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DE1003021B - Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen - Google Patents

Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen

Info

Publication number
DE1003021B
DE1003021B DEB33737A DEB0033737A DE1003021B DE 1003021 B DE1003021 B DE 1003021B DE B33737 A DEB33737 A DE B33737A DE B0033737 A DEB0033737 A DE B0033737A DE 1003021 B DE1003021 B DE 1003021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
poultry
several
packs
box
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB33737A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Boelts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB33737A priority Critical patent/DE1003021B/de
Publication of DE1003021B publication Critical patent/DE1003021B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/10Coating with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/06Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B4/066Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes
    • A23B4/068Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes with packages or with shaping in the form of blocks or portions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Im Hauptpatent 816 475 ist bereits ein Verfahren angegeben, bei dem das Geflügel, z. B. eine Ente, in eine biegsame, durchscheinende Folie gepackt, in einen Formkasten gepreßt und dann so tief eingefroren wird, daß das Geflügel, also z. B. die Ente, nach dem Herausnehmen die Kastenform beibehält; die um die Ente gelegte Hülle aus Cellulosehydrat liegt dabei durch das Einpressen der Ente in den Kasten eng an der Ente an, so daß das Fleisch der Ente gut sichtbar ist. Jede Ente wird dann mit ihrer Folienumhüllung in je einen Karton gepackt und in dieser Verpackung versandt.
Aufgabe der Erfindung ist es, dieses Verfahren, das sich als sehr zweckmäßig erwiesen hat, so zu gestalten, daß es auch. zur Verschickung von Geflügelteilen geeignet ist. Hierzu wird erfmdungsgemäß nach sorgfältig durchgeführten Versuchen vorgeschlagen, mehrere Geflügelteile, die zusammen ein bestimmtes Gewicht, z. B. 1 Pfund, haben, so zusammenzulegen und in eine durchsichtige Folie aus Cellulosehydrat einzuschlagen, daß weitaus der größte Teil der Oberfläche der so entstandenen Packung von der Haut bzw. dem Fleisch und nicht von unansehnlichen Innenteilen der einzelnen Geflügelstücke gebildet wird; danach wird diese Packung in eine kastenförmige Metallform unter möglichst vollständigem Herauspressen der Luft zwischen der Folie und den Geflügelteilen gepreßt und dann eingefroren, so daß sie nach dem Herausnehmen mit der eng an den Geflügelteilen anliegenden Folie eine Quaderform bildet. Hierbei wird ein so großes Folienblatt verwendet, daß sich seine Ränder beim Herumschlagen um die Geflügelteile überlappen, und zwar so weit, daß ein zwischen die so gebildete doppelte Folienlage eingelegtes Etikett, das z. B. Angaben über den Inhalt der Packung, die liefernde Geflügelfarm, Zubereitungsrezepte od. dgl. enthält, mit den Ententeilen nicht unmittelbar in Berührung kommt und doch völlig von der durchsichtigen Folie bedeckt ist. Danach werden die Ränder der Folie z. B. heiß verklebt und dann die einzelnen Packungen so in die Kastenform eingelegt und in sie eingepreßt, daß das erwähnte Etikett praktisch nur auf einer der Flächen der so entstehenden Quaderform der Packung zu liegen kommt, also möglichst nicht oder nur sehr wenig um eine Kante der Form herumgreift.
Zweckmäßig werden Kastenformen verwendet, in die gleichzeitig mehrere Packungen der geschilderten Art eingelegt, eingepreßt und eingefroren werden. Um trotzdem auch an den einander zugekehrten Flächen der in einem Formkasten eingepreßten Packungen eine ebene Fläche zu erhalten, werden zwischen die einzelnen Packungen feste Zwischenlagen aus genügend starkem Blech, Holz od. dgl. ein-Verfahren zum Einfrieren
von Geflügelteilen
Zusatz zum Patent 816 475
Anmelder:
Rolf Bölts, Westerscheps (Oldbg.)
Rolf Bölts, Westerscheps (Oldbg.),
ist als Erfinder genannt worden
gelegt. Danach werden die Packungen mit dem Deckel der Form eingepreßt, so daß sie die gewünschte Quaderform erhalten. Hierdurch kommt die Folie allseitig unmittelbar zum Anliegen an die nach außen gekehrten Haut- oder Fleischteile der Geflügelstücke, so daß sich unter ihr kein die Sicht behindernder Eisschnee beim Einfrieren bilden kann. Nach, dem Einfrieren besitzt somit die Packung die sehr ansprechende und zugleich für die weitere Verpackung sehr vorteilhafte Form und — wegen des dichten Anliegens der Folie und der nach außen gekehrten Haut-bzw. Fleischteile der einzelnen Geflügelstücke — auch ihr gutes Aussehen. Die Zweckmäßigkeit der Quaderform erweist sich dann beim Verpacken der einzelnen Packungen in Pappkartons. An sich ist das versandfertige Verpacken jeder einzelnen. Packung in je einen Pappkarton möglich und empfiehlt sich oft; besonders vorteilhaft ist es aber, vor allem bei der Versendung großer Mengen, mehrere, insbesondere drei bis vier Packungen in je einen Karton versandfertig zu verpacken. Bei 1-Pfund-Packungen können dann die gleichen Kartons· verwendet werden, die auch zur Verpackung je einer Ente od. dgl. in je einen Karton nach dem Hauptpatent dienen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung lassen die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung und die folgende Beschreibung erkennen. In Fig. 1 stellt 1 die in der angegebenen Weise aus mehreren mit ihren Haut- oder Fleischflächen nach außen gekehrten Geflügelstücken gebildete Geflügelmenge des vorgeschriebenen Gewichts dar; 2 ist die Cellulosehydratfolie, in die die Geflügelstücke eingeschlagen sind und die oben eine doppelte Lage bildet, zwischen die das Etikett 3 eingelegt ist. Die mit 2" und 2b bezeichneten und angekreuzten Ränder
609 8Ϊ6/273
der Folie2 werden heiß verklebt, so. daß das Etikett 3 praktisch sich nicht mehr verschieben kann. In Fig. 2 ist diese Packung im Grundriß gezeigt; die stirnseitig überstehenden Ränder 21, 22 der Folie 2 werden dann noch eingeschlagen und ebenfalls z.B. mittels eines Bügeleisens heiß verklebt. Die so entstandene, noch unförmige Packung wird zweckmäßig zusammen mit mehreren gleichartigen Packungen, wie z. B. in Fig. 3 gezeigt, in einen Formkasten 4 unter Verwendung von festen Zwischenlagen 41 einlegt und mittels des Deckels 42 und des schematisch gezeigten Spannverschlusses 43 fest eingepreßt. Hierdurch wird die Luft zwischen der durchsichtigen Folie 2 und den Geflügel stücken 1 auf allen sechs Flächen des Quaders herausgedrückt; die Folien 2 liegen also auf diesen Flächen dicht am Geflügelfleisch an. Nach dem Einfrieren und Herausnehmen behalten die Packungen ihre Rechteckform, und die Folien 2 bleiben auf den Flächen dicht am Geflügelfleisch, so daß das Fleisch für den Käufer durch die vor allem der Hygiene dienende Folie hindurch gut sichtbar ist. Eine solche, vorzugsweise etwa würfelförmige Packung, deren äußere Umhüllung von der Folie 2 gebildet wird, zeigt Fig. 4. Durch diese äußere Umhüllung 2 hindurch ist auf einer Seite des Quaders das Etikett 3 mit der Schrift 3ß usw. sichtbar. Wie schon in Fig. 3 gezeigt, sind die Packungen so in den Formkasten eingelegt, daß die in die Folie eingelegten Etikette 3 in einer Fläche des Quaders, z. B. wie in Fig. 3 in der oberen Fläche, zu liegen kommen.
Infolge der durch die Knochen in den einzelnen Geflügelstücken bedingten ziemlich sperrigen Form vieler Geflügelstücke ist es nicht immer möglich, die Teile für eine Packung so zusammenzustellen, daß die Folie 2 überall an Fleisch oder Haut anliegt. Es bilden sich daher vereinzelt auch Hohlstellen unter der Folie 2, die jedoch zur Bildung von Eisschnee führen und daher auch nicht unschön dunkel, sondern hell aussehen; zudem können solche unvermeidlichen Hohlstellen vielfach so gelegt werden, daß sie durch das Etikett verdeckt werden. Die ganze Packung macht daher nach ihrer Fertigstellung einen sehr sauberen und klaren Eindruck.
In Fig. 5 ist schematisch gezeigt, wie mehrere so hergestellte Packungen, vorzugsweise drei bis vier Packungen, in einen allseitig geschlossenen Karton 5 versandfertig verpackt sind, nachdem sie gegebenenfalls gemeinsam in ein Papier eingeschlagen sind. Auch hierbei können die Kartons 5 die gleichen sein, 5" wie sie zum Versand eines ganzen Geflügels, z. B. einer Ente, dienen, da die drei bzw. vier Einzelpackungen aneinandergereiht etwa der Größe eines nach dem Hauptpatent 816475 behandelten und verpackten Geflügels, z. B. einer Ente, entsprechen.
An Stelle der in Fig. 3 bis 5 gezeigten, etwa würfelförmigen Gestalt -können die eingefrorenen Packungen auch eine flache Form haben, indem z. B. mehrere Einzelpackungen in der in Fig. 6 schematisch gezeigten Weise in einem gemeinsamen Formkasten 4 eingelegt und mittels des Deckels 42 und des Schnellverschlusses 43 (s. auch Fig. 4) und unter Verwendung entsprechender Zwischenlagen 44 zu flachen Scheiben gepreßt und eingefroren werden. Doch ist diese Form wesentlich ungünstiger als die obenerwähnte Würfelform, mit ungefähr gleichen Kantenlängen, weil bei der letzteren die von der Haut bzw. dem Fleisch zu bildende Oberfläche wesentlich kleiner ist als bei der flachen Form.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Einfrieren von Geflügelteilen gemäß Hauptpatent 816 475, dadurch ge^ kennzeichnet, daß mehrere Geflügelteile mit ihren Fleisch- bzw. Hautflächen nach außen gekehrt in eine durchsichtige Folie insbesondere aus Cellulosehydrat eingeschlagen und mit der Folie in eine Kastenform unter möglichst vollständigem Herauspressen der Luft aus der Folienumhüllung allseitig fest eingepreßt und in dieser eingefroren werden, so daß die Geflügelteile mit der eng anliegenden Folienumhüllung eine Quaderform bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere je aus mehreren Geflügelteilen gebildete Packungen mit ihren Folienumhüllungen unter Zwischenlage von Platten gemeinsam in einen Kasten gepreßt und in ihm eingefroren werden, so daß jede der Packungen nach dem Einfrieren quaderförmig bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines länglichen, etwa rechteckigen Formkastens, in den die je aus mehreren Geflügelteilen gebildeten Packungen nebeneinandergepackt und etwa zu Würfelform gepreßt und gefroren werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines länglichen, etwa rechteckigen Formkastens, in den die je aus mehreren Geflügelteilen gebildeten Packungen übereinandergepackt und zu einer etwa rechteckigen flachen Form gepreßt und gefroren werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von der Folie eine doppelte Lage gebildet und in diese ein Etikett (3) eingelegt wird (Fig. 1).
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die folienumhüllten Packungen einzeln, oder insbesondere zu mehreren, vorzugsweise zu etwa drei oder vier in einen länglichen, vorzugsweise etwa der Größe eines ganzen Geflügels (Ente) entsprechenden Karton versandfertig verpackt werden (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 609 836/273 2.57
DEB33737A 1954-12-13 1954-12-13 Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen Pending DE1003021B (de)

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DE1003021B true DE1003021B (de) 1957-02-21

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DEB33737A Pending DE1003021B (de) 1954-12-13 1954-12-13 Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen

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DE (1) DE1003021B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998007327A1 (en) * 1996-08-22 1998-02-26 Lindsay George Wyborn Collapsible mould for frozen food blocks with bulging-free surfaces

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998007327A1 (en) * 1996-08-22 1998-02-26 Lindsay George Wyborn Collapsible mould for frozen food blocks with bulging-free surfaces

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