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DE10116951A1 - Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern - Google Patents

Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern

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DE10116951A1
DE10116951A1 DE2001116951 DE10116951A DE10116951A1 DE 10116951 A1 DE10116951 A1 DE 10116951A1 DE 2001116951 DE2001116951 DE 2001116951 DE 10116951 A DE10116951 A DE 10116951A DE 10116951 A1 DE10116951 A1 DE 10116951A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern durch ein aus mehreren Komponenten bestehendes reaktives Material in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates. DOLLAR A Die Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern erfolgt durch ein Mittel, das aus den Komponenten Titanoxidhydrat, Kleber auf Vinylacetat-Basis und Wasserstoffperoxid besteht. Das aus den Komponenten hergestellte homogene Titanoxidhydrat-Granulat zeichnet sich durch eine hohe mechanische und chemische Stabilität sowie eine gute Durchströmbarkeit für die zu reinigenden Wässer und eine ausreichend große freie Oberfläche aus. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein effektives und kostengünstiges Mittel bereitzustellen, das die gesetzlichen Forderungen, behördlichen Auflagen und die wasserrechtlichen Vorgaben hinsichtlich der Reduzierung der Konzentrationen von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium über eine möglichst lange Standzeit sicher erfüllt und gewährleistet bzw. unterbietet, aus den von Schadstoffen zu reinigenden Trink- und/oder Mineralwässern keine zusätzlichen Ionen aufnimmt oder in die Wässer abgibt und bei einer erforderlichen Entsorgung und Deponie geringe Umfänge und Kosten verursacht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern durch ein aus mehreren Komponenten bestehendes re­ aktives Material in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates.
Die Abtrennung von Schadstoffen, vorrangig Uran, Radium, Arsen, Molybdän und Nickel, aus Grund-, Oberflächen- und Sickerwässern sowie Trink- und Mineralwässern erfolgt in der Regel nach den gleichen verfahrenstechnischen Grundprinzipien der Fällung bzw. der Adsorption. An die Entfernung von Schadstoffen aus Trink- und Mineralwässern wird die Anforderung ge­ stellt, daß die Wasserzusammensetzung bei der Entfernung der Schadstoffe nicht verändert wer­ den darf, d. h. es sind keine zusätzlichen Ionen in die zu behandelnden Wässer einzutragen oder zu entfernen.
Die Behandlung der schadstoffbelasteten Wässer erfolgt vor dem Abstoß in das hydrografische Netz in speziellen Wasserbehandlungsanlagen.
Die erforderliche Fassung und Reinigung dieser Wässer ist ein kosten-, vorrichtungsaufwendiger und oft langfristiger Prozeß. Ein Abstoß der gereinigten Wässer in das hydrografische Netz ist nur möglich, wenn neben wasserrechtlichen Vorgaben bzw. spezifischen gesetzlichen und behördli­ chen Regelungen und Auflagen die Forderungen des Strahlenschutzes (Aktivitätskonzentrationen für Radionuklide der natürlichen Zerfallsreihen, insbesondere für Uran und Radium) bzw. die Grenzwerte der Konzentrationen relevanter Schwermetalle eingehalten werden. Aus diesen Grün­ den werden an die Behandlung der belasteten Wässer mit radioaktiven Bestandteilen sowie toxischen, schwermetall- und metallhaltigen Komponenten hohe Anforderungen gestellt.
Radioaktiv kontaminierte Wässer enthalten Radium zum einen als natürliches Zerfallsprodukt des Urans in Form von gelösten Radium-Ionen und zum anderen ist es an feine mineralische Schweb­ stoffe gebunden. Uran existiert bei pH-Werten deutlich oberhalb 4,2 in Form seiner pH- spezifischen Uranylkarbonatkomplexe. Weitere Metalle liegen als Ion, Arsen unter oxidativen Bedingungen als Arsenat vor.
Die Ausfällung der Schadstoffe aus den belasteten Wässern wird bekannterweise in mehreren Etappen durchgeführt, wobei die Ausfällung höherer Gehalte an Uran in der Größenordnung von mehreren Milligramm pro Liter als erste Etappe erfolgt. Daran schließt sich als zweite Etappe die Abtrennung des Radiums an. Arsen wird analog der Phosphatentfernung aus Wässern mit Eisen­ salzen gefällt bzw. an das sich bildende Eisenhydroxid adsorbiert.
Nach EP 0071810 ist die Abtrennung von Schadstoffen aus kontaminierten Wässern mittels eines Ionenaustauscherharzes bekannt. Die Nachteile des Verfahrens sind die erforderliche Regenerie­ rung bzw. Entsorgung des Ionenaustauscherharzes nach der Abtrennung der Schadstoffe und die Veränderung der Wasserzusammensetzung durch die herstellungsbedingte Abgabe von absorbier­ baren chlororganischen Halogenen (AOX) des Ionenaustauscherharzes in die zu reinigenden Wäs­ ser.
Eine weitere bekannte Verfahrensweise zur Abtrennung von Schadstoffen aus kontaminierten Wässern ist nach US 4 654 200 bzw. US 4 454 097 die Zugabe von organischen komplexbilden­ den Reagenzien, wie z. B. EDTA bzw. D2EHPA (DAPEX-Prozeß). Die Verfahrensweise ent­ spricht einer herkömmlichen flüssig-flüssig-Extraktion. Die Rückgewinnung der organischen Komplexbildner aus dem behandelten Wasser gestaltet sich in der Regel schwierig, wobei Rest­ mengen der organischen Flüssigkeiten im Wasser verbleiben, da der Abscheidegrad niemals 100% betragen kann. Außerdem besteht die Entsorgungsproblematik für die kontaminierten or­ ganischen Flüssigkeiten.
In den Patentschriften US 4 323 007, US 4 636 367, US 4 423 007 und US 4 265 861 wird der Einsatz von wasserlöslichen Bariumsalzen, insbesondere Bariumchlorid, zur Fällung des Radiums aus kontaminierten Wässern beschrieben. Neben den umfangreichen verfahrenstechnischen Vor­ aussetzungen für die Abtrennung des Radiums sind dem Durchsatz angepaßte Volumina der Be­ hälter zur Fällung und Sedimentation, die Zugabe eines polymeren Flockungsmittels zur Bindung der sehr feinen Ba(Ra)SO4-Teilchen sowie die Abtrennung, Behandlung und Entsorgung der an­ fallenden radioaktiven Fällprodukte Nachteile des Verfahrens.
Für die in situ Behandlung kontaminierter Wässer ist die Anwendung von sogenannten perme­ ablen reaktiven Wänden (PRW) bekannt. Die PRW bestehen aus Schichten von einem oder meh­ reren wasserdurchlässigen reaktiven oder adsorptionsaktiven Medien. Die Schadstoff werden beim Durchströmen adsorptiv gebunden, oxidiert, reduziert oder gefällt (Starr, R. C., Cherry, J. A., In- situ remediation of contaminated Ground Water: The Funnel-and-Gate System.- Ground Water 32(3): S. 465-476).
In Melzer, R., Weth, D., Einsatz einer reaktiven Wand zur Sanierung eines LHKW-Schadens in Nordrhein-Westfalen - Statusbericht zum Verlauf des Sanierungsvorhabens, in: IWS- Schriftenreihe, Bd. 28, S. 357-361 wird der Einsatz von metallischem Eisen als PRW zur in situ Entfernung von Schadstoffen aus Grundwässern für organische Schadstoffe, z. B. bei der LHKW- Dehalogenierung beschrieben.
Die Effektivität der eingesetzten passiven Systeme richtet sich nach ihren Realisierungskosten, im wesentlichen nach den Kosten für das reaktive Material sowie der Standzeit, d. h. die Zeit, in der das System die Schadstoffe aus den Wässern eliminiert. Die Standzeit wird durch die Art der zu eliminierenden Ionen und der Schadstofffracht in den zu reinigenden Wässern bestimmt. Erfolgt die Abtrennung der Schadstoffe durch Fällung, versetzen die Fällprodukte die Poren des reaktiven Materials, wodurch es nach gegebener Zeit wasserundurchlässig und damit wirkungslos für die zu erfüllende Aufgabe wird.
Wird die Abtrennung der Schadstoffionen durch Adsorption an einem geeigneten adsorptionsakti­ ven Medium vorgenommen, ist die freie zur Verfügung stehende Oberfläche, d. h. die Korngrös­ senverteilung des zum Einsatz kommenden Materials von entscheidender Bedeutung. Hierbei stellt die Ausfällung von wasserunlöslichen Karbonaten oder Sulfaten im reaktiven Material meist eine Begrenzung dar, die den Einsatz des Materials in Frage stellt. Einerseits ist bei zu geringer Feinheit des reaktiven Materials die Durchströmbarkeit nach kurzer Zeit nicht mehr gewährleistet oder andererseits bei zu kleinem Porenvolumen die Aufnahmekapazität des reaktiven Materials für die Schadstoffionen unakzeptabel gering. Es ist somit erforderlich einen Kompromiß zwischen freier, für die Adsorption zur Verfügung stehender Oberfläche des adsorptionsaktiven Mediums und dem zur Verfügung stehenden Porenvolumen zur Durchströmung des adsorptionsaktiven Me­ diums zu finden.
Eine ähnliche Problematik mit ganz speziellen Randbedingungen tritt bei der Entfernung von Schadstoffen aus Trink- und/oder Mineralwässern auf. Die speziellen Bedingungen bestehen dar­ in, daß keine zusätzlichen Ionen eingetragen oder entfernt werden dürfen. Dadurch entfallen grundsätzlich alle Fällprozesse und es ist nur eine Adsorption an ein reaktives Medium denkbar, das als quasimechanischer Filter wirkt, ohne daß andere Ionen aufgenommen oder abgegeben werden. Die Zugabe von Bariumchlorid ist für die Entfernung von Radium aus Trink- und/oder Mineralwässern nicht geeignet. Eine Alternative ist der Einsatz von natürlichem mineralischem Bariumsulfat (Baryt). Obwohl allgemein bekannt ist, daß die Radiumfällung unter Einschluß in das Bariumsulfat sofort nach Zugabe des Bariumchlorides erfolgt, zeigt die Kinetik einer experi­ mentellen Radiumfällung mit einem Unterschuß an Bariumchlorid (nur ein Teil des Radiums wird mitgefällt), daß die Fällung im Sekundenbereich abgeschlossen ist, sich die spezifische Aktivität an Radium in der Lösung aber über eine Zeit von mehreren Stunden weiter verringert. Dies ist auf eine Adsorption des Radiums am Bariumsulfatniederschlag zurückzuführen. Natürliches, kosten­ günstiges Bariumsulfat (Baryt) wird aus Baryterzen durch Zerkleinerung des Erzes auf eine obere Korngröße kleiner 0,5 mm flotativ gewonnen und besitzt in der Regel eine obere Korngröße klei­ ner 0,3 mm. Dieses staubfeine Material ist für Wasser nahezu nicht durchströmbar. Die Herstel­ lung von gröberen, durchströmbaren Barytfraktionen ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden und die Oberfläche verringert sich in der zweiten Potenz mit dem Durchmesser der Teilchen. Da die Aufnahme des Radiums an Baryt sehr langsam erfolgt, ist naturgemäß eine große freie Ober­ fläche notwendig, so daß dieses Material für die Entfernung von Radium nicht geeignet ist. Weiterhin sind Verfahren zur Schadstoffentfernung belasteter Wässer bekannt, die in der Regel nur einzelne Schadstoffe oder Schwermetalle aus den Wässern entfernen.
In Langmuir, D., Geochim. Cosmochim. Aca 42, 547-569 (1978) und Venkataramani, B.; Venta­ teswarlu, K. S.; Shankar, J. III. J. Colloid Interf. Sci. 67 (2), 187-194 (1978) werden Untersu­ chungen zur in situ Sanierung von radionuklidhaltigen Wässern beschrieben, die jedoch nur auf Labormaßstab durchgeführt werden. Die Übertragung auf konkrete Anwendungsfälle erfolgte erst in den neunziger Jahren. Nach Morrison, S. J.; Spangler, R. R., Environ. Sci. Technol. 26 (10), 1922-1931 (1992) werden verschiedene industrielle Produkte, z. B. Kalkhydrat, Flugasche, Ti­ tanoxid, Lignit, Torf und Hämatit, zur Schadstoffabtrennung in Abwässern der Uranerzaufberei­ tung eingesetzt.
Bekannt sind auch Untersuchungen zur Verwendung von organischen Materialien in "biologischen" Reaktionsbarrieren zur Sanierung von kontaminierten Grundwässern im Bereich des Uranbergbaus (Shiprock, NM, USA) von Thombre, M. S.; Thomson, B. M.; Barton, L. L., Int. Conf. On Containment Technology, St. Petersburg, Abstract, p. 71, Florida, (Feb. 1997). Als Reaktormaterial werden Zellulose, Weizenstroh, Alfalfaheu, Sägespäne und lösliche Stärkever­ bindungen getestet.
Zur Reinigung saurer Grubenwässer existieren biotechnologische Ansätze als on-site Technologie (Somlev, V.; Tishov, S., Geomicrobiology Journal, 12 (1), 53-60, (1994)). Mit einem Reaktionsmaterial aus einer leicht abbaubaren organischen Substanz und Fe (0) als Trägermaterial wird ein Abbau bzw. eine Fixierung von Schwermetallen erreicht.
Nach Blowes, D. W.; Ptacek, C. J.; Benner, S. G., Waybrant, K. R.; Bain, J. G., Uranium Mining an Hydrogeology II, Proceedings of the Unt. Conference, Freiberg, Germany, (1998) sind Unter­ suchungen von Mischungen verschiedener organischer Materialien zur Behandlung saurer Gru­ benwässer bekannt. Die eingesetzten Mischungen aus Kompost, Holzresten und Kalkstein be­ wirkten Konzentrationsrückgänge von Schwermetallen im Abstrom.
Nachteile der zuletzt beschriebenen Materialien sind:
  • - die eingeschränkte Anwendung der Materialien auf einzelne Schadstoffe oder Schwermetalle,
  • - keine Eignung zur gleichzeitigen Reinigung der belasteten Wässer und unproblematische Ab­ trennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und dessen natürliche Zerfallsprodukte, somit besteht die Notwendigkeit der Anwendung weiterer konventioneller Verfahren und Ma­ terialien zur Reinigung der belasteten Wässer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein effektives und kostengünstiges Mittel zur Abtren­ nung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern bereitzustellen,
  • - das eine sehr hohe mechanische und chemische Stabilität und eine sehr große innere Oberflä­ che besitzt sowie hohe Aufnahmekapazitäten für diese Schadstoffe aufweist,
  • - das die gesetzlichen Forderungen, behördlichen Auflagen und wasserrechtlichen Vorgaben hinsichtlich der Reduzierung der Konzentrationen der Schwermetalle, Metalle, Arsen, Uran und Radium sicher erfüllt und gewährleistet oder unterbietet,
  • - das die Konzentrationen der Schwermetalle, Metalle, Arsen, Uran und Radium auf Werte redu­ ziert werden, die es erlauben mit behördlicher Genehmigung die Wässer in Vorfluter einzulei­ ten,
  • - das über eine möglichst lange Standzeit die Schwermetalle, Metalle, Arsen, Uran und Radium sicher entfernt,
  • - das bei Abtrennung von Schadstoffen aus zu reinigenden Trink- und/oder Mineralwässern nach einer Vorbehandlung keine zusätzlichen Ionen aufgenommen oder in die Wässer abgegeben werden,
  • - das die zusätzliche Anwendung von weiteren konventionellen Verfahren und Materialien zur notwendigen Abtrennung weiterer Schadstoffe erübrigt und
  • - das bei einer erforderlichen Entsorgung und Deponie geringe Umfänge und Kosten verursacht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Me­ tallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern durch ein aus mehreren Kom­ ponenten bestehendes reaktives Material gelöst, das ein homogenes Gemisch in Form eines Ti­ tanoxidhydrat-Granulates aus Titanoxidhydrat mit einem Massenanteil von 80% bis 95%, Kleber auf Vinylacetat-Basis mit einem Massenanteil bis 15% und Wasserstoffperoxid mit einem Mas­ senanteil bis 5% hergestellt wird. Zuerst werden die Komponenten vermischt, danach wird das homogene Gemisch für 10 bis 30 Stunden zum Trocknen bei 50°C bis 95°C in flache Behälter gefüllt und anschließend bis zu 2 Stunden bei 110°C bis 140°C getempert. Das Rohmaterial wird nach dem Abkühlen gebrochen und klassiert.
Das erfindungsgemäß hergestellte Mittel weist eine Struktur auf, die sowohl eine gute Durch­ strömbarkeit für die zu reinigenden Wässer gewährleistet, als auch eine ausreichend große freie Oberfläche. Titanoxidhydrat, das im Zustand einer Suspension vom Wasser unendlich verdünnt und ausgespült würde, wird durch das beschriebene Mittel in eine wasserbeständige Struktur ge­ bracht, die eine maximale Kapazität des reaktiven Materials und die Durchströmbarkeit sicher gewährleistet.
Durch die Zugabe von Wasserstoffperoxid wird das Titanoxidhydrat-Gemisch geschäumt, somit eine zusätzliche Vergrößerung der äußeren Oberfläche erreicht und ein hochporöser Feststoff er­ zeugt.
Durch das anschließende Brechen des getemperten Titanoxidhydrat-Gemisches und das Klassieren kann ein Granulat, abhängig vom Anwendungsfall, mit beliebiger Korngröße bzw. Korngrößen­ verteilung hergestellt werden. Das beim Klassieren entstehende Überkorn wird noch einmal ge­ brochen und das Unterkorn wird erneut der Herstellung des Titanoxidhydrat-Gemisches zuge­ führt. Auf diese Weise entstehen bei der Herstellung des Mittels keine nennenswerten Material­ verluste.
Zur Abtrennung von Schadstoffen aus den schadstoffbelasteten Wässern wird das homogene Ge­ misch in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates in natürlich vorhandene und/oder technisch geschaffene Hohlräume in die Fließwege der Wässer und/oder in technische Einrichtungen, denen die Wässer zugeführt werden, eingebracht.
Vor der Abtrennung von Schadstoffen aus Trink- und/oder Mineralwässern wird das homogene Gemisch in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates in einem Wasserbad gewaschen und auf einen pH-Wert des Titanoxidhydrat-Granulates von 7 vor dem Trocknen eingestellt, um eine Abgabe von meßbaren Ionenkonzentrationen in die behandelten Wässer zu verhindern.
Durch das beschriebene Mittel wird ein effektives und kostengünstiges Material hergestellt, das erhebliche umweltrelevante und ökonomische Vorteile gegenüber bekannten Mittelen aufweist. Diese Vorteile bestehen darin, daß:
  • - das Mittel eine hohe mechanische und chemische Stabilität sowie eine große innere Oberfläche aufweist,
  • - das Mittel über hohe Aufnahmekapazitäten für Schwermetalle, Metalle, Arsen, Uran sowie Radium und somit eine hohe Standzeit besitzt,
  • - ein körniges, in einem engen Kornklassenbereich klassiertes Mittel vorliegt, dessen Korngröße auf die Strömungsverhältnisse in den natürlich vorhandenen und/oder technisch geschaffenen Hohlräumen und/oder in den technischen Einrichtungen angepaßt und gegebenenfalls auftre­ tende Ausfällungen von Neutralsalzen (z. B. Sulfate, Karbonate) durch die Wahl einer geeig­ neten Korngrößenverteilung ausgeglichen werden kann,
  • - durch die Festigkeit des Strukturmaterials und die vorausgehende Klassierung gewährleistet wird, daß beim Einbau des körnigen Mittels kein Abrieb entsteht, der zu einem Versetzen der Porenräume führen kann,
  • - das aus den zu behandelnden Wässern keine zusätzlichen Ionen aufgenommen oder in die Wäs­ ser abgegeben werden,
  • - das durch das Mittel die gesetzlichen Forderungen, behördlichen Auflagen und wasserrechtli­ chen Vorgaben hinsichtlich der Reduzierung der Konzentrationen von Schwermetallen, Metal­ len, Arsen, Uran und Radium sicher erfüllt und gewährleistet oder unterboten werden,
  • - aufgrund der hohen Aufnahmekapazität des Mittels in Bezug auf Schwermetalle, Metalle, Ar­ sen, Uran und Radium das Volumen der einzubringenden Materialschicht wesentlich geringer als bei anderen ebenfalls für die Schadstoffabtrennung in Frage kommenden Materialien ge­ halten werden bzw. die Standzeit bei gleicher Materialschichtdicke wesentlich erhöht werden kann,
  • - die zusätzliche Anwendung von weiteren konventionellen Mitteln und Verfahren entfallen kann und
  • - das Volumen bzw. die Masse des eingesetzten Mittels bei einer notwendigen Entsorgung und Deponie aufgrund der wesentlich höheren Aufnahmekapazität des Mittels gegenüber ver­ gleichbaren Materialien deutlich geringere Umfänge und Kosten aufweist bzw. anfallen.
Ausführungsbeispiel
Das Beispiel beschreibt einen Laborversuch der Behandlung eines Wassers in einer Glaskolonne mit einem Titanoxidhydrat-Granulat. Das Wasser besitzt eine Arsenkonzentration von 1000 µg/l. Das bei diesem Versuch eingesetzte Titanoxidhydrat-Granulat weist folgende Zusammensetzung und Korngrößenklasse auf:
  • - Titanoxidhydrat mit einem Massenanteil von 90%
  • - Kleber auf Vinylacetat-Basis mit einem Massenanteil von 9%
  • - Wasserstoffperoxid mit einem Massenanteil von 1%
  • - Korngrößenklasse des verwendeten Granulates 0,5 mm bis 2,0 mm.
Folgende Parameter wurden beim Versuch eingestellt:
  • - Masse des Titanoxidhydrat-Granulates 43 g
  • - Volumen des Titanoxidhydrat-Granulates 94,5 ml
  • - Höhe der durchströmten Schicht 16,5 cm
  • - Durchmesser der verwendeten Glaskolonne 2,7 cm
  • - Arsenkonzentration im Rohwasser 1000 µg/l
  • - Wassertemperatur 20 C.
Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:
  • - Laufzeit bis zur vollständigen Beladung 458 Tage
  • - mittlere Arsenbeladung des Granulates 21 mg/g
  • - gesamte behandelte Wassermenge 1098 Liter
  • - Überschreitung 5 µg/l Arsen im Ablauf 154 Tage bzw. 368 Liter
  • - Überschreitung 50 µg/l Arsen im Ablauf 238 Tage bzw. 570 Liter
  • - Überschreitung 500 µg/l Arsen im Ablauf 354 Tage bzw. 846 Liter.
Die Ergebnisse zeigen sehr eindrucksvoll, daß bei einer Arsenkonzentration von 1000 µg/l im Rohwasser der Grenzwert für Arsen in Trinkwasser von 50 µg/l erst nach einem Durchlauf von 570 Litern erreicht wird. Umgerechnet bedeutet dies, daß unter den gewählten Versuchsbedingun­ gen (Rohwasser mit der 20-fachen Arsenkonzentration des Trinkwassergrenzwertes) mit 1 kg Ti­ tanoxidhydrat-Granulat ca. 13,3 m3 Wasser auf Arsenkonzentrationen kleiner dem Trinkwasser­ grenzwert gereinigt werden können.

Claims (3)

1. Mittel zur Abtrennung von Schwermetallen, Metallen, Arsen, Uran und Radium aus schadstoffbelasteten Wässern durch ein aus mehreren Komponenten bestehendes reaktives Material dadurch gekennzeichnet, daß ein homogenes Gemisch in Form eines Titanoxidhydrat- Granulates aus Titanoxidhydrat mit einem Massenanteil von 80% bis 95%, Kleber auf Vinylacetat-Basis mit einem Massenanteil bis 15% und Wasserstoffperoxid mit einem Massenanteil bis 5% hergestellt wird, wobei zuerst die Komponenten vermischt werden, danach wird das homogene Gemisch für 10 bis 30 Stunden zum Trocknen bei 50°C bis 95°C in flache Behälter gefüllt, anschließend bis zu 2 Stunden bei 110°C bis 140°C getempert und abschließend nach dem Abkühlen gebrochen und klassiert.
2. Mittel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das homogene Gemisch in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates in natürlich vorhandene und/oder technisch geschaffene Hohlräume in die Fließwege der Wässer und/oder in technische Einrichtungen, denen die Wässer zugeführt werden, zur Abtrennung von Schadstoffen aus schadstoffbelasteten Wässern eingebracht wird.
3. Mittel nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß vor der Abtrennung von Schadstoffen aus Trink- und Mineralwässern das homogene Gemisch in Form eines Titanoxidhydrat-Granulates in einem Wasserbad gewaschen und auf einen pH-Wert des Titanoxidhydrat-Granulates von 7 vor dem Trocknen eingestellt wird.
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