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DE1089370B - Drehtrommel, insbesondere Trocken- oder Kalziniertrommel - Google Patents

Drehtrommel, insbesondere Trocken- oder Kalziniertrommel

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Publication number
DE1089370B
DE1089370B DEG26168A DEG0026168A DE1089370B DE 1089370 B DE1089370 B DE 1089370B DE G26168 A DEG26168 A DE G26168A DE G0026168 A DEG0026168 A DE G0026168A DE 1089370 B DE1089370 B DE 1089370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
rotary drum
tubes
screw conveyor
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26168A
Other languages
English (en)
Inventor
Clifford E Bill
Nathan G Schwartin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEN AM TRANSPORT
General American Transportation Corp
Original Assignee
GEN AM TRANSPORT
General American Transportation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEN AM TRANSPORT, General American Transportation Corp filed Critical GEN AM TRANSPORT
Publication of DE1089370B publication Critical patent/DE1089370B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Drehtrommel, insbesondere Trocken-oder Kalziniertrommel Die Erfindung betrifft eine drehbare Trommel, insbesondere eine Trocken- oder Kalziniertro:mmel, die in ihrem Innern Wärmeaustauscherrohre und an ihrer entnahmeseitigen. Stirnwand zwei aus der Trommel koaxial herausgeführte Zu- und -Ableitungsrohre für das Wärmetauschmedium aufweist, die durch einfeststehendes, den Endteil der Trommel an einer seitlichen Öffnung übergreifendes Austrittsgehäuse einer Vorrichtung zur kontinuierlichen gasdichten, Gutentnahme hindurchgeführt sind.
  • Bei solchen Behandlungstrommeln ist es. für eine kontinuierliche Behandlung des Materials wichtig, daß das an der einen Stirnseite der Trommel durch eine ortsfeste Zuführungsvorrichtung kontinuierlich eingeführte Material nach seiner Behandlung und/ oder sonstigen Reaktion an der anderen Stirnseite zu einer ortsfesten Aufnahmevorrichtung herausgeleitet wird. In gewissen Anwendungsfällen ist es außerdem noch wünschenswert, daß auch die in der Drehtrommel befindliche Gas- oder Luftatmosphäre geregelt werden kann.
  • Es kann z. B. zweckmäßig sein, innerhalb der Drehtrommel gegenüber der äußeren Atmosphäre einen Unterdruck oder einen Überdruck aufrechtzuerhalten. Auch kann es wichtig sein, das Material innerhalb der Drehtrommel mit einem anderen Gas als Luft zu behandeln, z. B. Kohlendioxyd, Wasserstoff, Stickstoff oder sonstigen vorzugsweise inerten Gasen. Dabei müssen. die verschiedenen Anschlüsse der Drehtrommel sämtlich hermetisch abgedichtet werden., obgleich. die Trommel verdrehbar bleiben muß. Gerade wegen der gasdichten. Abdichtungen ist eine geeignete Konstruktion der Drehtrommel schwierig, weil aus ihr laufend große Mengen des behandelten Materials herausgeführt werden müssen.
  • Ein typisches Beispiel für solche Drehtrommeln ist eine gegen Ende der Ammoniak-Sodäherstellung zur Herstellung von Natriumcarbonat oder kalzinierter Soda dienende Trommel. Gegen Ende dieses Herstellungsprozesses muß eine gewisse Menge wasserhaltigen Natriumbicarbonats erhitzt werden, um das Wasser auszutreiben und das Natriumbicarbonat in Natriumcarbo:nat zu verwandeln, wobei Wasser und Kohlendioxyd frei werden. Hier ist es wünschenswert, daß das entstehende Kohlendioxyd aufgefangen und am Anfang des Herstellungsprozesses der Ammoniak-Soda wieder verwendet wird. Hierzu muß es von dem Wasserdampf getrennt und vor einer Vermischung mit anderen Stoffen, etwa mit Luft, bewahrt werden. Infolgedessen, rnuß die Drehtrommel so betrieben werden, daß ihr Inneres gegenüber der Außenluft abgedichtet bleibt und das Kohlendioxyd - sowie auch der Wasserdampf - gesammelt und aus, der Trommel herausgeführt werden können, obgleich sich die Drehtrommel dabei ständig dreht und das Material der Trommel zugeführt und aus dieser wieder abgeführt werden muß.
  • Bei einer bekannten, zur Durchführung der vorgenannten Verfahren geeigneten Drehtrommel übergreift das Austrittsgehäuse, mit dem die aus der Trommel herausgeführten beiden Rohre fest verbunden sind, das entnahmeseitige Ende der Drehtrommel über deren vollen Durchmesser, während die Trommel selbst kurz vor ihrer Stirnseite entlang ihrem äußeren Umfang mit Öffnungen versehen ist, durch welche das zu behandelnde Gut nach unten in das Austrittsgehäuse einfallen soll. Das Austrittsgehäuse ist an seinem unteren, außerhalb des Bereiches der eigentlichen Trommel befindlichen Ende mit einer gesondert angetriebenen, Austrittsschnecke versehen, die in Verbindung mit dem in der Schnecke befindlichen auszutragenden Gut den gasdichten Abschluß des Innenraumes der Trommel gegenüber der äußeren Atmosphäre herbeiführen soll. Abgesehen davon, daß eine solche Austragvorrichtung verhältnismäßig groß ausfällt, ist auch die Abdichtung zwischen dem Austrittsgehäuse und der Drehtrommel um deren ganzen Umfang herum schwierig. Schließlich machen auch die um den ganzen Umfang der Trommel herum vorgesehenen Austrittsöffüungen für das behandelte Gut besondere Maßnahmen zur Beibehaltung der erforderlichen Festigkeit der ganzen Trommel notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die entnahmeseitige Anordnung der Drehtrommel zum Herausführen der verhältnismäßig großen Mengen des behandelten Materials zu vereinfachen und zugleich bezüglich der Abdichtung zu verbessern, wobei die verbesserte Austragvorrichtung in ihren.Abmessuugen zugleich kleiner als die vorstehend angeführte bekannte Austragvorrichtung ausfallen soll.
  • Bei der erfindungsgemäßen Drehtrommel sind die beiden Rohre bei einer an sich bekannten, Ausbildung des genannten Endteiles als ein gegenüber dem äußeren Trommelumfang auf einen kleineren Durchmesser abgesetztes und an der dortigen Stirnwand der Drehtrommel axial befestigtes Zylinderstück mit diesem gegenüber den Rohren im Durchmesser größeren Zylinderstück über eine das äußere der beiden Rohre umgebende Förderschnecke mit Schaufelblättern od. dgl. zum Austragen des behandelten Materials verbunden und gegenüber der verdrehbar durchsetzten Außenwand des Austrittsgehäuses hermetisch abgedichtet, wobei die beiden Rohre weiterhin an eine das Zylinderstück umgebende, mit der Drehtrommel fest verbundene Sammelvorrichtung für die Wärmetauscherrohre angeschlossen sind.
  • Eine solche Kombination der Austrag-vorrichtung mit den aus der Trommel axial herausgeführten Rohren des Wärmetauschers ergibt eine- einfache, starre und auch gut nach außen hin abdichtbare Konstruktion., bei der der eigentliche Trommelmantel durch die Austragvorrichtung in keiner Weise beeinträchtigt wird.
  • Ausgestaltungen der Erfindung betreffen konstruktive Einzelheiten der Anordnung zur Gutentnahme und zur Hinein- und Herausführung des Wärmetauschmediums in die bzw. aus der Drehtrommel.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt Fig. 1 eine gemäß dem Ausführungsbeispiel als Trockentrommel ausgebildete Drehtrommel, die mit einer erfindungsgemäßen Gutentnahmevorrichtung versehen ist, in einer Seitenansicht, Fig. 2 die Drehtrommel gemäß Fig. 1 in einem senkrechten Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 (in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab), Fig. 3 die Drehtrommel gemäß Fig. 1 in einem senkrechten Teillängsschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 durch ihren. mit der Gutentnahmev orrichtung versehenen Teil (in einem gegenüber Fig. 2 nochmals vergrößerten Maßstab, wobei einzelne Teile zur besseren Sichtbarmachung von. Einzelheiten gebrochen dargestellt sind), Fig. 4 die gleiche Drehtrommel in einem senkrechten Teilquerschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 durch den außerhalb dar eigentlichen Drehtrommel befindlichen Teil der Gutentnahmevorrichtung, wobei auch ein Teil der dortigen Stirnseite der Drehtrommel in Ansicht sichtbar ist, Fig. 5 die gleiche Drehtrommel in einem senkrechten Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3.
  • Die an der beispielsweise dargestellten Drehtrommel befindliche Gutentnahmevorrichtung kann bei solchen oder ähnlichen Trommeln eine vielfache Verwendung finden. Sie kann z. B. an einer Trommel angeordnet sein, in der das Material erhitzt oder gekühlt wird oder in der das erhitzte oder gekühlte Material außerdem einer chemischen Behandlung ausgesetzt wird. Dabei kann, die Behandlung innerhalb der Drehtrommel bei Atmosphärendruck oder auch bei über-oder Unterdruck vor sich gehen. Ferner kann das innerhalb der Drehtrommel befindliche Gas statt aus Luft auch aus Wasserdampf, Kohlendioxyd, Wasserstoff, Stickstoff oder irgendeinem anderen, vorzugsweise inerten Gas bestehen; Bei dem nachstehenden Ausführungsbeispiel wird eine Anwendung beschrieben, nach welcher die Drehtrommel bei einem abschließenden Verfahrensschritt der Ammoniak-Sodaherstellung als Trockentrommel dient, in der nasses Nabriumbicarbonat zur Ausscheidung des Wassers und zugleich zur Umwandlung des Natriumbicarbonats. in Natriu.mcarbonat erhitzt wird, wobei zugleich Wasser und Kohlendioxyd frei werden.
  • In Fig. 1 der Zeichnung ist die ganze Drehtrommelanordnung, zu der auch die nachstehend noch im einzelnen beschriebene Gutentnahmevorrichtung gehört, mit 10 bezeichnet. Die Drehtrommeianordnung 10 besteht vor allem aus einer zylindrischen Drehtrommel 12, die an ihren beiden Stirnseiten hermetisch abgedichtet ist und vorzugsweise eine im wesentlichen horizontal, jedoch vorzugsweise nach dem austrittsseitigen Ende der Drehtrommel 12 (gemäß Fig. 1 von links nach rechts) schwach geneigt verlaufende Achse aufweist. DieDrehtrommel ist in dieser Stellung mittels zweier sie umgebender Reifen 14 gehalten, die an ihr mit gegenseitigem Abstand befestigt und je auf mit ihren Lagern ortsfest angeordneten Lagerrollen 16 gelagert sind. Außerdem sind Mittel vorgesehen, um die Drehtrommel 12 um ihre Achse verdrehen zu können. Hierzu dient ein Elektromotor 18, der über ein Untersetzungsgetriebe 20 ein Ritzel 22 antreibt, welches in einen: großen, die Drehtrommel 12 umfassenden und an ihr befestigten: Zahnkranz 24 eingreift und die Drehtrommel dadurch antreiben kann. Vom Elektromotor 18 aus kann die Drehtrommel 12 gemäß dem Ausführungsbeispiel - von. ihrem austrittsseitigen Ende her (gemäß Fig. 1 von ihrer rechten Stirnseite her) betrachtet - im Uhrzeigersinn verdreht werden, wobei dieDrehtrommel 12 über die Reifen 14 auf denLagerrollen 16 abrollt.
  • An der eintrittsseitigen Stirnseite der Drehtrommel 12 ist eine Gutbeschickungsvorrichtung, mit 26 bezeichnet, vorgesehen, mittels welcher das zu behandelnde Gut in die Drehtrommel 12 eingebracht werden kann. Zur Gutbeschickungsvorrichtung 26 gehört vor allem ein senkrechtes Zuführungsrohr 28, durch welches das zu behandelnde Material, z. B. nasses Natriumbicarbonat, zunächst von einer (nicht dargestellten) Stelle aus in einen axial vor der Drehtrommel befindlichen Trichter 30 gelangt. Innerhalb des Trichters. 30 befindet sich eine Förderschnecke 32, die von einem Elektromotor 34 aus über einen, Riementrieb 36 drehbar ist. Die Förderschnecke 32 erstreckt sich nach der Drehtrommel 12 hin zunächst durch ein Gehäuse 38 und ragt mit ihrem (gemäß Fig. 1) rechten Ende noch ein kurzes Stück in die Drehtrommel 12 selbst hinein,. Zur Aufrechterhaltung eines hermetischen Abschlusses des Inenraumes der Drehtrommel 12 dient hier eine Dichtvorrichtung 40 zwischen der Drehtrommel 12 und dem feststehenden Gehäuse 38.
  • Die während der Behandlung des Materials in der Drehtrommel 12 entstehenden Gase gelangen vom eintrittsseitigen Ende der Drehtrommel 12 aus in eine Rohrleitung 42, durch die sie abgeführt werden. Das Ende der Rohrleitung 42 ist gegenüber der Drehtrommel 12 durch die Dichtvorrichtung 40 ebenfalls hermetisch abgedichtet.
  • Innerhalb der Drehtrommel 12 befindet sich ein Wärmetauschersystem, welches im wesentlichen aus einer ersten Gruppe von Rohren 44 und aus einer weiteren. Gruppe von etwas kleineren Rohren 46 besteht, die sich alle in Längsrichtung der Drehtrommel 12 erstrecken und von denen die der äußeren Gruppe entlang der Innenwandung der Drehtrommel 12 gleichmäßig verteilt angeordnet sind, während die der anderen Gruppe konzentrisch etwas weiter innerhalb der Drehtrommel 12 verlaufen. Dabei ist die Anordnung der einzelnen Rohre 44, 46 zueinander derart, daß je zwei Rohre 44, 46 radial zur Drehtrommel 12 liegen. Die rechten Enden der Rohre 44, 46 münden in eine Sammelvorrichtung 48 (Fig. 3), die am Ende der Drehtrommel befestigt ist. Im übrigen sind die Rohre 44, 46 zwischen ihren. Enden noch durch übliche (nicht besonders dargestellte) Halter od. dgl. an. der Innenwandung der Drehtrommel 12 festgelegt.
  • Nachstehend wird zunächst die Sammelvorrichtung 48 - sowohl bezüglich ihrer Konstruktion als auch bezüglich ihrer Wirkungsweise - an Hand der Fig. 3 und 5 beschrieben. Der zum Aufheizen der Rohre 44 und 46 dienende Dampf wird durch eine Rohrleitung 50 von einer (nicht dargestellten) Quelle her durch ein etwa axial zur Drehtrommel 12 feststehend angeordnetes Muffenstück 52 zugeführt, das in seinem Innern eine seine Bohrung umgebende und mit der Rohrleitung 50 in Verbindung stehende Ringnut 52 a aufweist. Das Muffenstück 52 umfaßt mit seiner Bohrung ein Rohr 54, welches an der Stelle der Ringnut 52a, mit einer Anzahl entlang seinem Umfang verteilter Öffnungen 56 versehen ist. Das über das Muffenstück 52 (Fig. 3) nach rechts vorstehende freie Ende des Rohres 54 ist durch eine Abschlußplatte 58 abgeschlossen, während in das Rohr 54 an der der Platte 58 abgelegenen Seite der Öffnungen 56 eine Ringscheibe 60 dicht eingesetzt ist, die zugleich einen Außenflansch eines an dieser Stelle beginnenden und sich (Fig. 3) nach links in das Rohr 54 hinein erstreckenden, weiteren Rohres 62 bildet. Das im Rohr 54 konzentrisch: verlaufende Rohr 62 geht an seinem linken Ende über eine dichte, jedoch in gewissem Umfange elastische Kupplung 64 in ein axial anschließendes Rohr 66 über, welches sich nach der Drehtrommel 12 hin bis in den Bereich der Sammelvorrichtung 48 erstreckt. An dieser Stelle gehen von dem Rohr 66 drei radial nach außen verlaufende Verbindungsrohre 68 aus, die entlang dem Umfang des Rohres 66 gleichmäßig verteilt angeordnet sind und das Innere des Rohres 66 mit der Sammelvorrichtung 48 verbinden.
  • Die Sammelvorrichtung 48 besteht im wesentlichen aus einer zugleich die rechte Stirnwand 70 der Drehtrommel 12 bildenden. Ringscheibe und einer weiteren Ringscheibe 72, die an der erstgenannten Ringscheibe über eine Anzahl Abstandsbolzen 74 in einem die Breite der Sammelvorrichtung 48 festlegenden Abstand gehalten ist. Den äußeren Abschluß der Sammelvorrichtung 48 bildet eine zylindrische Wand 76, die einerseits (Fig. 3 links) an der Stirnwand 70 und anderseits an der Ringscheibe 72 zugleich abdichtend festgelegt ist. An ihrer Innenseite ist die Sammelvorrichtung 48 mit einem Zylinderstück 78 verbunden, wobei diese und auch die anderen Verbindungen der Sammelvorrichtung 48 z. B. durch Schweißen hergestellt sein können. Die äußeren Enden der Verbindungsrohre 68 durchziehen dabei das Zylinderstück 78 mit entsprechenden Bohrungen und sind mit ihren dortigen. Enden in das Zylinderstück eingeschweißt. Die Stirnwand 70 ist entlang ihrer ganzen Ringfläche mit - im Querschnitt den Rohren. 44,46 angepaßten -Bohrungen versehen, in welchen die Enden der Rohre 44 und 46 zugleich abdichtend gehalten sind, so daß die Sammelvorrichtung 48 zugleich mit den Innenräumen der Rohre 44, 46 in Verbindung steht.
  • Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Sammelvorrichtung 48 entlang ihrem ringförmigen. Innenraum durch radiale Trennwände 80 in drei gleichmäßige Ringabschnitte aufgeteilt ist. Dabei sind die Trennwände 80 gegenüber den Einmündungsstellen der Verbindungsrohre 68 so angeordnet, daß jedes Verbindungsrohr 68 etwa im Mittelbereich eines Ringabschnittes in die Sammelvorrichtung 48 einmündet. Infolgedessen hat der durch die Verbindungsrohre 68 zugeführte Dampf Zutritt zu allen drei Ringabschnitten, von denen aus er in alle Rohre 44,46 einströmen und so das in der Drehtrommel 12 befindliche Gut aufheizen kann.
  • Beim Aufheizen des in der Drehtrommel 12 befindlichen Gutes muß damit gerechnet werden, daß der in den Rohren 44,46 befindliche Dampf kondensiert und das Kondensat durch seine Schwerkraft entlang den Rohren 44, 46 wieder in die Sammelvorrichtung 48 zurückfließt, was noch durch die schwache Neigung der Drehtrommel 12 unterstützt wird.
  • Die Drehtrommel 12 wird im Betrieb - von ihrem austrittsseitigen Ende her gesehen - im Uhrzeigersinn verdreht, wodurch sich das Kondensat in Drehrichtung vor jeder Trennwand 80 der Sammelvorrichtung 48 (Fig. 5) ansammelt. Es ist deshalb noch eine weitere Maßnahme getroffen, um das Kondensat aus der Sammelvorrichtung 48 abführen und einem außerhalb der Drehtrommel 12 befindlichen Ablauf zuführen zu können. Hierzu dienen drei weitere Verbindungsrohre 82, die sich ebenfalls radial zur Drehtrommel 12 erstrecken und je von einer Stelle der Sammelvorrichtung 48 ausgehen, die in Drehrichtung unmittelbar vor einer Trennwand 80 liegt. An ihren inneren Enden sind dieVerbindungsrohre 82 mit einem das Rohr 66 konzentrisch umgebenden -und zugleich eine Verlängerung des Rohres 54 bildenden - Rohr 84 verbunden. Auch die Rohre 84 und 54 sind an ihrer mit der Verbindungsstelle der beiden Rohre 62 und 66 in einer Ebene liegenden Verbindungsstelle durch die Kupplung 64 dicht - und doch zugleich in gewissem Umfange elastisch-verbunden. Das aus der Sammelvorrichtung 48 in dieVerbindungsrohre82 eintretende Kondensat kann dabei aus dem zwischen den Rohren 84. und 66 befindlichen Ringraum durch entsprechende Öffnungen der Kupplung 64 hindurch in den Ringraum zwischen den Rohren 54 und 62 abströmen.
  • Beim Betrieb der Drehtrommel 12 laufen dieTrennwände 80 mit der Drehtrommel 12 um, wobei sie nacheinander zunächst in eine waagerechte und anschließend in eine schräg nach außen oben geneigte Stellung zur Trommel gelangen, wodurch das in Drehrichtung vor ihnen angesammelte Kondensat in das jeweils vor der Trennwand 80 befindliche Verbindungsrohr 82 fließt. Da auch dieses Verbindungsrohr 82 in diesem Augenblick schräg nach der Achse der Drehtrommel 12 hin geneigt ist, fließt das Kondensat somit nach dein Rohr 84 ab, in dem es - innerhalb des Ringraumes zwischen diesem Rohr und dem Rohr 66 - weiter nach außen, d. h. zu dem Muffenstück 52 hin, abströmt. Damit das in den genannten Ringraum zwischen den beiden. Rohren 84 und 66 eingeströmte Kondensat nicht sogleich anderseits des Ringraumes wieder in das weiter nach unten führende Verbindungsrohr 82 abfließen kann, sind an der inneren Einmündungsstelle der Verbindungsrohre 82 zwischen den beiden Rohren 84 und 66 noch radial verlaufende Trennwände 86 vorgesehen, die sich auch in Längsrichtung der beiden Rohre noch über den Bereich der Verbindungsrohre 82 hinaus erstrecken.
  • Aus dem Rohr 84 gelangt das Kondensat durch die Öffnungen der Kupplung 64 hindurch in das Rohr 54, aus dem es unmittelbar vor der Ringscheibe 60 durch radiale Austrittsöffnungen, 88 des Rohres 54 in einen Ringkanal 90 des Muffenstückes 52 und aus diesem Ringraum 90 schließlich zu einem Austrittsstutzen 92 für das Kondensat gelangt. Der Austrittsstutzen 92 ist zweckmäßig an einen Kondenstopf (nicht dargestellt) angeschlossen., durch welchen der im Innern des Wärmetauschersystems herrschende Dampfdruck trotz des Kondensatablaufs aufrechterhalten werden kann.
  • Das nasse Natriumbicarbonat wird in die Drehtrommel 12 durch das Zuführungsrohr 28 (Fig. 1) geleitet. Innerhalb der Drehtrommel 12 wird das nasse Natriumbicarbonat durch den durch die Rohre 44 und 46 geleiteten Dampf aufgeheizt, wobei das im Natriumbicarbonät gebundene Wasser als Wasserdampf ausgeschieden und das Natriumbicarbonat zu Natriumcarbonat - unter gleichzeitiger Bildung von Kohlendioxyd - umgesetzt wird. Der Wasserdampf und das Kohlendioxyd werden durch die Rohrleitung 42 abgezogen. Die Drehtrommel 12 und das zur Aufheizung des Natriumbicarbonats dienende Wärmetauschersystem sind auf den Durchsatz der Trommel derart abgestimmt, daß das durchgesetzte und innerhalb der Drehtrommel 12 zunehmend in Natriumcarbonat verwandelte Natriumbicarbonat bei seiner Vorwärtsbewegung (Fig.1) durch die Trommel schließlich vollständig in trockenes Natriumcarbonat übergeführt wird. Dabei wird der Vortransport des Materials nicht nur durch die schwache Neigung der Drehtrommel 12, sondern zusätzlich auch durch die innerhalb der Trommel verlaufenden Rohre 44 und 46 erzielt, durch welche das Material immer wieder aufgelockert und bei seinem anschließenden Absinken auf den Grund der Trommel um einen entsprechenden kleinen Betrag nach rechts bzw. nach dem austrittsseitigen Ende der Trommel hin gefördert wird.
  • Das umgesetzte und getrocknete Material soll aus der Drehtrommel 12 schnell und vollständig ausgeschieden werden, ohne daß dabei Kohlendioxyd v erlorengeht oder etwa dasselbe verunreinigende Luft in die Trommel eindringt. Das durch die Rohrleitung 42 gemeinsam mit dem Wasserdampf abgezogene Kohlendioxyd läßt sich durch Abkühlen leicht von dem dabei kondensierenden Wasserdampf trennen, wonach es dem Ammoniak-So.daherstellungsprozeß in einer vorhergehenden Stufe wieder zugeführt wird.
  • Die nachstehend im einzelnen beschriebene Gutentnahmevorrichtung der Drehtrommel 12 soll vor allem dazu dienen, die Verluste beim Betrieb der Drehtrommel auszuschließen. Wie Fig@3 der Zeichnung zeigt, ist das Rohr 84 an seinem Ende in das Innere der Drehtrommel 12 hinein verlängert und trägt an seinem Teil 94 eine Anzahl um diesen Teil schraubenlinienförmig verlaufender Schaufelblätter 96. Vorzugsweise sind entlang dem Umfang des Rohres 84 und des Teiles 94 vollkommen gleichartig ausgebildete sechs Schaufelblätter 96 gleichmäßig verteilt angeordnet, wobei jedes Schaufelblatt 96 einem der Verbindungsrohre 68 und 82 zugeordnet ist. Sollten mehr oder weniger Verbindungsrohre 68 und 82 vorhanden sein, dann, wird zweckmäßig eine entsprechend andere Anzahl von Schaufelblättern 96 vorgesehen. Die Schaufelblätter 96 sind außerdem so angeordnet, daß sie an den einzelnen Verbindungsrohren 68, 82 jeweils in Drehrichtung der Trommel (Fig@5) unmittelbar vor diesen Verbindungsrohren verlaufen, wodurch das entlang den Schaufelblättern 96 geförderte Gut in seiner Vorwärtsbewegung durch die Verbindungsrohre nicht gehemmt werden kann. Die Schaufelblätter 96 erstrecken. sich vom inneren Ende des Teiles 94 bis zum äußeren Ende des Zylinderstückes 78 und sind innen am Teil 94 und außen (entlang ihrem äußeren. Rand) am Zylinderstück 78 befestigt.
  • Am äußeren Ende des Zylinderstückes 78 enden auch die Schaufelblätter 96 innerhalb einer gemeinsamen, mit dem äußeren Ende des Zylinderstückes 78 zusammenfallenden. Ebene, während an dieser Stelle noch ein Austrittsgehäuse 98 der Drehtrommelanordnung 10 anschließt. Die der Drehtrommel 12 zugekehrte Seitenwand 100 des Austrittsgehäuses 98 weist eine dem Durchmesser des Zylinderstückes 78 angepaßte Öffnung auf, durch welche das äußere Ende des Zylinderstückes 78 noch um einen kleinen. Betrag in das Austrittsgehäuse 98 hineinragt. Die andere, mit Abstand vor dem äußeren Ende des Zylinderstückes 78 befindliche Seitenwand 102 des Austrittsgehäuses 98 ist mit der Seitenwand 100 über eine das Austrittsgehäuse 98 haubenförmig überdeckende Wand 104 verbunden, während am unteren Ende des so gebildeten Austrittsgehäuses noch eine mit einem Anschlußflansch versehene Austrittsöffnung 106 für das behandelte Gut vorhanden ist.
  • Das Austrittsgehäuse 98 ist feststehend angeordnet, wogegen die Drehtrommel 12 gemeinsam mit dem Zylinderstück 78 beim Betrieb der Drehtrommel verdreht wird. Damit auch beim Betrieb der Drehtrommel eine hermetische Abdichtung zwischen dem Austrittsgehäuse 98 und dem Zylinderstück 78 aufrechterhalten bleibt, ist an der Öffnung der Seitenwand 100 des Austrittsgehäuses 98 noch eine Dichtvorrichtung 108 vorgesehen. Zu dieser Dichtvorrichtung 108 gehört ein die Öffnung und den dortigen Teil des Zylinderstückes 78 in geringem Abstand umgebender und an der Seitenwand 100 befestigter äußerer Ringflansch 108a. Ein zweiter Ringflansch 110 ist in geringem Abstand vor dem Ringflansch 108 a. auf dem Zylinderstück 78 lose gelagert und wird durch eine Anzahl axial verlaufender Verbindungsbolzen 112 am Ringflansch 108 a einstellbar gehalten. Zwischen den beiden Ringflanschen ist eine übliche Dichtpackung 114 vorgesehen, die beim Anziehen der Verbindungsbolzen 112 abdichtend zwischen das Zylinderstück 78 und die Seitenwand 100 des Austrittsgehäuses 98 gepreßt wird.
  • Mit der Drehtrommel 12 wird auch das die andere Seitenwand 102 des Austrittsgehäuses 98 nach außen durchsetzende Rohr 84 verdreht, weshalb auch an dieser Stelle eine hermetische Abdichtung notwendig ist. Zu diesem Zweck befindet sich an dem zugleich zur Kupplung 64 gehörigen äußeren Ringflansch des Rohres 84 noch ein kurzes Zylinderstück 116, welches sich von diesem Flansch aus noch um einen kleinen Betrag bis in das Austrittsgehäuse 98 hinein erstreckt. An der Stelle der Öffnung der Seitenwand 102 befindet sich dabei eine Dichtvorrichtung 118, die wie die Dichtvorrichtung 108 aufgebaut ist.
  • Das in das Austrittsgehäuse 98 geförderte Material gelangt durch die Austrittsöffnung 106 in ein nach unten anschließendes (nicht dargestelltes) Vakuum-Sternventil, wodurch auch an dieser Stelle ein gasdichter Abschluß zwischen der äußeren Atmosphäre und dem Innenraum der Drehtrommel 12 erzielt wird.
  • Ein weiterer hermetischer Abschluß ist außerdem noch zwischen dem Dampfeinlaß und dem Kondensatauslaß des feststehend angeordneten Muffenstückes 52 und dem mit der Drehtrommel 12 verdrehten Rohr 54 notwendig. Wie Fig. 3 zeigt, dienen hierzu zwei an beiden Stirnseiten des Muffenstückes 52 angeordnete Stopfbuchsen 120 und 122.
  • In manchen Fällen ist es erwünscht, in das Innere der Drehtrommel 12 verschiedene Gase einzuführen, wozu am austrittsseitigen Ende der Drehtrommel 12 noch eine entsprechende Vorrichtung vorgesehen ist. Gemäß Fig.3 erstreckt .sich durch die äußere Abschlußplatte 58 des Rohres 54 axial noch eine Rohrleitung 124; die nach innen auch noch in die Rohre 62 und 66 und den Teil 94 des Rohres 84 hineinragt, wodurch ihr Ende im Innern der Drehtrommel 12 liegt. Das rechte Ende der Rohrleitung 124 (Fig. 3) ist über eine eine gegenseitigeVerdrehung der Teile zulassende hermetische Abdichtung 126 mit einem Ventil 128 verbunden, das über eine Leitung 130 an eine (nicht dargestellte) Gasquelle angeschlossen ist. Auf diese Weise kann irgendein erwünschtes Behandlungsgas durch die sich mit der Drehtrommel 12 drehende Rohrleitung 124 gasdicht in die Drehtrommel 12 eingeführt werden.
  • Bei der Verwendung der Trommel zur Ammoniak-Sodaherstellung kann es am Anfang jedes Betriebes der Drehtrommel 12 zweckmäßig sein, die vorher in der Drehtrommel 12 befindliche Luft aus derTrommel durch Kohlendioxyd auszuspülen. Das Kohlendioxyd dient dabei zugleich zum Ausspülen von Wasser, Dampf, usw., wobei die ausgespülten Medien aus der Drehtrommel 12 durch die Rohrleitung 42 abgeführt werden.
  • Bei der Trommeldrehung sorgen die Rohre 44 und 46 der Wärmetauschervorrichtung für eine Lockerung des Materials, wobei es jeweils etwa radial von oben nach unten und - im Bereich der Förderschnecke -zwischen die dortigen Teile der Schaufelblätter 96 fällt. Das Eintreten des behandelten Materials in die Förderschnecke wird noch durch eine Anzahl Leitbleche 132 unterstützt, die sich innerhalb der Trommel zwischen den Rohren 44 und 46 gleichmäßig verteilt befinden und sich jeweils radial nach innen bis kurz vor den äußeren Umfang der Schaufelblätter 96 der Förderschnecke erstrecken. Wie Fig.2 zeigt, sind innerhalb der Drehtrommel 12 neun Leitbleche 132 entlang dem inneren Umfang der Trommel gleichmäßig verteilt angeordnet, die einerseits an der Stirnwand 70 der Trommel beginnen und sich nach der Mitte der Trommel bis etwas über das innere Ende der Förderschnecke hinaus erstrecken (Fig. 3). An ihren äußeren, Enden sind die Leitbleche 132 mit der Innenwandung der Drehtrommel 12 verbunden. Beim Drehen der Drehtrommel 12 leiten die Leitbleche 132 das Material nach unten in die Zwischenräume der Schaufelblätter der Förderschnecke, während das behandelte Material durch die Schaufelblätter 96 an den Verbindungsrohren 68 und 82 vorbei nach außen gefördert wird. Bei dieser Förderung entfällt eine Hemmung durch die Verbindungsrohre 68 und 82, weil sich diese Rohre in Drehrichtung der Drehtrommel 12 stets gerade hinter je einem Schaufelblatt 96 befinden. Das behandelte Material gelangt schließlich entlang -der Förderschnecke in das Austrittsgehäuse 98 und fällt durch dieses hindurch nach unten, von wo es durch die Austrittsöffnung 106 zu dem (nicht dargestellten) Sternventil gelangt.
  • Durch die beschriebene Gutentnahmevorrichtung wird das behandelte Material - auch bei einem beträchtlichen Durchsatz - zwangläufig dem Austrittsgehäuse 98 zugeführt, ohne daß sich etwa hinter den Verbindungsrohren 68 und 82 eine nennenswerte Materialanhäufung bilden könnte. Trotzdem bleibt der hermetische Abschluß des Innenraumes der Drehtrommel 12 infolge der beschriebenen Abdichtungsmaßnahmen vollkommen erhalten. Die Leitbleche 132 unterstützen die Zuführung des behandelten Materials zur Förderschnecke der GutentnahmevoTrichtung, indem sie das Material vom äußeren Randbereich des Trommelinnenraumes radial nach innen - an den Rohren 44 und 46 des Wärmeaustauschersystems vorbei -zwischen die Schaufelblätter 96 der Förderschnecke fördern.
  • Die beschriebene Gutentnahmevorrichtung weist Dichtflächen auf, die im Vergleich zu den. Dichtflächen der bisher bekanntgewordenen Gutentnahmevorrichtungen von Drehtrommeln klein sind, wobei die Abdichtung überdies wirkungsvoller als bei den bisher verwendeten größeren Gutentnahmevorrichtungen ist. Die beschriebene Gutentnahmevorrichtung weist einen einfacheren Aufbau und weniger Teile als die vorbekannten Gutentnahmevorrichtungen auf, obgleich sie einen großen Durchsatz von behandeltem Material - aus dem Innern der Drehtrommel 12 in das Austrittsgehäuse 98 hinein - zuläßt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehtrommel, insbesondere Trocken- oder Kalziniertrommel, mit Wärmetauscherrohren in ihrem Inneren und zwei aus der Trommel koaxial herausgeführten Zu- und Ableitungsrohren für das Wärmetauschmedium an ihrer entnahmeseitigen Stirnwand, die durch ein feststehendes, den Endteil der Trommel an der seitlichen Öffnung übergreifendes Austrittsgehäuse einer Vorrichtung zur kontinuierlichen gasdichten Gutentnahme hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rohre (66, 84) ein gegenüber dem äußeren Trommelumfang auf einen kleineren Durchmesser abgesetztes und an der dortigen Stirnwand (70) der Drehtrommel (12) axial befestigtes Zylinderstück (78) bilden, mit diesem gegenüber den Rohren (66, 84) im Durchmesser größeren Zylinderstück (78) über eine das äußere (84) der beiden Rohre (66, 84) umgebende Förderschnecke mit Schaufelblättern (96) od. dgl. zum Austragen des behandelten Materials verbunden und gegenüber der verdrehbar durchsetzten Außenwand (Seitenwand 102) des Austrittsgehäuses (98) hermetisch abgedichtet sind, wobei die beiden Rohre (66, 84) an eine das Zylinderstück (78) umgebende, mit der Drehtrommel (12) fest verbundene Sammelvorrichtung (48) für die Wärmetauscherrohre (44, 46) angeschlossen sind.
  2. 2. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke vom äußeren Ende des Zylinderstückes (78) aus bis in das Innere der Drehtrommel (12) hineinragt.
  3. 3. Trommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Drehtrommel (12) entlang dem äußeren Umfang der Förderschnecke Leitbleche (132) befestigt sind, durch welche das behandelte :Material dem innerhalb der Drehtrommel (12) befindlichen Teil der Förderschnecke zugeführt wird.
  4. 4. Trommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (132) von der Trommelinnenwandung aus radial nach innen verlaufen und mit Abstand vor dem äußeren Umfang der Förderschnecke enden.
  5. 5. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke bei einer Verbindung der beiden Rohre (66, 84) mit der Sammelvorrichtung (48) über eine Anzahl radialer Verbindungsrohre (68, 8.2) eine mindestens der Anzahl der Verbindungsrohre (68, 82) entsprechende Zahl von, Schaufelblättern (96) aufweist, wobei in Drehrichtung der Drehtrommel (12) unmittelbar vor jedem Verbindungsrohr (68 bzw. 82) ein im Querschnitt radial verlaufendes und mit diesem Rohr vorzugsweise verbundenes Schaufelblatt (96) verläuft.
  6. 6. Drehtrommel nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine in die beiden. Rohre (66, 84) axial von außen bis in die Drehtrommel (12) hineinragende Rohrleitung (124), die durch eine am äußeren Ende des äußeren Rohres (84) befindliche Abschlußwand (58) dicht hindurchgeführt und mit der Rohranordnung (66, 84) und der Drehtrommel (12) verdrehbar ist, während außerhalb der Rohranordnung (66, 84) noch eine die Einführung eines Behandlungsgases od. dgl. regelnde Ventilanordnung (128) vorgesehen ist, durch welche der Eintritt eines durch die Rohrleitung (124) eingeführten Behandlungsgases od. dgl. regelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 499 920; französische Patentschrift Nr. 727 681; USA.-Patentschriften Nr. 1995 948, 2 056 929.
DEG26168A 1958-01-16 1959-01-15 Drehtrommel, insbesondere Trocken- oder Kalziniertrommel Pending DE1089370B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE499920C (de) * 1930-06-14 Max Weiss Trocken-, Kalzinier- oder Drehtrommel
FR727681A (fr) * 1931-02-13 1932-06-22 Alsacienne Constr Meca Procédé et dispositif de chauffage pour tambours sécheurs rotatifs
US1995948A (en) * 1933-11-28 1935-03-26 Traylor Engineering & Mfg Comp Calciner
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