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DE10040600A1 - Verfahren zum Abdichten von im Erdreich verlegten Gasleitungen und Hochdruckinjektionsvorrichtung - Google Patents

Verfahren zum Abdichten von im Erdreich verlegten Gasleitungen und Hochdruckinjektionsvorrichtung

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Publication number
DE10040600A1
DE10040600A1 DE2000140600 DE10040600A DE10040600A1 DE 10040600 A1 DE10040600 A1 DE 10040600A1 DE 2000140600 DE2000140600 DE 2000140600 DE 10040600 A DE10040600 A DE 10040600A DE 10040600 A1 DE10040600 A1 DE 10040600A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
module unit
sleeve
mixing
pipe
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000140600
Other languages
English (en)
Inventor
Friedhelm Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mfz Antriebe & Co Kg 48739 Legden De GmbH
Original Assignee
DBS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DBS GmbH filed Critical DBS GmbH
Priority to DE2000140600 priority Critical patent/DE10040600A1/de
Priority to PCT/DE2001/001229 priority patent/WO2001075351A1/de
Priority to AU2001256130A priority patent/AU2001256130A1/en
Publication of DE10040600A1 publication Critical patent/DE10040600A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
    • F16L55/162Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
    • F16L55/1645Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a sealing material being introduced inside the pipe by means of a tool moving in the pipe

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Abstract

Zum Abdichten von im Erdreich verlegter Gasleitungen oder auch anderer Rohrleitungen dient ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei denen schnell aushärtendes Material gezielt in den Muffenschlitz und die Füllkammer eingefüllt wird, und zwar so, dass lediglich der Schlitz und die Füllkammer ausgefüllt werden. Das Material verkrallt sich somit im Bereich der Muffe, sodass eine lange Standdauer bzw. eine erneute lange Standdauer derartiger Rohrleitungen gesichert ist, ohne dass der Austritt von Gas oder von Flüssigkeit zu befürchten sind. Hierzu dient ein Blähpacker 10, der gezielt über die Verfahreinheit 2 in den Bereich des Muffenschlitzes 7 verfahren und dort so positioniert wird, dass über die Düse 13, die mit einer Heizung 12 versehen ist, optimal vermischtes, schnellaushärtendes Material ausgetragen wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten von im Erdreich verlegter Rohrleitungen, insbesondere der über Muffen miteinander verbundenen Rohre von Gasleitungen, bei denen die Muffenschlitze oder ähnliche Bereiche von der Innenseite der Rohre her durch aushärtbare Materialien verschlossen werden. Die Erfindung be­ trifft außerdem eine Vorrichtung zum Abdichten von im Erdreich verlegter Rohrleitun­ gen, insbesondere der über Muffen miteinander verbundenen Rohre von Gasleitungen und damit zur Durchführung des Verfahrens mit einer im Rohr verschieblichen Verfah­ reinheit sowie einer den Muffenschlitz von der Rohrinnenseite her verschließenden Moduleinheit.
In der Bundesrepublik Deutschland aber auch in vielen anderen Ländern werden die verschiedenen Versorgungsleitungen im Erdreich verlegt. Sie sind damit einer di­ rekten Überprüfung ihrer Funktionstüchtigkeit entzogen. Gerade im Bereich der etwa 5-6 m langen Rohre kann es aber über die Jahre gesehen zu Undichtigkeiten kommen, die insbesondere dann problematisch sind, wenn das Gas oder die Flüssigkeit in die Umwelt entweicht. Bei Gasleitungen werden sogenannte Muffenrohre eingesetzt, wobei die Rohre durch Ineinanderschieben und Aufpressen einer Dichtung verbunden werden. Diese aus Gummi oder ähnlichem Material bestehenden Dichtungen können nach länge­ rem Gebrauch zerfallen oder unwirksam werden, sodass insbesondere Gas in den Erd­ boden entweichen kann. Gerade im Bereich einer Bebauung kann es dann zu Ansamm­ lungen von Gas und damit zur Explosionsgefährdung kommen. Von daher ist man dazu übergegangen, diese vorhandenen Rohre durch modernere Rohrleitungen auszutauschen oder sie im Bereich der Muffe von der Innenseite her abzudichten. Dazu werden Mol­ che oder ähnliche Hilfsaggregate mit einem Kunststoffband oder sonstigem Material versehen und an die jeweilige Muffe herangebracht, beispielsweise aufgebläht und dann so lange am Platz belassen, bis das Material abgebunden und ausgehärtet ist. Die damit aufgebrachte Folie dichtet den Muffenschlitz weitgehend ab, wobei es erforderlich ist. Beidseitig des Muffenschlitzes das Material entsprechend zu fixieren. Probleme ent­ stehen dann, wenn die beiden Rohre im Muffenbereich einen Versatz haben hinnehmen müssen oder sonstigen Belastungen unterliegen, sodass dann die von innen her aufge­ brachte Abdichtfolie nicht sicher abdichtet. Solche Probleme treten dann insbesondere auf, wenn die überholten Rohrleitungen im Nachhinein entsprechend belastet werden. Nachteilig ist außerdem, dass nur bei rundum wirksamer und dichter Verbindung zwi­ schen der Folie und dem Rohr die notwendige Dichte gewährleistet ist. Ist die Wan­ dung uneben oder verschmutzt, kann es auch bei solchen überholten Rohrleitungen zu Problemen kommen, was gerade bei Gasleitungen eine erhebliche Gefährdung der Um­ welt darstellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vor­ richtung zu schaffen, die eine kontinuierliche und sichere Abdichtung der Muffen einer Rohrleitungen ermöglichen, wobei also nicht wie beim Stand der Technik praktisch nach jeder Abdichtungsarbeit einer Muffe das Hilfsaggregat wieder zu Tage gebracht werden muss, um neu bestückt zu werden.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung verfahrensgemäß dadurch gelöst, dass der Bereich beidseitig der abzudichtenden Stellen während der Abdichtarbeiten wirksam verschlossen wird, dass dann schnell aushärtendes Material vermischt und in den Muf­ fenschlitz und die anschließende Füllkammer injiziert und dass anschließend das Aus­ tragsorgan einer Misch- und Austragsmoduleinheit gereinigt wird.
Mit Hilfe eines derartigen Verfahrens ist es möglich, praktisch kontinuierlich eine Rohrleitung im jeweiligen Muffenbereich wirksam zu sanieren, wobei die jeweilige Stelle nicht nur "zugepflaster" wird, sondern vielmehr vollständig verschlossen wird. Durch die Abdichtung beidseitig des Muffenschlitzes braucht eine nur relativ geringe Menge an Zweikomponenten- oder sonstigem Material injiziert zu werden, wobei dies in Sekundenschnelle erfolgt und zwar unter Ausfüllung sowohl des Muffenschlitzes wie auch der anschließenden Füllkammer. Dadurch kommt es zu einem Verkrallen dieses Dichtungskomplexes und es ist ausgeschlossen, dass bei der anschließenden Wieder­ inbetriebnahme der Rohrleitung die einmal eingebrachte Sanierung bzw. Dichtung wie­ der beschädigt oder gar vernichtet wird. Besonders vorteilhaft ist, dass mit diesem Verfahren auch die Möglichkeit besteht, gegeneinander versetzte Rohre wirksam ab­ zudichten, weil eben gezielt nur der Muffenschlitz und nur in dem Bereich verfüllt wird, der für ein wirksames Abdichten notwendig ist. Vorteilhaft ist schließlich, dass durch die gezielte Abdichtung auch nur relativ wenig schnell aushärtendes Material benötigt wird.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zum Verschließen ein Packer, der mittig die Misch- und Austragsmoduleinheit aufnimmt verwendet wird, der gegen die Rohrwandung verspannt und nach dem Entlasten zur nächsten Muffe gezogen wird. Der Packer wird somit an der jeweiligen Muffe gezielt beidseitig des Muffenschlitzes verspannt, sodass nur der praktisch linienförmige Bereich des Muffenschlitzes verbleibt, der durch Injektion verschlossen werden muss. Dann wird nach dem kurzen Aushärten von beispielsweise 10 oder 20 oder vielleicht auch 30 Sekunden der Packer entlastet und zur nächsten Muffe gezogen, wo die gleiche Ab­ dichtarbeit geleistet werden kann.
Die gleichmäßige Abdichtung im Muffenbereich erreicht man gemäß der Erfin­ dung dadurch, die beiden zu vermischenden und auszutragenden und miteinander zu reagierenden Materialkomponenten gleichmäßig beheizt in den Muffenschlitz hinein­ injiziert werden. Dies erreicht man dadurch, dass neben den Zuführungsleitungen für die Materialkomponenten auch die Misch- und Austragsmoduleinheit, zumindestens aber das Austragsmodul beheizt wird, wobei die Temperatur 40 bis 70°C des Gemi­ sches beträgt. Damit ist sichergestellt, dass die beiden Komponenten insbesondere nach bzw. während des Mischvorgangs in der entsprechend optimalen Temperatur gehalten injiziert werden, d. h. in den ja eine andere Temperatur aufweisenden Muffenschlitz, wo es dann zu einem schnellen Aushärten kommt, ohne dass die Gefahr besteht, dass nur ungenügend reagierende Materialkomponenten vorliegen. Die Reaktionswärme wirkt sich dabei positiv aus.
Um sicherzustellen, dass auch wirklich nur in den Muffenschlitz hinein injiziert wird, sieht die Erfindung vor, dass die Misch- und Austragsmoduleinheit gezielt an den Muffenschlitz herangeführt und dass das schnell aushärtende Material in den bis auf die Eintragsstelle gegen das Rohrinnere abgedichteten Muffenschlitz ausgetragen wird. Wie weiter hinten noch an Hand der Vorrichtung erläutert wird, wird durch dieses gezielte Heranführen erreicht, dass die Austragsmoduleinheit sich genau gegenüber bzw. im Bereich des Muffenschlitzes befindet, somit in diesen Schlitz hineininjiziert, wobei der zum Einsatz kommende Blähpacker dafür sorgt, dass im Ringbereich nur der Muffen­ schlitz verfüllt werden muss, nicht dagegen ein Bereich über die Innenwandung des Rohres hinaus. Dies hat den großen Vorteil, dass nach Abschluss der Verfüllarbeiten eine glatte Innenwand zur Verfügung steht, die keinen Überstand hat und damit nicht irgendwelche Turbulenzen o. Ä. hervorruft.
Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung mit einer im Rohr verschieblichen Verfahreinheit sowie einer den Muffenschlitz von der Rohrinnenseite her verschließenden Moduleinheit. Diese den Stand der Technik darstellenden Aus­ führung kann auch über eine Art Blähpacker verfügen, mit der die aufgelegte Man­ schette gegen die Rohrinnenwand gepresst wird, um so den Muffenschlitz zu verschlie­ ßen. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, die Manschette an die Rohrinnenwand heranzubringen, weshalb hier relativ offen formuliert ist. Bei der vorliegenden Erfin­ dung wird diese Verfahr- und Moduleinheit insofern weiterentwickelt, als die Modul­ einheit als Misch- und Austragsmoduleinheit ausgebildet ist, die mit dem Mantel eines der Verfahreinheit zugeordneten Blähpackers verbunden und die mit einer Heizung ausgerüstet ist. Während die Verfahreinheit lediglich so auszubilden ist, dass damit die Moduleinheit im Rohr hin- und herverfahren werden kann, ist die Moduleinheit hier völlig verändert und weiterentwickelt, indem nicht nur ein einfacher Blähpacker vor­ handen ist, der beim Aufblähen die Manschette gegen die Rohrinnenwand drückt, son­ dern vielmehr ist in den Blähpacker eine Misch- und Austragsmoduleinheit integriert, mit der Zweikomponenten- oder Mehrkomponentenmaterial in den Muffenschlitz inji­ ziert werden kann. Dabei dient der Blähpacker einmal dazu, die Misch- und Austrags­ moduleinheit an den Muffenschlitz heranzuführen bzw. sogar in ihn hineinzuführen und gleichzeitig dazu, den Bereich um den Muffenschlitz herum beidseitig wirksam so ab­ zudichten, dass das anschließend in den Muffenschlitz injizierte Material nur in den Muffenschlitz selbst hineingelangt und nicht in den anschließenden Rohrinnenbereich. Der Blähpacker übernimmt somit hier eine Doppelfunktion nämlich den der Dichtein­ heit und den der Führungseinheit für die Misch- und Austragsmoduleinheit. Darüber hinaus ist durch die Zuordnung einer Heizung zur Misch- und/oder Moduleinheit si­ chergestellt, dass die zum Einsatz kommenden Komponenten auf einem Temperaturni­ veau gehalten werden, das für eine optimale Vermischung und Reaktion beider Materi­ alkomponenten notwendig oder zweckmäßig ist.
Zur Erreichung der optimalen Vermischung und Reaktion der einzubringenden Komponenten des Materials ist vorgesehen, dass die Moduleinheit über einen Gegen­ strommischer und einen Austrag in Form einer Düse mit Reinigungsnadel und Heizung verfügt. Die beiden Komponenten werden somit im Gegenstrom zunächst gemischt und dann durch die Düse ausgetragen, wo sie weiter vermischt werden, um dann im Muf­ fenschlitz und der Füllkammer zu reagieren und damit den notwendigen Dicht- und Verkralleffekt zu erzielen. Dabei werden zweckmäßigerweise Materialien zum Einsatz gebracht, die eine Dehnfestigkeit aufweisen und somit auch Bewegungen im Muffen­ bereich problemlos ausgleichen können und die zugleich für DVGW für Gasrohre zu­ gelassen sind, sodass ihre Verarbeitung im deutschen und europäischen Raum zulässig ist. Nach dem Vermischen und Austragen durch die Düse wird diese durch eine durch die Düse durchschiebbare Nadel gereinigt, sodass es nicht zu Anbackungen oder gar zu einem Zusetzen der Düse kommen kann. Auf die Wirkung der Heizung ist weiter vorne hingewiesen worden. Sie stellt sich, dass die beiden miteinander zu vermischenden Materialkomponenten in der jeweils optimalen Temperatur miteinander vermischt und ausgetragen werden.
Die Reinigungsnadel kann ihre Aufgabe wirksam ausführen, weil sie gemäß der Erfindung mit dem Durchmesser der Düse korrespondierend bemessen und über einen Zylinder verschieblich in der Düse angeordnet ist. Da Druckluft im Bereich des Pac­ kers sowieso benötigt wird, steht diese Energie zur Verfügung, um einen Zylinder mit der angesetzten Nadel hin- und herzuverfahren und so sicherzustellen, dass die Düse jeweils nach ihrem Misch- und Auftragsvorgang wieder gereinigt wird. Die Nadel ist dabei so bemessen, dass sie an der Wand der Düse entlang geführt wird, ohne sich festsetzen zu können ohne aber auch den Ansatz von Zweikomponentenmaterial zu­ zulassen.
Die Nadel muss eine Länge aufweisen, die sicherstellt, dass das in der Düse verbliebene restliche Material auch sicher ausgeschoben und damit aus dem Bereich des Austrages entfernt wird. Es kann aber notwendig sein, ihre Länge bzw. ihre Anordnung zu verändern, was insbesondere notwendig sein kann, wenn die Mischkammer bzw. die Mischkanäle ein größeres Volumen haben müssen, um die Mischung zu optimieren. Das erreicht man gemäß der Erfindung dadurch, dass die Nadel bezüglich ihrer Wirk­ länge einstellbar ausgebildet ist. Denkbar ist es beispielsweise, dass sie über ein Ge­ winde verfügt, sodass sie mehr oder weniger weit herausgedreht wird und damit ihre Wirklänge verändert.
Weiter vorne ist bereits darauf hingewiesen worden, dass der Blähpacker gleich­ zeitig dazu dient, die Misch- und Austragsmoduleinheit dicht an den Muffenschlitz bzw. die reparierende Stelle heranzubringen. Dies erreicht man besonders zweckmäßig dadurch, dass der Mantel des Blähpackers im Anschlussbereich der Moduleinheit ein­ teilig ausgebildet ist oder eine integrierte Versteifung aufweist. Durch die Versteifung bzw. die einteilige Ausbildung wird erreicht, dass der Blähpacker in diesem Bereich mit einer etwas geringeren Andruckkraft an die Rohrinnenwand herangedrückt wird, sodass ein wirksames Austragen zusätzlich abgesichert wird. Die Versteifung kann dabei auch ringförmig ausgebildet werden, um so gleichförmig um den Muffenschlitz herum eine Form bzw. eine Formungswand vorzugeben, an die das schnell reagierende Material sich anlegen kann, um dann sicherzustellen, dass auch der gesamte Bereich des Muffenschlitzes rundum abgesichert und abgedichtet ist.
Ist es erforderlich, neben den Muffenschlitzen auch andere Bereiche auszufüllen oder abzudichten, kann dies möglich gemacht werden, indem die Länge der Versteifung dem Einsatzzweck entsprechend veränderbar ist. Dies bedeutet, dass die Versteifung beispielsweise auch mehrerer Zentimeter lang sich in Rohrlängsachse hin erstrecken kann, um so auch einen flächigen Bereich entweder mit einer Beschichtung oder aber auch einer Injektion zu versehen. Damit können beschädigte Rohre auf die gleiche Art und Weise saniert werden.
Blähpacker bestehen aus einem Gummi- oder Kunststoffmaterial, das eine ent­ sprechende Rauigkeit aufweist, natürlich aber luftdicht ist. Um das Anbacken von schnell aushärtendem Material in dem Übergangsbereich zwischen Muffenschlitz und Rohrwandung zu verhindern, ist vorgesehen, dass der Mantel des Blähpackers mit einer weitgehend porenfreien, vorzugsweise austauschbaren Antihaftaußenhaut ausgerüstet ist. Diese Antihaftaußenhaut hat in der Regel überhaupt keine Poren, sodass es nicht zu entsprechenden Anbackungen kommen kann. Damit ist die Möglichkeit optimiert, eine derartige Rohrleitung oder Gasleitung abschnittsweise, d. h. von Muffe zu Muffe in einem Durchgang zu sanieren, d. h. ohne dass der Blähpacker bzw. die entsprechende Vorrichtung zwischendurch zum Überholen nach über Tage geholt werden muss.
Vor allem dann, wenn größere Öffnungen oder auch Löcher in der Rohrleitung verschlossen werden müssen, kann es notwendig sein, größere Mengen an schnell aus­ härtendem Material in entsprechend kurzen Zeiteinheiten einzubringen bzw. zu injizie­ ren. Dies wird dadurch sichergestellt, dass die Moduleinheit gegen eine mit größeren BohrungenlMischkammer sowie Düsen ausgerüsteten Moduleinheit austauschbar ausge­ bildet ist. Die Moduleinheit ist hierzu zweckmäßigerweise lösbar mit dem Packer ver­ bunden, sodass durch einfaches Herausdrehen der Befestigungsschrauben die Modul­ einheit klein gegen die Moduleinheit groß oder umgekehrt ausgewechselt werden kann. Die größere Moduleinheit verfügt dann über größere Bohrungen und auch eine ent­ sprechend größere Düse, sodass in der gleichen Zeiteinheit entsprechend größere Men­ gen mit dem notwendigen Druck in den Muffenschlitz bzw. in sonstige zu sanierende Bereiche hineingepresst werden können.
Mit der erfindungsgemäßen Sanierungsvorrichtung werden Rohre bis zu 125 mm saniert. Es versteht sich, dass solche geringen Querschnitte nicht mehr befahrbar sind. Man kennt zwar den Abstand der einzelnen Muffen zueinander, sodass durch Zuord­ nung von Messgeräten zu den Führungsrollen der Verfahreinheit eine gewisse Positio­ nierung möglich ist, die aber in der Regel dann nicht ausreicht, wenn die Rohrleitung unter Druck oder sonstige Belastung gekommen ist. Die Erfindung sieht daher vor, dass die Verfahreinheit mit einer im fixen Abstand zur Düse angeordneten Kamera ausgerüstet ist, die die Lage und/oder den Zustand der Muffe identifizierend ausge­ bildet ist. Somit kann man von außerhalb der Rohrleitung, d. h. also vom Bürgersteig beispielsweise aus überprüfen und sehen, wo die Verfahreinheit mit der Misch- und Austragseinheit sich gerade befindet. Ja es ist mit der erfindungsgemäßen Kamera und ihrer Anordnung sogar möglich, zu identifiziern, in welchem Abstand die Kamera zu dem jeweiligen Muffenschlitz steht. Da Kamera und Düse in einem vorgegebenen Ab­ stand angeordnet sind, kann somit sehr zielgenau gearbeitet werden, d. h. die Düse wird genau gegenüber dem Austragsschlitz positioniert und dann durch Betätigung des Blähpackers an bzw. in den Muffenschlitz hineinbewegt, um dann eine gezielte Verfül­ lung zu gewährleisten. Vorteilhaft ist dabei weiter, dass mit Hilfe einer derartigen Ka­ mera nicht nur die Positionierung möglich ist, sondern auch eine Überprüfung des Zustandes der Rohrleitungen in diesem Bereich, sodass vor und auch im Nachhinein Kontrollen möglich sind.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zur Verfügung gestellt werden, mit denen auch beispielsweise komplizierte Gaslei­ tungen geringen Durchmessers sicher saniert werden können, sodass der Abdichtbereich zwischen den einzelnen Rohrabschnitten besser abgedichtet ist, als bei der ursprüng­ lichen Verlegung. Dies erreicht man insbesondere dadurch, dass die zum Einsatz kom­ mende Vorrichtung zielgerichtet in den Bereich der Muffe hineinverfahren wird, um dann durch Aufblähen des Packers dicht an den zu verfüllenden Muffenschlitz herange­ bracht zu werden. Das einzubringende und eine vorteilhafte Elastizität bzw. Dehnfähig­ keit aufweisende schnell aushärtende Material wird dann nach Aufblähen des Blähpac­ kers zielgerichtet nur in den eigentlichen Modulschlitz und die anschließende Füllkam­ mer hinein injiziert, um dann nach einer kurzen Abwartzeit den Blähpacker zu entlasten und zum nächsten Muffenschlitz zu verfahren. Es wird somit gezielt nur der wirklich notwendige Bereich aber dabei so abgedichtet, dass auch eine bleibende Abdichtung gewährleistet ist und wie schon erwähnt eine bessere, als bei der Neuverlegung der jeweiligen Gasleitung. Der früher zwangsweise verbliebene Muffenschlitz ist nun voll­ ständig verschlossen. Gerade bei Gasleitungen ist eine derartige erfolgreiche Sanierung ausgesprochen wichtig, zumal sowohl bei der Neuverlegung wie bei der hier zunächst einmal erwähnten Sanierung die Möglichkeit gegeben ist, entsprechendes miteinander regagierendes Material so einzubringen, dass im Bereich der Muffe keine Verwirbe­ lungen oder keine nennenswerte Verwirbelungen auftreten können, nämlich weil ja nur der Schlitz verfüllt ist, nicht aber ein darüber vorstehender Wulst entsteht. Damit ist gleichzeitig eine Verringerung des Materialbedarfs erreicht und schließlich kann so das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung optimal berücksichtigt werden, ohne dass dafür extreme Kosten entstehen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Gasleitung im Bereich einer Muffe mit Hochdruckinjektionsvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Hochdruckinjektionsvorrichtung und
Fig. 3 eine vergrößerte Wiedergabe des Längsschlitzes gemäß Fig. 1 im Ausschnitt.
Fig. 1 zeigt eine in eine Gasleitung 5 eingeführte Hochdruckinjektionsvorrich­ tung 1, wobei letztere aus einer Verfahreinheit 2 und einer Moduleinheit 3 besteht. Die Verfahreinheit 2 trägt einen Blähpacker 10, der durch endseitig angeordnete Führungs­ rollen 26 auf der Rohrinnenseite 8 verfahrbar angeordnet ist. Mit Hilfe der Gegenzug­ hülse 25 ist es möglich, auch Korrekturen vorzunehmen, wobei sich der gegenüberlie­ genden Seite der Verfahreinheit 2 die Versorgungsleitung anschließt, die hier im Ein­ zelnen nicht dargestellt ist.
Auf die beschriebene Art und Weise wird die Verfahreinheit 2 mit der Modul­ einheit 3 in den Bereich einer Muffe 6 verfahren und dann genau im Bereich des Muf­ fenschlitzes 7 positioniert. Dieses Positionieren der Verfahreinheit 2 oder besser gesagt der Moduleinheit 3 ist möglich, weil endseitig der Verfahreinheit 2 eine Kamera 24 vorgesehen ist. Diese Kamera 24 kann so verschwenkt und auch gedreht werden, dass sie die Lage und auch den Zustand der Muffe 6 rundum überprüfen und nach Abschluss der Abdichtarbeiten auch noch einmal nachprüfen kann.
Der Blähpacker 10 verfügt über einen aufblasbaren Mantel 11, der gemäß Fig. 2 außen eine Antihaftaußenhaut 22 trägt, die praktisch porenfrei ist. Gemäß Fig. 2 ist in diesen Blähpacker 10 bzw. in seinen Mantel 11 die Moduleinheit 3 integriert und zwar so, dass beim Aufblähen des Blähpackers 10 der Austrag 16 mit der Düse 13 genau in den Bereich des Muffenschlitzes 7 angehoben oder verschoben wird. Da gleichzeitig der Bereich beidseitig des Muffenschlitzes 7 durch die Wandung bzw. den Mantel 11 des Blähpackers 10 wirksam abgeschlossen wird, kann beim anschließenden Injizieren eines schnell aushärtenden Materials dieses nur in den Muffenschlitz 7 und die dahinter liegende Füllkammer 27 gelangen. Dieses Ausfüllen bzw. zumindest teil­ weise Ausfüllen der Füllkammer 27 und des Muffenschlitzes 7 führt dazu, dass sich die so geschaffene Dichtung wirksam verkrallt und zwar wesentlich besser als die üblicher­ weise in diesem Bereich angeordnete Rohrdichtung 28.
Die Rohrdichtung 28 wird automatisch wirksam, wenn das Anschlussrohr 29 in die Muffe 6 eingeschoben wird. Es versteht sich, dass nicht immer sichergestellt wer­ den kann, dass dieser Bereich auch auf Dauer wirksam abgedichtet ist, denn dazu ist es erforderlich, dass die Rohrdichtung 28 volumenmäßig immer gleich ist. Die Dichtfläche einer solchen Rohrdichtung 28 ist außerdem begrenzt. Ist aber gemäß des Verfahrens entsprechendes schnell reagierendes und aushärtendes Material über den Muffenschlitz 7 in die Füllkammer 27 eingefüllt, ergibt sich eine ringförmige bzw. ringflächenförmi­ ge Abdichtungszone, die sogar um den vorderen Teil des Anschlusses 29 herumreicht, wie insbesondere auch Fig. 3 verdeutlicht.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Hochdruckinjektionsvorrichtung 1 im Be­ reich der Moduleinheit 3. Diese Moduleinheit 3 verfügt über die Düse 13 bzw. den Austrag 16 und eine darin über den Zylinder 15 verschieblich angeordneten Reini­ gungsnadel bzw. Nadel 14. Außerdem ist in diesem Bereich eine Heizung 12 unterge­ bracht, um sicherzustellen, dass die Düse 13 optimale Temperatur aufweist, sodass das durchströmende Material sich nicht nur optimal vermischen, sondern auch richtig mit­ einander reagieren kann. Dieses Material wird über den Gegenstrommischer 18 zu­ nächst einmal gemischt und dann durch die Düse 13 entgemischt und ausgetragen. Durch weiteres Zurückziehen der Nadel 14 kann aber auch eine zusätzliche Misch­ kammer 19 vorbereitet und zur Verfügung gestellt werden, sodass bei unbefriedigen­ dem Mischerfolg dieser dadurch optimiert werden kann, dass die Nadel 14 entspre­ chend weit über den Zylinder 15 zurückgezogen wird.
Die Moduleinheit 3 ist über Befestigungsschrauben 32 mit dem Mantel 11 des Packers 10 verbunden. Durch diese Befestigung ist die Möglichkeit gegeben, durch Löschen der Befestigungsschrauben 32 die gesamte Moduleinheit 3 herauszunehmen und durch eine andere zu ersetzen, beispielsweise eine mit vergrößertem Durchmesser der Düse 13 und der Mischkammer 19.
Die Nadel 14 ist über den Nadelhalter 33 in einer bestimmten Position gehalten, wobei über eine Einstellschraube 34 diese Position auch bei Bedarf angepasst oder verändert werden kann. Sichergestellt ist somit, dass die Nadel 14 immer das in der Düse 13 verbliebene Material ausschiebt, wenn der Injektionsvorgang abgeschlossen ist. Die Düse 13 steht für den nächsten Injektionsvorgang zur Verfügung.
Die Fixierung der Nadel 14 über den Nadelhalter 33 bzw. die Einstellschraube 34 ist in der Kolbenstange 35 vorgenommen, die mit Hilfe des Kolbens 37 in der ent­ sprechenden Bohrung verschoben werden kann. Dabei ist eine Druckluft- oder auch Hydraulikkammer zwischen dem Zylinderoberteil 36 und dem Zylinderunterteil 38 vorgegeben, in dem der entsprechende Kolben 37 verschieblich angeordnet ist.
Der Blähpacker 10 wird wie Fig. 2 und auch Fig. 3 verdeutlichen über ein Stützrohr 30 abgestützt und so aufgebläht, dass sich die Antihaftaußenhaut 22 an die Rohrinnenseite 8 dicht anlegt. Lediglich im Bereich des Austrages 16 ist dafür Sorge getragen, dass dieser Bereich der Moduleinheit 3 nur mit einem begrenzten Andruck an die Rohrinnenseite 8 herangefahren wird. Dies erreicht man dadurch, dass hier eine integrierte Versteifung 21 vorgesehen ist, die insbesondere in Fig. 2 verdeutlicht ist.
Der Blähpacker 10 bringt somit in diesem Bereich nicht die volle Andruckkraft auf, sodass das mit hohem Druck über die Düse 13 auszutragende schnell aushärtbare Mate­ rial wirksam in den Bereich des Muffenschlitzes 7 und der Füllkammer 27 gelangt. Der Blähpacker 10 bzw. seine Wandung 11 kann sich nicht in den Muffenschlitz 7 hinein verformen; vielmehr sorgt er für einen rohrinnenseitenplanparallelen Abschluss.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (14)

1. Verfahren zum Abdichten von im Erdreich verlegter Rohrleitungen, insbesondere der über Muffen miteinander verbundenen Rohre von Gasleitungen, bei denen die Muffenschlitze oder ähnliche Bereiche von der Innenseite der Rohre her durch aushärtbare Materialien verschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich beidseitig der abzudichtenden Stellen während der Abdichtarbeiten wirksam verschlossen wird, dass dann schnell aushärtendes Material vermischt und in den Muffenschlitz und die anschließende Füllkammer injiziert und dass anschließend das Austragsorgan einer Misch- und Austragsmoduleinheit gereinigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschließen ein Packer, der mittig die Misch- und Austragsmoduleinheit aufnimmt verwendet wird, der gegen die Rohrwandung verspannt und nach dem Entla­ sten zur nächsten Muffe gezogen wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Zuführungsleitungen für die Materialkomponenten auch die Misch- und Austragsmoduleinheit, zumindestens aber das Austragsmodul beheizt wird, wobei die Temperatur 40 bis 70°C beträgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Misch- und Austragsmoduleinheit gezielt an den Muffenschlitz herangeführt und dass das schnell aushärtende Material in den bis auf die Eintragsstelle gegen das Rohrinnere abgedichteten Muffenschlitz ausgetragen wird.
5. Vorrichtung zum Abdichten von im Erdreich verlegter Rohrleitungen, insbesondere der über Muffen (6) miteinander verbundenen Rohre von Gasleitungen (5) und damit zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis Anspruch 4, mit einer im Rohr verschieblichen Verfahreinheit (2) sowie einer den Muffenschlitz (7) von der Rohrinnenseite (8) her verschließenden Moduleinheit (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Moduleinheit (3) als Misch- und Austragsmoduleinheit ausgebildet ist, die mit dem Mantel (11) eines der Verfahreinheit (2) zugeordneten Blähpackers (10) verbunden und die mit einer Heizung (12) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Moduleinheit (3) über einen Gegenstrommischer (18) und einen Austrag (16) in Form einer Düse (13) mit Reinigungsnadel (14) und Heizung (12) verfügt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (14) mit dem Durchmesser der Düse (13) korrespondierend bemessen und über einen Zylinder (15) verschieblich in der Düse (13) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (14) bezüglich ihrer Wirklänge einstellbar ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (11) des Blähpackers (10) im Anschlussbereich der Moduleinheit (3) einteilig ausgebildet ist oder eine integrierte Versteifung (21) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung ringförmig ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Versteifung (21) dem Einsatzzweck entsprechend veränderbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (11) des Blähpackers (10) mit einer weitgehend porenfreien, vorzugs­ weise austauschbaren Antihaftaußenhaut (22) ausgerüstet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Moduleinheit (3) gegen eine mit größeren Bohrungen/Mischkammer (19) sowie Düse (13) ausgerüsteten Moduleinheit austauschbar ausgebildet und angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahreinheit mit einer im fixen Abstand zur Düse angeordneten Kamera ausgerüstet ist, die die Lage und/oder den Zustand der Muffe (6) identifizierend ausge­ bildet ist.
DE2000140600 2000-04-03 2000-08-16 Verfahren zum Abdichten von im Erdreich verlegten Gasleitungen und Hochdruckinjektionsvorrichtung Withdrawn DE10040600A1 (de)

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