DE2653298A1 - Pruefvorrichtung zum pruefen der enden von zigaretten - Google Patents
Pruefvorrichtung zum pruefen der enden von zigarettenInfo
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Description
Molins Limited 23. November 1976
Anwaltsakte: D-S
Prüfvorrichtung zum Prüfen der Enden von Zigaretten
Die Erfindung befaßt sich mit dem Prüfen der Enden von Zigaretten,
um weiche Enden aufzufinden. Im Fall von Filterzigaretten ist es in der Tat nützlich, beide Enden prüfen zu können: das Tabakende
wird geprüft, um Zigaretten zu erfassen, deren Enden nicht ausreichend mit Tabak gefüllt sind, während eine Prüfung des
Filterendes dazu dient, Zigaretten mit fehlenden Filtern zu erfassen. Zigaretten mit weichen Tabakenden oder fehlenden
Filtern sollten vorzugsweise automatisch ausgeworfen werden.
Frühere Vorschläge in Verbindung mit der Prüfung von Zigarettenenden
sind in der GB-PS 1 335 662 der Anmelderin beschrieben.
Entsprechend der erfindungsgemäßen Lösung ist eine Prüfvorrichtung
zum Prüfen der Enden von Zigaretten, insbesondere zum Auffinden von Tabakenden, die nicht ausreichend mit Tabak gefüllt
sind, gekennzeichnet durch eine Lichtquelle, die einen Lichtstrahl auf die Enden aufeinanderfolgender Zigaretten
richtet, und einen Lichtdetektor, der auf ein Lichtsignal anspricht, das von der Tabakmenge in den Enden aufeinanderfolgender
Zigaretten (bei Prüfung von Tabakenden) oder vom Vorhandensein eines Filters (bei Prüfung der Filterenden von
Filterzigaretten) abhängt.
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Eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung kann verschiedene Ausführungsformen
annehmen; es gibt jedoch zwei Hauptausführungsformen, die im folgenden beschrieben werden.
Bei der ersten Hauptausführungsfarm der vorliegenden Erfindung ist eine Düse vorgesehen, die einen Luftstrahl gegen die Umhüllung
jeder zu prüfenden Zigarette, und zwar nahe dem zu untersuchenden Ende, richtet; der Lichtstrahl wird auf die
Seite der Zigarette an oder nahe derjenigen Stelle gerichtet, an der der Luftstrahl die Zigarette trifft, so daß der Lichtstrahl
von der Oberfläche der Zigarette unter einem Winkel reflektiert wird, der von der Größe der durch den Luftstrahl
bewirkten Einwärtsdeformierung der Umhüllung abhängt. Der
Lichtdetektor ist vorzugsweise in einer solchen Stellung angebracht, daß er einen beträchtlichen Anteil des Lichtes empfängt,
das von der Umhüllung einer Zigarette mit einem ausreichend festen Ende reflektiert wird, und daß er weniger Licht oder
überhaupt kein Licht von der Umhüllung einer weniger festen Zigarette erhält. Vorzugsweise ist ein erstes optisches System
vorgesehen, durch das der Lichtstrahl von der Lichtquelle auf einen kleinen Bereich der Oberfläche der Zigarette fokussiert
wird; dem Lichtdetektor ist ein zweites optisches System zugeordnet, das auf den gleichen Bereich fokussiert ist.
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Bei der zweiten Hauptausfuhrungsform der Erfindung zum Prüfen der Tabakenden von Zigaretten ist der Lichtstrahl
so gerichtet, daß er den Tabak nahe der Stirnfläche der Zigarette in einem Ausmaße belichtet, das von der Menge
des Tabaks in dem Zigarettenende abhängt, und der Lichtdetektor ist so angeordnet, daß er den Grad der Belichtung
dieses Tabaks feststellt.
Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Lichtquelle vorzugsweise
so angeordnet, daß sie einen Lichtstrahl gegen die Seite jeder Zigarette nahe dem Ende richtet, während
der Lichtdetektor im wesentlichen bezüglich des Endes der Zigarette axial ausgerichtet ist. Alternativ hierzu kann
jedoch der Lichtstrahl im wesentlichen axial auf die Enden aufeinanderfolgender Zigaretten gerichtet werden; in diesem
Fall kann der Lichtdetektor auf der Seite der Zigarette während der Prüfung angebracht sein, so daß er auf den Grad
der Belichtung des Tabaks nahe der Stirnfläche der Zigarette anspricht; hierbei würde die Belichtung des Tabaks dorch die
Zigarettenumhüllung hindurch erfaßt werden.
-Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht einer Filterzigarette in der PrDflage
einer Prüfvorrichtung, die eine erste Ausführungsform der Erfindung darstellt;
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Figur 2 einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie II-II-in
Figur 1;
Figur 3 einen elektronischen Schaltkreis für die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Prüfvorrichtung;
Figur 4 einen Teilschnitt entlang der Linie IV-IV in Figur 2 einer Prüfvorrichtung, die ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung darstellt;
Figur 5 einen Teilschnitt der Prüfvorrichtung der Figur 4, wobei die Prüfung des einen Endes der Zigarette dargestellt
ist;
Figur 6 eine der Figur 5 entsprechende Ansicht, in der jedoch die Prüfung des anderen Endes der Zigarette dargestellt ist.
Figur 1 zeigt eine Filterzigarette 10 mit einem Tabakabschnitt 10A und einem Filter 10B. Der Filter ist an dem Tabakabschnitt
mittels eines Umhüllungsstreifens befestigt, der um den Filter gewickelt ist und das angrenzende Ende des Tabakabschnitts
überlappt. Wenn beim Anfügen der Filter an den Tabakabschnitten der Filter selbst fehlt, bildet der Umhüllungsstreifen eine
hohle Röhre, die sich vom einen Ende des Tabakabschnitts erstreckt;
solche Zigaretten sind nicht akzeptabel und müssen daher ausgeworfen werden.
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Figur 1 zeigt zwei Prüfvorrichtungen 11 und 13 neben den
gegenüberliegenden Enden der Zigarette 10. Die Prüfvorrichtung 11 stellt fest, ob Filter fehlen, und die Prüfvorrichtung
13 erfaßt Zigaretten mit weichen Tabakenden. Zwischen den Prüfvorrichtungen 11 und 13 ist eine Vorrichtung 12
angeordnet, die dazu dient, das Vorhandensein einer Zigarette festzustellen, und die die Anlage daran hindert, einen Fehler
festzustellen, wenn keine Zigarette da ist, beispielsweise dann, wenn die Zigarettenherstellungsmaschine in Gang gesetzt
wird.
Figur 2 ist ein Querschnitt durch die Prüfvorrichtung 11. Die Prüfvorrichtung 13 ist gleich, und die Prüfvorrichtung 12
ist ebenfalls gleich, abgesehen davon, daß sie keine Luftdüse aufweist.
Wie in Figur 2 gezeigt, besitzt die Prüfvorrichtung 11 einen
Gehäusekörper 14 mit einem Kanal 15, der mit einem als Düse 15A dienenden Endabschnitt versehen ist, durch den ein Luftstrahl
radial gegen die Zigarette 10 gerichtet wird. Eine verstellbare
Drosseleinrichtung 16 (schematisch dargestellt) in dem Kanal 15 bietet die Möglichkeit, die Stärke des Luftstrahls zu
verstellen, um ihn an verschiedene Umstände anpassen zu können; beispielsweise erfordern unterschiedliche Zigaretten genau
genommen Luftstrahlen unterschiedlicher Stärke, und die zum Feststellen fehlender Filter dienende Prüfvorrichtung 13
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kann einen Luftstrahl anderer Stärke als die zum Prüfen der Tabakenden dienende Prüfvorrichtung erfordern.
Auf der einen Seite des Kanals 15 befindet sich ein Kanal 17,
an dessen einen Ende eine Lichtquelle in Form einer lichtemittierenden Diode 18 angebracht ist. Die Diode 18 kann
beispielsweise eine Motorola MLED 610 sein, die einen Durchmesser von 1,5 mm und eine Länge von 2 mm hat. Der Lichtstrahl,
der durch den Kanal 17 hindurchtritt, wird auf der Zigarette
mittels eines eine Linse 19 aufweisenden optischen Systems fokussiert, so daß auf der Zigarette ein Lichtfleck von ungefähr
1 mm χ 1,5 mm erzeugt wird. Die Achse des Lichtstrahls und der Linse ist bezüglich des Luftstrahls um einen Winkel 0
geneigt, der, wie dargestellt, 45 betragen kann.
Auf der anderen Seite des Kanals 15 befindet sich ein Kanal 20,
der bezüglich des Kanals 15 um den gleichen Winkel θ geneigt ist. Am unteren Ende des Kanals 20 befindet sich ein aus einer
Linse 21 bestehendes optisches System, dem ein Lichtdetektor in Form eines Fototransistors 22 zugeordnet ist, der die
gleichen Abmessungen wie die Diode 18 besitzt. Der Transistor kann ein Motorola MRD 603 sein. Die Linse 21 ist auf diejenige
Stelle an der Oberfläche der (unverformten) Zigarette fokussiert,
die durch den Lichtstrahl der Diode 18 belichtet ist.
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Die Achsen der Kanäle 15, 17 und 20 (und somit auch die
Achsen der Linsen 19 und 21) liegen sämtlich in einer gemeinsamen Ebene, die auf der Achse der Zigarette 10 an der
Prüfstation senkrecht steht.
Figur 2 zeigt ferner, daß aufeinanderfolgende Zigaretten auf einer genuteten Trommel 23 queraxial an den Prüfvorrich-
wird tungen vorbei getragen wird. Die Diode 18 mit hochohmigen
Impulsen versorgt, die zeitlich so abgestimmt sind, daß sie mit der Ankunft jeder Zigarette an der Prüfstation, d.h.
direkt unterhalb der Luftdüse, zusammentreffen. In anderen Worten: die Diode 18 emittiert einen Lichtstrahl nur während
einer kurzen Zeitspanne, während der jede Zigarette unmittelbar zu dem Luftstrahl ausgerichtet ist. Dasselbe gilt für die
lichtemittierenden Dioden der Prüfvorrichtungen 12 und 13.
Die Luft kann der Düse 15A beispielsweise mit einem Druck von 0,14 kp/cm zugeführt werden. Der Luftstrahl wird vorzugsweise
durch die Drosseleinrichtung 16 so eingestellt, daß sie nicht stark genug ist, um die Umhüllung einer ausreichend festen
Zigarette merklich zu deformieren, jedoch stark genug, um ein weiches Tabakende (oder eine UmhüUjngsstreifenröhre ohne Filter)
soweit nach innen zu deformieren, daß die Lichtmenge, die dann den Transistor 22 erreicht, erheblich verringert wird. Figur
zeigt beispielsweise, wie die Umhüllung bzw, der Umhüllungsstreifen einer unbefriedigenden Zigarette durch den Luftstrahl
nach innen deformiert werden kann.
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Licht, das von der Oberfläche einer akzeptablen Zigarette
reflektiert wird, hat die Tendenz zu streuen; es wurde jedoch festgestellt, daß im Fall einer unbefriedigenden Zigarette
ausreichend Licht den Fototransistor 22 erreicht. Wenn die Oberfläche der Zigarette in ausreichendem Ausmaß nach innen
deformiert wird, erreicht im wesentlichen kein reflektiertes Licht den Fototransistor; das Licht wird hauptsächlich aus
der Ebene, die die Achsen der beiden optischen Systeme enthält, abgelenkt, und zwar aufgrund der nach innen gerichteten
Neigung der Oberfläche der Zigarette, von der Licht reflektiert wird, wie durch die gestrichelte Linie 1OC in Figur 1
dargestellt ist.
Bei diesem System wird ein Fehler durch das Fehlen eines fotoelektrischen Ausgangssignals signalisiert. Ein Auswertungssystem kann - auf der Basis eines von der Maschine abgeleiteten
Auswertungsimpulses - dazu verwendet werden, die Dioden 18 in geeigneten Intervallen in Betrieb zu setzen. Angesichts des
verhältnismäßig geringen Wirkungsgrades der optischen Reflexion von einer Zigarette ist es wichtig, die Dioden während
einer kurzen Dauer mit hochohmigen Impulsen zu beaufschlagen, wenn sich jeweils eine Zigarette an der Prüfstation befindet.
Ein Schaltdiagramm des Systems ist in Figur 3 dargestellt. Ein
maschinenabgeleiteter Taktimpuls von einer Vorrichtung 1 betätigt eine monostabile Vorrichtung 2, die einen Impuls von
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200 Mikrosekunden Dauer für jede Zigarette erzeugt. Hiervon
liefert ein Stromgenerator 3 einen Impuls von 1A an jede Diode, wenn die Zigarette sich in der in Figur 1 gezeigten
Lage befindet.
Das Ausgangssignal jedes der Detektoren 11, 12 und 13 wird einem Verstärker A11, A12 und A13 zugeführt. Die Verstärker
A11 und A13 sind invertierende Verstärker, während der Verstärker A12 ein nicht invertierender Verstärker ist. Tore G1
und G2 empfangen Auswertungsimpulse (d.h. Takt-Eingangsimpulse) von der monostabilen Vorrichtung 2 über eine 150 Mikrosekunden-Verzögerungsvorrichtung
4 und eine monostabile 10 Mikrosekunden-Vorrichtung 5. Das Tor G1 erzeugt ein Ausgangssignal
während der Dauer des Auswertungsimpulses, wenn ein Ausgangssignal von der Prüfvorrichtung 12, nicht jedoch von der Prüfvorrichtung
11 vorhanden ist, d.h., wenn ein Filter fehlt. In der gleichen Weise gibt das Tor G2 einen Ausgangsimpuls für
jede Zigarette mit einem weichen Ende ab. Von diesen Ausgangssignalen
werden Fehlerimpulse von 5 Millisekunden Dauer erzeugt, und zwar durch monostabile 5 Millisekunden-Vorrichtungen 6 und
Diese Fehlerimpulse werden auf ein Datenregistrierungssystem übertragen.
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Jede Kategorie von Fehler (d.h. ein fehlender Filter oder ein weiches Tabakende) bildet das Dateneingangssignal eines
Schieberegisterspeichers 8, der durch die hintere Kante des Ausgangssignals der monostabilen Vorrichtung 2 geschaltet wird.
Mit Hilfe dieses Speichers werden fehlerhafte Zigaretten stromab der Prüfstation durch einen Luftstrahl (in an sich bekannter
Weise) entfernt; der Luftstrahl wird durch ein elektromagnetisch gesteuertes Ventil 9B ausgelöst, das im geeigneten Augenblick
durch eine Treibschaltung 9A betätigt wird, die Auslöseimpulse von der monostabilen Vorrichtung 2 erhält, wie
gezeigt. Die Auswurfvorrichtung und die Prüfvorrichtung sind bezüglich der Zigarettenbahn so angeordnet, daß die gleichen
Taktimpulse von jeder der Vorrichtungen verwendet werden können.
Versuche mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem
2 eine Luftquelle mit einem Druck von o,14 kp/cm verwendet wurde,
ergab die folgenden Resultate. Der Luftstrahl lenkte ein typisches weiches Zigarettenende um ungefähr 1 mm - 1,5 mm
am Ende der Zigarettenumhüllung ab. Die gleiche Strahlstärke ergab eine größere Ablenkung an dem Filterende im Fall eines
fehlenden Filters.
Der Gehäusekörper 14 jeder der Prüfvorrichtungen 11 und 13 kann
mit Entlüftungskanälen versehen werden, die sich von dem Kanal bis nahe der Linsen 19, 21 erstrecken, um Luft über die Außenflächen
der Linsen zu blasen, um die Linsen sauber zu halten.
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Wie insbesondere in Figur 4 dargestellt, umfaßt die Prüfvorrichtung
eine genutete Trommel 30, die aufeinanderfolgende Zigaretten 31 queraxial durch eine Prüfstation trägt. In
der Prüfstation bewegen sich die Tabakenden der Zigaretten zwischen zwei Paaren von Lichtquellen 32 (Figuren 4 und 5)
hindurch, die vier Lichtstrahlen 32a im wesentlichen radial zum Endabschnitt der zu prüfenden Zigarette richten. Jeder
Lichtstrahl 32a kann beispielsweise um einen Winkel von 20 von einer Punktquelle divergieren.
An der Prüfstation befindet sich ferner eine Fotozelle oder ein anderer Lichtdetektor 33, der am einen Ende eines Gehäuses
angebracht ist. Das Gehäuse 34 ist in einer Stellung angeordnet, in der die Stirnfläche der Zigarette an der Stirnfläche des
Gehäuses 34 leicht reibt. Ein Bündel 35 von lichtübertragenden Fasern ist in dem Gehäuse befestigt und besitzt eine Stirnfläche,
die zu dem rechtsseitigen Ende des Gehäuses ausgerichtet sind, so daß sie am Ende der zu prüfenden Zigarette anliegt. Eine
Linse 36 in dem Gehäuse bewirkt, daß der parallele Lichtstrahl, der durch das Bündel 35 übertragen wird, in Richtung auf den
Lichtdetektor 33 konvergiert.
Die Lichtquellen 32 werden von bogenförmigen Teilen 37 und getragen, die ihrerseits von dem Gehäuse 34 getragen werden.
Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zigaretten zwischen den inneren und äußeren Paaren von Lichtquellen mit so wenig
wie möglich Freiraum hindurchtreten, so daß sich die Licht-
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quellen 32 während der Prüfung so dicht wie möglich am Umfang der Zigaretten befinden.
Wenn eine Zigarette jeweils die Prüfvorrichtung erreicht, wird ein Lichtstrahl kurzer Dauer van jeder der Lichtquellen
32 emittiert, und gleichzeitig wird das Prüfsignal von dem Lichtdetektor 33 empfangen. Das Prüfsignal hat eine Größe,
die von der Menge des Tabaks im Endabschnitt der entsprechenden Zigarette abhängt. Wenn der Endabschnitt der Zigarette nicht
ausreichend gefüllt ist, ist der Gard der Belichtung, der von dem Detektor 33 gemessen wird, größer als im Fall einer
ordnungsgemäß gebildeten Zigarette. Zigaretten, bei denen auf diese Weise festgestellt wird, daß sie ein nicht ausreichend
gefülltes Tabakende besitzen, können stromab der Prüfstation
in üblicher Weise ausgeworfen werden, beispielsweise dadurch, daß sie axial oder radial von der Trommel 30 heruntergeblasen
werden. Ein Speichersystem, wie unter Bezugnahme auf Figur 3 beschrieben wurde, kann hierbei verwendet werden.
Jede der Lichtquellen 32 empfängt ihre Leistung von einer Leistungseinheit 39· Die Lichtquellen können beispielsweise
infrarotes Licht emittierende Dioden sein. Diese Dioden können
mit einem hohen Strom einer sehr kurzen Dauer, beispielsweise etwa 10 Mikrosekunden, beaufschlagt werden, wodurch ein Lichtstrahl
hoher Intensität während einer Dauer erzeugt wird, die so kurz ist, daß die Bewegung der Zigaretten relativ zu den
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Lichtstrahlen unbedeutend ist. Die Zigaretten können sich beispielsweise an dem Lichtdetektor mit einer Geschwindigkeit
von 4000 - 5000 Stück/Minute vorbeibewegen.
Wie in Figur 6 gezeigt, ist ein rohrförmiges Gehäuse 40 in einer
Stellung angebracht, in der es ko-axial zu der geprüft werdenden Zigarette angeordnet ist und sein linksseitiges Ende nahe am
Ende der Zigarette liegt. Zum Feststellen fehlender Filter kann eine einfacherere Anordnung als die in Figur 5 gezeigte verwendet
werden. Diese Anordnung enthält eine einzelne Lichtquelle 41, die einen Lichtstrahl axial gegen das Ende des
Filterabschnitts 31a der Zigarette von der einen Seite einer Trennwand 42 im Gehäuse 40 richtet. Licht, das von der Zigarette
zurückgeworfen wird, wird von einem Lichtdetektor 43 aufgefangen. Die Intensität des auf den Detektor 43 zurückgeworfenen
Lichtes hängt davon ab, ob ein Filterabschnitt vorhanden ist oder nicht; Filterabschnitte haben normalerweise
eine weiße Stirnfläche, die Licht relativ gut reflektiert, während bei Fehlen eines Filterabschnitts der Lichtstrahl van
der Lichtquelle 41 nur auf das Ende des die Zigarette füllenden Tabaks auftrifft, so daß weniger Licht auf den Lichtdetektor
zurückgeworfen wird.
Wie in Figur 6 gezeigt, enthält das Gehäuse 40 ferner ein
Bündel von lichtübertragenden Fasern 44. Dieses Bündel kann jedoch weggelassen werden; in diesem Fall würde sich die Trennwand
42 weiter bis zum Zigarettenende erstrecken.
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Die Lichtquelle 41 wird von der Leistungseinheit 39 gleichzeitig
mit den Lichtquellen 32 mit Pulsen beaufschlagt, beispielsweise wie in Verbindung mit der Prüfvorrichtung
nach den Figuren 1 bis 3 beschrieben wurde.
Es ist wichtig, festzuhalten, daß die radialen Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle 32 emittiert werden, in einer Ebene
liegen, die gegenüber der Stirnfläche der Zigarette geringfügig, jedoch nicht zu weit, nach innen versetzt ist. Die Ebene der
Lichtstrahlen kann beispielsweise 2 bis 3 mm von der Stirnfläche der Zigarette entfernt liegen. Wenn die Zigarette ausreichend
mit Tabak gefüllt ist, erreicht aufgrund der Streuung und Absorbierung des Lichtes durch den Tabak relativ wenig Licht
den Lichtdetektor 33. Wenn das Ende der Zigarette jedoch ungenügend
mit Tabak gefüllt ist, erreicht mehr Licht den Lichtdetektor, der ein Ausgangssignal erzeugt, das anzeigt, daß die
Zigarette fehlerhaft ist und ausgeworfen werden muß.
Im Prinzip ist es möglich, eine einzelne Lichtquelle 32 anstatt der vier gezeigten zu verwenden. Es ist jedoch besser, mehrere
Lichtquellen zu verwenden, um Lichtstrahlen aus verschiedenen Richtungen (vorzugsweise gleichmäßig um die Zigarette herum
verteilt) zu erzeugen, um sicherzustellen, daß ein Zigarettenende, bei dem auf einer Seite eine beträchtliche Menge Tabak
fehlt, aufgefunden werden kann.
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Es ist wichtig,festzuhalten, daß die Bohrung im Gehäuse 34,
durch die Licht auf den Lichtdetektor 33 übertragen wird, im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie die Zigarette
hat, so daß Licht von im wesentlichen der gesamten Stirnfläche der Zigarette vom Lichtdetektor aufgefangen wird. Um zu verhindern,
daß Licht von einer der Lichtquellen 32 unmittelbar zum Detektor gelangt-(beispielsweise durch Reflexion an der
Zigarettenumhüllung), sollte die Bohrung im Gehäuse 34 nicht größer als der ZigarettendurchmBsser sein.
Die Linse 36 kann weggelassen werden, wenn ein Lichtdetektor größeren Durchmessers verwendet wird.
Anstelle des Fasernbündels 35 kann ein Stab aus Glas oder einem
anderen durchsichtigen Material verwendet werden, der vorzugsweise so bearbeitet ist, daß er mit dem die Zigaretten berührenden
Ende des Gehäuses 34 stumpf fluchtet.
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Leerseite
Claims (1)
- Molins Limited 23. November 1976Anwaltsakta: D-SPatentansprüche ι11.1 Prüfvorrichtung zum Prüfen der Enden von Zigaretten, insbesondere zum Auffinden von Tabakenden, die nicht ausreichend mit Tabak gefüllt sind, gekennzeichnet durch eine Lichtquelle (18; 32), die einen Lichtstrahl auf die Enden aufeinanderfolgender Zigaretten richtet, und einen Lichtdetektor (22; 33; 41, 43), der auf ein Lichtsignal anspricht, das von der Tabakmenge in den Enden aufeinanderfolgender Zigaretten (bei Prüfung von Tabakenden) oder vom Vorhandensein eines Filters (bei Prüfung der Filterenden von Filterzigaretten) abhängt.2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Düse (15A), die einen Luftstrahl gegen die Umhüllung jeder zu prüfenden Zigarette (10) nahe an dem geprüft werdenden Ende richtet, wobei der Lichtstrahl auf die Seite der Zigarette an oder nahe der Stelle, an der der Luftstrahl die Zigarette trifft, gerichtet ist, so daß der Lichtstrahl von der Oberfläche der Zigarette unter einem Winkel reflektiert wird, der von dem Ausmaß der durch den Luftstrahl bewirkten Einwärtsdeformierung der Umhüllung abhängt.709822/07843, Prüfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtdetektor (22) in einer Stellung angebracht ist, in der er einen beträchtlichen Anteil des Lichtes empfängt, das von der Umhüllung einer Zigarette mit einem ausreichend festen Ende reflektiert wird, und in der er wenigerLicht oder überhaupt kein Licht von der Umhüllung einer weniger festen Zigarette empfängt.4. Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes optisches System (19) vorgesehen ist, durch das der Lichtstrahl von der Lichtquelle (18) auf einen kleinen Bereich der Oberfläche der Zigarette fokussiert wird, und daß-dem Lichtdetektor (22) ein zweites optisches System (21) zugeordnet ist, das auf den gleichen Bereich fokussiert ist.5, Prüfvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der beiden optischen System (19, 21) in einer Ebene liegen, die auf der Achse der geprüft werdenden Zigarette (1O) senkrecht steht.6. Prüfvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrahl radial auf die Zigarette (io) entlang einer Bahn gerichtet ist, die den Winkel zwischen den Achsen der beiden optischen System (19, 21) zweiteilt.■709022/078*7. Prüfvorrichtung nach einem dar Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle eine lichtemittierende Diode (18) ist, die von kurzen Stromimpulsen beaufschlagt wird, die zeitlich so gesteuert sind, daß sie mit der Ankunft aufeinanderfolgender Zigaretten an der Prüfstation zusammenfallen.8. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl so angeordnet ist, daß er den Tabak nahe der Stirnfläche der Zigarette in einem Ausmaß belichtet, das von der Menge des Tabaks im Zigarettenende abhängt, und daß der Lichtdetektor (33; 41, 43) so angeordnet ist, daß er den Grad der Belichtung dieses Tabaks feststellt.9. Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (32) so angeordnet ist, daß sie einen Lichtstrahl auf die Seite jeder Zigarette (1O) nahe dem Ende richtet, während der Lichtdetektor (33; 41, 43) bezüglich des Endes der Zigarette im wesentlichen axial ausgerichtet ist.10. Prüfvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Lichtquellen (32) vorgesehen sind, die Lichtstrahlen von gegenüberliegenden Seiten der Zigarette gleichzeitig auf die Seite der Zigarettenumhüllung, nahe dem Tabakende der Zigarette richten.709822/078611. Prüfvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht auf den Lichtdetektor (33; 41, 43) von dem Ende jeder Zigarette durch ein Bündel von lichtübertragenden Fasern (35; 44) übertragen wird.12. Prüfvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Bündel der lichtubertragenden Fasern (35; 44) einen Durchmesser hat, der im wesentlichen gleich dem der Zigaretten ist·13. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle bzw. Lichtquellen (32) Kurzzeit—Stromimpulse erhalten, die zeitlich so gesteuert sind, daß sie mit der Ankunft aufeinanderfolgender Zigaretten an der Prüfstation zusammenfallen.709822/0784
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