CH318800A - Verfahren zum Klären von Wein, Bier oder ähnlichen Flüssigkeiten mittels Zentrifugen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Klären von Wein, Bier oder ähnlichen Flüssigkeiten mittels Zentrifugen und Einrichtung zur Ausübung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zum Klären von Wein, Bier oder ähnlichen Flüssigkeiten mittels Zentrifugen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens Die Klärung von Wein und Bier erfolgt zweckmässig bei Temperaturen, die nur wenig über 0 C liegen. Der Grund dafür liegt darin, dass gewisse Bestandteiles insbesondere Ei weissteile, bei höheren Temperaturen in Lö sung gehen und somit nicht mehr von der Flüssigkeit getrennt werden können. Nach den bisher bekannten Verfahren wird z. B. Bier in einer Zentrifuge, die mit einer Kammer- oder Tellertrommel ausgerüstet ist, vorgeklärt und anschliessend in einem Masse-, Schichten- oder Kieselgurfilter feingeklärt. Dieses Klär verfahren hat aber gewisse Nachteile.
Das Bier erwärmt sich nämlich beim Durchgang durch die Schleudertrommel und in der För dereinrichtung, z. B. in einer vor- oder nachge schalteten Pumpe. Durch diese Erwärmung geht ein Teil der oben genannten Bestandteile, die vom Separator auf Grund ihrer Feinheit nicht erfasst wurden, in Lösung und kann deshalb im nachgeschalteten Filter nicht mehr ausgeschie den werden. Daneben haben Filter allgemein den Nachteil des grossen Platzbedarfes und er fordern für die betriebsmässige Herrichtung und Reinigung einen erheblichen Arbeitsauf wand. Das Waschen und der Verschleiss der Filtertücher bei Massefiltern und die Erneue rung der Filterpapiere bei Schichtenfiltern verursachen neben dem besonderen Arbeits aufwand nicht unerhebliche Betriebskosten.
Darüber hinaus ist es sehr schwierig, mit Fil tern dauernd ein gleich keimfreies Produkt wie mit Zentrifugen zu erhalten. Der wich tigste Unterschied zwischen Filtrierung und Schleuderklärung liegt aber darin, dass jedes Filter wertvolle Stoffe, insbesondere Ge schmacks- und Duftstoffe, absorbiert, während. dieselben bei der Schleudereng in der Flüssig keit erhalten bleiben. Wo es also auf höchste Qualität ankommt, wird man immer die scho nendste Klärmethode, d. h. die Schleuderklä rung, vorziehen.
Es ist bekannt, dem Filter einen Kühler vorzuschalten. Damit werden zwar die Eiweiss stoffe wieder zur Ausfällung gebracht, die Nachteile der Filtrierung aber nicht beseitigt.
Der vorliegenden Erfindung liegt der Ge- danke zugrande, neben bester Qualität des Getränkes, _ höchstmöglichem Kläreffekt und langer Laufzeit der Zentrifugen, die Verweil zeit des Schleudergutes in der Behandlungs= anlage und damit die Temperaturerhöhung möglichst, klein zu halten.
Eine kurze Verweil zeit des Schleudergutes ist aber gleichbedeu tend mit einer hohen Durchsatzleistung. Bei Verwendung eines Filters kann man eine sol che nur durch Erhöhung des Förderdruckes erreichen.
Da aber die Erhöhung des Förder- druckes der beabsichtigten Verminderung d :er Temperaturerhöhung entgegenwirken würde, ist bei dem Verfahren nach der Erfindung das Filter durch eine Feinklärschleuder, zweckmässig mit wesentlich geringerem Strö mungswiderstand, ersetzt worden. Damit ent_ fallen gleichzeitig alle andern Nachteile des Filters. Zur Erreichung des geforderten hohen Kläreffektes wird diese Feinklärschleuder vor teilhafterweise mit einem Tellereinsatz ver sehen, der annähernd bis an die Trommelwand reicht.
Die Vergrösserung des Tellerpaketes auf Kosten des Schlammraumes wird dadurch ermöglicht, dass der erste Sepärator mit einem grösseren Schlammraum versehen ist und den weitaus grössten Teil der Verunreinigungen zurückhält. An Stelle einer Tellertrommel kann auch eine Kammertrommel mit einer Vielzahl von Kammern als Feinklärschleuder verwendet werden.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird die Flüssigkeit, z. B. das Bier, in einer Trommel mit Schlammraum, z. B. einer Teller vorzugsweise aber einer Kammertrommel vor geklärt, dann in einem Kühler gekühlt und hierauf in einer Feinklärsehleudertrommel mit kleinerem Schlammraum feingeklärt. Da der Innenwiderstand des Kühlers und das zweiten Separatons gering Sein kann, ist ein hoher Förderdruck nicht erforderlich. Der Kühler hat die Aufgabe, das Bier wieder auf die ursprüngliche Temperatur oder eine noch tie fere abzukühlen.
Der Feinklärseparator ist in einem besonders zweckmässigen Ausführungs beispiel mit einem besonders grossen Teller einsatz ausgerüstet und kann vom Schälschei bentyp oder hermetischen Typ sein. Dadurch ist es möglich, praktisch alle Trübungsstoffe aus dem Bier auszuschleudern und eine ein wandfreie Glanzklarheit des Bieres zu errei chen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. In der Kammertrommel 1, die mit einem grossen Schlammraum ausgestattet ist, wird die Flüs sigkeit, z. B. das Bier, vorgeklärt. Die Schäl scheibe 2 drückt das Bier durch den Kühler 3 in die Tellertrommel 4 mit kleinem Schlamm raum, in der die Teller fast bis an die Trom melwand reichen und aus der das Bier durch die Schälscheibe 5 abgeleitet wird. In dieser Trommel 4 wird das Bier feingeklärt.
Claims (1)
- P ATENTANSPRÜ CHE I. Verfahren zum Klären von Wein, Bier oder ähnlichen Flüssigkeiten mittels Zentri fugen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleudergut zuerst in einer Trommel mit Schlammraum vorgeklärt, dann in einem Küh ler gekühlt, und schliesslich in einer Feinklär schleudertrommel mit kleinerem Schlammraum feingeklärt wird. II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Schleudertrom mel mit Schlammraum, einen Kühler und eine Feinklärschleudertrommel mit kleinerem Schlammraum aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspr2ich II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuder trommel mit grösserem Schlammraum eine Kammertrommel ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Feinklär- schleudertrommel mit kleinerem Schlamm raum eine Tellertrommel mit grossem Teller paket ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Teller der Feinklärschleudertrommel nahezu bis an die Aussenwand der Schleudertrommel reichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH318800T | 1954-02-25 |
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| CH (1) | CH318800A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005014772A1 (de) * | 2003-07-30 | 2005-02-17 | Westfalia Separator Ag | Verfahren und vorrichtung zur einstellung des trubgehaltes eines getränks |
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1954
- 1954-02-25 CH CH318800D patent/CH318800A/de unknown
Cited By (2)
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| RU2325823C2 (ru) * | 2003-07-30 | 2008-06-10 | Вестфалия Сепаратор Аг | Способ регулирования содержания взвешенных частиц в напитке и предназначенное для этого устройство |
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