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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Haibleiterspeicherbauelement
und auf ein Verfahren zum Schreiben von Daten in ein Halbleiterspeicherbauelement
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Typischerweise
sind Speicherzellen eines dynamischen Speicherbauelements mit direktem
Zugriff (DRAM) aus einem Kondensator zum Speichern von Ladungen
und aus einem Transistor zum Zugreifen auf den Kondensator aufgebaut.
Ein logischer Wert einer jeden Speicherzelle wird durch eine Spannung
des Kondensators bestimmt. Bei dem Versuch die Bauelementintegration
zu erhöhen,
werden jedoch DRAM-Speicherzellen
vorgeschlagen, die aus einem einzelnen Transistor aufgebaut sind.
Diese Einzeltransistorspeicherzellentypen werden hier als „kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzellen” bezeichnet
und bei einigen Ausführungen
wird die Kurzform „Transistorzelle” verwendet.
Während
eines Schreibmodus wird die Schwellenspannung der kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle durch Wechseln des Kanalsubstratpotentials
der Zelle variiert und während
eines Lesevorgangs werden logische Zustände basierend auf einem Stromwert
unter schieden, der durch die Zelle fließt. Dies wird nachfolgend unter
Bezugnahme auf 1 detaillierter beschrieben.
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1 zeigt
einen schematischen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels einer kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle. Wie dargestellt, umfasst
die kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
in diesem Beispiel ein Siliziumsubstrat (Si-Substrat) 100 und
eine vergrabene Oxidschicht 101. Über der vergrabenen Oxidschicht 101 ist
ein floatender Kanalsubstratbereich 102 positioniert, der
zwischen einem Source- und Drainbereich 103 und 104 angeordnet
ist. Ein Gatedielektrikum 105 und eine Gateelektrode 106 sind über dem
floatenden Kanalsubstratbereich 102 ausgerichtet und Isolierschichten 107,
z. B. SiO2-Schichten, werden ausgebildet,
um die kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle von anderen Bauelementen
auf dem Substrat 100 zu trennen.
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Logischen
Zustände „1” und „0” sind von
einer Schwellenspannung Vth der kapazitätslosen Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
abhängig
und Beispiele von Schreib- und Lesespannungen, die an die kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
angelegt werden, sind in der nachfolgenden Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1
| | Schwellwert
(Vth) | Source
(Vs) | Gate
(Vg) | Drain
(Vd) |
| Schreiben „1” | Niedrig | 0
V | 1,5
V | 1,5
V |
| Schreiben „0” | Hoch | 0
V | 1,5
V | –1,5 V |
| Lesen | n/a | 0
V | 1,5
V | 0,2
V |
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Bei
einem Schreibvorgang von Daten mit dem Wert „1” werden Vorspannungsbedingungen
gesetzt, in denen Vgs > Vth
und Vgd < Vth sind.
Dies bewirkt, dass die Transistorzelle in einem gesättigten
Bereich ar beitet. In diesem Zustand tritt am Übergang zwischen dem Drainbereich 104 und
dem floatenden Kanalsubstratbereich 102 eine Stoßionisation
auf. Daraus resultiert, dass Löcher
in den floatenden Kanalsubstratbereich 102 injiziert werden.
Dies erhöht
das Potential des floatenden Kanalsubstratbereichs 102 und
reduziert die Schwellenspannung Vth der kapazitätslosen Floating-Body-Transistor-Speicherzelle.
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Bei
einem Schreibvorgang von Daten mit dem Wert „0” fällt die Drainspannung Vd auf
eine negative Spannung ab, um eine Durchlassvorspannungsbedingung
am Übergang
zwischen dem floatenden Kanalsubstratbereich 102 und dem
Drainbereich 104 zu erzeugen. Die Durchlassvorspannungsbedingung
bewirkt, dass im floatenden Kanalsubstratbereich 102 enthaltene
Löcher
in den Drainbereich 104 wandern. Dies reduziert das Potential
des floatenden Kanalsubstratbereichs 102 und erhöht die Schwellenspannung
Vth.
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Bei
einem Lesevorgang werden Vorspannungsbedingungen so gesetzt, dass
Vgs > Vth und Vgd > Vth gilt, so dass
die Transistorzelle in ihrem linearen Bereich arbeitet. Ein Drainstrom
wird gemessen und mit einem Referenzzellenstrom verglichen, um zu
unterscheiden, ob die kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle in einem hohen, d. h. logischen
Zustand „0”, oder
einem niedrigen, d. h. logischen Zustand „1”, Zustand der Schwellenspannung
Vth ist. Insbesondere wird ein logischer Zustand „0” gelesen,
wenn der gemessene Drainstrom niedriger als der Referenzstrom ist.
Wenn der gemessene Drainstrom höher
als der Referenzstrom ist, wird ein logischer Wert „1” gelesen.
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Herkömmlicherweise
wird der Referenzzellenstrom unter Verwendung von Referenz- oder
Dummytransistorzellen erzeugt, die jeweils mit einem Zustand „0” oder „1” programmiert
sind. Zusätzlich
werden Referenzspannungsgeneratoren oder andere Schaltungen verwendet,
um einen Referenzstrom zu erzeugen, der zwischen den Drainströmen von Referenztransistorzellen
mit dem Zustand „0” und dem
Zustand „1” liegt.
Siehe beispielsweise
US-Patent
6,567,330 vom 20. Mai 2003 von Fujita et al.
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Das
Lesen der kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen ist für eine Vielzahl von Fehlern
anfällig.
Beispiele für
solche Fehler werden nun unter Bezugnahme auf 2A bis 2C beschrieben.
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2A und 2B zeigen
Stromverteilungen 201 und 202 eines Zustands „0” und eines
Zustands „1” einer
Anzahl von kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
und eine Referenzzellenstromverteilung 203, die mit mehreren
Lesevorgängen
assoziiert ist. 2A zeigt den Fall, in dem die
Referenzzellenstromverteilung 203 im Bereich 210 mit
der Drainstromverteilung 201 des Zustands „0” überlappt,
und 2B zeigt den Fall, in dem die Referenzzellenstromverteilung 203 im
Bereich 211 mit der Drainstromverteilung 202 des
Zustands „1” überlappt.
In beiden Fällen
können
Lesefehler auftreten. Die Überlappungsbedingungen 210 und 211 der 2A und 2B können aus
einer Anzahl von Faktoren resultieren, die Prozessvariationen, Temperaturvariationen
usw. umfassen.
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2C zeigt
den Fall, in dem die Drainstromverteilungen 201 und 202 der
Zustände „0” und „1” der Transistorzelle
einander im Bereich 212 überlappen. Dies kann aus der
flüchtigen
Natur der kapazitätslosen Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
resultieren. Das bedeutet, dass Lecks im floatenden Kanalsubstratbereich
verursachen, dass die Schwellenspannungen Vth der Zellentransistoren
driften. Es ist daher erforderlich, die kapazitätslosen Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
periodisch im Wesentlichen auf die gleiche Weise aufzufrischen,
wie herkömmliche
DRAM-Zellen vom Kapazitätstyp
aufgefrischt werden.
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Zusätzlich zur
Neigung zu den oben beschriebenen Lesefehlern weist das herkömmliche
DRAM mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
die Unzuglänglichkeit
auf, dass ein Referenzstromgenerator, Referenzspeicherzellen und
andere Schaltungen zur Erzeugung des Referenzstroms erforderlich sind.
Dies kann zu Schwierigkeiten führen,
wenn versucht wird, die Dichte des Speicherbauelements zu erhöhen. Zudem
wird durch die Auffrischungsvorgänge
zur Auffrischung der Referenzspeicherzellen zusätzliche Zeit verbraucht.
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Der
Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Halbleiterspeicherbauelement
und ein Verfahren zum Schreiben von Daten in ein Halbleiterspeicherbauelement
bereitzustellen, die eine Erhöhung
der Dichte des Speicherbauelements ermöglichen und schnelle Auffrischungsvorgänge zum
Auffrischen von Referenzspeicherzellen erlauben.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch Bereitstellung eines Halbleiterspeicherbauelements
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und eines Verfahrens zum
Schreiben von Daten in ein Halbleiterspeicherbauelement mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 12.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben,
deren Wortlaut hiermit durch Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen
wird, um unnötige
Textwiederholungen zu vermeiden.
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Vorteilhafte,
nachfolgend beschriebene Ausführungsformen
der Erfindung sowie die zu deren besserem Verständnis oben erläuterten,
her kömmlichen
Ausführungsbeispiele
sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
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1 eine
Querschnittsdarstellung einer herkömmlichen kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle,
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2A bis 2C Kennlinien
von Zellenstromverteilungen von herkömmlichen kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen,
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3 ein
Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicher zellen
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4A und 4B Schaltbilder
eines geraden bzw. ungeraden Bitlei tungsauswahlschaltkreises
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5 ein
Schaltbild eines Abtastblocks
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6 ein
Schaltbild eines Abtastverstärkers
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7 ein
Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
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8 ein
Schaltbild eines Abtastblocks
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9 ein
Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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10A und 10B ein
Schaltbild eines nicht negierten (true) bzw. eines negierten (bar)
Bitleitungsauswahlschaltkreises bzw. Bitleitungsselektors gemäß anderen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung und
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11 ein
Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In
den Zeichnungen können
Abmessungen und relative Abmessungen von Schichten und Bereichen aus
Gründen
der Klarheit hervorgehoben und/oder vereinfacht dargestellt werden.
Zudem versteht es sich, dass ein Element oder eine Schicht direkt
auf oder mit einem anderen Element oder mit einer anderen Schicht oder über Zwischenelemente
oder Zwischenschichten auf oder mit dem anderen Element oder der
anderen Schicht angeordnet, verbunden oder gekoppelt sein kann,
wenn in der Beschreibung angegeben ist, dass ein Element oder eine
Schicht „auf” oder mit
einem anderen Element oder einer anderen Schicht „angeordnet”, „verbunden” oder „gekoppelt” ist.
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3 ist
ein Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen.
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Das
Speicherbauelement gemäß 3 umfasst
einen Speicherzellenfeldblock BLK1, der eine Mehrzahl von Subfeldblöcken SBLK<1:m> umfasst, eine Mehrzahl
von geraden und ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreisen bzw. Bitleitungsselektoren 20-1<1:m> und 20-2<1:m> (BL: Bitleitung),
eine Mehrzahl von Abtastblöcken 22-1<1:m> und 22-2<1:m>, einen Zeilendecoder 24,
einen Spaltendecoder 26, einen Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28,
einen Steuersignalgenerator 30 und einen Befehlsdecoder 32.
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Jeder
Subfeldblock SBLK des Speicherzellenfeldblocks BLK1 umfasst eine
Mehrzahl von kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
MC. Es sei angemerkt, dass in 3 zur Vereinfachung
ein einzelner Speicherzellenfeldblock BLK1 dargestellt ist und das
Speicherbauelement mehrere Blöcke
BLK mit der gleichen Konfiguration umfasst.
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Wie
oben ausgeführt,
umfasst jeder Speicherzellenfeldblock BLK1 eine Mehrzahl von Subfeldblöcken SBLK<1:m>. Die Subfeldblöcke SBLK<1:m> teilen sich die gleichen
Wortleitungen WL. In 3 ist zur Vereinfachung nur
eine einzelne Wortleitung WL1 dargestellt.
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Jeder
Subfeldblock SBLK umfasst eine Mehrzahl von Bitleitungen BL<1:k> und eine Mehrzahl
von komplementären
Bitleitungen BLB<1:k>. Die Bitleitungen
BL<1:k> und die komplementären Bitleitungen BLB<1:k> sind alternierend
angeordnet, wie aus 3 ersichtlich ist. Jede Bitleitungen
BL und ihre komplementäre
Bitleitung BLB werden hier zusammengefasst als „Bitleitungspaar” BL/BLB
bezeichnet. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel sind „k” Bitleitungspaare
BL/BLB pro Subfeldblock SBLK vorhanden.
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Eine „Einheitsspeicherzelle” bzw. ”Speicherzelleneinheit” ist in
diesem Ausführungsbeispiel
durch eine erste kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle,
die zwischen einer Bitleitungen BL und einem Referenzpotential,
z. B. Masse, eingeschleift ist, und durch eine zweite kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
definiert, die zwischen einer komplementären Bitleitung BLB und dem
Referenzpotential eingeschleift ist. Die Einheitsspeicherzelle speichert
einen logischen Wert, der durch komplementäre Schwellenspannungswerte
der ersten und zweiten kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle angezeigt wird. Das bedeutet,
dass jede der Einheitsspeicherzellen komplementäre erste und zweite kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzellen umfasst,
die entgegengesetzte Schwellenspannungswerte aufweisen. In diesem
Ausführungsbeispiel
sind die kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen NMOS-Typ-Transistoren.
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Die
komplementären
ersten und zweiten kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
jeder Einheitsspeicherzelle werden durch die gleiche Wortleitung
WL gesteuert.
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Die
geraden Bitleitungsauswahlschaltkreise bzw. Bitleitungsselektoren 20-1<1:m> und die ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreise
bzw. Bitleitungsselektoren 20-2<1:m> sind
auf entgegengesetzten bzw. gegenüberliegenden
Seiten des entsprechenden Subfeldblocks SBLK<1:m> angeordnet.
Jeder gerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 ist mit
den k/2 geradzahligen Bitleitungen BL und mit den k/2 geradzahligen komplementären Bitleitungen
BLB des entsprechenden Subfeldblocks SBLK verbunden. Analog ist
jeder ungerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 mit den k/2
ungeradzahligen Bitleitungen BL und mit den k/2 ungeradzahligen
komplementären
Bitleitungen BLB des entsprechenden Subfeldblocks SBLK verbunden.
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Weiter
bezugnehmend auf 3 sind die Abtastblöcke 22-1<1:m> mit den entsprechenden
geraden Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-1<1:m> verbunden und
die Abtastblöcke 22-2<1:m> sind mit den
entsprechenden ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-2<1:m> verbunden. Insbesondere
sind komplementäre
Abtastbitleitungen SBL1<1:m> und SBL1B<1:m> zwischen jedem ungeraden
Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2<1:m> und
seinem korrespondierenden Abtastblock 22-2<1:m> eingeschleift.
Analog sind komplementäre
Abtastbitleitungen SBL2<1:m> und SBL2B<1:m> zwischen jedem geraden
Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1<1:m> und
seinem korrespondierenden Abtastblock 22-1<1:m> eingeschleift.
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Ausführungsbeispiele
von geraden und ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreisen bzw. Bitleitungsselektoren 20-1 und 20-2 und
den Abtastblöcken 22-1 und 22-2 werden
später
detaillierter beschrieben.
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Der
Befehlsdecoder 32 erzeugt einen Aktivierungsbefehl ACT,
einen Lesebefehl RD und einen Schreibbefehl WD in Reaktion auf ein
Befehlssignal COM.
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Der
Zeilendecoder 24 reagiert auf den Aktivierungsbefehl ACT,
um eine erste Zeilenadresse RA1 zu decodieren, um eine korrespondierende
Wortleitungen WL zu aktivieren.
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Der
Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 reagiert auf den Aktivierungsbefehl
ACT, um eine zweite Zeilenadresse RA2 zu decodieren, um eines der
Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2> zu aktivieren. Wie
bereits ausgeführt,
ist „k” die Anzahl
von Bitleitungspaaren BL/BLB pro Subfeldblock SBLK. Die Bitleitungsauswahlsignale
BS<1:k/2> werden an die geraden
und ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreise 20-1<1:m> und 20-2<1:m> angelegt, wie
aus 3 ersichtlich ist.
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Der
Spaltendecoder 26 reagiert auf den Lese- und Schreibbefehl
RD und WD, um eine Spaltenadresse CA zu decodieren, um ein korrespondierendes
oder mehrere korrespondierende der Spaltenauswahlsignale CSL<1:m> zu aktivieren. Die
Spaltenauswahlsignale CSL<1:m> werden an die entsprechenden
Abtastblöcke 22-1<1:m> und die entsprechenden
Abtastblöcke 22-2<1:m> angelegt, wie
aus 3 hervorgeht.
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Der
Steuersignalgenerator 30 reagiert auf den Aktivierungsbefehl
ACT, um selektiv ein Abtastverstärkerfreigabesignal
SEN und eine Rückschreibsignal
WB zu aktivieren. Insbesondere wird das Rückschreibsignal WB eine vorbestimmte
Zeitspanne nach der Aktivierung des Abtastverstärkerfreigabesignals SEN aktiviert. Wie
aus 3 ersichtlich ist, werden diese Signale an die
Abtastblöcke 22-1<1:m> und 22-2<1:m> angelegt.
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Zudem
sind in 3 erste komplementäre Datenleitungen
D1 und D1B und zweite komplementäre Datenleitungen
D2 und D2B dargestellt. Die ersten komplementären Datenleitungen D1 und D1B
sind mit den Abtastblöcken 22-2<1:m> verbunden und
die zweiten komplementären
Datenleitungen D2 und D2B sind mit den Abtastblöcken 22-1<1:m> verbunden.
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Dem
Fachmann sind verschiedene Möglichkeiten
zum Implementieren des Zeilendecoders 24, des Spaltendecoders 26,
des Bitleitungsauswahlschaltkreises 28, des Steuersignalgenerators 30 und
des Befehlsdecoders 32 bekannt. Entsprechend wird hier
zur Verkürzung
auf detaillierte Schaltungskonfigurationen dieser Komponenten verzichtet.
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Beispiele
des geraden und ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-1 und 20-2 aus 3 werden
nun unter Bezugnahme auf 4A und 4B beschrieben.
Insbesondere zeigt 4A ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines geraden Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-1, und 4B zeigt
ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines ungeraden Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-2.
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Wie
aus 4A hervorgeht, umfasst der gerade Bitleitungsauswahlschaltkreis
in diesem Beispiel geradzahlige NMOS-Transistorpaare N18-2, N18-4, ..., N18-k,
die zwischen entsprechenden geradzahligen Bitleitungspaaren BL2/BLB2,
BL4/BLB4, ..., BLk/BLBk und den komplementären Abtastbitleitungen SBL2
und SBL2B eingeschleift sind. Wie oben bereits ausgeführt, sind
die komplementären
Abtastbitleitungen SBL2/SBL2B mit einem korrespondierenden Abtastblock 22-1 verbunden.
Die geradzahligen NMOS-Transistorpaare N18-2, N18-4, ..., N18-k
werden entsprechend von den Bitleitungsauswahlsignalen BS<1:k/2> gesteuert. Wie oben
bereits ausgeführt,
werden die Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2> durch
den Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 erzeugt. Der gerade
Bitleitungsauswahlschaltkreis gemäß 4A reagiert
auf die Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2>,
um selektiv ein beliebiges der geradzahligen Bitleitungspaare BL2/BLB2,
BL4/BLB4, ..., BLk/BLBk mit den komplementären Abtastbitleitungen SBL2/SBL2B
zu verbinden.
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Der
ungerade Bitleitungsauswahlschaltkreis aus 4B umfasst
ungeradzahlige NMOS-Transistorpaare N18-1, N18-3, ..., N18-(k – 1), die
zwischen entsprechenden ungeradzahligen Bitleitungspaaren BL1/BLB1,
BL3/BLB3, ..., BL(k – 1)/BLB(k – 1) und
den komplementären
Abtastbitleitungen SBL1 und SBL1B eingeschleift sind. Wie oben bereits
ausgeführt,
sind die komplementären
Abtastbitleitungen SBL1/SBL1B mit einem korrespondierenden Abtastblock 22-2 verbunden.
Die ungeradzahligen NMOS-Transistorpaare N18-1, N18-3, ..., N18-(k – 1) werden
entsprechend von den Bitleitungsauswahlsignalen BS<1:k/2> gesteuert, die durch
den Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 erzeugt werden.
Der ungerade Bitleitungsauswahlschaltkreis gemäß 4B reagiert
auf die Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2>,
um selektiv ein beliebiges der ungeradzahligen Bitleitungspaare
BL1/BLB1, BL3/BLB3, ..., BL(k – 1)/BLB(k – 1) mit
den komplementären
Abtastbitleitungen SBL1/SBL1B zu verbinden.
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5 ist
ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines der Abtastblöcke 22-1<1:m> von 3.
Die Abtastblöcke 22-2<1:m> von 3 sind
jeweils entsprechend konfiguriert, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen
hier auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet wird.
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Wie
aus 5 hervorgeht, ist der Abtastblock 22-1 zwischen
den komplementären
Abtastbitleitungen SBL2/SBL2B eingeschleift, siehe 3 und 4, und umfasst Pegelbegrenzer LM1 und LM2,
einen Abtastverstärker
SA, ein Rückschreibgatter
WBG, einen Zwischenspeicher LA und ein Spaltenauswahlgatter CSG.
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Der
Pegelbegrenzer LM1 umfasst einen Komparator COM2, der eine Spannung
auf der Abtastbitleitung SBL2 mit einer Begrenzungsspannung VBLR
vergleicht, und einen NMOS-Transistor N10, der auf die Ausgabe des
Komparators COM2 reagiert, um die Spannung auf der Abtastbitleitung
SBL2 zu begrenzen, so dass diese die Begrenzungsspannung VBLR nicht übersteigt.
Analog umfasst der Pegelbegrenzer LM2 einen Komparator COM3, der
eine Spannung auf der Abtastbitleitung SBL2B mit der Begrenzungsspannung
VBLR vergleicht, und einen NMOS-Transistor N11, der auf die Ausgabe
des Komparators COM3 reagiert, um die Spannung auf der Abtastbitleitung
SBL2B zu begrenzen, so dass diese die Begrenzungsspannung VBLR nicht übersteigt.
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Der
Abtastverstärker
SA wird durch das Abtastverstärkerfreigabesignal
SEN freigegeben und erzeugt Spannungen, die mit Strömen Ic und
Icb der Abtastbitleitungen SBL2 und SBL2B korrespondieren. Die Spannungen
werden verglichen und ein Vergleichsergebnis wird als logischer
Wert an einem Knoten „a” aus 5 ausgegeben.
Wenn beispielsweise eine kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle (MC), die mit der Abtastbitleitung
SBL2 verbunden ist, den Zustand „1” aufweist, und die komplementäre Transistorzelle (MCB),
die mit der Abtastbitleitung SBL2B verbunden ist, den Zustand „0” aufweist,
ist der Strom Ic größer als der
Strom Icb. Dies resultiert daraus, dass die Schwellenspannung der
Transistorzelle MC niedriger als die Schwellenspannung der komplementären Transistorzelle
MCB ist. In diesem Fall wird ein logischer Spannungswert von „0” an den
Knoten „a” angelegt.
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Die
Zwischenspeicherschaltung LA umfasst Inverter I3 und I4, die durch
Versorgungsspannungen V1 und V2 getrieben werden und bewirken, dass
der Zwischenspeicherknoten „b” auf einen
entgegengesetzten Pegel des Zwischenspeicherknotens „a” getrieben
wird. Die Versorgungsspannung V1 ist eine positive Spannung, die
verwendet wird, um Daten mit dem Wert „1” in eine der komplementären Transistorzellen
MC und MCB zu schreiben, und die Versorgungsspannung V2 ist eine
negative Spannung, die verwendet wird, um Daten mit dem Wert „0” in die
andere der komplementären
Transistorzellen MCB zu schreiben, siehe beispielsweise die Werte
der Drainspannung Vd zum Schreiben des Werts „1” und des Werts „0”, die im
Zusammenhang mit Tabelle 1 beschrieben wurden. Mit diesen Beispielen
entspricht die Spannung V1 ungefähr
1,5 V und V2 entspricht ungefähr –1,5 V.
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Das
Rückschreibgatter
WBG umfasst einen NMOS-Transistor N12, der zwischen dem Knoten „a” und der
Abtastbitleitung SBL2B eingeschleift ist, und einen NMOS-Transistor
N13, der zwischen dem Knoten „b” und der
Abtastbitleitung SBL2 eingeschleift ist. Das Rückschreibgatter WBG wird während eines
Schreibvorgangs durch das Rückschreibsignal
WB vom Steuersignalgenerator 30 aus 3 freigegeben,
um jeweils Daten von den Knoten „a” und „b” an die Abtastbitleitungen
SBL2B bzw. SBL2 zu übertragen.
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Das
Spaltenauswahlgatter CSG umfasst einen NMOS-Transistor N14, der
zwischen dem Knoten „a” und der
Datenleitung D2B eingeschleift ist, und einen NMOS-Transistor N15,
der zwischen dem Knoten „b” und der
Datenleitung D2 eingeschleift ist. Das Spaltenauswahlgatter CSG
wird während
Lese- und Schreibvorgängen
durch das Spaltenauswahlsignal CSL vom Spaltendecoder 26 aus 3 freigegeben,
um jeweils Daten von den Knoten „a” und „b” zu und von den Datenleitungen
D2B und D2 zu übertragen.
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6 ist
ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
des Abtastverstärkers
SA aus 5. Wie dargestellt, umfasst der Abtastverstärker SA
Spannungskonverter CV1 und CV2 und einen Komparator COM4. Ein Knoten „b1” des Spannungskonverters
CV1 ist mit dem Pegelbegrenzer LM1 aus 5 verbunden
und ein Knoten „b2” des Spannungskonverters
CV2 ist mit dem Pegelbegrenzer LM2 aus 5 verbunden.
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Jeder
der Spannungskonverter CV1 und CV2 umfasst einen PMOS-Transistor P1, der
als Stromquelle wirkt, die vom Abtastfreigabesignal SEN freigegeben
wird, PMOS-Transistoren P2 und P3, die als Stromspiegel wirken,
und einen NMOS-Transistor N16, der als Diode wirkt. Wie dem Fachmann
verständlich
ist, werden die Abtastbitleitungsströme Ic und Icb als Spannungen
an den entsprechenden Eingängen
Sn und SnB des Komparators COM4 abgebildet. Der Komparator COM4
gibt ein Vergleichsergebnis, d. h. einen logischen Wert „1” oder einen
logischen Wert „0”, am Knoten „a” von 5 aus,
wie bereits ausgeführt.
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Eine
Funktionsweise des Speicherbauelements von 3 bis 6 wird
nun beschrieben. Insbesondere wird zuerst ein „Aktivierungsvorgang” beschrieben,
in dem eine Wortleitung WL aktiviert ist und Abtastbitleitungen
SBL1 und SBL2 ausgewählt
sind. Der Aktivierungsvorgang wird vor der Ausführung eines Schreib- oder Lesevorgangs
ausgeführt.
Dann werden die Schreib- und Lesevorgänge der Reihe nach beschrieben.
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Während des
Aktivierungsvorgangs aktiviert der Zeilendecoder 24 eine
der Wortleitungen WL in Reaktion auf den Aktivierungsbefehl ACT
und dem ersten Zeilenadressensignal RA1 auf einen hohen Pegel HIGH.
Zudem aktiviert der Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 eines
der Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2> in Reaktion auf den
Aktivierungsbefehl ACT und die zweite Zeilenadresse RA2. Als Ergebnis
verbindet der gerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 eines
der geradzahligen Bitleitungspaare BL/BLB mit den Abtastbitleitungen
SBL2 und SBL2B, und der ungerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 verbindet
eines der ungeradzahligen Bitleitungspaare BL/BLB mit den Abtastbitleitungen
SBL1 und SBL1B. Der Steuersignalgenerator 30 aktiviert
das Abtastfreigabesignal SEN und das Rückschreibsignal WB. In Reaktion
auf das aktivierte Abtastfreigabesignal SEN wird der Abtastverstärker SA
in jedem Abtastblock 22-1 und 22-2 freigegeben,
wodurch Stromunterschiede zwischen den ausgewählten Abtastbitleitungspaaren
SBL/SBLB verstärkt und
als komplementäre
Spannungen an den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA dargestellt werden. In Reaktion auf das aktivierte Rückschreibsignal
WB speichern die Abtastblöcke 22-1 und 22-2 die komplementären Spannungen
auf die ausgewählten
Abtastbitleitungspaaren SBL/SBLB zurück. Auf diese Weise wird ein
Auffrischungsvorgang ausgeführt.
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Während eines
Schreibvorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Schreibbefehl
WR und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Spaltenauswahlleitungen
CSL<1:m> in Reaktion auf den
Schreibbefehl WR und eine Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden
die korrespondierenden Spaltenauswahlgatter CSG geöffnet und
komplementäre
Schreibdaten auf den Datenleitungen D1/D1B und D2/D2B werden zu
den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1 und 22-2 übertragen,
die mit den aktivierten Auswahlleitungen CSL verbunden sind. Zusätzlich wird
das Rückschreibsignal
WB freigegeben, um die komplementären Schreibdaten von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1 und 22-2 an
die ausgewählten
Abtastbitleitungspaare SBL/SBLB zu übertragen.
-
Wenn
beispielsweise Daten mit dem Wert „1” in eine ausgewählte Einheitsspeicherzelle
geschrieben werden, die mit einem ungeradzahligen Bitleitungspaar
BL/BLB verbunden ist, wird eine hohe Spannung HIGH an die Datenleitung
D1 angelegt und eine niedrige Spannung LOW wird an die Datenleitung
D1B angelegt. Dadurch wird eine hohe Spannung HIGH an den Knoten „b” des korrespondierenden
Zwischenspeichers LA angelegt und eine niedrige Spannung LOW wird
an den Knoten „a” des korrespondierenden
Zwischenspeichers LA angelegt. Die Versorgungsspannung V1, die größer als
die hohe Spannung HIGH sein kann, wird dann an die Abtastbitleitung
SBL1 angelegt und die Versorgungsspannung V2, die niedriger als
die niedrige Spannung LOW sein kann, wird dann an die Abtastbitleitung
SBL1B angelegt. Daher speichert die kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
MC, die mit der Abtastbitleitung SBL1 verbunden ist, Daten mit dem
Wert „1” und die
kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle MC, die mit der Abtastbitleitung SBL1B
verbunden ist, speichert Daten mit dem Wert „0”. Bei diesem Ausführungsbeispiel
repräsentieren
diese komplementären
Daten den Datenwert „1” in der
Einheitsspeicherzelle.
-
Während eines
Lesevorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Lesebefehl
RD und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Spaltenauswahlleitungen
CSL<1:m> in Reaktion auf den
Lesebefehl RD und die Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die
korrespondierenden Spaltenauswahlgatter CSG geöffnet und komplementäre Lesedaten
werden von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1 und 22-2,
die mit der aktivierten Auswahlleitung CSL verbunden sind, zu den
Datenleitungen D1/D1B und D2/D2B übertragen.
-
Bei
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
werden komplementäre
kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen verwendet, um jede Einheitsspeicherzelle
zu definieren. Daher bietet die Ausführungsform den Vorteil einer
kapazitätslosen
Speicherzellenstruktur mit einer hohen Dichte, während gleichzeitig der Bedarf
an Referenz- oder Dummyzellen Referenzstromgeneratoren und anderen
herkömmlichen
Schaltkreisen vermieden wird, die zum Lesen von logischen Werten
der Transistorzellen erforderlich sind. Zudem wird durch das Vermeiden
der Bereitstellung von Referenzzellen die Verarbeitungszeit durch
die Auffrischung der Referenzzellen nicht vergrößert.
-
Bei
dem im Zusammenhang mit 3 bis 6 beschriebenen
Ausführungsbeispiel
werden die Datenleitungen DL1/DL1B und DL2/DL2B verwendet, um sowohl
Lese- als auch Schreibdaten von und zu den komplementären kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen zu übertragen. Eine alternative Ausführungsform
wird nun unter Bezugnahme auf 7 und 8 beschrieben,
bei der getrennte Lese- und Schreibdatenleitungen bereitgestellt
werden.
-
7 ist
ein Blockdiagramm eines Speicherbauelements 7 entspricht 3 außer, dass
(a) 7 Multispeicherblöcke BLK<1:i> und
damit assoziierte Schaltkreise zeigt, (b) 7 eine andere
Datenleitungsstruktur, nämlich
Lesedatenleitungen RD1/RD1B und RD2/RD2B und Schreibdatenleitungen
WD1 und WD2 zeigt, und (c) eine Spaltenauswahlschaltung bzw. ein
Spaltendecoder 26' aus 7 getrennte
Lesespaltenauswahlleitungen RCSL<1:m> und Schreibspaltenauswahlleitungen
WCSL<1:m> aufweist.
-
Die
Ausführungsform
gemäß 7 ist
bis auf die nachfolgenden detaillierten Ausführungen ähnlich zur Ausführungsform
gemäß 3.
Gleiche Elemente sind in den beiden Zeichnungen mit den gleichen
Be zugszeichen bezeichnet, und um Wiederholungen zu vermeiden, wird
auf eine detaillierte Beschreibung von Gemeinsamkeiten der beiden
Ausführungsformen
verzichtet.
-
Unter
Bezugnahme auf 7 umfasst das Speicherbauelement
Abtastblöcke 22-1<1:m>' und Abtastblöcke 22-2<1:m>', die auf entgegengesetzten bzw.
gegenüberliegenden
Seiten eines jeweiligen Speicherblocks BLK<1:i> angeordnet
sind. Wie im Ausführungsbeispiel
gemäß 3 sind
die Abtastblöcke 22-1<1:m>' mit korrespondierenden geraden
Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-1<1:m> verbunden
und die Abtastblöcke 22-2<1:m>' sind mit korrespondierenden ungeraden
Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-2<1:m> verbunden. Zudem
sind die Abtastblöcke 22-1<1:m>' im Unterschied zur Ausführungsform
gemäß 3 mit
den Lesedatenleitungen RD2/RD2B und der Schreibdatenleitung WD2
verbunden und die Abtastblöcke 22-2<1:m>' sind mit den Lesedatenleitungen
RD1/RD1B und der Schreibdatenleitung WD1 verbunden.
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8 ist
ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
des in 7 dargestellten Abtastblocks 22-11'. Die verbleibenden
Abtastblöcke 22-1<2:m>' und 22-2<1:m>' eines jeden
Speicherblocks BLK sind analog konfiguriert.
-
Unter
Bezugnahme auf 8 umfasst der Abtastblock 22-11' Pegelbegrenzer
LM1 und LM2, einen Abtastverstärker
SA, einen Zwischenspeicher LA und ein Rückschreibgatter WBG. Diese
Elemente sind ähnlich
zu den gleich bezeichneten Elementen der vorher beschriebenen 5 ausgeführt.
-
Zusätzlich umfasst
der Abtastblock 22-11' ein
Lesespaltenauswahlgatter RCSG und ein Schreibspaltenauswahlgatter
WCSG.
-
Das
Lesespaltenauswahlgatter RCSG umfasst NMOS-Transistoren N19 und
N20, die zwischen der Lesedatenleitung RD2 und einem Referenzpotential,
z. B. Masse, eingeschleift sind, und NMOS-Transistoren N21 und N22,
die zwischen der Lesedatenleitung RD2B und dem Referenzpotential
eingeschleift sind. Die NMOS-Transistoren N19 und N21 werden durch
das Lesespaltenauswahlsignal RCSL gesteuert. Der NMOS-Transistor N20 wird
von einem Knoten „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA gesteuert und der NMOS-Transistor N22 wird von einem Knoten „a” der Zwischenspeicherschaltung
LA gesteuert.
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Das
Schreibspaltenauswahlgatter WCSG umfasst einen NMOS-Transistor N23, der
zwischen der Schreibdatenleitung WD2 und dem Knoten „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA eingeschleift ist. Der NMOS-Transistor N23 wird durch das Schreibspaltenauswahlsignal
WCSL gesteuert.
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Eine
Funktionsweise des Speicherbauelements aus 7 bis 8 wird
nun beschrieben.
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Während des
Aktivierungsvorgangs, aktiviert der Zeilendecoder 24 eine
der Wortleitungen WL in Reaktion auf den Aktivierungsbefehl ACT
und das erste Zeilenadressensignal RA1 auf einen hohen Pegel HIGH. Zudem
aktiviert der Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 eines
der Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k/2> in Reaktion auf den
Aktivierungsbefehl ACT und die zweite Zeilenadresse RA2. Als Ergebnis
verbindet der gerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 eines
der geradzahligen Bitleitungspaare BL/BLB mit den Abtastbitleitungen
SBL2 und SBL2B und der ungerade Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 verbindet
eines der ungeradzahligen Bitleitungspaare BL/BLB mit den Abtastbitleitungen
SBL1 und SBL1B. Der Steuersignalgenerator 30 aktiviert
das Abtastfreigabesignal SEN und das Rückschreibsignal WB. In Reaktion
auf das aktivierte Abtastfreigabesignal SEN wird der Abtastverstärker SA
in jedem Ab tastblock 22-1<1:m>' und 22-2<1:m>' freigegeben,
wodurch Stromunterschiede zwischen den ausgewählten Abtastbitleitungspaaren
SBL/SBLB verstärkt und
als komplementäre
Spannungen an den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA dargestellt werden. In Reaktion auf das aktivierte Rückschreibsignal
WB speichern die Abtastblöcke 22-1<1:m>' und 22-2<1:m>' die komplementären Spannungen auf die ausgewählten Abtastbitleitungspaaren
SBL/SBLB zurück.
Auf diese Weise wird ein Auffrischungsvorgang ausgeführt.
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Während eines
Schreibvorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Schreibbefehl
WR und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Schreibspaltenauswahlleitungen
WCSL<1:m> in Reaktion auf den Schreibbefehl
WR und eine Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die korrespondierenden
Schreibspaltenauswahlgatter WCSG geöffnet und Schreibdaten auf
den Schreibdatenleitungen WD1 und WD2 werden zum Knoten „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1<1:m>' und 22-2<1:m>' übertragen,
die mit der aktivierten Schreibauswahlleitung WCSL verbunden sind.
Komplementäre
Daten werden durch den Betrieb der Zwischenspeicherschaltung LA
automatisch an den Knoten „a” geschrieben.
Zusätzlich
wird das Rückschreibsignal
WB aktiviert, um die komplementären
Schreibdaten von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltungen
LA der Abtastblöcke 22-1<1:m>' und 22-2<1:m>' an die ausgewählten Abtastbitleitungspaare SBL/SBLB
zu übertragen.
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Während eines
Lesevorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Lesebefehl
RD und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Lesespaltenauswahlleitungen
RCSL<1:m> in Reaktion auf den
Lesebefehl RD und die Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die
korrespondierenden Lesespaltenauswahlgatter RCSG geöffnet und
komplementäre
Lesedaten werden von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltungen LA
der Abtastblöcke 22-1<1:m>' und 22-2<1:m>', die mit der
ak tivierten Lesespaltenauswahlleitung RCSL verbunden sind, zu den
Lesedatenleitungen RD1/RD1B und RD2/RD2B übertragen.
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Bei
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind die komplementären
kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen MC, welche jede Einheitsspeicherzelle
bilden, abwechselnd auf komplementären Bitleitungen BL/BLB innerhalb
eines jeden Speicherblocks angeordnet. 9 zeigt
eine alternative „offene
Bitleitungskonfiguration”,
in der die komplementären
kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen in verschiedenen Speicherblöcken angeordnet
sind.
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9 ist
ein Blockdiagramm eines Speicherbauelements mit kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
Das
Speicherbauelement gemäß 9 umfasst
einen Speicherzellenfeldblock BLK1, der eine Mehrzahl von Subfeldblöcken SBLK1<1:m> umfasst, einen Speicherzellenfeldblock
BLK2, der eine Mehrzahl von Subfeldblöcken SBLK2<1:m> umfasst,
eine Mehrzahl von nicht negierten (TRUE) und negierten (BAR) Bitleitungsauswahlschaltkreisen
oder Bitleitungsselektoren 20-11<1:m>' und 20-2<1:m>' (BL: Bitleitung), eine Mehrzahl
von Abtastblöcken 22-2<1:m>, einen Zeilendecoder 24,
einen Spaltendecoder 26, einen Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28', einen Steuersignalgenerator 30 und
einen Befehlsdecoder 32.
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Die
Speicherzellenfeldblöcke
BLK1 und BLK2 bilden gemeinsam einen einzelnen Speicherblock. Obwohl
zur Vereinfachung ein einzelner Speicherblock in 9 dargestellt
ist, umfasst das Speicherbauelement mehrere Blöcke mit der gleichen Konfiguration.
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Jeder
Subfeldblock SBLK des Speicherzellenfeldblocks BLK1 weist eine Mehrzahl
von „wahren
(true)” bzw.
nicht negierten oder nicht komple mentären kapazitätslosen Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
MC auf, während
jeder Subfeldblock SBLK des Speicherzellenfeldblocks BLK2 eine korrespondierende
Mehrzahl von „komplementären” kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen MC aufweist. Das bedeutet, dass
im Unterschied zu den vorherigen Ausführungsbeispielen die wahren
und komplementären
kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
MC, die jede Einheitsspeicherzelle definieren, in verschiedenen Speicherzellenfeldblöcken BLK1
und BLK2 angeordnet sind.
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Die
Subfeldblöcke
SBLK<1:m> des Speicherzellenfeldblocks
BLK1 teilen sich die gleiche wahre Wortleitung WL1, während sich
die Subfeldblöcke
SBLK<1:m> des Speicherzellenfeldblocks
BLK2 die gleiche komplementäre
Wortleitung WL2 teilen.
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Jeder
Subfeldblock SBLK des Speicherzellenfeldblocks BLK1 umfasst eine
Mehrzahl von wahren Bitleitungen BL<1:k>,
und jeder Subfeldblock SBLK des Speicherzellenfeldblocks BLK2 umfasst
eine Mehrzahl von komplementären
Bitleitungen BLB<1:k>. Jede Bitleitungen
BL und ihre komplementäre
Bitleitung BLB werden hier zusammengefasst als „Bitleitungspaar” BL/BLB
bezeichnet. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel sind „k” Bitleitungspaare
BL/BLB pro Subfeldblockpaar SBLK vorhanden.
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Wie
in den vorherigen Ausführungsbeispielen
wird eine „Einheitsspeicherzelle” durch
eine erste kapazitätslose
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle,
die zwischen einer Bitleitungen BL und einem Referenzpotential,
z. B. Masse, eingeschleift ist, und durch eine zweite kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzelle
definiert, die zwischen einer komplementären Bitleitung BLB und dem
Referenzpotential eingeschleift ist. Die Einheitsspeicherzelle speichert
einen logischen Wert, der durch komplementäre Schwellenspannungswerte
der ersten und zweiten ka pazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzelle dargestellt wird. Das bedeutet,
dass jede der Einheitsspeicherzellen komplementäre erste und zweite kapazitätslose Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
umfasst, die entgegengesetzte Schwellenspannungszustände aufweisen.
In diesem Ausführungsbeispiel
sind die kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
NMOS-Typ-Transistoren.
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Die
komplementären
ersten und zweiten kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
von jeder Einheitsspeicherzelle werden jeweils durch die wahre Wortleitung
WL1 und die komplementäre
Wortleitung WL2 gesteuert.
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Die
wahren bzw. nicht negierten Bitleitungsauswahlschaltkreise 20-1<1:m>' und die negierten
Bitleitungsauswahlschaltkreise 20-2<1:m>' sind auf entgegengesetzten
bzw. gegenüberliegenden
Seiten des korrespondierenden Abtastblocks 22-1<1:m> und zwischen
den Speicherblöcken
BLK1 und BLK2 angeordnet. Jeder wahre Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1' ist mit den
wahren Bitleitungen BL verbunden und jeder negierte Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 ist
mit komplementären
Bitleitungen BLB verbunden.
-
Weiter
bezugnehmend auf 9 sind die Abtastblöcke 22-1<1:m> mit den entsprechenden
wahren und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-1<1:m> und 20-2<1:m>' verbunden. Insbesondere sind komplementäre Abtastbitleitungen
SBL1<1:m> und SBL1B<1:m> zwischen jedem wahren
und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2<1:m>' und 20-1<1:m>' und seinem korrespondierenden
Abtastblock 22-2<1:m> eingeschleift.
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Ausführungsbeispiele
von wahren und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-1' und 20-2' und den Abtastblöcken 22-1 und 22-2 werden
später
detaillierter beschrieben.
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Der
Befehlsdecoder 32 erzeugt einen Aktivierungsbefehl ACT,
einen Lesebefehl RD und einen Schreibbefehl WD in Reaktion auf ein
Befehlssignal COM.
-
Der
Zeilendecoder 24 reagiert auf den Aktivierungsbefehl ACT,
um eine erste Zeilenadresse RA1 zu decodieren, um eine korrespondierende
der Wortleitungen WL zu aktivieren.
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Der
Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28' reagiert auf den Aktivierungsbefehl
ACT, um eine zweite Zeilenadresse RA2 zu decodieren, um eines der
Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k> zu aktivieren. Die
Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k> werden an die wahren
und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreise 20-1<1:m>' und 20-2<1:m>' angelegt, wie
aus 9 hervorgeht.
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Der
Spaltendecoder 26 reagiert auf den Lese- und den Schreibbefehl
RD und WR, um eine Spaltenadresse CA zu decodieren, um ein korrespondierendes
oder mehrere korrespondierende der Spaltenauswahlsignale CSL<1:m> zu aktivieren. Die
Spaltenauswahlsignale CSL<1:m> werden an die entsprechenden
Abtastblöcke 22-1<1:m> angelegt, wie
aus 9 hervorgeht.
-
Der
Steuersignalgenerator 30 reagiert auf den Aktivierungsbefehl
ACT, um selektiv ein Abtastverstärkerfreigabesignal
SEN und eine Rückschreibsignal
WB zu aktivieren. Insbesondere wird das Rückschreibsignal WB eine vorbestimmte
Zeitspanne nach der Aktivierung des Abtastverstärkerfreigabesignals SEN aktiviert. Wie
aus 9 hervorgeht, werden diese Signale an die Abtastblöcke 22-1<1:m> angelegt.
-
Zudem
sind in 9 komplementäre Datenleitungen D1 und D1B
dargestellt, die mit den Abtastblöcken 22-2<1:m> verbunden sind.
-
Beispiele
des wahren und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-1' und 20-2' aus 9 werden
nun unter Bezugnahme auf 10A und 10B beschrieben. Insbesondere zeigt 10A ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels eines wahren
bzw. nicht negierten Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-1', und 10B zeigt ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
eines negierten Bitleitungsauswahlschaltkreises 20-2'.
-
Wie
aus 10A hervorgeht, umfasst der
wahre Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 in diesem Beispiel
NMOS-Transistoren N19-<1:k>, die zwischen entsprechenden
wahren bzw. nicht negierten Bitleitungspaaren BL<1:k> und
der wahren bzw. nicht negierten Abtastbitleitung SBL eingeschleift
sind. Die NMOS-Transistoren N19-<1:k> werden entsprechend
von den Bitleitungsauswahlsignalen BS<1:k> gesteuert,
die vom Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28' erzeugt werden. Der wahre Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 reagiert auf
die Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k>, um selektiv eine
beliebige der wahren Bitleitungen BL<1:k> mit
der wahren Abtastbitleitungen SBL zu verbinden.
-
Der
negierte Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 aus diesem
Ausführungsbeispiel
umfasst NMOS-Transistoren N19-<1:k>, die zwischen entsprechenden
komplementären
Bitleitungspaaren BLB<1:k> und der komplementären Abtastbitleitung
SBLB eingeschleift sind. Die NMOS-Transistoren N19-<1:k> werden entsprechend
von den Bitleitungsauswahlsignalen BS<1:k> gesteuert,
die vom Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28' erzeugt werden. Der negierte Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 reagiert auf
die Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k>, um selektiv eine
beliebige der komplementären
Bitleitungen BLB<1:k> mit der komplementären Abtastbitleitungen
SBLB zu verbinden.
-
Der
Abtastverstärkerblock 22-1<1:m> kann auf die
gleiche Weise konfiguriert sein wie der oben im Zusammenhang mit 5 und 6 beschriebene
Abtastverstärkerblock.
-
Eine
Funktionsweise des Speicherbauelements aus 9, 10A und 10B wird
nun beschrieben.
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Während des
Aktivierungsvorgangs aktiviert der Zeilendecoder 24 eine
der Wortleitungen WL in Reaktion auf den Aktivierungsbefehl ACT
und das erste Zeilenadressensignal RA1 auf einen hohen Pegel HIGH. Zudem
aktiviert der Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28 eines
der Bitleitungsauswahlsignale BS<1:k> in Reaktion auf den
Aktivierungsbefehl ACT und die zweite Zeilenadresse RA2. Als Ergebnis
verbindet der wahre Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1 eine
der wahren Bitleitungen BL mit einer wahren Abtastbitleitung SBL
und der negierte Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2 verbindet
eine korrespondierende der komplementären Bitleitungen BLB mit der
komplementären
Abtastbitleitung SBLB. Der Steuersignalgenerator 30 aktiviert
das Abtastfreigabesignal SEN und das Rückschreibsignal WB. In Reaktion
auf das aktivierte Abtastfreigabesignal SEN wird der Abtastverstärker SA
in jedem Abtastblock 22-1 freigegeben, wodurch Stromunterschiede
zwischen den ausgewählten
Abtastbitleitungspaaren SBL/SBLB verstärkt und als komplementäre Spannungen
an den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA dargestellt werden, siehe 5. In Reaktion
auf das aktivierte Rückschreibsignal
WB speichern die Abtastblöcke 22-1 die
komplementären
Spannungen auf die ausgewählten
Abtastbitleitungspaare SBL/SBLB zurück. Auf diese Weise wird ein
Auffrischungsvorgang ausgeführt.
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Während eines
Schreibvorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Schreibbefehl
WR und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Spaltenauswahlleitungen
CSL<1:m> in Reaktion auf den
Schreibbefehl WR und eine Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden
die korrespondierenden Spaltenauswahlgatter CSG geöffnet, siehe 5,
und komplementäre
Schreibdaten auf den Datenleitungen D1/D1B werden zu den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1 übertragen,
die mit den aktivierten Auswahlleitungen CSL verbunden sind. Zusätzlich wird
das Rückschreibsignal
WB freigegeben, um die komplementären Schreibdaten von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1 an
die ausgewählten Abtastbitleitungspaare
SBL/SBLB zu übertragen.
-
Während eines
Lesevorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Lesebefehl
RD und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Spaltenauswahlleitungen
CSL<1:m> in Reaktion auf den
Lesebefehl RD und die Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die
korrespondierenden Spaltenauswahlgatter CSG geöffnet und komplementäre Lesedaten
werden von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-1,
die mit der aktivierten Auswahlleitung CSL verbunden sind, zu den
Datenleitungen D1/D1B übertragen.
-
Ein
anderes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf das Schaltbild
gemäß 11 beschrieben.
Die Ausführungsform
gemäß 11 ist
eine Modifikation der Ausführungsform
von 9, so wie die die Ausführungsform gemäß 7 eine
Modifikation der Ausführungsform von 3 ist.
-
Das
bedeutet, dass 11 der 9 entspricht
außer,
dass (a) 11 mehrere Speicherblockpaare BLK<1:i> und damit assoziierte
Schaltkreise zeigt, (b) 11 eine
andere Datenleitungsstruktur, nämlich
Lesedatenleitungen RD1/RD1B und RD2/RD2B und eine Schreibdatenleitung
WD1 zeigt, und (c) eine Spaltenauswahlschaltung 26' aus 11 getrennte
Lesespaltenauswahlleitungen RCSL<1:m> und Schreibspaltenauswahlleitungen
WCSL<1:m> aufweist.
-
Die
Ausführungsform
gemäß 11 ist
außer
den nachfolgenden detaillierten Ausführungen ähnlich zur Ausführungsform
gemäß 9.
Gleiche Elemente sind in den beiden Zeichnungen mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet und um Wiederholungen zu vermeiden, wird
auf eine detaillierte Beschreibung von Gemeinsamkeiten der beiden
Ausführungsformen
verzichtet.
-
Unter
Bezugnahme auf 11 umfasst das Speicherbauelement
Abtastblöcke 22-2<1:m>', die zwischen korrespondierenden
wahren bzw. nicht negierten und negierten Bitleitungsauswahlschaltkreisen 20-1<1:m>' und 20-2<1:m>' eingeschleift sind. Wie im Ausführungsbeispiel
gemäß 9 sind
die Abtastblöcke 22-1<1:m>' mit korrespondierenden wahren
bzw. nicht negierten oder nicht komplementären Abtastbitleitungen SBL
und komplementären
Abtastbitleitungen SBLB verbunden. Zudem sind die Abtastblöcke 22-2<1:m>' im Unterschied zur Ausführungsform
gemäß 9 mit
den Lesedatenleitungen RD1 und RD1B und der Schreibdatenleitung
WD1 verbunden.
-
Die
Abtastblöcke 22-2<1:m> aus 11 können auf
die gleiche Weise wie die vorher im Zusammenhang mit 8 beschriebenen
Abtastblöcke
ausgeführt
sein.
-
Eine
Funktionsweise des Speicherbauelements aus 11 wird
nun beschrieben.
-
Während des
Aktivierungsvorgangs aktiviert der Zeilendecoder 24 eine
der Wortleitungen WL in Reaktion auf den Aktivierungsbefehl ACT
und die erste Zeilenadresse RA1 auf einen hohen Pegel HIGH. Zudem aktiviert
der Bitleitungsauswahlsignalgenerator 28' eines der Bitleitungsauswahlsignale
BS<1:k> in Reaktion auf den
Aktivierungsbefehl ACT und die zweite Zeilenadresse RA2. Als Ergebnis
verbindet der wahre Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-1' eine der wahren
Bitleitungen BL mit der wahren Abtastbitleitung SBL und der negierte
Bitleitungsauswahlschaltkreis 20-2' verbindet eine korrespondierende
der komplementären
Bitleitungen BLB mit der komplementären Abtastbitleitungen SBLB.
Der Steuersignalgenerator 30 aktiviert das Abtastfreigabesignal
SEN und das Rückschreibsignal
WB. In Reaktion auf das aktivierte Abtastfreigabesignal SEN wird
der Abtastverstärker
SA in jedem Abtastblock 22-2 freigegeben, wodurch Stromunterschiede
zwischen den ausgewählten
Abtastbitleitungspaaren SBL/SBLB verstärkt und als komplementäre Spannungen
an den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltung
LA repräsentiert
werden, siehe 5. In Reaktion auf das aktivierte
Rückschreibsignal
WB speichern die Abtastblöcke 22-2 die
komplementären
Spannungen auf die ausgewählten
Abtastbitleitungspaare SBL/SBLB zurück. Auf diese Weise wird ein
Auffrischungsvorgang ausgeführt.
-
Während eines
Schreibvorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Schreibbefehl
WR und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Schreibspaltenauswahlleitungen
WCSL<1:m> in Reaktion auf den Schreibbefehl
WR und eine Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die korrespondierenden
Schreibspaltenauswahlgatter WCSG geöffnet, siehe 8,
und Schreibdaten auf der Schreibdatenleitung WD1 werden zum Knoten „b” der Zwischenspeicherschaltungen
LA der Abtastblöcke 22-2 übertragen,
die mit der aktivierten Schreibspaltenauswahlleitungen WCSL verbunden
sind. Komplementäre
Schreibdaten werden durch den Betrieb der Zwischenspeicherschaltung
LA automatisch an den Knoten „a” geschrieben.
Zusätzlich
wird das Rückschreibsignal
WB aktiviert, um die komplementären
Schreibdaten von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicher
LA der Abtastblöcke 22-2 an
die ausgewählten
Abtastbitleitungspaare SBL/SBLB zu übertragen.
-
Während eines
Lesevorgangs decodiert der Befehlsdecoder 32 einen Lesebefehl
RD und der Spaltendecoder 26 aktiviert eine der Lesespaltenauswahlleitungen
RCSL<1:m> in Reaktion auf den
Lesebefehl RD und die Spaltenadresse CA. Als Ergebnis werden die
korrespondierenden Lesespaltenauswahlgatter RCSG geöffnet, siehe 8,
und komplementäre
Lesedaten werden von den Knoten „a” und „b” der Zwischenspeicherschaltungen
LA der Abtastblöcke 22-2,
die mit der aktivierten Leseauswahlleitung RCSL verbunden sind, zu
den Lesedatenleitungen RD1/RD1B übertragen.
-
Die
oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
sind teilweise durch die Verwendung von komplementären kapazitätslosen
Floating-Body-Transistor-Speicherzellen
gekennzeichnet, welche eine jeweilige Einheitsspeicherzelle eines
Speicherbauelements, beispielsweise eines DRAMs, definieren. Daher
bieten die Ausführungsbeispiele
den Vorteil einer kapazitätslosen
Speicherzellenstruktur mit einer hohen Dichte, während gleichzeitig der Bedarf
an Referenz- oder Dummyzellen, Referenzstromgeneratoren und anderen
herkömmlichen
Schaltkreisen vermieden wird, die zum Lesen von logischen Werten
der Transistorzellen erforderlich sind. Zudem wird durch den Verzicht
auf Referenzzellen die Verarbeitungszeit durch die Auffrischung
der Referenzzellen nicht verlängert.