichen Hubmagneten (36 ) enthält, der von der Steuereinrichtung zum Verriegeln des geschlossenen Retortendeckels (14 ) unter Strom gesetzt und zum Entriegeln des geschlossenen Retortendeckels (14 ) stromlos geschaltet wird, wobei der Hubmagnet (36 ) unter Strom gesetzt in einer ersten Stellung und stromlos in einer zweiten Stellung angeordnet ist, ein an dem Hubmagneten (36 ) angebrachter Bolzen (48 ) in der ersten Stellung des Hubmagneten (36 ) bei geschlossenem Retortendeckel (14 ) in einem an dem Griffhebel (16 ) ausgebildeten Bolzenloch (50 ) angeordnet ist und den Griffhebel (16 ) blockiert und der Bolzen (48 ) in der zweiten Stellung des Hubmagneten (36 ) bei geschlossenem Retortendeckel (14 ) aus dem Bolzenloch (50 ) entfernt ist und den Griffhebel (16 ) freigibt. - Gewebeprozessor (
10 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bedienelement (28 ) eine an einem Gehäuse (18 ) des Gewebeprozessors (10 ) angeordnete Taste ist. - Gewebeprozessor (
10 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (26 ) einen Tastbildschirm enthält und das zweite Bedienelement ein Schaltfeld einer auf dem Tastbildschirm dargestellten grafischen Benutzeroberfläche ist.
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