AT78951B - Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung.Info
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Description
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Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung.
Bei der Verwendung der durch das Patent Nr. 41364 geschützten Vorrichtung zum Erzeugen einer künstlichen Atemtätigkeit bei erstickten oder ertrunkenen Personen hat es sich als ratsam herausgestellt, die Tätigkeit des Apparates zu unterbrechen, wenn Anzeichen einer wenn auch nur schwachen natürlichen Atmung beim Verunglückten bemerkar sind. Das Einsetzen der natürlichen Atmung erfolgt aber schwach und unregelmässig, so dass das Einatmen der atmosphärischen Luft zunächst die Wiederbelebung nur langsam fördert und es daher wünschenswert erscheint, noch eine Zeitlang reinen Sauerstoff zuzuführen, wodurch auch die möglicherweise in der Lunge noch vorhandenen Giftstoffe schneller unschädlich gemacht unu ausgeschieden werden.
Zu diesem Zwecke wird die durch das Stammpatent Nr. 41364 bzw. das Zusatzpatent Nr. 69551 geschützte Vorrichtung in der Weise weiter ausgebildet, dass sie ausser für die dem Atmungsrythmus ent. sprechende Tätigkeit auch zum Zuführen von reinem Sauerstoff unmittelbar in die Atemleitung verwendbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dass das im Kanalsystem eingebaute Umsteuerorgan so gestaltet wird, dass es nicht allein die für den Atmungsrythmus erforderlichen Wegverbindungen herstellen kann, sondern auch nur die Druckdüse und damit den reinen Sauerstoffstrom mit der Atmungsleitung bei gleichzeitigem Absperren der Ring. leitung zu verbinden vermag.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanlage in Ansicht, Fig. 2 das Kanalsystem im Längsschnitt mit dem Umsteuerhahn in Atmungsstellung, Fig. 3 in Ausatmungsstellung und Fig. 4 in einer Stellung für reine Sauerstoffinhalation. Fig. 5 zeigt die Vorrichtung als weitere Ausbildung der durch das zusatzpatent Nr. 69551 geschütztes Ausführuugsfurm.
Wie nach dem Stammpatent wird der Sauerstoff einer geeigneten Quelle, beispielsweise einem Stahlzylinder a, entnommen, in welchem er sich in hoch komprimiertem Zustande befindet. Durch das Druckreduzierventil b auf geeigneten Druck herabgeminderl tritt der Sauerstoff durch die Leitung c und die Druckdüse d in das Kanalsystem (Fig. 2, 3
EMI1.1
leitung f und der Lufteinlassstutzen lt sich anschliessen, besitzt ein derart gestaltetes Kükea. dass es nicht nur die Verbindung der Düse c mit der Atmungsluft f, unter Aufrechterhaltung des Kreislaufes der durch den Stutzen h eintretenden Luft (Fig. 2) und dit Verbindung der Düse mit dem Luftstutzen h, unter Aufrechterhaltung des Kreislaufes der ausgeatmeten Luft, herstellt (Fig.
3), sondern auch eine Verbindung der Düse mit der zur Atmungsmaske 111 oder dgl. führenden Leitung f bei gleichzeitigem Absperren der Ringleitung i herzustellen vermag. Die von der Luft bzw. vom Sauerstoff eingeschlagenen Wege sind in den Figuren durch Pfeile gekennzeichnet. Beim Einsetzen der natürlichen Atmung wird das Hahnküken in die Stellung Fig 4 (siehe auch Fig. 5) übergeführt und in dieser Stellung belassen.
Es findet dann kein rythmisches Umschalten weder von Hand noch selbsttätig statt, und der Sauerstoffstrom der Düse kann weder eine nicht zu überwindende Druckwirkung noch eine Saugwirkung in den Atmungsorgane erzeugen, da durch den mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Stutzen A ein Druckausgleich geschaffen : wird. Die Ringleitung t selbst ist durch den Hahn vollkommen abgesperrt, so dass der aus der Düse austreiende Sauerstoff keine Aussenluft ansaugt und unverdünnt der Atmungsleitung zugeführt werden kann, während der überschüssige, von schwach atmenden Patienten nicht verbrauchte Sauerstoff durch den Stutzen h ins Freie gelangen kann.
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Claims (1)
- PATENT-A SPRUCH : Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung nach Patent Nr. 41364 bzw. Nr. B9551. dadurch gekennzeichnet, dass das im Kanalsystem eingebaute Umsteuerorgan ausser den für den Atmungsrythmus erforderlichen Wegverbindungen auch eine Verbindung der den reinen Sauerstoff zuführenden Druckdüse mit der Atmungsleitung bei gleichzeitigem Absperren der Ringleitung herstellen kann zur Erzielung einer reinen Sauerstoffinhalation. t) Erstes ! Zudatzpatent Nr. 41365, zweites Zusatzpatent Nr. 41366, drittes Zusatzpatent Nr. 69561. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (2)
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| AT78951D AT78951B (de) | 1909-03-23 | 1917-03-24 | Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung. |
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1917
- 1917-03-24 AT AT78951D patent/AT78951B/de active
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