DE1003021B - Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen - Google Patents
Verfahren zum Einfrieren von GefluegelteilenInfo
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- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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- A23B4/066—Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes
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Description
Im Hauptpatent 816 475 ist bereits ein Verfahren angegeben, bei dem das Geflügel, z. B. eine Ente, in
eine biegsame, durchscheinende Folie gepackt, in einen Formkasten gepreßt und dann so tief eingefroren
wird, daß das Geflügel, also z. B. die Ente, nach dem Herausnehmen die Kastenform beibehält;
die um die Ente gelegte Hülle aus Cellulosehydrat liegt dabei durch das Einpressen der Ente in den
Kasten eng an der Ente an, so daß das Fleisch der Ente gut sichtbar ist. Jede Ente wird dann mit ihrer
Folienumhüllung in je einen Karton gepackt und in dieser Verpackung versandt.
Aufgabe der Erfindung ist es, dieses Verfahren, das sich als sehr zweckmäßig erwiesen hat, so zu
gestalten, daß es auch. zur Verschickung von Geflügelteilen geeignet ist. Hierzu wird erfmdungsgemäß
nach sorgfältig durchgeführten Versuchen vorgeschlagen, mehrere Geflügelteile, die zusammen
ein bestimmtes Gewicht, z. B. 1 Pfund, haben, so zusammenzulegen und in eine durchsichtige Folie aus
Cellulosehydrat einzuschlagen, daß weitaus der größte Teil der Oberfläche der so entstandenen Packung von
der Haut bzw. dem Fleisch und nicht von unansehnlichen Innenteilen der einzelnen Geflügelstücke gebildet wird; danach wird diese Packung in eine
kastenförmige Metallform unter möglichst vollständigem Herauspressen der Luft zwischen der Folie
und den Geflügelteilen gepreßt und dann eingefroren, so daß sie nach dem Herausnehmen mit der eng an
den Geflügelteilen anliegenden Folie eine Quaderform bildet. Hierbei wird ein so großes Folienblatt
verwendet, daß sich seine Ränder beim Herumschlagen um die Geflügelteile überlappen, und zwar
so weit, daß ein zwischen die so gebildete doppelte Folienlage eingelegtes Etikett, das z. B. Angaben
über den Inhalt der Packung, die liefernde Geflügelfarm, Zubereitungsrezepte od. dgl. enthält, mit den
Ententeilen nicht unmittelbar in Berührung kommt und doch völlig von der durchsichtigen Folie bedeckt
ist. Danach werden die Ränder der Folie z. B. heiß verklebt und dann die einzelnen Packungen so in die
Kastenform eingelegt und in sie eingepreßt, daß das erwähnte Etikett praktisch nur auf einer der Flächen
der so entstehenden Quaderform der Packung zu liegen kommt, also möglichst nicht oder nur sehr
wenig um eine Kante der Form herumgreift.
Zweckmäßig werden Kastenformen verwendet, in die gleichzeitig mehrere Packungen der geschilderten
Art eingelegt, eingepreßt und eingefroren werden. Um trotzdem auch an den einander zugekehrten
Flächen der in einem Formkasten eingepreßten Packungen eine ebene Fläche zu erhalten, werden
zwischen die einzelnen Packungen feste Zwischenlagen aus genügend starkem Blech, Holz od. dgl. ein-Verfahren
zum Einfrieren
von Geflügelteilen
von Geflügelteilen
Zusatz zum Patent 816 475
Anmelder:
Rolf Bölts, Westerscheps (Oldbg.)
Rolf Bölts, Westerscheps (Oldbg.)
Rolf Bölts, Westerscheps (Oldbg.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gelegt. Danach werden die Packungen mit dem Deckel der Form eingepreßt, so daß sie die gewünschte
Quaderform erhalten. Hierdurch kommt die Folie allseitig unmittelbar zum Anliegen an die nach außen
gekehrten Haut- oder Fleischteile der Geflügelstücke, so daß sich unter ihr kein die Sicht behindernder
Eisschnee beim Einfrieren bilden kann. Nach, dem Einfrieren besitzt somit die Packung die sehr ansprechende
und zugleich für die weitere Verpackung sehr vorteilhafte Form und — wegen des dichten
Anliegens der Folie und der nach außen gekehrten Haut-bzw. Fleischteile der einzelnen Geflügelstücke —
auch ihr gutes Aussehen. Die Zweckmäßigkeit der Quaderform erweist sich dann beim Verpacken der
einzelnen Packungen in Pappkartons. An sich ist das versandfertige Verpacken jeder einzelnen. Packung in
je einen Pappkarton möglich und empfiehlt sich oft; besonders vorteilhaft ist es aber, vor allem bei der
Versendung großer Mengen, mehrere, insbesondere drei bis vier Packungen in je einen Karton versandfertig
zu verpacken. Bei 1-Pfund-Packungen können dann die gleichen Kartons· verwendet werden, die
auch zur Verpackung je einer Ente od. dgl. in je einen Karton nach dem Hauptpatent dienen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung lassen die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung
und die folgende Beschreibung erkennen. In Fig. 1 stellt 1 die in der angegebenen Weise aus
mehreren mit ihren Haut- oder Fleischflächen nach außen gekehrten Geflügelstücken gebildete Geflügelmenge
des vorgeschriebenen Gewichts dar; 2 ist die Cellulosehydratfolie, in die die Geflügelstücke eingeschlagen
sind und die oben eine doppelte Lage bildet, zwischen die das Etikett 3 eingelegt ist. Die
mit 2" und 2b bezeichneten und angekreuzten Ränder
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der Folie2 werden heiß verklebt, so. daß das Etikett 3
praktisch sich nicht mehr verschieben kann. In Fig. 2 ist diese Packung im Grundriß gezeigt; die stirnseitig
überstehenden Ränder 21, 22 der Folie 2 werden dann noch eingeschlagen und ebenfalls z.B.
mittels eines Bügeleisens heiß verklebt. Die so entstandene, noch unförmige Packung wird zweckmäßig
zusammen mit mehreren gleichartigen Packungen, wie z. B. in Fig. 3 gezeigt, in einen Formkasten 4
unter Verwendung von festen Zwischenlagen 41 einlegt und mittels des Deckels 42 und des schematisch
gezeigten Spannverschlusses 43 fest eingepreßt. Hierdurch wird die Luft zwischen der durchsichtigen
Folie 2 und den Geflügel stücken 1 auf allen sechs Flächen des Quaders herausgedrückt; die Folien 2
liegen also auf diesen Flächen dicht am Geflügelfleisch an. Nach dem Einfrieren und Herausnehmen
behalten die Packungen ihre Rechteckform, und die Folien 2 bleiben auf den Flächen dicht am Geflügelfleisch,
so daß das Fleisch für den Käufer durch die vor allem der Hygiene dienende Folie hindurch gut
sichtbar ist. Eine solche, vorzugsweise etwa würfelförmige Packung, deren äußere Umhüllung von der
Folie 2 gebildet wird, zeigt Fig. 4. Durch diese äußere Umhüllung 2 hindurch ist auf einer Seite des
Quaders das Etikett 3 mit der Schrift 3ß usw. sichtbar.
Wie schon in Fig. 3 gezeigt, sind die Packungen so in den Formkasten eingelegt, daß die in die Folie
eingelegten Etikette 3 in einer Fläche des Quaders, z. B. wie in Fig. 3 in der oberen Fläche, zu liegen
kommen.
Infolge der durch die Knochen in den einzelnen Geflügelstücken bedingten ziemlich sperrigen Form
vieler Geflügelstücke ist es nicht immer möglich, die Teile für eine Packung so zusammenzustellen, daß
die Folie 2 überall an Fleisch oder Haut anliegt. Es bilden sich daher vereinzelt auch Hohlstellen unter
der Folie 2, die jedoch zur Bildung von Eisschnee führen und daher auch nicht unschön dunkel, sondern
hell aussehen; zudem können solche unvermeidlichen Hohlstellen vielfach so gelegt werden, daß sie durch
das Etikett verdeckt werden. Die ganze Packung macht daher nach ihrer Fertigstellung einen sehr
sauberen und klaren Eindruck.
In Fig. 5 ist schematisch gezeigt, wie mehrere so hergestellte Packungen, vorzugsweise drei bis vier
Packungen, in einen allseitig geschlossenen Karton 5 versandfertig verpackt sind, nachdem sie gegebenenfalls
gemeinsam in ein Papier eingeschlagen sind. Auch hierbei können die Kartons 5 die gleichen sein, 5"
wie sie zum Versand eines ganzen Geflügels, z. B. einer Ente, dienen, da die drei bzw. vier Einzelpackungen
aneinandergereiht etwa der Größe eines nach dem Hauptpatent 816475 behandelten und verpackten
Geflügels, z. B. einer Ente, entsprechen.
An Stelle der in Fig. 3 bis 5 gezeigten, etwa würfelförmigen Gestalt -können die eingefrorenen
Packungen auch eine flache Form haben, indem z. B. mehrere Einzelpackungen in der in Fig. 6 schematisch
gezeigten Weise in einem gemeinsamen Formkasten 4 eingelegt und mittels des Deckels 42 und des
Schnellverschlusses 43 (s. auch Fig. 4) und unter Verwendung entsprechender Zwischenlagen 44 zu
flachen Scheiben gepreßt und eingefroren werden. Doch ist diese Form wesentlich ungünstiger als die
obenerwähnte Würfelform, mit ungefähr gleichen Kantenlängen, weil bei der letzteren die von der
Haut bzw. dem Fleisch zu bildende Oberfläche wesentlich kleiner ist als bei der flachen Form.
Claims (6)
1. Verfahren zum Einfrieren von Geflügelteilen gemäß Hauptpatent 816 475, dadurch ge^
kennzeichnet, daß mehrere Geflügelteile mit ihren Fleisch- bzw. Hautflächen nach außen gekehrt in
eine durchsichtige Folie insbesondere aus Cellulosehydrat eingeschlagen und mit der Folie in
eine Kastenform unter möglichst vollständigem Herauspressen der Luft aus der Folienumhüllung
allseitig fest eingepreßt und in dieser eingefroren werden, so daß die Geflügelteile mit der eng
anliegenden Folienumhüllung eine Quaderform bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere je aus mehreren Geflügelteilen
gebildete Packungen mit ihren Folienumhüllungen unter Zwischenlage von Platten gemeinsam in einen Kasten gepreßt und in ihm
eingefroren werden, so daß jede der Packungen nach dem Einfrieren quaderförmig bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines länglichen,
etwa rechteckigen Formkastens, in den die je aus mehreren Geflügelteilen gebildeten Packungen
nebeneinandergepackt und etwa zu Würfelform gepreßt und gefroren werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines länglichen,
etwa rechteckigen Formkastens, in den die je aus mehreren Geflügelteilen gebildeten Packungen
übereinandergepackt und zu einer etwa rechteckigen flachen Form gepreßt und gefroren werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von der Folie eine
doppelte Lage gebildet und in diese ein Etikett (3) eingelegt wird (Fig. 1).
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die folienumhüllten
Packungen einzeln, oder insbesondere zu mehreren, vorzugsweise zu etwa drei oder vier in einen
länglichen, vorzugsweise etwa der Größe eines ganzen Geflügels (Ente) entsprechenden Karton
versandfertig verpackt werden (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 609 836/273 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB33737A DE1003021B (de) | 1954-12-13 | 1954-12-13 | Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB33737A DE1003021B (de) | 1954-12-13 | 1954-12-13 | Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003021B true DE1003021B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=6964113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB33737A Pending DE1003021B (de) | 1954-12-13 | 1954-12-13 | Verfahren zum Einfrieren von Gefluegelteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003021B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998007327A1 (en) * | 1996-08-22 | 1998-02-26 | Lindsay George Wyborn | Collapsible mould for frozen food blocks with bulging-free surfaces |
-
1954
- 1954-12-13 DE DEB33737A patent/DE1003021B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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