DD142648A5 - Vorrichtung zur pruefung des fuellungsgrades von zigarettenenden - Google Patents
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Description
211 895
. Berlin, den 13. 7. 1979 GZ 55 096 17
Vorrichtung zur Prüfung des Füllungsgrades von Zigaretten» enden . .
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Zigarettenherstellung, Derartige Vorrichtungen dienen dazu, nach der Fertigung und/ oder vor dem Verpacken Ausschußzigaretten, deren Enden schlecht gefüllt sind, auszuscheiden.
Bekannte Prüfvorrichtungen arbeiten auf optischem Wege, wobei swei Typen zu unterscheiden sind:
Bei der ersten Bauart wird aus einem bestimmten Abstand stirnseitig Licht auf das Zigarettenende gestrahlt und von den Tabakfasern in einen Lichtempfänger reflektiert, der ebenfalls 3tirnseitig angeordnet ist. Je mehr Fasern Licht reflektieren, desto besser ist der Füllungsgrad. Ausschußzigaretten sind mithin solche, bei denen die aufgefangene Lichtmenge einen vorgegebenen Schwellenwert unterschreitet, Ein Beispiel für eine solche Vorrichtung ist in der GB-PS 1 347 221 offenbart. Die dort vorgesehene Meßsonde besteht aus statistisch verteilten Lichtleitfasern, je zum Teil als Sende- und Empfangßfasern,
Berlin, den 13. 7. 1979 GZ 55 096 17
Vorteilhaft bei einer solchen Vorrichtung ist, daß die Vorrichtung nur stirnseitig Platz benötigt, so daß man mit einer entsprechenden Mehrzahl gleichartiger Vorrichtungen gleichzeitig mehrere Zigaretten prüfen kann, z. B, einen zu verpackenden Zigarettenblock. Leider ist aber die Unterscheidung Gut/Ausschuß ziemlich ungenau, da nämlich einerseits bei schlecht gefüllten Zigarettenenden auch von tieferliegenden Fasern reflektiertes Licht den Empfänger erreichen und so das Meßergebnis verfälschen kann, andererseits aber bei gut gefüllten Zigarettenenden auch Licht am Empfänger vorbei reflektiert wird»
Wie gering das Auflösungsvermögen ist, zeigt die Tatsache, daß bereits geringe Änderungen des Abstandes zwischen Sonde und Zigarettenende das Ergebnis verfälscht, so daß komplizierte Einrichtungen zur Kompensation von Abstandsschwankungen geschaffen wurden, Is sei hier auf die. DE-OS 26 25 OOjl verwiesen.
Ein besseres Auflösungsvermögen als die oben erläuterten bekannten Vorrichtungen erzielt man, indem man die Lichtdurchlässigkeit des Zigarettenendes bestimmt. Gemäß DE-OS 26 53 298, Fig. 5 sind Lichtaustritts- und -eintrittsfläche seitlich bzw. stirnseitig bezüglich der Zigarette angeordnet, und je besser der Füllungegrad ist, desto weniger Licht erreicht den Lichtempfänger«
Bei dieser Vorrichtung müssen aber die Zigaretten sowohl seitlich als auch stirnseitig zugänglich sein, so daß nur Einzelprüfungen möglich sind*
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Berlin» den 13. 7. 1979 \ϊΖ 55 096 17
Die Erfindung hat zum Ziel, eine sichere "Gut/Ausschuß"-Aussage bei einzelnen Zigaretten sowohl auch bei Zigarettenblöcken zu erhalten·
Darleftun.fi; des Wesens der Erfindung ·
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll, besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die nur stirnseitig bezüglich der zu prüfenden Zigarette Platz benötigt, so daß auch Zigarettenblöcke geprüft werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise die Lichtaustritts- und -eintrittsfläche etirnseitig vor dem Zigarettenende in einer Ebene angeordnet wird, jedoch so, daß beide queraxial bezüglich der Zigarettenachse voneinander durch eine neutrale Zone getrennt sind und unmittelbar an dem Zigarettenende anliegen und gemeinsam innerhalb eines Zigarettenquerschnitts liegen. Lichtaustritts- und Lichteintrittsfläche sind koaxial zueinander angeordnet. Sine weitere Ausführungsform sieht rechteckige Lichtaustritts- und Lichteintrittsflächen vor, die parallel nebeneinander angeordnet sind. Lichtaustritts- und -eintrittsfläche liegen immer gemeinsam innerhalb der Stirnfläche einer Faseroptikplatte, an deren Rückseite durch ein lichtleitendes Kopplungsstück die optische Verbindung mit dem Lichtsender hergestellt wird» Mehrere o, gc Vorrichtungen können zu einer Anordnung mit einer allen Vorrichtungen gemeinsam angeordneten. Lichtquelle angeordnet werden und in einem gemeinsamen Außengehäuse untergebracht werden»
Berlin, den 13. 7. 1979
GZ 55 096 17
Da das Zigarettenende unmittelbar an der Lichtaustritts- und -eintrittsfläche anliegt und diese durch eine neutrale Zone getrennt sind, kann nur solches Licht die Empfangsfläche erreichen, das quer zur Zigarettenachse die neutrale Zone überbrückt hat. Dies geschieht durch vielfache Reflexion im Innern des Zigarettenendes, wobei Licht zum Teil zviischen den Tabakfasern hindurchtritt, zum Teil durch die Tabakfasern hindurchscheint; hierbei wird die Lichtintensität stark reduziert. Je mehr Tabakfasern also vorhanden sind, desto schwächer ist das empfangene Signal. Wird nun ein voreingestellter Lichtsignal-Pegel überschritten, so gilt die betreffende Zigarette als Ausschuß. Das Auflösungsvermögen dieser Anordnung hat sich als sehr gut erwiesen.
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
AusführenK3beJ3piel
ι Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Pig, 1: einen Schnitt durch eine erste Vorrichtung;
Fig, 2: ein vergrößerter Teilschnitt durch die Vorrichtung nach Pig, 1;
Pig. 3: eine Ansicht der Vorrichtung nach Pig. 1 in Richtung.des Pfeiles III in Pig. 2;
Pig. 4: eine zweite Vorrichtung in gleicher Darstellung wie Pig, 3 und
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Pig. 5s eine Draufsicht auf eine Anordnung mehrerer Vorrichtungen zum Prüfen eines Blocks von Zigaretten,
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung ist wie in Pig, 1 bis 3 gezeigt, aufgebaut: In einem Gehäuse 1 ist eine Faseroptikplatte 2 eingesetzt· Eine Dichtung 3 dient als Staubschuts· In einem lichtundurchlässigen Rohr 4 ist ein Fotodetektor 5 angeordnet, der das durch die Mitte der Faseroptikplatte einfallende Licht mißt; diese Lichteintrittsfläche ist in den Fig. 2 und 3 mit 6 bezeichnet· Die Zuleitungen 7 zum Fotodetektor 5 sind durch Bohrungen 8 geführt. Fotodetektor 5 und Rohr 4 werden von einem Acrylglas-Forrakörper 9 umschlossen, der das von einer lichtemittierenden Diode 10 ausgestrahlte Licht zur Faseroptikplatte leitet· Die Lichtaustrittsfläche der letzteren ist in den Fig· 2 und 3 mit 11 bezeichnet»
Das Licht wird durch den Acrylglas-Formkörper 9 und die Faseroptikplatte 2 hindurchgeleitet und trifft innerhalb eines bestimmten öffnungswinkels 12 auf das Zigarettenende 13. Da das Rohr 4 zwischen Lichtaustrittsfläche 11 und Lichteintrittsfläche 6 eine Dunkelzone von der Breite der Rohrwandung schafft, muß das Licht auf seinem Wege zur Lichteintrittsfläche 6 mindestens diesen Weg quer durch das Zigarettenende, d. h«, durch Reflexion zurücklegen.
Die vom Fotodetektor gemessene Lichtintensität ist also ein Maß dafür, welche Lichtmenge durch den Tabak hindurchgetreten ist, und damit ein Maß, wie feet oder locker der Tabak im Zigarettenende gepackt ist.
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Die koaxiale Anordnung von Lichtsende- und Empfangsfläche ist nicht die einzig mögliche. Sine Anordnung nach Fig. 4, wo Lichtsendefläche 14 und Lichtempfangsfläche 15 als parallele Rechtecke ausgebildet sind, ist ebenso funktionsfähig wie andere Anordnungen; wesentlich ist nur eine bestimmte queraxial räumliche Trennung der Flächen, die in der Anordnung nach Fig, 3 durch das Rohr 4 und nach Fig. 4 durch den Abstand* A gegeben ist.
Eine Vorrichtung der beschriebenen Art dient zum Prüfen einer einzelnen Zigarette. Um nun einen ganzen Block von Zigaretten auf einmal zu prüfen, muß eine Vielzahl von Vorrichtungen gebündelt werden, und zwar je eine pro zu prüfender Zigarette. Eine mögliche Ausführung einer solchen Anordnung ist in Fig. 5 dargestellt. In einem Gehäuse 16 sind so viele Vorrichtungen 18 eingesetzt, wie der Block 17 Zigaretten enthält. Jeder Zigarette ist eine Prüfvorrichtung zugeordnet. Vorteilhaft werden, hier nicht einzelne Lichtquellen, sondern eine einzige gemeinsame Lichtquelle vorgesehen, bestehend aus Lampe 19, Parabolspiegel 20 und Mattscheibe 21.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Prüfung des Füllungsgrades von Zigarettenenden mit einem Lichtsender, dessen Lichtaustrittsfläche Licht in das zu prüfende Zigarettenende einstrahlt, und mit einem Lichtempfänger, dessen Lichteintrittsfläche von dem eingestrahlten Licht umso mehr auffängt, je schlechter der Füllungsgrad ist, gekennzeichnet dadurch, daß in an eich bekannter Weise die Lichtaustritts- und die Lichteintrittsfläche stirnseitig vor dem Zigarettenende in einer Ebene angeordnet sind, jedoch derart abgewandelt, daß beide queraxial bezüglich der Zigarettenachse voneinander durch eine neutrale Zone getrennt unmittelbar an dem Zigarettenende anliegen und gemeinsam innerhalb eines Zigarettenquerschnitts" liegen·
2» Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtaustritts- und die Lichteintrittsfläche koaxial zueinander angeordnet sind.
3· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die v Lichtaustritts- und die Lichteintrittsfläche rechteckig sind und parallel nebeneinanderliegen.
4» Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtaustritts- und -eintrittofläche gemeinsam innerhalb der Stirnfläche einer Faseroptik-platte liegen.
5. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die optische. Verbindung zwischen dem Lichtsender xwA der Rück-
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Berlin, den 13. 7. 1979 GZ 55 096 17
seite der Paseroptikplatte durch ein lichtleitendes Kopplungsstück hergestellt wird.
6. Mehrere Vorrichtungen nach einem der Punkte 1 bis 5 umfassende Anordnung mit einer allen Vorrichtungen gemeinsam zugeordneten Lichtquelle und mit einem allen Vorrichtungen gemeinsam zugeordneten Außengehäuse,
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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